ERINNERUNGEN

Im August 2020 haben unsere Fans die Sar­turia® ‑Lit­er­atur-Akademie zur ‘Num­mer Eins’ gewählt.

Zur Erin­nerung an die Anfänge haben wir hier jedoch ein paar der lustig­sten Press­es­tim­men aus den frühen Bemühun­gen von Sar­turia® gesammelt!

Wisst ihr noch …? 🙂

unterwelterlebnisse

 

Lahrer Zeitung:
Zum Welt­tag des Buches

Marianne-Schaefer-Der-zerbrochene-Speigel

Nach­wort zum Krim­i­nal-Thriller „Bru­tus und der Rotlicht-Kolib­ri“ von Paul Sanker,

9783940830173Von Dr. med. Diplom-Krim­i­nologe Sebas­t­ian Schildbach:

Der Fall ist gelöst – wieso denn nun noch ein Nachwort?!
Der vor­liegende faszinierende Kri­mi, den Sie immer noch nicht aus der Hand gelegt haben, begin­nt auf der 1. Seite mit der Charak­ter­isierung des Pro­tag­o­nis­ten Dr. Bru­tus Schmidt und über­rascht auf der 2. Seite durch das erste Mor­dopfer. Solch eine Geschichte bedarf keines Vor­wortes. Sie ver­webt das beru­fliche und pri­vate Leben des Rechtsmedi­zin­ers mit einem span­nend kon­stru­ierten, sachkundi­gen Krim­i­nal­fall. Aus medi­zinis­ch­er und krim­i­nol­o­gis­ch­er Sicht ist das Geschehen glaub­würdig und flüs­sig konstruiert.

Es han­delt sich zwar um eine frei erfun­dene Geschichte, doch steigert es das Lesev­ergnü­gen zusät­zlich, wenn man sich vor Augen führt, dass der Autor am Ort des Geschehens, näm­lich in Köln, geboren wurde. Hier spielt nicht nur die Geschichte, son­dern dort absolvierte der Autor sein Medi­zin­studi­um. Als später­er Neu­rochirurg agierte er sel­ber immer wieder an der Gren­ze zwis­chen Leben und Tod. Vielle­icht nur ein Zufall, dass er sich vor 20 Jahren in ein­er Gemein­schaft­sprax­is nieder­ließ, in der ein Namensvet­ter des Pro­tag­o­nis­ten mit ihm zusammenarbeitete.

Die Sit­u­a­tion des Arztes, sein Bezug zum Werk…auch hier ver­schwim­men die Gren­zen, was die Sto­ry so wirk­lichkeit­snah macht. Ein Rechtsmedi­zin­er, der zwis­chen die Mühlsteine der Zuhäl­ter-Mafia gerät, Bor­dellbe­suche, mehrere Todes­opfer, Zwang­spros­ti­tu­tion – Eros und Thanatos, der Lebens- und Tode­strieb, klas­sis­che und bewährte Beiga­ben für einen der­art pack­enden Thriller. Glück­licher­weise umfasst das Buch nur 214 Seit­en, so dass man es gar nicht mehr aus der Hand leg­en mag, bevor man es zu Ende gele­sen hat.

Für das Schreiben gel­ten vielle­icht ver­gle­ich­bare Regeln, wie für das Töten: Was bringt es, etwas zu erzählen, dass keinen Nach­hall hat, wenn man ihn zu Ende gele­sen hat? Sind es nicht mitunter auch die Fra­gen, die sich ein Mörder selb­st stellt: Wie erschaffe ich ein Werk von Bestand? Der Autor wün­scht sich, dass der Leser noch nach der Lek­türe an das Buch denkt. Der Mörder möchte trotz aller Destruk­tiv­ität auch eine Tat von bleiben­dem Wert schaf­fen. Nicht nur für sich sel­ber, son­dern auch für alle Übri­gen, die in das Bedin­gungs­ge­flecht sein­er Tat einge­bun­den sind.

Das Schreiben, die Par­al­le­len zum eige­nen Leben, die Morde – feine Fäden, die zusam­men die Tex­tur aus­machen, die den Leser gefan­gen nimmt.

Dr. med. Diplom-Krim­i­nologe Sebas­t­ian Schildbach

 

Geek Mag­a­zin:

Dieter König (Hrsg.)
Para­dox­on
Sar­turia SF 2006/ Unterensin­gen 2011/ 213 Seiten/ € 12,90

paradoxoncoverFür junge deutsche Autoren, die sich in der Sci­ence Fic­tion engagieren wollen, ist es heutzu­tage nahezu unmöglich, bei einem der großen Ver­lage ihre Manuskripte unterzubrin­gen, und seien sie auch noch so tal­en­tiert — Aus­nah­men bestäti­gen wie immer die Regel. Die Möglichkeit zur Veröf­fentlichung bieten erfreulich­er Weise neben diev­ersen BoD- auch eine Klein- und Spezialver­lage wie beispiel­sweise Dieter Königs Sar­turia Ver­lag. In los­er Folge erscheinen hier Antholo­gien des Sar­turia-Autorenteams, zulet­zt Para­dox­on. Vertreten sind in der aktuellen Aus­gabe neben bekan­nteren Namen wie Nina Hor­vath, Erik Schreiber oder Kurd-Lass­witz-Preisträger Ernst-Eber­hard Man­s­ki auch junge Tal­ente. Testen lohnt sich!

Orig­i­nal­rezen­sion: Geek Mag­a­zin — http://www.facebook.com/GeekMagazin

 

Kom­men­tar von Buchtips Net zu

Para­dox­on
Sci­ence Fic­tion (B)

Titel: Para­dox­on
Her­aus­ge­ber: Dieter König
Titel­bild: Cathy Guderjahn
Buch/Verlagsdaten: Sar­turius Ver­lag (06/2011); 211 Seit­en; 12,90 €; ISBN: 978–3‑940830–06‑7 (TB)

Eine Besprechung / Rezen­sion von Erik Schreiber

Ich bin ein großer Fre­und von Kurzgeschicht­en­samm­lun­gen und stelle diese immer wieder gern vor. So auch diesen Band, wobei es mir dop­pelt eine Freude ist, da ich als Autor selb­st vertreten bin. Das mag jet­zt jed­er hal­ten, wie er will, aber ich werde das Taschen­buch nicht deshalb hochloben, weil ich dabei bin.

Nina Hor­vath — „ Der unsicht­bare Marionettenspieler“
Wik­tor Guzin­s­ki — „Time Warp“
Erik Schreiber — „In weis­er Voraussicht“
Ernst-Eber­hard Man­s­ki — „Nach­haltigkeit­süber­gang“
Mike Gund­lach — “Para­dox­on”
Nicole Gröbe — “Sun­ny Bennings”
Reni Zawrel — „Aus der Tiefe“
Cathy Gud­er­jahn — „Die Begegnung“
Dieter König — „Entschei­dung auf Tyra Aurelis“

Dieter König hat mit seinem Ver­lag bere­its einige Sci­ence-Fic­tion-Kurzgeschicht­en­bände her­aus­gegeben. Immer wieder schafft er es, inter­es­sante Erzäh­lun­gen vorzule­gen. In diesem Buch find­et sich zum Beispiel der Kurd-Laßwitz-Preisträger 2010 Ernst-Eber­hard Man­s­ki. Natür­lich nimmt sich der Her­aus­ge­ber das wohlver­di­ente Recht, eben­falls eine kurze Geschichte beizusteuern.
Nina Hor­vaths Erzäh­lung han­delt von Zel­ka, der Cyber-Gam­ing-Sport­lerin. Wik­tor Guzin­s­ki erzählt uns eine Geschichte, die bei den ollen Römern begin­nt, das Jahr 1945 behan­delt, bis sie unver­hofft in der Zukun­ft endet. In Erik Schreibers Geschichte „In weis­er Voraus­sicht“ geht es um einen jun­gen Mann, der Prob­leme mit der Wirk­lichkeit hat. Ernst-Eber­hard Man­s­ki lässt den Leser mit dem Prob­lem Kli­mawan­del und Energier­a­tio­nen zurück, während die Erzäh­lung „Para­dox­on“ von Mike Gund­lach bere­its sagt, um was es geht. Und gle­ichzeit­ig dem Kurzgeschicht­en­band seinen Namen gibt. Nicole Gröbe berichtet über einen Mil­itär­putsch. Reni Zawrel sieht die Men­schheit in Gefahr durch Aliens. Cathy Gud­er­jahn erzählt von ver­stören­den Träu­men und Dieter König bietet als neuen Arbeit­splatz die Aus­bil­dung zum Öko-Ranger an. Die Erzäh­lun­gen sind alle empfehlenswert. Jede birgt eine Über­raschung, lässt manch­mal einen nachdenk­lichen, dann wieder verblüfften Leser zurück.
Die Qual­ität des Buch­es ist gut, aber aus­gerech­net in der Erzäh­lung von Dieter König wurde aus dem les­baren Block­satz plöt­zlich ein links­bündi­ger Drucksatz.

Orig­i­nal­rezen­sion:
http://www.buchtips.net/rez5731-paradoxon.htm

 

Lesung der Märchen Band 1 mit Moni­ka Gröber:

http://phantanews.de/wp/wp-content/uplo … ai2012.pdf

Auszug:

Her­aus­ge­ber Daniel Schenkel ERWACHEN
Titel­bild: Cathy Guderjahn
Sar­turia Ver­lag 30135 (2012) 218 Seit­en 14,90 €
ISBN: 978–3‑940830–13‑5 (TB)

Daniel Schenkel bietet mit der Kurzgeschicht­en­samm­lung ERWACHEN
vierzehn schau­rige Geschicht­en von elf Autor/inn/en. Erzäh­lun­gen aus der Welt des
Makabren find­en sich in dem vom Dieter König geleit­eten Sarturia-Verlag.

Silke Schulz Aben­dessen mit einem Freund
hat einen beson­deren Gast zum Din­er geladen, während der Leser noch
grü­belt, wer zum Essen kommt.

9783940830135Cathy Gud­er­jahn Erwachen
Die Titelgeschichte und Namensge­berin des Buch­es ERWACHEN von Cathy
Gud­er­jahn macht uns bewusst, dass ein neuer Tag ungeah­nte Verän­derun­gen mit
sich brin­gen kann. An einem an sich nor­malen Novem­ber­mor­gen wacht die Heldin
der Erzäh­lung auf und bemerkt, hier stimmt etwas nicht. Es wird nicht richtig hell, als
sie sich endlich bequemt aufzuste­hen. Die Strassen sind Men­schen­leer und auch der
übliche Verkehrslärm ist nicht zu hören. Sie erken­nt, dass sie sich ganz allein in
dieser Schat­ten­welt bewegt. Allerd­ings ist da noch diese ver­störende Stimme, die
sich ihrer Gedanken­welt bemächti­gen will.
Die Geschichte mag sich gut lesen lassen und dur­chaus eine gruselige
Stim­mung auf­bauen. Aber. Genau zu dieser Geschichte erschien bere­its ein
Jugend­buch, in der eine junge Heldin in eben dieser Umge­bung aufwacht, nur mit
dem Unter­schied, dass sie ein paar Fre­unde find­et und gegen eine unbekannten
Geg­n­er, der die Welt beherrscht antreten muss. Viel zu oft wurde ich an diesen
Roman erin­nert. Für mich per­sön­lich ent­stand der Ein­druck ein­er Nacherzählung.
Reni Zawrel Blood Rings
präsen­tiert ein blutiges Hor­ror-Drehbuch, und man bekommt den deutlichen
wun­sch in sich zu spüren, jeman­den zu ermorden.
Moni­ka Gröber Ein Tag in Jena
Ein uraltes Geheim­nis verbindet Tim und seine Gross­mut­ter. Lei­der ist die
junge Blair nicht lange genug am Leben, es herauszufinden.

Mar­co Ans­ing Rast­los im Museum
Wir besuchen das Berlin­er Bode Muse­um und seine makabren Fundstücke.
machen eine Ent­deck­ung, die uns die Haare zu Berge ste­hen lässt. Denn Zom­bies in
Berlin …
Mar­ti­na Pawlak Wie ein grauer Nebelschleier
Auf ein­er nebe­li­gen Trauer­feier zu Aller­heili­gen ist nicht alles so, wie es
scheint. Mar­ti­na Pawlak kann mit weni­gen Seit­en eine Geschichte erzählen, für die
andere Autoren ein halbes Buch benötigen.
Andreas Groß Nur eine Stunde
Andreas Groß lässt seinen Pro­tag­o­nis­ten ein­er atem­ber­auben­den Verführung
ent­ge­gen sehen, viel Spass haben und dann doch nicht sein Wort hal­ten. Das
Prob­lem löst sich dann jedoch wie von selb­st. Die ero­tis­chste Geschichte in dieser
Sammlung.
Regi­na Müller lässt den Leser archäol­o­gis­che Luft schnup­pern, wenn es in ihrer
Erzäh­lung Ver­stein­erte Zeit um einen sagenum­wobe­nen Glock­en­turm geht.
Reni Zwarel Es fährt ein Zug
nach nir­gend­wo … ist die Zeile eines alten Schlagers von Chris­t­ian Holm. Für
den Beginn ein­er Geschichte geschickt gewählt, weil das Ende eben irgend­wo im
nir­gend­wo zu enden scheint.
Cathy Gud­er­jahn Eiskalt
Antho­ny Sim­coe ist der Frau namens Emi­ly ver­fall­en und kann sich nicht von
ihr lösen. Und als er glaubt sich gelöst zu haben, ist er nur fes­ter gebunden.
Andreas Zwen­gel Im Auge des Betrachters
Horst Coswig ist von Beruf mit entrüm­pelun­gen aller Art beschäftigt.
Dementsprechend nimmt er einen auf­trag an, obwohl ihm die Leute dazu fehlen.
Aber es fehlt bald jed­er Helfer, den er ein­set­zte, denn die alte Vil­la hat ein ganz
beson­deres Geheimnis.
Dieter König
das unheil­volle Szenario eines rät­sel­haften Exper­i­ments, aus dem es kein
Entrin­nen gibt.

Vierzehn Kurzgeschicht­en ver­sprechen ein kurzweiliges Lesev­ergnü­gen. Die
haupt­säch­lich unbekan­nten Autorin­nen und Autoren bilden in der Gesamtheit eine
inter­es­sante Mis­chung. Die sich daraus ergeben­den Begeben­heit­en und
Begeg­nun­gen sind alle­samt lesenswert. Ich kön­nte mir dur­chaus vorstellen, weitere
Geschicht­en in dieser oder ähn­lich­er Zusam­men­stel­lung zu lesen. Lei­der scheint der
Ver­lag für das Buch keine Wer­bung zu machen. Wenn ich nicht einige der
Autorin­nen und Autoren ken­nen würde, hätte ich von diesem Buch nie erfahren.

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Die Mei­n­ung von Andreas Fis­ch­er (homo.nemetiensis bei BookRix)
Im Rah­men dieser Rezen­sion­srei­he stelle ich heute eine kom­plette Antholo­gie vor, die auf BookRix als Ver­lagsle­seprobe vor­liegt. Das Werk trägt den Titel „Erwachen“ und ist im Sar­turia-Ver­lag erschienen und enthält ins­ge­samt 14 Kurzgeschicht­en von elf Autor/inn/en. Auf diesen aufre­gen­den Stoff hat mich vor allem eine Bemerkung aus dem Vor­wort neugierig gemacht. Dort heißt es näm­lich, man solle auf „eine aben­teuer­liche Reise in die Welt des Makabren“ mitgenom­men wer­den. Wer kann da schon widerstehen?So geht es auch in der Geschichte „Erwachen“ von Cathy Gud­er­jahn um einen Novem­ber­mor­gen der ungewöhn­lichen Art. Eine namen­lose Pro­tag­o­nistin bemerkt, dass mit ihrer Umge­bung etwas nicht stimmt. Draußen wird es nicht hell und das Radio empfängt keinen Sender mehr. Als sie sich auf die Straße beg­ibt, begeg­net sie nie­man­dem und die übliche Geräuschkulisse des Berufsverkehrs scheint ver­schwun­den. Nach und nach muss sie erken­nen, dass sie sich ganz alleine in ein­er bedrohlichen Sit­u­a­tion befind­et und keine Men­schenseele da ist, die ihr beis­te­hen kön­nte. Doch tat­säch­lich ist sie nicht völ­lig allein, denn eine Stimme ver­sucht, sich in ihren Gedanken auszubreiten.

„Erwachen“ erzeugt eine dichte und unheim­liche Atmo­sphäre, die sich ger­adezu mit Hän­den greifen lässt. Die Stille, die Hil­flosigkeit, die triste, niesel­reg­ner­ische Stille, die über der Stadt liegt, ist all­ge­gen­wär­tig. Jedoch gelingt es der Autorin trotz dieser beschriebe­nen Ein­tönigkeit, die Span­nung bis zum Schluss aufrecht zu erhal­ten. Man möchte wis­sen, wie es aus­ge­ht, ob sich nicht doch noch irgen­det­was verän­dert, ob es einen ver­steck­ten Hin­weis gibt, ein Entkom­men. Wird man es am Ende wissen?

Stilis­tisch ist dieser Text recht gut, wenn auch nicht ganz frei von Wortwieder­hol­un­gen. Der Schluss hat mir beson­ders gefall­en, da er ein­fach mak­aber ist.

Wer es also mak­aber mag, wird hier zweifel­sohne auf seine Kosten kommen.

Die voll­ständi­ge Antholo­gie ist beim Sar­turia-Ver­lag erhältlich.

ISBN 978–3‑940830–13‑5

Orig­inal­text: “Zwis­chen­Zeilen” – BookRix Blog

Land und Leute — Lesung Märchen I Reni Zawrel

Mark­t­ge­meine Wev­er an der Enns — Lesung Märchen 1 Reni Zawrel

9783940830135
Inzwis­chen hat sie die Sar­turia Lit­er­atur- Akademie etabliert un wertvolle Autoren, gut­bezahlte Lek­toren und gefragte Her­aus­ge­ber her­vorge­bracht. Sog­ar Ver­leger haben sich ihre Sporen hier verdient.

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