Nur beim Träumen frei

Nur beim Träumen frei
Herausgeber: Dieter König
Ein Co-Projekt mit der ‚International Justice Mission‘

Achtung: Diese Ausschreibung war bereits einmal abgeschlossen. Da wir aber aus technischen Gründen einige der eingegangenen Manuskripte in besser passende Anthologien verschieben mussten, ist noch Platz für zwei oder drei wertvolle Kurzgeschichten. Denkt dabei bitte daran: Diese Anthologie wird aufgrund des brennend aktuellen Themas etwas ganz Besonderes. Das gedruckte Buch soll nach der Publikation den verschiedenen Literaturmagazinen des Fernsehens vorgestellt werden.

Zum Thema: Wir werden täglich mit einer Flut an Nachrichten überhäuft, die uns zeigt, wie viel Schlechtes und Trauriges es in der Welt gibt. Ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die dieser Masse hilflos mit dem Wunsch gegenübersteht, irgendetwas dafür zu tun, dass die Welt ein besserer Ort wird. Aber was kann ich, was können wir tun?

Ich denke, zuerst einmal den ersten Schritt wagen. Denn mit diesem ersten Schritt beginnt jede Reise, jeder Kampf. Ein kleiner Stein, der losrollt, kann eine ganze Lawine auslösen. Und diesen Schritt möchte ich mit euch zusammen unternehmen. Wir haben eine machtvolle Gabe, wir können mit dem geschriebenen Wort Welten erschaffen und dem Leser Dinge näherbringen, die außerhalb seines eigenen Horizonts liegen. Zu Schreiben ist seine Stimme zu erheben und genau das ist der erste Schritt, den ich meine.

Ich möchte euch für diese Anthologie bitten, eure Stimme zu erheben für die Menschen, die in Gefangenschaft, in Gewalt oder Sklaverei leben müssen. Für Menschen, denen ihre eigene Stimme genommen wurde und die deshalb unsere Hilfe brauchen.

Sie werden zwar hinter dicken Mauern versteckt, aber nicht übersehen. Denn Menschenrechtsorganisationen wie IJM (International Justice Mission – http://ijm-deutschland.de) setzen sich jeden Tag mit beachtlichem Erfolg für diese Menschen ein. Zur Unterstützung dieser mutigen Arbeit wird ein Teil des Erlöses an IJM gespendet.

Wir können die Arbeit dieser Organisationen aber auch unterstützen, indem wir auf das Problem aufmerksam machen, damit es nicht länger im Schatten verborgen bleibt. Schreibt Geschichten von Menschen, die Opfer von Gewalt, Menschenhandel oder Zwangsprostitution geworden sind. Geschichten von Menschen, die nicht in Freiheit leben können, deren Leben von Schmerz und Dunkelheit geprägt ist. Scheut euch nicht, in die dunkelsten Abgründe der Menschheit hinabzusteigen und die Dinge, die dort unten geschehen ans Licht zu holen.

Insgesamt leben heute schätzungsweise 45 Millionen Menschen in Sklaverei. Jeder mit seiner eigenen Geschichte, jeder mit seinem eigenen Schicksal. Wie könnte eine solche Geschichte aussehen? Welche Ängste, welche Abgründe müssen sie durchleben? Was sind das für Menschen, die Kinder ausbeuten? Obwohl Sklaverei überall auf der Welt verboten ist, werden noch immer Menschen verkauft, um auf Plantagen oder in Bordellen zu arbeiten. Menschen fallen durch Schuldknechtschaft der Sklaverei zum Opfer und müssen ihr Leben lang jeden Tag viele Stunden schwerste Arbeit in Ziegeleien schuften.

Um euch einen guten Einstieg in dieses Thema zu ermöglichen, haben wir euch unten eine kleine Linkliste zur Verfügung gestellt, die euch zur Inspiration und Recherche dienen soll. Aber bitte schreibt fiktive Geschichten und keine genauen Nacherzählungen der Fallbeispiele.

Diese Anthologie ist für alle Autoren, die ihr Talent dafür einsetzen wollen, etwas für mehr Gerechtigkeit in der Welt zu tun. Für die Autoren, die nicht nur unterhalten, sondern auch etwas bewegen wollen. Es werden sowohl Geschichten von Gewalt und Gefangenschaft als auch positive Geschichten, die zeigen, was für ein Geschenk Freiheit ist, berücksichtigt. Wie sieht wohl jemand die Welt, der nach Jahren der Sklaverei das erste Mal wieder morgens selbst entscheiden kann, wohin er geht? Was passiert in einem Menschen, der das erste Mal in seinem Leben wirklich realisiert, dass er eigene Rechte hat?

Also arbeitet euch in das Thema ein und lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir diese Menschen nicht übersehen, sondern dass wir bereit sind, ihre Geschichten zu erzählen, bis sie es eines Tages selber können.

Euer Herausgeber
Dieter König

Euren Beitrag, der zwischen 15.000 und 30.000 Zeichen enthalten sollte, sendet Ihr bitte im *.doc., *.docx. oder *.odt. Format an die im Anschluss angegebene Mailadresse der Redaktion. Jede Einreichung hat außer dem Titel auch den Namen des Verfassers und eine gültige Mail-Adresse zu enthalten.

Wichtig: Eure Kontaktdaten und eine Kurzvita fügt ihr ‚im Anschluss an die Geschichte‘ ins Manuskript ein, damit unsere Herausgeber ihre wertvolle Zeit nicht mit langwierigem Suchen vergeuden müssen. Eure Kurzvita soll nach Möglichkeit – zum Zweck der Werbung für euch – im ‚Making of’ des Sammelbandes publiziert werden. Der QR-Code auf dem Buchrücken ermöglicht jedem Handybesitzer Zugriff auf das‚Making of’. Deshalb wäre ein Portraitfoto von euch, 150 x 150 Pixel, ebenfalls von Vorteil.

Redaktion: direktorat@sarturia.com
Einsendeschluss: 30.04.2017

Weitere Ausschreibungen

 

Fallbeispiele von durch IJM befreiten Opfern:

Dokumentation: Schmutzige Schokolade:
Die Wahrheit hinter dem Sumangali-System:
Hilfreiche Artikel:
IJM- Homepage:

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