Verleger Blog

 

Verleger Blog 20170828
Mut, Zivilcourage und Eigeninitiative

Liebe Freunde!
Aus aktuellem Anlass möchte ich gerne ein paar persönliche Worte an euch richten, denn es tut mir in der Seele leid, wenn ich zugucken muss, wie sich wieder mal ein hoffnungsvoller Schützlinge belabern lässt, uns doch die Freundschaft zu kündigen, nur um zwei Jahre später wieder bei uns anzuklopfen, ob man ihn nicht doch wieder ins „warme Nest“ zurückkehren lassen würde.

O ja, es passiert immer öfter, dass ehemalige Freunde erneut bei uns vorstellig werden.

Anfangs habe ich das Phänomen nicht wirklich ernst genommen, so nach dem Motte: „Wer nicht will, der hat schon.“ Aber inzwischen sind mir vor der Haustür ein paar eloquente Autoren begegnet, die es eigentlich besser verdient hätten.

Der Weg zurück ist natürlich steinig, auch wenn ich grundsätzlich auf niemanden böse bin – selbst dann nicht, wenn sich jemand zu unterirdischen Äußerungen hat hinreißen lassen. Ich bin von Natur aus kein Moralapostel sondern bloß der Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie.

In diesem Sinne habe ich mir inzwischen gewissenhaft angeschaut, was denn da genau passiert sein könnte, wenn begeisterte Freunde uns plötzlich den Rücken kehren. Vor allem wollte ich den genauen Grund herausfinden, warum sie später dann trotzdem wieder bei uns anklopfen.

Nun, sicher will jeder das Beste für sich. Das ist verständlich. Aber da wir hier bei Sarturia® nach den modernsten aller Lehrmethoden unterrichten, gehört zu einer wirksamen Ausbildung zum Profi-Autor ganz offensichtlich schon ein bisschen ‚mehr’ dazu, als bloß schreiben zu lernen.

Siehe: Lernbare Intelligenz http://bit.ly/2wLkkOl

Die Welt ist nicht eindimensional. Sie ist vielschichtig und nicht immer ganz logisch. Und so kommt es wahrscheinlich auch, dass sich so mancher erfolgshungrige Autor vom eingeschlagenen Weg abbringen lässt und auf einmal etwas ganz anderes versuchen möchte, bloß weil es auf den ersten Blick viel interessanter erscheint, als der bisherige Weg.

Genau ‚das’ scheint dem einen oder anderen Studenten zu passieren, wenn er sich nicht stabil auf seine Ziele konzentriert. Er kommt sich vielleicht ‚vernachlässigt’ vor und verspricht sich Hoffnung bei irgendeiner Schreibgruppe, bei der ‚mehr los’ zu sein scheint.

Wir können und wollen niemanden halten. Aber es geht einem doch an die Nieren, wenn jemand nach knapp zwei Jahren reumütig zurückkehrt und auf unsere Fragen hin äußert: „Die haben ihre Versprechungen nicht eingehalten“, oder: „Keiner der Verlage will mich“, oder: „Wenn ich nur gewusst hätte …“

Nein, nein, nein, liebe Freunde, das sind alles Originalzitate. Wiedergegeben, wie erhalten! Die relevante Frage ist jedoch: „Was – bitteschön – soll ich darauf antworten …?“

Ein „Ich hab’s dir ja gleich gesagt“ ist etwa so hilfreich, wie ein Holzsplitter im Hintern. Aber ich kann auch nicht mit einem lapidaren: „Komm, ich setzt dich wieder in Amt und Würden ein“, alles und jedes wieder ausbügeln. Die treuen und fleißigen unserer Studenten würden mit Recht auf die Barrikaden gehen.

Der einzig mögliche Weg erscheint mir deshalb, dass sich der reumütige Autor im allgemeinen Teil des Forums zu seinen Entscheidungen äußert und dann noch einmal ganz von vorne anfängt.

Ja, ja, ich weiß, so etwas ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber im Ernst: Ein Studium wieder aufzunehmen ist doch auch eine ganz andere Hausnummer als neue Freunde zum Facebook-Account hinzuzufügen.

Und so kommen wir direkt zum eigentlichen Thema des heutigen Blogs: Mut, Zivilcourage und Eigeninitiative!

Wir hier bei Sarturia® unterscheiden im Prinzip zwischen zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten akademischen Lernens. Die eine Möglichkeit beschränkt sich darauf, sich eine Vorlesung anzuhören und dann seine Hausaufgaben zu machen. Die zweite, moderne Möglichkeit, bezieht dagegen den Studenten in jene Rollen mit ein, welche die Lehrkräfte im Allgemeinen innehaben.

Wir wissen jedoch durch unsere neu aufgebauten Kontakte zu den Führungspersonen als modern geltender Unis, dass die zweite Methode der ersten haushoch überlegen ist; warum sonst hätte der aktuelle Umbruch im Schulwesen denn überhaupt erst seinen Anfang genommen …?

Wir hier bei Sarturia® verwenden unsere Schulungsmethode schon seit dem Jahre 2004, als noch niemand vom „Lernen in seiner eigenen Geschwindigkeit“ sprach. Heute bestätigt man uns: Wir haben es intuitiv von Anfang an richtig gemacht.
Und das, obwohl so mancher unserer früheren Schützlinge gänzlich anderer Meinung gewesen ist. Doch permanente Verstöße gegen geltende Richtlinien waren natürlich erst recht nicht die Lösung …

Dass hin und wieder einer der ehemals unzufriedenen Autoren heute wieder an unsere Tür klopft, das freut uns natürlich. Es bestätigt auch die Richtigkeit unserer Lehrmethoden. Eine Wiedereingliederung bedingt jedoch zumindest das vollumfängliche Verständnis der Grundlagen eines erfolgreichen Studiums bei Sarturia®.

Unsere Studenten auf den höheren Förderstufen übernehmen nämlich die Verantwortung für die noch unsicheren Neulinge, die erst noch Fuß fassen müssen. Warum? Na, weil sie daraus den allergrößten Lerneffekt für sich selber erzielen …

Was hat das nun mit Mut, Zivilcourage und Eigeninitiative zu tun? Nun, ich glaube, ihr erahnt es sicher schon.

Beginnen wir mit der Eigeninitiative: Es ist in einer funktionierenden Akademie nahezu unmöglich, jeden einzelnen zu verhätscheln. Das schafft nur verwöhnte Mitläufer und sorgt auf Dauer für unnötige Frustration auf beiden Seiten.

Alte Lebensweisheit: Jeder ist zunächst selber für sich verantwortlich. Das gilt natürlich auch bei uns.

Aber was wäre schon dabei, wenn sich ein Schützling aufraffen und äußern würde, dass er bereit für eine der höheren Förderstufen ist und gerne Verantwortung übernehmen will? Klar sprechen wir den einen oder anderen Probanten von unserer Seite aus an; aber das ist nicht bei jedermann angeraten.

Die Lösung ist natürlich die, dass sich der Einzelne auf die Hinterbeine stellen und so lange präsent bleiben muss, bis wir die Zeit finden, uns adäquat um ihn zu kümmern.

Das nennt man Eigeninitiative. Es nützt nämlich nichts, wenn man ständig bloß jammert, niemand würde sich um einen kümmern. Das geht schief.

Wenn aber jemand beharrlich auf der Matte steht und sich immer wieder danach erkundigt, was denn nun als nächstes anstehen würde, dann funktioniert das einwandfrei. Beharrlich bleibende Zeitgenossen können sich vor lauter Hinweisen und Hilfestellungen kaum mehr retten.

Es ist wie bei Geschwistern: Wer sich wehrt und in Szene setzt, überflügelt den Duckmäuser, der ständig jammert. Nun ratet mal, wer von den Beiden besser fährt?

Eigeninitiative ist also der ultimative Grundbaustein für jeglichen Erfolg; drinnen wie draußen!

Kommen wir deshalb gleich zum Mut:

Was ist Mut eigentlich?
Nun, ich will es mal ‚so’ ausdrücken: Mut ist die Fähigkeit, zuzupacken wenn Gefahr droht. Mut ist die Fähigkeit, den Mund aufzumachen, wenn Dinge schief laufen. Mut ist die Fähigkeit, etwas anzupacken, das auf den ersten Blick viel zu groß erscheint. Genaueres findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Mut

Es erfordert natürlich Mut, den Freunden zu sagen, dass man sich für eine von ihnen verpönte Art und Weise der Ausbildung entschieden hat. Es erfordert Mut, den beständigen Einflüsterungen der Mitmenschen zu widerstehen. Es erfordert Mut, einen Möchtegern-Ratgeber zu fragen, wie viele Bücher er denn selber schon verkauft hat. Und es erfordert Mut, ‚Nein’ zu sagen, wenn man nicht die Meinung der Mehrheit teilen will.

Zivilcourage kann man beinahe mit Mut verwechseln. Denn auch hier erweist sich, ob man fähig ist, auch mal ‚gegen’ den Strom zu schwimmen. Wenn Hinz und Kunz schreit, dass man keinem Verleger trauen darf, weil man dann gleich in ein Haifischbecken springen könnte, dann braucht man Zivilcourage, um dagegenzuhalten.

Wenn die Herrschaften nämlich im Internet recherchiert hätten, wie viele Millionen die gerade noch herabgewürdigten Verlage in die erfolgversprechenden Bücher ihrer Autoren investieren, dann hätten sie blitzschnell einen ganz anderen Standpunkt. Viele der zahlreichen Facebook-Freunde reden ‚nur so daher’, weil sie’s einfach nicht besser wissen.

Es gibt nämlich ‚immer’ zweierlei Wahrheiten: Einmal die eigene und dann noch die der Anderen. Aber Leute mit genügend Zivilcourage sind in der Lage, aus den beiden widersprüchlichen Wahrheiten, die ultimativ richtige herauszufiltern, oder – und das ist nun ganz besonders interessant – eine dritte und ganz neue Wahrheit als ‚gültig’ zu erkennen.

Ja, ja, es stimmt schon, dass der Inhalt dieses Blogs hier weit über das „Schreiben lernen“ hinausgeht. Aber Sarturia® hat sich die folgende Prämisse auf die Fahne geschrieben: Wir wollen so viele Autoren wie nur möglich bei möglichst großen Verlagen unterzubringen. Und mit Duckmäusern und mutlosen oder wankelmütigen Zeitgenossen ist das einfach nicht zu schaffen.

Wir freuen uns deshalb auf mutige Leute, mit genügend Eigeninitiative und Zivilcourage, die sich zutrauen, mit ihrem auf Hochglanz polierten Schlüsselroman in der Hand vor die Herausgeber der großen Publikumsverlage zu treten und sie um ein sattes Werbebudget zu bitten.

‚DAS’ ist das Ziel der Sarturia®-Literatur-Akademie. Und genau „das“ wollen wir so oft wie möglich erreichen. Alle anderen Anstrengungen sind erfahrungsgemäß nur bloßes umhertasten auf unsicherem Terrain.

Fazit: Wer sich einreden lässt, dass unser bewährtes System nicht das richtige für ihn sei und er doch lieber einen ganz anderen – augenscheinlich viel besseren – Weg einschlagen möge, dann müssen wir ihn halt ziehen lassen. Er versucht es dann eben weiterhin als Selfpublisher oder ist genötigt, die Herausgeber der großen oder auch kleinen Verlage auf ganz eigene Art und Weise zu überzeugen. Denn unsere derzeit noch kostenlosen Agenturleistungen stehen nur mutigen Leuten mit Eigeninitiative und Zivilcourage zur Verfügung.

Aber Menschen, die unter den laufend wechselnden Eindrücken schwanken wie ein Blatt im Wind, sind nur sehr schwer zu vermarkten. Man bringt nicht genug Power und Kraft auf die Waage, solange man ständig befürchten muss, dass sich’s ein Schützling dann doch vielleicht noch anders überlegt. Ohne Vertrauen geht gar nix! Besser man kümmert sich in solchen Fällen lieber ganz intensiv um einen der zuverlässigen Zeitgenossen.

Wir warten also auf dich! Ja, genau: Gerade auf dich! Weil du den Mut hast, deinen eigenen Weg zu gehen. Weil du wirklich Lust verspürst, mit uns zusammen die einzelnen Förderstufen hinauf zu klettern, bis wir deinen aufpolierten Schlüsselroman unseren Kontakten im Business vorstellen können.

Dieses Profil trifft doch auf dich zu. Ja?
Dann fang doch einfach mal an, indem du dich zum Beispiel ganz unverbindlich an unseren Fingerübungen beteiligst:
http://bit.ly/2wIWdMt

Oder du gehst gleich aufs Ganze und nimmst an einem unserer ausgeschriebenen Wettbewerbe teil. Bei den Ausschreibungen kannst du unsere Fördermaßnahmen testen. Es könnte tatsächlich der Durchbruch sein.
http://www.sarturia.com/ausschreibungen/

Sarturia® ist und bleibt nämlich auf jeden Fall etwas ganz Besonderes!

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170817
Der aktuelle Buchmarkt

Trotz massiver Anfeindungen von Leuten, die es halt nicht besser wissen, ist Sarturia® zu einer kompetenten und erfolgreichen Institution herangewachsen, die mit den anerkannt modernsten aller Lehrmethoden sympathische und zielstrebige Autoren weit über sich selbst hinaus erhebt.

Sarturia® ist nach wie vor vollkommen unabhängig. Unsere Mitglieder und Freunde beobachten den Buchmarkt tatsächlich so wie er ist, ohne irgendwelche Rücksichten auf aktuelle Strömungen oder gut bezahlte Meinungsführer zu nehmen. Deshalb lesen sich unsere Erkenntnisse und Überlegungen über die aktuelle Sachlage auch oft ganz anders, als sie üblicherweise im Internet dargestellt wird.

Unser erklärtes Ziel ist es, so viele Autoren wie möglich an die allerwichtigsten Kontakte im Business zu vermitteln. Aber das geht nur, wenn wir ihnen ungeschönte Daten und Fakten zur Verfügung stellen, damit sie sich nicht im Dschungel der allgegenwärtigen Allerweltsmeinungen verirren, sondern sich in die richtige Richtung entwickeln können.

In diesem Bemühen fallen uns natürlich auch die Kleinigkeiten auf, die ein enthusiastischer Autor nicht auf Anhieb sehen mag. So berichten wir schon seit geraumer Zeit vom aktuellen Rückgang der Ebook-Umsätze, obwohl die einschlägigen Plattformen immer noch mit hehren Slogans neue Selfpublisher anzuwerben versuchen.

Aber die Wahrheit ist oft schmerzhaft. In unseren früheren Blogs – Siehe weiter unten – hatten wir schon aufgedeckt, dass nur ganz wenige Selfpublisher nennenswerte oder gar hohe Verkäufe erzielen, während 99,9% der hoffnungsvollen Autoren mit lachhaft niederen Tantiemen nach Hause gehen müssen. Nein, das passt nicht zu den hehren Versprechungen, auf die unzählige Hobby-Autoren immer noch hereinfallen.

Der ‚Buchreport’ http://bit.ly/2uKIxnC berichtet aktuell: „Die Zahl der E-Book-Käufer ist im 1. Halbjahr 2017 um 12,3% gesunken“. Insofern interessiert uns natürlich, warum ein Erfolgsautor wie ‚Sebastian Fitzek auf der Messe einen Workshop für Selfpublisher durchführt, obwohl einerseits „… der Durchschnittspreis für E-Books um 4,4% gesunken ist …“ und der Autor andererseits selber das Werbe-Budget von Großverlagen wie „Droemer“ in Anspruch nimmt.

Zugegeben: Das Beispiel kling reichlich provokativ. Aber es gibt unseren Lesern eine Idee davon, auf was wir achten sollten, wenn wir uns nicht auf Schritt und Tritt die Augen auswischen lassen wollen.

Somit haben wir also eine Ahnung davon, warum der Ebook-Markt immer noch von den einschlägigen Plattformen verherrlicht wird, obwohl das Börsenblatt berichtet: „Der Umsatzanteil von E-Books am Gesamtmarkt liegt unverändert bei 5,4%.“ – Klarer Fall: Die entsprechenden Plattformen verdienen sich eine Goldene Nase an diesen 5,4%. Oder ist da jemand anderer Meinung?

Es wiegt daher sicherlich doppelt so schwer, wenn wir unsererseits nun selber den Hobby-Autoren raten, das Selfpublishing zu nutzen. Auf diese Weise bekommen sie nämlich einen ersten Eindruck vom wahren Wert ‚ihrer Schreibe’. Denn nicht die Facebook-Freunde oder die Verwandten entscheiden, was ‚gut’ ist, sondern ganz allein der zahlende Kunde.

Insofern erfolgt hin und wieder schon mal ein ‚Böses Erwachen’. Aber kein Problem. Sarturia® wurde gerade deshalb ins Leben gerufen, um solche und ähnliche Niederlagen in einen deftigen Gewinn verwandeln zu können.

Anderes Thema: Wer sich nicht von den vehement vertretenen Allerweltsmeinungen im Internet beeinflussen lässt, sondern die Welt mit offenen Augen anschaut, der hat vielleicht schon bemerkt, dass die Politik an unserem Urheberrecht ‚sägt’. Diesbezüglich wäre es vielleicht gar nicht verkehrt, wenn sich diejenigen Autoren, die etwas von der Sache verstehen, auf die Hinterbeine stellen. Schließlich leben wir in einer (noch) funktionierenden Demokratie.

Um was es dabei geht, veranschaulicht Andreas Rötzer in der „Zeit Online“: http://bit.ly/1Zcnb7K

Es scheint also immer noch so, dass die Riesen stets ihre Lobby finden, während der ‚Kleine Mann’ – oder hier ‚die Nachwuchsautoren’ – die Zeche bezahlen müssen. Siehe auch Beitrag in der „FAZ“: http://bit.ly/2uKXaXW

Dass unsere Urheber nicht nur ‚Wirkung’ sind sondern durchaus auch ‚Ursache’ sein können, dafür macht sich Sarturia® ganz besonders stark. Das inzwischen ausgereifte System wirksamer Förderungen beinhaltet nicht nur ausgefeilte und markengeschützte Techniken, um Autoren literarisch weit über sich hinaus zu erheben. Es gibt ihnen auch die Möglichkeit nach und nach wachsende Verantwortung zu übernehmen und so mehr und mehr Zivilcourage zu entwickeln. Sarturia®-Diplom-Träger lassen sich denn auch nicht so leicht die Pferde ausspannen.

Meine ganz persönliche Meinung nach fünfunddreißig erfolgreichen Jahren als Autor und zwölf Jahren als Akademie-Leiter und Verleger:

Der Hype um das Selfpublishing hat sich inzwischen relativiert. Langsam merken die angehenden Schriftsteller, dass man nicht gleich über Nacht zum Bestseller-Autor wird, wenn man nur sein Manuskript hochlädt. Das geht in die Hose, wenn man die Regeln nicht kennt. Überall auf der Welt gibt es Regeln: Beim Boxen, beim Autofahren, in der Ehe, und – ja – natürlich auch beim Schreiben.

Aber Vorsicht: Im Internet gibt es so viele Tipps, wie es User gibt. Deshalb rate ich persönlich dazu, jeden der zahlreichen Tippgeber zu untersuchen, ob er nicht wenigstens mehr als ein paar hundert Ebooks verkauft, oder ob er gar bei wirklich namhaften Verlagen publiziert hat. Denn nur dann machen seine Ratschläge genügend Sinn. Ansonsten weicht eure anfängliche Begeisterung sehr schnell einer tiefen Frustration.

Dies zu verhindern, ist eines der Anliegen von Sarturia®. Wir bringen Schriftsteller nach vorn!

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170810
Kompetenzorientiertes Studium

Immer wieder fragen Autoren bei uns nach, was denn nun der Unterschied zwischen Sarturia® und anderen Literatur-Akademien oder den flächendeckend angebotenen Schreibschulen wäre. Viele der Frager haben noch nie etwas von den aktuellen Projekten und Veränderungen im staatlichen Schulsystem gehört. Keiner also kann sich so richtig vorstellen, warum Sarturia® inzwischen längst Vorbildfunktion innehat.

Was bedeutet: Kompetenzorientiertes Studium?

Quelle: http://bit.ly/2vlg2vp

AUSZUG
Das bundesdeutsche Schulsystem hat erhebliche Mängel. Der internationale Vergleich der Lernergebnisse ist Anlass für Enttäuschung und Kritik. Durch die Ergebnisse von TIMSS und PISA wurde eine grundsätzliche Wende eingeleitet.
ENDE AUSZUG

Mehr dazu findet man auch auf den Seiten des Lehrerfortbildungsservers Baden Württemberg:

Quelle: http://bit.ly/2uImRDv

Doch das nur zum einleitenden Verständnis.

Im Jahre 2004, als wir zum ersten Mal über Weiterbildung sprachen, da wussten wir nichts von ‚Kompetenzorientiertem Lernen’. Wir sahen nur den Unterschied zwischen der ‚Schreibe’ von Hobby-Autoren im Gegensatz zu jener beruflich erfolgreicher Schriftsteller. Und diese Lücke wollten wir schließen.

Mit meinen damals insgesamt fünfunddreißig Jahren Erfahrung als Journalist und Wirtschaftsautor war mir natürlich klar, wo denn der Hase im Pfeffer lag. Ich musste also nur die lernwilligen Schreiberlinge um mich versammeln, und schon konnte es losgehen.

Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich mir damit eine ‚echte’ Lebensaufgabe aufladen würde.

Aber zunächst schien die Sache einfach. Ich hatte ja glücklicherweise selber zu Anfang meiner Karriere wohltuende Hilfestellung von erfahrenen Schriftstellern, Literaturpreisträgern und Bestseller-Autoren erhalten. Und wie alle sozial eingestellten Zeitgenossen, spürte natürlich auch ich den Wunsch, wenigstens einen Teil der erhaltenen Hilfestellung zurückzugeben.

Man erinnere sich nur an die Leistungen der ‚Ärzte ohne Grenzen’, an Manuel Neuers ‚Kids Foundation’, an die diversen Spendenprojekte des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, an Bill Gates und all die anderen sozial eingestellten Menschen.

Siehe auch: http://bit.ly/19KotST

Ich habe zwar keine Millionen oder gar Milliarden, die ich spenden könnte, darum opfere ich das Wertvollste das ich habe, um anderen Menschen zu helfen: Meine knapper werdende Zeit und mein in langen Jahren erworbenes Know-how; aber das ist mir ein Bedürfnis.

Nun hätte es natürlich wenig Sinn gehabt, auf den Schwächen des gegenwärtigen Schulsystems herumzureiten. Ich musste mir also eine gänzlich andere Methode einfallen lassen wie ich meine Schützlinge dazu bringen könnte, über sich selbst hinauszuwachsen, ‚ohne’ jemals den Spaß an der Sache zu verlieren.

Man ahnt es schon: Ich benutzte die gleiche Methode, mit denen meine früheren Freunde mich selbst auf ein akzeptables Level emporgehoben hatten.

Das Interessante dabei ist, dass man bei dieser Methode nicht eingetrichtert bekommt, was man der Meinung eines Lehrers nach wissen sollte. Der Clou ist, dass es dem Schützling erlaubt ist, in seinem eigenen Tempo zu wachsen und nach und nach Verantwortung zu übernehmen. So wird er langsam aber sicher zum Profi, ohne dass seine Begeisterung erlahmt.

Heute erfahre ich, wenn ich die Zeitung lese, dass diese und ähnliche Methoden inzwischen Einzug in unser Schulsystem finden. Das freut mich in zweierlei Hinsicht: Zum einen bekomme ich bestätigt, dass meine ureigensten Methoden auf dem neuesten Stand der Pädagogik stehen, und dass ich zweitens am Stammtisch nicht mehr gegen das herrschende Schulsystem wettern muss. 🙂

Inzwischen bin ich sogar ziemlich sicher, dass auch der abwertende Begriff ‚Fach-Idiot’ bald von der Bildfläche verschwinden wird, denn ‚Kompetenzorientiertes Lernen’ beinhaltet nun mal den Anspruch, dass wir nach und nach durchaus kompetente Persönlichkeiten erziehen werden, die im erlernten Bereich problemlos ihren Mann stehen können.

Wie praktiziert die Sarturia®-Literatur-Akademie nun ‚Kompetenzorientiertes Lernen’?

Nun das Prinzip ist recht einfach: Wir machen die Neulinge auf Schwachstellen in ihren Texten aufmerksam und überlassen es ihnen selbst, sich Gedanken über eine Aufwertung zu machen. Das ist eigentlich alles.

Natürlich gehört schon ‚einiges‘ mehr dazu, das Prinzip auch in der Praxis am Laufen zu halten. Eine ganze Reihe gutwilliger Studenten ist in den ersten Jahren daran gescheitert und versucht sich nun auf die herkömmliche Methode durchzuschlagen.

Die sozial kompetenten Schützlinge sind jedoch geblieben. Sie haben sich in gegenseitiger Unterstützung durch die schwierigen Anfangszeiten gekämpft, ohne jemals ihr Ziel aus den Augen zu verlieren. So verfügen wir heute schon eine kleine aber feine Truppe von Helfern aus Autoren, Lektoren und Diplomanwärtern, die beständig danach streben, ihre Kompetenz zu erweitern, indem sie den nachfolgenden Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Den Nutzen zu erkennen erfordert natürlich eine gehörige Portion an Weitsicht. Darum finden wir nicht nur erfolgshungrige Hobby-Autoren auf unseren Förderstufen, sondern auch Literaturpreisträger, Doktoren und Fernsehjournalisten. Sie alle haben verstanden, wozu man die Hilfestellung und das Werbebudget der großen Verlage braucht und wollen sich deshalb so weit wie möglich verbessern. Aber ohne sich ein erstrebenswertes Ziel vorstellen zu können wird das nichts. Das sollte man wissen.

Wie erreicht man nun als Student der Sarturia®-Literatur-Akademie die erstrebenswerte Kompetenz?

Wieder ist die Sache vom Prinzip her recht einfach und leicht zu verstehen: Jeder Neuling freut sich nachweislich über unsere Tipps und Vorschläge, die er zur Aufwertung seiner Manuskripte erhält. Das schafft Begeisterung, denn man spürt gleich, dass es da Verbesserungsmöglichkeiten gibt, die man vorher nicht erkennen konnte. Und nach einer gewissenhaften Überarbeitung sieht der eigene Text natürlich bei weitem besser aus als vorher.

Wenn einem solches mehrfach zuteil geworden ist, spürt man eine wachsende Verbesserung in der eigenen Schreibe und man bekommt das Bedürfnis, das Gelernte weiterzugeben. Das ist natürlich draußen in den Schreibforen nur bedingt möglich, weil einem zumeist ein paar Besserwisser die gute Laune vermiesen. Als anerkannter Dramaturg oder Coach erfährt unser Schützling bei Sarturia® jedoch die Anerkennung, die er verdient. Und ‚das’ ist der Schlüssel zum Erfolg.

Naturgemäß lernt man als Coach wesentlich mehr über das Schreiben, als sich ein Neuling vorstellen könnte. Ein gewisser Drill stellt sich ein, weil sich die Schwächen der Hobby-Autoren zumeist ziemlich ähneln. Das verschafft dem Coach deutlich mehr Sicherheit im Umgang mit seinen eigenen Texten. Und das wiederum ist das erste Anzeichen von wachsender Kompetenz.

Damit aber nicht genug: Ein Lektor bei Sarturia® ist nicht einfach nur jemand, der die Texte seiner Schützlinge auf das eigene Niveau bringt. Das Lektorat bei Sarturia® ist eine der höheren Förderstufen. Das bedeutet, dass sich ein Lektor literarisch und persönlich immer weiter entwickeln wird, wenn er seine Förderstufe ernst nimmt und den beständigen Drill würdigt, der ihn weiter und weiter nach oben bringt.

Über die Förderstufe eines Volontärs oder gar Herausgebers brauche ich wohl kaum noch Worte zu verlieren. Jedermann kann sich denken, dass ein Herausgeber Verantwortung zu tragen hat und sich so mit dem Gelernten zusammen weiter und weiter hin zum Profi entwickelt. Oder glaubt jemand, dass sich einer der Herausgeber der größeren Verlage lieber mit einem Laien unterhält?

Die meisten unserer Schützlinge haben erkannt, dass sie mehr und mehr Kompetenz erringen, je intensiver sie sich selbst in das Wachstum der Sarturia®-Literatur-Akademie einbringen. Sie übernehmen Aufgaben im Hintergrund, damit die Sache schneller läuft, oder sie betätigen sich in der Öffentlichkeitsarbeit und so weiter. Wohl kaum einer wird daran zweifeln, dass sich die eigene Kompetenz durch wachsende Verantwortung erweitert.

Selbstredend, dass sich die erworbene Kompetenz im selbst erwählten Beruf auch privat auswirkt. Insofern ist das Studium an der Sarturia®-Literatur-Akademie eine runde Sache. Vorausgesetzt natürlich man kennt sein Ziel und ist Manns genug, Verantwortung zu übernehmen.

Für alle Anderen da draußen bleiben immer noch die Schreibforen und die Klein- und Kleinstverlage, die ohnehin per Anzeige nach Autoren suchen.

Das Selfpublishing hat derzeit leider vom Schicksal eine kräftige Ohrfeige erhalten. Zweistellige Rückgänge in den relevanten Ländern sprechen eine deutliche Sprache. Und doch raten wir den Hobby-Autoren, sich weiterhin damit zu beschäftigen, denn nirgends kriegen sie ein deutlicheres Urteil über die Qualität ihrer Werke als in der Anzahl der Leser, die ihr Geld dafür ausgeben.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen, genug Mumm, um euch über den Durchschnitt hinaus zu erheben, und natürlich recht viele Buchverkäufe auf euren Lesungen.

Denn: „Dem Tüchtigen blüht das Glück!“

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170808
Trotz Smartphone und Tablet:
Junge Menschen lesen ‚klassisch’

Wie der ‚Buch Markt’ berichtet, lesen 72 Prozent aller deutschen Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren auch im digitalen Zeitalter mehrmals pro Woche Gedrucktes. Das Magazin nimmt Bezug auf die ‚Kinder-Medien-Studie 2017’, die derzeit in Berlin vorgestellt wurde.

Die Initiatoren waren ‚Der Spiegel’ und ‚Die Zeit’, die ‚Blue Ocean Entertainment AG’, die ‚Egmont Ehapa Media GmbH’, die ‚Panini Verlags GmbH’, sowie ‚Gruner + Jahr’.

Erstmals wurde untersucht, welche Medien die rund sieben Millionen Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren in Deutschland konsumieren. Beleuchtet wurde in der Kinder-Medien-Studie darüber hinaus, wie Kinder generell ihre Freizeit gestalten, wie und wie oft sie die entsprechenden Medien nutzen, ob es Unterschiede im Online- und Offline-Verhalten gibt und welche Rollen Eltern und Freunde dabei spielen.

Dabei kam heraus, dass die digitale Welt zwar attraktiver als die gedruckte ist, aber auch dass 72 Prozent aller deutschen Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren auch 2017 privat mehrmals pro Woche Gedrucktes konsumieren.

Was ich persönlich aus dieser Studie Wertvolles für mich und Sarturia® ableitete, war die Aussage, dass Kinderbücher und -magazine mehr Sechs- bis Dreizehnjährige erreichen als YouTube und Spielekonsolen. Ist das nicht eine ‚gute’ Nachricht für erfolgshungrige Autoren und heranwachsende Schriftsteller?

Aktuelle Fernsehsendungen zeigen zudem auf, dass Kinder nach wie vor, gerne mit Freunden im Freien spielen und mit ihrer Familie aktiv sind. Viele Kinder dürfen sogar schon früh selbstständig entscheiden, ‚was’ sie lesen, wobei die Eltern Kindermagazine positiver bewerten als andere Medien. Sie sehen in ihnen eine „sinnvolle Beschäftigung“, bei der Kinder etwas lernen können.

Die Zuwendung der Kinder zu gedrucktem Lesestoff wird von den Eltern positiv gesehen und dementsprechend gefördert. Durch das Lesen von Büchern würde ihrer Meinung nach die Kreativität der Kinder angeregt und sie würden motiviert, selbst aktiv zu werden.

Den anderen Medien schreiben Eltern deutlich weniger positiven Bewertungen zu. Auf Social-Media-Plattformen wie Facebook ist denn auch nur eine Minderheit – etwas mehr als ein Viertel der zehn- bis dreizehnjährigen Kinder – in Deutschland vertreten.

Wenn es darum geht, was gelesen, geschaut, im Netz angesurft und heruntergeladen wird, behalten sich Eltern ein größeres Mitspracherecht vor. Die wenigsten Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren dürfen eigenständig Apps downloaden oder ohne Aufsicht im Internet surfen. Bei Büchern und Zeitschriften hat diese Altersgruppe dagegen schon mehrheitlich die Wahl, was sie lesen möchte.

Die aktuelle Studie bestärkt meine persönliche Annahme, dass wir hier bei Sarturia® genau richtig liegen, wenn wir Kinderbücher in unser Förderprogramm mit einbeziehen. Kinderbücher lassen sich von Autoren leichter verkaufen, und auch bei Lesungen gehen Kindergeschichten nachweislich besser über den Ladentisch. Und da die Herausgeber der großen Verlage praktisch immer danach fragen, wie viele Exemplare eines Manuskripts denn schon verkauft worden seien, liegt es meines Erachtens nahe, nicht der Bequemlichkeit halber auf Lesungen zu verzichten.

Lesungen und wachsende Buchverkäufe machen sich gut in der Vita.

Wir werden Kinderbüchern in Zukunft deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken müssen als bisher.

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170729
Disziplin …?

Jetzt, liebe Freunde, da es langsam aber sicher ans Eingemachte geht, möchte ich gerne eure Aufmerksamkeit auf ein paar Dinge lenken, über die man im Allgemeinen nicht lange nachdenkt.

Zum Beispiel ist der Begriff „Disziplin“ den meisten Menschen als etwas Negatives in Erinnerung geblieben. Mir selber übrigens auch, für lange Jahre. Der spätere Kontakt mit dem reichhaltigen Fundus an Fernöstlichen Weisheiten hat mich jedoch bewogen, meine Sichtweisen ein wenig zu korrigieren.

Inzwischen sehe ich es so, dass Disziplin etwas mit Integrität zu tun hat. Denn wenn ich einem Idioten gerne eine runterhauen möchte und ich tu’ es nicht, dann verletzte ich meine eigene Integrität. Ich ärgere mich dann möglicherweise mein ganzes Leben lang darüber, dass ich es nicht getan habe. Manche Menschen brauchen sogar einen Psychiater dafür, um Dinge aufzuarbeiten, die sie eigentlich hätten tun wollen und doch nicht getan haben.

Andersrum betrachtet verhält es sich genauso: Wenn einem mal die Hand ausgerutscht ist, obwohl das keineswegs gewollt war, steckt man meist im selben Dilemma. Es tut einem sein Leben lang leid.

Kennt ihr das Beispiel, in dem ein hübsches Mädchen an der Theke steht, und der stramme Bursche da am Stammtisch möchte sie gerne ansprechen? Aber er traut sich nicht! Ja, das kennt ihr, nicht wahr? Er verletzt in der Tat gerade seine Integrität, indem er seinen Wunsch beiseite schiebt und sich dazu entscheidet, doch vorher lieber noch ein Bier zu trinken, ehe er sich traut, sie anzusprechen …!

Was dann passiert, ist jedem sofort klar, der mit dem Thema ‚Disziplin’ vertraut ist: Der Bursche hat sein Bier kaum halb leer, da kommt ein anderer Kerl herein und steuert direkt auf die Angebetete zu, und schon haben die beiden die schönste Unterhaltung, während der Bursche am Stammtisch konsterniert in sein Bierglas starrt und sich furchtbar ärgert.

‚Solche Pannen’ können einem passieren, wenn man nicht gewöhnt ist, mit Disziplin umzugehen.

Oder ein anderes Beispiel: In der Zeitung ist eine Stelle ausgeschrieben, mit Urlaubsgeld und dreizehntem Monatsgehalt und all so Leckereien. Lieschen Müller erzählt einer Freundin, dass sie die Stelle gerne annehmen würde, aber die Freundin rät ihr ab, mit dem Argument, dass sich in dieser Firma schlimme Dinge abspielten und schon ganz viele Leute gegangen wären, die über die Firma schimpfen würden.

Lieschen Müller verzichtet also lieber, muss aber später in der Zeitschrift ‚Focus’ lesen, dass diese Firma für ihr ausgezeichnetes Arbeitsklima bekannt wäre. Und nun ist die Stelle nicht mehr frei. Könnt ihr euch vorstellen, wie sich das arme Lieschen ärgert?

Meinen Erfahrungen nach zu schließen, passieren die häufigsten Disziplinverletzungen gerade dadurch, dass man sich durch die Meinung anderer vom Kurs abbringen lässt. Es gehört nämlich eine ganze Menge Zivilcourage dazu, ‚entgegen’ der Meinung der Mitmenschen, konsequent seinen eigenen Weg zu verfolgen.

Aber: Wie – um alles in der Welt – soll man denn sonst sein Ziel erreichen …?

Ihr ahnt es sicher: Ich lernte im Laufe meines langen Lebens genau ‚das’ zu tun, was ich gerne tun möchte und rigoros sein zu lassen, was ich ‚nicht’ mag. Und vielleicht habt ihr es schon erraten. Es macht weit ‚mehr’ Spaß, als sich von anderen sagen zu lassen, was man tun und lassen sollte.

In meinem Fitness-Center hängt ein Plakat mit einem hübschen durchtrainiert wirkenden Mädchen. Darunter steht der Slogan: „Wenn jemand sagt, du schaffst das nicht, dann lächle und entgegne ihm: ‚Na, dann schau mir mal zu!’“

Eigentlich ist es bekannt, dass man nicht glücklich wird, wenn man auf andere hört. Eigentlich weiß jeder, dass er seinen eigenen Weg gehen muss. Die Realität aber zeigt, dass viele Menschen genau dran kranken. Es scheint bequemer, sich auf andere zu verlassen. Die leidvolle Geschichte der Menschheit sollte uns jedoch gelehrt haben, dass uns die Meinungen so mancher Gruppierung direkt ins Verderben schicken können.

Ich meine also nicht das, was ein Zugführer von seinen Soldaten verlangt, ich meine allein  die Einhaltung ‚meiner eigenen’ Richtlinien, wenn ich von Disziplin spreche.

Klarer Fall: Nicht die Unterwerfung unter einen Gruppenzwang ist für mich maßgebend; ich müsste sonst nämlich mit irgendeiner Gruppe auf die Straße gehen und demonstrieren, weil ich mit verschiedenen Gegebenheiten nicht einverstanden bin. ‚Das’ also liegt mir fern. Aber ich werde, wo es angebracht ist – und wenn der Anstand es zulässt – höflich meine Meinung über die herrschenden Missstände kundtun, denn sonst würde ich meine Integrität verletzen.

Die Verwirklichung meiner eigenen Persönlichkeit, ohne mich dabei von anderen beeinflussen zu lassen, ‚das’ verstehe ich unter Disziplin. Nix anderes! Hetzkampagnen im Internet finden unter Beeinflussung und unter Gruppenzwang statt, nicht wahr? Genau deshalb bleiben sie mir fremd. Ich habe – weiß Gott – Wichtigeres zu tun. Aber wenn einer meiner Schützlinge sich bemüht, seine Ziele zu erreichen, dann mache ich mir den Buckel krumm und schlage mir die Nächte um die Ohren, ganz einfach, weil ich’s mir im Jahre 2004, vorgenommen habe und weil es mir Spaß macht.

‚Das’ verstehe ich unter Disziplin!

Was hat das nun mit euch als künftigen Diplom-Schützling innerhalb der Sarturia®-Literatur-Akademie zu tun?

Nun, das ist ganz einfach zu beantworten. Als unsere Schützlinge wollt ihr sicher, dass einer der vielbeschäftigten Herausgeber der Großverlage euer Buch ins Verlagsprogramm aufnimmt. Ein solcher Herausgeber hat naturgemäß nicht sehr viel Zeit, es kann also durchaus sein, dass er seinen Frust an euch auslässt. Könnte ja passieren. Oder …?

Und es wäre ganz sicher der falsche Weg, sich nun instinktiv über ihn zu beschweren, auch wenn es uns aus Gewohnheit dazu drängt. ‚Ein’ falsches Wort im Internet, und ihr habt eure Chance verspielt. Und das ist nicht das, was ihr ursprünglich gewollt habt. Oder?

Das Thema Disziplin mag dem betreffenden Herausgeber fremd sein; er verdient sein Geld auch so und ist zufrieden damit. Er steht wahrscheinlich unter Druck, weil momentan ein echter Bestsellerautor fehlt und er nun unbedingt einen finden muss. Insofern kann es sein, dass sich sein Weitblick zeitweise etwas eintrübt.

Ein Diplom-Schützling innerhalb der Sarturia®-Literatur-Akademie weiß um das Thema Disziplin Bescheid. Er hat sich im Laufe seiner Förderungskarriere angewöhnt, die Nerven zu behalten und nur das zu tun, was er sich vorgenommen hat. Wer das nicht kapieren will, ist längst wieder auf ‚freiem Fuß’ und versucht sich auf die herkömmliche Weise durchzukämpfen.

Aber ehrlich: Wozu sich über jemanden ärgern? ‚Da oben’ ist das Ziel und die zahlreichen Widerstände dorthin müssen einfach überwunden werden; nichts Aufregendes also. Und wenn einem ein mies gelaunter Herausgeber in die Quere kommt, so ist das auch nur ein Hindernis, das es zu überwinden gilt. Disziplin – siehe oben – ist alles!

Insofern möchte ich euch gerne eine Hausaufgabe mit auf den Weg geben, die, wenn ihr sie richtig macht, die Erreichung eurer Ziele viel wahrscheinlicher werden lässt:

Beobachtet euch bitte selber und findet heraus, wann ihr bei euren alltäglichen Handlungen nicht genau das getan habt, was ihr eigentlich hättet tun wollen. Nein, das ist kein Quatsch, denn genau ‚das’ ist es, was euch in der Vergangenheit immer wieder die Erreichung eurer Ziele weiter in die Ferne gerückt hat …!

Es gibt niemanden auf der Welt, der sein Ziel erreicht, wenn er nicht konsequent in die richtige Richtung arbeitet. Und es gibt eine Menge Möglichkeiten ‚erfolglos’ zu bleiben, aber nur einen einzigen Weg, der zum erwünschten Ziel führt.

Ich wünsche euch allen, dass ihr eure Ziele erreicht.

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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Verleger Blog 20170720
Der Niedergang des Ebooks?

Die ‚Author-Earnings-Auswertungen für die USA’ lassen die Medienberichterstattungen Kopf stehen. Vom Niedergang der Ebooks ist da die Rede. Alarmierend auch gleich die Meldungen aus dem benachbarten UK in diesem Frühjahr: Forbes, CNN und der Guardian bescheinigen dem englischen Ebook Markt zweistellig lautende Einbrüche.

Es ist ja nicht so, dass es in Deutschland an verschiedenen Quellen und Studien mangeln würde. Auch hier liest man teilweise schon die Horror Nachrichten. Es gibt zum Beispiel Zahlen vom Börsenverein, von Media Control, und dem Selfpublishing-Markt in den Selfpublisher-Bibel-Auswertungen.

Wie aber kommen die Medien zu diesen niederschmetternden Prognosen für den Ebook-Markt?

Nun, ich äußerte schon mehrmals, dass die ‚Vernunft’ die stärkste Waffe des Menschen ist. Und es zeigt natürlich von wenig Vernunft, wenn einer der Medienfritzen einem anderen Medienfritzen ungeprüft nachplappert. Schlimmer wird das ganze natürlich, wenn unbedarfte Konsumenten des Gelesenen unbekümmert Nachrichten weiterverbreiten, die sie irgendwo gelesen haben. Was dabei für ein Quatsch herauskommt, sieht man an einigen der vorgekauten Berichterstattungen zu Sarturia® über die wir gar nicht erst reden müssen.

Auf die gleiche Weise kommen jedoch auch die Berichterstattungen über den Niedergang des Ebook-Marktes zustande. Der eine plappert dem anderen nach und so entstehen Hiobsbotschaften … oder auch Hyps; je nachdem.

Mein Rat, der den meisten Lesern meines Blogs schon bekannt ist: Vernünftige Leute sind in der Lage, sich und ihre Aufmerksamkeit aus den allgemeinen Strukturen lösen zu können, um sich selbst ein wirklichkeitsnahes Bild aus den Gegebenheiten machen zu können. Punkt.

Wenn jemand heiratet, so kann er sich doch auch nicht von irgendwelchen Zeitgenossen einreden lassen, seine Frau sei eine Schlampe, denn dann braucht er gar nicht erst vor den Altar zu treten. Die Ehe geht sowieso schief. Selbst wenn sein bester Freund so etwas erzählt, darf er nicht blind darauf hereinfallen.

Ich möchte nicht wissen, wie viele Ehen aufgrund der Leichgläubigkeit eines der beiden Partner gegen die Wand gefahren worden sind.

Aber man hat ja zwei Augen im Kopf und einen von Natur aus aufwendig gestylten Denkapparat. Und der sollte einem im Idealfall an unsere gottgewollten Fähigkeiten erinnern. Was spricht dagegen, dass ein vernünftiger Zeitgenosse nicht irgendwelche Nachrichten sofort und unmittelbar als gegeben anschaut, sondern sie erst sorgsam auswertet und gegen andere Nachrichten abwägt? Sollte das nicht jeder tun?

Leider ‚kann’ das nicht jeder. Obwohl so mancher Schlamassel vermieden werden könnte, wenn jedermann in der Lage wäre selbst unbeeinflusst zu recherchieren und nach einer korrekten Auswertung gänzlich unbeeinflusst seine Entscheidungen zu treffen.

Doch, doch, das ist möglich. Die meisten Menschen verfügen über diese Fähigkeit. Sie hat sich über all die Jahrhunderttausende weiter und weiter entwickelt, weil sie per se die Fähigkeit des Menschen gewährleistet, zu überleben. Es sieht nur so aus, als ob die Unvernünftigen in der Überzahl wären, weil die sich heftiger gebärden und lauter äußern als all die Anderen.

Hamburg war vor kurzem ein echtes Studienbeispiel: Gewaltbereite Minderheiten und Kriminelle beherrschten das Szenenbild noch Tage danach in den Medien. Die Ergebnisse des G20 Gipfels gingen dagegen förmlich in den Medien unter. Und das Allertraurigste ist wohl gewesen, dass die überwältigende Überzahl der friedlichen Demonstranten überhaupt nicht mehr wahrgenommen wurde, obwohl sie uns alle auf die eklatante Tatsache aufmerksam machen wollten, dass gerade diese gefeierten Oberhäupter der G20-Staaten für die Unzahl der menschenverachtenden Kriege in aller Welt und damit für die Ursachen der herrschenden Missstände verantwortlich sind und endlich abgelöst gehören.

Eine meiner Freunde äußerte in diesem Zusammenhang: „Sie sind da, aber keiner hört sie!“ Und damit beschreibt er das eigentliche Übel mit sieben Worten. Denn es stimmt: Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist und bleibt vernünftig. ‚Sie sind da, aber keiner hört sie‘.

Für den Einzelnen schlummert hier eine unschätzbar wertvolle Erkenntnis: ‚Wenn ich mich nicht selber darum kümmere was gut für mich und die Meinen ist, dann kümmert sich niemand darum‘.

Erinnern wir uns an unser Eingangsthema: Eigentlich ist es wurscht und völlig egal, was die Medien schreiben, oder was die Foren-Gurus uns vorbeten. Wichtig ist, dass wir einen gesunden Überblick behalten.

Wollt ihr meine eigene Meinung zum Niedergang des Ebook-Markts hören? Ja? Die ist schnell gesagt:

„Gute Ideen waren in der Vergangenheit ‚immer’ so lange erfolgreich, bis sie von ‚besseren Ideen’ abgelöst worden sind. Aber wer genau hinschaut, findet derzeit noch keinen Ersatz für die Ebooks. Folglich geht es auch mit den Ebooks noch einige Zeit weiter und weiter, auch wenn ‚politisch gesehen‘ Schwankungen in der Beliebtheit auftreten.“

Was solls? Wichtig für uns ist doch bloß, dass wir unsere tolle Möglichkeit nicht verlieren, den wahren Wert unserer Arbeit von zahlenden Kunden bewerten zu lassen. Das ist doch der erste vernünftige Schritt auf dem Weg, hin zum Profi. Wir merken dann schon, wenn sich irgendwann bessere Möglichkeiten auftun.

Insofern, können die Medien schreiben was sie wollen. Wir nehmen es neutral zur Kenntnis, treffen aber unsere eigenen Entscheidungen, weil wir selber unsere Auswertungen vornehmen.

Das ist auch der Grund, warum sich bei Sarturia® so viele Doktoren und Literaturpreisträger weiterbilden; sie sind es gewöhnt, eigene Auswertungen anzustellen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Doch ich bin sicher, dass auch einige der anderen Autoren fähig sein könnten, sich aus den Gruppenzwängen ‚weniger erfolgreicher‘ Hobby-Autoren und Neider zu lösen. Wir halten ihnen die Tür offen. Keine Frage.

Sarturia® arbeitet seit Anfang des Jahres an der Eröffnung seiner Internationalen Pforten. Autoren aus weiteren drei Sprachgebieten werden bald unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Wir haben inzwischen die Leute dafür, damit wir uns auch wirklich eingehend um die fremdsprachigen Neulinge kümmern können.

Aber das war lange vorauszusehen: Sarturia® ist und bleibt nämlich etwas ganz Besonderes.

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20170709
Was mich weiterbringt

Hobby-Autoren neigen dazu, sich oftmals mit Dingen zu befassen, die sie nicht weiterbringen. Zu den Hobby-Autoren könnte man getrost all jene Zeitgenossen zählen, die nur wenige, oder noch gar keine Bücher über die Ladentheke gebracht haben.

Schaut man im Internet, so findet man häufig Hobby-Autoren, die damit beschäftigt sind, sich gegenseitig zu sagen, wie man gute Bücher schreibt und wie man als Autor erfolgreich werden kann. Manche reden gar darüber, wie dumm andere Schreiberlinge seien und welch schlechten Charakter sie doch hätten.

Machen wir uns nichts vor: Solcherlei Beschäftigungen führen überall hin, nur nicht zum eigentlichen Ziel. Und dieses Ziel lautete doch einmal ganz klar: erfolgreicher Schriftsteller sein zu wollen.

Dabei hätte jedermann heutzutage Gelegenheiten und Hilfestellungen, wie es sie zum Start meiner eigenen Karriere als erfolgreicher Schriftsteller noch lange nicht gegeben hat.

Allein schon Amazon bietet eine wunderbare Gelegenheit, auszutesten, ob das Gros der Leserschaft bereit ist, für neunundneunzig Cent auf den Download-Knopf zu klicken.

Aber gerade die zahlenden Leser sind es, die in Wirklichkeit entscheiden, ob sich ein Schreiberling schlussendlich zu den vielgelesenen Autoren zählen darf und nicht mehr zu jenen Zeitgenossen gehört, die alles besser wissen wollen, die aber in all den Jahren nicht einmal Tausend bezahlte Taschenbücher unter die Leute gebracht haben.

Aber, liebe Freunde, genau hier, bei solch einfachen Tests und ihrer korrekten Auswertung, beginnt der Vernünftige doch schon, sich notwendiges Wissen anzueignen, während die weniger Schlauen weiterhin ihren Frust abladen und auf Leser, auf Amazon und auf die anderen Schreiberlinge schimpfen, um ihren eigenen Misserfolg kleiner aussehen zu lassen.

Das aber ist pure Selbsttäuschung.

Der schlauere Zeitgenosse dagegen beginnt sicherlich, sich zu überlegen, ‚warum’ denn die Leser nicht auf den Kaufen-Button klicken. „Fifty Shades of Grey“ hat möglicherweise ein spannenderes Thema, oder vielleicht liegt es ja auch bloß an der Einleitung des Manuskripts, wenn die Interessenten nicht über den „Blick ins Buch“ hinaus kommen. Oder – ganz profan – schon die Kurzbeschreibung lässt das Interesse der Neugierigen erlahmen.

Und schon, liebe Freunde, sind wir auf der richtigen Fährte. Und das mit bordeigenen Mitteln, ganz ohne die Ratschläge aus den Communitys.

Denn genau hier, und nirgendwo sonst, unterscheidet sich der Weg des erfolgreichen, vom Weg des erfolglosen Schriftstellers. Denn während die einen sich das Maul zerreißen, warum die anderen Schuld sind, dass das eigene Manuskript sang- und klanglos eingefahren ist, machen die schlaueren der hoffnungsvollen Zeitgenossen sich Gedanken darüber, wie sie sich und ihr Werk in den Augen der Leser verbessern könnten.

Das Internet ist meines Erachtens die wichtigste Erfindung seit der Zähmung des Feuers und der Entdeckung des Rades. Es gewährt uns Zugriff auf Informationen, die wir für unser Weiterkommen dringend benötigen. Es birgt aber auch eine durchaus erkennbare Gefahr:

Es wirkt allzu interessant auf den Unbedarften. Er kann sich in der Flut der ständig wechselnden Infos verlieren, im Spaß an ungezählten lustigen Clips, in fruchtlosen Diskussionen um des Kaisers Bart, im hasserfüllten Shitstorm und in der glühenden Hetzkampagne; halt in allem, was ihn nicht weiterbringt.

Es lässt sich leicht beobachten und auf den Conventions für angehende Schriftsteller im persönlichen Gespräch festmachen: Es gibt die einen, die alles besser wissen, und die anderen, die bereit sind, alles neu zu ergründen.

Mögliche Fragen sind natürlich: Warum verpflichten Ebook-Stars trotzdem große Verlage? Und wie viele Ebooks muss ich über Amazon verkaufen, um interessant für die großen Verleger zu werden? Oder auch: Wie viel Werbung wird ein bestimmter Verleger für mich finanzieren? Denn mit der Aufwertung seines Lieblingsmanuskripts ist es ja längst noch nicht getan.

Es tut sich eine ganze Welt voller Fragen auf, wenn man sich erst einmal entschieden hat, die richtigen zu stellen. Und je tiefer man eindringt und je mehr Förderung man erhalten hat desto weiter wird der Horizont; desto zahlreicher aber auch die relevanten Fragen.

Die Schützlinge von Sarturia® beispielsweise befinden sich in der glücklichen Situation von erfahrenen Autoren und Literaturpreisträgern abgucken zu können. Sie haben längst entdeckt, dass Profis ihnen ganz andere Antworten geben, als sie es aus dem Internet her gewöhnt sind. Sie entdecken nach und nach, dass sich ihre Schreibe weiter und weiter entwickelt, je länger sie sich mit der Aufwertung von Texten befassen. Und sie entdecken, ‚wo’ sie die richtigen Fragen stellen müssen um verwertbare Antworten zu erhalten.

Mehr noch: Die Studenten auf den höheren Förderstufen wissen genau, wie sie aus ihrer äußerst mageren Unkostendeckung ein laufend wachsendes Einkommen generieren können. Sie erkennen auch intuitiv den besten Weg, sich selber bekannt zu machen und zwar da, wo es ihnen als aufstrebender Künstler wirklich nützt. Dazu braucht man natürlich ein gesundes Urteilsvermögen und einen Blick für das Wesentliche.

Denn es gibt eine ganze Menge an Autoren, die es vor ihnen ‚geschafft’ hatten und es gibt Leute, die es ’nach ihnen‘ schaffen werden. Das ist keine Illusion. Das sind Tatsachen, die nicht ‚klein’ geredet werden können.

Doch die Autoren, die es tatsächlich geschafft haben, verfügen mit Sicherheit über den notwendigen Blick für das Wesentliche. Wer sich dagegen ‚sagen lässt’ was er glauben soll, der findet sich in einer Falle wieder, in der er sich bemüht, jemand Unwichtigem zu gefallen. Jemandem der sich nur über Wasser halten kann, solange die Hörigen ihm Glauben schenken.

Aber fragt einmal einen wirklich erfolgreichen Schriftsteller, auf wen er gehört hätte, als er sich damals nach oben gearbeitet hat.

Ich meine, die Antwort ist nicht allzu überraschend. Die Studenten auf den höheren Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie kennen diese Antwort, und jeder der will kann sie ebenfalls erfahren, sofern – und das ist der springende Punkt – sofern er sich von den erfolglosen Schreihälsen loslöst und sich stattdessen mit wirklich erfolgreichen Schriftstellern umgibt.

Wirklich erfolgreiche Schriftsteller geben einem tatsächlich ‚die richtigen‘ Tipps, ganz ohne Hass oder neiderfüllte Hintergedanken.

Das ist das ganze Geheimnis.

Und diesem Geheimnis sei dieser Verleger Blog hier gewidmet. Oder glaubt auch nur irgendeiner unserer Leser, dass ich mich über fünfundvierzig Jahre lang im Business hätte halten können, wenn ich auf die Besserwisser, Schreihälse und Hassredner gehört hätte?

Nein …?

Gut so! Denn in der Tat schreibe ich meinen Verleger Blog nur für clevere Zeitgenossen, die fähig sind, sich eine eigene Meinung zu bilden. Für leichtgläubige Mitläufer und erfolglose Besserwisser gibt es im Internet genug andere Gelegenheiten um mitdiskutieren zu können oder gehört zu werden als ausgerechnet die Sarturia®-Literatur-Akademie. Die ist nämlich etwas ganz Besonderes.

Bei uns findet man nur Studenten, die keine Zeit haben, sich um die Hetzkampagnen im Internet zu kümmern. Man findet Kolleginnen und Kollegen, die sich stattdessen allein mit der Absicht befassen, bei den Herausgebern der größeren und größten Verlage einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Versteht ihr den ultimativen Unterschied?

In diesem Sinne wünsche ich euch allen recht viel Spaß beim Schreiben sowie beim ausknobeln der richtigen Fragen. Und ich wünsche euch ausnehmend gute Kontakte zu wirklich wichtigen Leuten. 🙂

Mein Name ist Dieter König

Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Verleger Blog 20170703
Der richtige Weg

Nach zwölf Jahren unermüdlicher Maloche und ungezählter Abwehrmaßnahmen auf Angriffe frustrierter Besserwisser und Neider, hat uns einer der Professoren aus einer pädagogisch orientierten Uni während einer eingehenden Unterhaltung neben anderem auf folgenden Artikel aufmerksam gemacht:

http://bit.ly/2sxHl5I

Es ist natürlich eine Wohltat, wenn man nach den heftigen Attacken und üblen Nachreden im Internet, auf Menschen stößt, die – so fremd sie uns auch zunächst sein mögen – plötzlich ein Lächeln an den Tag legen und sagen: „Das machen wir doch schon seit Jahren so“.

Ich gebe zu, die vergangenen zwölf Jahre waren eine harte Zeit. Nicht dass wir jemals daran gezweifelt hätten, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber es tat uns in der Seele leid, wenn immer wieder vielversprechende Autoren auf die Einflüsterungen frustrierter oder neidischer Kolleginnen und Kollegen gehört und das „warme Nest“ der Sarturia®-Literatur-Akademie verlassen hatten.

Dass praktisch jeder von ihnen einen Verlag gefunden hat, der ihre Werke publiziert, zeigt nur, dass sie bei Sarturia® wenigstens ein bisschen was dazugelernt haben. Die wichtigste Zutat des Lernens ist ihnen jedoch abhanden gekommen: Die klare Sicht auf die ursprünglichen Ziele!

Wenn man sich die Erfahrungen unserer aktuellen und ehemaligen Schützlinge anschaut, so stellt man fest, dass sie ursprünglich ‚alle’ als Neuautoren – samt und sonders – den wahren Wert der Sarturia®-Literatur-Akademie ‚erkannt’ hatten.

http://www.sarturia.com/sarturia-verlag-erfahrungen/

An den späteren Äußerungen im Internet kann man jedoch ablesen, dass auf ihrem Weg nach oben ‚irgendetwas’ fürchterlich schief gelaufen sein muss.

In langen Gesprächen mit den Professoren pädagogisch modern orientierter Universitäten mussten wir uns jedoch sagen lassen, dass dieses Verhalten der ehemaligen Studenten weniger mit uns und unseren markengeschützten Lehrmethoden zu tun hat, sondern dass es sich um eine allzu bekannte Reaktion handelt, die oft auftritt, wenn jemand seine ursprünglichen Ziele aus den Augen verliert.

So leid uns auch jene Autoren tun, die das Studium allzu früh abgebrochen haben, so erfreut sind wir über den Eifer der wachsenden Zahl an aufstrebenden Autoren, die aus den vergangenen Vorfällen gelernt und einen wichtigen, persönlichen Vorteil aus den Folgen gezogen haben.

Es geht ja nicht um Geld, um Verkaufszahlen oder Anerkennung im Internet. Bei Sarturia® geht es allein um ein gesundes Heranwachsen einer sympathischen und starken Autorenpersönlichkeit und deren Festigung. Denn mit einem angenehmen und sympathischen Menschen macht man gerne Geschäfte. Und – das übersehen viele der Hobby-Autoren – das Geschäft ist untrennbarer Bestandteil einer erfolgreichen Schriftsteller-Karriere.

Klar hat der Spaß auch etwas damit zu tun. Ich behaupte sogar, der Spaß an der Sache hat den Hauptanteil am Erfolg. Aber die Belastbarkeit einer Kette hängt an ihrem schwächsten Glied. Verformt es sich und gibt schließlich nach, ist das Malheur perfekt.

Für uns angehende Schriftsteller heißt dies, dass wir tunlichst auf ‚alle’ Bereiche achten sollten, die dazu beitragen, uns zu einem erfolgreichen Schriftsteller heranwachsen zu lassen. Leidet auch nur ein Glied der Kette, dann müssen wir uns – in Zeiten des Internets – in aller Öffentlich dafür rechtfertigen, ‚warum’ wir es nicht geschafft haben.

Auch mir selber hatte man zu Anfang meiner Karriere gesagt, ich würde es nicht schaffen. Die Leute fragten mich sogar, ob ich nicht etwas Anständiges zu tun hätte, denn es hätten auch schon ‚ganz Andere’ versucht, Schriftsteller zu werden.

Tja, hätte ich mich tatsächlich auf das Geschwätz der Neider und Besserwisser eingelassen, dann hätte ich auf rund fünfundvierzig wunderbare Jahre begeisternder Tätigkeit als Schriftsteller und Wirtschaftsautor, sowie auf zwölf Jahre befriedigender Aufbauarbeit an der Sarturia®-Literatur-Akademie, verzichten müssen. Ich hätte dann – im bürgerlichen Lehrberuf – in schlecht belüfteten Werkshallen komplizierte Werkzeugmaschinen aufgebaut und zum Laufen gebracht.

Natürlich: In beiden Fällen hätten sich Menschen über meine Arbeit gefreut. Aber was für ein Unterschied! 🙂

Es gehört also schon eine ganze Menge dazu, für sich den richtigen Weg zu finden und ihn auch bis zum Ende ‚gehen’ zu können.

In meinem Leben hatte ich eigentlich nur vor ‚einer’ Sache Angst: dass ich in meinen letzten Tagen zurückblicken und mir eingestehen müsste, es ‚nicht’ geschafft zu haben.

Inzwischen ist jedoch klar, dass es vollbracht ist. Wenn ich nun in ein paar Jahren aus Altersgründen meine Posten an jüngere Leute abgebe, dann weiß ich genau, dass jeder von ihnen unseren hoffnungsvollen Schützlinge den Zweck jener Richtlinien erläutern kann, die wir in zwölf langen Jahren gemeinsam erarbeitet und durchgesetzt haben.

Sarturia® ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Und inzwischen haben wir ja auch erfahren dürfen, dass wir nicht als Einzige unserer Zeit weit voraus gewesen sind. Der Buchmarkt ist im Wandel begriffen. Die notwendigen Veränderungen lagen längst schon in der Luft. Wir brauchten sie nur umzusetzen, um den erfolgshungrigen Autoren auch wirklich helfen zu können. Und natürlich sind wir stolz darauf, dass wir den richtigen Weg ganz alleine gefunden haben.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Studenten und künftigen Schützlingen, recht viel Spaß beim Studium im Rahmen der Sarturia®-Literatur-Akademie, in der Gewissheit, dass nicht nur wir, sondern auch andere kluge Köpfe den von uns eingeschlagenen Weg für richtig und gut befinden.

Dieter König
Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied im gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20170608
Drill versus Ratschlag

Immer wieder taucht ein angehender Autor bei uns auf und fragt nach dem Unterschied zwischen den markengeschützten Werkzeugen von Sarturia® und den Ratschlägen die man im Internet oder bei anderen Autorenschulen bekommen kann.

Meine Antwort ist natürlich immer dieselbe, drum will ich sie hier der Einfachheit halber mal publizieren.

Ich beginne meist mit folgendem Beispiel:
Wenn man ein Gefäß vor sich hat, das bis an den Rand mit allerlei Krimskrams gefüllt ist, dann kann man sich abmühen wie man will, es hat keinen Platz mehr für Neues.

Genauso ist es mit Wissen. Wenn man schon genug weiß, dann geht einfach nichts mehr ‚in den Kopf rein’ weil ‚da drinnen’ kein Platz mehr ist. Im Gegenteil, man fängt an, sich aufzuregen, weil man der vielen Ratschläge längst überdrüssig geworden ist.
Wir kennen das durch die zunehmende Zahl an Burnouts bei jungen Studenten an der Uni.
Jetzt wäre es natürlich eine tolle Sache, wenn wir unser symbolisches Gefäß vorher einfach leer machen könnten. Dann ginge wieder was ‚hinein’.
Gute Idee …!

Leider funktioniert das nicht mit Know-how und Wissen. Man kann den Kopf nicht leeren, um wieder was Neues hineinzupacken.
Die Gute Nachricht ist jedoch:
Man kann den Mechanismus ‚umgehen’. Seit Jahrhunderttausenden – oder länger – praktiziert die Tierwelt genau das. Und sie hat Erfolg damit. Wir Menschen haben jedoch vergessen, dass wir bis vor eine paar hundert Jahren genau dieselbe Art und Weise praktizierten, um unser Wissen weiterzugeben. Ich frage mich: Warum um alles in der Welt ist das aufgegeben worden? Es war doch äußerst erfolgreich? Warum also hat man es durch ein System ersetzt, das weniger gut funktioniert?

Dabei ist die Sache doch ganz einfach:

Gebt eurem Sohnemann einen Hammer in die Hand und sagt ihm, er soll damit einen Nagel in die Wand schlagen. Wenn er erwidert, er könne das nicht, dann macht es ihm ein einziges Mal vor, und dann lasst ihn ruhig fluchend ein Dutzend Nägel krumm schlagen. Wetten, dass er nach zwanzig Minuten weiß, wie man einen Nagel in die Wand haut …?

Etwas immer wieder zu tun, bis es funktioniert, das nennt man Drill. Diese Methode hat immer und überall Erfolg. Sie funktioniert schnell und präzise. Wenn euer Junge fünfmal vom Rad gefallen ist, bleibt er schlussendlich drauf sitzen und ‚kann‘ es; mit Ausnahme, wenn die Mammi ihren Sohn vorm herunterfallen schützen will – das ist natürlich ein Sonderfall und hat mit einem korrekten Drill nichts zu tun. Oder gib einem Mädchen ein Pferd und lass es aufsteigen. Nach einer Stunde platzt sie vor Stolz und Begeisterung.

Oder nehmen wir gar die Star-Surfer in Kalifornien; die hobeln sich teilweise selber ihre Surfbretter aus dem Holz. Das haben sie ja den Meister-Surfern abgeguckt. Und nun reiten sie selber auf haushohen Wellen. Das sieht aus, als ob sie mit dem Brett verwachsen wären, während sich draußen auf dem Trockenen ein Tourist zeigen lässt, wie man auf einem Surfbrett balanciert ohne immer wieder herunterzufallen.

Jetzt stellt euch mal vor, es gäbe ein Semester für Surfunterricht, in dem die Schüler in ihren Bänken sitzen und mit dem Bleistift Kurven auf Wellenkämme zeichnen. Mit Prüfung, natürlich und mit einem Zeugnis.
Ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass einer der Studenten eines solchen Surf-Semesters nachher rauspaddeln und die Monsterwellen reiten kann.
Versteht ihr was ich damit sagen will?

Das eine ist Lernen in der Praxis, das andere ist theoretisches Pauken. Pauken macht nur dann Sinn, wenn man das Gelernte gleichzeitig in der Praxis anwenden kann. Aber das weiß offensichtlich nicht jeder.

Soviel aber auch zu meiner Meinung über das gegenwärtige Schulsystem.

Ich sagte es schon einige Male: Ich hatte das unverschämte Glück, gleich am Anfang meiner Karriere mit den richtigen Leuten in Kontakt zu kommen. Bestseller-Autoren und Literaturpreisträger darunter. Und keiner hat mir ein Ohr abgekaut, um mir beizubringen, wie man schreibt. Das hätte nicht funktioniert. Man kann in eine volle Karaffe kein Wasser mehr schütten.

Ihr werdet es bestimmt erraten: Man gab mir den Hammer in die Hand und wartete geduldig, bis ich schlussendlich die Nägel in die Wand hauen konnte.

‚Learning by doing’ und ‚Lösungen selber finden lassen’ war das Geheimnis. Der Drill, immer wieder dasselbe Problem von verschiedenen Seiten anzugehen, half mir, das, was ich in der Schule gelernt hatte, zu umgehen und so schreiben zu lernen, wie es die Leser von mir erwarteten.

Angesichts dieser positiven Erfahrung wundert es mich nicht, wenn ein ganzes Heer an Ratgebern, draußen in den Internetforen, nicht in der Lage ist, lauter Bestseller-Autoren zu generieren. Sie wollen ‚etwas’ in ein ‚gefülltes’ Gefäß schütten. Und wir wissen ja inzwischen, dass das nicht geht.

Aber schaut euch dagegen doch mal spaßeshalber die Schützlinge auf den höheren Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie an. Irgendwie sind ihre Begeisterung und ihr Enthusiasmus ansteckend. Man spürt den Unterschied zu jenen Autoren, welche ihre Chance nicht nutzen konnten, weil sie mit gänzlich ‚eigenen Ideen’ irgendwo auf dem Weg stecken geblieben sind und nun ihr Scheitern rechtfertigen müssen.

Es gibt jedoch keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Sarturia® steht jedem offen; man muss sich nur an die paar grundlegenden Richtlinien halten können, die Sarturia® ausmachen. Dann ist der Weg nach oben offen. Es gibt also keine gültige Ausrede.

Das Geheimnis ist – wir wissen es inzwischen – der ständige Drill. Nur wer sich lange und intensiv genug mit einer Sache beschäftigt, wird zum Profi und schließlich zum Meister. Das ist in allen Berufszweigen und in allen Klassen des Sports und bei allen Spielen so, und es bewahrheitet sich ganz besonders beim Schreiben: Wer seine Trainingsstunden absolviert und von sich aus gerne und tief in die Materie eintaucht, der kommt nicht umhin, sich über das schiere Mittelmaß hinaus zu erheben und zum Profi heranzuwachsen.

Vom bloßen Herumreden und Wichtigtun wird man kein anerkannter Schriftsteller. ‚Tun‘ muss man’s; beständig dranbleiben und schauen, was andere gemacht haben.
Dann klappt’s wie von selbst!

Ich wünsche euch allen auf jeden Fall recht viel Spaß bei eurer Beschäftigung mit Literatur.

Alles Gute und recht viel Erfolg

Dieter König
Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied im gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

 

Verleger Blog 20170518
Halbwissen

Gestern hat mir eine junge Autorin zu verstehen gegeben, dass ich mit dem was ich sage Unrecht hätte. Und als Beweis für meine Unglaubwürdigkeit führte sie an, dass ihr eine Lektorin an der Uni etwas ganz anderes gesagt habe.

Nein, es ist ‚nicht’ wichtig, zu wissen worum es ging. Hier geht es nur um Wissen und Halbwissen. Es geht schlicht und einfach um ein gesundes Urteilsvermögen, das jeder Mensch haben sollte, wenn er es zu etwas bringen will.

Fangen wir mit etwas leicht Verständlichem an:

Jeder von uns hat bestimmt schon einmal eine ‚tolle’ Geldanlage angeboten bekommen, en Schnäppchen mit dem er schnell unendlich reich werden könne. Oder ist das ‚noch nicht’ passiert? Dann wird es aber noch kommen. Glaubt mir. Ich habe täglich zehn solcher Angebote im Postfach.

Wenn ich also mein Kapital auf die Empfehlung des an sich schon ziemlich ehrlich wirkenden Finanzgenies setze, dann erwarte ich mit Recht, dass seine euphorisch klingenden Prognosen auch wirklich eintreffen. Wer etwas anders behauptet, der schwindelt absichtlich.

Es könnte aber sein, dass mein bester Freund mir von der Geldanlage abrät. Vielleicht ist er selber schon mal reingefallen oder er kennt die entsprechenden Maschen aus dem Fernsehen. Er sagt mir auf jeden Fall: „Tu’s nicht!“

So! Nun stehe ich vor der Entscheidung: Wem soll ich glauben? Das Angebot klingt gut, die Bevormundungsversuche meines Freundes sind lästig und ärgern mich vielleicht sogar. Und vielleicht will ich diesem Besserwisser ja beweisen, dass ich der Klügere bin. Ganz im Ernst, liebe Freunde, das passiert jeden Tag Tausend Mal. Viel öfter jedenfalls als wir annehmen.

Was glaubt ihr? Werde ich nun reich werden und es meinem Freund zeigen können? Oder werde ich stattdessen mein Geld verlieren? Und wenn ich es verliere, wo lag dann der Fehler?

Ich weiß nicht, wie andere Menschen es handhaben, ich selber habe in meinem langen Leben eine gänzlich eigene Methode entwickelt, meine Entscheidungen abzuwägen, sodass ich die Chance habe, weniger schmerzhafte Erfahrungen erdulden zu müssen als in meinen frühen Jugendjahren.

Ich schau mir nämlich meine Ratgeber recht genau an und frage mich: „Meint mein Gegenüber es ehrlich mit mir, oder will er mich nur auf seine Weide locken, um mir das Fell über die Ohren zu ziehen?“

Wenn ich in vorgenanntem Beispiel meinen Finanz-Ratgeber genauer unter die Lupe genommen hätte, dann hätte ich vielleicht herausgefunden, dass er eine Provision für jeden überredeten Anleger erhält, egal ob der sein Geld verliert oder nicht. Und sicher hätte ich auch herausfinden können, wie viele der überredeten Investoren ihr sauer verdientes Geld tatsächlich schon verloren hatten.

Aber natürlich hätte es auch ganz anders kommen können. Mein Freund hätte sich ja auch als Psychopath entpuppen können, als grimmiger Neider, der mir meinen Erfolg nicht gönnen wollte, während der seriöse und großartige Finanzberater schon eine ganze Reihe von Leuten reich und glücklich gemacht hätte.

Tja, es geht immer ‚so’ oder ‚so’ aus, auf die eine oder andere Art. Ich muss das Ergebnis meiner Recherchen akzeptieren, wie auch immer es ausfällt. Und ich muss mich nach ihm richten. Aber dadurch habe ich mir eine gesunde Grundlage für meine Entscheidungsfindung erarbeitet. Versteht ihr?

Der Trick ist einfach der, immer und bei jeder Gelegenheit ‚alle’ Ratgeber zu untersuchen, und zwar nach bestem Wissen und Gewissen. Das hilft mir ungemein dabei, die schmerzhaften Reinfälle weniger und weniger werden zu lassen.

Richtig anstrengend wird es im Leben, wenn man ein Vorhaben zum Laufen bringen will und dabei schließlich an die Öffentlichkeit gehen muss. Ich sag’s euch aus Erfahrung: Hinter jeder Ecke lauert ein Ratgeber, der dir unbedingt seine eigene Weisheit aufs Butterbrot schmieren will.

Nein, es sind nicht immer nur miserable Ratschläge, die man zu hören kriegt. Erfolgreiche Leute wie zum Beispiel Bestsellerautoren oder Literaturpreisträger geben dir oft und gerne wirklich wertvolle Tipps. Ganz anders diejenigen, die selber noch nichts auf die Reihe gebracht haben. Die erzählen dir voller Inbrunst eine Story vom Pferd und raten dir sogar ab, von den Tipps der Erfolgreichen zu lernen. Alles schon erlebt. Alles schon mehrfach mitgemacht.

Wenn ihr jedoch über die unschätzbare Fähigkeit verfügt, eure Ratgeber vorurteilslos und gewissenhaft zu begutachten, dann findet ihr ganz sicher heraus, wessen Rat euch weiterbringen kann und welcher strikt darauf angelegt ist, euch nur klein und erfolglos zu halten.

Wenn euch ‚diese’ Unterscheidung gelingt, dann habt ihr den Jackpot eures Lebens geknackt. Dann kann euch nichts mehr passieren. Denn die Fähigkeit, den richtigen Ratgeber zu ermitteln, ist die unabdingbare Grundlage dafür, eure ersehnten Ziele auch wirklich erreichen zu können.

Ein Tipp am Rande:

Habt ihr die Sätze schon mal gehört: „Ich meine es nur gut mit dir?“ Oder: „Das weiß doch jeder …?“

Ich möchte euch hierzu einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben: Begreift diese Sätze bitte als Weckruf, als Alarmsignal sozusagen. Denn sobald ihr geistig wach seid, habt ihr eine besondere Antenne für euer Gegenüber. Ihr müsst dann nur noch die richtigen Fragen stellen und die Antworten gewissenhaft gegeneinander abwägen. Mit der Zeit kriegt ihr ein untrügliches Gespür dafür, wie ehrlich es der Gegenüber hinter seiner Gutmenschen-Maske mit euch meint. Wirklich sicher werdet ihr aber erst mit wachsender Erfahrung.

Nehmen wir das Beispiel, mit dem ich diesen Verleger-Blog hier eröffnet habe. Die oben erwähnte Autorin hat tatsächlich auf die Lektorin in ihrer Uni gehört, und meine Tipps in den Wind geschlagen.

Wir aber wissen jetzt schon, dass sie es versäumt hat, gewissenhaft zu recherchieren. Ein wichtiges Kriterium wäre etwa der Vergleich gewesen, wer von uns beiden Ratgebern denn schon ‚mehr’ Bücher auf den Markt gebracht hat als der andere; oder auch nur der Vergleich bei welcher Art von Verlagen meine oder ihre Bücher erschienen sind.

Als Zweiflerin, wie sich die Autorin selber bezeichnet, hat sie sich stattdessen einfach auf ihr Bauchgefühl verlassen und meinen Rat in den Wind geschlagen.

Was soll ich dazu sagen? Jeder ist natürlich zunächst ganz allein selber für sich verantwortlich. Ich kann meinen Schützlingen nur dann weiterhelfen, wenn sie für sich selber herausgefunden haben, ob sie auf meinen Rat vertrauen dürfen oder nicht. Niemand kann ihnen dabei helfen. Versteht ihr?

Mein Name ist Dieter König

Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Verleger Blog 20170425
Vitamin ‚B’.

Diesen Ausspruch kennt wahrscheinlich jeder: „Ohne Vitamin ‚B’ geht ‚gar’ nichts.“ Und gemeint sind natürlich die Beziehungen, die man haben muss, wenn man etwas erreichen will.

Beziehungen sind das A und O in unserer Gesellschaft. Hat man einen Freund oder Vetter in einer Führungsposition einer großen Firma, ist es leichter einen lukrativen Posten zu ergattern, als wenn man als Fremder dort anklopft.

Mit Beziehungen erhält man meist einen günstigeren Preis beim Kauf eines Autos oder einer Immobilie. Mit Beziehungen erhält man Eintritt in Kreise, die einem sonst verschlossen sind. Mit Beziehungen kann man sich beruflich weiterentwickeln und seine Karriere fördern. Mit Beziehungen erreicht man vielleicht sogar einen lukrativen Verlagsvertrag.

Aber wie schafft man es, gute Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten?

Nun, es hat auf jeden Fall mit Menschen zu tun. Denn nichts funktioniert von alleine. Es wir immer von Menschen am Laufen gehalten. Also muss man – wenn man gute Beziehungen aufbauen will – vor allem mit Menschen umgehen können.

Es gibt Verkäufer-Schulungen, die so teuer sind, dass der gemeine Zeitgenosse nicht einmal daran denken darf, sie zu besuchen. Das Erste, das man dort lernt, ist natürlich, wie man mit Menschen umgeht. Klarer Fall: Ein Verkäufer hat es immer mit einem Kunden zu tun, der ihm sein Produkt abkaufen soll.

Versierte Verkäufer haben aus diesem Grund zum Beispiel eine gut geführte Kundenkartei. Da steht etwa drin, was man beim letzten Besuch mit dem Geschäftspartner besprochen hatte. Da steht aber auch drin, welches Hobby der Einkäufer eines Großunternehmens hat, welche Vorlieben und welche Meinung er zum politischen Geschehen hat oder ob er Fan von irgendeinem Fußballverein ist und ähnliches. Denn nur wenn sich der Verkäufer von seiner besten Seite zeigt und sich sympathisch präsentiert, und wenn er darüber hinaus auch bei Themen mitreden kann, die den Kunden interessieren, erst ‚dann’ ist er in der Position, eine gute Beziehung aufbauen zu können. Und die braucht er. Denn: „Ohne Vitamin ‚B’ geht ‚gar’ nichts.“

Oft ist es aber auch so, dass man gute Tipps und Empfehlungen, die mehr als Geld wert sind, schon allein über Freunde und Bekannte bekommt. Wenn die einen nämlich gut leiden können, dann helfen sie einem gern mal in den Sattel wenn man etwas Wichtiges anstrebt. Und das geschieht öfter als man bewusst wahrnimmt. Denn gute Freunde – in welcher Form und Eigenschaft auch immer – sind die Grundpfeiler eines frohgemuten und erfolgreichen Lebens.

Und jetzt kommt die relevante Frage:

Warum gibt es da draußen in den diversen Autorenforen so viele Hasstiraden und gegenseitige Anfeindungen? Kennt man dort vielleicht die wichtigsten aller Zusammenhänge gar nicht? Warum sonst versuchen einige Leute potenzielle Freunde verbal niederzumachen, nur weil die persönlich anderer Meinung sind und einfach nicht das tun, was man von ihnen erwartet?

Könnte es nicht sein, dass vielleicht – in einem anderen Leben – gerade der angegriffene Mensch einen Tipp parat hätte, mit dessen Hilfe man etwa einen Random-House-Herausgeber privat treffen könnte? Oder dass die verunglimpfte Person plötzlich ähnlich goldwerte Insider-Informationen auf Lager hätte? Wäre es da nicht schade, wenn dieser potenziell wertvolle Partner die Info zurückhalten würde, nur weil er euch aufgrund eurer Zornesausbrüche nicht mehr leiden kann?

Wer’s wissen will: Ich habe in dreizehn Jahren Autorenförderung genügend Leute kennengelernt, die sich selber im Weg stehen, nur weil sie glauben, sich an mir oder meinen Freunden abreagieren zu müssen. Und das nur weil wir – aus deren Sicht – das Falsche tun oder denken. Mehr als ein Dutzend solcher Leute haben im Laufe der Zeit die Förderstufen von Sarturia® ‚unter Absingen schmutziger Lieder’ verlassen, im Prinzip meist nur deshalb, weil ich persönlich nicht vom einmal eingeschlagenen Kurs abgewichen bin.

Gut, bis auf zwei besonders hartnäckige Ex-Freunde haben alle wieder bei uns angeklopft, um ZITAT „ins warme Nest zurückzukehren“ ZITAT ENDE. Und das zeugt doch ganz klar von einem ‚zeitweiligen’ Versagen der menschlichen Vernunft, wenn man sich im Zorn dazu hinreißen lässt, einen potenziell wichtigen Freund zu verunglimpfen, ihm Vorwürfe zu machen und ihm ‚Fehlverhalten’ anzudichten.

Richtiger wäre es natürlich in solchen Fällen, erst die Verkaufstechniken aus den teuer bezahlten Schulungen zu studieren, um stattdessen ‚das Wohlwollen’, der verunglimpften Person zu erhalten. Sicher würde da noch der eine oder andere wertvolle Tipp herausspringen, den man natürlich dann nicht mehr bekommt, sobald man jemandem klarzumachen versucht, was für ein Idiot er doch sei.

Deswegen wundert es mich immer noch, warum sich manche Leute dazu hinreißen lassen, ihre Freunde durch sogenanntes ‚Flaming’ so zu vergraulen, dass die kein Wort mehr mit ihnen wechseln. Und damit hat man sich naturgemäß wertvolle Wege verbaut. Und die verbliebenen Wege reichen oftmals nicht aus, um sich aus dem selbstgegrabenen Loch zu erheben und gut gelaunt weiterzukämpfen.

Schlimmer noch: Ein einmal an den Tag gelegtes Verhalten nistet sich im Laufe der Zeit unbemerkt dauerhaft ein und man kriegt es nicht mehr los. Und so kann es denn auch sein, dass man im entscheidenden Augenblick seines Lebens, der wichtigsten Person überhaupt, vor den Kopf stößt und sich damit selber das Wasser abgräbt.

Ich könnte mir eine Situation vorstellen, in der ein vielversprechender Autor vor einem der wichtigsten Herausgeber steht, ihm aber eine patzige Antwort gibt, sobald dieser ihn auf eine der weniger eleganten ‚Angewohnheiten’ im Text seines Skripts anspricht. Alles schon dagewesen!

Bei Freunden kann man sich eventuell noch entschuldigen. Bei Herausgebern geht das nicht. Wenn da der Rollladen heruntergeht, dann ‚bleibt’ er unten. Ein für allemal. Wobei nicht sicher ist, ob sich dieser eine Herausgeber nicht auf der Messe mit einem anderen wichtigen Herausgeber darüber unterhalten könnte …!

Mein ganz persönlicher Tipp an dieser Stelle ist ganz klar: Man sollte ‚allen’ seinen Freunden und Bekannten, aber auch fremden Menschen gegenüber, Respekt an den Tag legen. Denn man kann nie wissen, wer von ihnen nun den ultimativen Tipp in der Tasche hat, der uns ein gutes Stück weiterbringen kann.

Die Sarturia®-Literatur-Akademie http://www.sarturia.com/akademie/ ist solch eine Institution, die aufstrebenden Autoren mit Tipps und Hilfestellungen unter die Arme greift. Mehr noch: Die Verantwortlichen unserer gemeinnützigen Institution sorgen sogar dafür, dass die aufgewerteten Werke der Studenten von den wichtigsten Herausgebern der größeren oder ganz großen Verlage gelesen werden.

Vielleicht wäre es eine gute Idee für hoffnungsvolle Autoren, zunächst die Verkäufer-Schulungen zu studieren und dann seinen eigenen Werdegang mit der Teilnahme an den Sarturia®-Ausschreibungen zu beginnen.

http://www.sarturia.com/ausschreibungen/

Denn Diplomatie und Respekt sind wichtige Lehrfächer auf den höheren Förderstufen unserer Literatur-Akademie. Aber schlussendlich ist jeder zunächst selber für sich verantwortlich!

Dieter König
Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

 

Verleger Blog 20170319
Blick hinter die Kuslissen

Immer wieder taucht die Frage auf, warum Sarturia® denn nicht über Amazon – oder K&N oder Libri oder Thalia – verkaufen würde.

Wir halten das für eine berechtigte Frage. Allerdings muss man wissen, dass die Fragesteller da in der Tat einer optischen Täuschung unterliegen: Denn selbstverständlich verkaufen wir einerseits direkt an den Handel und erhalten andererseits die entsprechenden Bestellungen aus dem Zwischenhandel. So gut wie ‚alle’ Zwischenhändler haben schon aus dem Sarturia® Bestseller-Shop bestellt.

Die Frage ist also ganz offensichtlich falsch gestellt. Meines Erachtens müsste sie eigentlich anders lauten. Etwa so: Warum macht Sarturia® nicht genauso viel Umsatz wie zum Beispiel ‚dtv’, ‚Drömer Knaur’ oder ‚Bastei-Lübbe’?

Ja genau: So, wie die Frage ‚jetzt’ dasteht, würde sie tatsächlich Sinn machen, wenn – ja wenn Sarturia® ein gewinnorientierter Verlag wäre. Die Fragesteller übersehen jedoch, dass Sarturia® eine anerkannt gemeinnützige Institution darstellt, deren Ziel es ist, die besten ihrer Schützlinge bei den großen und millionenschweren Verlagen vorzustellen. In der KFZ-Branche nennt man solche Unternehmungen „Zulieferer“.

Sarturia® wurde nämlich allein aus dem Grund ins Leben gerufen, um cleveren Autoren, die mit den Ratschlägen in den Selbsthilfe-Foren nicht allzu viel anfangen können, eine Startplattform zu bieten. Eine Absprungbasis, von der aus sie – mit echtem Know-how versehen – bei den mächtigen der Verlage anklopfen können, ohne dass man ihnen die Tür gleich wieder vor der Nase zuschlägt.

Was man nicht auf den ersten Blick erkennen kann: Der „Sarturia Verlag“ ist nur die Publikationsplattform der gemeinnützigen Literatur-Akademie. Er sorgt dafür, dass die Dinge richtig laufen und dass die Studenten der Akademie Gelegenheit finden, sich beständig weiterzuentwickeln.

Aber natürlich geht unsere Planung auch weit in die fernere Zukunft. Und da wird es natürlich so richtig interessant. Denn sobald alle Vorbedingungen erfüllt sind, startet der Verlag mit seinen beteiligten Helfern durch, um sich zwischen die etablierten Verlage zu schieben. Wir wollen ja nicht nur einzelnen, sondern ‚allen’ fleißigen Helfern ein erfreuliches Einkommen sichern.

Allerdings sind bis dahin noch einige Schritte zu tun. Man muss wissen, dass der kleinste der wirklich interessanten Verlage schon mal sieben Millionen Umsatz im Jahr macht. Die letzten beiden der ‚Top-Zwanzig’ erreichen schon das Zehnfache. Die wirklich Großen aber, wie etwas Springer, geben sich mit Fünfhundert Millionen im Jahr noch nicht zufrieden. Wir müssen also erst schon noch unsere Hausaufgaben machen.

Aber unsere Freunde wissen bereits wo’s lang geht: Als erfahrener Geschäftsmann, erfolgreicher Autor und langjähriger Verlagsleiter, bedeuten mir Werte wie Fair-Play und Fair-Trade sehr viel. Wer wissen will, was ‚ohne’ diese grundlegenden Werte passiert, braucht nur die einschlägigen Tagesnachrichten zu verfolgen.

Hier bei Sarturia® legen wir großen Wert auf sogenannte Win-Win-Agreements. Da die fleißigsten unserer Studenten und Helfer sowohl unsere Schützlinge als auch unser Gedankengut vorwärts bringen, erhalten sie die Möglichkeit, sich an den Umsätzen des angegliederten Verlags zu beteiligen.

Wir können natürlich nicht ‚alle’ mitnehmen. Schon deshalb nicht, weil sich einige unserer leichtgläubigen Schützlinge schon nach den ersten Erfolgen von diversen Kleinverlagen abwerben lassen. Wer aber seine Chance erkannt hat, der ist in jedem Fall mit dabei, wenn wir unsere Vorbedingungen erfüllt sehen.

Eigentlich brauchen wir dazu bloß das notwendige Spielkapital, das Kleinverlage nun mal nicht haben. Wer mit offenen Augen hinschaut, sieht ja selbst, dass viele der hoffnungsvollen Verleger reihenweise pleite gehen, weil sie versuchen, das Problem mit Gewalt zu lösen. Andere tümpeln jahrelang auf stagnierenden Umsätzen herum. Offensichtlich stimmt da die Planung nicht.

Sarturia® ist laut Steuerbescheid ‚die einzige’ Unternehmung in der Büchrebranche, die es fertig gebracht hat, über nahezu ein Jahrzehnt hinweg, jeweils zweistellige Umsatzzuwächse nachzuweisen. Das schaffen nicht einmal die Riesen der Branche.

Im Laufe des Jahres aber öffnen wir uns sowohl für die Spanisch sprechende, als auch für die Englisch sprechende Autorenwelt. Und wir haben noch ‚mehr’ vor.

Wer also einigermaßen gut rechnen kann, dürfte sicher in der Lage sein, die Zukunftsaussichten unserer Unternehmung real zu bewerten.

Die wichtigste Grundvoraussetzung für den Anschluss an die erfolgreichen Verlage ist in jedem Fall, dass wir nicht nur einzelne Buchläden, sondern die gesamte Welt der Buchhändler an unseren Neuerscheinungen interessieren. No way out!

Und da gibt es tatsächlich massenhaft Medien, die für die Verlage Anzeigen schalten, um die Händler möglichst nachhaltig zu beeindrucken. Ich berichtete im „Verleger Blog 20160807 – Die nackte Wahrheit“ darüber, wie teuer die billigsten Anzeigen sind. Und dieser Umstand diktiert bereits die erste unserer Vorbedingungen.

Sarturia® hat verlagsseitig inzwischen schon erfreulich gute Kontakte zu Händlern, die direkt und ohne Umweg bei uns bestellen. Mehr noch: Fast alle Barsortimenter und Grossisten kaufen inzwischen bei uns ein, ohne dass wir jemals einen Cent an Werbung ausgegeben hätten. Wir sind also längst auf dem richtigen Weg.

Erfreulicherweise gibt es mehr als ein paar Tausend Buchhändler in Deutschland, die auf qualitativ hochwertige und spannende Literatur warten; also genau unser Klientel. Wir müssen unsere Werbung also nur unter fachmännischer Anleitung planen, denn eine einzige der kleinsten der kleinen Anzeigen – die den Recherchen nach wenigstens 7.000 Euro verschlingt – reicht natürlich nicht so ganz an jenen Aufwand heran, den die Großen der Buchbranche betreiben.

Man sieht, dass Kleinverlage sich eine Spiegel-Bestseller-Platzierung mit größter Wahrscheinlichkeit abschminken können. Wir selber stehen jedoch mit den Großen der Branche in Verbindung. Und so wissen wir seit Jahren, wo genau die Triggerschwellen liegen, bei denen wir die nächsten Wachstumsschübe provozieren können. Und unsere Schützlinge sind selbstredend mit dabei. Also ‚mehr’ können wir für hoffnungsvolle Autoren wirklich nicht tun.

Wer also die Idee hat, sich als anerkannter Schriftsteller aus der Masse herausheben zu wollen und schließlich allein vom Schreiben leben zu können, der hat in der Tat gute Voraussetzungen, ein Stück des Kuchens abzubekommen. Denn auf den höheren Förderstufen werden die Fleißigen automatisch an den steigenden Umsätzen beteiligt. Und zwar so lange sie sich, ihren Zielen und unseren Richtlinien treu bleiben.

Wer diese Voraussetzung ‚nicht’ mitbringen kann oder nicht will, der ist sicher als Selfpublisher oder bei den gewinnorientierten Verlagen weit besser aufgehoben als bei uns. Denn hier in unserer Gemeinschaft herrscht definitiv Fair-Play und Fair-Trade. Wir wollen nämlich, dass unsere Schützlinge gewinnen.

Wer sich als Autor davon angesprochen fühlt, ist jederzeit herzlich willkommen!

Dieter König
Verleger, Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20160217
Sich selber im Weg stehen

Jetzt, da ich ‚mitten drin’ stecke, sehe ich das Kernproblem mit überraschender Klarheit, und mir ist plötzlich aufgegangen, ‚warum‘ manche Leute das Handtuch werfen: Sie träumen vom großen Erfolg, und auf einmal wird ihnen klar, dass ihre Träume einen Haken haben. Sie haben mit Sarturia® zwar so etwas wie einen Sechser im Lotto vor Augen, aber den kriegen sie nicht durch eine ‚Ziehung’. Sie müssen sich diesen Sechser mit Eifer ‚erarbeiten’. Sobald es also ums ‚Stipendium’ geht, trennt sich die Spreu vom Weizen.

Ich habe in den letzten dreizehn Jahren eine ganze Reihe von Menschen gesehen, für die es offensichtlich leichter war, wieder in die Träumerei zurück zu kehren, als die Verwirklichung ihrer Pläne durchzustehen.

Schwamm drüber!

Wir können nicht ‚alle‘ Dauer-Träumer oder Egomanen unterstützen. Und wir wollen das auch gar nicht. Wir haben längst einen wachsenden Stamm an wirklich kernigen Studienteilnehmern, die genau wissen, wohin sie wollen, und die auch wissen, was sie dafür tun müssen, um dort anzukommen.

Das wissen nicht alle! In Wirklichkeit gibt es da eine unsichtbare, mentale Hemmschwelle, die manche Leute davon abhält, den von uns sorgsam eingeebneten Weg bis zu Ende zurückzulegen. Diese Hemmschwelle gibt es nicht nur in Bezug auf das Studium unter Sarturia®, sondern es gibt sie in Bezug auf ‚alle’ Bereiche des öffentlichen Lebens. Nirgendwo ist es anders als bei uns!

In Wirklichkeit gibt es gar nichts Leichteres, als seinen eigenen Weg zu gehen. Wir wissen ja inzwischen: Wer genügend Spaß an irgendeiner Sache hat, der kommt praktisch ganz von alleine an sein Ziel.

Das ist, wie wenn man den Kilimandscharo besteigen will und weiß, dass der Führer den Weg kennt. Man hat sich dazu entschieden und zieht dann einfach los. Dass es einem die letzten Kräfte abverlangen wird, weiß man und nimmt es einfach in Kauf. Egal, ob einem auf dem Weg nach oben ‚alles weh tut’, oder einem der Atem fehlt, man macht einfach weiter und besinnt sich erst wieder, wenn man ‚oben’ ist.

Der Ausblick? Na ja, man ‚muss’ ihn genießen weil man nachher ‚zu erzählen hat‘ dass er ‚gewaltig‘ und ‚unvergleichlich‘ ist. Das erwartet man einfach.

Der ‚wahre’ Grund für den Aufstieg ist aber – und das sollte man sich wirklich genau durch den Kopf gehen lassen – dass wir selber später tief in uns drin wissen werden, dass wir ‚oben‘ gewesen sind. Wir wissen dann, dass wir es ‚geschafft haben‘, dass wir gegen uns selber gewonnen haben, dass wir – ganz einfach ausgedrückt – einen Höhepunkt in unserem Leben erreicht haben, den man kaum mehr überbieten kann.

Erfolgreiche Bergsteiger verfügen zum Beispiel ganz offensichtlich über den entsprechenden Drang. Rucksack-Touristen ebenfalls, wenn sie zu Fuß ganze Staaten durchqueren. Oder Abenteurer wie Günter Wamser, der auf dem Pferderücken den amerikanischen Doppelkontinent, der Länge nach von Feuerland bis Alaska, in einem Stück bezwang. http://bit.ly/2kwszDA.

Aber eigentlich haben ‚wir alle’ einen unstillbaren Drang in uns. Einen ungebändigten Willen etwas Großes zu erreichen. Der Eine spürt ihn ‚mehr’, der Andere ‚weniger’. Die Frage ist nur: Stehe ich mir selber im Weg, oder kommen mir – im Gegensatz dazu – auftauchende Hindernisse ‚gerade recht’?

Bei zwei fiktiven Bergsteigern mit unterschiedlicher Mentalität ist das Problem möglicherweise am leichtesten nachvollziehbar: Beide kennen das Risiko, doch der eine schreckt vor einem gefährlichen Überhang zurück und seilt sich wieder ab. Verständlich: Das Risiko ist ihm zu groß. Er ist vielleicht nicht in Höchstform. Und außerdem geht es ja um ‚nichts’; er ist ‚nicht gezwungen’, den Gipfel zu erreichen. Zum Erzählen hat er ‚auch so’ schon genug, und jeder wird verstehen, dass es besser war, hier aufzugeben.

Ich glaube, jeder kennt solche und ähnliche Argumente aus eigenerer Erfahrung.

Sein Konkurrent dagegen, hat intuitiv aufgehört, sich irgendwelche Gedanken zu machen. Stattdessen konzentriert er sich allein auf die Suche nach Möglichkeiten, wie er den Überhang überwinden könnte. Seine Gedanken befassen sich allein mit der nächsten Aktion, mit der passenden Klemmschraube, mit dem richtigen Karabiner, mit dem Sitz des letzten Schnappers und mit dem nächsten Handgriff. Er ist ‚auf dem Weg’, und nur alleine ‚das’ zählt.

Ich glaube sogar, dass aus diesem Kontext heraus der bekannte Ausspruch: „Der Weg ist das Ziel“ abgeleitet worden ist. In einem anderen Zusammenhang scheint er mir nämlich nicht wirklich zu passen.

Ich persönlich ‚lebe’ sogar ganz bewusst nach diesem – sagen wir – Motto, weil nichts anderes für mich Sinn macht. Entschieden habe ich mich ja schon längst, und es gibt keinen Grund, warum ich mich ständig neu ‚umentscheiden’ sollte. Ich kenne doch das Ziel, für das ich mich ursprünglich entschieden habe, in- und auswendig; also muss ich auch nicht mehr lange darüber nachdenken.

Außerdem ist der erste Schritt auf meinem Weg längst getan, und ich erfreue mich an den Aufgaben, die ich jeweils gerade erledigen darf. Dass ich ab und zu unter der Last lauthals stöhne, gehört einfach dazu. Genauso freue ich mich über jedes Hindernis, dass es zu bezwingen gilt. Denn das ist mein Weg, und er macht mir höllischen Spaß.

Und nun frage ich mich – natürlich nur rein rhetorisch – warum nicht alle Menschen einfach losmarschieren. Sie kennen doch die Richtung zu einem lohnend erscheinenden Ziel. Und es ist doch einfach, in diese Richtung zu gehen, ohne auf die Ablenkungen, links und rechts am Wegesrand zu achten.

Ich nehme an, dass in diesem Fall wohl ‚keiner’ vom Weg abkommen würde.

Die reale Welt sieht jedoch – wie wir wissen – ganz anders aus: Nur wenige Menschen bleiben sich und ihren Zielen wirklich treu, und wir kennen inzwischen einige der immer wiederkehrenden Rechtfertigungen für einen Richtungswechsel zur Genüge:

1.    Auf einem anderen Weg geht es leichter.
2.    Es wirft jetzt noch nicht genug ab.
3.    Ich schaffe das sowieso nicht.
4.    Da sind schon ‚ganz andere’ dran gescheitert.
5.    Es dauert mir zu lange.
6.    Zu wenig Zeit.
7.    Nicht der richtige Augenblick.
8.    Meine Freunde sagen mir, es tauge nichts.
9.    Die Sterne stehen ungünstig.
10.  Morgen kommt eine bessere Gelegenheit.

Man stelle sich nur mal vor, solche Ideen würden einem ‚dazwischen kommen’, wenn man sich entschieden hat, den Führerschein zu machen …! Ganz im Ernst: Man würde dann sicher noch auf dem Sterbebett zu begründen versuchen, warum man niemals Auto gefahren ist.

Aber gerade im vorliegenden Beispiel mit dem Führerschein ist leicht zu verstehen, dass der Bursche sich mit seinen Argumenten selber im Weg steht. Das Problem: Schaut man stattdessen auf sich selber, dann sieht man das auf einmal gar nicht mehr.

Denn der Mensch als solches ist in der Tat förmlich ‚darauf getrimmt’, für alles und jedes eine Rechtfertigung zu suchen. Warum ich heute nicht zur Schule gegangen bin? Nun, mir ging’s nicht so gut. Warum ich Bernd angelogen habe? Nun, ich konnte ihm nicht die Wahrheit sagen, und außerdem macht es ihm nichts aus. Warum ich meinen Mann betrogen habe? Aber das ‚musste’ ich doch tun, weil er nicht gut zu mir war.

Alles schon gehört! Alles schon mal gesagt bekommen …!

Versucht man jedoch den Mechanismus der ‚automatischen Rechtfertigung’ zu verstehen, so wird einem nach und nach klar, dass man damit nur die Schuld für sein eigenes Versagen einem Anderen zuweisen möchte, weil das bequemer ist.

Man muss den Menschen nur genau genug zuhören.

Aber man stelle sich – nur mal so zum Spaß – vor, es gäbe da einen bösartigen Dämon. Ein Ungetüm das dem Wankelmütigen jedes Mal wieder einen äußerst kräftigen Tritt in den Hintern verpassen würde, sobald er im Begriff wäre, sich eine bequeme Rechtfertigung für eine seiner Unterlassungen zurecht zu legen: ‚Noch fünf Minuten liegen bleiben’, zum Beispiel; ‚wenn ich ‚ein kleines bisschen’ zu spät komme, wird man mich schon nicht gleich raus schmeißen’. „Rumms!“, würde es machen, und der Kerl würde gegen die Tür knallen, sodass er – in der Vermeidung weiterer Konsequenzen – pünktlich zum Arbeitsantritt erscheinen würde. Oder: ‚Ich wollte eigentlich Schnee schippen, aber es ist zu kalt draußen, und eigentlich benutzt kaum jemand den Gehsteig’. „Wromm …!“ Schon würde er mit der Nase im Schnee liegen und fluchen. Doch nun wäre er schon mal vor Ort und könnte also auch gleich ‚Schnee schippen’, ehe das leibhaftig gewordene schlechte Gewissen abermals ‚zuschlägt’.

Man sieht, dass ein gezielter Tritt in den Hintern, einen wankelmütigen Menschen tatsächlich auf den richtigen Weg bringen könnte. Deshalb wohl auch die militärische Strenge in den Truppenbeständen.

Bloß, so funktioniert das bei Sarturia® nicht.

Der springende Punkt ist ja der: Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie muss ich eines Tages die Besten der Besten an der Hand nehmen und sie den wirklich wichtigen Herausgebern vorstellen. Und nun muss man sich natürlich fragen, ob ich den Herrschaften ‚da oben’ guten Gewissens einen Möchtegern-Schriftsteller anbieten kann, der jedes Mal eine kräftigen Tritt in den Allerwertesten braucht, ehe er daran denkt, seine ursprüngliche Entscheidung weiter zu verfolgen.

Klare Antwort: Nein …!

Das wäre beruflicher Selbstmord. Nie und nimmer werde ich deshalb meinen Vertrauten im Business irgendjemanden empfehlen, von dem ich nicht selber überzeugt bin. Das heißt im Klartext: Jemand der sich selber im Weg steht, ist bei Sarturia® nicht gut aufgehoben. Irgendwann geben wir ihm seine Manuskripte zurück, denn wir kümmern uns vernünftigerweise lieber um Leute, die ihre Förderpositionen eine nach der anderen ausfüllen und dabei die notwendigen Erfahrungen sammeln.

Ich kann und werde nur jemanden weiterempfehlen, wenn ich mich selber darüber freuen würde, wenn er mir von jemand Anderem empfohlen wird.

Keine Frage: Sarturia® ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Und Autoren, die sich nicht selber im Weg stehen, die wissen das längst.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20170209
Erwartungshaltung

Seit nunmehr ziemlich genau dreizehn Jahren schaue ich mir die verschiedensten Erwartungshaltungen an und ziehe meine Schlüsse draus.

Vor allem Neulinge aus den verschiedensten Schreibforen schicken mir immer wieder dieselben Anfragen: „Ich habe einen überwältigenden Roman geschrieben. Wie hoch ist denn mein Vorschuss?“ Oder: „Ich habe schon drei Ebooks bei Amazon hochgeladen; stellen Sie die auf der Frankfurter Buchmesse vor?“ Oder aber: „Ich werde nichts mehr an meinem Manuskript ändern, denn sonst entspricht es nicht mehr meinem Schreibstil.“

Natürlich muss ein Autor stolz auf sein Werk sein. Keine Frage. Aber man sollte nicht mit einer überzogenen Erwartungshaltung in eine Sache hineingehen, die relativ neu für einen ist.

Wenn ich mir den Terminplan eines der ‚gestandenen’ Autoren anschaue, dann wimmelt es da von Terminen, Appointments, Lesungen und Teilnahmen an gut besuchten Literatur Events. Ein schönes Zeichen dafür, dass sich dieser Autor intensiv mit seinem Beruf beschäftigt und sich richtig reinhängt, um beständig weiter wachsen zu können.

Die Erwartungshaltung eines Profis scheint also doch ein gutes Stück von der Erwartungshaltung eines Amateurs abzuweichen.

Aber auch die Herausgeber haben eine Erwartungshaltung. Sie erwarten zumindest, dass eine Einreichung eine bestimmte Form aufweist und der Text einigermaßen gut zu lesen ist. Sie haben nicht die Zeit, jedes Buch einzeln bis zum bitteren Ende durchzulesen. Manchmal reichen ihnen schon zehn Sätze, um das Manuskript auf den großen Haufen zu werfen.

Entschließt sich ein Herausgeber dazu, ein Manuskript bis zum Ende durchzulesen, dann ändert sich seine Erwartungshaltung. Er erwartet dann einen sympathischen Menschen, dessen Verhalten Grund zur Hoffnung gibt, dass er den Verlag des Herausgebers mit weiteren, gelungenen Werken beglücken wird. Das wäre zumindest der Idealfall.

Wir sehen ganz klar die Diskrepanz zwischen den beiden Erwartungshaltungen. Sie passen nicht zusammen. Logischerweise muss nun einer von den beiden seine Erwartungshaltung korrigieren, sonst kommen sie ‚niemals’ zusammen.

Betrachten wir es von der Warte des Herausgebers aus: Ganz sicher würde er seine Erwartungen zurückschrauben, wenn die Situation es verlangte. Er könnte sicherlich ‚mehr’ Autoren gewinnen, wenn er seine Ansprüche weniger hoch ansetzen würde.

Glücklicherweise herrscht eine ganz andere Situation auf dem Markt. Er braucht sich keine Sorgen um Autoren zu machen, denn die rennen ihm das Haus weg. Er kann also seine Erwartungen höher schrauben, bis nur noch vereinzelte Manuskripte übrig bleiben, die seine Ansprüche übertreffen. Und die schlägt er dann dem Verleger zur Publikation vor.

Wie sieht es aber bei den einzelnen Autoren aus? Haben sie genügend Herausgeber, die sich um ihr Manuskript streiten, sodass sie ihre Ansprüche empor schrauben könnten?

Soll ich ehrlich sein? Ich glaube, eher nicht!

Warum, bitteschön, gibt es denn so viele Independent-Autoren und Selfpublisher? Doch nicht weil die Riesenverlage sich um sie reißen. Und bestimmt auch nicht, weil sie ohne Verlag erfolgreicher wären als Urheber mit ordentlichem Verlagsvertrag.

Nein bitte, kommt mir nicht mit der höheren prozentualen Ausschüttung bei Amazon oder Thalia. Betrachtet bloß mal hundert überdurchschnittlich oft verkaufte Ebooks, die bei zehn Euro Nettoverkaufspreis zwar satte drei Euro Beteiligung abwerfen, aber ich glaube nicht, dass die sich daraus errechneten dreihundert Euro Ausschüttung eine wirklich gute Entlohnung darstellen. Die weitaus meisten Selfpublisher erreichen nicht einmal ‚das’.

Aber das wäre immerhin noch besser, als wenn ihr für die Publikation eures Buches noch bezahlen müsst. Das kommt zuweilen auch schon mal vor. Oder nicht? Aber vergleicht das mal ganz nüchtern mit einem ordentlichen Verlagsvertrag.

Das sind Welten …!

Gut, ich verstehe: Die Erwartungshaltung des durchschnittlichen Autoren rechnet einen ordentlichen Verlagsvertrag, gar nicht erst ein. Denn wie soll er einen ergattern …?

Genau das ist der Grund, warum sich nur die mutigsten der emporstrebenden Autoren auf den Hintern setzen, um ein Stipendium bei Sarturia® zu erringen. Sie glauben daran, dass es möglich ist, an sich selber zu arbeiten und sich soweit zu verbessern, dass sie eine Chance haben.

Nun ja, es wird trotzdem nicht jeder eine J. K. Rowling, die derzeit als eine der reichsten Ladys im United Kingdom geführt wird. Aber es reicht ja auch schon, wenn ihr mit dem Schreiben allein euren Lebensunterhalt verdienen könnt. Oder täusche ich mich da?

Insofern ist eine positive Erwartungshaltung durchaus angebracht. Denn schon ich selber hatte mich nach meinen beiden Erstveröffentlichung bei Heyne, München auf die Socken gemacht und nach einem Verlag gesucht, der mir ein regelmäßiges Einkommen bieten konnte. Und so wurde ich Wirtschaftsautor.

Ja, die Bücher über Industriemanager, über die Größen in der Finanzdienstleistungsbranche und über Verkäufer-Know-how etc. wurden allesamt Seller. Aber, nein, ich habe niemals einen wirklichen Bestseller geschrieben, zumindest bis jetzt noch nicht. Aber es ist trotzdem ein tolles Gefühl, wenn man sich keine Sorgen machen muss, während man am Computer sitzt und Interessantes in die Tastatur tippt.

Ich sagte es schon: Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, über die mageren Tantiemen der Indie-Autoren und Selfpublisher hinauszuwachsen, sofern – und das ist der springende Punkt – sofern man seine Erwartungshaltung überdenkt und auf die tatsächlich herrschende Situation anpasst.

Man kann nicht einfach kommen und Top-Ten Bücher veröffentlichen. Wobei sich Amazon-Top-Ten und die Spiegel-Bestsellerliste aus dem Buchhandel durchaus unterscheiden. Aber egal. Top-Ten bedeutet: Die ersten zehn aller hoffnungsvollen Autoren. In Bezug auf die Gesamtanzahl der Publikationen bei Amazon bedeutet das: Zehn von 28 Millionen. Siehe http://bit.ly/2lvflHQ

Laut Börsenverein des deutschen Buchhandels http://www.boersenverein.de/de/182716 setzten sich die Gesamt-Umsätze für 2016 auf folgende Weise zusammen:

ZITAT:
Sortimentsbuchhandel 4.427 Mio. Euro (48,2 %),
Verlage direkt 1.919 Mio. Euro (20,9 %),
Internetbuchhandel 1.602 Mio. Euro (17,4 %),
sonstige Verkaufsstellen 931 Mio. Euro (10,1 %),
Versandbuchhandel 118 Mio. Euro (1,3 %),
Warenhäuser 113 Mio. Euro (1,2 %),
Buchgemeinschaften 77 Mio. Euro (0,8 %).

Der stationäre Buchhandel bleibt der wichtigste Vertriebsweg für Bücher.
ENDE ZITAT

Der Internetbuchhandel umfasst also schätzungsweise nur etwa ein Sechstel der Gesamtheit aller Buchverkäufe.

Noch was: Wer den oben genannten Artikel des Börsenvereins aufmerksam durchliest, der stellt fest, dass sich die Zahlen mittlerweile wieder stabilisiert haben. Und von einem „Sterben“ der Verlage ist schon lange nicht mehr die Rede. Keine Frage: Die Verlage tun das, was ein Selfpublisher nicht tun kann oder nicht tun will.

Das ist auch der Grund, warum Sarturia® seinen Schützlingen kein „X“ für ein „U“ vormacht. Wie ich schon im Verleger Blog 20161107 ausführte: Es ist reine Augenwischerei, wenn Amazon behauptet, ein Autor erreiche mit seinem Werk so und so viele ‚Millionen Leser’. Denn wie erklärt es sich sonst, dass die meisten der Autoren nur ein oder zwei verkaufte Ebooks abgerechnet kriegen und oft nicht einmal das.

Was Amazon mit ‚Leser’ bezeichnet, sind in der Tat bloß ‚mögliche Interessenten’, die zuweilen achtlos über das eigene Angebot hinwegscrollen. Aber die PR-Abteilung des Riesen suggeriert dem Unterbewusstsein der Selfpublisher durch die Wortwahl, sie könnten mit einem einzigen Buch Millionär werden. Dabei kennt im Grunde genommen jedermann den Spruch: „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“

Es gibt also tatsächlich einen guten Grund, seine Erwartungshaltung anzupassen. Die Studenten der Sarturia®-Literatur-Akademie haben es jedenfalls getan. Und eine seit Jahren permanent steigende Anzahl von Autoren, die ihre Manuskripte bei uns einreichen, tut es ebenfalls. Erst recht, seit jedermann in der Lage ist, sich durch Fleiß und Guten Willen sein Stipendium zu sichern.

Wir geben uns nicht mit Kleinkram zufrieden. Unsere Ziele liegen da oben, bei den Herausgebern der größeren und ganz großen Verlage. Und wir unterstützen alle, die wirklich ‚dahin’ wollen nach besten Kräften, egal wie lange es dauert.

Bloß vom Abwarten, Facebook durchstöbern und WhatsApp schreiben wird das nix. Man muss seine Erwartungshaltung erst anpassen, ehe man sie hochschrauben kann.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20170121
Wer darf mir Ratschläge erteilen?

Liebe Freunde und Interessenten!

Ich hatte bereits mehrfach erwähnt, dass mir vor knapp vierzig Jahren hervorragende Ratgeber zur Seite standen, ohne deren Hilfestellung ich den Absprung zu einer Profi-Laufbahn als Schriftsteller wahrscheinlich niemals geschafft hätte.

Der erste hilfreiche Ratgeber in einer langen Reihe wohlgesinnter Freunde, war Wolfgang Jeschke, selbst erfolgreicher Autor, Literaturpreisträger und Herausgeber bei Heyne, München, einer Random-House-Tochter übrigens. Ein weiterer Ratgeber auf meiner Laufbahn als Wirtschaftsautor war mein damaliger Verleger aber natürlich auch sein Chef-Lektor; von den vielen erfahrenen Kollegen und Freunden der Zunft ganz zu schweigen.

Sie alle hatten bereits Dutzende von Sellern und Bestsellern auf den Markt gebracht, während ich selber mich mühsam aber dennoch eifrig für meine ersten Interviews mit den Größen aus Industrie und Wirtschaft qualifizierte.

Ich glaube, wir sind uns darin einig, dass ich keine besseren Lehrmeister hätte bekommen können. Und der Erfolg gab den Methoden der damaligen Freunde ja auch Recht.

In der Folge schrieb ich im Auftrag meiner Verleger Bücher über Geschäftsideen, über Firmenbosse, über IBM-Manager, über Finanzmogule und sogar über einen Rock’n’Roll-Weltmeister. Alles unter den gestrengen Augen meines Mäzen und Chef-Lektors Peter. P. Talkenberger.

So lernte ich das Handwerk eines Schreiberlings von der Pike auf kennen und lieben. Und das alles nur durch Hinweise und Vorschläge, gänzlich ohne ein einziges Wort der Kritik und vor allem gänzlich ohne einen sogenannten ‚heilsamen’ Verriss, aus dem man dem Vernehmen nach ja so viel lernen könnte …!

Lasst mich ehrlich mit euch sein: In den vergangenen vierzig Jahren habe ich viele wirklich gute Schriftsteller stolpern und fallen sehen, allein deshalb, weil sie unter der massiven Kritik – die es wohl gewohnheitsmäßig bei ‚jedem’ Künstler hagelt – den Spaß an der Sache verloren haben. An ihrem Fall erfreut haben sich wohl nur die Kritiker selber. Sie rechtfertigen sich dann auch noch stolz mit dem Argument: „Ich habe ja gleich gesagt, dass ‚der’ nicht lange als Schreiberling bestehen kann …!“

Ist euch so was auch schon begegnet? Ja?

Künstler sind ein dankbares Objekt für Kritiker. Sie bieten mit ihren Werken eine einladend große Angriffsfläche für die weniger Konstruktiven, sie zu packen und sich an ihnen abreagieren zu können. In Wirklichkeit gibt es keine Gegenargumente, mit welchem sich die Angriffe frustrierter Menschen auf ein Werk oder eine Kunstform abwehren ließen. Oder findet doch einfach mal ein Gegenargument auf die Aussage: „Dieter König und seine Autoren bei Sarturia® schreiben grottenschlechte Bücher.“ Kommentar überflüssig. 🙂

Aber genau ‚das’ ist der Grund, warum ich heute in meinem Verleger Blog darüber sprechen möchte. Denn ich möchte keinen unserer Schützlinge straucheln und fallen sehen. Ich möchte ausschließlich und von ganzem Herzen nur ‚Gewinner’ um mich herum scharen; Freunde die ihre helle Freude am Beruf eines Schreiberlings finden und Autoren, die genauso glücklich sind wie ich selber, in der Gewissheit, den richtigen Beruf gewählt zu haben.

Unser Thema lautet deshalb: ‚Wer darf mir Ratschläge erteilen?’ Und – liebe Freunde – diese Frage ist eine der wichtigsten überhaupt. Sie ist sogar ‚so’ wichtig, dass sie ganz für sich allein über Glanz und Erfolg oder über totales Unterliegen entscheiden kann; gnadenlos und ultimativ.

In den vergangenen zwölf Jahren, seit ich mich unter Sarturia® um aufstrebende Künstler kümmere, habe ich ein kleines Bisschen hinter die Kulissen schauen können. Ich habe sehr viele Leute kennen gelernt, die ein tierisches Vergnügen dabei empfinden, wenn sie anderen Menschen helfen können; und es werden immer mehr, denn Sarturia® wächst immer schneller.

Leider habe ich auch Menschen kennengelernt, denen es höllischen Spaß zu machen scheint, die Werke der Freunde und Kollegen in den Dreck zu ziehen. Und das alles unter dem Vorwand, dass der Attackierte ja sonst nichts ‚lernen’ würde. Ich frage mich allen Ernstes, wie viel Ingrimm sich wohl unsichtbar hinter der Maske eines Menschen verbergen mag, der sich und sein Tun auf diese Weise rechtfertigt.

Ich muss gestehen: Wir hier bei Sarturia® haben am Anfang auch nicht alles richtig gemacht. Aber es wäre uns niemals eingefallen unseren Schützlingen etwas anderes an die Hand zu geben als höfliche Hinweise und gediegene Vorschläge. Wer sich par tout nicht daran halten wollte, der zelebriert – wie man inzwischen weiß – irgendwo anders seine abstrusen Methoden, aber nicht mehr bei uns.

Ich persönlich habe mir eine Regel zu Eigen gemacht, die mich zuverlässig vor unangemessenen Angriffen schützt. Sie lautet:

„Wenn du wenigstens genauso viele erfolgreiche Bücher auf den Markt gebracht hast, wie ich selber, dann höre ich dir zu. Sind es deutlich weniger, dann bist du der falsche Ratgeber für mich!“

Macht diese Regel auch für euch Sinn?

Ich habe mich schon gleich am Anfang aus den diversen Schreibforen zurückgezogen, denn dort war es gang und gäbe, dass jedermann, wenn er kaum mehr als insgesamt hundert Ebooks verkauft hatte, seine geballten Ansichten über Schriftstellern ausschüttete, die zehntausend gedruckte Bücher oder mehr verkaufte hatten.

In Amazon ist es sogar üblich, dass Leute, die noch ‚gar kein’ Buch verkauft haben, über langjährig erfolgreiche Autoren herfallen, und ihre Werke niedermachen, weil sie die Person nicht mögen. Die gezielten Abwertungen sind zwar für Eingeweihte recht leicht zu erkennen, weil die Argumentation total an den Haaren herbeigezogen ist. Aber leider sind die meisten Leser diesen Bewertungen schonungslos ausgeliefert, und selbst ‚Heise’ findet keine Lösung für den Bewertungskrieg bei Amazon. Aber den Erfolg eines engagierten Schriftstellers halten solche Bewertungen ‚dennoch’ nicht auf.

Wer fragt sich denn da noch nach dem ausschlaggebenden Grund, eine Literatur-Akademie wie Sarturia® ins Leben zu rufen? Mehr noch: Über mich persönlich ist längst bekannt, dass ich gerne ein kleines Bisschen jener Hilfe zurückzahlen möchte, die ich bei meinem Einstieg von den Erfolgreichen der schreibenden Zunft erhalten habe.

Übrigens: Wie man Argumente erkennt und ihnen begegnet, wenn sie nur auf Abwertung abzielen, das lernen unsere Studenten im Rahmen unserer Sarturia®-Literatur-Akademie.
http://www.sarturia.com/akademie

Aber reden wir von den Möglichkeiten:

Inzwischen kennen nicht nur unsere Schützlinge die Ziele von Sarturia®, sondern auch die Gäste und Fans auf unseren Seiten: „Wir wollen möglichst viele Autoren befähigen, sich von den Herausgebern der größeren und großen Verlage persönlich beraten zu lassen.“

Aber dazu ist natürlich einiges an Wissen und Können notwendig. Das aber kriegt niemand durch herbe Kritik und bösen Verrissen in die Köpfe aufstrebender Autoren. Im Gegenteil: Das klappt nur mit griffigen Tipps, permanenter Anleitung seitens der Ratgeber, und vor allem mit Freude der Helfer am Wachstum des Schützlings.

Gestern Abend hatte ich wieder einmal einen erfolgreichen Geschäftsmann im Fernseher sagen hören: „Es gibt Menschen, die freuen sich über deinen Erfolg, und es gibt Menschen, die hassen dich dafür. Schau zu, dass du dir als Begleiter auf deinem Weg nach oben, die richtigen Freunde aussuchst.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich wünsche euch allen, dass ihr niemals euere Ziel aus den Augen verliert, ganz egal, was man über euch und eure Werke sagt oder schreibt!

Und deshalb wünsche ich euch: Viel Erfolg bei eurem Streben.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20170104
Die Sarturia Erfolgsleiter

Der folgende Beitrag wurde bereits als Newsletter an unsere Schützlinge verschickt. Inzwischen bin ich jedoch der Meinung, dass wir ihn unseren interessierten Gästen nicht vorenthalten dürfen.

Das letzte Jahr ist selbstverständlich wieder ein Rekordjahr geworden, wie gewohnt. Wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass wir in Kürze erneut einige Autoren in den oberen Etagen der Verlagswelt vorstellen dürfen. Unsere Pläne gehen also auf!

Einer nach dem anderen.

Wie ihr wisst, möchten wir gerne so viele Autoren wie nur irgend möglich bei den Herausgebern der wirklich potenten Verlage vorstellen. Dafür arbeiten wir, und dafür schlagen wir uns die Nächte um die Ohren. Aber es klappt natürlich nur, wenn unsere Schützlinge mitspielen und den notwendigen ‚Biss’ mitbringen.

Erinnert euch bitte an den Verleger-Blog 20160807 mit dem Titel „Die nackte Wahrheit“. (Siehe weiter unten)

Dort hatte ich unter anderem die ‚Selfpublisher-Bibel’ zitiert, die in ihren Statistiken belegt, dass etwa 99,9% der Selfpublisher mit lächerlich geringen Tantiemen nach Hause gehen müssen. Trotzdem lehnen es die Indie-Autoren ab, sich selbst als Hobby-Autoren bezeichnen zu lassen. Verständlich. Aber leider hilft das nicht weiter.

Vielversprechender erscheint da also schon die Möglichkeit über einen regulären Verlag zu publizieren … falls man mit seinem Werk den Herausgeber überzeugen kann.

Aber auch hier gibt es Unterschiede und Grenzen.

Im Verleger-Blog 20160807 nahm ich nämlich auch Bezug auf die wissenschaftliche Studie von ‚Silke Heinig’, (Siehe weiter unten) die belegt, dass tatsächlich nur etwa ein Fünftel aller Verlage in Deutschland über den Mindestumsatz von rund 17.000 Euro im Jahr hinausgelangt, um sich über den sogenannten Hobby Status hinaus aufzurappeln und wenigstens als Steuer zahlender Verlag anerkannt zu werden.

Das bedeutet, dass das Einkommen von jeweils vier von fünf Verlagen als Hobby-Einkommen gewertet werden muss und deshalb weder zum Leben noch zum Sterben reicht. Eine adäquate Förderung von Künstlern – die natürlich sehr viel Geld kostet – ist also vollkommen illusorisch.

Das restliche Fünftel zahlt zwar Steuern, erreicht aber ebenfalls nicht genügend hohe Umsatzzahlen, sodass Messebesuche und Anzeigenwerbung flach fallen wenn der Verlag dabei nicht pleitegehen soll. Doch unter dem letzten Bruchteil an Verlagen finden wir die wenigen wahrhaft Großen und die Größten.

Da sich aus der Studie von ‚Silke Heinig’ leicht errechnen lässt, dass nur Verlage ab einer bestimmten Größenordnung genug Geld in der Kasse haben, um die Werke ihrer Autoren ausreichend bewerben zu können, liegt es nahe, dass wir uns genau ‚diese’ Verlage heraussuchen. Was nützt uns ein publiziertes Werk, wenn wir nichts daran verdienen oder gar für die Publikation bezahlen müssen? Wir wollen doch möglichst viele Leser gewinnen und dafür weitaus mehr als ein paar Dollar Taschengeld an Tantiemen einstreichen. Ist es nicht so?

Inzwischen weiß wohl jeder, dass das Helfer-Team von Sarturia® die Aufgabe übernimmt, euch so weit zu fördern, dass ihr mit euren Werken an die Türen der Großmeister klopfen könnt; egal wie lange der Werdegang dauert. Allerdings klappt das nur, wenn schlussendlich alle notwendigen Voraussetzungen als gegeben vorliegen.

Das heißt, unsere Schützlinge müssen sich genügend Know-how angeeignet haben, um eventuelle Fragen der erfahrenen Herausgeber intelligent beantworten zu können. Sie müssen darüber hinaus ein eigenes Buch in den Händen halten, das den gehobenen Ansprüchen der unterschiedlichen Herausgeber der Großverlage genügen mag.

Und sie müssen vor allem ihre Nerven im Zaum halten können, damit sie sich locker und flockig mit scheinbar höher gestellten Leuten unterhalten können, ohne das große Flattern zu bekommen. Ansonsten hat ein Autor – wie wir ja leicht sehen können – so gut wie keine Chance.
Wie denn auch …?

Die gute Nachricht: Im Laufe der Zeit erringen unsere Schützlinge – wie man inzwischen sehen kann – so viel Übung in allen notwendigen Bereichen, sodass wir mit ihnen zusammen gute Beziehungen zu den wirklich wichtigen Personen im Business aufbauen können.

Doch die anvisierten Herausgeber trifft man leider nicht überall an. Sie sind selten auf den Messen zu finden und schon gar nicht auf den Buch-Conventions oder in den profanen Autorenforen. Man muss also verstehen, wie man sie an sich als Erfolg versprechenden Autor interessieren kann – und wenn man in Kontakt gekommen ist, dann sollte man flugs einen Termin mit ihnen vereinbaren.

Wenn die Herausgeber der anvisierten Verlage nach den ersten Kontakten nicht gleich wieder abgesprungen sind, dann ist das schon mal ein gutes Zeichen. Wenn sie sogar noch von sich aus auf uns zukommen – wie bei mir selber geschehen – dann haben wir in diesem Fall aller Wahrscheinlichkeit nach recht gute Karten. Und die sollten wir mit genügend Sympathie und reichlich gutem Willen nützen.

Meist aber muss man sich schon noch ein kleines Bisschen ‚mehr’ bemühen, bis man überhaupt wahrgenommen wird.

Man kann es betrachten wie bei der Bewerbung in einem internationalen Unternehmen: Wenn man erst mal in Kontakt ist, braucht man nur noch in Kontakt zu ‚bleiben’ bis der richtige Augenblick gekommen ist. Und wenn man sich dabei keine groben Schnitzer erlaubt …!

Ab dann gibt es natürlich kein Zögern mehr. Die Herrschaften ‚da oben’ sind Geschäftsleute. Sie sind es gewöhnt, dass ihre Partner wissen, was sie wollen. Es gilt der symbolische Handschlag. Die Verträge werden nachgereicht.

Aber keiner der Autoren sollte jemals auf die Idee kommen, etwa den einen der Herausgeber gegen den anderen auszuspielen, um irgendwelche imaginären Vorteile herauszukitzeln. Man nimmt das Angebot an oder lehnt es ab. Ein Zwischending gibt es nicht.

Es kann aber durchaus sein, dass der Herausgeber noch Wünsche äußert, oder Bedingungen formuliert. Wer sich hier zickig anstellt, hat schon verloren. Selbst wenn man seiner Lieblingsprotagonistin blonde Haare verpassen soll, damit sie nicht zu sehr Schneewittchen ähnelt, dann nickt man nur, nimmt sich das Manuskript vor und verpasst dem Mädchen blonde Haare. Basta!

Ich erwähnte es bereits: Mein zuständiger Herausgeber bei Heyne, München, gab mir zunächst mein Erstlingswerk zurück, mit den begleitenden Worten: „Abgelehnt! Hundert Seiten zu lang und Dialoge nicht interessant genug.“

Wie man inzwischen weiß, muss eine solche Ablehnung kein Hindernis darstellen. Darum rate ich jedem, dem man Ähnliches sagt, zu einem kommentarlosen Wunschkonzert, nach dem Motto: ‚Zähne zusammenbeißen und rigoros abändern!’

Glaubt mir, es lohnt sich!

Hier noch mal für alle Interessierten ein Blick auf den Werdegang eines Autors, der das Sarturia®-Förderprogramm erfolgreich durchläuft:

  1. Schreiben. Wer lieber mit dem Handy herumspielt, verpasst das reale Leben.
  1. Die Hilfe der Dramaturgie-Coaches ernst nehmen. Denn hier ‚startet’ das eigentliche Förderprogramm.
  1. Sich selber um den Posten eines Coaches oder Lektors bemühen. Nur wer sich selber engagiert, lernt wirklich genug.
  1. Sich um weiterführende Posten bemühen. Als Profi auftreten kann eigentlich nur, wer sich wirklich gut auskennt.
  1. Freiwillige Beiträge leisten, wie Öffentlichkeitsarbeit im Internet etc. Man lernt überall und auf jedem Posten noch dazu.
  1. Mithilfe des Mentors ein ansprechendes Thema für sein Erstlings- oder sein Schlüsselwerk finden und ausarbeiten.
  1. Mithilfe des Teams ein Klasse-Buch erstellen und es ‚gewissenhaft’ überarbeiten.
  1. Das Team von Sarturia® nach besten Kräften auch aktiv bei den Kontaktaufnahmen zu geeigneten Verlagen unterstützen.

Das ist alles!

Ach ja, eines gehört natürlich dazu: Von Anfang an und permanent den ‚Daumen drauf halten’. Wer dranbleibt, hat naturgemäß die größten Chancen, auch wenn es nicht auf Anhieb klappt. Aber wenn man seine Kraft lange genug in die richtige Richtung lenkt, dann kehrt sich irgendwann die Strömung um und man schwimmt auf der Welle.

So war es bei mir, und so ist es auch bei Autoren, die ich auf meinem Weg kennenlernen durfte. Und damit es bei euch genauso sein wird, rackern wir uns ab, ohne zu murren oder zu knurren.

Es gibt nur ‚ein’ Ziel für uns: Dafür zu sorgen, dass ‚ihr’ eure Ziele erreicht!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20161207
Selbstbestimmung und Fremdbestimmung

„Du wirst dir das doch nicht gefallen lassen“, nötigt die Mutter ihre frisch verheiratete Tochter. „Nun geh hin und sag’ ihm mal ordentlich die Meinung!“

Das unerfahrene Mädchen in unserem Beispiel hört auf die Mutter, versucht ihrem frisch angetrauten Ehegatten ‚die Meinung’ zu sagen und findet sich unvermittelt vor dem Scheidungsrichter wieder.

Was ist passiert?

Nun, die junge Ehefrau kennt es nicht anders, als dass die Mutter „alles weiß“ weil sie lautstark darauf hinweist, dass sie „immer recht hat“. Und man kann es der frisch verheirateten Tochter nicht übel nehmen, dass sie immer noch auf die Mutter hört; denn schließlich ist sie von ihr großgezogen und jahrelange behütet worden.

Viele Leser – vor allen Dingen Mütter – werden den zuletzt genannten Argumenten beipflichten. Mütter haben tatsächlich ‚mehr’ Erfahrung als ihre Kinder.

Aber: Man sollte dabei ‚Eines’ nicht übersehen: Die Tochter in unserem Beispiel handelt nicht ‚selbstbestimmt’, sondern lässt sich ihre Handlungsweise ‚einreden’.

Ganz ehrlich: Schon beim Lesen dieser Zeilen spüren die meisten Menschen, dass hier irgendetwas nach potenzieller Auseinandersetzung riecht. In Wirklichkeit lässt man sich nicht ‚einreden’, was man zu tun oder zu lassen hat. Da gibt’s Ärger. Denn nicht einmal Roboter funktionieren so oder ähnlich, und schon gar nicht erwachsene und eigenverantwortliche Menschen.

Eigentlich, lieber Leser, sind wir uns doch darin einig, dass jeder ‚sein eigenes’ Leben führen muss. Oder etwa nicht? Wir wissen aber auch, dass es verdammt schwer ist, sich zum Beispiel während der Pubertät aus den Fängen der elterlichen Gewalt zu befreien, um endlich tun und lassen zu können, was einem beliebt. Wir ahnen es schon: Dieser Kampf ist so alt wie die Menschheit.

Ich denke, jeder kann ein Lied davon singen, wie schwer es den Eltern zuweilen fallen mag, endlich loszulassen, obwohl das Unvermeidliche früher oder später sowieso passiert. Aber manche Kinder sitzen tatsächlich noch mit Vierzig auf der elterlichen Couch und lassen sich bemuttern, auch wenn dies nicht sehr viele sind.

Was hat das mit uns Autoren zu tun?

Nun, ich beobachte die selbstbestimmten, aber auch die fremdbestimmten Autoren in den diversen Autorenforen schon seit dreizehn langen Jahren, und ich werde diese Abhängigkeiten wahrscheinlich auch in den nächsten dreizehn Jahre unverändert weiter beobachten können. Mehr noch: Die Tendenz, Fremdbestimmung zu erdulden, ist bei manchen Autoren teilweise so stark, dass sie sogar überraschend gute Angebote in den Wind schlagen, nur damit sie den Freunden und Schreibkollegen ‚gefallen’.

Da gibt es kein Abwägen zwischen verschieden interessanten Möglichkeiten und kein Suchen nach dem Optimum. Da herrscht ausschließlich profaner Gruppenzwang, genau wie in der Familie. Und manchen Betroffenen gelingt es nicht, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien und sich abzunabeln.

Das auffälligste Beispiel ist das hartnäckige Gerücht in einer bestimmten Gattung von Schreiberlingen, dass Autoren von Verlagen grundsätzlich über den Tisch gezogen werden. Diese Meinung hält sich hartnäckig und manifestiert sich in sogenannten Dixi-Klo-Parolen, von denen sich nahezu eine ganze Generation von potenziellen Nachwuchsautoren beeinflussen lässt. Schließlich glauben sie selber felsenfest daran, dass es Verleger ganz und gar nicht gut mit ihnen meinen.

Was für ein Unsinn …!

Ich kenne zwar nicht ‚alle’ Verlage. Persönlich kenne ich jedoch eine ganze Reihe von Verlegern, groß und klein. Und ich weiß, wie sehr sich die meisten von ihnen den Hintern aufreißen, damit ihre Schützlinge gut aufgehoben sind. Größeren und ganz großen Verlagen steht sogar zu diesen Bemühungen auch noch genügend Geld zur Verfügung, um aus einem guten Buch einen Bestseller zu machen. Und auf solche Chancen verzichten die fremdbestimmten Autoren, um böswilligen Menschen oder auch nur den uninformierten Kolleginnen und Kollegen in den Foren zu ‚gefallen’.

Selbstbestimmte Menschen dagegen prüfen natürlich die ‚tatsächlichen Gegebenheiten’. Das ist durchaus möglich. Man schaut zum Beispiel, wie viel Erfolg jemand schon hatte, ehe er uns einen Rat erteilen darf. So ist man in der Lage, intelligent abzuwägen, wessen Rat einem aller Wahrscheinlichkeit nach klein und erfolglos halten und welcher einen weiterbringen könnte. Vielleicht ist es sogar besser, ‚beide’ Ratschläge zu ignorieren und sich am eigenen Urteilsvermögen zu orientieren. Erfolgreiche Leute bedienen sich ‚ausschließlich‘ dieser zuletzt genannten Vorgehensweise.

Wir erleben hier immer wieder, dass Autoren fassungslos die Augen aufreißen, wenn sie plötzlich entdecken, welche Möglichkeiten wir ihnen tatsächlich eröffnen. Die meisten von ihnen sind erfreulicherweise so weit selbstbestimmt, dass sie sich nicht von anderen Miesmachern drausbringen lassen. Hin und wieder taucht jedoch jemand auf, der sich im Nachhinein hat einreden lassen, er hätte sich – trotz allem – total falsch entschieden. 🙂

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wir können und wollen niemanden halten. Wir haben ‚auch so’ alle Hände voll zu tun. Aber es tut mir um die Wankelmütigen leid. Denn die Schwarze Propaganda trifft nicht uns, sondern nur allein die fremdbestimmten unter den hoffnungsvollen Autoren. Sie lassen sich auf einmal dazu verleiten, eine wohl einmalige Chance in den Wind zu schlagen und schwimmen lieber wieder im großen Teich der ‚ewigen Kämpfer’ da draußen. Aber von „Warnungen und Versprechungen“ wird niemand satt, egal wie oft man ihnen damit in den Ohren liegt.

Man wird verstehen, dass ich meinen Kontakten keinen Autoren vorstellen kann, der den Mantel nach dem Wind hängt. Die würden mir was husten. Im Prinzip ist es eine Frage der Intelligenz, sich richtig zu entscheiden. Aber das merkt man erst hinterher. Auf jeden Fall ist leicht einzusehen, dass ich auf Dauer nur stabile und lernbegierige Freunde unterstützen kann. Das ist absolut kein böser Wille; es ist eine Frage meiner eigenen Möglichkeiten.

Ich schenke meine Zeit gerne hoffnungsvollen Menschen. Um sie zu fördern, arbeite ich Tag und Nacht für nen Appel und ’n Ei. Das ist kein Problem für mich, denn das letzte Hemd hat keine Taschen. Das Einzige, was mir bleibt, wenn ich mich niederlege, ist das Bewusstsein, dass ich möglichst viele hoffnungsvolle Autoren vor dem Herumirren bewahrt und stattdessen auf den richtigen Weg gebracht habe.

In diesem Sinne freue ich mich über jeden Einzelnen, der sich nicht drausbringen lässt, sondern zuverlässig und sicher seine Ziele im Auge behält, bis er sie mit uns zusammen erreicht. Eine ‚schönere’ Belohnung kann man wohl nirgendwo sonst bekommen. Oder …? 🙂

Ganz liebe Grüße aus der Kampfzentrale
Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20161123
Durchhaltevermögen

Ich hatte bereits mehrfach erwähnt, dass Ernest Hemingway dem geneigten Leser verrät, wie er vierzig Verlage abklappern musste, ehe einer davon so gnädig war, das Manuskript des aufstrebenden Künstlers zu drucken und einen Weltbestseller daraus zu machen.

In der heutigen Zeit versuchen es die Autoren – wenn überhaupt – nur ein einziges Mal, vielleicht auch zweimal, ehe sie ganz und gar aufgeben und sich stattdessen dem Selfpublishing zuwenden. Oft mit überzogenen Hoffnungen.

Um ein hartnäckiges Missverständnis auszuräumen: Das Selfpublishing an sich hat durchaus seine Berechtigung. Ich rate jedem zu dieser Methode, der die erfreulichen Möglichkeiten aus Spaß an der Sache nutzen möchte und vielleicht gar kein Interesse daran hat, als regulärer Autor anerkannt zu werden.

Solch benutzerfreundliche Möglichkeiten gab es 1980 noch nicht, als ich selber den steinigen Weg zurücklegte, um mich als erfolgreichen Schriftsteller und Wirtschaftsautor zu etablieren. Und ich verrate euch ein Geheimnis: Es ist bis heute für Neulinge ein harter und steiniger Weg geblieben.

Nun ist es natürlich ein Riesen-Unterschied, ob ich aus Spaß an der Freude einen der leichteren Wege wähle, oder ob ich zwar anerkannter Schriftsteller ‚werden will’, aber mich von meinem konsequenten Vorhaben ‚abbringen lasse’.

Und hier erkenne ich zu meinem Leidwesen eine Praktik, die ich persönlich nicht für gut heißen kann. Es ist der latent schlummernde Wunsch von Autoren, die es nicht geschafft haben, hoffnungsvolle Autoren möglichst niederzuhalten und ihnen ihre Hoffnungen auszureden. „Du schaffst es ja doch nicht.“ Und „Alle Verleger sind geldgierige Wölfe. Da kann man ja gleich in ein Haifischbecken springen.“

Alles schon dagewesen. Alles schon gehört und gelesen. Und einige der hoffnungsvollen Leute lassen sich tatsächlich davon beeinflussen.

Natürlich gehört zu einer erfolgreichen Karriere auch die Fähigkeit, sich nicht von anderen Leuten beirren zu lassen. Wo käme man hin, wenn man sich immer wieder nach Anderen richten und schwanken würde wie ein Blatt im Wind?

Kein Problem für unsere Schützlinge. Sie wissen was sie wollen und legen sich ordentlich ins Zeug, um vor den wichtigen Herausgebern bestehen zu können. Aber alle Jahre wieder lässt sich einer unserer Probanden ins Straucheln bringen und fängt an, uns zu erklären, warum er nun doch wieder lieber auf die Freunde in den Selbsthilfeforen hören wolle.

Nun gut, eine Mitgliedschaft in zweckdienlichen Foren, in denen sich die Autoren selber gegenseitig helfen, ist ja nichts Schlechtes. Viele tun sicherlich gut daran, diesen Weg auf immer beizubehalten.

Aber ehrlich: Wenn jemand sich ernstlich entschieden hatte, seinen eigenen Weg zu gehen und sich dann doch wieder drausbringen lässt, dann – liebe Freunde – hat er meiner Meinung nach sowieso kaum noch eine Chance, seine Ziele zu erreichen.

Schlimmer noch: Wenn ich mich für ihn einsetze, gefährdet er meinen Status. Denn wenn ich einem meiner vertrauensvollen Kontakte eine inkonsequente Person vorstelle, dann lehnen sie diese nicht nur rigoros ab, sondern erteilen mir einen Rüffel. Ich hätte mich dann bis auf die Knochen blamiert und den bereits erhaltenen Vertrauensvorschuss wieder eingebüßt. Ein wahrlich schlechter Dienst an meinen Schützlingen …!

Jeder wird verstehen, dass unsere Türen weit offen stehen. Man kommt nicht nur leicht zu uns herein, sondern auch schnell wieder hinaus. Wir möchten bei den anvisierten Verlagen selbstverständlich nicht im Zusammenhang mit wankelmütigen Schulabbrechern, sondern allein mit unseren erfolgreichen Schülern und professionell arbeitenden Autoren genannt werden.

Versetzt euch doch einfach mal in die Lage eines noblen Herausgebers, der für seinen Verlag möglichst viele Bestseller publizieren soll und auch schon verschiedene vielversprechende Manuskripte in der Schublade hat.

Einfache Frage: Würde eure Wahl auf einen Schreiberling fallen, von dem ihr nicht sicher seid, ob ihr euch morgen noch auf ihn verlassen könnt? Oder würdet ihr euch stattdessen lieber für einen Schriftsteller entscheiden, von dem ihr aufgrund seiner Verhaltensweise in der Vergangenheit durchaus annehmen könnt, dass er auch noch mehrere Nachfolgebände mit euch zusammen publizieren wird?

Ich sag’s euch gleich: Nicht jedermann wird bei größeren und großen Verlagen Herausgeber. Da oben sitzen absolute Profis mit sehr guter Menschenkenntnis. Das bedeutet, dass ich nicht in der Lage bin, den Herrschaften einen ‚Hallodri’ für einen professionell arbeitenden Schriftsteller andrehen zu können.

Ich sah und sehe es deshalb als meine Aufgabe an, schon im Vorfeld die Spreu vom Weizen zu trennen. Das geht ganz automatisch.

Siehe: http://www.sarturia.com/

Wir verfolgen gemeinsam im Team den Werdegang jedes Einzelnen. Und jeder im Team weiß auch genau ‚warum’ ich mich um bestimmte Leute ganz besonders kümmere.

Der Grund ist klar: Wenn ich an die schriftstellerische Zukunft des Betreffenden glaube, dann muss ich auch an den Wert meiner Unterstützung glauben. Mit Halbgas gewinnt man kein Rennen!

Wer meine Verleger Blogs in der Vergangenheit aufmerksam studiert hat, der weiß inzwischen auch, anhand der wissenschaftlichen Untersuchungen, dass sich zwischen Hobby-Autoren und professionell arbeitenden Schriftstellern ein enorm großer Erfolgs-Abgrund auftut.

http://www.sarturia.com/verleger-blog/

Und den kann man eigentlich nur erfolgreich überbrücken, wenn man das Geld eines der großen Verlage im Rücken hat.

Deshalb gilt mein einziges Bestreben der Hilfe für jene Autoren, die das Zeug dazu haben, die Herausgeber der größeren und großen Verlage von sich und ihrem Talent überzeugen zu können.

Der korrekte Weg beginnt mit unseren Ausschreibungen.

http://www.sarturia.com/ausschreibungen/

Wir publizieren ausschließlich die Erstlingswerke unserer Schützlinge. Die Erfolgsleiter beginnt aber erst da, wo der Neuling Verantwortung übernimmt und anderen Autoren Hilfestellungen gibt.

http://www.sarturia.com/

Und erst, wenn ein Schützling genug Erfahrungen gesammelt hat, kann ich ihn an der Hand nehmen und meinen persönlichen Kontakten vorstellen.

Die Meisten wissen es ja schon:
‚Hier‘ spielt die Musik …! 🙂

Aber es liegt an jedem selber.
Ich kann tatsächlich nur den Eifrigen und Fleißigen helfen!

Ganz liebe Grüße
Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20161107
Selbsthilfegruppen und Eigenpublizisten

Amazon verspricht uns, dass wir – ganz ohne Verlag – Millionen Leser erreichen können. Wir brauchen dazu nur unser E-Book in ihren Formularen hochzuladen, und schon sind wir anerkannte Buchautoren.

Erstaunlich, wie viel Leute darauf hereinfallen. Dabei ist die Aussage von Amazon nur ein geschickter Trick, um von den Tatsachen abzulenken. Tatsache ist nämlich, dass wohl kaum einer der Selfpublisher ‚Millionen Leser’ erreichen dürfte. Das erreichen Leute wie J.K. Rowling mithilfe eines potenten Verlags, der Geld genug in die Vermarktung eines Manuskripts pumpen kann. Selfpublisher und Autoren der kleinen und kleinsten Verlage ‚träumen’ nur davon, wenn auch recht ‚intensiv’.

Tja, wenn Amazon etwa schreiben würde: Lieber Autor, Sie erreichen mit Ihrem E-Book zwar nicht Millionen von Lesern aber wenigstens Millionen ‚möglicher Interessenten’, dann könnte man es vielleicht sogar noch tolerieren. Die Aussage im gegenwärtigen Marketing ist jedoch schlichtweg ‚gelogen’. Aber was tut man nicht alles, um mit vertrauensseligen Leuten möglichst viel Geld zu verdienen.

Ich hoffe, ihr habt schon mal nach den Einkommensstatistiken von Amazon und den anderen E-Book-Plattformen gegoogelt. Schaut mal, wie viele Selfpublisher bei Amazon ihr Glück versuchen. Wenn das Unternehmen nun an jedem Einzelnen im Schnitt nur zwei Dollars verdient, dann hat es seine Unkosten bereits gedeckt. Und da fragt eine Autorin in ihrem Facebook-Auftritt noch, ob sie mit ihren Tantiemen denn am ‚unteren Ende’ der Nahrungskette stünde. Da geht einem fast der Hut hoch, wenn man denn einen tragen würde.

Ich habe nichts dagegen, dass Unternehmen gutes Geld verdienen. Aber nur, wenn sie diejenigen, an denen sie ihr Geld verdienen, nicht über den Löffel barbieren.

In Wahrheit müsste sich die Annonce von Amazon vielleicht in etwa so lesen: „Ein Prozent unserer Selfpublisher bekommt monatlich mehr als hundert Euro an Tantiemen. Die besten davon bekommen mehr. Der überwiegende Rest muss sich jedoch mit ein paar mageren Dollar zufriedengeben. Er bekommt sie jedoch erst ausbezahlt, sobald die Mindestgrenze für Auszahlungen überschritten ist.“

Lasst euch also keine Story vom Pferd erzählen – tut euch einen großen Gefallen und googelt das Wichtigste lieber ‚selber’ nach …!

Natürlich gibt es Bemühungen, die herrschenden Gesetzmäßigkeiten auszuhebeln. Das Argument: „Es muss doch – verdammt noch mal – möglich sein, mit einem guten Buch die anderen Selfpublisher zu überrunden.“

Dieses Argument verstehe ich durchaus. Und viele, viele Selfpublisher-Päpste verkünden auch in ihren Selfpublisher-Bibeln, dass sie das Rezept dafür gefunden hätten. Solche Bücher verkaufen sich übrigens relativ gut im Eigenverlag.

Ich frage mich jedoch: Wie lange gibt es solche Bücher schon. Und: Hat sich dadurch auch nur irgendetwas zum Besseren geändert? Nein? Tja, warum denn nicht …?

Von Selbsthilfegruppen und Eigenpublizisten halte ich übrigens genauso wenig. Ich meine, jeder, der schon mal ein E-Book hochgeladen hat, erklärt den anderen Möchtegern-Autoren, wie sie erfolgreich werden könnten. Aber wie man sieht, können sie in Wirklichkeit nach der Lektüre solcher Tipps strampeln, wie sie wollen, über eine bestimmte recht niedere Maximalgrenze hinaus gelangen sie nun mal nicht, egal was sie anstellen.

Das gilt übrigens auch für Publikationsversuche bei Klein- und Kleinstverlagen. Es ist einfach nicht genug Geld für nachhaltige Produktwerbung vorhanden. Ich habe die tatsächlichen Statistiken studiert – das ist für jeden möglich – und ich staune immer wieder über den immensen Abgrund zwischen den mageren Tantiemenzahlungen an Selfpublisher und den vergleichbar riesigen Ausschüttungen an die Autoren der Publikumsverlage.

Wie aber – um alles in der Welt – überwindet man als angehender Autor diesen unsäglichen Abgrund?

Nun, es gibt kein Patentrezept dafür, aber es ist zu schaffen: Zwischen 1983 und 2003, habe ich es als Schriftsteller und Wirtschaftsautor immer wieder selber geschafft. Und das unendliche Glück, das mir damals durch die Hilfe meiner Herausgeber und Mentoren zuteilwurde, möchte ich jetzt unseren hoffnungsvollen Autoren weitergeben. Das ist ein echtes inneres Bedürfnis!

Leider kann ich meine Erfahrungen nicht an ‚alle’ weitergeben, denn nur die Tüchtigen schaffen es, mir nachzueifern. In unserem Universum gibt es keine total leichte Art, einen wünschenswerten Effekt zu erzielen. Das bedeutet: Nur wenn sich ein talentierter Anwärter ganz und gar ‚hineinkniet’, hat er eine reelle Chance von den Herausgebern der potenten Verlage überhaupt erst mal wahrgenommen zu werden.

Ich habe immer noch ein gutes Verhältnis zu meinen früheren Herausgebern und Mentoren. Und auf meine Fragen hin bestätigen sie mir, dass sie keinerlei Notiz von den Massenpublikationen nehmen. Wenn sie einen brauchbaren Schriftsteller suchen, dann werden sie bei seriösen Verlagen fündig.

Diese Aussage sollte natürlich den Verfassern der sogenannten Selfpublisher-Bibeln und auch den Vertretern der Independent-Szene zu denken geben. Sie können demnach zwar die Werke ihrer Schützlinge bei irgendwelchen Verlegern anbieten, aber die potenteren der Verlage werden nicht zugreifen. Sie brauchen Profis. Und die holen sie sich irgendwo anders!

Versteht ihr nun, warum ich mich von den Selbsthilfegruppen und Independentforen abgewandt habe? Ja? Es macht nämlich keinen Sinn auch nur einen Gedanken auf die Tipps der Leute dort zu verschwenden. Sie mögen alle gut gemeint sein, aber sie lassen sich einfach nicht mit den Erfahrungen eines Profis vergleichen.

Ich kann und werde deshalb also nur mein eigenes Know-how weitergeben. Und wer die notwendige Power mitbringt, um sich aus dem Mittelmaß zu erheben, der ist herzlich willkommen. Ich freue mich ungemein über jeden, der es mit unserer Hilfe fertig bringt, dass er von immer größeren Verlagen wahrgenommen wird. Aber das eigentliche Ziel ist natürlich ‚ganz da oben’!

Wer von euch traut sich, mit uns die angebotene Leiter zu erklimmen?

Dieter König

Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20161018
Der richtige Weg

Es ist die eine Sache, von etwas Gutem zu ‚wissen‘. Es ist aber anscheinend eine ganz andere Sache das Gute auch für sich nutzen zu können.

Ich sage das deshalb, weil alle paar Monate wieder ein Autor bei uns auftaucht, der sich wahnsinnig darüber freut, uns gefunden zu haben, der dann aber nicht ‚anspringt’ und sein Leben wie bisher weiterführt, als hätte er nie von uns erfahren. Und wenn ich ihn dann direkt frage, ob er denn nicht – wie seinen Kollegen bei Sarturia® – alles daran setzen wolle, sich über das Mittelmaß hinaus zu erheben, dann erklärt er mir eifrig, dass er doch fleißig Kurzgeschichten schreibe und die meisten davon auch brav bei Sarturia® einreiche.

Wie gesagt, es sind nur ein paar Einzelne. Die meisten der neuen Autoren lesen sich die gesamten Ausgaben des Verleger-Blogs auf einmal durch und fragen mich danach direkt, welche Aufgaben sie denn übernehmen dürften, damit sie sich so schnell wie möglich mit dem ‚eigentlichen’ Business vertraut machen könnten.

Der Eine hat also sehr gut verstanden, dass das ‚eigentliche’ Business nicht das geringste mit dem Hobby-Schreiben zu tun hat. Die anderen, vereinzelten Autoren aber erklären mir eifrig und vehement, dass sie genau auf dem richtigen Weg sind und sich ihre Tipps fürs Schreiben von den Freunden in den Foren da draußen holen. Und da hätten sie schon eine ganze Menge gelernt …!

Was soll ich sagen? Es gibt da keinerlei Argumente. Ich muss einsehen, dass ich mich nicht um jeden Einzelnen kümmern kann.

Es ist offensichtlich genau wie beim Fußball: Einige gelangen nicht mal in die Kreisliga, obwohl jeder Hobby-Kicker schon mal davon geträumt hat, Bastian Schweinsteiger oder Lukas Podolski ablösen zu können.

Ich weiß, die Indie-Plattformen locken mit hehren Versprechungen, die – wenn man den Report in einem meiner früheren Blogbeiträge verstanden hat – in 99,9% der Fälle nicht eingelöst werden können. Der Grund könnte aber auch in der Abhängigkeit von der Meinung der Forenfreunde sein. Es ist schwer seinen Weg zu ändern, wenn einem die Freunde mit tausend Gründen in den Ohren liegen, warum man es besser ‚lassen’ sollte.

Dabei wäre die Entscheidung so einfach: Man braucht nur zu fragen, wie viel Erfolg der jeweilige Ratgeber schon gehabt hat. Ich persönlich halte mich strikt an diese Regel. Wer also ‚weniger’ Bücher über die Ladentheke gebracht hat als ich selber, der sollte sich wohl besser einen Rat ‚von mir’ anhören, als mir einen erteilen zu wollen. Ist das nicht logisch?

Im modernen Literatur Business scheint diese Logik jedoch total pervertiert zu sein. Praktisch jeder, der die ersten E-Books an den Mann gebracht hat, erteilt in seinem Blog Ratschläge über das Schreiben.

Natürlich sind diese Ratschläge gut gemeint und sie spiegeln meist auch die Erkenntnisse aus den ersten Erfahrungen wieder. Die Frage ist, ob sich ein Neuling darauf verlassen sollte, oder ob er sich nicht besser an einem Seller- oder Bestseller-Autor orientieren sollte, wenn er ‚was werden’ will.

Ich meine, selbst in der Schule bittet man doch nicht den Loser, sondern eher den Primus um Hilfe, wenn man eine Rechenaufgabe nicht kapiert hat.

Der richtige Weg ist jedoch relativ einfach zu verstehen: Bei den allermeisten Indie-Autoren ist der Erfolg ‚gedeckelt’. Siehe wissenschaftliche Studie in einem meiner früheren Beiträge. Das heißt, man kann strampeln, wie man will, man schafft es nicht in die Spiegel Charts. Punkt.

Nun, eigentlich wäre damit schon die Zielrichtung skizziert. Für mich war der Fall sehr schnell klar. Und diese Erkenntnis wird auch ‚so lange’ Bestand haben, bis mir jemand beweist, dass es einen besseren Weg gibt. Und das hat weder Amazon, noch Thalia oder gar Epubli bislang fertiggebracht. Diese Plattformen verdienen eine Menge Geld, keine Frage, aber sie lösen ihre Versprechungen nicht ein, denn das Gros der ungezählten E-Book-Autoren geht mit lächerlich geringen Tantiemen nach Hause.

Nun weiß man aber, dass die Entscheidungsträger der Großverlage genügend Geld zur Verfügung haben, um aus einem guten Roman einen Seller oder gar Bestseller zu machen; Geld, das sonst niemand in den Werdegang eines Autors investieren kann, auch wenn er gerne möchte.

Nun würde ich mir persönlich als Neuling jemand suchen, der sich auskennt, der selber mal in der Situation war, einen der relevanten Herausgeber für sich zu interessieren. Und genau ‚den’ würde ich fragen, wie er es gemacht hat. Keinen anderen! Denn nur jemand, der den Weg selber gegangen ist, kann mir sagen, wo die Steine liegen, über die ich stolpern könnte.

Ich erwähnte es schon mal: Als mich Wolfgang Jeschke ins Heyne Verlagsgebäude nach München eingeladen hatte, da hat er dies sicherlich nicht gemacht, um mir gegenüber mit dem Verlag angeben zu können. Nein, ganz bestimmt nicht. Eher scheint es mir, als habe er sich einen Eindruck ‚von mir’ verschaffen wollen, ehe er meine Bücher veröffentlichte.

Wenn man sich ‚das’ durch den Kopf gehen lässt, dann ist es eigentlich nur noch ein kleiner Schritt. Was, bitteschön, macht denn ein junger Mann, wenn er seiner Angebeteten gefallen will. Und was macht der Bewerber, wenn er eine Chance bei einem internationalen Manager ergattern will?

Richtig: Er bereitet sich gründlich vor und zeigt seine beste Seite!

So! Und genau diese Vorbereitung kriegt jeder unserer Schützlinge, wenn er die Situation verstanden und den richtigen Weg ins Visier genommen hat. Er kriegt jede mögliche Unterstützung von unserem Helfer-Team. Und wir lassen nicht locker, bis er seine Ziele erreicht.

Das bedingt aber auch, dass wir unsere Zeit und unsere Kraft und unser Know-how nicht an Leute verschwenden dürfen, die den Weg nicht sehen und deshalb immer noch ziellos herumirren. Man kann Leuten nicht helfen, die nicht von sich aus den notwendigen ‚Biss’ mitbringen. Es ‚geht’ einfach nicht. Es wäre so, als versuche man einen Hund zum Jagen zu tragen.

Ich hoffe, ihr versteht, warum wir uns nur um die Interessierten und Fleißigen kümmern können. Es ist nicht böse gemeint, doch unsere Uhr hat auch nur vierundzwanzig Stunden.

Aber reicht ruhig eure Geschichten ein. Vielleicht packt euch irgendwann mal der Ehrgeiz. Und dann sind wir natürlich voll für euch da!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia® Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20161006
Die Zeiten haben sich gewandelt:

Nach zwölf Jahren intensiven Strebens haben wir nun die ersten professionell arbeitenden Autoren im Fokus unserer Förderleistungen. Diese Autoren zeichnen sich nicht nur durch Können aus, sondern auch durch Fleiß und Strebsamkeit, vor allem aber durch ein zuvorkommendes, hilfsbereites Wesen. Ich kann also kaum einen Fehler machen, wenn ich mich dazu hergebe, solche Autoren meinen Kontaktpersonen vorzustellen.

Klar: Ich blamiere mich nur ungern, und das ist auch der Grund, warum wir uns in letzter Zeit von einigen Autoren trennen mussten. Literaturstudium hin oder her, wenn sich jemand nicht an Richtlinien hält und mit der pauschalen Ansicht herumläuft, dass er bloß ‚ausgenommen’ wird, dann sehe ich mich außerstande, mich für ihn einzusetzen. In diesem Fall ist es besser, wenn er sein Werk bei BoD, Create Space oder Amazon und Co. publiziert. Das Establishment des Literaturbusiness spielt nämlich in einer ganz anderen Liga.

Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, wenn sich jemand bemüht, seine Bücher übers Internet anzubieten, oder sich bei Kleinstverlagen zu verdingen. Von nix kommt nix. Unsere Wettbewerbe sind gerade für solche Leute gedacht, die sich ein wenig umtun wollen. Sobald uns jedoch jemand signalisiert, er habe seine Chance erkannt und wolle sich mit uns zusammen zum Profi emporarbeiten, dann bekommt er ab diesem Zeitpunkt jede nur mögliche Unterstützung seitens unseres Teams. Aber es darf uns natürlich auch niemand böse sein, wenn wir uns von Leuten trennen, die sich nicht an unseren Zielen orientieren. Klarer Fall: Sarturia® ist zwar eine gemeinnützige Einrichtung, aber kein Wohlfahrtsinstitut.

Ein paar deutliche Worte:
Wir halten nichts von Versprechungen. Davon gibt es im Internet schon genug. Auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen: „Ohne Fleiß kein Preis!“ Was wir hier bei Sarturia® für einen strebsamen Zeitgenossen tun können, ist darauf beschränkt, ihm das Werkzeug und die Hilfe zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe er sich zum Profi entwickeln kann. Tun muss er es allerdings selber. Doch wir wollen zumindest, dass er mal vom Schreiben allein leben kann.

Dafür haben wir ja längst die grundlegenden Voraussetzungen geschaffen. Wir wollen aber noch mehr. Deshalb stellen wir die besten unserer Schützlinge bei unseren Kontakten im Literaturbusiness vor. Das macht aber nur Sinn, wenn der einzelne Autor genügend ‚Biss’ mitbringt.

Vergleicht es doch einfach mit dem Werdegang der Fußballstars: Erst wenn einer ‚so gut’ kickt, dass er auffällt, kriegt er entsprechende Angebote. Warum sollte es bei uns anders sein?

Niemand hat gesagt, dass es einfach sein würde. Aber es ist machbar. Ich selber habe es ja auch ‚hin gekriegt’, und ich bin ‚kein’ Wunderkind. Ich zeige euch aber gerne auf, was ich persönlich als wichtig erachte, und was ihr keinesfalls tun dürft.

Soweit ich das überblicke, sind wir bei Sarturia® die Einzigen, die sich ‚so sehr’ um ihre Schützlinge kümmern. Und dieses Faktum haben anscheinend inzwischen auch einige jener Autoren bemerkt, die allzu früh das Handtuch geworfen und es draußen bei den Kleinverlagen versucht haben. Sie klopfen derzeit der Reihe nach wieder bei uns an. Aber wir können Autoren nur unterstützen, wenn wir sicher sind, dass sie inzwischen akzeptiert haben, wie das richtige Leben funktioniert. Denn das Leben verzeiht keine Fehler.

Im Prinzip ist die Sache jedoch einfach: Man sollte zumindest merken, wenn man sich unter Freunden wohlfühlt, als Mitglied eines Teams, das darauf aus ist, einem das Leben leichter zu machen. Also braucht man nur ‚das’ zurückzugeben, was man erhalten hat. Gesunde Familien funktionieren so, auch Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen.

Leider weiß ich, dass das nicht überall so praktiziert wird. Es stimmt schon, was eine unserer Kommentatorinnen im facebook geschrieben hat: Es gibt da draußen Halsabschneider, die nach Autoren angeln, ihnen das Geld aus der Tasche ziehen, und sich dann schulterzuckend abwenden. Ich habe ja Sarturia® seinerzeit nicht ‚umsonst’ ins Leben gerufen; dafür gab es einen triftigen Grund.

Unser Team bildet jedoch einen sicheren Schutzwall, der die Autoren vor Abzockern abschirmt und ihnen somit viele Enttäuschungen erspart, wenn – und das ist der springende Punkt – wenn unsere Schützlinge unsere Ziele verstehen und ihnen die hervorragenden Möglichkeiten klar werden, die Sarturia® bereitstellt.

Denn inzwischen kann jeder ergoogeln, wie minimal die Chancen sind, als Selfpublisher, oder Autor eines Kleinverlags mehr als ein paar Dutzend Bücher zu verkaufen. Siehe auch die wissenschaftlichen Untersuchungen, auf welche die früheren Verleger Blogs Bezug nehmen (Siehe weiter unten)

Der einzige, wirklich erfolgreiche Weg für aufstrebende Autoren führt ganz klar über die Herausgeber der großen Publikumsverlage. No way out!

Sarturias Schützlinge haben sich längst entschieden: Sie befinden sich im Training, um ihre ultimative Herausforderung meistern zu können. Denn wie gesagt: Es ist zwar nicht leicht, aber dennoch machbar!

Lasst es uns zusammen vollbringen.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia® Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160920
Die richtige Einstellung

Man kriegt immer das, was man anstrebt!
Über diese Aussage stolpere ich immer wieder.
Aber Achtung: Die weisen Lehrer aus Fernost sagen uns, dass diese Aussage ein zweischneidiges Schwert sein kann. Es kann dich sowohl zum Sieg führen, als auch – im schlimmsten Fall – sogar umbringen.

Ich erinnere mich an einen Fahrtrainer unter dem allseits bekannten „Stern“, der mir eindringlich schilderte, was passieren kann, wenn ein Fahrzeug ins Schleudern kommt, der Fahrer sich verkrampft und sich auf den einzigen Baum am Wegesrand konzentriert.

Die entsprechende mentale Übung ist übrigens Standard beim ADAC und bei all den anderen Trainingseinrichtungen. Und es ist auch das Erste, was man als Rennfahrer lernt: Man trainiert, sich und sein Denken zu kontrollieren.
Warum?
Tja: Man kriegt immer das, was man anstrebt!

Gut trainierte Autofahrer und professionelle Rennfahrer fahren laut Statistik weit weniger oft gegen diesen einen Baum am Wegesrand, als es unerfahrene, untrainierte Autofahrer tun.

Vielleicht ist der Begriff ‚negatives Postulat’ leichter bei folgendem Beispiel zu verstehen:

Zwei Olympioniken bereiten sich auf die Olympiade vor. Der eine ist hoch motiviert, weil er einen ausgezeichneten Trainer hat, der ihn seelisch und moralisch auf den Sieg vorbereitet. Der Trainer des anderen ist gerade krank und die Frau des Olympioniken liegt ihm dauernd in den Ohren, dass er doch endlich die Wand streichen soll, anstatt trainieren zu gehen, denn ‚er wird doch sowieso nicht gewinnen’. (Das ist ein absolut ‚negatives’ Postulat) Aber schließlich glaubt der Arme selber dran und streicht die Wand, anstatt zu trainieren.

Also mir persönlich ist längst klar, welcher der beiden mit größter Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Denn auch er kriegt das, was er anstrebt!

Ich hab im Duden nachgesehen:
Postulat:
(bildungssprachlich) etwas, was von einem bestimmten Standpunkt aus oder aufgrund bestimmter Umstände erforderlich, unabdingbar erscheint; Forderung

Als Schuljunge, der sich laufend mit den Kameraden zu messen hatte, sind mir Postulate sehr wohl bekannt; positive wie negative. Denn wie oft habe ich gesehen, dass jemand aufgegeben hat, nur weil er meinte, er schaffe das sowieso nicht. Einzelne von uns dagegen brachten wahre Husarenstücke zuwege. Aber nur, weil sie keinerlei Zweifel daran hegten, dass sie es schaffen würden.

Was haben Postulate mit unserem Werdegang als Schriftsteller zu tun?

Nun, das ist leicht zu beantworten. Im Internet sind ja die unterschiedlichsten Meinungen zu lesen. Eine davon, die in ähnlicher Form sehr häufig auftaucht, ist die, dass Verleger Halsabschneider seien und nur nach persönlichem Profit streben; da könne man ja gleich in ein Haifischbecken springen. Das Beispiel stammt aus einem Kommentar, den jemand vor einer Weile auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht hat.

Man kann das Postulat in dieser Aussage förmlich ‚riechen’: Es zwingt denjenigen, der es veröffentlicht hat, in die Rolle eines ‚ungerecht behandelten Zeitgenossen’, dem nichts anderes übrig bleibt, als sein Manuskript als Selfpublisher bei Amazon und Co. hochzuladen. Einem Verleger würde sich diese Person nie und nimmer anvertrauen.

J. K. Rowling hatte sicher ein ganz anderes Postulat. Sie schickte nämlich ihr Manuskript an einen Verleger, ohne diesen als Halsabschneider einzuschätzen, und ohne lieber in ein Haifischbecken zu springen.

Vergleichen wir doch einmal spaßeshalber, was das jeweilige Postulat aus dem Betreffenden gemacht hat:

Nun ist es nicht ganz leicht abzuschätzen, was unsere Kommentatorin aus ihrem Talent gemacht hat. Sie taucht auf jeden Fall nicht in den Bücher-Charts auf. Erfahrungsgemäß weiß ich aber, dass nur sehr wenige Autoren mehr als ein paar Hundert Euro aus ihren E-Book-Verkäufen erzielen. Die allermeisten eher weniger.

Schauen wir dagegen J. K. Rowling an. Sie gilt mittlerweile als die drittreichste Frau Englands.

Gut, nicht jeder kann so viel Erfolg haben, wie J. K. Rowling. Nein, das ganz bestimmt nicht. Aber packen wir unsere Erkenntnissuche von der anderen Seite her an: Wer glaubt, das J. K. Rowling diesen Erfolg gehabt hätte, wenn sie mit dem Postulat ihrer – sagen wir – Kollegin herumgelaufen wäre, das besagt, Verleger seien alle Halsabschneider und sie könne ja gleich lieber in ein Haifischbecken springen …?

Merkt ihr was?
Die eigene Denkweise kann einen tatsächlich ein Leben lang in Armut halten, oder vielleicht sogar – im Extremfall – umbringen. Denn man kriegt immer, was man anstrebt.

Ein Außenstehender kann da eigentlich gar nicht helfen. Oder hat schon mal jemand versucht, einen obdachlosen Trinker auf eine vernünftige Lebensweise einzuschwören? Nein? Das geht nämlich nicht; der Bursche wird stets felsenfest behaupten, dass es ihm durchaus nicht besser gehen könnte.

Das ist auch der Grund, warum ich diese Zeilen nur für eine kleine Auswahl an aufstrebenden Autoren schreibe. Ich schreibe sie für Leute, die fähig sind, sich und ihre Gedanken ganz neutral und ohne Vorbelastung zu betrachten. Und wer dazu in der Lage ist, der ist auch in der Lage, für sich selber auszuwerten, wohin er will, und was er dafür tun muss.

Nein, ich will Sarturia® nicht als alleiniges Heilmittel darstellen. Es gibt meiner Meinung nach genügend starke Persönlichkeiten, die von sich selber aus die Techniken der alten Meister studieren und sich darauf trainieren können, eine wirklich gute Schreibe zu entwickeln. Und sie könnten auch durchaus in der Lage sein, ganz alleine den Herausgebern der potenten Verlage gegenüberzutreten, wie es zum Beispiel J. K. Rowling oder Ernest Hemingway getan haben. Keine Frage.

Für die meisten anderen Autoren mag es jedoch hilfreich sein, zusammen mit erfahrenen Coaches nach verstecktem Potenzial im eigenen Manuskript zu fahnden, um das Beste aus sich herauszuholen. Vor allem mag es ganz besonders hilfreich sein, wenn man sich selber als Helfer betätigen kann, um seine Professionalität zu festigen und um dies schließlich auch glaubhaft dokumentieren zu können.

Ich glaube nämlich fest daran, dass die Herausgeber der potenten Verlage, nach professionell arbeitenden Leuten suchen, mit denen sie auch ‚nach’ der Erstausgabe noch genügend Geld für ihre Großverlage scheffeln können.

Versteht ihr nun, was gemeint ist, wenn ihr über den Satz stolpert: Man kriegt immer, was man anstrebt?

Weiterhin viel Erfolg bei eurer Weiterentwicklung!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Nachtrag:
Einer unserer Facebook-Freunde äußerte seine Meinung zu vorstehendem Verleger Blog. Ich möchte nicht versäumen, seine Meinung, sowie die Antwort darauf der Korrektheit wegen hier anzufügen:

Georg Britzkow: Neben einer richtigen Einstellung gehört aber auch ein dickes Fell dazu. Denn manch einer schafft es zwar ein Buch zu schreiben, bewirbt sich dann bei mehreren Verlagen und knickt nach den ersten Absagen ein oder veröffentlicht es dann selbst.

Sarturia: Ohne Sarturia, ja …! So allein auf sich gestellt, kippt das anfängliche Postulat oft tatsächlich! Ernest Hemingway hat wohl vierzig Verlage abgeklappert, ehe sich einer ‚gnädig gezeigt‘ hat. Aber Sarturia übernimmt ‚genau diese‘ Arbeit für seine Autoren, sobald alle Voraussetzungen stimmen. Das dicke Fell kann man sich also sparen. Sarturia ist und bleibt halt doch etwas ganz Besonderes.

Verleger Blog 20160912
Welche Autoren haben eine echte Chance?

Nun, man wird wohl verstehen, dass nicht alle Möchtegern-Autoren eine wirkliche Chance haben, einmal vom Schreiben allein leben zu können oder gar einen Platz in den Spiegel-Charts zu ergattern.

Was also muss ein Autor mitbringen, um wenigstens ‚eine annehmbare Chance’ zu haben, einmal zu der Crème de la Crème anerkannter Schriftsteller zu gehören?

Na ja, in Mitteleuropa sollte er wenigstens ‚einigermaßen gut’ die deutsche Sprache beherrschen, das ist leicht einzusehen. Kein Mensch liest gerne Stolpersätze und mit Fehlern überhäufte Manuskripte. Und – das glauben erfahrungsgemäß die wenigsten – er sollte sich einigermaßen gut benehmen können. Das ist wesentlich wichtiger als es scheint.

Vergleichen wir doch einfach mal Dieter Bohlens Erfahrungen aus zwölf Jahren „Deutschland sucht den Superstar“ mit den Erfahrungen aus zwölf Jahren „Sarturia® sucht das Supertalent“. Es ist erstaunlich, wie wenig Unterschiede es da gibt.

Der allergrößte Fehler ist natürlich der, sich selber heillos zu überschätzen. Das ist bei Sarturia® nicht anders als bei DSDS. Der einzige Unterschied: Bei DSDS erlebt man die Reaktion unmittelbar und schmerzhaft, weil das Publikum es einem deutlich zeigt, und weil die Juroren kein Blatt vor den Mund nehmen.

Die Reaktionen auf Ablehnung oder Kritik sind jedoch in beiden Fällen genau gleich: Dieter Bohlen musste sich schon mal sagen lassen, dass er ‚Käse verzapfen’ würde und dass er ‚keine Ahnung von Musik’ habe.

Natürlich verkraften wir so etwas genauso gut wie der Pop-Titan.

Aber manche der Wunderkinder von eigenen Gnaden schaffen es hier wie dort, aus den verschiedensten Gründen, nicht bis – sagen wir – in den ‚Recall’. Die Folge der Ablehnung: Freunde und Anverwandten müssen sich die abenteuerlich klingenden Ausreden anhören oder in Facebook und Twitter nachlesen. Das Fernsehen ist jedoch ein schonungsloser Kommentator.

Bei Sarturia® sieht das Ganze zwar ein bisschen humaner und freundlicher aus als bei DSDS. Aber in der Praxis arbeitet die innewohnende Mechanik ganz genauso, denn einige der bei uns vorstellig gewordenen Autoren geben schon während oder nach der ersten Publikation freiwillig auf und suchen nach gänzlich eigenen Wegen.

Das ist völlig in Ordnung, denn es hilft uns dabei, uns auf die verbliebenen Schützlinge zu konzentrieren, und ihnen das wichtigste Handwerkszeug zu vermitteln, das sie auf ihrem Weg nach oben dringend benötigen.

Aber sowohl bei DSDS als auch bei Sarturia® regiert der Spaß an der Sache. Zwar können wir – als gemeinnützige Institution – unsere Kontrahenten nicht in die Karibik schicken, aber unter Freunden geht die Post genauso ab, wie in den DSDS-Bungalows.

Dabei haben wir die meisten unserer spektakulären Förderprogramme noch gar nicht etabliert. Wir warten noch auf die angekündigten Spenden unserer Bank und ähnlich wohlwollender Institutionen. Aber wir erhalten jetzt schon jede Menge Erfolgsberichte von unseren aufstrebenden Autoren, die belegen, wie viel Spaß es macht, am eigenen Fortkommen zu arbeiten.

http://www.sarturia.com/sarturia-verlag-erfahrungen/

Der größte Unterschied zu DSDS ist natürlich der, dass unsere Autoren zu keinem Zeitpunkt ‚gezwungen‘ sind auszuscheiden. Sie haben alle Zeit der Welt, sich auf die Gespräche mit den Herausgebern der Großverlage vorzubereiten.

Wem das zu lange dauert, oder wem das zu viel Arbeit ist, der darf natürlich jederzeit problemlos aussteigen. Umso mehr Aufmerksamkeit können wir den verbliebenen und – vor allem – den laufend hereinströmenden Neuautoren schenken.

Uns ist nur ein einziges Ziel wichtig, und dieses Ziel lautet: Möglichst viele Talente bei möglichst großen Verlagen unterzubringen. Keine Frage: Wir arbeiten hart daran, auch unseren ‚neuen’ Schützlingen Auflagen von 10.000 Büchern und mehr zu ermöglichen.

Alles andere ähnelt wiederum den Verhältnissen bei DSDS: Wer die Absichten und Ziele von Sarturia® richtig verstanden hat und sich nur genug einsetzt, der erhält auch die größtmögliche Förderung. Fleißige und sympathische Autoren dürfen sich – wie nirgendwo sonst – besonderes Know-how aneignen, indem sie am Entstehungsprozess der Bücher teilhaben und sich die Manuskripte der Nachwuchsautoren im Vergleich zu jenen der Profis anschauen.

Genau hier lernen die meisten unserer Schützlinge, sich ein wenig zurückzunehmen und sich stattdessen als zuverlässige Teamplayer zu verhalten. Diese Eigenschaft kommt bei den meisten der relevanten Herausgeber sehr gut an. Denn diese Herrschaften schlagen sich sicherlich weniger gern mit Starallüren selbstverliebter Schein-Wunderkinder herum und suchen lieber nach Profis, mit denen man in enger Zusammenarbeit den Markt erobern kann; sympathische, pflegeleichte Arbeitstiere etwa, die versprechen, dem Verlag des Herausgebers möglichst auch künftig noch ‚gutes Geld’ zu verdienen. Eben Teamplayer, mit denen man ‚was anfangen’ kann.

Und – ich sagte es schon – keiner der kleineren Verlage ist in der Lage ‚so viel’ Geld in einen neuen Buchautor zu stecken, wie die Publikumsverlage mit großem Namen. Selfpublisher sind schon gleich ‚gar nicht’ dazu in der Lage.

Also hier wie da: Ein hoher Einsatz und eine erstrebenswerte Belohnung.

Aber auch bei DSDS steht nicht nur der Erstplatzierte im Rampenlicht. Nein, auch etwa die Zweit- und Drittplatzierten gehen ihren Weg und können allein mit Musik ihr Geld verdienen, wenn sie das wollen.

Bei Sarturia® ist es ganz ähnlich. Wir haben für die fleißigen unserer Schützlinge Wege vorbereitet, mit denen sie binnen kurzer Frist weit mehr Geld verdienen, als ihre Tantiemen abwerfen können.

Ziel ist ganz klar, dass alle fleißigen Autoren im Laufe der Zeit genügend viel Geld zur Verfügung haben, um ihre aufgewerteten Manuskripte den Großverlagen – nun von einem professionellen Level aus – anbieten zu können. Die Chancen als Profi sind einfach höher.

Zurück zum Anfang:
Die Tore von Sarturia® stehen selbstverständlich ‚jedem’ offen. Man sollte sich jedoch zuallererst fragen: Will ich wirklich an die Spitze? Oder reicht es mir, wenn ich meinen Spaß habe, egal wie viele Bücher ich verkaufe?

Für die Letztgenannten sind die diversen Autorenforen und die Kleinverlage da draußen wahrscheinlich die richtige Alternative. Wer jedoch an die Spitze will, der findet nirgendwo mehr Unterstützung als unter den Fittichen der Helferriege unserer gemeinnützigen Institution, egal was die Kritiker da draußen sagen.

Sarturia® ist und bleibt etwas ganz Besonderes!

Dieter König

Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia® Autorenschule e.V.
Verleger Blog 20160829
Wo will ich hin …?

Im letzten Verleger Blog, Anfang des Monats – siehe weiter unten –  nahm ich Bezug auf die wissenschaftliche Studie von Silke Heinig (Siehe dort). Dieser Studie zufolge stellen sich – ganz grob gerechnet – 80% der in Deutschland ansässigen Verlage als Hobby-Verlage dar, die zu klein sind, um für ihre Umsätze Steuern abführen zu müssen.

Logisch, dass Verlage mit kleinen oder kleinsten Umsätzen kein Geld zur Verfügung haben, um das Buch eines ihrer Autoren wirksam bewerben zu können.

Heutzutage gibt es jedoch genügend Autoren, die damit zufrieden sind, wenn ihr Buch wenigstens gedruckt erscheint, ohne dass sie größere Kosten in Kauf nehmen müssen, wie sie bei „Print on demand“ oder „Druckkostenzuschussverlagen“ anfallen würden. Insofern kann es durchaus sein, dass diese Autoren bei Klein- und Kleinstverlagen sehr gut aufgehoben sind. Sie dürfen nur nicht zuviel erwarten.

Verlage, die tatsächlich in der Lage sind, ein Buchprojekt wirkungsvoll zu bewerben, die spielen in einer ganz anderen Liga. Wer also die Idee hat, erfolgreicher Schriftsteller werden zu wollen, der muss sich demnach gut überlegen, ‚wo‘ er sich und sein Manuskript vorstellen will.

Reicht es bei Kleinverlagen meist, ein selbst überarbeitetes Rohmanuskript einzureichen, so sind die größeren Verlage wesentlich kritischer. Man sollte sich – ehe man einreicht – einen erfahrenen Lektor leisten, der in der Lage ist, aus einem Rohmanuskript ein elegant zu lesendes Kunstwerk zu fabrizieren. Schließlich verlangt er auch eine Menge Geld für seine Arbeit. Aber erst mit einem gewissenhaft überarbeiteten Skript hat man eine Chance bei etablierten Verlagen.

Nun ist es aber längst nicht gesagt, dass einer der etablierten Verlage willens oder auch nur in der Lage ist, sein Kapital in das allererste Buch eines Schriftstellers zu stecken. Das Risiko ist einfach zu groß.

Aus den Webinaren des „Börsenverein für den deutschen Buchhandel“ kann man herauslesen, dass im Verlagswesen wohl ein paar hundert durchschnittliche Werke von einem einzigen Bestseller finanziert werden. Das heißt im Klartext: Nur mit sehr viel Glück ist man im Normalfall ausgerechnet derjenige, für dessen literarisches Werk der Großteil des Werbebudgets ausgegeben wird.

Aber ‚wenn’ das der Fall ist, dann kann man sich mit Fug und Recht zu den erfolgreichen Autoren zählen.

Nun taucht natürlich die Frage auf: Unterziehe ich mich diesem Kampf, um mich gegen die vielen Konkurrenten durchzusetzen, oder reicht es mir, wenn Bekannte, Verwandte und ein Dutzend anderer Leser mein Werk im Bücherregal stehen haben?

Der Kampf ist hart, daran besteht kein Zweifel. Aber es reicht nicht, wenn man eine eigene Homepage aufmacht und sein Buch bei Amazon und Co. anbietet. Jedermann kann sich die Statistiken selber zusammen googeln, wenn er nicht auf die irreführenden Angaben von Literatur-Gurus vertraut, die selber nicht in der Lage waren, ihr Werk bei einem der Großverlage unterzubringen.

Ich weiß, dass es nicht immer allzu freundlich aufgenommen wird, wenn irgendjemand die wahren Sachverhalte ins grelle Licht rückt. Ich kann da ein trauriges Lied davon singen. Aber ich habe mich nun mal der Unterstützung von erfolgshungrigen Autoren verschrieben, und da hat man eben Seitenhiebe von Leuten zu verkraften, die gerne ein anderes Licht auf die wahren Fakten werfen würden.

Aber wer von euch sich selber die Mühe macht und gewissenhaft recherchiert, der kommt zwangsläufig auf die gleichen Zahlen, die ich bei meinen Recherchen herausgefunden habe. Das Internet ist ja für jeden zugänglich …!

Laut der wissenschaftlichen Studie von Silke Heinig bleiben demnach gerade mal 6% aller Verlage übrig, die genügend Einnahmen erwirtschaften, um wirkungsvolle Werbung für ein Buchprojekt zu finanzieren, damit für euch als Autor wenigstens eine annehmbare Chance auf eine Platzierung in den Literatur-Charts besteht.

Man darf ja nicht nur den Umsatz der Verlage alleine betrachten. Man muss auch die Pacht fürs Verlagsgebäude mit einrechnen, die Löhne und Gehälter für die vielen Büromitarbeiter, die anfallenden Nebenkosten für Geräte und Büromaterial und natürlich die Entstehungskosten eines Buches, von denen die Druckkosten den Hauptanteil verschlingen.

Selbstverständlich will ein monetär orientierter Verlag möglichst auch einen Batzen Gewinn erwirtschaften, sowie der Verlegerfamilie einen schönen Lebensabend sichern. Was ‚dann’ noch übrig bleibt, wird für allgemeine Werbung und für die Verkaufsförderung ausgegeben. Und das ist bei Großverlagen ganz schön viel …!

Aber ‚einer’ der Posten in der Verkaufsförderung ist natürlich euer eigenes Buch, wenn es erst mal angenommen worden ist.

Wenn man sich mit den Recherchen über die oben gemachten Aussagen befasst, dann bekommt man schnell die Idee, wohin man eigentlich will.

Es ist nicht jedermanns Sache, sich so weit emporzuarbeiten, dass man einen besseren Eindruck bei den wichtigen Herausgebern hinterlässt als die zahlreichen Konkurrenten. Vielleicht ist es bequemer, sich mit den Verkaufszahlen zu begnügen, die man beispielsweise als Selfpublisher erzielen kann. Vielleicht stimmt es ja ‚doch’ dass man ‚ohne’ Verleger besser fährt. Das muss jeder für sich selber entscheiden.

Sarturia – als gemeinnützige Institution in seiner Gesamtheit – ist allein für aufstrebende Schriftsteller gemacht, die wissen, dass noch mehr in ihnen steckt und die den festen Willen haben, sich bei den Herausgebern der Riesen gut darzustellen.

Vergesst nicht: Ich persönlich habe es schon einmal gemacht, und ich werde es wieder tun. Dazu brauche ich aber euren ungeteilten Willen. Ich unterstütze nur Leute, die wirklich Spaß daran haben, an ihren Aufgaben zu wachsen. Und das ist – Gott sei Dank – die überwiegende Mehrheit.

Lasst es uns also angehen!
Sarturia ist und bleibt etwas ganz Besonderes!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160807
Die nackte Wahrheit

Eigentlich passiert es regelmäßig, dass neue Autoren zu mir kommen und mich rundheraus fragen, wo denn bei Sarturia der Haken sei. Und ich verstehe diese Leute sehr, sehr gut.

Ich brauche nur in den verschiedenen Autorenforen zu surfen, in den Blogs und Facebook-Auftritten, und da sehe ich ganz deutlich die Wurzel des Übels: Es kursieren dort Aussagen, die mit den vorherrschenden Tatsachen nicht das Geringste zu tun haben.

Das Fatale: Keiner von unseren Helfern kann den hoffnungsvollen Schreiberlingen da draußen auch nur einen Zipfel der Wahrheit näher bringen, ohne dass sie die Hölle entfesseln und einen sogenannten „Shitstorm“ über sich ergehen lassen müssen. Die Wahrheit will offensichtlich niemand hören.

Lasst mich deshalb hier nur ein paar Fakten aufzählen, denn es liegt mir fern, irgendjemand meine eigene Meinung aufzwingen zu wollen:

Untersuchen wir doch einfach mal die Umsätze von Selfpublishern, Kleinverlegern, Verlagen und Großverlagen, auch wenn die Zahlen von Bloggern und Meinungsführern manchmal sehr einseitig dargestellt werden. Doch ich halte den Großteil der Autoren für fähig, einen eigenen Blickwinkel zu finden und dann gänzlich eigene Schlüsse zu ziehen.

Die „Selfpublisher Bibel“ bildet zum Beispiel die Menge der Selfpublisher Bücher auf dem Markt gegenüber der Menge der Verlagsprodukte ab.

Quelle: http://www.selfpublisherbibel.de/zahlen-daten-fakten-umsatzanteile-von-selfpublishern-und-verlagen-bei-amazon-und-thalia/

Daraus kann man entnehmen, dass tatsächlich recht viele Selfpublisher auf den Markt drängen. Allerdings habe ich nicht auf den ersten Blick herausfinden können, „wie viel Umsatz“ sie gegenüber den Autoren bei Großverlegern machen. Doch ich bin sicher, dass eingehende Recherchen auch ‚diese’ Zahlen zutage fördern.

Wunderschön abgebildet ist jedoch das Verhältnis der wenigen E-Books, die einen erfreulichen Marktanteil genießen, gegenüber dem Großteil jener, die sich nur zu wenigen Exemplaren oder gar nur vereinzelt verkaufen lassen. Ganz offensichtlich muss man die Statistiken nur richtig lesen können.

Ich hatte schon früher mal erwähnt, dass eines unserer Bücher, das monatelang bei Amazon knapp unter den Top100 platziert war, insgesamt kaum mehr als 100 Verkäufe pro Monat generierte. Das entlarvt so manche Schätzungen im Internet als profanes „Schönreden“.

Die Angabe in der „Selfpublisher Bibel“, dass ein Top100 Selfpublisher bei Amazon im Schnitt 500 Euro am Tag einnimmt, halte ich schlicht für einen Druckfehler. Denn dann hätte jeder dieser hundert Autoren 182.500 Euro Jahreseinnahmen zu verzeichnen. (Das übersteigt bei Weitem das Jahressalär eines durchschnittlichen EU-Abgeordenten.) Zusammen würden sie also wenigstens 18,25 Millionen Euro Marktanteil erwirtschaften. Und das wage ich nun doch einfach mal anzuzweifeln.

Hundert verkaufte E-Books pro Monat ist praktisch nur ein Nasenwasser. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Vergleich mit unserem Printbook-Umsatz, der schon um Etliches größer ist. Und Sarturia ist keiner der Verlage, wie man sie zuhauf im Internet findet, und die zum Teil recht aggressiv um Autoren werben. Sarturia ist schlicht und einfach ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern.

Das wäre denn auch die passende Überleitung zu den interessanten Umsätzen der Klein- und Kleinstverlage:

Folgende Daten sind der wissenschaftlichen Studie von Silke Heinig entnommen:

Quelle: http://www.verlagsherstellung.de/fileadmin/fbmedien_bmp/downloads/Abschlussarbeiten/Die_Grundlagen_unternehmensuebergreifender_Wissensnetzwerke_in_Klein-_und_Kleinstverlagen_Silke_Heinig_VH-99.pdf

In Ihrem Beispiel ermittelte sie ein Verhältnis von 17.235 an herstellenden buchhändlerischen Unternehmen, während die amtlichen Umsatzsteuerstatistiken in der gleichen Zeit insgesamt nur 3.708 steuerpflichtige Verlage erfassen. (Die Steuerpflicht gilt erst ab einem Mindestumsatz von 16.617 Euro)

Wer also rechnen kann, der findet die überwiegende Mehrzahl, also 13.527 Klein- und Kleinstverleger mit einem Umsatz unter 16.617 Euro. Das heißt im Klartext: Nur jeder fünfte Verleger – darunter natürlich die Riesen der Großverlage – setzt mehr als 16.617 Euro um. (Die Ausgangszahlen mögen natürlich von Jahr zu Jahr etwas schwanken)

Und nun die bescheidene Frage: Wer von den Selfpublishern und wer von den Verlagen ist denn überhaupt in der Lage, genügend Werbung in ein Buch oder in einen aufstrebenden Schriftsteller zu investieren?

Betrachten wir es mal ‚so’: Ein Verlag, der mit – sagen wir – 20.000 Euro Printbook-Umsatz bereits zu den steuerpflichtigen Verlagen gehört, vertreibt seine Bücher üblicherweise über Amazon oder meinetwegen auch über Libri. Als offizielle Mitesser kassieren diese Zwischenhändler rund die Hälfte seines Umsatzes. Bleiben also noch 10.000 Euro übrig. Davon rechnen wir allein bei der anfallenden Größenordnung an Druckkosten im besten Fall so über den Daumen etwa 6.000 oder 7.000 Euro. Bleiben also allerhöchstens 4.000 Euro im Jahr übrig.

Falls er als Verleger alles Zusammenhängende selber erledigen könnte und keine weiteren Unkosten produzierte, dann hätte er pro Monat für sich und seine Lieben etwa 333 Eurolinge verdient. Brutto wohlgemerkt. Und dabei zählt er praktisch schon zur Elite der aufgeführten 17.235 Verlage.

Werbung für seine Schützlinge? Woher nehmen und nicht stehlen …?

Oben genannter Studie ist deshalb auch die folgende Statistik entnommen, welche das Verhältnis der Anzahl der betreffenden Verlage zu ihren Umsätzen im erfassten Zeitraum darstellt:

Summe aller Verlage 3.708  = 100%

Umsatz – Anzahl – Prozentanteil:
Kleiner als 50 000 Euro – 820 =  22,0%
50 000 – 100 000 Euro – 613 = 16,5%
100 000 – 250 000 Euro – 753 = 20,3%
250 000 – 500 000 Euro – 439 = 11,8%
500 000 – 1 Mio. Euro – 356 =  9,6%
1 Mio. – 2 Mio.  Euro – 241 =  6,5%

Höhere Umsätze haben nur die Groß- und Publikumsverlage, wie beispielsweise die bekannten Random House Töchter.

Wenn man weiß, dass ein Messeauftritt im Minimum 5.000 Euro verschlingt – in der Praxis jedoch eher 50.000 oder gar mehrere 100.000 – dann kann sich jeder selber ausrechnen, ab welchem Jahresumsatz ein Verlag wohl genug Geld zur Verfügung haben kann, um aus einem guten Schriftsteller einen Bestseller-Autor zu machen.

Eine Anzeige bei Libri oder den entsprechenden Medien schlägt nämlich ebenfalls mit 1.200 oder manchmal gar mit 7.000 Euro zu Buche. (Siehe Anzeigenwerbung der entsprechenden Medien) Dies nur, falls ein Selfpublisher auf die Idee kommen sollte, seine eigene Werbung finanzieren zu wollen.

Und damit weiß man natürlich auch, warum die Herausgeber der relevanten Verlage so wählerisch mit ihren Nachwuchsautoren sind.

Für uns aufstrebende Autoren stellt sich somit die Frage: Lassen wir’s gut sein und begnügen wir uns damit, von den Bekannten und Verwandten gelesen zu werden, oder legen wir uns ins Zeug, um mit jenen Autoren mithalten zu können, welche trotz allem in der Lage waren, ihre Chance zu nutzen?

Nein, es genügt nicht, in fremden Foren und Facebook-Auftritten verbal über die Konkurrenten herzufallen. Damit gewinnt man keinen Blumentopf. Nein, es ist im Gegenteil bitter notwendig, sich wirklich griffige Argumente anzueignen, um einen der wirklich wichtigen Herausgeber für sich einnehmen zu können.

Mit diesen Fakten im Hinterkopf wisst ihr nun auch, warum Sarturia euch die Gelegenheit gibt, das komplette Buchgeschäft, von vorne bis hinten, mit allen Höhen und Tiefen kennenzulernen. Ich bin nämlich sicher, dass ein erfolgreicher Herausgeber und Lektor mit ausreichend Erfahrung und einem guten Buch unter dem Arm wesentlich bessere Chancen hat, als jemand der mit den Ratschlägen aus Foren und Blogs versucht, einen Herausgeber bei einer Random House Tochter zu überzeugen.

Wir hier bei Sarturia arbeiten praktisch Tag und Nacht sehr hart daran, dass ihr gewinnt. Wir wollen gerne wieder mal einen unserer Schützlinge wirklich gut untergebracht wissen!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule

Verleger Blog 20160716
Realität und Versprechungen

„Ich brauche keinen Verlag“, sagte mir einer der angehenden Autoren. „Ich kann das alles selber machen.“ Er nahm dabei Bezug auf die Werbetexte von BoD, CreateSpace und diversen anderen Plattformen.
„Ja“, antwortete ich, „das stimmt: Du kannst das tatsächlich alles selber machen. Ja und dann …?“

Ich mache es kurz: Ich unterlag in der darauf folgenden Argumentation, und der Autor ‚ging’ mit dem Gefühl, ‚recht behalten’ zu haben.

Eine Weile später tauchte er in der Autorenliste eines der Buchverlage auf, die in der Werbung nach Autoren suchen, und ich wollte wissen, wie es ihm denn so ergangen sei. Und so erfuhr ich, dass er sich doch wieder an einen Verlag gewandt habe, „weil das Selfpublishing nicht genug abgeworfen hat“.

Vor Kurzem begegnete ich ihm in einem der Schreibforen, in welchem er nun wiederum Tipps für Selfpublisher gab, eben so, wie es auch andere tun. Auf meine Frage ‚nach dem erneuten Gesinnungswechsel’ sagte er mir, man müsse als Schriftsteller flexibel bleiben. Und seither habe ich nichts mehr von ihm gehört.

Sarturia betreibt selber ein Schriftsteller-Forum. Im Gegensatz zu den ‚offenen’ Foren da draußen ist dies jedoch ein Forum für ‚erfolgshungrige’ Autoren. Neben dem Selfpublisher-Bereich für Einsteiger, pflegen wir vor allem den Informations- und Diskussionsbereich für Autoren, die ‚mehr’ wollen, als nur ihre Freunde mit Büchern zu beliefern. Wir bieten bekanntlich Möglichkeiten an, über die ein Schriftsteller Erfahrung mit der Publikation von literarischen Werken sammeln und sich professionell weiterentwickeln kann, damit er eines Tages fähig ist, mit den Herausgebern der großen Publikumsverlage auf Augenhöhe zu verhandeln.

Dabei lernt er vor allem, ‚Realität und Versprechungen’ auseinanderzuhalten. Und diese Fähigkeit halte ich persönlich für ‚die wichtigste’ in diesem Business. Denn wer sich auf falsche Versprechungen einlässt, der kommt nie irgendwo an.

Meine eigene, ganz persönliche Meinung kommt vor allem in einem offenen Brief an eine Autorin zur Geltung, die uns einen Tipp zur Verfügung gestellt hat, wofür ich mich natürlich aufrichtig bedanke!

Die Antwort darauf fiel mir nicht gerade leicht, und sie benötigte vieler Worte, aber ich glaube, es ist eine gute Idee, wenn ich sie euch allen auszugsweise zur Verfügung stelle. Sie beleuchtet nämlich recht gut einige Aspekte zwischen ‚Realität und Versprechungen’:

AUSZUG:
Der Punkt ist jedoch folgender:
Libri, als Großhändler, der rund die Hälfte des Verkaufspreises deines Buches einstreicht, tut zunächst mal ‚gar nix‘! Du musst selber für dich und dein Buch Werbung machen. Eine entsprechende Anzeige über Libri kostet dich meist mehrere tausend Euros. Eine einzige Anzeige …! Zwei kosten natürlich das Doppelte. So: Und nun rechne mal bitte aus, wie viele Bücher du verkaufen musst, um regelmäßig Anzeigen beim Buchhandel lancieren zu können.

Das gleiche Problem haben die Verlage und Kleinverlage da draußen auch. Aber sie verschweigen die Krux: Ihr knappes Budget erlaubt ihnen genauso wenig Luftsprünge wie uns. Die Folge: Sie verkaufen auch nicht viel mehr Bücher als wir hier bei Sarturia. Deshalb müssen sie auch ihr Geld ‚an den Autoren‘ verdienen. No way out!

Man braucht nur mit offenen Augen das Internet zu durchforschen, dann findet man heraus: Wer in der Lage sein will, einen Bestseller auf den Markt zu bringen, der muss fähig sein, tief in die Taschen zu greifen. Sehr tief. Und es ist kein Geheimnis, dass dieser eine Bestseller-Autor hundert ’schwächere‘ Autoren finanziert. Du stöberst gerne im Internet, also kannst du dir auch die entsprechenden Berichte ‚ergoogeln‘.

Ich mag meine Autoren nicht belügen: Ohne ein millionenschweres Polster wird es uns nicht gelingen, Anschluss an die Großverlage zu finden. Und das gelingt auch den diversen Verlagen da draußen nicht. Und genau deshalb findest du so viele Anzeigen in den Google-Ergebnissen: „Verlag sucht Autoren“.

Großverlage wirst du nicht unter diesen Anzeigen finden. Denn die sind alle heillos überlaufen.

Ich hab’s schon im facebook und im Verleger-Blog geschrieben: Zwischen Verlagen und Großverlagen gibt es eine gewaltige Lücke. Sie ist ganz schön groß, und du kannst sie nur überbrücken, wenn du einen der ‚allmächtigen’ Herausgeber an dir interessierst.

Bist du berühmt wie Dieter Bohlen, dann hast du’s einfach. Du rufst an, sagst denen, ‚was‘ du veröffentlicht haben möchtest und handelst an Tantiemen ein paar Prozent ‚mehr als üblich‘ heraus. Die suchen dann auch den passenden Ghostwriter für dich.

Bist du NICHT berühmt, dann musst du dir sehr genau überlegen, wie du den Allmächtigen da oben klar machen willst, dass gerade ‚du‘ in der Lage bist, dem Verlag die investierten Gelder zurück zu erwirtschaften und dazu noch einen satten Gewinn. Die Herrschaften glauben nämlich nicht alles. Du musst deinen Vortrag schon ‚haltbar‘ begründen können.

Ich führe immer wieder das Beispiel des damals fünfzehnjährigen Paolini an, der sein Skript zunächst im Verlag der Eltern publizierte. Im darauffolgenden Jahr hat er dann so – was weiß ich – an die 150 Lesungen oder mehr gehalten und dabei an die 5.000 Bücher verkauft. Wenn du es genauer wissen willst, kannst du es im Internet nachrecherchieren.

Also wenn man mit ’solchen‘ Daten und Fakten bei einer Random-House-Tochter auftaucht, dann nimmt es mich nicht Wunder, wenn der Herausgeber ‚zuschlägt‘ wie es bei Paolini der Fall war. Jeder Interessierte kennt das Ergebnis: Mehrere Bände von ERAGON und mindestens eine Verfilmung.

Aber glaub‘ nicht, dass Lieschen Müller so etwas erreicht hätte, wenn sie bei Amazon gerade mal 100 E-Books verkauft hat.

Klare Aussage: Entweder gebt ihr euch mit zehn oder hundert oder gar im Extremfall tausend verkauften Büchern zufrieden, egal was ihr anstellt, um berühmt zu werden, oder ihr überzeugt einen der knallharten Herausgeber der Großverlage und erfüllt seine Forderungen und Wünsche.

Ich kann das deshalb so genau sagen, weil ich diesen Weg erfolgreich gegangen bin.

Außerdem schaue ich mir all die Versprechungen da draußen ganz genau an und vergleiche sie mit den Fakten. So weiß ich zum Beispiel, dass wir mit einer Platzierung knapp unter den Top100 bei Amazon kaum mehr als 150 E-Books verkauft haben; ein Autor ‚verhungert‘ dabei.

Tja. WAS für ein ‚gewaltiger‘ Unterschied zu verlagsgebundenen Bestseller-Autoren …! 🙂 🙂 🙂

Informiere dich bitte selber über die tatsächlichen Gegebenheiten hinter all den lockenden Versprechungen. Aber bitte mit offenen Augen. Das ist durchaus möglich. Und dann denke an meine Worte: Es gibt nur einen einzigen Weg, und der führt über die allmächtigen Herausgeber.

Weißt du nun, warum ich immer wieder predige, dass du dich nach und nach professionell aufstellen sollst? Ich möchte gerne haben, dass einer der Herausgeber anerkennend zu dir sagt. „Also wenn das ’sooo‘ ist …“
ENDE AUSZUG

Man kann es durchaus so machen wie Ernest Hemingway, der sich – seinen Worten zufolge – nicht scheute, vierzig Verlage abzuklappern. Es ist aber nicht sicher, dass man dann genauso ‚angenommen’ wird wie einst Hemingway. Aber ich möchte diesen aufwendigen Weg durchaus nicht ‚kleinreden’.

Andererseits haben wir bei Sarturia eine stabile Erfolgsleiter gebaut, bei deren Erklettern unsere Schützlinge nicht allein auf ihre mageren Tantiemen angewiesen sind. Sie können sich nach und nach ein Grundeinkommen ‚zusammenbasteln’, das sich aus dem Autorenrabatt beim Verkauf von Büchern auf Lesungen und der Partner-Provision beim Verkauf der Bücher über die eigene Homepage zusammensetzt. Sie können sich auch als Helfer einbringen und sich ein paar Euro zusätzlich verdienen, während sie sich weiterbilden und ihre Vita aufwerten. Und es gibt Veranstaltungen, von denen sie durchaus ihren gesamten Unterhalt bestreiten können, während ihre Vita sich füllt und im Laufe der Zeit ‚mehr’ hermacht als die Vita der Konkurrenten.

Aber das kann man nur verstehen, wenn man sich umfassend informiert und sich auch energisch darum kümmert.

Wir kennen das ja alle: „Ohne Fleiß kein Preis!“

Ganz liebe Grüße
Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Fördervereins Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 2016061
Was ‚zu sagen haben’ …!

Es tut mir leid, meine lieben Freunde, aber ich stelle fest, dass ich der derzeitigen Literatur-Szene nicht wirklich ‚etwas abgewinnen’ kann. Ich meine, ich kann mich kreuz und quer durch die Neuerscheinungen der Klein- und Großverlage und vor allem durch die Selfpublisher-Szene lesen, ich finde nicht wirklich etwas, dass mein Herz berührt und mich aufrüttelt. Auch die ‚sneak peeks’ bei „Harry Potter“ und „Fifty Shades of Gray“ haben mich nicht wirklich veranlasst, aus meinem Lesestuhl zu springen und mich mit jemandem ernstlich darüber zu unterhalten. Das, liebe Freunde, ist mir zum letzten Mal beispielsweise bei „Sieben Windstärken“ oder bei „Im Tiefflug über die Milchstraße“ passiert. Unsere Herausgeber und Coaches werden es bestätigen: Über den Inhalt dieser beiden Bücher ‚musste’ ich einfach schwärmen.

Nein, das soll keine Schleichwerbung sein. Entweder man mag die Bücher oder man mag sie nicht. Was ich stattdessen damit sagen will: Es gibt durchaus Literatur, über die es sich zu sprechen lohnt. Und nun die entscheidende Frage: Warum gibt es nicht ‚mehr’ davon?

Lasst es mich ‚so’ ausdrücken: Sex, Drugs, Rock’n’Roll oder auch Fantasy-Geschichten und Horror-Schinken lassen sich leidlich gut verkaufen. Aber es gibt derzeit ‚kein’ Buch, das man den Verkäufern ganz ohne die Werbemillionen der Großverlage aus den Händen reißen würde.

Sind wir denn schon ‚so satt’, dass wir nichts mehr zu sagen haben? Oder lohnt es sich einfach nicht, die Stimme gegen die herrschenden Missstände und Ungerechtigkeiten zu erheben? Oder ist es gar den herrschenden Schichten gelungen, uns ganz einfach den Schneid abzukaufen, damit sich niemand mehr was zu sagen traut?

Nehmen wir die Musik-Szene längst vergangener Zeiten: Ich habe seinerzeit die Protestwelle miterlebt. Ich bin nächtelang vor dem Plattenspieler gesessen, damit ich einen Zugang zu den Texten von Leuten wie Bob Dylan bekommen habe. Aufmüpfig, eigenwillig, mitreißend, so spien die Bands ihre Wahrheit unter die Zuschauer, denn sie ‚hatten was zu sagen“.

Nun habe ich als Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Vereins Sarturia Autorenschule e.V. zwölf Jahre lang darum gekämpft, unseren Schützlingen beizubringen, was man beim Schreiben ‚nicht’ tun darf. Und wir haben aufgrund unserer Anstrengungen wirklich tolle Bücher über die Theken der Buchhändler gebracht. Nun ist es meiner Meinung nach an der Zeit, einem Herzenswunsch nachzugeben: Ich möchte – parallel zu unseren gemeinschaftlichen Anstrengungen als Autorenschule – gerne Bücher von Leuten veröffentlichen, die ‚etwas zu sagen haben’.

Es ist mir als Mitglied unserer Gesellschaft dabei vor allem wichtig, dass wir als Menschen wach bleiben, dass wir versuchen, unsere Geschicke selbst zu bestimmen, auch wenn wir es vordergründig nur indirekt über die Wahlbeteiligung zuwege bringen. Aber wir können zumindest unsere eigene Meinung haben und sie anderen Menschen mitteilen; verbal und natürlich in gedruckten Büchern.

Wir können uns sogar in Szenenlokalen und Buchshops zusammensetzen und lesen oder auch unsere Gedanken austauschen. Die Zentrale von Sarturia ist inzwischen solch eine Lokalität; wir gehen Bier holen sobald Besuch kommt. Und bald werden wir eine größere Location zur Verfügung haben, in der wir uns regelmäßig treffen und diskutieren können.

Warum ich das hier schreibe?

Nun, Sarturia ist inzwischen groß genug, sodass wir hin und wieder ohne Bedenken aufstrebenden Schriftstellern eine kostenlose Buchveröffentlichung zusagen können. Einzige Voraussetzung: ‚Sie haben was zu sagen’. Wenn sie mich, unsere Coaches und Lektoren, vor allem aber unsere Herausgeber mit ihrem Manuskript so sehr anspricht, dass wir nicht anders können, als über den Inhalt zu diskutieren, dann schauen wir, dass wir dieses Werk ohne vieler Worte druckfähig bekommen und es weltweit verfügbar machen. Vollkommen kostenlos für den Autor.

Mehr noch: Wir versuchen darüber hinaus das Werk des Verfassers als Türöffner bei den bekannten Großverlagen zu verwenden. Vergesst bitte nicht, dass dies sowieso unserem erklärten Ziel entspricht: Wir wollen endlich wieder einen Schützling aus unserer Mitte bei einem Großverlag untergebracht wissen.

Und vielleicht erschaffen wir mit unserer Unterstützung jener Autoren, ‚die etwas zu sagen haben’, eine ganz neue Kult-Szene: „Das Zentrum der neuen Literatur“, gewissermaßen. Positive Veränderungen geschehen nämlich nicht von alleine. Sie brauchen einen Kern, an dem die verschiedenen Ansichten kondensieren können. Sie brauchen Bücher, welche die Mitmenschen anrühren und wachrütteln.

In Wirklichkeit ist es gar nicht so wichtig, wie viel Geld man mit seinen Büchern verdient. Viel wichtiger ist die Frage, wie viel wir unseren Lesern und Mitmenschen auf ihrem Lebensweg mitgeben. Schließlich sind ‚wir’ die Gesellschaft, und die Gesellschaft sind ‚wir’.

Sarturia trachtet auf jeden Fall danach, das „Zentrum der neuen Literatur“ zu werden, und dazu brauchen wir euch: ‚Autoren, die etwas zu sagen haben’.

Lasst es uns angehen!

Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand, gemeinnütziger Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160606
Bindungsfrist und Bindungsangst

Hin und wieder taucht jemand bei den Kleinverlagen – und naturgemäß auch beim Förderverein Sarturia Autorenschule e.V. – auf, mit der Angst, er müsse komplett seine Rechte abgeben und wäre ein Leben lang an den Verlag gebunden.

Was ist da schief gelaufen?

Nun, es gibt tatsächlich Leute, die orientieren sich an der Meinung anderer, ohne diese Meinungen auch nur im Geringsten zu hinterfragen oder sonst wie zu überprüfen. Heraus kommt naturgemäß Nonsens, obwohl es heutzutage recht einfach ist, sich eine fundierte persönliche Meinung zu bilden.

Wenn ich etwas über Äpfel erfahren will, dann darf ich nicht auf jemanden hören, der Äpfel nicht mag, sondern ich muss mich um jemanden bemühen, der Fachmann ist und demgemäß viel mit Äpfeln zu tun hat.

Wenn ich heute die ungeschminkte Meinung von Leuten lesen will, dann brauche ich nur zu googeln. Aber ich muss mir gewiss sein, dass ich achtzig oder neunzig Prozent der geäußerten Meinungen einfach zu überlesen habe, weil sie gerade mal für den Mülleimer taugen. Aus den restlichen zehn oder zwanzig Prozent extrahiere ich dann das, was ich gerne wissen möchte.

Das geht aber nicht, ohne dass ich die Quellen der Meinungen intelligent bewerte. Das heißt, ich muss herausfinden, wie kompetent derjenige ist, dessen Meinung ich da lese. Und erst dann kann ich die übrig gebliebenen Meinungen gewichten und einsortieren. Übrig bleibt das Für und wieder der Ansichten, von Menschen, auf deren Meinung ich nun tatsächlich Wert lege.

Selbst wenn meine persönlichen Freunde mir Ratschläge erteilen, so bin ich mir bewusst, dass auch deren Meinungen persönlich gefärbt sind – es geht ja gar nicht anders – und deshalb lasse ich mir in der Praxis auf jeden Fall zeigen, ‚woher’ meine Freunde ihre Informationen bezogen haben.

Auf diese oder ähnliche Weise erarbeite ich mir stets eine gesunde Entscheidungsgrundlage und vermeide das Risiko auf jemanden zu hören, der später im „Worst Case“ ein dummes Gesicht macht und betroffen äußert: „Das habe ich echt nicht wissen können, ich hab’s ja nur gut gemeint!“

Oder glaubt jemand, dass Sarturia als Gemeinschaftsprojekt ‚deshalb’ so erfolgreich geworden ist, weil ich auf andere Leute gehört hätte? Oder weil sich die Mitstreiter auf die Werbeaussagen der Selfpublisher-Plattformen verlassen hätten? Oder weil unsere Autoren sich von erfolglosen Schriftstellern hätten sagen lassen, wie das Geschäft geht?

Nein liebe Freunde, man muss schon ein bisschen intelligenter an die Sache herangehen. Suche ich einen Verleger, der mich weiterbringen soll, so sollte diese Person zum Beispiel zuerst selber jede Menge Bücher geschrieben und erfolgreich verkauft haben. Suche ich Ansprechpartner, die mir helfen, mein Manuskript aufzuwerten, so wende ich mich doch logischerweise an jemanden, der das tagtäglich tut, und höre nicht einfach auf Kollegen, die selber nur zwanzig E-Books verkauft haben. Suche ich jemanden, der mir Auskunft über einen Verlag oder über eine Autorenschule geben soll, dann frage ich nicht diejenigen, die dort wieder rausgeflogen sind, sondern diejenigen, die es geschafft haben, ‚drin’ zu bleiben und eifrig an ihrer Karriere basteln. Oder etwa nicht?

Es ist meine ganz persönliche Angelegenheit, zu entscheiden, wen ich frage, wenn ich die Ameisen auf meiner Terrasse loswerden will. Ich kann einerseits die Prospekte der Chemiefritzen studieren, oder ich kann mich andererseits auf jenen Seiten tummeln, die naturverträgliche Hausmittelchen anpreisen. Und wenn es dann funktioniert hat, dann habe ich mir meine eigene, ganz persönliche Meinung erarbeitet.

Sooo funktioniert das ‚wahre’ Leben.

Ich meine, ich kann natürlich auch auf andere Art und Weise alt werden. Aber tief im Innern weiß ich dann, was ich hätte besser machen sollen; vergesst nicht, ich war selber auch mal jung …!

Aber stellt euch nur mal vor, eine Selfpublisher Plattform würde damit werben, dass ihr als Autoren keinen Verlag braucht. Sie würden euch sogar vor den Verträgen und Bindungsfristen warnen, weil sie schon vielen Autoren zum Verhängnis geworden seien. Sie würden euch irgendjemanden vorstellen, der – ganz ohne Verlag – auf Platz eins der E-Book-Charts gelangt wäre. Wie würdet ihr diese Aussagen bewerten? Wären sie wirklich nützlich für euch?

Ich kann euch nicht sagen, wie ihr es bewerten sollt. Aber ich kann euch sagen, was ich persönlich in diesem Fall machen würde: Ich würde mir anschauen, welchen Erfolg die E-Book-Stars tatsächlich haben und ihn vergleichen mit dem Erfolg, den die Stars mit Verlagsbindung haben. Dann würde ich jene Autoren interviewen, die mir besonders interessant erscheinen, um eine gültige Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Gut, ich bin schon länger im Geschäft und habe ganz andere Kontakte als ein Anfänger. Aber auch Anfänger können sich durch den Meinungsdschungel durchgraben: Wozu gibt es denn Messen? Dort kann man sich Autogramme von seinen Lieblingsstars geben lassen und so ganz nebenbei auch noch seine zurechtgelegten Fragen losballern.

Und siehe da. Die Antworten unterscheiden sich ganz gewaltig von jenen, die man in den diversen Autorenforen bekommt, die man im Internet zuhauf findet.

Man muss nur mehrere dieser Stars anhören. Dabei erfährt man vielleicht, dass man von einem Verlag oder von einem Förderverein eine ganz andere Unterstützung erwarten kann als von Amateuren, die sich gegenseitig Ratschläge geben. Man erfährt auch, wie viel Geld und wie viel Herzblut in die Förderung eines vielversprechenden Autoren gesteckt werden müssen, wenn es ‚was werden’ soll. Und auf einmal versteht man, warum die Bindungsfrist notwendig ist, denn ein Verlag will seine Investitionen wieder zurückhaben und darüber hinaus ein bisschen ‚mehr’, sonst kann er seine Arbeit nicht machen.

Man erfährt aber auch etwas über Fußangeln und Fallen und über die Chancen, die man bei BoD oder CreateSpace oder im Selbstverlag zu erwarten hat. Klarer Fall: Wissen ist Macht.

Oder glaubt ihr, dass ihr von jemandem gute Ratschläge erwarten könnt, der aus übertriebener Besorgnis Verlage ablehnt und stattdessen Ratschläge von Lieschen Müller weitergibt, die gerade mal hundertfünfzig E-Books verkauft und zwanzig gedruckte Bücher verschenkt hat, oder weniger?

Nein, liebe Freunde. Wer in der Lage ist, seine Zukunft korrekt zu planen, der weiß, dass es tausend Wege gibt, die ihn immer weiter vom Ziel wegbringen. Dass es aber auch ein paar gut befestigte Straßen gibt, von denen aus man sein Ziel von Anfang an im Blickfeld haben kann.

Man muss natürlich die Fähigkeit besitzen die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gegeneinander abzuwägen, um sich selbst einen wirklich begehbaren Weg zu bereiten.  Aber ich kann euch ganz genau berichten, wie ich selbst zum erfolgreichen Wirtschaftsautor und schließlich zum Man muss vor allem wissen, ‚wohin’ man will und man muss von sich selbst überzeugt sein, dass man in der Lage ist, auftauchende Hindernisse zu überwinden, ohne an ihnen zu scheitern. Und man muss im richtigen Augenblick das Eine tun und das Andere lassen können, je nachdem.

Nur wer wirklich ‚weiß’ dass seine Angebetete genau die Richtige ist, mit der er sein Leben verbringen will, der wird auch zu jeder Zeit die richtigen Entscheidungen treffen. Da bin ich mir bei anderen Zeitgenossen natürlich überhaupt nicht sicher. Und bekanntermaßen weiß man erst was man hätte haben können, wenn man es verloren hat.

Ich kann euch natürlich nicht garantieren, dass euch der richtige Weg auch wirklich ans Ziel bringt. Dazu gehört – trotz allem – auch eine gesunde Portion Durchhaltevermögen.Aber ich kann euch ganz genau berichten, wie ich selbst zum erfolgreichen Wirtschaftsautor und schließlich zum Gründer von Sarturia geworden bin.

Besucht mich im Forum und stellt eure Fragen!

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand, Förderverein Sarturia Autorenschule e. V.

Verleger Blog 20160526
Verlags-Hopping

Es stimmt schon: Bei den großen Publikumsverlagen braucht man es in der Regel gar nicht erst zu versuchen, weil die eh nur sehr selten jemanden nehmen und publizieren.

Was aber ist mit den Ausschreibungen der Kleinverlage, die sich bisher am Markt halten konnten? Lohnt es sich da nicht, immer wieder mal teilzunehmen, um hin und wieder einen neuen Eintrag in der Vita vorweisen zu können?

Dagegen ist im Prinzip überhaupt nichts einzuwenden. Man muss nur wissen, dass die kleineren Verlage nur ein begrenztes Werbebudget haben, das bei manchen der Publizisten eindeutig gegen null geht. Oder wie will man sich erklären, dass man in den AGB zum Beispiel lesen kann: „Die Auflage ist jeweils auf fünfzig Exemplare begrenzt“?

Nein, liebe Freunde, ich halte das für durchaus in Ordnung. Unsere ersten Auflagen, vor nunmehr rund zehn Jahren, waren auch nicht wesentlich höher. Das hat sich inzwischen natürlich gewandelt. Wichtig ist nur zu wissen, dass man erst dann eine wahrnehmbare Präsenz und eine sinnvolle Tantiemenausschüttung erreichen kann, wenn der Verleger groß genug ist, um ordentlich Geld für eure Förderung in die Hand zu nehmen.

Wie man sieht, klafft da eine Riesen-Lücke, über die man auf normalem Weg wohl kaum springen kann. Deshalb boomt auch das Geschäft mit den Selfpublishern, die aber ebenfalls an dieser Lücke zu kauen haben.

Der Vorschlag von Sarturia ist deshalb ganz profan: Jeder, der es wirklich zu etwas bringen will und verstanden hat, wo das Problem liegt, der darf sich aufraffen und den Posten eines freiwilligen Helfers annehmen.

Der Vorteil: Er lernt das Literatur-Business von der Pieke auf kennen. Mehr noch: Wenn er fleißig ist, stehen ihm Tür und Tor offen, nach und nach ‚alles’ über das Literatur-Geschäft zu erfahren. Alte Weisheit: Wissen ist Macht! Und wer sich im Laufe der Zeit weit genug nach oben gearbeitet hat, der bekommt von mir persönlich ein Empfehlungsschreiben, das er den Herausgebern der Publikumsverlage unter die Nase halten kann.

Jeder von euch mag sich selber ausrechnen, wer ‚mehr’ Chancen hat, von einem erfahrenen Herausgeber ernst genommen zu werden: Lieschen Müller, die gerade ohne Anleitung ihren ersten Roman getippt hat, oder ein gestandener Buchautor, der in seinem Empfehlungsschreiben außer einer erfreulichen Vita auch noch einen Nachweis vorlegen kann, dass er als ausgezeichneter Lektor und Herausgeber so manches erfolgreiche Buch auf den Markt gebracht hat und sich deshalb ‚auf Augenhöhe’ mit seinem Gegenüber unterhalten kann?

Ohne Fleiß kein Preis! Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Aber betrachtet es doch einmal so, wie die Lehre des Kun- Fu: Wer sich bis in die Grade hinaufgearbeitet hat, dem bringt man automatisch gebührende Achtung entgegen. Denn jedermann respektiert die erbrachte Aufopferung und Hingabe eines Schülers, der es zum Meister gebracht hat.

Warum – um alles in der Welt – glaubt irgendjemand, dass es im Literatur-Business anders sein könnte?

Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160514
Selfpublisher

Das E-Book macht’s möglich. Man kann endlich sein mühsam getipptes und heiß geliebtes Werk einem breiten Publikum vorstellen. Und das Schöne daran: Man erhält prozentual gesehen ‚mehr’ Tantiemen, als je ein alteingesessener Verlag ausschütten würde.

Inzwischen kann man auch über Plattformen wie BoD oder CreateSpace eigene Werke ‚drucken’ lassen, sodass man auch was in der Hand hat.

Und man ist nicht allein. Das ganze Web ist voll von Ratschlägen, wie man es als Selfpublisher zu etwas bringen kann. Bei Amazon kann man ganze Bücher über dieses Thema downloaden. Jedes Buch enthält andere Tipps, die einem sagen, wie man sein Buch gestalten soll, damit man erfolgreich verkauft und möglichst hohe Tantiemen einstreichen kann.

Ich finde diese Wandlung des Marktgeschehens wirklich gut, genauso wie ich seinerzeit auch die Marktwandlung im Musikbusiness gut fand. Kreativität ist die größte Gabe, die der Mensch je erhalten hat, und man sollte sie keinesfalls einschränken.

Ich bin jedoch Realist genug, um mit offenen Augen Vorteile gegen Nachteile abwägen zu können. Für den einen mag die Wurst die bessere Wahl sein, während der andere zu Recht auf Salat schwört. Keines von beiden ist falsch. Und es scheint für Hobby-Autoren, die nicht unbedingt in die TopTen der ‚Spiegel Charts’ gelangen wollen, sicherlich die beste Wahl zu sein, ihr Talent einem breiten Publikum vorzustellen. Man kann praktisch ohne Kostenaufwand der ganzen Welt zeigen, dass man Fantasie hat. Fantasie und gute Ideen.

Allerdings sollte man schon ein bisschen ‚schreiben können’. Denn wie man sieht, gibt sich Amazon inzwischen nicht mehr mit ‚jedem’ Manuskript zufrieden. Und es bringt ja auch nichts, wenn der potenzielle Interessent schon bei der Vorschau die Stirn kraus zieht und lieber bei bekannteren Autoren nachschaut. Denn weltweit ‚anbieten’ zu können, bedeutet auch weltweit ‚verglichen’ zu werden.

Aber angenommen, unser Beispiel-Autor hat ein Literatur-Studium absolviert und weiß über Ringelnatz, Rilke und Heine Bescheid, sodass jeder Kritiker ihn mit Vorschusslorbeeren überhäuft, so hat er doch bessere Chancen. Oder?

Ich wage nicht zu widersprechen. Aber nach meinen Beobachtungen unterliegt er ‚dennoch’ demselben Wettbewerb, dem Susanne Müller unterliegt, die sich ihre Tipps in irgendeinem der zahlreichen Schriftstellerforen geholt hat.

Es ist der ‚geneigte Interessent’, der entscheidet, welches E-Book er gerne downloaden möchte und welches nicht.

Und diesbezüglich gibt es etwas Interessantes zu entdecken: Zur Zeit der Entstehung dieses Verleger Blogs belegte „Arthur C. Clarke“ mit „Rendezvous mit Rama“ Platz 9.429. Dieses Werk zählt zweifellos zu den absoluten Langzeit-Bestsellern. Mit seiner Platzierung hat der Schriftsteller posthum – ihr könnt es genauer recherchierten – rund 98% oder 99% der von Amazon angebotenen Bücher hinter sich gelassen.

Nun wissen wir hier aber von unserer allerersten Anthologie „Die Null Matrix“, dass sie nach ihrem Erscheinen auf Anhieb unter den Top Tausend rangierte. Das bedeutete im Endeffekt – trotz der Spitzenplatzierung – nicht mehr als ‚dreiundzwanzig’ bezahlte Downloads im Spitzenmonat.

Kommentar überflüssig!

Ich denke, jedermann kann sich selber ausrechnen, dass er sich davon nicht die Wurst auf dem Brot leisten kann. Anders natürlich die Riesen wie Amazon oder BoD und so weiter, denen es egal ist, wie gut euer Buch verkauft wird. Bei eineinhalb Millionen E-Books (Eigene Angabe von Amazon) kann man sich das Ergebnis leicht selber ausrechnen.

Ich meine, es gibt natürlich schon einen Grund, warum die Riesen den Autoren große Versprechungen machen: Mit Speck fängt man Mäuse. Deshalb sollte sich jeder Autor genau darüber informieren, ob und wie die ‚wirklichen’ Gegebenheiten mit seinen eigenen Zielen zusammenpassen. Will ich nur stolz auf mein eigenes E-Book verweisen können, dann ist es schlussendlich egal, welchen Erfolg ich mit meiner Publikation erziele. Will ich aber eines Tages als anerkannter Schriftsteller gelten und eventuell sogar von meinen Tantiemen ‚leben können’, dann lohnt sich sicherlich der Blick über den Tellerrand hinaus.

Denn selbst ‚Stephen King’ hat mit ‚The Plant’ einen Ausflug ins vielversprechende E-Book-Geschäft gewagt. https://de.wikipedia.org/wiki/The_Plant

Da er die Download-Idee jedoch aufgegeben hat, und weiterhin Verleger-Dienstleistungen in Anspruch nimmt, gehe ich davon aus, dass es dafür einen triftigen Grund gibt.

Ich bin selbst erfolgreicher Schriftsteller und kenne das Geschäft seit 1980 sehr genau. Ich musste mir auch erst die Sporen verdienen, ehe ich meine damals noch spärlichen Erfolge einem Verleger im Wirtschaftssektor auf den Tisch knallen konnte.

Ich weiß natürlich nicht, ‚wie knapp’ es damals ausging, aber es reichte glücklicherweise für eine Zusage aus, sodass ich in der Folge für die Größen der Wirtschaft und der Finanzdienstleistungsbranche Bücher schreiben durfte. Und dabei habe ich natürlich sehr viel gelernt!

Das ist auch der Grund, warum ich mir nicht gerne sagen lasse, dass man heutzutage ohne Fleiß, nur mit einem ‚überwältigend guten’ Manuskript, Bestsellerautor werden könne. Ich hege da so meine Zweifel.

Ihr wisst, dass ich seit nunmehr zwölf Jahren nichts anderes mehr tue, als vielversprechenden Autoren einen Weg zu ebnen, der sie Schritt für Schritt und Stufe für Stufe ihrem angestrebten Ziel näher bringt. Selbstverständlich lasse ich die Tipps, die da draußen so herumschwirren, völlig außer Acht und lege meinen Schützlingen nur die eigenen Erfahrungen ans Herz. Das halte ich für notwendig, denn auch die erfolgreichen meiner Schriftsteller-Kollegen bestätigen mir: „Ohne Fleiß kein Preis!“

Also stelle ich mir die beiden Alternativwege als total unterschiedliche Routen vor. Für einen Hobby-Autoren, der nur seinen Spaß haben will, rate ich gerne zum leichteren Weg. Einem aufstrebenden Schreiberling, der ‚mehr’ will, als auf ein eigenes E-Book bei Amazon zu verweisen rate ich, die Werbeslogans der Selfpublisher-Plattformen unbedingt kritischer zu betrachten. Die ganze ‚Strampelei‘ nützt nichts, wenn man den falschen Weg gewählt hat.

Das war übrigens der Grund für die Gründung von Sarturia. Das war der Grund für den Aufruf an Helfer, die verstanden haben, worum es geht. Und deshalb investieren wir alle hier unser Herzblut und unsere ganze Kraft. Wir bauen ein Gerüst, an dem sich die zielstrebigen und fleißigen unserer Autoren empor hangeln können, ins Licht. Wir möchten nämlich, dass ‚sie alle’ langfristig gewinnen.

Hier noch ein willkürlich ausgewähltes Zitat aus einer Kundenrezension des Bestsellers von Arthur C. Clarke, das mir ins Auge gesprungen ist und das ich euch nicht vorenthalten möchte:

ZITAT

Noch etwas zur Übersetzung: Ein paar Nachhilfestunden Deutsch und auch Sachunterricht täten ganz gut. Die sprachlichen und technischen Ausrutscher reißen einen doch immer wieder aus dem Lesevergnügen. Ein wenig mehr Sorgfalt hier und ich hätte gerne einen Stern mehr gegeben.

ENDE ZITAT

Und ‚das’ ist nun genau ‚das’, was ich jedem unserer neu einreichenden Schützlinge immer und immer wieder ans Herz lege: Es macht zwar Spaß, einfach drauflos zu schreiben, aber es macht noch weitaus ‚mehr’ Spaß, die Anerkennung seiner Leser zu erringen.

Aus vorgenannten Gründen bieten wir inzwischen beide Wege an: Den Weg über die Autorenschule oder auch die einfache Art, sich ein Buch drucken zu lassen, ohne große Sorge um die Zukunft; nur des Spaßes wegen.

Die erste Methode funktioniert bereits seit zwölf Jahren hervorragend. Die zweite Methode etablieren wir derzeit erst. Aber wir werden sie so gestalten, dass jedermann jederzeit ‚ernst’ machen und aus der Spaß-Sektion zu den aufstrebenden Autoren wechseln kann. Denn es ist wirklich befriedigend, wenn man schließlich sagen kann: „Ich bin anerkannter Buchautor …!“

Dieter König
Verleger und Zweiter Vorstand des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160419
Literaturpreise!

Man stolpert immer wieder über sie und fragt sich manchmal, nach welchen Gesichtspunkten sie vergeben werden. Denn nicht immer kann man ihre Vergabe nachvollziehen. Aber jeder Autor hätte gerne einen.

Das ist auch gar nicht so verkehrt, denn ich glaube schon, dass die Herrschaften bei den Großverlagen einen Literaturpreis durch erhöhte Aufmerksamkeit honorieren. Das ist natürlich nur eine ganz persönliche Annahme, aber ich selber würde einen Literaturpreis in meiner Beurteilung eines Schriftstellers berücksichtigen.

Wir wissen jedoch alle, dass es nicht so leicht ist, einen Literaturpreis zu ergattern. Meist erfährt man erst durch die Medien, dass irgendwo wieder mal ein Preis verliehen worden ist. Aber im Nachhinein nützt das nicht sehr viel.

Eine Lösung wäre es natürlich, im Sarturia-Autoren-Forum nachzugucken, denn wir hatten in der Vergangenheit schon mal einen Web-Scout darauf angesetzt, das Internet nach aktuellen Preis-Ausschreibungen zu durchforsten.

Wir wollen diese Tradition jetzt wieder fortführen und suchen jemanden aus dem Kreis unserer Fans und Schützlinge, der Spaß daran hat, sich mit den honorigen Urhebern der verschiedensten Literaturpreise anzufreunden.

Er muss nix anderes tun und kriegt seine Aktiven-Beteiligung trotzdem. Ein bequemer Job also. Und doch ist er mit einer gewissen Verantwortung verbunden. Denn wir wollen wissen, wo wir unsere Manuskripte einreichen können. Der Rest – das wissen wir alle – liegt in den Händen der Glückgöttin Fortuna; und die ist sehr, sehr launisch.

Aber ich denke, im Laufe der Zeit werden sich doch mehr und mehr Literaturpreisträger zu unseren Stammautoren gesellen. Man kann ja nicht ewig Lotto spielen, ohne zumindest einen Dreier zu ergattern.

Aber ein Literaturpreis in der Vita genügt natürlich noch lange nicht, wenn wir jene Leute an uns interessieren wollen, die es gewöhnt sind, jeden Tag Hunderte von Autoren ‚abzulehnen’.

Formulieren wir es andersrum: Wir müssen uns – vor allem anderen – als unverdrossene Kämpferinnen oder Kämpfer beweisen. Als harte Knochen, denen die vielen ‚Absagen’ glatt am Gesäß vorbei gehen. Denn ganz ohne starken Willen und ohne ein standsicheres Durchhaltevermögen können wir gleich wieder einpacken und das Schreiben als reines Hobby betreiben.

Aber – das darf nicht unterschätzt werden – wir brauchen natürlich ebenfalls ein wirklich gutes Manuskript. Eines das ganz verschiedene Kriterien erfüllt, sodass es auch einem der hartgesottenen Profis zumindest ‚interessant’ erscheinen mag.

Das sind die grundlegendsten Voraussetzungen, ohne die nix, aber auch gar nix geht.

Bei Punkt „Eins“ sind wir hier bei Sarturia bloße Zuschauer. Es liegt an jedem selber, ob er Mumm genug in den Knochen hat oder nicht.

Bei Punkt zwei jedoch fühlen wir uns ganz persönlich ‚mit’ verantwortlich. Und da haben wir auch die notwendigen Werkzeuge und eine langjährige Erfahrung, um dem Autor zu helfen, aus einem guten Thema ein gutes Buch zu machen.

Aber damit ist die Schlacht noch lange nicht gewonnen. Eine gewisse Professionalität gehört auf jeden Fall mit dazu. Wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und dem Lektor beim Erstkontakt auch noch seine eigene Unwissenheit um die Ohren schlägt, dann kann man ein ‚noch so gutes’ Buch in der Tasche haben; unser Gegenüber wird es vermutlich auf den großen Haufen werfen.

Hat man sich aber eine Menge Erfahrung angeeignet, in der Öffentlichkeitsarbeit, bei Autogrammstunden und beim Vorlesen, dann redet man schon ziemlich auf Augenhöhe mit den Herrschaften.

So richtig professionell wirkt man vor allem dann, wenn man auch noch eine ansehnliche Menge an verkauften Büchern nachweisen kann, und wenn man Erfahrung darin hat, wie man ‚wirkungsvoll’ in den Medien auf sich und seine Bücher aufmerksam macht. Könnt ihr euch vorstellen, dass in diesem Fall ein Gespräch zwischen Herausgeber und Autor recht erfreulich verlaufen würde?

Es gibt tatsächlich Dutzende von unwirksamen Methoden, sich als viel gelesener Autor etablieren zu wollen. Aber glaubt mir: Es gibt ‚eine’ sichere Methode, denn hin und wieder ‚schafft’ es einer der Autoren. Und in den seltensten Fällen kann man es auf ‚pures Glück’ schieben. Versteht ihr?

Was mag wohl passieren, wenn ihr den Herren wirklich belegen könnt, dass ihr genau wisst, wovon ihr sprecht, und wenn ihr ihnen ohne Rückfragen, auf sympathische Art und Weise die erwarteten Zahlen liefert, weil ihr Profi seid und Bescheid wisst …?

Wer jetzt noch lange überlegen muss, ehe er antwortet, der hat sicher ‚irgendwas’ in der Vergangenheit überlesen. Oder er hat sowieso keine Ahnung vom Beruf eines Verkäufers.

Wir hier bei Sarturia arbeiten hart daran, aufstrebenden Autoren im Laufe der Zeit aufs Pferd zu helfen. Wir geben jedem wissbegierigen Helfer die Gelegenheit, alle Notwendigkeiten kennenzulernen und auszutesten. Es wird nicht einfach. Aber es kann ‚gemacht’ werden.

Unseren Lohn bekommen wir dann, wenn ihr es ‚geschafft’ habt!

Deshalb wollen wir, dass ihr gewinnt!

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Fördervereins, Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160412
Vom Manuskript zum Bestseller

Wer hat das größte Budget, um Autoren zu Bestseller-Autoren machen zu können? Bei welchen Verlagen habe ich ausgesorgt, wenn sie mein Manuskript annehmen? Bei wem sollte ich mich vorstellen, wenn meine Vita wirklich schon genügend Erfolge aufzuweisen hat …?

DIE GRÖSSTEN DEUTSCHEN BUCHVERLAGE:

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/rangliste-der-20-groessten-verlage-buchverlage-sind-immer-abhaengiger-von-bestsellern-seite-2/2635834-2.html

Rang .. Verlag .. Ums. in Mill. Euro .. Veränd. zum Vorj. in %
1 Springer Science+Business Media  … 588 …………. 8,1
2 Cornelsen Verlagsgruppe ……………. 346,9 ………..2,3
3 Klett-Gruppe  ………………………………..344,0* ………. 3,5
4 Westermann Verlagsgruppe .. ………. 226,8* ……….5,8
5 Weltbild ……………………….. ………….. 224,2 ……….1,6
6 Weka Firmengruppe …………………… 208,3 ………. 6,8
7 Random House ………………………….. 201,8 ………..3,1
8 Wolters Kluwer Deutschland ………… 180 ………… -2,7
9 Haufe Gruppe ……………………………. 159,3 ……….  4,8
10 Vogel Medien Gruppe ………………… 144 ……….. -31,0
11 MairDuMont ……………………………… 143 ……….. 14,4
12 C.H. Beck ……………………….. ……… 130,0* ……… 0
13 Deutscher Fachverlag ……………….. 124,3 …………. 5
14 Thieme ……………………….. …………..117 ………… 15,8
15 Rentrop Verlagshaus ………………….. 115 …………….1
16 Langenscheidt …………………………….86,9 …………. 1,6
17 BI/Brockhaus ………………………. …… 83 ……………. 8,2
18 Wiley-VCH ………………………… …….. 82,9 ………….. 4,3
19 Verlagsgruppe Lübbe …………………. 75,3 …………. 26,8
20 Droemer Knaur …………………………..69,6 …………….6,4
21 Sarturia ………………………………….. 0,00001…….. 43,0 🙂

Wie wir sehen, ist die Verlagsgruppe Lübbe gar nicht mal so schlecht aufgestellt.
Beinahe wären sie an das enorme Wachstum von Sarturia herangekommen …! 🙂 🙂 🙂

Ein bisschen Spaß muss sein! 🙂

Nun aber im Ernst für die, die’s noch nicht gelesen haben:

Wer im Vorfeld bereits genügend Bücher verkauft hat, damit er überhaupt von den Publikumsverlagen wahrgenommen wird, findet ganz unten in diesem Blog-Beitrag einen Link zu einer nahezu vollständigen Liste. Mit Sicherheit kann er dort den einen oder anderen potenten Verlag auswählen, der genügend Geld in die Werbung seines Buches stecken könnte. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, damit das Buch überhaupt eine Chance bekommt, am Run nach einem begehrten ‚Bestseller-Titel’ teilzunehmen.

Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, wie ein Bestseller überhaupt zustande kommt. Es entspricht nämlich nicht der Wahrheit, wenn man euch sagt, man müsse nur ein wirklich gutes Buch schreiben, um Bestseller-Autor zu werden. Nein, das ist ‚so weit’ von der Wahrheit entfernt, als würde jemand behaupten, des Bauern Kuh Margret wäre das erste Lebewesen, das heil vom Jungfernflug zum Mars zurückgekehrt sei.

In Wirklichkeit macht nicht die Qualität des Buches einen Bestseller, sondern das Werbe-Budget des Verlegers.

Die Sache ist einfach zu verstehen, wenn man’s weiß:
Es gibt da zum Beispiel die Spiegel-Charts. Die listen auf, wer von den Büchern unter die Top Hundert gekommen ist, und welcher von den meistverkauften Titeln auf Platz Eins gerutscht ist. Die Verkäufer im Buchhandel starren wie hypnotisiert auf diese Charts – sie hängen sie sogar für die Kunden in ihrem Laden aus – und stellen sich natürlich die bestplatzierten Titel ins Verkaufsregal, weil sie ja wissen, dass in der Presse recht viel Rummel um die Top Ten der Spiegel-Charts gemacht wird.

Wer also glaubt, mit Kleinverlagen einen Bestseller landen zu können, der hat das dahinter stehende Prinzip nicht verstanden und sollte diesen Absatz vielleicht noch einmal lesen – oder noch besser – nach dazugehörigen Beiträgen googeln.

Das Vorstehende muss man als hoffnungsvoller Autor einfach wissen, wenn man nicht unversehens die Lust verlieren will. Denn Wissen ist Macht. Wenn ich weiß, wie etwas funktioniert, dann kann ich seine Mechanik auch für mich ausnutzen, selbst wenn es sehr viel Vorarbeit benötigt.

Wichtig zu wissen also: Die größten der großen Buchhändler haben ein Agreement, eine Vereinbarung, mit den Spiegel-Leuten. Sie melden über ihre Verkaufskassen die Anzahl der verkauften Bücher an den Spiegel, und der wertet die verschiedenen Meldungen aus und kann somit genau ermitteln, welches Buch deutschlandweit- oder auch weltweit – am häufigsten verkauft worden ist, und auf welchem Platz die Konkurrenztitel gelandet sind. Das fasst die Spiegel-Redaktion in den Bücher-Charts zusammen und stellt es den Händlern zur Verfügung.

Man kann sich also in den schönsten Farben ausmahlen, was das bewirkt:
Taucht ein Buch oben in den Charts auf, so sehen es die Interessenten im Aushang an der Wand des Buchladens und greifen intuitiv zuerst nach dem entsprechenden Buch. Klar, der Buchhändler hat die Bücher aus den Charts ja ganz vorne, möglichst griffbereit, platziert. In der Folge gehen genau von diesem Buch ‚mehr’ Exemplare über die Theke, als von anderen Büchern. Das wiederum registrieren die elektronischen Verkaufskassen und melden es an den Spiegel.

Und dort, im Verlagsgebäude des mächtigen Blattes, sitzen die entsprechenden Redakteure und schieben den Buchtitel in ihren Charts um einen oder zwei Plätze höher. Und das hat natürlich zur Folge, dass die Händler das Buch ’noch‘ weiter vorne hinstellen, damit der Interessent es ’noch‘ leichter hat, es zu ergreifen. Das ist, wie wenn man ein Mikrofon vor den Lautsprecher hält. Aktion und Reaktion schaukeln sich blitzartig auf, bis der Lautsprecher überlastet aufgibt und die Zunge herausstreckt …!

Auch J. K. Rowling ist – wenn man dem Filmbericht Glauben schenken will – nach der endgültigen Publikation ihres ersten Harry Potter Schinkens vor den Charts gesessen und hat jede neue Platzierung begeistert bejubelt, während der erste Band zur Spitze emporgeklettert ist. Das geht wohl jedem Schriftsteller so, der sein Herzblut in eine spannende Geschichte investiert hat.

Aber – wie gesagt – das Herzblut reicht nicht aus. Es müssen schon ein paar Millionen Euro ‚mehr‘ sein, wenn man ein Buch in die Top-Ten bringen will. Und da sind Kleinverlage – oder auch die kleineren Großverlage – wohl kaum die richtigen Partner. Diesen Umstand muss man sehr gut verstehen, wenn man den Kampf allen Ernstes aufnehmen will.

Der junge Christopher Paolini, der mit fünfzehn Jahren seinen Weltbestseller „Eragon“ veröffentlichte
https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Paolini
bietet ein Schulbeispiel für eine wirkungsvolle Strategie, um einen Bestseller auf die Beine zu stellen: Seine Eltern – ein Verlegerehepaar – ließen das Buch drucken und förderten es nach besten Kräften, so wie es die Publikationsplattform von Sarturia mit den Werken seiner Schützlinge ebenfalls tut.

Entscheidend war natürlich die folgende Aktion des jungen Paolini: Er tingelte nämlich mit seinen Eltern durch die gesamten USA, um das Buch in Schulen, Bibliotheken und Buchläden bekannt zu machen. Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass er wohl an die 250 Lesungen in diesem Jahr abgehalten haben soll, ehe die Paolini-Familie dann tatsächlich einen potenten Großverlag begeistern konnte. Mittlerweile gibt es, soweit ich weiß, die fünfte Fortsetzung der Story auf dem Markt.

Merkt ihr was …?

Es ‚gibt tatsächlich‘ einen begehbaren Weg vom hoffnungsvollen Anfänger zum Bestseller-Autor. Man muss nur wissen, dass dieser Weg sich nicht bewältigen lässt, indem man abwartet und Tee trinkt.

Natürlich ist die Grundvoraussetzung für eine entsprechende Strategie, dass man ein gelungenes Buch in den Händen hält. Und zwar ein Buch mit einer tollen Story und eine literarisch qualitativ ansprechende ‚Schreibe’ des Autors. Das Helfer-Team von Sarturia kann – als Vertreter einer anerkannt erfolgreichen Autorenschule – seine Autoren problemlos zu Höchstleistungen anspornen. Anders als im Selfpublishing, oder auch bei der gängigen Praxis in den kleineren Verlagen, ist die Grundvoraussetzung mithilfe des Sarturia-Teams also durchaus erreichbar.

Aber dann kommt der Teil, an dem die Helfer von Sarturia nur bedingt mitwirken können: Der Autor muss sich und sein Buch bekannt machen. Diese Arbeit muss er schon selber leisten, denn man kann einen Hund nicht zum Jagen tragen. Ein cleverer Autor muss selber seine Lesungen abhalten, selbst wenn er anfangs noch gar kein Honorar von den bereitwilligen Buchhandlungen bekommt. Später sieht es dann anders aus. Da könnte man allein vom Honorar für Lesungen ganz gut ‚leben’.

Der Punkt ist der: Wenn ein Paolini – meines Wissens – so an die 5.000 Buchverkäufe an seinen Großverlag melden kann, dann hat er weitaus bessere Chancen das Interesse des Chef-Lektors zu erringen, als Renate Schmitz, die auf ihrer einzigen Lesung zehn Bücher verkauft hat. Logisch oder?

Ist doch klar: Der Verantwortliche Herausgeber eines potenten Großverlags muss sich zumindest ‚vorstellen’ können, dass das Buch, das ihr ihm in die Hände drückt, die vielen, vielen Werbekosten wieder hereinspielt, oder – noch besser – dem Verlag einen satten Gewinn beschert. Aber das kann natürlich weder der Autor noch Sarturia beeinflussen. Das Ergebnis dieses einen Augenblicks hängt allein von dem Bild ab, das sich hinter der Stirn des Allgewaltigen abzeichnet. Hört er im Geiste genügend viele Dollars klimpern, so legt er dem Autor die Hand auf die Schulter und gratuliert ihm zu seinem Ehrgeiz.

Aber glaubt nicht, dass eine einzige Vorstellung reicht, auch wenn ihr genügen verkaufte Bücher vorweisen könnt. Es gab da mal einen amerikanischen Autor, der seinen Fans erzählte, er habe insgesamt ‚vierzig‘ Verlage anlaufen müssen, ehe einer an das Potenzial seines Buches geglaubt hat. Der Name des Autors war „Ernest Hemingway“.

‚Sooo’ läuft das Business! Lasst euch nichts von Glück erzählen. Glaubt nicht an die Story vom Pferd, die euch Leute erzählen wollen, die selbst noch nicht wirklich weitergekommen sind.
Es liegt allein an euch …!

Das Helfer-Team von Sarturia ist jedoch so hoch motiviert – und es ist auch, wie man sehen kann, in der Lage, alles dafür zu tun – dass ihr als hoffnungsvolle Autoren den Absprung auch wirklich schaffen könnt, wenn ihr’s tatsächlich und unbedingt wollt.
Aber denkt bitte daran: Es liegt allein an euch!

Hier eine Auflistung der für Vorstellungen infrage kommenden Verlage, aus denen jeder eine Auswahl der potentesten Partner treffen kann, wenn er sich per Google über dessen Bücher und Erfolge informiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutschsprachiger_Verlage

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger, Lektor, Coach, Buchautor
2. Vorstand gemeinnütziger Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160403
Von Sarturia zum größeren Verlag

Ja, liebe Freunde, es stimmt tatsächlich: Sarturia hat bereits ‚eine ganze Reihe’ talentierter Schützlinge insoweit unterstützt und gefördert, sodass sie inzwischen bei vielversprechenden Verlagen unterkommen konnten.

Eine tolle Sache – und ein Riesen-Erfolg für Sarturia. Die Fakten lassen sich übrigens von jedermann nachverfolgen, wenn er das wünscht; ‚Google’ liefert so gut wie jede mögliche Bestätigung.

Aber genau solche erfreulichen Ergebnisse unserer Leistungen gehören mit zur allumfassenden Strategie von Sarturia und somit zu den erklärten Zielen des gemeinnützigen „Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.“

Wir trafen sogar schon versuchsweise mit einigen unserer früheren Stammautoren sogenannte ‚Auflösungsvereinbarungen’, sodass sie ihre Werke ungehindert größeren Verlagen anbieten können. So etwas gehört untrennbar zum ‚weltweit einmaligen Service’ von Sarturia. Wir werden also die Sache weiterverfolgen und sehen, ob das Entgegenkommen von unserer Seite auch wirklich zum gewünschten Erfolg geführt hat. Wir drücken dafür auf jeden Fall beide Daumen.

‚Noch’ sind keine ‚großen Namen’ unter den Verlagen, bei denen unseren Schützlingen untergekommen sind. Aber das spielt überhaupt keine Rolle, denn es handelt sich ja um einen der notwendigen Schritte ‚nach oben’, und die ‚muss’ man einfach zurücklegen, wenn man wirklich solche Erfolge anpeilen will, wie beispielsweise ein „Christoper Paolini“ sie vorweisen kann.

Auch Paolini nutzte klugerweise zunächst einen kleinen Verlag um den ersten Band von „ERAGON“ fachgerecht zu bewerben. Es war übrigens der Verlag seiner Eltern, „Paolini International LLC“.

Erst nach Hunderten von Lesungen und Tausenden von Buchverkäufen durfte er es wagen, bei einer „Random-House-Tochter“ vorzusprechen.

Dass er den richtigen Weg gewählt und seine Sache ausnehmend gut gemacht hat, lässt sich daran ablesen, dass seine Bücher in der Folge weltweit 33 Millionen Mal verkauft worden sind.

Ein ‚kleiner’ Verlag hat natürlich kein solches Werbebudget wie zum Beispiel der Riese „Random House“. Nicht einmal annähernd. Man sollte also auf große Versprechungen kleiner Verlage möglichst nicht hereinfallen. Kein einziger Bestseller ist durch das bloße Talent seines Autors entstanden. Es bedarf vor allem der Werbemillionen eines potenten Verlagspartners.

Wie man sieht, tut man sehr wohl gut daran, sich als Autor soweit „fit“ zu machen, dass sich die großen Häuser auch tatsächlich erfolgreich ansprechen lassen, ohne dass man sich blamiert. Ich selber hab’s ja schon vorgemacht und weiß deshalb, ‚wie es geht’. Und viele frühere Schützlinge von Sarturia sind ebenfalls schon auf dem richtigen Weg.

Macht es ihnen also einfach nach! Aber lasst euch nicht erzählen, dass ihr es sowieso ‚nicht’ schafft, oder dass ihr den ‚falschen Weg’ gewählt hättet. Ich hab’ das selber schon oft erlebt: Erfolglose Leute belabern gern die fleißigen, hoffnungsvoll aufstrebenden Talente, um sie ebenfalls zum ‚aufgeben’ zu bewegen. Aber ihnen Gehör zu schenken und sich von ihnen belabern und ‚niedermachen’ zu lassen, wäre natürlich totaler Unsinn.

Man sollte wirklich keinen Deut auf irgendwelche Unkenrufe geben. Nie und nimmer! Denn es gibt in Wirklichkeit nur ‚ein einziges’, wirksames Rezept, um dauerhaften Erfolg erzielen zu können: „Fleiß und bedingungslose Hingabe!“ Alle anderen ‚Geheimrezepte’ führen definitiv ins Vergessen und Verderben. Lasst euch diese Tatsache von einem wirklich ‚erfolgreichen’ Profi bestätigen, egal bei welchem Verlag er publiziert.

Wenn man schon den Weg unserer ehemaligen Schützlinge verfolgt, dann sieht man, dass vor allem die fleißigen unter unseren früheren ‚Helfern’ den Sprung aufs ‚nächste Level’ geschafft haben. Wir sind natürlich mächtig stolz auf unsere eigenen Leistungen, mit denen wir ihnen den Weg geebnet haben, auch wenn dies nicht einfach gewesen ist. Aber es beweist natürlich wieder mal:

Sarturia ist halt doch etwas ganz Besonderes.

Wer den aufstrebenden Leuten nacheifern will, der hat derzeit immer noch die Möglichkeit, ebenfalls einen nebenberuflichen ‚Helferposten’ zu ergattern. Denn nirgends lernt man mehr über den erfolgreichen Umgang mit Literatur, als wenn man sich beständig mit ihr beschäftigt.

Es gibt zurzeit sogar schon ein paar Euro ‚mehr’ für die Hilfeleistungen, als wir ‚bisher’ versprechen konnten. Siehe auch:

Wer gut genug rechnen kann: Irgendwann sind die Helfer tatsächlich in der Lage, allein von ihrer Beteiligung zu leben. So ist es geplant, und so ist es eingerichtet.

Aber das war und ist natürlich nie und nimmer ‚die Hauptsache’. Erklärtermaßen sollte das eigentliche Ziel allein das persönliche und intellektuelle Wachstum des angehenden Schriftstellers sein, bis er irgendwann auf Augenhöhe mit den Lektoren der Großverlage stehen und freimütig – ganz ohne Vorbehalte – mit den Allgewaltigen verhandeln kann.

Das Ziel, unseren Autoren ‚genau dies’ zu ermöglichen, haben wir bei Sarturia uns zur ‚zentralen Aufgabe’ gemacht.

Wer also in der Lage ist, seine Chance zu erkennen und sie wahrzunehmen, der meldet sich rasch unter info@sarturia.com
Ich kümmere mich persönlich um ihn.

So, und jetzt bringen wir noch ein paar unserer anerkannt fetzigen Anthologien auf den Markt, in denen wir den Lesern eure hervorragend verfassten und tierisch spannenden Geschichten zum Lesen anbieten.

Ich hab’ mich über den Fortgang der Arbeiten informiert: Die Manuskripte dreier Sammelbände sind mehr oder weniger fertig und bereit für die Endkontrolle.

Dieses Jahr wird erneut ein ganz fantastisches Jahr für Sarturia und seine Autoren. Wir freuen uns tierisch ‚mit euch’ darüber.

Ganz liebe Grüße

Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen „Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.“

Verleger Blog 20160324

Liebe Autoren!

Dafür, dass sich durch die Umstrukturierung einige Verzögerungen ergeben hatten, bitten wir höflich um Entschuldigung. Aber dafür kommen im Frühjahr und Sommer wesentlich mehr Bücher auf den Markt als vormals geplant. Ab April können wir nämlich den Turbolader einschalten.

Zu Beginn des Blogs möchte ich gerne eine Bemerkung zur sogenannten „Hilfe durch Kritik“ wiederholen, weil die Klagen neu eintreffender Autoren darüber nicht abreißen wollen.

Ihr wisst, liebe Freunde: Bei Sarturia ‚gibt’ es keine Kritiken, auch keine ’noch so gut gemeinten‘. Wir sind der Meinung, dass jeder Autor ‚selber’ entscheiden kann, ob sich das Geschriebene gut lesen lässt, oder ob es verbesserungswürdig erscheint.

Autoren sind Künstler. Doch Künstler sind von Natur aus angreifbar und leicht aus der Fassung zu bringen. Und Sätze wie: „Man wird doch noch die Wahrheit sagen dürfen“, haben schon so manchen aufstrebenden Könner aus der Spur geworfen.

Hier, bei Sarturia, haben wir einen kritikfreien Raum geschaffen, in dem sich angehende Schriftsteller völlig ungehemmt entwickeln können. Mehr noch: Ich werde mich um jeden Autor persönlich kümmern, dem durch Kritik oder durch unsachgemäße Äußerungen, irgendein Unrecht zugefügt worden ist.

Sympathie, Tipps und Hilfe sind die einzigen Werte, die ein aufstrebender Autor von unserer Seite aus erwarten darf und kann.

Mein persönlicher Tipp: Meidet Leute, die euch glauben machen wollen, ‚sie wüssten es besser’ als ihr selbst. Das Mindeste, was ihr euch zuliebe auf jeden Fall tun solltet: Schaut, ob solch ein ‚Kritiker von eigenen Gnaden’ schon tatsächlich mehr Bücher als ihr selbst veröffentlicht hat, und ob er erfolgreicher damit war als ihr selbst.

Aus Erfahrung weiß ich, dass ‚wirklich erfolgreiche’ Autoren euch niemals in der Luft zerreißen werden. Im Gegenteil: Echte Meister der Feder wissen aus eigener Erfahrung ganz genau, wie gerne erfolglose Leute ihre Frustration an aufstrebenden Künstlern auslassen, nur weil ‚die’ sich von Natur aus nicht adäquat wehren können.

Schickt mir ruhig eine Nachricht, wenn euch so etwas passiert, dann braucht ihr nicht auf diesem Erlebnis sitzen zu bleiben. Es tut mir nämlich jedes Mal wieder in der Seele leid, wenn fleißige und aufstrebende Künstler unter frustrierten Versagern leiden müssen.

Anderes Thema:
Ihr wisst inzwischen alle, dass ihr durch die Bemühungen der Helfer eines ‚gemeinnützigen Vereins‘ unterstützt werdet. Vor allem die Neulinge, die zum ersten Mal ihre Geschichten bei Sarturia einreichen, wissen noch nicht, dass ihre weitreichende Unterstützung erst durch den Gemeinschaftsgedanken möglich geworden ist.

Deshalb möchte ich hier gerne noch einmal darauf hinweisen und füge den Link auf die Satzung sowie auf das Antragsformular in diese Info ein. Wer es also noch nicht gemacht hat: Bitte füllt das Antragsformular aus und sendet es uns zu.


und

Der Jahresbeitrag von 5€ ist sowieso nur marginal zu betrachten. Die Hilfe, die unsere Vereinsmitglieder erhalten, ist um ein Mehrfaches wertvoller.

Wir vergessen natürlich nicht, uns diesbezüglich auch bei unseren bisherigen Spendern zu bedanken! Jeder Cent kommt allein unseren Schützlingen zugute.

Dass ein Buch nicht von heute auf morgen entstehen kann, ist inzwischen wohl jedem klar. Nicht so ganz klar ist, woher die Helfer für eine solche Mammutaufgabe kommen.
Keine Frage: Wir sprechen gezielt Autoren an, die sich gerne weiterentwickeln wollen, und die dafür auch bereit sind, anderen Autoren unter die Arme zu greifen. Denn man lernt am meisten durch die Fehler der andern …!

Es gibt übrigens laut AGB ein paar Euro dafür, wenn ihr beispielsweise Manuskripte nach Fehlerteufelchen durchstöbern, oder das Internet nach Werbemöglichkeiten durchsuchen wollt.
http://www.sarturia.com/forum/viewtopic.php?f=21&t=265

Bislang reichte das gerade mal für ein Abendessen mit Freunden. Da aber unsere Publikationsplattform zum sechsten Mal in unmittelbarer Folge Rekordzuwachsraten aufweist, wachsen die Ausschüttungen natürlich ebenfalls in zweistelliger Höhe, und bereits für das vergangene Jahr können sich die besonders Fleißigen aus der freiwilligen Helfer-Riege sogar schon einem Urlaub leisten. Und es wird naturgemäß mehr und mehr; denn rückwärts ‚machen’ wir nicht!

Unter den Helfern herrscht inzwischen eine Bombenstimmung, weil sie ja längst schon sehen können, wohin der Hase läuft. Aber Anbetracht unseres Wachstums wundert es nicht, dass ständig ein Mangel an engagierten Autoren und Helfern herrscht, die mit uns zusammen noch weiter emporstreben möchten.

Schickt uns also bitte eine Mail, mit dem Betreff „Aktiver Helfer“ zu.
info@sarturia.com
Ich kümmere mich sofort um euch. Aber nehmt euch nicht zu viel Zeit, denn wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Die meisten von euch kennen ja unsere Ausschreibungsseite
http://www.sarturia.com/ausschreibungen/
Sie leistet aufstrebenden Autoren absolut gute Dienste.

Nun vermissen wir hin und wieder Einsendungen von ‚Alten Hasen‘, die bei uns schon einige Male veröffentlicht haben. Aber glaubt mir, ihr liegt uns mindestens genauso am Herzen, wie all die Neulinge, die immer schneller bei uns eintrudeln. Im Gegenteil: Logischerweise kriegen nur ‚Alte Hasen‘ ihre Vita so weit aufgepeppt, bis sie endlich auch für die Lektoren der großen Häuser interessant werden.

Erinnert euch: Wir hatten uns aus diesem Grund für die Stammautoren, die schon einmal unter dem Schwanenfeder-Logo von Sarturia publiziert worden sind, Folgendes gedacht:

Wer sich zwischen Anfang März und Ende Mai an einer unserer Ausschreibungen beteiligt, darf sich ein Buch nach freier Wahl aus unserem Web-Katalog aussuchen. http://sarturia.com/buch-shop/

Und die ‚Zeit’ dafür ist noch nicht einmal ‚halb um’. Trotzdem solltet ihr euch ein bisschen beeilen. Egal welcher der Wettbewerbe euch am meisten zusagt; es kommt nur darauf an, pünktlich vor dem ‚Zuschnappen’ einzusenden. Ihr kennt das ja: Die Deadline rückt meist schneller näher als einem lieb ist …!

Natürlich erhält der Autor des besten Beitrags für die jeweilige Anthologie wieder eine Urkunde und wird auf Facebook vorgestellt; eine wichtige Werbemöglichkeit übrigens, falls ihr einen Beleg für euer Wirken benötigt, oder nur eueren Freunden imponieren wollt.

Ihr wisst ja, unser einziges Ziel ist es, alles dafür zu tun, damit ihr euch als Autor auch wirklich beweisen könnt.

In diesem Sinne:
Frohes Schaffen!

Liebe Grüße

Dieter König
Verleger, Lektor, Coach, Buchautor und
2. Vorstand Förderverein Sarturia Autorenschule e. V.

Verleger Blog 20160310

Wer im Vorfeld bereits genügend Bücher verkauft hat, damit er überhaupt von den Publikumsverlagen wahrgenommen wird, findet weiter unten einen Link zu einer nahezu vollständigen Liste. Mit Sicherheit kann er dort den einen oder anderen potenten Verlag auswählen, der genügend Geld in die Werbung seines Buches stecken könnte. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, damit das Buch überhaupt eine Chance bekommt, am Run nach einem begehrten ‚Bestseller-Titel’ teilzunehmen.

Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, wie ein Bestseller überhaupt zustande kommt. Es entspricht nämlich nicht der Wahrheit, wenn man euch sagt, man müsse nur ein wirklich gutes Buch schreiben, um Bestseller-Autor zu werden. Nein, das ist ‚so weit’ von der Wahrheit entfernt, als würde jemand behaupten, des Bauern Kuh Margret wäre das erste Lebewesen, das heil vom Jungfernflug zum Mars zurückgekehrt sei.

In Wirklichkeit macht nicht die Qualität des Buches einen Bestseller, sondern das Werbe-Budget des Verlegers.

Die Sache ist einfach zu verstehen, wenn man’s weiß:
Es gibt da zum Beispiel die Spiegel-Charts. Die listen auf, wer von den Büchern unter die Top Hundert gekommen ist, und welcher von den meistverkauften Titeln auf Platz Eins gerutscht ist. Die Verkäufer im Buchhandel starren wie hypnotisiert auf diese Charts – sie hängen sie sogar für die Kunden in ihrem Laden aus – und stellen sich natürlich die bestplatzierten Titel ins Verkaufsregal, weil sie ja wissen, dass in der Presse recht viel Rummel um die Top Ten der Spiegel-Charts gemacht wird.

Wer also glaubt, mit Kleinverlagen einen Bestseller landen zu können, der hat das dahinter stehende Prinzip nicht verstanden und sollte diesen Absatz vielleicht noch einmal lesen – oder noch besser – nach dazugehörigen Beiträgen googeln.

Das Vorstehende muss man als hoffnungsvoller Autor einfach wissen, wenn man nicht unversehens die Lust verlieren will. Denn Wissen ist Macht. Wenn ich weiß, wie etwas funktioniert, dann kann ich seine Mechanik auch für mich ausnutzen, selbst wenn es sehr viel Vorarbeit benötigt.

Wichtig zu wissen also: Die größten der großen Buchhändler haben ein Agreement, eine Vereinbarung, mit den Spiegel-Leuten. Sie melden über ihre Verkaufskassen die Anzahl der verkauften Bücher an den Spiegel, und der wertet die verschiedenen Meldungen aus und kann somit genau ermitteln, welches Buch deutschlandweit- oder auch weltweit – am häufigsten verkauft worden ist, und auf welchem Platz die Konkurrenztitel gelandet sind. Das fasst die Spiegel-Redaktion in den Bücher-Charts zusammen und stellt es den Händlern zur Verfügung.

Man kann sich also in den schönsten Farben ausmalen, was das bewirkt:
Taucht ein Buch oben in den Charts auf, so sehen es die Interessenten im Aushang an der Wand des Buchladens und greifen intuitiv zuerst nach dem entsprechenden Buch. Klar, der Buchhändler hat die Bücher aus den Charts ja ganz vorne, möglichst griffbereit, platziert. In der Folge gehen genau von diesem Buch ‚mehr’ Exemplare über die Theke, als von anderen Büchern. Das wiederum registrieren die elektronischen Verkaufskassen und melden es an den Spiegel.

Und dort, im Verlagsgebäude des mächtigen Blattes, sitzen die entsprechenden Redakteure und schieben den Buchtitel in ihren Charts um einen oder zwei Plätze höher. Und das hat natürlich zur Folge, dass die Händler das Buch ’noch‘ weiter vorne hinstellen, damit der Interessent es ’noch‘ leichter hat, es zu ergreifen. Das ist, wie wenn man ein Mikrofon vor den Lautsprecher hält. Aktion und Reaktion schaukeln sich blitzartig auf, bis der Lautsprecher überlastet aufgibt und die Zunge herausstreckt …!

Auch J. K. Rowling ist – wenn man dem Filmbericht Glauben schenken will – nach der endgültigen Publikation ihres ersten Harry Potter Schinkens vor den Charts gesessen und hat jede neue Platzierung begeistert bejubelt, während der erste Band zur Spitze emporgeklettert ist. Das geht wohl jedem Schriftsteller so, der sein Herzblut in eine spannende Geschichte investiert hat.

Aber – wie gesagt – das Herzblut reicht nicht aus. Es müssen schon ein paar Millionen Euro ‚mehr‘ sein, wenn man ein Buch in die TopTen bringen will. Und da sind Kleinverlage – oder auch die kleineren Großverlage – wohl kaum die richtigen Partner. Diesen Umstand muss man sehr gut verstehen, wenn man den Kampf allen Ernstes aufnehmen will.

Der junge Christopher Paolini, der mit fünfzehn Jahren seinen Weltbestseller „Eragon“ veröffentlichte,
https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Paolini
bietet ein Schulbeispiel für eine wirkungsvolle Strategie, um einen Bestseller auf die Beine zu stellen: Seine Eltern – ein Verlegerehepaar – ließen das Buch drucken und förderten es nach besten Kräften, so wie es die Publikationsplattform von Sarturia mit den Werken seiner Schützlinge ebenfalls tut.

Entscheidend war natürlich die folgende Aktion des jungen Paolini: Er tingelte nämlich mit seinen Eltern durch die gesamten USA, um das Buch in Schulen, Bibliotheken und Buchläden bekannt zu machen. Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass er wohl an die 250 Lesungen in diesem Jahr abgehalten haben soll, ehe die Paolini-Familie dann tatsächlich einen potenten Großverlag begeistern konnte. Mittlerweile gibt es, soweit ich weiß, die fünfte Fortsetzung der Story auf dem Markt.

Merkt ihr was …?

Es ‚gibt tatsächlich‘ einen begehbaren Weg vom hoffnungsvollen Anfänger zum Bestseller-Autor. Man muss nur wissen, dass dieser Weg sich nicht bewältigen lässt, indem man abwartet und Tee trinkt.

Natürlich ist die Grundvoraussetzung für eine entsprechende Strategie, dass man ein gelungenes Buch in den Händen hält. Und zwar ein Buch mit einer tollen Story und eine literarisch qualitativ ansprechende ‚Schreibe’ des Autors. Das Helfer-Team von Sarturia kann – als Vertreter einer anerkannt erfolgreichen Autorenschule – seine Autoren problemlos zu Höchstleistungen anspornen. Anders als im Selfpublishing, oder auch bei der gängigen Praxis in den kleineren Verlagen, ist die Grundvoraussetzung mithilfe des Sarturia-Teams also durchaus erreichbar.

Aber dann kommt der Teil, an dem die Helfer von Sarturia nur bedingt mitwirken können: Der Autor muss sich und sein Buch bekannt machen. Diese Arbeit muss er schon selber leisten, denn man kann einen Hund nicht zum Jagen tragen. Ein cleverer Autor muss selber seine Lesungen abhalten, selbst wenn er anfangs noch gar kein Honorar von den bereitwilligen Buchhandlungen bekommt. Später sieht es dann anders aus. Da könnte man allein vom Honorar für Lesungen ganz gut ‚leben’.

Der Punkt ist der: Wenn ein Paolini – meines Wissens – so an die 5.000 Buchverkäufe an seinen Großverlag melden kann, dann hat er weitaus bessere Chancen das Interesse des Chef-Lektors zu erringen, als Renate Schmitz, die auf ihrer einzigen Lesung zehn Bücher verkauft hat. Logisch oder?

Ist doch klar: Der Verantwortliche Herausgeber eines potenten Großverlags muss sich zumindest ‚vorstellen’ können, dass das Buch, das ihr ihm in die Hände drückt, die vielen, vielen Werbekosten wieder hereinspielt, oder – noch besser – dem Verlag einen satten Gewinn beschert. Aber das kann natürlich weder der Autor noch Sarturia beeinflussen. Das Ergebnis dieses einen Augenblicks hängt allein von dem Bild ab, das sich hinter der Stirn des Allgewaltigen abzeichnet. Hört er im Geiste genügend viele Dollars klimpern, so legt er dem Autor die Hand auf die Schulter und gratuliert ihm zu seinem Ehrgeiz.

Aber glaubt nicht, dass eine einzige Vorstellung reicht, auch wenn ihr genügen verkaufte Bücher vorweisen könnt. Es gab da mal einen amerikanischen Autor, der seinen Fans erzählte, er habe insgesamt ‚vierzig‘ Verlage anlaufen müssen, ehe einer an das Potenzial seines Buches geglaubt hat. Der Name des Autors war „Ernest Hemingway“.

‚Sooo’ läuft das Business! Lasst euch nichts von Glück erzählen. Glaubt nicht an die Story vom Pferd, die euch Leute erzählen wollen, die selbst noch nicht wirklich weitergekommen sind.
Es liegt allein an euch …!

Das Helfer-Team von Sarturia ist jedoch so hoch motiviert – und es ist auch, wie man sehen kann, in der Lage, alles dafür zu tun – dass ihr als hoffnungsvolle Autoren den Absprung auch wirklich schaffen könnt, wenn ihr’s tatsächlich und unbedingt wollt.
Aber denkt bitte daran: Es liegt allein an euch!

Hier eine Auflistung der für Vorstellungen infrage kommenden Verlage, aus denen jeder eine Auswahl der potentesten Partner treffen kann, wenn er sich per Google über dessen Bücher und Erfolge informiert.

https://de.wikipedia.org/wi…/Liste_deutschsprachiger_Verlage

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger, Lektor, Coach, Buchautor
2. Vorstand gemeinnütziger Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160220

Es ist schon erstaunlich, wie viele verschiedene Charaktere sich bei uns einfinden. Der Eine traut sich nicht wirklich, seine Geschichte anzubieten, der Andere ist so sehr von seinem Werk überzeugt, dass sich jedweder Lektor schon ‚vom Anschreiben allein’ her abgestoßen fühlt. Der Dritte ist bereits von so vielen Verlagen abgelehnt worden, dass er es – trotz anderslautender Überzeugung – nun ‚doch’ als Selfpublisher versuchen möchte.
Schließlich stoßen auch Leute zu uns, die in den diversen Schreibforen da draußen auf ziemlich eigentümliche Weise – sagen wir mal – ‚unterrichtet’ worden sind, sodass sie es bei uns schwer haben, sich mit den vortrefflichen Schreibtechniken der höchst erfolgreichen Altmeister befassen zu können.
Alle haben jedoch den unstillbaren Drang, ihre Werke einer möglichst großen Anzahl von Lesern zur Verfügung zu stellen, auch wenn anfangs nicht viel dabei verdient ist.
Wir können nicht ‚allen’ helfen. Wir können nur denen helfen, die ihre Chance mit scharfem Auge erkannt haben und sich ernstlich auf den Hintern setzen wollen. Denn selbst wenn wir die Gelegenheit haben, einem offensichtlich erkennbaren Talent ein Empfehlungsschreiben für die großen Publikumsverlage mitzugeben, werden sie so manches Mal trotzdem ignoriert.
Woran mag das liegen?

Ich habe mir erlaubt, die Anschreiben jener Autoren zu begutachten, die – trotz Empfehlungsschreiben von unserer Seite – von den Großverlagen da draußen abgelehnt worden sind.
Gut, der eine oder andere hat wohl ‚doch’ zu dick aufgetragen. In diesem Fall empfehlen wir natürlich, wenigstens die künftigen Anschreiben von uns ‚gegenlesen’ zu lassen. Vier Augen sehen mehr als zwei.
Aber manche Anschreiben waren wirklich gut formuliert: Höflich, sachlich und die Referenzen – bamm, bamm, bamm – ohne Schnörkel und Übertreibungen. Man hätte also meinen können, sie wären als vielversprechende, künftige Bestseller-Autoren mit Handkuss aufgenommen worden.
Aber denkste …!

Ein bisschen Licht konnte ich in die Sache bringen, als ich mich mit den Lektoren jener Verlage unterhalten habe, für die ich früher fleißig geschrieben hatte. Zwar bestätigten sie mir, dass so ein offiziell abgefasstes Begleitschreiben sicherlich seine Berechtigung hat. Schließlich stammt es von einer renommierten Autorenschule und nicht von irgendeinem Druckkostenzuschussverlag oder so. Der ORF ‚verlangt’ sogar ein Empfehlungsschreiben. Also können wir davon ausgehen, dass Werk und Autor wohl tatsächlich etwas ‚genauer’ in Augenschein genommen worden sind.
Bei der Frage, ‚warum’ denn die Autoren nun, trotz allem, ein Ablehnungsschreiben erhalten haben, gingen die Meinungen auseinander. Ich bekam – erwartungsgemäß – so viele Antworten, wie ich Gespräche geführt hatte. Patentrezepte gibt es also nicht. Die gab es nie!

Hier jedoch eine entsprechende Liste der erhaltenen Antworten auf meine Frage nach dem ‚Warum’:

1. Passt grundsätzlich nicht ins Programm
2. Zu viele gute Autoren in Wartestellung
3. Trifft nicht den Kern der entsprechenden Sparte
4. Trifft nicht den Zeitgeist
5. Persönliche Geschmackssache

Punkt 1. kenne ich aus meinen Anfangszeiten als Schriftsteller, und der Wortlaut könnte auch gut und gerne mit der Erklärung aus Punkt 5. ersetzt werden. Und man muss den entsprechenden Lektor oder Herausgeber auch verstehen, denn er liest wohl gut ein Dutzend Treatments neuer Manuskripte täglich und entscheidet aufgrund des persönlichen Geschmacks, ob er das ‚Manuskript als solches’ überhaupt erst in die Hand nehmen will.
Und wenn er dann tatsächlich zum Manuskript greift, dann kann er aus Zeitmangel nur stichprobenweise hier und da einige Zeilen überfliegen. Sorry, aber das ist die gängige Praxis. Findet er dabei nicht ‚das’, was er von einer sprichwörtlichen ‚Goldenen Gans’ erwartet, dann lehnt er ab. Rigoros. Ohne Gewissensbisse.
Man schätzt, dass bei einem der großen Publikumsverlage ein einziger Bestsellerautor an die fünfhundert oder tausend ‚Versuchskaninchen’ an Nachwuchsautoren finanzieren muss. Man kann sich also die Chancen ausrechnen, wenn man bei seiner Bewerbung nicht wirklich professionell auftritt.

Diese Erfahrungen sind auch der Grund, warum wir seinerzeit den gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V. gegründet haben. Unsere Helfer sind seither in der Lage, ‚so lange’ mit unseren Schützlingen zu arbeiten, bis sie erstens qualitativ hochwertige Publikationen vorweisen können und bis sie zweitens genug Referenzmaterial gesammelt haben, damit es sich lohnt, ihnen ein professionell abgefasstes Begleitschreiben mitzugeben. Eine echte Möglichkeit sie wenigstens in die Nähe der TopTen aktueller Autoren-Bewerbungen zu katapultieren.
Also, eine bessere Chance ‚sehen’ wir nicht, sonst würden wir sie unseren Schützlingen anbieten.
Aber es ist ja auch nicht besonders schlimm, wenn unsere Autoren – nun als Stammautoren – trotzdem noch eine Weile bei uns bleiben und die großartige Möglichkeit nutzen, ihre Werke unter dem Schwanenfeder-Logo von Sarturia zu publizieren.
Wenn sie fleißig mithelfen den Verkauf ihrer Bücher anzukurbeln – Gelegenheiten gibt es ja genug – dann lässt es sich eine Weile bei uns aushalten. Als gemeinnütziger Förderverein fehlen uns zwar die Millionen, die einer der großen Publikumsverlage in seine Autoren investieren kann, aber dafür haben unsere Schützlinge die absolut geniale Möglichkeit, sich als Helfer zu etablieren.
Nicht nur, dass man nirgendwo ‚mehr’ über Literatur lernen könnte als auf einem Helfer Posten bei Sarturia, nein, unsere Aktiven Helfer sind darüber hinaus gar nicht darauf angewiesen, allein von ihren mageren Tantiemen zu zehren. Durch eine ansehnliche Erfolgsbeteiligung an den Umsätzen der Publikationsplattform, erreichen unsere Aktiven Helfer nämlich im Laufe der Zeit eine echte finanzielle Grundsicherung.
Tja und eines Tages sind sie dann tatsächlich in der Lage, sich nur noch allein und ausschließlich um die Vermarktung ihrer Werke und Talente kümmern zu können. Und dies ist dann wirklich die ultimative Chance, die wir unseren Freunden verschaffen können. Denn wer oft genug ‚hoch genug’ springen kann, der erreicht schließlich auch die Trauben, die dem Fuchs im Märchen ‚zu sauer’ sind …!

Mein heutiger Tipp für angehende Autoren:
Entwickelt euch langsam aber sicher zu Profis. Informiert euch dabei genau über eure Möglichkeiten. Vergleicht die Dienstleistungen eurer anvisierten Partner untereinander, und wählt diejenigen aus, die euch die größtmögliche Sicherheit bieten. Schaut vor allem, ob sie nur an euch verdienen wollen, oder ob sie euch helfen werden, den großen Sprung zu den Publikumsverlagen wagen zu können.

Als Verleger und zweiter Vorstand des Fördervereins, vor allem aber als treuer Freund fleißiger Autoren, möchte ich in jedem Fall dabei zusehen, wie ihr ‚gewinnt’.

Herzliche Grüße

Dieter König
Förderverein Sarturia Autorenschule e. V.
Finkenweg 9
72669 Unterensingen
Tel.: 07022-941716-1
info@sarturia.com
http://www.sarturia.com
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http://www.sarturia.com/geldverdienen/

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