Pressestimmen

Für Interessierte haben wir hier ein paar Pressestimmen gesammelt:

unterwelterlebnisse

 

Lahrer Zeitung:
Zum Welttag des Buches

Marianne-Schaefer-Der-zerbrochene-Speigel

Nachwort zum Kriminal-Thriller „Brutus und der Rotlicht-Kolibri“ von Paul Sanker,

9783940830173Von Dr. med. Diplom-Kriminologe Sebastian Schildbach:

Der Fall ist gelöst – wieso denn nun noch ein Nachwort?!
Der vorliegende faszinierende Krimi, den Sie immer noch nicht aus der Hand gelegt haben, beginnt auf der 1. Seite mit der Charakterisierung des Protagonisten Dr. Brutus Schmidt und überrascht auf der 2. Seite durch das erste Mordopfer. Solch eine Geschichte bedarf keines Vorwortes. Sie verwebt das berufliche und private Leben des Rechtsmediziners mit einem spannend konstruierten, sachkundigen Kriminalfall. Aus medizinischer und kriminologischer Sicht ist das Geschehen glaubwürdig und flüssig konstruiert.

Es handelt sich zwar um eine frei erfundene Geschichte, doch steigert es das Lesevergnügen zusätzlich, wenn man sich vor Augen führt, dass der Autor am Ort des Geschehens, nämlich in Köln, geboren wurde. Hier spielt nicht nur die Geschichte, sondern dort absolvierte der Autor sein Medizinstudium. Als späterer Neurochirurg agierte er selber immer wieder an der Grenze zwischen Leben und Tod. Vielleicht nur ein Zufall, dass er sich vor 20 Jahren in einer Gemeinschaftspraxis niederließ, in der ein Namensvetter des Protagonisten mit ihm zusammenarbeitete.

Die Situation des Arztes, sein Bezug zum Werk…auch hier verschwimmen die Grenzen, was die Story so wirklichkeitsnah macht. Ein Rechtsmediziner, der zwischen die Mühlsteine der Zuhälter-Mafia gerät, Bordellbesuche, mehrere Todesopfer, Zwangsprostitution – Eros und Thanatos, der Lebens- und Todestrieb, klassische und bewährte Beigaben für einen derart packenden Thriller. Glücklicherweise umfasst das Buch nur 214 Seiten, so dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen mag, bevor man es zu Ende gelesen hat.

Für das Schreiben gelten vielleicht vergleichbare Regeln, wie für das Töten: Was bringt es, etwas zu erzählen, dass keinen Nachhall hat, wenn man ihn zu Ende gelesen hat? Sind es nicht mitunter auch die Fragen, die sich ein Mörder selbst stellt: Wie erschaffe ich ein Werk von Bestand? Der Autor wünscht sich, dass der Leser noch nach der Lektüre an das Buch denkt. Der Mörder möchte trotz aller Destruktivität auch eine Tat von bleibendem Wert schaffen. Nicht nur für sich selber, sondern auch für alle Übrigen, die in das Bedingungsgeflecht seiner Tat eingebunden sind.

Das Schreiben, die Parallelen zum eigenen Leben, die Morde – feine Fäden, die zusammen die Textur ausmachen, die den Leser gefangen nimmt.

Dr. med. Diplom-Kriminologe Sebastian Schildbach

 

Geek Magazin:

Dieter König (Hrsg.)
Paradoxon
Sarturia SF 2006/ Unterensingen 2011/ 213 Seiten/ € 12,90

paradoxoncoverFür junge deutsche Autoren, die sich in der Science Fiction engagieren wollen, ist es heutzutage nahezu unmöglich, bei einem der großen Verlage ihre Manuskripte unterzubringen, und seien sie auch noch so talentiert – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Die Möglichkeit zur Veröffentlichung bieten erfreulicher Weise neben dieversen BoD- auch eine Klein- und Spezialverlage wie beispielsweise Dieter Königs Sarturia Verlag. In loser Folge erscheinen hier Anthologien des Sarturia-Autorenteams, zuletzt Paradoxon. Vertreten sind in der aktuellen Ausgabe neben bekannteren Namen wie Nina Horvath, Erik Schreiber oder Kurd-Lasswitz-Preisträger Ernst-Eberhard Manski auch junge Talente. Testen lohnt sich!

Originalrezension: Geek Magazin – http://www.facebook.com/GeekMagazin

 

Kommentar von Buchtips Net zu

Paradoxon
Science Fiction (B)

Titel: Paradoxon
Herausgeber: Dieter König
Titelbild: Cathy Guderjahn
Buch/Verlagsdaten: Sarturius Verlag (06/2011); 211 Seiten; 12,90 €; ISBN: 978-3-940830-06-7 (TB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber

Ich bin ein großer Freund von Kurzgeschichtensammlungen und stelle diese immer wieder gern vor. So auch diesen Band, wobei es mir doppelt eine Freude ist, da ich als Autor selbst vertreten bin. Das mag jetzt jeder halten, wie er will, aber ich werde das Taschenbuch nicht deshalb hochloben, weil ich dabei bin.

Nina Horvath – „ Der unsichtbare Marionettenspieler“
Wiktor Guzinski – „Time Warp“
Erik Schreiber – „In weiser Voraussicht“
Ernst-Eberhard Manski – „Nachhaltigkeitsübergang“
Mike Gundlach – “Paradoxon”
Nicole Gröbe – „Sunny Bennings”
Reni Zawrel – „Aus der Tiefe“
Cathy Guderjahn – „Die Begegnung“
Dieter König – „Entscheidung auf Tyra Aurelis“

Dieter König hat mit seinem Verlag bereits einige Science-Fiction-Kurzgeschichtenbände herausgegeben. Immer wieder schafft er es, interessante Erzählungen vorzulegen. In diesem Buch findet sich zum Beispiel der Kurd-Laßwitz-Preisträger 2010 Ernst-Eberhard Manski. Natürlich nimmt sich der Herausgeber das wohlverdiente Recht, ebenfalls eine kurze Geschichte beizusteuern.
Nina Horvaths Erzählung handelt von Zelka, der Cyber-Gaming-Sportlerin. Wiktor Guzinski erzählt uns eine Geschichte, die bei den ollen Römern beginnt, das Jahr 1945 behandelt, bis sie unverhofft in der Zukunft endet. In Erik Schreibers Geschichte „In weiser Voraussicht“ geht es um einen jungen Mann, der Probleme mit der Wirklichkeit hat. Ernst-Eberhard Manski lässt den Leser mit dem Problem Klimawandel und Energierationen zurück, während die Erzählung „Paradoxon“ von Mike Gundlach bereits sagt, um was es geht. Und gleichzeitig dem Kurzgeschichtenband seinen Namen gibt. Nicole Gröbe berichtet über einen Militärputsch. Reni Zawrel sieht die Menschheit in Gefahr durch Aliens. Cathy Guderjahn erzählt von verstörenden Träumen und Dieter König bietet als neuen Arbeitsplatz die Ausbildung zum Öko-Ranger an. Die Erzählungen sind alle empfehlenswert. Jede birgt eine Überraschung, lässt manchmal einen nachdenk­lichen, dann wieder verblüfften Leser zurück.
Die Qualität des Buches ist gut, aber ausgerechnet in der Erzählung von Dieter König wurde aus dem lesbaren Blocksatz plötzlich ein linksbündiger Drucksatz.

Originalrezension:
http://www.buchtips.net/rez5731-paradoxon.htm

 

 

Lesung der Märchen Band 1 mit Monika Gröber:

 

 

http://phantanews.de/wp/wp-content/uplo … ai2012.pdf
Auszug:

Herausgeber Daniel Schenkel ERWACHEN
Titelbild: Cathy Guderjahn
Sarturia Verlag 30135 (2012) 218 Seiten 14,90 €
ISBN: 978-3-940830-13-5 (TB)
Sarturia Buch-Shop – Erwachen
Daniel Schenkel bietet mit der Kurzgeschichtensammlung ERWACHEN
vierzehn schaurige Geschichten von elf Autor/inn/en. Erzählungen aus der Welt des
Makabren finden sich in dem vom Dieter König geleiteten Sarturia-Verlag.

Silke Schulz Abendessen mit einem Freund
hat einen besonderen Gast zum Diner geladen, während der Leser noch
grübelt, wer zum Essen kommt.

9783940830135Cathy Guderjahn Erwachen
Die Titelgeschichte und Namensgeberin des Buches ERWACHEN von Cathy
Guderjahn macht uns bewusst, dass ein neuer Tag ungeahnte Veränderungen mit
sich bringen kann. An einem an sich normalen Novembermorgen wacht die Heldin
der Erzählung auf und bemerkt, hier stimmt etwas nicht. Es wird nicht richtig hell, als
sie sich endlich bequemt aufzustehen. Die Strassen sind Menschenleer und auch der
übliche Verkehrslärm ist nicht zu hören. Sie erkennt, dass sie sich ganz allein in
dieser Schattenwelt bewegt. Allerdings ist da noch diese verstörende Stimme, die
sich ihrer Gedankenwelt bemächtigen will.
Die Geschichte mag sich gut lesen lassen und durchaus eine gruselige
Stimmung aufbauen. Aber. Genau zu dieser Geschichte erschien bereits ein
Jugendbuch, in der eine junge Heldin in eben dieser Umgebung aufwacht, nur mit
dem Unterschied, dass sie ein paar Freunde findet und gegen eine unbekannten
Gegner, der die Welt beherrscht antreten muss. Viel zu oft wurde ich an diesen
Roman erinnert. Für mich persönlich entstand der Eindruck einer Nacherzählung.
Reni Zawrel Blood Rings
präsentiert ein blutiges Horror-Drehbuch, und man bekommt den deutlichen
wunsch in sich zu spüren, jemanden zu ermorden.
Monika Gröber Ein Tag in Jena
Ein uraltes Geheimnis verbindet Tim und seine Grossmutter. Leider ist die
junge Blair nicht lange genug am Leben, es herauszufinden.

Marco Ansing Rastlos im Museum
Wir besuchen das Berliner Bode Museum und seine makabren Fundstücke.
machen eine Entdeckung, die uns die Haare zu Berge stehen lässt. Denn Zombies in
Berlin …
Martina Pawlak Wie ein grauer Nebelschleier
Auf einer nebeligen Trauerfeier zu Allerheiligen ist nicht alles so, wie es
scheint. Martina Pawlak kann mit wenigen Seiten eine Geschichte erzählen, für die
andere Autoren ein halbes Buch benötigen.
Andreas Groß Nur eine Stunde
Andreas Groß lässt seinen Protagonisten einer atemberaubenden Verführung
entgegen sehen, viel Spass haben und dann doch nicht sein Wort halten. Das
Problem löst sich dann jedoch wie von selbst. Die erotischste Geschichte in dieser
Sammlung.
Regina Müller lässt den Leser archäologische Luft schnuppern, wenn es in ihrer
Erzählung Versteinerte Zeit um einen sagenumwobenen Glockenturm geht.
Reni Zwarel Es fährt ein Zug
nach nirgendwo … ist die Zeile eines alten Schlagers von Christian Holm. Für
den Beginn einer Geschichte geschickt gewählt, weil das Ende eben irgendwo im
nirgendwo zu enden scheint.
Cathy Guderjahn Eiskalt
Anthony Simcoe ist der Frau namens Emily verfallen und kann sich nicht von
ihr lösen. Und als er glaubt sich gelöst zu haben, ist er nur fester gebunden.
Andreas Zwengel Im Auge des Betrachters
Horst Coswig ist von Beruf mit entrümpelungen aller Art beschäftigt.
Dementsprechend nimmt er einen auftrag an, obwohl ihm die Leute dazu fehlen.
Aber es fehlt bald jeder Helfer, den er einsetzte, denn die alte Villa hat ein ganz
besonderes Geheimnis.
Dieter König
das unheilvolle Szenario eines rätselhaften Experiments, aus dem es kein
Entrinnen gibt.

Vierzehn Kurzgeschichten versprechen ein kurzweiliges Lesevergnügen. Die
hauptsächlich unbekannten Autorinnen und Autoren bilden in der Gesamtheit eine
interessante Mischung. Die sich daraus ergebenden Begebenheiten und
Begegnungen sind allesamt lesenswert. Ich könnte mir durchaus vorstellen, weitere
Geschichten in dieser oder ähnlicher Zusammenstellung zu lesen. Leider scheint der
Verlag für das Buch keine Werbung zu machen. Wenn ich nicht einige der
Autorinnen und Autoren kennen würde, hätte ich von diesem Buch nie erfahren.

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Die Meinung von Andreas Fischer (homo.nemetiensis bei BookRix)
Im Rahmen dieser Rezensionsreihe stelle ich heute eine komplette Anthologie vor, die auf BookRix als Verlagsleseprobe vorliegt. Das Werk trägt den Titel „Erwachen“ und ist im Sarturia-Verlag erschienen und enthält insgesamt 14 Kurzgeschichten von elf Autor/inn/en. Auf diesen aufregenden Stoff hat mich vor allem eine Bemerkung aus dem Vorwort neugierig gemacht. Dort heißt es nämlich, man solle auf „eine abenteuerliche Reise in die Welt des Makabren“ mitgenommen werden. Wer kann da schon widerstehen?So geht es auch in der Geschichte „Erwachen“ von Cathy Guderjahn um einen Novembermorgen der ungewöhnlichen Art. Eine namenlose Protagonistin bemerkt, dass mit ihrer Umgebung etwas nicht stimmt. Draußen wird es nicht hell und das Radio empfängt keinen Sender mehr. Als sie sich auf die Straße begibt, begegnet sie niemandem und die übliche Geräuschkulisse des Berufsverkehrs scheint verschwunden. Nach und nach muss sie erkennen, dass sie sich ganz alleine in einer bedrohlichen Situation befindet und keine Menschenseele da ist, die ihr beistehen könnte. Doch tatsächlich ist sie nicht völlig allein, denn eine Stimme versucht, sich in ihren Gedanken auszubreiten.

„Erwachen“ erzeugt eine dichte und unheimliche Atmosphäre, die sich geradezu mit Händen greifen lässt. Die Stille, die Hilflosigkeit, die triste, nieselregnerische Stille, die über der Stadt liegt, ist allgegenwärtig. Jedoch gelingt es der Autorin trotz dieser beschriebenen Eintönigkeit, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Man möchte wissen, wie es ausgeht, ob sich nicht doch noch irgendetwas verändert, ob es einen versteckten Hinweis gibt, ein Entkommen. Wird man es am Ende wissen?

Stilistisch ist dieser Text recht gut, wenn auch nicht ganz frei von Wortwiederholungen. Der Schluss hat mir besonders gefallen, da er einfach makaber ist.

Wer es also makaber mag, wird hier zweifelsohne auf seine Kosten kommen.

Die vollständige Anthologie ist beim Sarturia-Verlag erhältlich.

ISBN 978-3-940830-13-5

Originaltext: “ZwischenZeilen” – BookRix Blog
http://blog.bookrix.de/?p=4821

Land und Leute – Lesung Märchen I Reni Zawrel

 

Marktgemeine Wever an der Enns – Lesung Märchen 1 Reni Zawrel


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