Verleger Blog

Verleger Blog 20190919
Riesen-Chance

Liebe Freunde!
Seit dem Jahr 2011 verzeichnet der deutsche Buchhandel in Folge einen dauerhaften und signifikanten Umsatzrückgang. Laut ‚Börsenverein des Deutschen Buchhandels‘ schrumpfte der Markt allein im letzten Jahr, also 2017, um satte 1,6 Prozent. Die Händler verloren also gute 140 Millionen Euro an Buchverkaufs-Einnahmen gegenüber 2016, dem Jahr zuvor.

Das allein sollte schon alarmierend klingen.
Vergleicht man jedoch den absoluten ‚Höchstumsatz‘ des Buchhandels, der – mit sage und schreibe 9,734 ‚Milliarden‘ Euro – im Jahre 2010 erreicht worden ist, so errechnet sich über die sieben betrachteten Jahre ein Umsatz-Gesamt-Verlust von ganzen 603 Millionen Eurolingen.
Zum Vergleich: Soviel kostet der Neubau eines Riesen-Kreuzfahrschiffes der ‚Royal Princess‘ – Klasse.

Aber schlimmer noch: Wenn man das stete Wachstum der Buchbranche zuvor, also seit Anfang der Aufzeichnungen im Jahre 1976 verfolgt, dann errechnet sich bis zum Jahres-Höchstumsatz im Jahre 2010 ein unvorstellbarer Umsatzzuwachs von nahezu 6,7 Milliarden.
Nein, das ist nicht der Gesamt-Umsatz … das ist allein ‚der Zuwachs‘, den der Umsatze im Buchhandel während dieser Zeit erfahren hat.
Unglaublich, oder nicht?

Warum aber sind die Umsätze seit 2011 permanent und eklatant rückläufig? Welche Gründe könnte es dafür geben?
Liegt es wirklich daran, dass die Bundesbürger lesefaul geworden sind? Liegt es vielleicht daran dass sie ihre Unterhaltung inzwischen in ‚anderen‘ Medien suchen? Solches könnte ja durchaus sein.
Aber untersuchen wir doch einfach mal eine Statistik, die uns eventuell weiterhelfen könnte:

Laut ‚Statista.com‘ gab es 2017 in der deutschsprachigen ‚Bevölkerung ab 14 Jahre‘ tatsächlich rund 9,25 Millionen Personen, die ‚täglich‘ ein Buch zur Hand nahmen.
Wie viele Bücherfans es geben mag, die nur sporadisch lesen, konnte ich nicht ermitteln. Man müsste sie nämlich als Schätzung zur ermittelten Zahl der täglichen Leser hinzuaddieren.
Aber selbst ‚ohne‘ diese fehlende Schätzung widerspricht das gefundene Ergebnis doch wohl deutlich der Annahme, wir hätten lesefaule Bundesbürger.

Erlaubt mir also bitte, die Frage aus einem ganz anderen Blickwinkel zu stellen, indem wir einen professionellen Lektor zu Wort kommen lassen, der von Frau ‚Laura Backes‘ für den ‚Spiegel‘ interviewt worden ist:

https://bit.ly/2QFfSr6

Zitat eins:
„Es wundert mich immer wieder, wie viele Menschen Bücher schreiben wollen – und glauben, dass sie es können.“
Ende Zitat

Vielleicht liegt das Problem ja genau ‚hier‘ begraben: Alter Hut: Die Lektoren unserer Großverlage suchen eifrig nach Werken von Autoren, mit denen man die Leser vom Hocker reißen kann. Es ist deshalb nur zu gut verständlich, dass sie vom gegenwärtigen Angebot enttäuscht sein müssen, wo doch der Großteil der Autoren den Argumenten der ‚Gurus‘ da draußen zufolge seine Geschichten einreicht, ohne sich jemals Gedanken darüber gemacht zu haben, wie man spannende Bücher schreiben könnte.
Mir persönlich ist diesbezüglich schon im Jahre 2004 die Erkenntnis gekommen, dass angehende Autoren besondere Unterstützung benötigen, wenn sie sich aus dem Heer der mittelmäßigen Schreiberlinge herausheben wollen.
Aber recherchieren wir weiter:

Zitat zwei:
„Es werden die absurdesten Texte eingereicht, und ich bekomme etwa zehn davon am Tag. Bei den meisten ist schnell klar, dass kein großer Schriftsteller dahintersteckt, sondern ein Mensch, der nicht genügend Talent besitzt.“
Ende Zitat

Hier regt sich Widerspruch in mir als Akademieleiter: Wir hier, auf den Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie, machten ja im Laufe der Jahre die erfreuliche Erfahrung, dass die meisten Autoren, denen man nur genug Gelegenheit gibt, auf einmal echt spannende und lesenswerte Geschichten hervorbringen können. Das Argument ‚grassierender Talentfreiheit‘ möchten wir deshalb ‚so‘ nicht stehen lassen.
Meiner persönlichen Meinung nach ‚schlummert‘ das Talent zuweilen sicherlich still in unseren Mitbürgern. Aber es wartet nur darauf, sich – mit etwas Hilfe – zu einer wahren Blütenpracht entfalten zu können.
Den Beleg für diese Aussage sieht man an der steten Weiterentwicklung unserer erfolgshungrigen Autoren und Diplomträger.

Zitat drei:
„Viele Schreiber sitzen einem Missverständnis auf: Als Verlag sind wir keine Literaturförderinstitution, sondern ein Unternehmen, das am Jahresende eine positive Bilanz liefern muss.“
Ende Zitat

Ich denke, nach dem vorhergehenden Zitat löst sich der Knoten in Wohlgefallen auf, denn wir haben aus dem Vorhergehenden erfahren können, dass ein Verlag aus puren wirtschaftlichen Gründen auf den Eingang professionell erstellter Manuskripte angewiesen ist. Bleiben diese aus, so sinken in der Folge ganz zwangsläufig die Umsatzzahlen.

Was heißt das nun für uns Literatur-Studenten?
Ganz einfach: Wenn wir dem Herausgeber eines der etablierten Publikumsverlage ein professionell gestyltes Manuskript mit aktuellem Thema liefern, dessen Plot spannende Wendungen enthält und dessen Ende der zuständige Herausgeber nicht erwartet hat, dann wird er erregt aus seinem Sessel springen, und das Notwendige in aller Eile veranlassen. Denn er hat eine Verantwortung seinem Verleger gegenüber, die er nicht tragen kann, wenn er permanent mit allzu schwachen Manuskripten überhäuft wird.

Eure Riesen-Chance als erfolgshungriger Autor liegt also darin, dem frustrierten Herausgeber endlich ein Manuskript vorzulegen, das ihn aus seiner Lethargie reißt und Adrenalin durch seine Arterien schießen lässt. Denn der Gute ist tatsächlich auf der Jagd nach ‚herausragenden‘ Manuskripten.
Das Jagdfieber packt ihn, sobald er im Geiste die Kassen klingeln hört. Und die hört er klingeln, wenn er das ‚eine‘ Manuskript auf dem Schreibtisch entdeckt, das ihn vom Hocker reißt.

Versteht ihr die Gesetzmäßigkeit?
Ihr sichert ihm in diesem Fall seinen gut bezahlten Job, den er in der Tat ‚verlieren‘ würde, wenn euer Manuskript genauso langweilig wäre wie diejenigen, die er tagtäglich anschauen muss, ohne wirkliche Hoffnung auf Erlösung.

Möglicherweise ist die sinkende literarische Qualität der eingehenden Manuskripte gegenwärtig einer der Gründe für den massiven Umsatzrückgang in der Buchbranche. Ich persönlich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, dass ein Verlag, der ‚mehr‘ professionell gestylte Manuskripte auf den Schreibtisch bekommt als andere, ganz sicher auch mehr Bücher ‚verkaufen‘ wird.
Es bleibt also euch selber überlassen, ob ihr weiterhin auf die Tipps aus den Schreibgruppen vertraut, oder ob ihre euch aufrafft und professionelle Unterstützung in Anspruch nehmt.

Ich will es nicht beschönigen: Das Studium bei Sarturia® verlangt eine Menge Durchhaltevermögen; umso mehr, je höher man sich auf den Förderstufen emporarbeitet. Die wachsende Professionalität ist jedoch eine absolut geile Belohnung, auch wenn damit das Ziel noch nicht ganz erreicht ist.
Der Kreis schließt sich erst mit eurem professionell gestylten Schlüsselroman, den wir für euch bei den angesagten Publikumsverlagen vorstellen.

Wir glauben an euch! Sarturia® ist vor allem deshalb so erfolgreich, weil ihr auf den Förderstufen etwas ‚ganz Besonderes‘ seid.

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der kompetenzorientierten Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20190826
Liebe Freunde!

Zunächst einmal ein riesengroßes Dankeschön für die Hilfe, die ihr euch gegenseitig zukommen lasst. Die meisten Autoren wissen es natürlich noch nicht zu schätzen, aber der Weg, der ihnen durch eure Aufopferungsbereitschaft vorbereitet wird, stellt sich tatsächlich als einmalig in der Welt der Literatur dar.

Das kann man vor allem daran erkennen, dass Autoren und Literaturpreisträger, die draußen schon eine Menge Erfolge vorweisen können, urplötzlich auf ihrem Weg Halt machen und sich neugierig und interessiert nach unserer überragenden Technologie umschauen.

Natürlich haben die Stars der Selfpublisher-Szene da draußen alle schon ihre Berater und ihre Testleser. Und sie haben aufgrund ihrer Rührigkeit tatsächlich schon gewisse Erfolge aufzuweisen. Doch wenn sie unsere Technologie kennenlernen, erleben sie plötzlich einen lauten Knacks im Getriebe; in der Folge fahren sie rechts ran, um mehr über uns und unsere Tech zu erfahren.

Geiles Gefühl, das; zeigt es doch wieder mal besonders eindringlich, dass wir schon immer auf dem richtigen Weg waren.

Anyway: Wir sind noch nicht am Ziel, und es bedarf noch ‚einiger‘ Verbesserungen im Workflow, bis wir genügend viele Diplome und Zertifikate an die erfolgreichen und selbstbewussten unserer Schützlinge aushändigen dürfen.

Aber gerade diese Zertifikate stellen eine wichtige Werbemaßnahme für unsere Autoren dar. Tatsächlich erweisen sie sich in der Praxis wirksamer als die üblichen Angaben in der Vita: Wir generieren mit unserer Technologie – und den wohlverdienten Zertifikaten – ganz offensichtlich einen Grad von Mund-zu-Mund Werbung, von dem andere nur träumen. Daran sollten wir uns stets erinnern.

Und damit kommen wir letztlich zu den noch übrig gebliebenen Schwachstellen in unserem Workflow.

Die Einteilung in einzelne Posten ist organisch gewachsen und hat sich den wechselnden Anforderungen angepasst. Das Training funktioniert hervorragend. Wir müssen also nur noch dafür sorgen, dass die Zahnräder reibungslos ineinandergreifen, sodass wir nicht ständig doppelte Arbeite machen müssen – oder gar etwas Wichtiges übersehen.

Fangen wir mit dem markengeschützten Coaching an, das zumeist immer noch mit dem Lektorat verwechselt wird:

Es geht ja allein um die Dramaturgie, um den Plot, um den Handlungsablauf, um die Logik im Text; generell also um die Frage, wie kann man ein Manuskript noch spannender gestalten? Sind Längen im Textfluss oder findet man als Leser gar seitenlange Monologe? Erscheint der Einstieg als gelungen; und lässt das Ende der Geschichte ein ‚gutes Gefühl‘ zurück?

Wenn wir‘s richtig machen, ist unser Training effizienter als alles andere, wie wir ja aus Erfahrung wissen; und zwar sowohl für den Coach als auch für den Autor. Ich behaupte sogar, dass die teuer bezahlten Studienlehrgänge an den Unis lange nicht so nachhaltig wirken wie unser kompetenzorientiertes Training hin zu ‚immer besseren‘ Manuskripten.

Praxis ‚vor‘ Theorie eben …!

Nirgends lernt man mehr über Dramaturgie, als wenn man sich intensiv und ausdauernd mit ihr auseinandersetzt. Die markengeschützte Technologie von Sarturia® ist schon seit langem führend auf diesem Gebiet, denn bei unserem Training ist es überhaupt nicht schlimm, wenn der Coach auch mal etwas übersieht; es ist ‚immer‘ jemand da, der ihm unter die Arme greift und ihm sagt, wie er es besser machen kann, denn genau ‚daraus‘ erwächst ja seine ständig steigende Professionalität. Und ‚das wiederum‘ ist genau unser markengeschütztes Coaching, so wie es zu sein hat.

Beim Lektorat – also in der nächsten Stufe – funktioniert es ganz ähnlich, nur dass wir hier die entsprechenden Kommentare an den rechten Rand des Manuskripts schreiben.

Lasst es mich ganz deutlich ausdrücken: Die bereits erfolgreichen Autoren und die neu hinzugekommenen Literaturpreisträger haben wir ‚nur und ganz allein‘ deshalb gewonnen, weil wir in der Lage sind, ‚die wirklichen Feinheiten‘ aufzuspüren und zu kommentieren. Sonst macht sich ja kein Lektor und kein Herausgeber die Mühe, explizit auf solche Schwachstellen hinzuweisen. Im Gegenteil, sie schmeißen die Manuskripte lieber auf den großen Haufen abgelehnter Werke, während die Kleinstverleger und die Selfpublisher die Bücher trotz ihrer offensichtlichen Mängel auf Amazon & Co. publizieren. Der drastische Rückgang der Buchumsätze quer durch die gesamte Branche, scheint meiner Meinung nach eine der Folgen des aktuellen Niedergangs literarischer Qualität zu sein.

Das ist auch der eigentliche Grund, warum Sarturia® vor nunmehr vierzehn Jahren ins Leben gerufen wurde: Ganz besonders wichtig ist dabei, dass sich unsere Schützlinge auf jeden Fall ‚über‘ den sinkenden Qualitätsstandard in der Literaturszene erheben können; so weit wie möglich! Auf diese Weise können sie zumindest sicher sein, dass es ‚nicht‘ an ihrer Schreibe gelegen hat, wenn ein Verlag sie ablehnt. Und es erübrigt sich dann auch, auf die ‚bösen‘ Verleger zu schimpfen …!

Mit den ‚Feinheiten‘ im Training sieht es ‚so‘ aus: Da bezahlte Lektoren bisher an der gestellten Aufgabe gescheitert sind und die heranwachsenden Herausgeber sich erst langsam herantasten müssen, werde ich selber wohl auf absehbare Zeit Chef-Tech-Keeper bleiben. Aber das ist die letzte Hürde, die ich nehmen muss, um schließlich Vollzeit bei den Herausgebern der Publikumsverlage präsent zu sein.

Und da freue ich mich natürlich jetzt schon drauf, denn ich habe genügend viele Argumente, warum ‚die Großen‘ gerade unsere zertifizierten Autoren unterstützen sollten; schaffen sie sich damit doch ihr eigenes Backup, damit die vielversprechenden Autoren nicht etwa ‚ganz‘ aussterben.

Sarturia® war schon immer etwas ganz Besonderes; der aktuelle Facebook-Erfolg ist nur eine weitere Bestätigung dafür.

Wir wollen hoch hinaus. Und wir freuen uns über jeden, der den Klimmzug mit uns schafft.

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der kompetenzorientierten Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180811
Falsche Quellen

Wenn man sich wachen Auges umschaut, dann sieht man, dass ‚nichts‘ ohne die Meinung anderer abläuft. Sei es beim Kauf eines Autos, bei der Wahl eines neuen Kleides oder am Stammtisch, wenn man die Politiker kritisiert.

Gleiches kann man nun vor allem im Internet finden, wenn man sich anschaut, wie viele Mitglieder sich in Schreibgruppen tummeln oder sich einfach nur auf Facebook-Auftritten unterhalten.

Nein, das ist nichts Schlechtes. Es ist das Bedürfnis nach sozialen Kontakten, die ein entsprechendes Verhalten verlangt. Man fühlt sich einfach wohler, wenn einen die Bekannten und Freunde in der eigenen Meinung bestätigen, oder im eigenen Kummer beiseite stehen.

Menschen brauchen einander. Menschen sind keine Alleingänger oder notorische Einzelwesen. Menschen suchen Kontakt zu Gleichgesinnten und fühlen sich in ihrer Gesellschaft wohl.

Aber Achtung: Wir wissen alle aus der Vergangenheit, dass es fatal sein kann, wenn man sich die falschen Freunde aussucht oder einem falschen Propheten folgt.

Wie aber kann man der drohenden Gefahr ausweichen? Wie kann man Unheil vermeiden?

Ich erlaube mir, den Vorhang ein wenig zu lüften um etwas Licht auf die hier vorherrschenden Gesetzmäßigkeiten scheinen zu lassen:

Dazu hier ein Beispiel mit vier Möglichkeiten.

A. Andrea Goldstück schwärmt von Alfons Glücksritter und rät jedem der es hören will zu einer Zusammenarbeit mit dem Teufelskerl.

B. Berta Silbermünze rät jedem von diesem Glücksritter ab und erzählt, dass er alle, die ihm nahe kommen, über den Tisch zieht und schädigt.

C. Claudia Kupfermünze warnt ebenfalls jedermann vor Alfons G. und erzählt wiederholt von dessen unseriösem Verhalten und den fürchterlichen Untaten des Unholds.

D. Dietlinde Zinnsoldat wiederum lobt Alfons Glücksritter in den Himmel und preist dessen Seriosität in den höchsten Tönen.

Vier Meinungen, vier Quellen, vier Fragezeichen, und ihr, liebe Freunde, als Ratsuchende dazwischen …!

Eines ist auch dem unerfahrensten aller Erdenbürger klar: Zwei der vier Ratgeber müssen sich irren, denn es kann nur ‚eine Wahrheit‘ geben; so die landläufige Meinung.

Ehe wir jedoch der Sache analytisch auf den Grund gehen, möchte ich gerne über ‚den ersten Gedanken‘ sprechen. Der ‚erste Gedanke‘ im vorliegenden Fall wäre nun, sich einer Person anzuvertrauen, die man kennt und von der man annimmt, dass sie einen gut beraten wird. Klingt doch logisch. Oder? Ich meine, rein vom Gefühl her, wäre das doch die beste Möglichkeit, oder nicht …?

Aber – ganz im Ernst – das widerspricht nun leider ganz und gar einer korrekten ‚analytischen Vorgehensweise‘, zu der wir Menschen eigentlich fähig sein sollten.

Hier kommt nämlich – dazu passend – ein Schwank aus meiner eigenen Erfahrung:

Als Vollblut-Künstler war ich – seit meiner Volljährigkeit – im Nebenberuf als leidenschaftlicher Pop-Musiker tätig. Irgendwann habe ich dann einer vielversprechenden Sängerin einen Rat erteilt, weil sie mich darum gebeten hatte. Warum auch nicht?

Nun, ich verwies sie seinerzeit, mit einer Empfehlung meinerseits, an das einstige ‚Mikulski Plattenlabel‘, weil die Leute dort jenen Stil favorisierten, den die Sängerin repräsentierte, vor allem aber, weil ich den dortigen Beauftragten für ‚Artist & Repertoire‘ beruflich sehr gut kannte und schätzte.

Das angehende Sternchen bedankte sich erfreut über meine Empfehlung, kam aber am nächsten Tag zurück zu mir und beschwerte sich über den Rat, den ich ihr erteilt hatte. Sie murmelte etwas von ‚sie lasse sich nicht von mir über‘n Tisch ziehen‘ und ‚es sei ja bekannt, dass ich junge Sängerinnen bloß zu meinem Vorteil ausnutze‘.

Rrrummms …!

Tja, liebe Freunde, damals hatte ich noch keinen blassen Schimmer von den herrschenden Gesetzmäßigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen. Drum guckte ich bloß dumm aus der Wäsche.

Natürlich hatte ich es gut mit ihr gemeint, und niemand konnte das besser beurteilen als ich selbst. Vor allem hatte ich ‚keinerlei Lohn‘ aus dieser Empfehlung zu erwarten; es war ein reiner Freundschaftsdienst.

Erst lange Zeit später kam ans Tageslicht, dass es ihr eigener Vetter gewesen war, der ihr Angst vor mir gemacht hatte. Keine Ahnung, er hatte vielleicht befürchtet, seinen Einfluss auf das Mädchen zu verlieren oder sonst irgend so einen weit hergeholten Quatsch. Auf jeden Fall hatte das verunsicherte Kind auf seinen Rat hin eine wirklich erstklassige Chance in den Wind geschlagen, ohne sie jemals ausgetestet zu haben.

Ich lernte daraus, dass man Vettern – oder anderen nahestehenden Personen – keineswegs blauäugig vertrauen sollte.

Zurück zu unserem Beispiel mit den vier teils widersprechenden Aussagen: Wie kriegen wir nun heraus, auf wen wir am besten hören sollten?

Die Sache ist – im Prinzip – ganz einfach. Ich behaupte das einfach mal so, wohl wissend, dass es nicht für alle Zeitgenossen so einfach sein wird. Aber nehmen wir mal an, ihr seid clevere Menschen, die nicht bereit sind, sich ein ‚X‘ vor ein ‚U‘ vormachen zu lassen. Was tut ihr also?

Nun, ich selbst würde in diesem Fall alle vier Quellen, von denen die unterschiedlichen Ratschläge stammen, einzeln untersuchen und ganz genau unter die Lupe nehmen.

Die wichtigsten Fragen dabei: Wie stehen die einzelnen Personen zu unserem Alfons Glücksritter? Kennen sie ihn persönlich? Wenn ja, wie lange? Haben sie schon mit ihm zusammengearbeitet? Wenn nein, woher beziehen sie ‚dann‘ die Grundlagen für ihre ganz persönliche Meinung?

Natürlich sind solcherlei Recherchen nicht einfach. Nicht alle Menschen sind dazu fähig. Aber, wie gesagt, wir gehen davon aus, dass eure Zukunft von der richtigen Entscheidung abhängt, und dass ihr clever genug seid, die Fakten und Tatsachen herauszufinden und richtig auszuwerten.

Erste Möglichkeit:
Bei den Recherchen stellt sich heraus, dass Anna Goldstück eine langjährige Mitarbeiterin von Alfons Glückritter ist. Sie hat mit ihm zusammen das Unternehmen aufgebaut, und die beiden machen bemerkenswert gute Umsätze zusammen.

Berta Silbermünze dagegen kennt zwar Alfons Goldstück ebenfalls, will aber aus verschiedenen Quellen erfahren haben, dass er ein Schleimbeutel ist, mit dem man sich am besten nicht einlässt. Nachgeprüft hat sie die Aussagen ihrer diesbezüglichen Quellen nicht; das wäre ihr ‚schon zu blöd, denn sie kenne ja die Wahrheit über ihn‘.

Urteilt bitte selber, wer von den beiden die richte und wer die falsche Quelle ist, und von wem ihr die Informationen, die für eure Zukunft wichtig sind, verwenden wollt. Wir wollen ja nicht, dass ihr mit eurer Entscheidung gegen die Wand fahrt.

Zweite Möglichkeit:
Bei euren Recherchen stellt sich heraus, dass Claudia Kupfermünze ein Konkurrenzunternehmen zu Alfons Glücksritter betreibt – oder betreiben möchte. Sie selber hat ’nie‘ mit ihm zusammengearbeitet, kann also gar nicht wissen, wie er tickt. Ihre Warnung vertritt sie aber recht vehement.

Dietlinde Zinnsoldat hat nichts mit Alfons Glücksritter zu tun, schwärmt aber von ihm. Eure Recherchen ergeben aber, dass Dietlinde Zinnsoldat das Gleiche vorhat, wie ihr selber, aber nicht will, dass ihr jemand zuvorkommt. Sie steht also zu euch selber in Konkurrenz. Und da Dietlinde Zinnsoldat gehört haben will, dass Alfons Glücksritter Leute, die ihm vertrauen, prompt zugrunde richtet, könnt ihr euch leicht ausrechnen, ‚warum‘ die ’nette Dame‘ euch mit ‚gerade diesem‘ Mann verkuppeln möchte.

Na? Fällt der Groschen?
Und fällt euch die Entscheidung in diesen beiden Fällen ebenfalls leicht?

Natürlich gibt es noch ‚weit mehr‘ gänzlich unterschiedliche Ergebnisse, die bei euren Recherchen zutage treten könnten. Aber wenn ihr wirklich gewissenhaft recherchiert habt und euch nicht nur mit bloßen Meinungen zufrieden gebt, dann wird es euch leicht fallen, die jeweils ‚falsche Quelle‘ zu enttarnen und euch auf die richtige Quelle zu verlassen.

Rechnen wir das ‚eben Angesprochene‘ auf die verschiedenen Meinungen im Internet hoch, dann kriegt man wahrlich große Augen. Man stellt fest, dass der Großteil der Meinungsvertreter ‚gar nichts weiß‘ sondern nur drauflos labert weil sie aus Gewohnheit stets mit der Herde mitlaufen.

Andere dagegen glauben persönlich einen triftigen Grund zu haben, jemanden unbedingt verunglimpfen zu müssen.

Eine dritte Sorte versucht, Leute aus eigensüchtigen Motiven heraus von etwas abzuhalten oder sie zu etwas Bestimmten zu veranlassen.
Und so weiter und so fort.

Fassen wir zusammen: Man erkennt bei genauem Hinschauen, dass ‚seriöse‘ Meinungen leider ‚kaum‘ zu finden sind. Die Mehrheit scheint tatsächlich die eigene Meinung auf ‚persönlichen Motiven‘ zu gründen und ‚über alles‘ zu erheben. Das heißt, dass sich‘s der clevere Zeitgenosse zweimal überlegen sollte, ehe er die persönliche Meinung andere Leute für bare Münze nimmt.

Die Lösung ist natürlich – ich erwähnte es bereits – die eingehende Recherche.

Schaut euch zum Beispiel manche Selfpublisher-Päpste an, die ihre Meinung als allgemeingültig deklarieren. Diese Meinung hört sich ja auch allzu gut an, klar. Aber untersucht man die Herrschaften und nimmt sie genau unter die Lupe, dann kommt vielleicht heraus, dass sie etwa von relevanten Verlegern abgelehnt worden sind und es nun als Selfpublisher probieren. Und weil ‚auch das‘ nicht den gewünschten Erfolg erbringt, versuchen sie es als Meinungsmacher, um wenigstens unter ihrer Fangemeinde etwas zu gelten.

O nein, nicht alle Meinungsmacher sind mehr oder weniger erfolglos. Meinen Recherchen zufolge gibt es schon den einen oder anderen Selfpublisher, der geradezu sagenhafte Stückzahlen vorweisen kann. Aber schaue ich genauer hin, dann hat er sich einen der finanzkräftigen Verleger zu Hilfe geholt, der seinen Roman möglicherweise gerade im Augenblick zum Seller oder gar Bestseller macht.

Aber das findet ihr ’nur dann‘ heraus, wenn ihr gewissenhaft recherchiert und euch allein auf euch selber verlasst. Dann ist es auch relativ einfach, die großspurigen Augenwischer zu enttarnen. Schaut euch ihre Vita an. Notfalls fragt sie einfach, welche Stückzahlen ihre Bücher erbringen.

Und lasst euch nicht mit Herumgerede oder Geschwafel abspeisen. Fakten sind Fakten und können auf einfache Weise dargelegt werden. Und wenn bei euren Recherchen herauskommt, dass euer gut aussehender Meinungsmacher an die fünfundzwanzig Ebooks bei Amazon hochgeladen und dabei insgesamt im Laufe der Zeit hundertfünfunddreißig Exemplare verkauft hat, dann streicht ihn bitte als Quelle.

Die ‚richtigen‘ Quellen weisen ganz andere Stückzahlen auf, selbst wenn sie nur von einer einzigen Ausgabe eines einzigen Titels stammen.

Ich sage euch aus der Praxis, wie die Spiele von den ‚falschen Quellen‘ da draußen gespielt werden:

Etwa im Jahre 2012 hatten wir zu Demonstrationszwecken eine Ebook bei Amazon hochgeladen. Es dauert nicht lange, da kletterte die Verkaufsplatzierung bis knapp an die Top-Hundert-Marke. Drei oder vier begeisterte Fünfsterne-Bewertungen trieben die Verkäufe an.

Da schaltete sich plötzlich eine Clique irgendwelcher Leute mit einer ganzen Reihe von Einsterne-Bewertungen ein, deren Texte – sagen wir – weit unterhalb der Gürtellinie lagen.

Wir nahmen nach abgeschlossenem Test das Buch aus dem Vertrieb und besprachen den Fall im Autorenforum, sodass jeder sich seine eigene Meinung bilden konnte.
Auch ‚das‘ gehört zum notwendigen Know-how in der heutigen Zeit, wenn man als Autor Erfolg haben will. Denn es kostet wertvolle Zeit und unnötig viel Geld, einen falschen Weg zu verfolgen, auf dem man schlussendlich ‚dann doch‘ stecken bleibt.

Ich werfe bei diesen Worten ganz bewusst einen Seitenblick auf jene Autoren, die seit Jahren ‚erklären‘, wie das Geschäft ‚geht‘, aber selber noch immer etwa auf dem gleichniederen Erfolgslevel zu finden sind, wie schon Jahre zuvor.

Ich möchte wetten, sie hören immer noch auf die falschen Quellen. Denn wenn sie die richtige Quelle zu Rate gezogen hätten, dann müsste man eine Weiterentwicklung wahrnehmen können.

In diesem Sinne wünsche ich euch erfolgreiche Recherchen und einen guten Blick für das Wesentliche.

Wie man unbemerkte Schwachstellen in seiner eigenen ‚Schreibe‘ ausmerzen kann, könnt ihr ja auf den Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie trainieren. Ihr braucht dann nur noch die Fähigkeit, die richtigen Quellen von den falschen zu unterscheiden, und schon landet ihr im Büro eines wohlgesinnten Herausgebers, der euch zeigt, wie man aus eurem Manuskript einen Seller oder gar einen Bestseller machen kann.

Und genau ‚das‘ wünsche ich euch von ganzem Herzen.
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Verleger Blog 20180809
Hetzen statt Weiterkommen

Echte Schriftsteller hetzen nicht gegen andere Leute. Sie machen ihren Job ‚so gut‘, dass sie so etwas nicht nötig haben. Im Gegenteil, sie helfen hilfesuchenden Leuten gegebenenfalls auf die Sprünge. Echten Schriftstellern fällt es gar nicht ein, sich abwertend oder negativ zu äußern; dafür ist ihnen die Zeit zu schade.

Anders die sogenannten ‚Hater‘ und ‚Flamer‘, die sich im Internet tummeln. Sie sind – meist mehrmals – gescheitert weil sie nicht in der Lage sind, wirkliche Leistung zu erbringen, und sie lassen nun ihren Frust an den Leichtgläubigen aus, die ihnen blauäugig Glauben schenken.

Auch bei Sarturia® tummelten sich schon mal solcherart ‚gescheiterte Existenzen‘, die nichts fertig brachten, aber dafür gegen die einfachsten Regeln verstießen und sich nun in der Folge da draußen das Maul zerreißen müssen.
Natürlich haben ihre Hasstiraden manchmal Wirkung auf die hoffnungsvollen Autoren und Selfpublisher da draußen; sie lassen sich dann hin und wieder von ‚solcherlei Genöle‘ verunsichern und sind dann naturgemäß nicht mehr in der Lage, das Konstruktive vom Destruktiven zu unterscheiden.

Wir hier bei Sarturia® können Leute natürlich ‚nur dann‘ unterstützen, wenn sie hell genug sind, sich umfassend über ‚alle‘ Aspekte des ‚Für und Wider‘ zu informieren, und die über die Fähigkeit verfügen, sich eine gänzlich eigene Meinung zu bilden.

Und – wie man sehen kann – von solch cleveren Leuten gibt es mehr als genug, denn Sarturia® wächst und gedeiht und bringt laufend fähige Autoren und selbstbewusste Literaten hervor, die entweder ihre eigenen Schreibgruppen bilden wollen, oder sich als Herausgeber selbständig machen und vielleicht sogar in der Lage sind, ihren eigenen Verlag zu gründen.

Beispiele für entsprechende Erfolge gibt es inzwischen zuhauf; Sarturia® ist nämlich etwas ganz Besonderes.

Fazit: Die ‚Hater‘ und ‚Flamer‘ fügen mit ihren Hasstiraden nur den unerfahrenen Autoren Schaden zu. Leuten also, die – ohne diese Hetze – durchaus ihre Chance gehabt hätten. Doch auf Sarturia® als anerkannte Literatur-Akademie hat das naturgemäß nicht die geringste Auswirkung, weil sich hier zumeist sowieso nur die Elite der Autoren die Hand gibt.

Gestandene Autoren und Literaturpreisträger haben nämlich eine Ahnung von der Sache und können ‚selber‘ für sich entscheiden. Sie gehen ‚ihren eigenen‘ Weg mit uns, egal wieviel Wirbel ‚Hater‘, ‚Flamer‘ und ‚gescheiterten Existenzen‘ auch veranstalten mögen.

Welche großartigen Erfolge ‚konstruktive Unterstützung‘ nach sich ziehen kann, sieht man zum Beispiel an ‚meiner eigenen‘ Karriere: Vor knapp fünfzig Jahren rief mich Wolfgang Jeschke – selbst erfolgreicher Autor und Literaturpreisträger – in sein Herausgeber-Büro bei Heyne, München. Dort nahm er sich die Zeit, mit mir über mein Erstlingswerk zu reden, vor allem aber über meine erfolgreiche Weiterentwicklung als Autor.
Wolfgang Jeschke war damals schon eine sehr konstruktiv denkende Persönlichkeit. Demgemäß hörte ich ‚kein Wort‘ der Abwertung. Alle damaligen und späteren Tipps und Ratschläge waren absolut kompetent und vor allem konstruktiv, und so gelang es mir, mit der Unterstützung ‚eines erfolgreichen Profis‘, in diesem wunderbaren Business Fuß zu fassen. Man beachte den gravierenden Unterschied zu den Hetzkampagnen der ‚Hater‘ und ‚Flamer‘ …!
Nun die Anfänge sind lange her.

In der Zwischenzeit veröffentlichte ich eine Reihe weiterer Romane und eine ganze Reihe von Sach- und Fachbüchern für verschiedene Verlagshäuser. Ich wurde zum Profi und lernte viel dabei. Bis ich dann im Jahr 2004 in einem ‚Pen and Paper Abenteuer-Forum‘ von einigen der dort postenden Autoren um Hilfe gebeten wurde.
Der Rest ist Legende …!

Heute, nach knapp fünfzehn Jahren Verlegertätigkeit, helfe ich cleveren Autoren durch ein umfassendes, markengeschütztes Förderprogramm im Rahmen der längst offiziell etablierten Sarturia®-Literatur-Akademie. Und wie man leicht nachprüfen kann, sind aus dieser großartigen Institution inzwischen hervorragende Autoren, aufstrebende Schreibgruppenleiter, rührige Herausgeber und sogar selbständige Verleger hervorgegangen.

Man kann also leicht nachvollziehen, dass die konstruktive Seite der Medaille stets die Oberhand behält, während die destruktive Seite ewig im Internet herummosert, um damit leichtgläubige Autoren möglichst auf ihr eigenes Niveau herunterzuziehen.

Die Frage stellt sich halt – wie stets im Leben – will ich mein Scheitern damit rechtfertigen, dass ich mir von den ‚Hatern‘ und ‚Flamern‘ die falschen Ratschläge habe erteilen lassen, oder ignoriere ich ‚das Genöle‘ und halte mich an einen Profi, der das Handwerk seit Jahrzehnten beherrscht und sein Wissen bereitwillig weitergibt?

Keine Frage: Eine ganze Reihe der Elite-Autoren und Literaturpreisträger hat bereits die richtige Entscheidung getroffen; und genau diese längst erfolgreichen Literaten oder angehenden Profis unterstützen – mit unseren anderen Helfern zusammen – jene Newcomer, die sich von den Negativmeinungen der ‚gescheiterten Existenzen‘ nicht beeinflussen lassen.
Sarturia® ist für jeden Literaturbegeisterten der sichere Hafen, wenn er über die Schnupperkurse unserer Ausschreibungen den wertvollen Effekt unserer wirksamen Förderleistungen erkennt und zu schätzen lernt.

Mal ehrlich: Ist das Gefühl nicht unbeschreiblich, wenn einer unserer aufstrebenden Autoren später sagen kann, dass er einem inzwischen anerkannten Schriftsteller oder einem Herausgeber oder gar einem zielstrebigen Verleger, bei seinem Weg zum Erfolg entscheidend geholfen hat? Kann es denn eine schönere Belohnung geben?

Selbstverständlich schürt eine solche Motivation die Begeisterung an der Sache so sehr, dass so mancher Newcomer schließlich selbst erfolgreicher Autor, Lektor, Herausgeber oder gar Verleger werden will.

Also herzlich willkommen auf den markengeschützten Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie …!

Unsere Freunde helfen jedem cleveren und sympathischen Zeitgenossen, der zeigt, dass er die Fähigkeit zu konstruktivem Denken mitbringt, und zwar so lange, wie er auf unsere Hilfe Wert legt.

Mein Name ist Dieter König

Als Leiter der kompetenzorientierten Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180717
Der Knackpunkt

Lasst mich einmal aus der Schatzkiste von bislang vierzehn Jahren intensiver Autorenförderung plaudern. Vor allem, weil diese Erfahrungen einen bemerkenswerten Kontrapunkt zu all den gutgemeinten Ratschlägen aus dem Internet setzen.

Nach den kolossalen Anstrengungen zu Anfang meiner Bemühungen und den erfreulichen Veränderungen der letzten Wochen und Monate, darf ich sicherlich guten Gewissens ein vorläufiges Fazit ziehen:

Die Fähigkeiten der Autoren, die mir in steigender Anzahl ihr Vertrauen schenken, stellen sich so unterschiedlich dar wie ihre Namen. Wissensbegierige Alleskönner befinden sich darunter genauso wie schusselige Tagträumer oder notorische Besserwisser. Viele der Wettbewerbsteilnehmer sind bloß aus Spaß an der Sache unterwegs, andere wiederum reißen sich ein Bein aus, um auf den Förderstufen der kompetenzorientierten Sarturia®-Literatur-Akademie ausdauernd und hart trainieren zu können. Während die Erfahrenen sich neue Anregungen für ihren bereits schon perfekt erscheinenden Satzbau aus den Prosatexten von Rilke holen, kämpfen manche der Neulinge immer noch permanent und angestrengt mit dem Rechtschreib-Wörterbuch.

Man darf also keinesfalls alle Menschen gleich behandeln. Fest steht erfahrungsgemäß, dass man als Coach oder Lektor auf den Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie jeden Einzelnen genau dort abholen muss, wo er gerade steht. Das ist der Hauptgrund, warum die Original Sarturia® Autorenschule nicht an die Tipps und Ratschläge aus dem Internet anknüpft, sondern ganz unten anfängt, etwa dort wo sich der Schuljunge von seinem Lehrer verabschiedet. Hin und wieder müssen wir sogar noch tiefer ansetzen. https://bit.ly/2Jsgmw8

Wie auch immer: Während wir uns mit erfahrenen Autoren und Literaturpreisträgern über die Straffung von Spannungskurven und die Selbstdarstellung in Werbematerialien unterhalten, müssen wir uns bei Neulingen aus den Foren und Schreibgruppen mit Tipps zur Satzgestaltung und Rechtschreibung abmühen. Ziel ist jedoch stets und immer dasselbe: der Schützling muss einen ‚Aha-Effekt erleben‘, auf den wir ihn immer und immer wieder zurückführen können, bis er’s förmlich im Blut hat.

Gehen wir mal von den Anfängern unter unseren Neulingen aus. Ihnen bleibt zumeist nichts anderes übrig, als sich zunächst immer wieder mit dem Duden zu befassen, um herauszufinden, wie man zum Beispiel allgemein mit der Darstellung von Zahlen in der Literatur umgeht.

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Schreibung-von-Zahlen-0

Desgleichen verursacht ihnen die Darstellung von Dialogen erhebliches Kopfzerbrechen.

https://www.facebook.com/Sarturia.Verlag/posts/1670111819702213 02. Vortrag – Dialoge – Texteinschübe

Sowie:

https://www.facebook.com/Sarturia.Verlag/posts/1665887036791358 04. Vortrag – Zeigen wer spricht

Warum bei den Altmeistern abgucken? Na, für die Werke der Altmeister haben die geneigten Leser insgesamt sehr viel Geld auf den Ladentisch gelegt, und sie tun es heute noch gerne.
Von wem also sollte man wohl lieber abschauen? Von den Altmeistern mit legendär hohen Auflagen oder doch eher von einem der vielen Schreibgruppen-Ratgebern, die kaum ein Dutzend eBooks oder weniger über Amazon vertickt haben?
Nun, das ist natürlich ‚eure eigene‘ Entscheidung!

Der springende Punkt ist der, dass man einem angehenden Schriftsteller gar nicht sagen dürfte, wie er etwas zu formulieren hätte. Das geht schief. Wir sehen es an den Roh-Manuskripten der Schreibgruppen-Autoren und Selfpublisher, die trotz allem den Weg zu uns gefunden haben. Sie alle kommen zwar mit dem Gefühl, da draußen ‚etwas gelernt‘ zu haben, zeigen sich dann aber bass erstaunt, warum sich die Vorschläge unserer erfahrenen Lektoren wesentlich besser lesen lassen, als die eigenen Formulierungen.

Der Knackpunkt dabei ist natürlich, dass man etwas mindestens sieben Mal gehört oder gelesen haben muss, ehe man es überhaupt erst wahrnimmt. Wenn man sich aber etwas Gelerntes ‚verinnerlichen‘ möchte, dann muss man es sich schon wesentlich öfter ansehen und sich’s gewissenhaft zu Gemüte führen.

Zum Verständnis: Wikipedia beschreibt einen ganz ähnlichen Vorgang in einem seiner Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Übung

Ich hatte das Beispiel schon öfter erwähnt: Man kann einem Laien so oft wie möglich ‚erklären‘, wie man ein Pferd zu reiten hat; er wird dadurch nie und nimmer ein Derby gewinnen. Genauso wenig kann man jemandem ‚sagen‘, wie er einen Bestseller schreiben muss; vor allem dann, wenn man es selbst nicht weiß.

Nein, liebe Freunde, ein solcherart Beratschlagter unterliegt erfahrungsgemäß sicherlich dem Eindruck, etwas Wichtiges erfahren zu haben, doch in der Praxis ändert sich in seinen Manuskripten ‚gar nichts‘; die erfolgreichen Autoren und Literaturpreisträger auf den Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie bestätigen dies immer wieder.

Es gibt also einen guten Grund, sich den Herausforderungen auf den Förderstufen zu stellen. Es gibt auch einen wirklich guten Grund dafür, sich längerfristig mit seinen Manuskripten zu beschäftigen und sich literarisch so weit empor zu strampeln, bis man alle Sarturia®-Zertifikate errungen hat. Und ‚selbst dann noch‘ gibt es gute Gründe, sich permanent weiter fortzuentwickeln und sich im Umgang mit Werbung und Public Relations zu üben. Denn von nix kommt nix und außerdem lernt man ‚nie‘ aus.

Kein Problem bei Sarturia®: Jeder Autor, der spürt, dass er immer noch etwas dazulernen könnte, darf sich bei uns einbringen und mit den Freunden trainieren, so lange er möchte. Studenten auf den höheren Förderstufen sind sogar am Einkommen des angegliederten Verlags beteiligt; unser Augenmerk ist nämlich streng darauf gerichtet, dass unsere Schützlinge ‚gewinnen‘, auf welche Weise auch immer.

Sarturia ist – alles in allem – eine gemeinnützige Institution zur Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern. Siehe auch: http://www.sarturia.com/markenschutz/
Wir tun, was immer dafür nötig ist, dass ihr gewinnt.
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Verleger Blog 20180628
Selbsttäuschung

Ich habe vor kurzem einen ganz interessanten Beitrag im Fernsehen verfolgt. Darin ging es um chronische Schmerzen und deren Bewältigung durch eine absolut bemerkenswerte Methode.

Chronische Schmerzen sind ja etwas, das mit Schmerzmitteln nicht geheilt werden kann. Der zugrundeliegende Störungsmechanismus hat sich so sehr ins Gehirn eingebrannt, dass dieses auf Dauer im Alarmzustand bleibt, wie etwa das Betriebssystem bei einem Fehler auf der Festplatte unseres Computers.

Kann man nix machen.
Einprogrammiert ist einprogrammiert; muss man halt damit leben …!

In neuesten Forschungen scheint man jedoch einen Ausweg gefunden zu haben; zumindest wenn der Schmerzbereich sich auf einen der beiden Arme des Patienten bezieht. Ich finde die im Fernsehen vorgestellte Methode absolut genial, weil sie etwas ganz Grundlegendes in unserem Leben aufzeigt. Ich komme gleich noch darauf zu sprechen.

Aber zunächst hier die neue Methode:
Der Patient versteckt den chronisch schmerzenden Arm hinter der Rückwand eines Spiegels, der nun den ‚gesunden‘ Arm so widergibt, als sähe der Patient ‚beide‘ Arme. Wenn der Therapeut nun den gesunden Arm mit einem Stift berührt und auf der Haut entlangstreicht, so gewinnt der Patient im Laufe der Zeit den Eindruck, als passiere es auf beiden Armen gleichzeitig. Und auf einmal kommt eine bemerkenswerte Wirkung in Gang: Der Patient gewinnt tatsächlich den Eindruck, dass er dasselbe Gefühl im kranken Arm hat, das er im gesunden Arm verspürt. Und – ob man‘s glaubt oder nicht – das Gehirn des Patienten ‚vergisst‘ den Schmerz und die Therapie generiert eine bemerkenswerte Linderung des Leidens.

Was das mit uns Schreiberlingen zu tun hat?
Eine ganze Menge! Mehr jedenfalls als wir glauben. Ich sage euch auch, warum:

Das Internet ist voll von Tipps und Tricks, wie man selber zu einem Starautor werden kann, auch ohne dass man vom literarischen Aspekt des Schreibens auch nur die geringste Ahnung hätte. Das klingt alles recht einleuchtend und erfreulich einfach. Und da immer mehr Möchtegern-Schreiberlinge diesen Tenor aufgreifen, beginnt die breite Masse langsam aber sicher daran zu glauben. Die Leichtgläubigen nehmen es für bare Münze, und so werden die ungeprüften Behauptungen zum chronischen Leiden.

Für mich als erfahrenen Wirtschaftsautor und langjährigen Akademieleiter sieht dies tatsächlich ‚so‘ aus, als säßen all die Leute selber vor dem Spiegel und versteckten den chronisch ungelösten Mangel an Know-how hinter der massiven Rückseite.

Gut, das hier Dargelegte muss man natürlich erst eine Zeit lang auf sich wirken lassen, bis es ins Bewusstsein sickert. Es ist nämlich nicht leicht, die Folgen der vorherrschenden Strömung vorauszusehen. Wie käme auch jemand darauf, dass er einer massiven geistigen Fehlprogrammierung aufsitzt, wenn er doch selber sieht, dass er jede Menge Manuskripte veröffentlichen kann, ganz genau so, wie es ihm die Selfpublishing-Gurus und Schreibgruppen-Größen eingeredet haben.
Es hinterfragt ja niemand …!

In der Folge liest man im Internet Überschriften, wie: „Brauchen wir überhaupt noch Verlage?“ Oder: „Berühmt werden ohne Verleger.“ Oder aber: „Als Selfpublisher verdienen Sie ein Mehrfaches an ihrem Buch.“ Oder wie es eine der größten Plattformen formuliert: „Laden sie Ihr Buch bei uns hoch und erreichen Sie damit Millionen von Lesern.“

Es wäre eigentlich leicht, hinter die Tarnmaske dieser Slogans blicken zu können, wenn nicht das Gesetz der großen Zahl greifen würde. Große Massen haben die Tendenz immer mehr leichtgläubige Individuen in ihre Strömung zu ziehen und mit sich fortzureißen. Vor allem Leute, deren Träume von den Slogans angesprochen werden, verlieren oft den Boden unter den Füßen und treiben dann voller Überzeugung inmitten der Strömung.

Aber: Wache Geister ‚sehen mehr‘ …!

Wenn wir uns also wachen Geistes umschauen, so stoßen wir zuallererst auf das Lottospiel. Die Lotteriegesellschaften nehmen Unsummen an Geldern ein, weil Unzählige in der längst etablierten Strömung mitschwimmen. Da hilft es auch nichts, wenn die Herrschaften vom Gesetzgeber gezwungen werden, die tatsächlichen Chancen von ‚eins zu Zig-Millionen‘ auf ihren Werbeplakaten zu veröffentlichen oder wenn sie sogar den Slogan „Glücksspiel kann süchtig machen“ abdrucken. Der gemeine Mensch als Massenindividuum ignoriert die offensichtliche Wahrscheinlichkeit, schwimmt mit dem Strom und gibt trotzdem sein Geld her.

Das Chancenverhältnis bei Selfpublishern stellt sich übrigens ganz ähnlich dar. Der eine oder andere hoffnungsvolle Schreiberling kommt vielleicht ‚durch‘, wenn auch meist nur mit Unterstützung wirklich finanzstarker Großverlage. Aber der gemeine Autor, als Teil der großen Masse, schwimmt auf der Welle mit und erzählt überdies jedem, der es hören will, wie einfach das Business sei; eben ganz wie programmiert.

Und selbst dann, wenn man nach all seinen Mühen nicht einmal ein Dutzend eigener Ebooks verkauft hat, spukt einem trotzdem die Idee im Kopf herum, dass es beim nächsten Mal vielleicht klappen könnte. Jeder, den die Strömung erfasst hat, denkt offensichtlich so. Und damit ist das Gesetz der großen Zahl erfüllt.

Ich habe in den vergangenen vierzehn Jahren ziemlich viele Realisten kennengelernt. Leute, die sich ernstlich fragen, was denn tatsächlich notwendig wäre, um von einer erstrebenswerten Anzahl an Lesern wahrgenommen zu werden. Das große Heer der Autoren surft jedoch – wie eingangs erwähnt – auf der Welle höchstmöglicher Übereinstimmung, hofft aber trotzdem auf Erfolg.

Man braucht nur genau hinzuschauen. Wenn man ernsthaft und unvoreingenommen googelt, dann springen einen die tatsächlich gültigen Tatsachen, Zahlen und Fakten geradezu an. Die allgemeine Selbsttäuschung verfliegt dann schnell, wie der Bodennebel nach Sonnenaufgang: Millionen Ebooks und nur einige wenige Selfpublisher, die wirklich Geld mit ihren Büchern verdienen; und das auch nur, weil sie ‚Bastei Lübbe‘ oder ‚Random House‘ oder ähnliche finanzkräftige Giganten im Rücken haben.

Fakt ist und bleibt, dass niemand in der Lage ist, die Wellenreiter durch nachprüfbare Argumente zu überzeugen. Aus Erfahrung kann ich berichten, dass die Mainstreamgläubigen immer ein Argument dagegen haben, das – zumindest für sie selbst – die allgemeingültige Glaubensrichtung als gültig untermauert.

Die Gegenströmung bilden jene Autoren, die von sich selber aus den richtigen Blickwinkel gefunden haben und sich demgemäß vom Mainstream fernhalten. Jemand der selber schon brauchbare und erfreuliche Verkaufsstückzahlen vorweisen kann, hat eine ganz andere Einstellung zu Verlegern, als der blauäugige Selfpublisher bei Amazon. Ein Literaturpreisträger, der sich seinen Erfolg über Jahre hinweg erkämpft hat, schaut die Sache mit gänzlich anderen Augen an. Wen wundert es da, dass in letzter Zeit mehr und mehr erfolgreiche Autoren und Literaturpreisträger bei Sarturia® einreichen?

Wir sagen ‚Nein‘ zum Mainstream und ‚Ja‘ zu einem gesunden Drill für realistisch denkende Autoren; denn selbst ein Meister hört niemals auf zu lernen.

Langsam weiß es zumindest die Elite: Sarturia® ist und bleibt etwas ganz Besonderes.

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180616
Das große Sterben!

Zitat
Die Buchbranche hat Millionen Käufer verloren. Was tun?
Ende Zitat

Mit dieser aufrüttelnden Titelzeile eröffnet Iris Radisch, Journalistin für die ZEIT ONLINE, ihren Bericht in der Ausgabe 25, 2018. Sie untersucht dabei das Konsumverhalten von jungen Leuten, die zum Beispiel dem Spielemarkt erfreuliche Zuwächse bescheren.

Iris Radisch berichtet: „In Wahrheit sind dem deutschen Buchhandel in den vergangenen drei Jahren rund sechs Millionen Leser abhandengekommen.“ Und drei Absätze später ergänzt sie ihre Recherchen: „Während im Jahr 2010 noch 416 Millionen Bücher abgesetzt wurden, waren es im Jahr 2016 nur noch 367 Millionen. Das darf man dann schon einen Abwärtstrend nennen.“

Fängt jetzt das große Sterben an? Oder was genau sollten uns diese aktuellen Trends sagen?

In einem Kommentar zu diesem Bericht von Iris Radisch behauptet die Kommentatorin ‚Passionsefeu‘, nämlich dass der Handel seine Rolle als Ratgeber eingebüßt habe, weil in Zeiten von Amazon & Co. der Leser ‚selber‘ entscheide, was er lesen mag.

Interessant, nicht?

Doch in einem Auszug des Antwort-Kommentars führt die Kommentatorin ‚Neela75‘ diese Meinung ad absurdum, indem sie schreibt:

Diese Worte hört man oft von Leuten, deren literarische Ergüsse von Verlagen abgelehnt wurden. 🙂 Seither wird Amazon geflutet von schlecht lektorierten E-Books mit Photoshop-Covern für 99 Cent. … aber oftmals gehen auch die (… Selfpublisher …) mit der Printausgabe zu Verlagen, sobald sich echte Erfolge einstellen und verdienen dann zweigleisig.

Die Ausführung von Neela75 deckt sich ziemlich genau mit meinen bisherigen Erfahrungen. Es gibt dazu nicht mehr viel zu sagen! Nun liegt es natürlich an uns selber – ob als Student oder als Hobby-Autor, der sich zum Erfolg emporarbeiten will – die richtigen Schlüsse draus zu ziehen.

Ich persönlich möchte mich in die entsprechenden Überlegungen mit einem kleinen Tipp einbringen, an den offensichtlich noch niemand gedacht hat:

Sicher verschwinden mehr und mehr Stammleser wegen Überalterung von der Bildfläche. Das lässt sich nicht verhindern. Interessant für uns alle ist jedoch, dass die jungen Leser weniger schnell nachwachsen, als dies noch vor Jahren der Fall war. Die satten Zuwachsraten in den übrigen Medien – wie zum Beispiel bei den Computerspielen – legen tatsächlich nahe, dass die jüngere Klientel ‚dorthin‘ abwandert, weil‘s einfach interessanter ist.

Nun weiß ich aber aus Gesprächen mit jungen Leuten, dass sie ‚schon gerne‘ Bücher lesen; so nebenher und dann auch nur, wenn ihnen ein Titel oder ein Cover ins Auge springt.

Und genau ‚das‘ sollte uns unbedingt zum Nachdenken anregen.

Mal ganz vorurteilslos: Wenn ihr – als potenzielle Leser – ein Buch mit tollem Cover in die Hand nehmt, dann erwartet ihr doch sicher dahinter auch einen kniefallwerten Text, oder etwa nicht? Das Buch muss euch vom Hocker reißen, damit ihr für eine Weile die Spielkonsole vergesst. Ist das nicht so?

Ich kann mich erinnern, dass ich als junger Musiker unserem Schlagzeuger die beiden ersten Heftbände der ZbV-Reihe zum Lesen gab. Was soll ich sagen: Er schwänzte tatsächlich am Nachmittag seine Arbeit, und schmökerte stattdessen, bis er die beiden Hefte eins nach dem anderen ausgelesen hatte. Aber das gab er nur ‚mir‘ gegenüber zu.

Ich schloss deshalb daraus, dass die beiden Hefte so spannend und gut geschrieben sein mussten, dass der Begeisterte bereit war, eine Rüge oder gar eine Kündigung in Kauf zu nehmen.

Nun stellen wir uns eine ähnliche Situation in der heutigen Zeit vor, in der wir unseren besten Freunden zwei Taschenbücher aus dem stetig wachsenden Pool unserer Selfpublisher zum Lesen geben würden: ob da wohl auch irgendwer bereit wäre eine Rüge oder gar die Kündigung zu riskieren, nur um die Bücher am Stück auslesen zu können …?

Man mag anderer Meinung sein – ich toleriere das natürlich – aber ich bin schon der Überzeugung, dass es durchaus daran liegen mag, dass nur wenige Bücher in der Lage sind, unsere jungen Leser vom Hocker zu reißen.

O ja, es gibt die Bestseller, für die auch die jüngeren Leser ihr Geld auf den Tisch legen. Aber wie Neela75 in ihrer Antwort auf den vorhergehenden Kommentar geschrieben hat: Die cleveren Schreiberlinge wenden sich an die großen Verlage, weil ‚nur die‘ genug Geld haben, aus einem guten Buch einen Bestseller zu machen.

Die entsprechende Erkenntnis aus dem vorstehenden Text erleuchtete mich allerdings schon im Jahre 2004, als ich das Internet nach guten Büchern abgraste. Ich wurde im Laufe meiner Recherchen in verschiedene Foren eingeladen und lernte dort die Ansichten der ‚Pen & Paper-Spieler‘ aber auch die der Hobby-Autoren und hoffnungsvollen Schreiberlinge kennen.

Den Ausschlag für meinen Entschluss, Sarturia® als Literatur-Akademie zu gestalten, gab allerdings eine kostenintensive aber gut gemeinte Veranstaltung der ‚Federwelt‘ in Nürnberg. Ich realisierte dort ganz klar für mich, dass bloße Ratschläge und Tipps so gut wie keine Wirkung erzielen. Und auf einmal war mir klar, dass der Hype um die Selfpublisher nur eine Vernebelung der Fakten darstellt.

Die Wahrheit – und das beweisen wir seit 2004 jedes Jahr wieder aufs Neue – ist schlicht und einfach die, dass man etwas nur wirklich toll hinkriegen kann, wenn man es gründlich gelernt und oft genug trainiert hat.

Genau das ist der Grund, warum Sarturia® mit seinen marktgeschützten Fördermethoden so viel Erfolg hat. Wir denken nicht im Traum daran, unseren Schützlingen weißzumachen, dass sie nur ein Manuskript hochzuladen brauchen, um Millionen Leser zu erreichen; diese oft gelesene Behauptung ist überhaupt nicht wahr. Wir geben ihnen auch keine Tipps, in denen behauptet wird, sie könnten mit ihren Ebooks den Markt erobern; das überlassen wir den selbsternannten Gurus im Internet.

Wir tun was anderes: Wir lassen unsere Schützlinge schlicht und einfach auf ihre Angewohnheiten und auf ihre Fabulierkunst schauen, und ‚das allein‘ führt auf Dauer zu einer signifikanten Verbesserung ihres Schreibstils. Das allein ist der tiefere Grund, warum sich immer interessantere Autoren bei uns melden; inzwischen sogar Schriftsteller, die bereits bei größeren Verlagen veröffentlicht haben.

Klarer Fall: Man lernt nie aus.

Und so hat mich im Laufe der Jahre das untrügliche Gefühl beschlichen, dass wir ganz sicher auch die jungen Leute als Leser gewinnen, wenn wir nur die Autoren befähigen, die jungen Leser ‚zu begeistern‘.

Das ist nicht einfach, ich weiß.
Aber es ist machbar …!

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verlege Blog 20180529
Unterbrechungen

Liebe Freunde, liebe Autoren. Es gibt sicher den einen oder anderen Grund, warum ein Sarturia®-Autor sein Studium unterbrechen möchte; sei es aus einer persönlichen Stresssituation heraus oder weil er glaubt schon alles zu wissen. Zumeist geschieht es jedoch aus dem einfachen Grund, dass sich der Autor hat einreden lassen, dass es wesentlich ‚mehr‘ Spaß machen würde, wenn man mit den angehenden Autoren aus den verschiedenen Internetgruppen Freundschaften schließt und – anstatt zu studieren – sich lieber mit ‚ihnen‘ die Zeit vertreibt.

Ich weiß, es ist heutzutage modern, sich über‘s Facebook eine möglichst große Zahl an ‚Klick-Freundschaften‘ zu sichern. Es ist auch ziemlich erregend, die erhaltenen ‚Likes‘ zu zählen. Als Autor mag man sich gegenseitig Tipps zukommen lassen und sich seine eigenen Erfolge zu bestätigen, so klein sie auch sein mögen. Dagegen ist nicht das Mindeste einzuwenden.

Fatal wird die Sache natürlich dann, wenn einem Autor nach – im Schnitt – etwa zwei Jahren auffällt, dass ihm die vielen Facebook-Freundschaften nicht wirklich weitergeholfen haben. Klar hat er sich während der vergangenen Jahre gut amüsiert und fleißig ‚Likes‘ geklickt, wenn jemand sein neuestes Buch online stellte. Vielleicht hat er auch selber eine Menge Klicks gesammelt, als er mehrmals bei BoD publiziert hat. Aber nach den zwei Jahren weitab vom Studium stellt er fest, dass trotz aller Versprechungen nur die engsten Freunde gekauft haben und dass er von der ‚Riesen-Facebook-Gemeinde‘ nur wohlwollende ‚Likes‘ geerntet hat.

Dabei könnte jedermann mit wachem Verstand das Ergebnis voraussehen: Man kann das Internet nämlich – neben den Facebook-Unterhaltungen etc. – auch gut und gerne als ‚wertvolles Werkzeug‘ nutzen; Man muss nur lernen, Daten und Fakten von bloßen Meinungen zu trennen.

Ich ‚habe‘ es seinerzeit so gemacht. Und herausgekommen ist bekanntlich die Sarturia®-Literatur-Akademie. Hier treffen sich die Autoren unter einem ganz anderen Gesichtspunkt: Es geht nicht mehr nur um ‚Likes‘ und um das gute Gefühl, unter Facebook-Freunden beliebt zu sein. Es geht allein darum, dass man sich bei Sarturia® auf die Hinterfüße stellen und so lange drillen kann, bis man eine elegante Schreibe sein Eigen nennt, die der Fabulierkunst unserer Altmeistern in nichts nachsteht.

Ich weiß das deshalb so genau, weil immer mehr gestandene Autoren und eine steigende Anzahl an Literaturpreisträgern bei uns aufschlagen. Und Sie berichten ‚alle‘ das Gleiche: Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, sich durchzubeißen und empor zu strampeln. Und die hat mit Facebook-Likes und WhatsApp Emojis nicht das Geringste zu tun.

Eigentlich müsste es jeder selber wissen: Es gibt keinen wirklich leichten Weg, erfolgreich zu werden. Ein Maler muss kiloweise Farbe verpinseln, ehe seine Werke auf der Vernissage Beachtung und im Anschluss ihre Käufer finden. Ich kenne keinen Maler, der durch Facebook-Likes berühmt geworden ist. Aber ich kenne sehr wohl einen Meister des Pinsels – vielleicht auch zwei – die sich die Mühe gemacht haben, die alten Könner zu studieren und sich deren Techniken zunutze zu machen. Der eine davon hat nur zwölf Jahre gebraucht, bis seine Gemälde genügend Geld abgeworfen haben, damit er die Malerei hauptberuflich betreiben konnte.

In der Musik verhält es sich ganz ähnlich: Selbst die Hip-Hop-Zungen-Akrobaten rutschen nicht von heute auf morgen in die Charts. Nein, sie müssen erst von anderen, erfolgreichen Hip-Hop-Größen abgucken, müssen schließlich selbst nach einen geeigneten Quassel-Song Ausschau halten und dann eine Menge Kohle in die Studio-Arbeit stecken. Und selbst dann ist es nicht gesagt, dass ihre Silberscheibe das Publikum vom Hocker reißt.

Alter Hut: Nur Wenige schaffen den Sprung in die Charts. Denn selbst wenn alle Voraussetzungen stimmen, braucht es immer auch noch einen Fürsprecher, der sich für den Performer einsetzt. Erinnert euch an DSDS in Afrika: Es genügt nicht, wenn man herumschreit: „Ich bin der ‚fucking Beste‘ den es gibt.“ Nein! Wie man gesehen hat sind die Chancen weitaus größer wenn man Geduld hat, fleißig ist und einem unverwüstlichen Einsatzwillen an den Tag legt. Das Publikum liebt sowas.

Klar kann man es ganz ohne Fürsprecher versuchen. Ich nehme an, dass es bestimmt irgendwo einen Schriftsteller gibt, der auf Anhieb einen Verlagsvertrag ergattert und damit seine erste Million verdient hat; ich kann es auf die Schnelle jedoch nicht nachprüfen. Nachprüfen kann ich jedoch ausnehmend leicht, wie viele Selfpublisher und Möchtegern-Autoren es gibt, die es ‚nicht‘ zu einem sicheren Einkommen geschafft haben. Und ich brauche nur die gefundene Anzahl der Erfolglosen in Bezug zu jenen Autoren setzen, die es tatsächlich geschafft haben, und schon erkenne ich, dass all die Selfpublisher-Propheten das Mundwerk gar ‚zu voll‘ nehmen. Denn die wirklich erfolgreichen Selfpublisher lassen sich klugerweise parallel von einem der großen Verlage unterstützen.

Recherchieren ist schwieriger als kritisieren, aber erfolgreiche Leute haben die entsprechenden Mühen ganz sicher auf sich genommen. Denn Wissen ist Macht. Wer sich stattdessen von den erfahren wirkenden Internet-Freunden einen Knopf ans Ohr labern lässt, der wacht – wie die Erfahrung zeigt – nach etwa zwei vergeudeten Jahren auf, klopft reumütig erneut an unsere Pforten und gesteht, dass er den Kübel Gold am Ende des Regenbogens nicht gefunden hat. Man glaubt nicht, wie oft das schon passiert ist …

Keine Frage: Wenn jemand die notwendigen Erfahrungen gesammelt hat, sodass wir ihm Glauben schenken können, dann darf er weiter studieren. Wir müssen nur davon ausgehen können, dass er ab jetzt wirklich zuverlässig bis zum Master-Zertifikat durchhalten wird, dann legen wir ihm selbstredend keinen noch so kleinen Stein in den Weg. Wir haben noch niemanden ‚zurückgehalten‘ und wir werden auch niemanden ‚abweisen‘, der erneut bei uns anklopft. Er muss sich nur anständig verhalten.

Das Ziel ist ‚ganz da oben‘. Die Basis zu diesem Ziel wird ein Autor dann erreicht haben, wenn er – mithilfe der anderen Studenten und Kollegen – unser Wachstum soweit unterstützt hat, dass er allein von seiner Umsatzbeteiligung leben kann. Es lässt sich nämlich inzwischen ausrechnen, wann das der Fall sein wird. Aber nur die eifrigen Studenten und fleißigen Helfer werden diese grundlegende Startlinie erreichen.

Und von da aus, dürfte es naturgemäß leichter fallen, sich bei den Herausgebern der wirklich großen Verlage ins Gespräch zu bringen. Man braucht allerdings ein entscheidendes Quantum an kreativem Vorstellungsvermögen, um die tatsächlichen Chancen gegen die leeren Versprechungen abwiegen zu können.

Also ‚ich persönlich‘ würde mich sofort und ohne Umschweife ‚für Sarturia®‘ entscheiden. ‚Hier‘ spielt die Musik! Deshalb habe ich auch keinen allgemein zugänglichen Facebook-Account und kein WhatsApp das mich ablenken könnte.
Klarer Fall: Ich will nur Eines: dass unsere Autoren gewinnen.

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180524
Schreibblockade

Ich weiß: Es gibt eine Phase, die fast alle Autoren durchlaufen und die in etwa so aussieht:

Du tippst jeden Tag eifrig an deinem Roman, aber irgendwann erscheint es dir mühsamer und mühsamer. Du kämpfst vielleicht schon allzu lange mit der Handlung, und du wachst eines Morgens völlig entmutigt auf. Du stellst fest, dass du bereits früher mal einen ersten Entwurf in den Papierkorb befördert hast und nun scheint dir die ursprüngliche Idee und die Richtung die die Geschichte nehmen sollte völlig verlorengegangen zu sein. Du entscheidest erneut, das Manuskript in den Papierkorb zu schmeißen. Vielleicht magst du dich nicht mehr um dieses verdammte Buch kümmern oder du willst vielleicht nicht einmal mehr das Geringste mit dem Schreiben zu tun haben.

Vielleicht ist aber auch das erste oder zweite Buch fertig geschrieben und du hast es der Welt präsentiert, nur um festzustellen, dass der ersehnte Beifall ausgeblieben ist und sich niemand dafür zu interessieren scheint. Dein Werk hat nur drei Amazon-Rezensionen und die Rezensenten sind alles Bekannte von dir.

Glaub mir, ich kann das verstehen; es sind genug Autoren bei mir aufgetaucht, die mir genau dies erzählt haben. Ich kann es mitfühlen: Die Dinge sind nicht wie geplant gelaufen und dein emotionaler Tank ist leer. Dabei hat alles so gut angefangen. Der Tank war voll, der Start auf diese abenteuerliche Reise so begeisternd einfach. Vielleicht bist du mit einem persönlichen Vorsatz losgefahren: „Ich werde weder zaudern noch zögern! Ich werde mein Buch vermarkten! Dabei lasse ich keine Entschuldigungen gelten.“

Kommt dir das nicht bekannt vor …?

Dabei war die anfängliche Richtung keineswegs falsch. Sie führte genau auf das anvisierte Ziel zu. Du hast nur eines übersehen: Fast ‚alle‘ Schriftsteller durchlaufen dieselben Phasen. ‚Jeder‘ Autor hat mal Zweifel.

Aber die Zweifel sind in Wirklichkeit nur eine profane Ausrede. Denn ‚alle‘ erfolgreichen Schriftsteller haben diese Phase schlussendlich überwunden. Also schreibe, veröffentliche und vermarkte dein Buch und erneuere täglich deinen Entschluss. Natürlich braucht es Mut, um neuen Kraftstoff in den Tank zu füllen und den ursprünglichen Traum zu erneuern, wenn man sich festgefahren fühlt.

Erinnere dich, auch wenn du im Moment keine Motivation oder Inspiration hast: Du ‚kannst‘ es tun. Auch wenn es im Augenblick so aussieht, als ob die Ziellinie immer weiter von dir wegdriftet: Du kannst schaffen. Selbst wenn dir das Herz wehtut, weil wieder mal ein Freund fragt, wie denn dein Buch so läuft, ‚selbst dann‘ kannst du weitermachen! Denn prüfe es bitte mal nach: Du bist schon weiter als neunundneunzig Prozent aller Menschen auf der Welt, allein indem du dein Buch begonnen hast. Indem du das erste Kapitel schreibst lässt du die allermeisten Bewohner dieses Planeten hinter dir, weil sie niemals auch nur irgendetwas schreiben werden!

Du kannst es leicht nachprüfen: Autoren, die nicht aufgeben, brechen immer wieder durch und verkaufen nicht nur zehn sondern Tausende und Hunderttausende oder gar – mit Hilfe großer Verlage – Millionen von Kopien ihres Buches.

Du kannst dasselbe tun, wenn du dran bleibst; wenn du dir die richtigen Freunde suchst und einem funktionierenden Business-Plan folgst. Schau dich um und ergreife deine Chance. Und dann powere einfach weiter, arbeite an dir und – das Wichtigste – gib niemals, niemals, niemals auf …!

Siehe auch: www.sarturia.com

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180516
Business-Plan

Als Leiter einer anerkannt gemeinnützigen Institution möchte ich gern diesen Blog-Eintrag nutzen, um den Inhalt unseres aktuellen Infobriefes auch der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen:

Hier der Inhalt des gestrigen Infobriefes:

Liebe Autoren!
Liebe Diplomanwärter!

Ich muss mich höflich bei euch entschuldigen. Wir sind mit unserem Infobrief etwas im Rückstand. Der Grund ist natürlich – wie immer – darin zu suchen, dass wir seit Jahren mehr und mehr Einsendungen auf unsere Ausschreibungen erhalten. Das Erfreuliche daran: Der Anteil an erfahrenen Autoren und Literaturpreisträgern steigt in letzter Zeit ganz rasant an. Profis erkennen den Sinn unserer markengeschützten Technologie auf Anhieb und die Qualität unserer Förderleistungen spricht sich in Fachkreisen schnell herum.

Immerhin schauen wir mittlerweile auf vierzehn Jahre modernster Autorenförderung zurück. Unsere Methoden werden inzwischen auch an den wichtigsten Schulen in Deutschland angewandt. Siehe Spiegel-Artikel http://bit.ly/2sxHl5I.

Der immense Erfolg der Förderleistungen von Sarturia® ist zwar recht erfreulich, bringt aber in der Folge fehlende Freizeit und schlaflose Nächte mit sich. Aus diesem Grund suchen wir ab sofort nach freiwilligen Helfern, die sich sowieso gerne weiterentwickeln und uns in diesem Zuge ein wenig unter die Arme greifen wollen.

Wenn alles klappt, haben sie zum Jahresende ihr Diplom in der Tasche und einen hilfreichen Herausgeber-Titel in der Vita. Wir tun nämlich alles, was in unserer Macht steht, um euch vorwärts zu bringen.

In diesem Zusammenhang wurde ich gebeten, noch einmal unseren ‚Business-Plan‘ zu skizzieren. Diesem Wunsch komme ich gerne nach! Hier also die abgespeckte Kurzform:

1. Kurzgeschichte einreichen und in der Testphase gucken, wie unser markengeschütztes „Individuelles Lernen“ funktioniert. Siehe auch:

http://www.sarturia.com/sarturia-verlag-erfahrungen/

2. Nach der Publikation der entsprechenden Anthologie werdet ihr in der Regel angesprochen, ob ihr nicht Lust auf ‚mehr‘ verspürt. Alter Hut: Man lernt nie aus!

3. Als Helfer auf Probe, dürft ihr dann unter Aufsicht mithelfen, die Manuskripte unserer Autoren aufzuwerten; die entsprechenden Maßnahmen kennt ihr dann ja alle schon.

4. Wer darüber hinaus nach dem Sarturia®-Diplom strebt und sich einen wertvollen Herausgeber-Eintrag in seine Vita sichern will, der braucht es nur zu sagen. Unser Projektleiter hilft ihm dann dabei, das angestrebte Diplom zu erringen.

5. Wer sein Diplom in der Tasche hat, darf uns gerne den Entwurf seines eigenen Romanwerks zeigen. Ihr kennt bis dahin unsere Technologie aus dem FF. Die Qualität eures Romans entwickelt sich also von Anfang an auf Sarturia®-Standard; also auf einem Niveau, von dem die meisten Selfpublisher da draußen nicht mal zu träumen wagen.

6. Wir stellen euch und euren fertiggestellten Schlüsselroman bei den größeren und ganz großen Verlagen vor; anders läuft es bei uns nicht; wir wollen uns ja nicht blamieren.

7. Wie ihr wisst, ist die Sarturia®-Literatur-Akademie eine gemeinnützige Institution. Jeder Diplom-Inhaber hat – in Absprache mit dem Projektleiter – die unschätzbare Gelegenheit, einen bleibenden Posten bei Sarturia® ausfüllen zu dürfen. Das Besondere dran: Jeder aktive Helfer ist ab diesem Zeitpunkt am Einkommen des angegliederten Verlags beteiligt. Auf Dauer ergibt sich dadurch ein ganz erfreuliches ‚finanzielles Polster‘; so eins wie eigentlich jeder Profi haben sollte, wenn er ohne Risiko nach Höherem trachtet.

Ende der Ultrakurzfassung unseres Business-Plans.

Man sieht: Wer sich auf die eigenen Hinterfüße stellt und sich rührig um ein Weiterkommen bemüht, der braucht nicht im Internet über die ‚bösen‘ Verleger zu schimpfen. Denn gerade die Verleger sind es, die jedem einzelnen von uns mit geballter Finanzkraft zu einem Bestseller verhelfen können.

Man sollte sich‘s also nicht mit Gewalt unnötig schwer machen …!

Wir sprechen uns dann eingehend, wenn ihr zeigt, dass euch eure schriftstellerische Laufbahn wirklich am Herzen liegt. Wer sich ernsthaft emporarbeitet, der bekommt von uns jede nur mögliche Unterstützung.

Unsere gemeinsamen Ziele liegen ‚ganz da oben‘. Wir freuen uns über jeden, der den Weg mit uns zusammen gehen will.

Alles Gute!
Und recht viel Ausdauer!
Das Glück blüht dem Tüchtigen …!

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180419
UNERWARTETES

Ich hatte mir – trotz akutem Zeitmangel – die Mühe gemacht, bei Amazon nach den Büchern von Selfpublishern zu suchen. Denn die Selfpublishing Plattformen versprechen ja, dass man mit dem Upload eines einzigen Ebooks „Millionen von Lesern erreicht“.

An sich war die Recherche recht interessant – und vor allem lehrreich. Man sollte öfter mal schauen, was andere so machen, damit man sein eigenes Niveau besser einschätzen lernt.

Als Student und Autor wissen wir ja längst, dass die Sarturia®-Literatur-Akademie ein Kunststück fertig bringt, indem sie ihre Autoren mit offenen Augen auf ihre versteckt wirkenden Angewohnheiten schauen lässt.

O ja, wir wissen sehr gut, dass keiner der Autoren da draußen glaubt, irgendwelche ‚versteckten‘ Angewohnheiten zu haben; schließlich sagen einem die Kolleginnen und Kollegen in den Schreibgruppen ja, dass es vollkommen in Ordnung sei, was man da so abliefert. Warum sich also um versteckte Angewohnheiten kümmern?

Nun, das Ergebnis meiner Recherche ist ziemlich eindeutig ausgefallen: Auch das zweite Ebook – und selbst die folgenden Bücher eines Autors der schon von Anfang an mit literarischen Schwächen zu kämpfen hatte – weisen in der Regel genau dieselben Schwächen auf, wie der Debüt-Roman; und das ist doch bezeichnend, oder etwa nicht …?

Das passiert Menschen nicht nur beim Schreiben. Die entsprechende Gesetzmäßigkeit zieht sich quer durch sämtliche Bereiche des Lebens, in denen Leute versuchen, irgendwo irgendwie Fuß zu fassen.

Der Grund dafür ist im Prinzip recht leicht einzusehen:

Fangen wir der Einfachheit halber beim Minigolf an: Da tummeln sich immer auch ein paar Leute, die schon den Bogen raus haben, und die sich köstlich über die Anfänger amüsieren, weil die den Ball auf dem Nachbarfeld einlochen, anstatt auf dem eigenen.

Die darauf folgenden ‚geistreichen‘ Vorschläge kennen wir alle: „Mehr Zielwasser trinken“ oder „stell dir vor, da wären Haare drumrum“; halt all so’n Blödsinn, den praktisch jeder von uns kennt. Manchmal bekommt man auch ernst gemeinte Tipps, wie: „Nicht so hart zuschlagen“ oder „stell dich etwas breibeiniger hin“. Fazit ist aber ‚immer und überall’, dass man es erst dann wirklich lernen kann, wenn man dranbleibt und im Laufe der Zeit genügend viele Bälle ‚verschiesst’.

Nun ist es beim Minigolf natürlich leicht, ein paar hundert Durchgänge durchzuspielen, bis man ein Gefühl dafür entwickelt, wie man den Schläger zu halten hat. Ähnliches würde – im Anbetracht der doch recht umfangreichen Manuskripte – faktisch zur Lebensaufgabe ausarten. Eine ‚andere‘ Methode muss also her.

Und da könnte einem durch den Kopf gehen, dass vielleicht eine der unzähligen Schreibgruppen die Lösung parat haben könnte. Dort freut sich nämlich jedes einzelne der Gruppenmitglieder tierisch, wenn es seine persönlichen Vorschläge preisgeben darf und noch mehr, wenn jemand versucht sich danach zu richten. Oder ist das etwa nicht so …?

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Genau da kann man es deutlich erkennen: Es funktioniert nicht …!

Zwar geht der Neuling durchaus mit dem Gefühl nach Hause, etwas Wichtiges erfahren zu haben, aber der Erfolg will und will sich dennoch nicht einstellen. So sagte mir mal vor kurzem eine unserer neuen Studentinnen: „Ich kenne zwar inzwischen all die Vorschläge aus der Schreibgruppe, kann sie aber nicht umsetzen.“ Versteht ihr den versteckten Haken?

Dafür gibt es nämlich einen simplen Grund:

Ich hatte dieses Beispiel schon mehrfach angeführt: „Du kannst in ein bereits gefülltes Gefäß kein Wasser mehr schütten; es läuft über den Rand und macht dir die Füße nass.“ Und daraus folgert sich ein einfaches, physikalisch gültiges Gesetz: „Du musst erst etwas aus dem Gefäß herausnehmen, damit Platz für etwas anderes wird!“

Auch wenn man es partout nicht glauben will: Man hat tatsächlich so seine Angewohnheiten, wenn man zu schreiben anfängt. Der Lehrer hat einen vielleicht autoritär beeinflusst, oder der ‚vorbildlich’ erscheinende Bruder hat einen allzu oft ausgelacht; jedermann kann sich vorstellen, welche Faktoren einen heranwachsenden Menschen negativ beeinflussen können wenn er jung und unerfahren ist.

Ich weiß noch genau, wie ich mich in der Schulbibliothek nach einem Hans-Dominik-Band erkundigte, und mir der Lehrer als Ersatz dafür einen Titel anbot, der „Aufruhr in der Spielstraße“ lautete; ein Kinderbuch …!

Ich möchte nicht wissen, welchen Einfluss es auf mich gehabt hätte, wenn ich diesem – oder ähnlichen Vorschlägen – nachgegeben hätte. Dabei konnte ich schon in der siebten Klassen den notwendigen Energieinhalt einer V2-Tankfüllung berechnen, und Max Eyth war mir weit näher als etwa Selma Lagerlöf; obwohl ich dann am Ende trotzdem so ‚gut wie alles’ durchstudiert hatte, nur um ihre Techniken und Geheimnisse zu ergründen.

Wenn man genau hinschaut, dann sieht man: Die Angewohnheiten eines angehenden Schreiberlings setzen sich aus vielen verschiedenen, meist unbemerkten Faktoren zusammen, und nicht immer entspricht das literarische Ergebnis ‚dem’, was die Leser eigentlich lesen wollen.

Nur ein Beispiel: Eine der eher lästigen Angewohnheiten angehender Schreiberlinge scheint es – meiner Recherchen zufolge – zu sein, ihre vielversprechenden Abenteuerschilderungen etwa wie den Bericht über einen Schulausflug abzuhandeln: „Da haben wir uns getroffen, dort sind wir in den Bus eingestiegen und dann haben wir das Museum besucht. Nach dem Mittagessen waren wir im Zoo, und da muss man wissen, dass in Afrika schon vor hundert Jahren …!“ Und so weiter und so fort.

Das erinnert mich penetrant an einen DSDS-Kandidaten, der die nervige Angewohnheit hatte, alles und jedes mit dem Begriff ‚übelst’ zu beschreiben: „Ich habe ‚übelst’ trainiert“ oder „der Song war ‚übelst’ gut“. Und „Ich freu mich ‚übelst’ dass ich mit dabei sein darf“. Versteht ihr die Crux?

Bei jedem von uns schleichen sich ganz unbemerkt solche und ähnliche Angewohnheiten ein, die man zumeist selber gar nicht wahrnimmt, die jedoch den Leser rüde aus dem Lesegenuss reißen können.

Siehe auch: ‚Weckfunktonen’ http://bit.ly/2ysnckp

Und nun wundert sich so mancher Selfpublisher, dass nur die allerengsten Freunde, ihr heiß geliebtes Ebook bezahlt und heruntergeladen haben – und das trotz all der gutgemeinten Ratschläge aus den verschiedensten Schreibforen …

Ich weiß: Die Erkenntnis tut weh, und deshalb mag man sie eigentlich gar nicht wirklich anschauen. Und Viele werden auch sicher die Augen davor verschließen. Das Faktum aber ist und bleibt: Die anfänglich erwarteten Buchverkäufe sind ausgeblieben. Punkt!

Diesbezügliche Erkenntnis aus bislang vierzehn Jahren Erfahrung als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie: Es lohnt sich ‚auf jeden Fall’, wenn man zu allererst auf seine versteckten Angewohnheiten und literarischen Schwächen schaut, ehe man sich nach Ratschlägen aus den Schreibforen umschaut.

Ein heranwachsender Autor beispielsweise meint es natürlich gut, wenn er mit vielen Rückblenden die Persönlichkeit des Protagonisten herauskitzelt. Ein anderer vermeidet vielleicht notorisch irgendwelche Landschaftsbeschreibungen, weil er meint, dass seine Leser lieber aufregende Action haben wollen. Ein Dritter macht nur ungern Absätze, weil er meint, dass alles zusammengehört. Aber – wenn man das alles nur ‚meint’ …?

Und so finde ich laufend Texte in der Vorschau der Anbieter, bei denen der Verfasser meint, er könne mit dem ‚was er schreibt‘ seine Leser fesseln. Man hat ihm gesagt, dass er das könne. Er kennt den wertvollen Tipp „show dont’ tell“ auswendig und kann ihn im Traum hersagen. Seine Schreibgruppen-Kollegen haben ihn vielleicht sogar auf diesen Tipp hingewiesen. Aber unser aufstrebender Held ist es eben ’so gewöhnt‘ und äußert vielleicht sogar im Brustton der Überzeugung: „Das ist eben ‚mein‘ Stil …!“

Und dann schaut er im Fernsehen einen Blockbuster an und wundert sich, warum er ständig von einem Augenblick auf den anderen Atem schöpfen muss, weil es da keine Erklärungen gibt. Was also hat er vor lauter Pflege seiner Angewohnheiten übersehen?

Nun, wohl kaum ein Leser mag es, wenn er auf der nächsten Seite genau ‚das‘ lesen muss, was ‚zu erwarten’ ist. Nichts ist langweiliger, als wenn man vorauswissen kann, was als nächstes geschieht.

Beispiel: Ein Paar geht in ein Lokal, bestellt das Essen. Es schmeckt ihnen. Sie ziehen sich wieder an und gehen nach Hause. Und diesen Handlungsablauf beschreibt der Verfasser der Story über zehn Standard-Seiten lang. Mal ehrlich: Kann man das Urteil der Leser nicht jetzt schon erahnen …?

Der zahlende Leser liebt in Wirklichkeit stattdessen ‚Überraschungen‘. Er bezieht seinen Lesegenuss aus dem ‚Unerwarteten’. Zum Beispiel ‚daraus’, dass der Ehemann des beschriebenen Pärchens an irgendeinem Nebentisch die geheim gehaltene Freundin entdeckt; so was ist Spannung pur. So was löst die dahinplätschernde ‚Erzählung’ schlagartig auf.

„Show dont tell!“ Vor allem wenn dann diese Freundin plötzlich aufsteht und gänzlich unerschrocken zum Tisch des beschriebenen Paares herüberkommt …! Na dann erwartet der Leser doch die unausweichliche Ehe-Szene. Oder etwa nicht?

Was aber, wenn ‚das Unerwartete’ passiert? Was wenn die Freundin des Schwerenöters freundlich erklärt, dass ihr eigener Tischgenosse, in Wirklichkeit der heimliche Liebhaber der Ehefrau des Verdutzten ist …? Überraschung …!

Aber das sind nun schon wieder Tipps und Kniffe, die zwar schön und gut und berechtigt sind. Aber sie räumen nicht das Hauptproblem beim Schreiben aus: Das Festhalten an unbewussten Angewohnheiten.

Die Sarturia®-Literatur-Akademie genießt Markenschutz auf ihren Fördermethoden. Und diese Fördermethoden sind unter anderem zielgenau darauf ausgerichtet, den Verfasser eines Werks unvoreingenommen auf seine Angewohnheiten schauen zu lassen. Immer wieder. Von verschiedenen Blickwinkeln aus. Bei jedem Manuskript aufs Neue.

Wer fragt sich denn da noch allen Ernstes, warum ausgerechnet die Diplominhaber und Literaturpreisträger unter den Studenten der Sarturia®-Literatur-Akademie so spannend und erfolgreich schreiben können?

Sarturia® ist nun mal ‚ganz anders‘ als andere Literatur-Akademien oder Schreibkurse. Sarturia unterscheidet sich klar und deutlich von den Schreibgruppen im Internet und von geldorientierten Verlagen.

Sarturia® ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes.

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180317
INTUITION

Heute geht es um die wohl wichtigste Zutat, die ein Literarisches Werk braucht, um überhaupt entstehen zu können:

Die Intuition des Verfassers!

Wikipedia: Intuition ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen.

Das Internet zum Beispiel ist voller Klagen über Schreibblockaden. Sogar der Duden hegt und Pflegt diesen Begriff und schreibt diesem unproduktiven Zustand einen Mangel an Inspiration zu. Demnach würde einem Schriftsteller, der an einer Schreibblockade leidet, bloß ein brauchbarer Einfall fehlen.

Warum aber haben wir demgegenüber manchmal geniale Einfälle, die wie aus dem Nichts auftauchen? Warum fällt uns hin und wieder ganz unerwartet die Lösung für ein Problem ein, an dem wir lange Zeit herumgekaut hatten? Und warum wachen berühmte Komponisten der Klassik plötzlich mit einer kompletten Symphonie im Kopf auf? Müsste sich da nicht auch eine Schreibblockade von jetzt auf nachher auflösen …?

Die Wissenschaft hat einen Begriff für ‚helle Augenblicke’ gefunden, ohne jedoch genau begründen zu können, wie sie funktionieren: „Intuition!“ Manche sagen dazu auch „Eingebung!“ Eine Intuition ist demzufolge etwas, das uns scheinbar aus heiterem Himmel einfällt, ohne dass wir uns ernstlich darum bemüht hätten.

Ist es euch nicht auch schon mal so ergangen, dass euch ganz plötzlich ein Zusammenhang klar geworden ist, an dem ihr vorher schon lange herumgerätselt habt? Eine Erkenntnis, die aus heiterem Himmel kommt und euch plötzlich ‚erleuchtet’? Ein geistiger Lichtblitz, der – sagen wir – Licht auf einen ganz bestimmten Aspekt wirft und euch ein „Ahhh – sooo ist das also“ entlockt?

Neulich Abend habe ich im Fernsehen einen interessanten Spielfilm über das Leben und Streben des Wissenschaftlers ‚Stephen Hawking’ angeschaut. Gegen Ende des Films wird der entscheidende Augenblick einer weittragenden Intuition eindrücklich dargestellt. Mehr noch: In der Handlung wird darüber gesprochen, dass ‚Intuition’ gänzlich ohne Überlegung geschieht, dass Gedanken nichts mit Worten zu tun haben, dass es einfach passiert.

Aber es vollzieht sich selbstredend nur dann, wenn wir uns schon von vornherein mit einem bestimmten Thema beschäftigen und wenn wir physisch und psychisch bereit dafür sind. Intuition braucht nämlich ein ganz bestimmtes Umfeld und sie braucht die richtige Zeit – und dann genügt ein winziger Funke, und wir schauen uns mit einem „Ahhh sooo“ auf den Lippen gegenseitig an. Ihr kennt das sicher, wenn sich plötzlich jemand auf einmal ganz emsig und eifrig präsentiert, eben weil ihm etwas Wichtiges eingefallen ist. Ich glaube, jeder von uns hat selber schon solche Momente erlebt.

Damit kommen wir zu jenem Punkt in der Zeit, an dem ich feststellen musste, dass alles Pauken und Lernen keinen Sinn macht, wenn die Umgebung und die Umstände nicht stimmig sind. Erinnert euch bitte: Ich erwähnte bereits mehrfach, dass all die Tipps und Ratschläge aus den verschiedensten Schreibgruppen ganz offensichtlich gar nicht wirken ‚können’, weil sie nicht auf fruchtbaren Boden fallen.

Einem Bauern, der versandeten oder ausgedörrten Untergrund bewirtschaften muss, dem helfen keine Tipps über ertragreiches Saatgut. Und schon gleich gar nicht, wenn die Ratschläge von einem Bauern kommen, der selbst noch kein Getreide ernten konnte. Das wäre sicherlich der falsche Ansatzpunkt für sinnvolle Hilfe. Nein, liebe Freunde, die einzig funktionierende Lösung für das bei unserem Bauern vorherrschende Problem ist, den Boden für eine fruchtbare Saat vorzubereiten.

Wie man sieht, macht sich im Falle aufstrebender Schreiberlinge niemand die Mühe, den Boden für eine fruchtbare Saat vorzubereiten. Zwar erzählt jeder, der eine Tastatur bedienen kann, jedem der ihm ein Ohr leiht, wie man vom Schreiben lebt und wie man Bestseller-Autor werden könne. Doch zumeist handelt es sich bei den Ratgebern um blutige Laien. Neunundneunzig Prozent der Ratgeber haben bestimmt nicht mehr als zwei oder drei Dutzend Ebooks verkauft, wenn überhaupt. Aber ich meine, dass man wenigstens Zehntausend gedruckte Bücher verkauft haben sollte, ehe man anderen Schreiberlingen Ratschläge erteilt. Aber selbst dieser Mangel an Erfahrung wäre nicht allzu schlimm, wenn sich die Möchtegern-Ratgeber die Mühe machen würden, den Boden für ihre Saat vorzubereiten. Wir hätten dann – weiß Gott – weitaus mehr erfolgreiche Seller und Bestseller-Autoren unter den Selfpublishern.

Ihr könnt es – Google sei Dank – durchaus nachprüfen: Die Zahl der sogenannten Autoren hat in den vergangen Jahren immens zugenommen. Die Zahl der Top-Autoren ist jedoch währenddessen absolut gleich geblieben. Fazit: Man kann sich die Betrachtung seiner eigenen Ergebnisse gerne schönrechnen; Fakt bleibt, dass all die großartigen Tipps und Tricks aus dem Internet ganz offensichtlich überhaupt nicht gedeihen. Punkt!

Genau ‚das’ ist der Grund warum ich im Jahre 2004 Sarturia® ins Leben gerufen habe. Anstatt weiterhin eine Vielzahl an Ratschlägen auszuteilen, habe ich angefangen, den Boden für die Saat vorzubereiten. Denn erst wenn ein Schützling tatsächlich aufnahmebereit ist, kann er erworbenes Wissen behalten und dauerhaft anwenden.

Der Beweis für diese Erkenntnis: Selbst Studienabbrecher erringen aufgrund ihrer Erfahrungen aus unserem markengeschützten Coaching reichlich Anerkennung in ihren Schreibgruppen. Mehr noch: Praktisch alle ehemaligen Schützlinge haben inzwischen einen Verlag gefunden, der ihre Werke druckt. Also war das Studium bei Sarturia® – wenn auch frühzeitig beendet – nicht gar so verkehrt.

Beim Gros unserer Studenten jedoch, die das anvisierte Ziel ‚nicht’ aus den Augen verloren haben, sehen wir eine total interessante Wirkung: Diese Autoren entdecken inzwischen markante Schwachstellen hin und wieder sogar in den Büchern ‚anerkannter‘ Autoren, eben weil sich ihr Blick dafür entscheidend geschärft hat.

Doch ganz so überraschend ist das nicht, denn das angeeignete Wissen und das erworbene Know-how tragen zwangsläufig dazu bei, dass sich unsere Studenten nach und nach über sich selbst hinaus erheben können.

Wie ist das möglich?

Nun, wir haben es sinnigerweise ganz einfach sein gelassen, unseren Schützlingen die Ohren mit guten Ratschlägen vollzulabern. Wir geben ihnen stattdessen Gelegenheit, ihre Manuskripte ‚selber’ aufzuwerten. Das erworbene Wissen kommt also in Wirklichkeit direkt aus den Köpfen der Studenten und nicht aus dem Mund eines ‚Frontladers’ oder ‚Ratgebers’. Und ‚das’ ist meiner Erfahrung nach die einzig funktionierende Möglichkeit, wie Menschen sich effektiv fortentwickeln können.

Ich erwähnte bereits mehrfach, dass ich strikt gegen das aktuell vorherrschende Schulsystem bin. Warum? Nun ich habe in meiner eigenen Jugend selbst erlebt wie erfolglos der ‚Frontlademechanismus’ bleiben muss, wenn dieser Eine da vorne labert und die Anderen da hinten alle zuhören müssen. Das ist nicht allein meine Erfahrung; man redet ja ganz öffentlich darüber und bringt es im Fernsehen: Eine Menge frustrierter Schüler haben in der Tat erheblich Schwierigkeiten mit unsrem Schulsystem. Ich selber hatte als Junge bloß unverschämtes Glück.

Deswegen haben wir hier bei Sarturia® gleich von Anfang an ausdrücklichen Wert auf ein kompetenzorientiertes Studium unserer Schützlinge gelegt. Und wir waren damit auf Anhieb extrem erfolgreich. Bezeichnenderweise sind inzwischen erste Tests für kompetenzorientiertes Lernen auch im allgemeinen Schulsystem erfolgreich verlaufen. Siehe Spiegel-Artikel http://bit.ly/2sxHl5I

Ich meine, wer logisch denken kann, der wundert sich sowieso, warum überhaupt jemand auf die Idee kommen konnte, so etwas wie das aktuell vorherrschende Schulsystem zu erfinden. Seit Zehntausenden von Jahren funktioniert Lernen ganz anders: Die Heranwachsenden schauten allesamt von ihren Vorbildern ab, auf welche Weise etwas zu bewerkstelligen ist – und dann lernten sie durch ‚Trial and Error’ wie man es ’noch besser‘ machen könnte.

Ganz ehrlich: Diese Methode ist – meiner Meinung nach – die einzig wirklich funktionierende Möglichkeit, sich nachhaltig Wissen und Können anzueignen, mit einer reellen Chance, sich dabei auch weiterentwickeln zu können. Erst seit ein paar Jahrhunderten sind wir Menschen davon abgewichen und haben uns mit dem aktuellen Schulsystem die bekannten Probleme eingehandelt.

Sarturia® beschäftigt keine ‚Frontlader’ – oder ‚Lehrer’, wie man allgemein sagen würde. Sarturia® hat einen wesentlich besseren Lösungsansatz: Wir bereiten gewissermaßen den Boden für eine erfolgreiche Saat vor und sorgen dafür, dass sich unsere Schützlinge ganz eigenständig weiterentwickeln können. Wir schaffen die notwendige Umgebung, und wir sorgen für die passenden Umstände, sodass der Wissbegierige seiner eigenen ‚Eingebung’ folgen kann. Sagen wir es mal so: Wir trainieren nicht den Schreiberling, sondern allein ‚seine Intuition’.

Alte Weisheit: Nichts macht erfolgreicher als der Erfolg. Je öfter unseren Schützlingen die eigene Intuition zu Hilfe kommt, desto leichter fällt es ihnen, sie willentlich herbeizurufen. In der Folge gelingt es unseren Studenten nachhaltig, die bislang verborgenen Schwachstellen zu umgehen und vielleicht dabei sogar Formulierungen zu finden, die den alten ‚Meistern der Feder’ alle Ehre machen würden. Und genau ‚das’ ist das Ziel unserer treuen Schützlinge auf den unteren Förderstufen.

Das muss man schon sehr genau verstehen. Denn unsere ausgeschiedenen Studienteilnehmer gelten mit dem bei uns Gelernten zwar als Stars in ihren neuen Schreibgruppen, sie können jedoch das erlangte Wissen und Können nicht weitergeben. Den Grund dafür kennen wir bereits: Der Boden müsste erst für die Saat fruchtbar gemacht werden, und das geht nur in einer genau definierten Umgebung; in einem Umfeld, wie es beispielsweise hier bei Sarturia® gegeben ist.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass jedermann seine Intuition selber trainieren könnte, wenn er wüsste, wie es zu bewerkstelligen wäre, klappt das in der Praxis nicht. Und doch trägt jedermann diese gottgegebene Fähigkeit in sich. Zitat: „Das Gehirn entdeckt und erschafft gleichzeitig“ (Aus Incetption). Der amerikanische Komponisten Philip Glass zum Beispiel, ‚findet’ seine Werke im Schlaf: „Ich hatte schon äußerst präzise musikalische Träume, in denen ich ganze Stücke gehört habe, an denen ich gerade arbeitete …“ Siehe: https://www.presseportal.de/pm/9377/84440 Die Geschichte zeigt uns also auf, dass das Unmöglich-Erscheinende durchaus gelingen könnte, wenn man nur wüsste, wie …

Es gibt einen Ausweg: Im Jahre 2004 überlegte ich mir nämlich, ob ich nicht versuchen sollte, ein ‚geeignetes Umfeld’ für hoffnungsvolle Schreiberlinge zu schafften. Und – voilá – hier ist sie, die erfolgreiche Sarturia®-Literatur-Akademie; bereit für jedermann, der die Ahnung mitbringt, dass er in Wahrheit weit mehr zeigen könnte, als er bisher zustande gebracht hat.

Deshalb ist und bleibt Sarturia® etwas ganz Besonderes. Ich wünsche euch allen viel Spaß und recht viel Erfolg beim Schreiben!

Mein Name ist Dieter König
Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ engagiere ich mich gänzlich uneigennützig für die ‚Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern‘. In diesem Zusammenhang helfe ich cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20180308
ERFOLGSMERKMALE

Ich hab Ähnliches von aufstrebenden Sarturia®-Studenten schon öfter vernommen, aber unsere Herausgeberin Frau Dr. Hagen bringt es auf den Punkt wenn sie sagt: „Langsam aber sicher finde ich die meisten der aktuell publizierten Bücher langweilig.“

Nun, das ist ein Phänomen, das bei Sarturia® gar nicht so selten ist. Dazu muss man wissen, dass unsere Schützlinge auf den Förderstufen Tag für Tag Manuskripte von Autoren nach eventuellen Schwachstellen durchforsten. Das führt zwangsläufig dazu, dass man ein scharfes Auge für Passagen entwickelt, die sich durchaus noch verbessern lassen.

Dieses Thema ist allumfassend und kann unmöglich in drei Zeilen abgehandelt werden, aber es läuft darauf hinaus, dass unsere Studenten im Laufe der Zeit auch bei durchaus anerkannten Autoren über jene Schwachstellen stolpern, die man einem Leser keinesfalls zumuten sollte.

Zum Verständnis vergleiche ich das literarische Wachstum einfach mal mit dem Training in einer Karateschule. Die Kids, die sich dort einschreiben, fangen ganz unten an und trainieren Körperhaltung und Technik bis zum Umfallen. Jede Technik hat ihren eigenen Namen, und die neuen Weißgürtelträger trainieren alle diese Techniken so oft und intensiv, dass die Abläufe perfekt funktionieren, selbst wenn man die Kids des Nachts aus dem tiefsten Schlaf reißt.

Selbstverständlich geben die lernbegierigen Karateschüler gleichzeitig ihr erworbenes Know-how an die nachfolgenden Neulinge weiter. Man will ja zeigen was man kann und man will gerne helfen. Lernen und Lehren ist ohnehin eine Einheit. Nirgends aber ist das Bedürfnis, anderen zu helfen, so sehr ausgeprägt wie in den verschiedensten Kampfsportarten.

Wer’s also im Schlaf kann, der bekommt als Beweis seinen neuen Gürtel: Gelb, orange, grün, braun und schließlich schwarz. Und natürlich würde sich kein vernünftiger Mensch jemals mit einem Schwarzgürtelträger anlegen. Das ist doch verständlich. Oder …?

Aber – und jetzt kommt die Crux – Die Träger des Schwarzen Gürtels hören nicht etwa auf zu trainieren. Nein, im Gegenteil sie trachten umso mehr danach, ihre jetzt schon ausgefeilte Technik zu verbessern. Auf den Wettbewerben kämpfen Schwarzgürtelträger noch lange nicht gegen die Besten der Besten. Dafür ist noch eine ganze Menge ‚mehr’ an Know-how und vor allem Training notwendig. Denn da gibt es in der Folge auch noch den Ersten Dan, den Zweiten und den Dritten …

Man kann sich leicht vorstellen, dass ein Karatemeister wohl kaum gegen Anfänger kämpfen wird. Er trainiert sie stattdessen gewissenhaft und bringt ihnen sein eigenes Know-how bei. Um sich aber ‚zu messen’, sucht ein Meister sich Seinesgleichen, solange er noch Kämpfer finden kann, die bis zu seinem eigenen Level trainiert sind. Und irgendwann erscheint die Auswahl so sehr eingeschränkt, dass der Großmeister kaum noch geeignete Gegner finden kann. Versteht ihr die Quintessenz des Gesagten?

Diese Gesetzmäßigkeit ist allgemeingültig, denn sie wohnt nicht nur den Kampfsportarten inne, sondern ‚allen’ Tätigkeitsgebieten, die wir auf unserem Planeten auch nur finden können: Dem Fußball, der Jagd, dem Skifahren, dem eigenen Beruf und ja, auch dem Schreiben. Und wenn man ‚das’ weiß, wird einem auf einmal auch klar, warum man auf einem bestimmten Level ‚nicht mehr alles’ akzeptiert, was man vorgesetzt bekommt.

Frau Dr. Hagen bezeichnete sich als „für Literatur verdorben“. Aber das stimmt ganz und gar nicht. Es lassen sich auf dem erreichten Level noch genügend viele Autoren finden, mit denen sie sich messen könnte. Anfänger und Hobby-Autoren zählen nicht mehr dazu, und das Heer der Durchschnittsautoren auch nicht. Aber unsere Frau Doktor muss sich ab jetzt tatsächlich die echten Klasse-Autoren aussuchen, die ihrem eigenen Know-how-Niveau gerecht werden oder eben besser schreiben als sie selbst.

Mir selber ist es während meiner Entwicklung zum Autor genauso ergangen. Hatte ich als Kind und Jugendlicher förmlich alles Greifbare in mich hineingefressen, so wählte ich später meine Lektüre sorgfältiger aus. Und so kam es auch, dass ich bei bestimmten Werken total ins Schwärmen kam.

Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ zum Beispiel ist eines jener Meisterwerke, die mich vom Stuhl gerissen haben. Die Heyne Taschenbuchausgabe dieses Werks brachte mich tatsächlich sogar auf die Idee, selber schreiben zu lernen. Meine Schwärmerei ging sogar soweit, dass ich ‚Flowers for Algernon’ von Daniel Keyes per Handschrift ins Deutsche übersetzte, weil ich hier die entsprechende Kurzgeschichte nicht finden konnte.

Ähnliches passierte mir bei Rainer Maria Rilke. Seine Novelle ‚Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke’ überwältigte mich total. Ich kannte die meisten seiner Verse auswendig und war total fasziniert, wie er mich mit teils befremdlich anmutender Wortwahl und seltsam formuliertem Satzbau mitnahm auf seine Reise in eine sinnlose Schlacht gegen die Türken.

Ja, das Schriftgut zählte zur Lyrik. Aber damals hatte ich keine Ahnung von irgendwelchen Kategorien und literarischen Bezeichnungen. Ich kannte nur den Text und seine Wirkung auf mich. Erst später, sehr viel später, begann ich die packendsten der literarischen Texte und ihre Wirkung auf den Leser zu untersuchen. Aber da war ich längst Profi, publizierte bei Heyne, München, verfasste im Auftrag von Sachbuchverlagen Texte für die Größen aus Industrie und Finanzdienstleistung und befasste mich schließlich langsam mit dem Bedürfnis, aufstrebenden Autoren unter die Arme greifen zu wollen.

Und selbst da war mir noch nicht klar geworden, dass man Leuten mit Tipps und Vorschlägen alleine nicht weiterhelfen kann. Dazu musste erst die Internet-Ära anbrechen. Und plötzlich erkannte ich, warum all die Tipps, Tricks und Vorschläge der Schreibgruppen und Schreibschulen ins Leere gehen mussten. Ihnen fehlte eine entscheidende Komponente!

Und da erinnerte ich mich wieder an mein Training in der Karateschule: Dort hatte man mir einfach ‚gezeigt‘, was ich zu tun hatte, und dann übte ich das so lange und so gründlich, bis ich jeweils meinen nächstwichtigen Gürtel verliehen bekam.

Der Unterschied zwischen den Studenten der Sarturia®-Literatur-Akademie und den Absolventen der verschiedensten Schreibschulen ist inzwischen gar zu offensichtlich. Auf der für solch einen Erfolg notwendigen Technologie genießen wir deshalb auch Markenschutz. Die Anwendung der Techniken funktioniert nach einfachen Regeln, aber auch dann ‚nur’, wenn man diese Regeln akkurat befolgt. Dann jedoch kann man zwangsläufig eines Tages als Sarturia®-Student auf den Förderstufen feststellen, dass man die Texte aus dem Riesenmeer der Massenpublikationen einfach nicht mehr mag.

Aber Gott sei Dank gibt es noch Meister des Fachs, mit denen wir uns jederzeit messen können.

Sarturia® ist und bleibt halt etwas ganz Besonderes.
Und deshalb: Viel Spaß beim Schreiben!

Verleger Blog 14.02.2018
ERFOLG LERNEN

Es hat mal eine Studentin gegeben, die warf uns den Löffel vor die Füße, mit den Worten: „Man hat nicht genug für mich getan.“

Warum mir das jetzt wieder einfällt? Nun ich stolpere bei meinen Recherchen hin und wieder über Diskussionen im Internet, in denen sich Leute darüber unterhalten, wie schlecht Verleger wären und wie leicht sie doch gänzlich ohne Verleger Starautoren werden könnten. Es gibt sogar ganze Webauftritte, die tatsächlich ‚nichts Nützliches’ hervorbringen und nur deswegen existieren, weil Versager gerne lesen, wie die Herrschaften auf erfolgreichen Leuten oder Unternehmen herumhacken und sie in den Dreck ziehen.

Es ist schade, dass sich so manch vielversprechender Autor durch negative Meinungen anderer aus dem Gleis bringen lässt. Dabei kann sich jeder selber ausmalen was besser wäre: Eines Tages zu rechtfertigen, dass er zwar eifrig auf die negativen Meinungen gehört habe, aber irgendwie trotzdem kein erfolgreicher Schriftsteller geworden sei – oder aber, dass er gar nicht erst auf fremde Einflüsse geachtet hätte und stattdessen konsequent seinen eigenen Weg gegangen ist, bis alle Ziele nach und nach erreicht waren?

Sorry, liebe Freunde, in allen Rechtfertigungen steckt eine dermaßen absurde Selbsttäuschung; schlimmer geht’s nimmer. Und der größten Selbsttäuschung unterliegt man, wenn man allen Ernstes äußert: „Man hat nicht genug für mich getan.“

Betrachte wir es im oben genannten Fall: Nirgendwo auf der Welt bekommen aufstrebende Autoren mehr kompetenzorientierte Hilfe als gerade hier bei Sarturia®. Man muss nur den Businessplan lesen und sich in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen, wie viele Helfer sich auf den unteren und oberen Förderstufen für ’nen App’l und’n Ei abrackern, um den aufstrebenden Autoren so viel Hilfe wie nur möglich zukommen zu lassen. Das kann man nicht totreden.

Außerdem opfere ich seit nunmehr dreizehn vollen Jahren meinen kompletten Tagesablauf für die Förderung hoffnungsvoller Neulinge, ohne auch nur einen einzigen Cent Belohnung dafür zu kassieren. Wer macht so was sonst noch? Und ich habe ‚keinen’ Acht-Stunden-Arbeitstag wie meine Kritiker; ich muss froh sein, wenn ich hin und wieder mit wenigstens sechzehn Stunden aus dem Büro komme. Aber ich tu’s für dankbare Leute; das ist der springende Punkt.

Trotzdem drängt es mich im Nachhinein, der Beschwerde unserer oben genannten Autorin eine ganz prägnante Frage entgegenzustellen. Se lautet: Warum hast du dich ‚nicht selber’ ausreichend darum gekümmert, dich weiterzuentwickeln und etwas zu lernen? Warum hast du dich nicht mit den markengeschützten Werkzeugen und der selbstlosen Hilfestellung deiner ehemaligen Freunde über die Förderstufen emporgearbeitet? Warum – um alles in der Welt – gehst du überhaupt mit dem Gedanken hausieren, ‚die Anderen’ wären für deinen Erfolg verantwortlich?

Für Sarturia® erscheint ein solcher Vorfall unerheblich, denn auf jeden gescheiterten Studenten kommen zehn fleißige und erfolgreiche Diplom-Anwärter, die ihre Ziele fest im Auge behalten. Kein Grund also, sich irgendwie aufzuregen. Aber ‚mir persönlich’ tut jeder Einzelne leid, der sich durch irgendwelche wohlklingenden Einflüsterungen aus dem Konzept bringen lässt und die anvisierten Ziele wegen ein paar leuchtender Illusionen aus den Augen verliert.

Ich weiß sehr wohl wie man sich fühlt, wenn man dabei ist, die Erfolgsleiter emporzuklettern. Und auch ich hätte seinerzeit gerne einen bequemeren Weg beschritten. Doch ich hatte das unverschämte Glück, die Tipps zu meiner Karriere von kernigen Bestsellerautoren und Literaturpreisträgern zu erhalten. Da blieb mir keine Gelegenheit, zu zweifeln. Aber keiner meiner Lobbyisten hat jemals gesagt, dass es ein Spatziergang werden würde.

Und nun mal ganz ehrlich: Wie oft hat ein Grillmeister wohl seine Würstchen angekokelt, ehe er sein Meisterzertifikat einstecken durfte? Wie viele Nägel hat wohl ein Zimmermann krumm geschlagen, ehe er seine eigene Firma gründen konnte? Und wie viele Schuhe hat sich wohl ein Athlet abgelaufen, ehe er ins Team der Olympioniken aufgenommen wurde? Glaubt denn ein einziger, vernünftiger Mensch ernstlich daran, dass man nur sein Skript bei Amazon hochladen müsste, um anerkannter Schriftsteller zu werden?

Natürlich ist Hoffnung eine starke Triebfeder. Aber so ganz ohne Vernunft funktioniert die Sache nicht sonderlich gut. Glück ist nämlich kein verlässlicher Partner und es blüht auch nur dem Tüchtigen.

Deshalb stehen die Tore von Sarturia® weit offen. Man kommt problemlos über die Ausschreibungen herein und findet auch schnell wieder raus. Wir halten niemanden. Wir wollen nur so schnell wie möglich so viele Autoren wie möglich bei so großen Verlagen wie möglich unterbringen. Punkt.

Jedermann ist willkommen. Aber überlegt euch vorher gut, ob ihr wirklich ‚weiterkommen’ wollt, oder ob euch nur am ‚Spaß an der Sache’ gelegen ist. Wir helfen in beiden Fällen. Allerdings fallen die Maßnahmen in beiden Fällen naturgemäß recht unterschiedlich aus. Aber wir lieben Literaten und erfreuen uns an ihnen und ihren Geschichten.

Und nun wieder: Viel Spaß beim Schreiben!

Verleger Blog 20180120
CHARAKTER HIN ODER HER

Die Sarturia®-Literatur-Akademie, als gemeinnützige Institution, befindet sich schon seit langen, langen Jahren auf anhaltend dramatischem Wachstumskurs. Besonders erfreulich ist vor allen Dingen, dass die aktiven Studenten – und natürlich auch die früheren Studienteilnehmer – die hier erworbenen Erfahrungen und ihr errungenes Wissen draußen mit den Autoren der diversen Schreibgruppen teilen; das vermag sicherlich das Niveau der Massenliteratur um einige entscheidende Punkte zu heben.

Der Wissenstransfer ist gewollt. Solange die aufstrebenden Autoren ihrem Umfeld nicht verheimlichen, woher sie ihre Erfahrungen und ihr Know-how beziehen oder bezogen haben, kann man ihnen durchaus soziale Kompetenz zugestehen.

Anders sieht es aus, wenn die Autoren die Quelle der angeeigneten Erfahrungen leugnen oder sie gar herabwürdigen und schmähen, nur um das vorhandene Know-how ‚als eigene’ Leistung verkaufen und sich dadurch in besseres Licht rücken zu können. Die Menschen in der Umgebung solcher Zeitgenossen werden damit bewusst getäuscht und müssen bei ihren künftigen Entscheidungen von verfälschten Tatsachen ausgehen. Und das widerspricht natürlich dem sozialen Gedanken.

In ‚geistig gesunden Gemeinschaften’ strebt jedes involvierte Mitglied das Beste für seine Familie, seine Freunde, seine Mitmenschen und schließlich für die gesamte menschliche Gesellschaft an. Und das ist natürlich nicht der Fall, wenn man ‚dagegen‘ arbeitet. Asozial eingestellte Menschen – oder gar Terroristen – tun so etwas aus gänzlich egoistischen Motiven: Sie arbeite ‚gegen‘ die Gesellschaft. Faulenzer und Schmarotzer demgemäß ebenfalls. Und natürlich auch Leute, die zu ihrem eigenen Vorteil, dem Umfeld wertvolle Tatsachen verschweigen oder ihre Mitmenschen sogar unverfroren anlügen.

Soziale Kompetenz ist deshalb das wichtigste Lehrfach, das unserem Fördergedanken hier bei Sarturia® zugrunde liegt. Man braucht sich nur über die erfreulichen Erfahrungen unserer Studenten zu informieren und merkt sofort, dass sie Spaß daran gefunden haben, anderen Autoren zu helfen, während sie sich selber die dringend notwendigen Erfahrungen aneignen, um sichererer und sicherer zu werden. Unsere getreuen Schützlinge geben sich nicht mit ein paar hundert oder tausend verkauften Ebooks zufrieden. Sie wollen ‚mehr’; und das ‚zurecht’. Ich hab ihnen ja schon vor langer Zeit vorgemacht, wie’s geht …!

Man muss sich vielleicht die grundlegendsten aller Tatsachen vor Augen halten, um den springenden Punkt hierbei zu erkennen:

Paul verteilt seine Bonbons unter den Freunden. Marlene nimmt sich davon so viele wie sie kriegen kann. Wenn sie nun tags darauf ‚ihre eigenen’ Bonbons ‚ebenfalls’ unter den Freunden verteilt, ist das soziale Gefüge durchaus intakt.

Anders verhält es sich, wenn sie die geschenkten Bonbons zwar annimmt, sich dagegen aber weigert, ‚ihre eigenen’ Bonbons zu verteilen. Denn damit gerät das soziale Gefüge ins Wanken. Die Freunde sind zu Recht enttäuscht von ihr und mächtig sauer auf sie. Der Grund für den Bruch im sozialen Gefüge ist der ‚mangelhafte Austausch’ zwischen ihr und den Freunden.

Nehmen wir die Bauern vor fünfzig oder sechzig Jahren: Keinem wäre eingefallen seinen Nachbarn im Stich zu lassen, wenn ein Gewitter die Ernte bedroht; soziales Verhalten eben. Sobald ich damals als Kind den Nachbarn mit einem viel zu großen Rechen geholfen habe, das Heu in die Scheune zu bringen, gab’s anschließen eine Flasche Sprudel und ein Wurstbrot; das war der Austausch für meine Leistungen, und da musste man nicht viel darüber nachdenken.

Heute scheint dieses Wissen um die einfachsten Dinge im Leben langsam zu verblassen. Wer auch immer Schuld daran hat: manche Leute lassen sich suggerieren, dass sie nur genug Geld haben müssten, um sich von den früher herrschenden Idealen freikaufen zu können.

Gott sei Dank fallen nicht alle Menschen auf solcherart naive Illusionen herein. Die meisten Zeitgenossen wissen immer noch, dass man eine Gabe, einen Hilfsdienst, ein Geschenk honorieren muss, wenn man die drohenden Risse im Sozialen Gefüge vermeiden will.

Von uns Lektoren und Herausgebern aus betrachtet ist durchaus nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand Hobby-Autor bleiben möchte. Wenn’s nur um den Spaß geht, dann reichen die Verkäufe über Amazon oder BoD und da genügen auch weniger umfangreiche Erfahrungen. Trotzdem belegt es auch im Hobby-Bereich einen ausgereiften Charakter, wenn jemand seinem Umfeld nicht verheimlicht, wo er die bislang errungene Erfahrung tatsächlich erworben hat.

Ich persönlich möchte mit niemandem gerne zusammenarbeiten, der eine solch unangenehme Charakterschwäche besitzt, denn er wird sich ‚immer’ selber in den Mittelpunkt stellen und mir wichtige Dinge verschweigen oder gar Schlechtes schönreden, eben so, wie es ihm gerade passt. Im Klartext heißt das für mich: Ich kann mich auf solch einen Menschen nicht verlassen.

Genauso verhält es sich, wenn jemand in den diversen Schreibgruppen auftaucht und verschweigt, wie er zu seinem aktuellen Know-how gekommen ist. Aus welchem Grund auch immer. Weil er sich schämt vielleicht, oder weil er seinen Mitmenschen vormachen will, er sei etwas ‚Besseres’ als das, was er tatsächlich ist.

O nein, ein solches Verhalten ist nicht grundsätzlich falsch oder schlecht; es gehört in besonderen Situationen zur Überlebensstrategie. Wenn man gekonnt Mimikry betreibt, um sich und sein Tun zu tarnen ist es in einer feindlichen Umgebung möglicherweise die einzige Möglichkeit, mit heiler Haut davonzukommen.

Aber – mal ehrlich – wer sieht denn in einer gemeinnützigen Literatur-Akademie ein feindliches Umfeld? Das Schlimmste was einem in einer pädagogisch orientierten Umgebung passieren kann, ist der Umstand, dass man sich nicht wohl fühlen kann, weil man sich zum Beispiel gegen Richtlinien aufgelehnt hat, oder weil man aus anderen Gründen nichts lernt. Insofern wäre natürlich durchaus jede Art von Mimikry angebracht, denn wer will sich schon freiwillig blamieren …!

Bei längerer Betrachtung scheint es mir, als hätten wir damit den wichtigsten Grund gefunden, warum sich sozial weniger kompetente Autoren aus einer funktionierenden Gemeinschaft zurückziehen.

Für unsere Ex-Freunde gibt es allerdings auch andere Gründe: Nehmen wir nur die ‚allzu laute’ Flüsterpropaganda, von der sich weniger gefestigte Studenten beeinflussen lassen. Dabei dauert es erfahrungsgemäß ziemlich genau drei Jahre, bis der Großteil der Fahnenflüchtigen wieder reumütig vor der Tür steht. Und das ist doch – alles in allem gesehen – eine reichlich aufschlussreiche Angelegenheit.

Der Großteil unserer Studenten weiß jedoch, dass jeder sein Herzblut dafür geben muss, wenn er genügend Erfahrungen sammeln will, um sich später als ‚echter’ Profi im Business bewegen zu können. Dazu braucht man keine Glaskugel: Der gesunde Menschenverstand ist nachweislich zu einer korrekten Extrapolation fähig. Er kann durchaus vorauswissen, dass er im Graben landen wird, wenn er bei Glatteis fährt wie eine gesengte Sau. Er kann aber auch vorauswissen, wie er später verdutzt aus der Wäsche schauen wird, wenn er die Gemeinschaft verlassen hat, bloß weil man ihm jetzt und hier ein verlockend klingendes Angebot ins Ohr flüstert. Aber natürlich könnte er auch voraussehen, was wir vorhaben und ganz einfach dazu beitragen, dass unsere Vorhaben in die Tat umgesetzt werden können; die Schadenfreude ist sicherlich nicht zu verachten, wenn man die ehemaligen Freunde fluchen hört …! 🙂

Es tut mir natürlich in der Seele leid, wenn einige Wenige sich von den kurzfristig leuchtenden Verlockungen blenden lassen. Heutzutage ist es ein alter Hut, dass man den früheren Tüftlern an den Kopf geworfen hat, der Mensch würde niemals fliegen können. Mir selber hat man in meiner Jugend nahe gelegt, ich solle lieber ‚etwas Anständiges’ arbeiten, als mich am Schreiben zu versuchen. Und ich weiß sehr wohl, dass man laufend versucht, den besseren unserer Studenten und Herausgebern einzuflüstern, dass Sarturia® ‚ja doch nichts wird’, und dass sie lieber bei anderen Projekten im Internet mitarbeiten sollen.

Kein Problem, denn genau hier zeigt sich die soziale Kompetenz unserer Autoren. Nämlich dann, wenn es zu entscheiden gilt, wo sie auf Dauer ‚tatsächlich besser’ aufgehoben sein werden. Wen wundert es da, dass es mich ungemein freut, wenn der Großteil unserer Studenten seine Chance bei Sarturia® sieht. Da fällt es natürlich leicht, auf die Wenigen zu verzichten, die sich irgendwo anders was Besseres versprechen.

Fest steht jedenfalls, dass wir hier bei Sarturia® sehr hohe Ziele verfolgen. Uns ist aber auch klar, dass beileibe ‚nicht alle’ diese Ziele mit uns zusammen erreichen können.

Unsere Hilfe diesbezüglich kann nur darin bestehen, dass wir auf die Materialien der gesammelten ‚Verleger Blogs’ verweisen. Ganz im Ernst: dort sind die ‚tatsächlichen’ Gegebenheiten deutlich genug dargestellt, sodass ein cleverer Autor in die Lage versetzt wird, korrekte Schlüsse daraus zu ziehen. Wie diese Entschlüsse dann aussehen, das unterliegt nicht unseren Einflüssen.

Wie auch immer: es ist ein tolles Kompliment an uns und unsere Leistungen, wenn unser Sarturia®-Know-how und die bei uns erarbeiteten Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Autoren in den Schreibgruppen zum tragen kommt.

Ich wünsche euch Besonnenheit in euren Entscheidungen, Kraft in euren Entschlüssen, vor allem aber jede Menge Spaß beim Umgang mit wertvoller Literatur.

Verleger Blog 20180104
ZUM VERSTÄNDNIS

Zum Jahresanfang möchte ich mich einem Phänomen widmen, das immer wieder auftaucht und mit Logik scheinbar nicht in den Griff zu bekommen ist.

Es ist das Phänomen, dass anfänglich restlos begeisterte Autoren plötzlich – von heute auf morgen – das Studium hinschmeißen. Dies geschieht mit stets ähnlich lautenden Argumenten wie beispielsweise: „Ich kann von meiner Schreibgruppe wesentlich detailliertere Ratschläge bekommen, als ich während des Studiums bei Sarturia® erhalten habe“. Andere Argumente lauten etwa: „Bei Sarturia® verdiene ich nicht genug.“

Nein, nein, diese Argumente sind durchaus ernst gemeint. Ich weiß nur noch nicht genau, wie sie in die Köpfe der Autoren gelangt sind. Das Phänomen geht aber noch weiter, denn es dauert bislang jeweils ungefähr drei Jahre, ehe die Autoren wieder höflich an unsere Tür klopfen, mit der Bitte, sie doch gnädig wieder aufzunehmen …! Bis auf ein halbes Dutzend unverbesserlicher Dickschädel waren praktisch alle schon da.

Unsere Tür steht sperrangelweit offen; doch die Wiedereingliederung scheint derart schmerzhaft zu verlaufen, dass es bislang noch keiner geschafft hat, wirklich zurückzukehren.

Ich kann das verstehen, denn die Heimkehrer sehen sich plötzlich jenen Kolleginnen und Kollegen gegenüber, die sie seinerzeit im Stich gelassen haben. Und nun finden sie keine Argumente um den früheren Freunden gegenüber ihren Weggang zu rechtfertigen. Da scheint es einfacher, doch lieber eigene Wege zu gehen.

Logisch wäre natürlich das Eingeständnis, dass man einen Fehler gemacht hat. In Wirklichkeit tut das nicht weh. Ich spreche da aus Erfahrung, denn auch mir passieren Fehler und es ist das leichteste von der Welt, sie einfach zuzugeben und zu versuchen, die Sache künftig besser zu machen. Aber offensichtlich fällt unseren Spätheimkehrern da eine Perle aus der Krone, und so scheitern sie am bloßen Versuch einer Wiedereingliederung.

Schade eigentlich!

Um unsere künftigen Schützlinge nun auf dieses Phänomen vorzubereiten und ihnen ein paar verlässliche Entscheidungshilfen an die Hand zu geben, damit sie gar nicht erst in ein solches Dilemma geraten, widme ich diesen Blogbeitrag denjenigen, die – aus welchem Grund auch immer – von heute auf morgen ins Schleudern geraten und sich allen Ernstes überlegen, ob sie nicht anderswo mehr Chancen zu erwarten hätten.

Nehmen wir das absurdeste Argument zuerst in Augenschein, damit die Sicht etwas klarer wird: „Bei Sarturia® verdiene ich nicht genug.“

Um es kurz zu machen: Ich denke, dies ist das Argument eines Neiders, der nicht möchte, dass unsere Schützlinge etwas lernen. Es ist als Argument dermaßen ‚durchsichtig’, dass es mich wundert, wenn überhaupt jemand darauf hereinfällt. Denn wo – bitteschön, liebe Freunde – verdient man bei einem Studium auch noch Geld …?

Man kann sich ruhig im Internet schlau machen: Keine einzige Literatur-Akademie bietet seine Studiensemester kostenlos an. Im Gegenteil, wer glaubt, dort etwas lernen zu können, der wird kräftig zur Kasse gebeten. Noch teurer sind nur noch die staatlich anerkannten Studienplätze.

Die Sarturia®-Literatur-Akademie ist eine offiziell anerkannt ‚gemeinnützige’ Institution. Natürlich bekommt der geneigte Autor sein Studium auch hier nicht ganz umsonst, aber er muss wenigstens kein Geld auf den Tisch legen; er bezahlt nur mit seiner persönlichen Hilfe, die er anderen Autoren kostenfrei zur Verfügung stellt.

Wenn mir also irgendjemand mit dem Argument kommt, er ‚verdiene’ bei Sarturia® zu wenig, dann öffne ich ihm persönlich die Tür hinaus auf den freien Markt. Denn Logik und Vernunft sind zwei der wichtigsten Studienfächer, die bei Sarturia® von Anfang an untrennbar zum allgemeinen Literaturstudium dazugehören. Denn wie – bitteschön – soll ich Autoren an die größeren oder ganz großen Verlage vermitteln, wenn nicht gewährleist ist, dass sie Logik und Vernunft in die Verhandlungen mit einbringen …?

Das am zweithäufigsten auftauchende Argument ist dasjenige, dass man draußen in den Schreibgruppen oder in den Internetforen wesentlich mehr Ratschläge bekommen würde, als hier auf den Förderstufen von Sarturia®.

Nun, ganz so unwahr ist dieses Argument nicht. Ich selber habe mir ja all die Foren im Internet angeschaut, ehe ich Sarturia® ins Leben gerufen habe. Es gibt da draußen so viele Ratschläge wie es Forenuser und Selfpublisher gibt. Und jeder weiß es besser als der andere. Insofern haben wir tatsächlich ein riesiges Informationsangebot, das wir bei Sarturia® einfach nicht bieten können.

Allerdings war ‚gerade’ dieses Riesenangebot einer der Gründe, die Sarturia®-Literatur-Akademie ins Leben zu rufen. Denn schon damals, im Jahre 2004, beklagten sich die Freunde, dass sie nicht mehr durchblicken würden, weil jeder Ratgeber etwas anderes behaupte und manche der Ratschläge sogar in einen Sackgasse führten.

Ich verglich damals die schiere Menge der Ratschläge und setzte sie in Bezug zu den Seller- oder Bestseller-Autoren, die eigentlich daraus hervorgehen müssten. Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd. Im Verleger Blog 20160807, den ich vor mehr als einem Jahr publizierte, habe ich auf die wissenschaftlichen Untersuchungen von ‚Silke Heinig’ verwiesen – siehe unten – in denen sie genau auflistete, wie viele Autoren es in die Top Ten schaffen und wie viele sich mit einer Hand voll Dollars zufrieden geben müssen … wenn sie nicht gerade für ihre Publikation ‚bezahlen’ müssen. (Suche nach „Blog 20160807“ oder „Silke Heinig“)

Eigentlich wäre es ein Leichtes, die vielen Ratgeber zu untersuchen: Haben sie selber lukrative Verlagsverträge? Oder können sie ihren Lebensunterhalt aus dem Schreiben bestreiten? Wenn ja, dann wären das doch die idealen Ratgeber, und ich würde in diesem Fall alle anderen Ratgeber ausblenden, vor allem wenn ich herausfinde, dass sie vielleicht gerade mal hundert Ebooks verkauft haben, und dennoch großspurig behaupten, sie wüssten, wie man gute Bücher schreibt.

Ganz ehrlich: Wäre ein Autor nicht der ‚bessere’ Ratgeber, wenn er – unter anderem – unter Random House publiziert und mehr als vierzig Jahre lang vom Schreiben seinen Unterhalt verdient hätte? Und wäre es nicht zu würdigen, wenn er seine gesamte Freizeit opfert, um anderen Menschen zu helfen? Wenigstens ‚das’ würde ich mir auf jeden Fall zuerst durch den Kopf gehen lassen, ehe ich gegenteiligen Ratschlägen nachgehe.

Ein weiteres Argument von den Leuten da draußen ist, dass Sarturia® niemals eine entsprechende Größe erreichen würde; denn wir würden immer nur auf dem gleichen Niveau herumdümpeln.

Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Denn Sarturia® ist eine Literatur-Akademie, die sich nicht an den erzielten Umsätzen orientiert, sondern nur am persönlichen Weiterkommen seiner Schützlinge. Insofern ist es vollkommen müßig, uns mit einem der größeren oder ganz großen Verlage vergleichen zu wollen, deren Kennzahlen sich auf die bloße Entwicklung der Umsätze beziehen und nicht auf die Weiterbildung ihrer Schützlinge.

Gleichwohl hatte der an die Sarturia®-Literatur-Akademie angegliederte Verlag acht Mal hintereinander – in ununterbrochener Reihenfolge – zweistellige Umsatzzuwachsraten vor dem Finanzamt ausgewiesen. Mal ganz ehrlich: Das hat noch ‚kein einziger’ Buchverlag geschafft, weder ein großer noch ein kleiner. Und auch der Branchenmoloch „Amazon“ kommt nicht auch nur annähernd in die Nähe solcher herausragenden Leistungen.

Ich nehme also stark an, dass die Argumente ‚gegen’ Sarturia® einem rein persönlichen Empfinden entspringen, denn sie haben mit der Wirklichkeit nicht das Geringste zu tun.

Sarturia® als Literatur-Akademie unterrichtet seine Schützlinge allein in der Praxis, und dabei sind wir seit 2004 führend mit unseren markengeschützten und kompetenzorientierten Lehrmethoden und wir werden auch noch lange führend bleiben, auch wenn andere inzwischen dieselben Methoden verwenden. Siehe Spiegel Artikel: http://bit.ly/2sxHl5I

Wer trotzdem meint, eine bessere Weiterbildung zu finden, der sollte dies natürlich unbedingt vorher ausprobieren. Falls er danach wiederkommt ist es jedoch unbedingt wichtig, dass er seinen Lehrplan hartnäckig verfolgt. Nach ein paar wenigen Monaten des praxisorientierten Studiums hat er sein Diplom in der Tasche und kann immer noch tun und lassen was er will. Das macht doch Sinn, oder?

Wer allerdings möglichst rasch seinen Unterhalt vom Schreiben bestreiten will, der hat als Inhaber des Sarturia®-Diploms den unschätzbaren Vorteil, sich am Einkommen des Verlags beteiligen zu können. Näheres unter info@sarturia.com. Ganz im Ernst: Wo auf der Welt gibt es ein ähnliches Angebot? Wo kann man ‚noch’ aktiv mitbestimmen wie ein Teilhaber bei einem wachstumsstarken Buchverlag?

Natürlich können wir nicht jeden mitnehmen. Das wäre illusorisch. Aber wenn es einer schafft, ‚wirklich dranzubleiben’, dann hat er sich natürlich ein gut vorbereitetes Fundament erschaffen, von dem er immer wieder starten kann, um einen lukrativen Autorenvertrag bei einem der größeren oder ganz großen Verlage zu ergattern. Solch einen ausgefeilten ‚Business Plan’ findet er nirgendwo sonst im Internet.

Wie gesagt: Sarturia® ist und bleibt halt doch etwas ‚ganz Besonderes’ …!

Verleger Blog 20171221
DER BUSINESS PLAN

Wir wissen, dass ein herkömmliches Literatur-Studium oder auch die entsprechenden Kurse eine Menge Geld kosten. Wir wissen aber auch, dass eine rein theoretische Ausbildung – und natürlich auch die diversen Ratschläge im Internet – nicht das gewünschte Ergebnis erbringen, auch wenn die Selfpublisher Plattformen das ganz anders darstellen. Aber genau ‚das’ war der Grund dafür, Sarturia® als funktionierende Alternative ins Leben zu rufen.
Das war im Jahre 2004.

Die Sarturia®-Literatur-Akademie fußt auf dem gemeinnützigen Förderverein Sarturia® Autorenschule e.V. und ist für die Studenten kostenlos. Das funktioniert deshalb, weil die Studenten durch ihr Studium in der Praxis nicht nur sich selbst, sondern auch all den aufstrebenden Autoren eine bleibende Weiterentwicklung ermöglichen.

Sarturia® bietet seinen Studenten ein perfektes, ‚kompetenzorientiertes Studium’ direkt in der Praxis. Dabei greifen die Studenten mit den derzeit modernsten Werkzeugen, die es in Bezug auf mögliche Schulische-Leistungen überhaupt gibt, nicht nur sich selbst, sondern auch unseren Autoren unter die Arme.

Wer etwas über eine erfolgreiche ‚kompetenzorientierte Unterstützung’ von Schülern und Studenten erfahren will, sollte dringend folgenden Spiegel-Artikel lesen http://bit.ly/2sxHl5I

Schon lange, bevor die in diesem Spiegel-Artikel dargestellte Art und Weise des ‚kompetenzorientierten Studiums’ in unserem Schulsystem getestet worden ist, unterrichteten wir unsere Schützlinge genau nach diesen Richtlinien. Seit dem Jahre 2006 genießen wir sogar offiziell Markenschutz auf unsere Lehrmethoden.

Dass ein theoretisches Studium ohne Praxis nicht funktionieren kann erleben wir tagtäglich. Deutlich wird es jedoch, wenn wir uns vorstellen, dass jemand einem angehenden Reiter in der Schulbank erklären will, wie er reiten müsse und wie er ein Rennpferd zu behandeln hätte, damit er in der Lage wäre, ein Derby zu gewinnen

Wir halten – ganz offen gesprochen – nichts von Schulsystemen, die nur theoretisches Wissen zu vermitteln suchen. Unserer Überzeugung nach liegt die einzig funktionierende Methode ‚darin’, etwas Erstrebenswertes so oft und so intensiv zu üben, bis man es aus dem Handgelenk heraus kann. Vergleiche dazu einen gut trainierten Reiter aus der Praxis mit dem ‚theoretisch‘ geschulten Reiter aus unserem Beispiel. Wer von Beiden wird wohl beim nächsten Rennen die Nase vorne haben …? 🙂

In der Sarturia®-Literatur-Akademie schmeißen wir die neuen Schützlinge kopfüber ins kalte Wasser. Sie versuchen sich zunächst an einer Aufwertung der Dramaturgie der eingesandten Manuskripte. Das geht natürlich nur, wenn Ihnen ein kompetenter Helfer zur Hand geht. Bei uns ist es der Tech-Keeper. Er überwacht jeden einzelnen Schritt des Studenten, bis dieser schließlich selbst im Traum’ mögliche Schwachstellen im Manuskript erkennt und seinen Autoren passende Vorschläge erteilen kann.

Das Lektorat bildet die nächste Stufe. Der angehende Lektor bringt den aufstrebenden Autoren den Umgang mit Werkzeugen wie dem Duden näher. Dabei gewinnt er – mit unserer Hilfe – die notwendige Sicherheit in der Verbesserung von Grammatik, Lesbarkeit und Aufwertung eines Manuskripts.

Als Herausgeber schließlich eignet sich der Student das Know-how an, welches die Herausgeber der größeren und ganz großen Verlage bei einem erfolgshungrigen Autoren suchen und zurecht erwarten. Um das zu verstehen muss man nur in sich gehen und sich fragen, welche Art von Schriftsteller man selber unter dem Erfolgsdruck eines Herausgebers bevorzugen würde: einen aus dem Heer der Schreiberlinge, der sich mit Tipps der weniger erfolgreichen Kollegen aus dem Internet zufrieden geben, oder einen erfolgreichen Studenten mit bemerkenswerter Vita, der sich zudem – auf Augenhöhe – mit dem Herausgeber eines Großverlags über Dramaturgie, Lektorat und über die Marktchancen eines literarischen Werks unterhalten kann …

Man hat in diesem Fall nicht nur sein Sarturia®-Diplom in der Tasche. Man findet auch seinen eigenen Namen auf dem Cover der einen oder anderen Anthologie wieder; ein nicht zu unterschätzendes Argument. Man weist aber auch die entsprechenden Einträge als Dramaturgie-Coach und als Lektor in der Vita vor. Und diese Daten sind wichtig, wenn unsere Agentur schließlich den Schlüsselroman eines Diplom-Inhabers bei den verschiedenen Kontakten im Business vorstellen soll.

Man sieht, ein Rädchen greift in das andere. Wer aber weiß, wie oft die Manuskripte der hoffnungsvollen Schreiberlinge da draußen schon abgelehnt worden sind, der verzichtet gerne auf das Herumprobieren und greift zu einem ‚Business Plan’, wie ihn Sarturia® anbietet. Denn ein ‚Business Plan’ enthält alle notwendigen Schritte, die getan werden müssen, wenn eine Unternehmung Erfolg haben will.

Doch der Sarturia®-Business-Plan geht noch weiter. Denn mit dem Diplom sind nur die unteren Stufen des praktischen Literatur-Studiums erreicht. Aber ein Diplom-Inhaber hat dann schon mal das Recht, an den Volkshochschulen entsprechend lukrative Sarturia®-Literatur-Kurse abzuhalten. Das Schöne: Sein Verdienst dabei bleibt ihm in voller Höhe. 🙂

Mehr noch: Als Talent-Scout oder Projektleiter ist der Sarturia®-Student auf den höheren Förderstufen bereits am Einkommen des angeschlossenen Verlags beteiligt. Es mag zumindest für einen netten Urlaub reichen oder – je nach Wachstum der Institution – auch zu wesentlich mehr.

Wenn erst einmal gewährleistet ist, dass das Schreiben auch ein gewisses Auskommen abwirft, dann tut man sich leichter mit gewagten Luftsprüngen. Man springt dann aber auch nicht mehr vollkommen blind. Es reicht vielleicht nicht, J. R. R. Tolkien vom Thron zu stoßen, aber da ist ja auch noch die Agentur. Mit anderen Worten: Als Profi hat man weitaus bessere Aussichten als das Heer der Hobby-Autoren da draußen, die es immer noch mit bloßem ‚Glück’ versuchen.

Verleger Blog 20171125
SPIEL DES LEBENS

Ich glaube, dass auch die Jüngeren unter uns wenigstens einige der diversen Kartenspiele kennen, die es zu kaufen gibt. Die alten Hasen sind ja ohnehin damit groß geworden; zu dieser Zeit gab es noch kein ‚WhatsUp’ oder ‚Facebook’.

Aber man kann sich vorstellen, dass nicht alle Mitspieler einer Runde beim Austeilen der Karten die gleichen Chancen erhalten. Die Karten werden ja vorher gemischt, und der Zufall entscheidet, welche Karten man beim anschließenden Spiel in der Hand hält.

Egal wie einen das Schicksal bedacht hat; wichtig ist dabei vor allem, dass man ‚das Beste’ aus den erhaltenen Karten macht, wenn man am Ende nicht als ständiger Verlierer dastehen will.

Anfängern gelingt das noch nicht so richtig, drum ziehen sie allgemein den Kürzeren gegen all die abgebrühten Zocker. Das muss man anfangs eben in Kauf nehmen. Im Laufe der Zeit ändert sich das jedoch zum Positiven hin und man gewinnt öfter und öfter. Erfahrung halt. Know-how. Professionalität.

Aber ist denn das Leben schlechthin nicht ebenfalls als Spiel zu betrachten? Ist es nicht ebenfalls so, dass einem das Schicksal bei der Geburt eine Handvoll Karten mitgibt, mit denen man zurechtkommen muss, weil es eben keine anderen Karten gibt? Der Eine wird mit hohem IQ geboren und der Andere kommt schon begriffsstutzig auf die Welt. Der Dritte hat ein hundertjähriges Leben vor sich, während der Vierte gleich bei der Geburt stirbt. Der Fünfte hat eine engelsgleiche Stimme und gewinnt jedes Casting, währen die Freunde beim Sechsten alle Heiligen anflehen, er möge doch wenigstens eine Weile mit dem Singen aufhören.

Und natürlich mag dem Einen oder Anderen ein goldener Federkiel mit in die Wiege gelegt worden sein. Aber erfahrungsgemäß tun sich die meisten Erdenbürger nicht gar so leicht beim Umgang mit dem Wort in der Deutschen Sprache.

Man sieht, wir haben auch hier unterschiedliche Karten ausgeteilt bekommen, und die müssen wir nun ordnen, um herauszufinden, wie wir sie am besten ausspielen können.

Und schon fängt das Tohuwabohu an, denn wir haben niemanden, der uns den richtigen Umgang mit unseren Karten beibringen könnte. Die Eltern …? Na ja, hin und wieder können sie helfen. Aber in den meisten Fällen geht das wohl tüchtig in die Hose.

Ich persönlich bin ein Paradebeispiel dafür, wie blind Eltern manchmal sein können. Schon in der Grundschule hatte ich in Musik und Literatur lauter Einsen; im Gegensatz zu anderen Fächern. Klarer Fall eigentlich. Aber ich musste erst mühsam den Beruf eines ‚Maschinenschlossers’ erlernen und mich später als Computerprogrammierer beweisen, nur um schlussendlich dann doch noch ein anerkannter Schriftsteller zu werden.

Das heißt, ich habe in den ersten dreißig Jahren dieses Lebens überhaupt nicht gewusst wie ich meine Karten ausspielen musste, damit ich nicht ständig verliere. Gott sei Dank hatte ich eine Erkenntnis: Es gab es einen Ruck, und auf einmal war’s ganz leicht. 🙂

Umgekehrt geht’s natürlich genauso: Man kann strampeln und fluchen wie man will. Wenn man nicht zum Athleten geboren wurde, gewinnt man keine Olympiade. Und das bringt mich auf das Thema ‚Talent’.

Woher wissen wir, dass wir Talent haben? Nun, manchmal wird es einem gesagt. Aber manchmal wird es einem auch eingeredet. Das sind natürlich zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Und weil das so ist, bleibt einem nichts andere übrig als es für sich selber herauszufinden. Hat man nun wirklich Talent oder hat man es nicht.

Auch diese Entscheidung ist nicht leicht. Bei Dieter Bohlen und DSDS kann man beobachten, dass sich so manches ‚Supertalent’ heillos überschätzt. Andere trauen sich erst gar nicht. Es gehört also auch eine gewisse Portion Glück dazu, dass man’s überhaupt erst einmal auf die richtige Weise probieren kann.

Lasst es mich bitte so ausdrücken: Am einfachsten ist es, wenn man sich selber immer wieder dabei ertappt, dass man etwas ganz Bestimmtes tut, einfach weil es Spaß macht und weil man anderen Menschen damit Freude bereiten kann.

In solchen erleuchteten Augenblick kann man die ungeahnten Möglichkeiten entdecken, die im ureigenen vom Schicksal ausgeteilten Kartenspiel stecken.

Genau so war es bei mir. Das Schicksal hat mich förmlich mit der Nase drauf gestoßen, denn ich begann in einer ziemlich düsteren Stunde mit dem Schreiben, einfach um etwas Anderes zu sehen, zu hören und zu fühlen. Und da wurde mir mit einem Mal bewusst, dass ich alles – wirklich alles – dafür tun musste, um zu lernen wie man anderen Menschen mit dem geschriebenen Wort recht viel Freude bereiten kann. Nun, der Rest ist Geschichte.

Ich sagte ja schon mal, dass wir hier bei Sarturia® unmöglich ‚alle’ mitnehmen können. Wer das Talent zu einem brillanten Chemiker mit auf den Weg bekommen hat, muss nicht unbedingt auch ein begnadeter Schreiberling sein. Man muss schon ‚spüren’, dass es einen gepackt hat. Man muss innerlich brennen. Man muss von einem unstillbaren Verlangen durchdrungen sein, andere Menschen mit dem Schreiben zu begeistern.

Und dann braucht man nur das notwendige Know-how, und schon ‚prügeln’ sich die Fans um unsere Fabulierkünste.

Man sieht es hier bei Sarturia®. Die Einen reißen sich ein Bein aus, um zu helfen, während die anderen genügend Gründe dafür finden, warum es besser wäre, etwas ganz anderes zu tun.

Wir hier bei Sarturia® helfen jedem, auch wenn er das Zeug zu etwas ganz Anderem mitbringt. Man sieht es den Menschen nicht an der Nasenspitze an, und oftmals wissen sie ja selber nicht, wohin die Reise schlussendlich gehen wird.

Wir sind aber auch niemanden böse, wenn er herausfindet, dass ihn die Akademie überfordert oder dass er doch lieber etwas ganz anders machen will. Unsere Tür ist nach beiden Seiten hin offen.

Es spricht auch nichts dagegen, später vielleicht noch einmal anzuklopfen. Viele der früheren Freunde haben das getan. Ich persönlich pflege auch heute noch Kontakt zu ehemaligen Schützlingen. Halt nicht zu allen; man sollte nämlich schon wissen, wie man sich zu benehmen hat.

Ich helfe gerne dabei, wenn jemand herausfinden will, ob das Schreiben tatsächlich sein ultimatives Talent ist. Und inzwischen haben wir Mitstreiter genug, um unseren Schützlingen auf professioneller Basis unter die Arme greifen zu können. Wir wollen aber noch ‚mehr’, noch ‚viel’ mehr.

Jetzt, da wir herausgefunden haben, wie wir es anpacken müssen, wollen wir selber versuchen unsere Talente als solche ‚groß zu machen’. Ein paar wenige Grundvoraussetzungen sind noch zu schaffen, wenn wir unsere Diplomträger wirkungsvoll auf dem Markt bekannt machen wollen. Wir sind gerade dabei, die letzten Vorbedingungen abzuwickeln. Denn nach der ‚Akademie’ und der ‚Literatur-Agentur’ wartet der ‚professionelle Vertrieb’ auf uns.

Wir bleiben also dran.
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Verleger Blog 20171117
VORLESETAG

Zum heutigen Vorlesetag ein paar Gedanken über den Buchmarkt und über die Förderung aufstrebender Talente:

ZITAT Quelle: http://bit.ly/2hyvblh

Über 160.000 Vorleserinnen und Vorleser werden sich am (heutigen d.R.) Bundesweiten Vorlesetag beteiligen. Gemeinsam lesen sie rund zwei Millionen Zuhörerinnen und Zuhörern in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Buchhandlungen, Flüchtlingsunterkünften und anderen Orten vor.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, erklärt dazu in einer Pressemitteilung: „Mit vorbildhaftem Enthusiasmus und Engagement geben Tausende Vorleserinnen und Vorleser am Bundesweiten Vorlesetag einen wichtigen Impuls: Sie schärfen das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit der Leseförderung. In unserer Gegenwart des schnellen Informationsflusses ist es wichtig, allen Schülerinnen und Schülern altersgerechte und kreative Leseförderangebote zu unterbreiten. Lesekompetenz ist notwendiger denn je! Denn Lesen ist in unserer Informationsgesellschaft der Schlüssel zu Wissen, Bildung und demokratischer Teilhabe. Nur wer lesen kann, wird am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in vollem Umfang teilhaben können und Gefahren der Dumpfheit und Desinformation erkennen.“
ENDE ZITAT

Unsere Autoren lesen aber auch aus einem ganz anderen Grund, denn irgendwo muss man ja anfangen, auf sich aufmerksam zu machen. Und warum nicht gerade da, wo man sich um guten Lesestoff bemüht und sein Geld dafür ausgibt: In den Buchhandlungen.

Natürlich bezahlen die Buchhandlungen nicht jedem Newcomer gleich ein ansehnliches Salär. Aber darum geht es ja nicht vordergründig. Es geht zunächst darum, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie die ‚eigene Schreibe’ bei den Zuhörern ankommt.

Und dann geht es natürlich darum, wie viel Bücher nach der Vorlesung über die Theke gehen. Eine Buchhandlung, die nach der Lesung bemerkenswerte Umsätze macht, ist gerne bereit das Buch des Autoren in die Auslage zu stellen. Werbung? Ja, wenn ‚das’ keine wirkungsvolle Werbung ist, was ist denn dann eine?

Glaubt ja nicht, dass Neulinge mit Anzeigen in Fachzeitschriften, die meist mehrere Tausend Euro verschlingen ‚mehr’ Buchverkäufe generieren als – sagen wir – zehn gut gemachte Lesungen. Solche Anzeigen unterstützen in der Praxis eigentlich nur das Ringen ohnehin gut platzierter Titel um die Spitzenplätze in den Spiegel Charts. Aber selbst die Spitzenreiter befleißigen sich dem Werbemittel der Vorlesung, um genügend Sympathie zu generieren, die sich ja schlussendlich in Tantiemen, also in Geld auszahlt.

Der Buchhandel in Zahlen

ZITAT Quelle: http://bit.ly/2zOQ83C

Die Bedeutung des Buches:

Das Buch belegt 2016 erneut einen guten vierzehnten Platz im Ranking der häufigsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen, das 51 Aktivitäten erfasst. 18,8 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren lesen nach Feierabend „häufig“ Bücher (2015: 19,7 Prozent), 27,5 Prozent lesen immerhin „gelegentlich“ (2015: 28,3 Prozent). 28,5 Prozent vertreiben sich die Zeit „selten“ mit einem Buch (2015: 27,8 Prozent), 25,2 Prozent lesen „nie“ (2015: 24,2 Prozent).
ENDE ZITAT

Man kann den Statistiken entnehmen, dass der ‚moderne Zeitvertreib’ über Tablet und Smartphone das Lesen von Büchern von seiner angestammten Führungsposition verdrängt hat. Damit ist nicht das Lesen von Ebooks gemeint, denn die Verkäufe der Ebooks erleben derzeit einen zweistelligen Einbruch. Nein, die Kurzweil ist es, die den modernen Menschen an WhatsApp und seine Clone fesselt. Es ist leichter über verdrehet Filmclips zu lachen, als ganze Bücher zu lesen.

Aber das Buch ist nicht tot. Es wird auch in den kommenden Jahren nicht sterben. Im Gegenteil: Sein Inhalt wird – meiner bescheidenen Meinung nach – bloß besser werden. Zumindest bei den Spitzenbüchern. Denn es besteht schon ein deutlicher Unterschied zwischen Top-Sellern und Ladenhütern, der sich durchaus in den zu erwirtschaftenden Tantiemen niederschlägt.

Wer also vorhat mit der Schreiberei seinen Lebensunterhalt verdienen zu wollen, muss sich schon ein bisschen ‚ranhalten’. Von nix kommt nix. Und die Ratschläge, die seither aus den Schreibgruppen kamen, spiegelten eher die persönliche Meinung der selbsternannten Ratgeber wieder.

Gut, das ändert sich gerade. Die Sarturia®-Literatur-Akademie entlässt die ersten Diplomempfänger ins raue Leben, und ich bin sicher, die Schreibgruppen und Autorenforen werden von ihrem Know-how profitieren. Doch das ist ein langwieriger Prozess, vor allem deshalb, weil sich manche Menschen nichts sagen lassen wollen.

Deshalb sind Institutionen wie Sarturia® so immens wichtig. Denn aufstrebende Autoren brauchen ein sicheres Umfeld, in dem sie nicht wegen ihrer Schreibe gemobbt werden, und in dem sie auf ihre eigene Art und Weise wachsen und gedeihen können. Der beständige Drill im Umgang mit dem geschriebenen Wort tut ein Übriges.

Alle Autoren, die jemals die Förderung durch unsre Coaches und Lektoren erhalten haben, bestätigen den Erfolg unserer Bemühungen, auch wenn sie inzwischen wieder eigene Wege gehen. Und so ist es auch geplant: Wer sein Diplom in der Tasche hat, weiß, wie man sich weiterentwickeln kann und hat sicherlich das Bedürfnis, das Gelernte weiterzugeben. Schließlich steht unsere Aufgabe in der vom Amtsgericht ausgestellten Urkunde: Die Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern.

Und nach langen, langen Jahre der Erfahrungen steht fest, dass Autoren, die regelmäßig Lesungen veranstalten, viel leichter durch das Förderprogramm kommen als Autoren, die nur darauf warten, dass man sie entdeckt.

Schon allein das Feedback seitens der Zuhörer gibt den erfolgshungrigen Schützlingen den notwendigen Schub. Ihre Begeisterung ist spürbar, wenn sie uns um eine Neuauflage ihrer Bücher bitten. Keine Frage: Unter den Emporkömmlingen, denen wir später einmal einen lukrativen Verlagsvertrag verschaffen können, werden diejenigen die ersten sein, die sich durch die Erfolge auf Vorlesungen ihr eigenes Können bestätigen ließen.

Alles beginnt natürlich mit der Teilnahme an unseren Ausschreibungen.

http://www.sarturia.com/ausschreibungen/

Wo es endet, bestimmt jeder Autor selber. Wir hoffen jedoch, dass uns auch die Erfolgreichen treu bleiben werden. Denn das Lernen endet nie …!

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Verleger Blog 20171021
Hating, Flaming Cybermobbing

Nach dem letzten Verleger Blog hat sich erneut eine Autorin bitter bei mir darüber beklagt, dass man kein gutes Haar an ihr gelassen hätte. Es passiert praktisch jede Woche mindestens einmal, dass sich jemand an mich wendet. Dabei meinte die Autorin gestern, sie hätte ihr ganzes Herzblut in eine Geschichte gesteckt, ehe sie ihr Werk in einem wohlbekannten Forum für ihre Autorenfreunde publiziert hätte.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, was passiert ist. Sie meinte, sie hätte das alles gar nicht verdient, was man anschließend über sie geschrieben hätte; vor allen Dingen von Leuten, die selber keine guten Geschichten schreiben.

Sicher ist das jedem von uns schon einmal passiert.
Es gelang mir jedoch nach einigen gut gemeinten Mailwechseln, die tief gekränkte Autorin zu beruhigen und sie wieder aufs Pferd zu setzen. Als ich ihr die Zügel erneut in die Hand drückte, wies ich sie auf ein paar immer wiederkehrende Gesetzmäßigkeiten hin:

Das Internet ist keineswegs eine ‚Soziale Einrichtung’. Nicht wenn Menschen es nicht dazu ‚machen’. Auch wenn es unter dem Begriff „Social Network“ geführt wird, verleitet die Anonymität des World Wide Web so manchen User dazu, sich hemmungslos gehen zu lassen. Vor allem Menschen mit Groll im Herzen neigen dazu, ihre Frustration an anderen Usern auszulassen.

Was solche Menschen dann vom Stapel lassen, bezeichnet man mit modernen Begriffen wie ‚Hating’, ‚Flaming’ oder ‚Cybermobbing’.

Vor allem Kinder und Jugendliche sind für solch unterirdische Attacken anfällig, weil sie noch nicht über genügend Lebenserfahrung verfügen und sich deshalb die Hassattacken zu Herzen nehmen. Das ist leider auch der Grund, warum sich hin und wieder empfindsame junge Menschen vor Verzweiflung das Leben nehmen.

Glaubt aber nicht, dass sich die ‚Hater’, ‚Flamer’ und ‚Cybermobber’ dadurch besser fühlen würden. Nein, ganz bestimmt nicht. Ihr Groll verhindert, dass sie echte Verantwortung übernehmen können, und dadurch glauben sie, die Folgen ihrer Attacken gingen sie nichts an.

Erfreulicherweise beschäftigt sich bereits die Gesetzgebung mit diesem unseligen Phänomen, und es sind weltweit auch schon empfindliche Strafen verhängt worden. Doch in Wirklichkeit lösen sie das eigentliche Problem nicht. Niemand kann das. Außer man löst es ‚selber’.

Was wäre denn dabei zu tun?

Wichtig bei einer möglichen Lösung des Problems ist vor allem, dass man sich als Person sicher ist, nichts Böses getan oder verbal Schlechtes verbreitet zu haben. Integrität nennt man das. Man muss sich im Spiegel anschauen und sich bestätigen können, dass einem da ein wirklich integrer Mensch entgegenblickt.

Gut, Fehler hat jeder. Sobald ich persönlich keine Fehler mehr habe, werden mir Flügel wachsen und ich bekomme einen Heiligenschein.

Aber in der Tat braucht man nur anzuschauen, was mir trotzdem passiert ist, seit ich es gewagt habe, einen gemeinnützigen Verein zu gründen und hoffnungsvolle Autoren zu unterstützen: Man hat mich belogen und betrogen. Man hat mich beleidigt und mir gedroht. Man hat Bücher bestellt und sie nicht bezahlt. Man hat Autoren gegen mich aufgehetzt und sie veranlasst, Geschichten aus dem Prozess zurückzuziehen. Sogar ehemalige Helfer haben gegen die Richtlinien verstoßen und andere Helfer moralisch zur Sau gemacht. Andere haben die selbst gewählten Aufgaben einfach hingeschmissen und die von ihnen betreuten Autoren in der Luft hängen lassen. Und immer noch werden Studenten abgeworben und gegen mich aufgestachelt. Und die besten unserer Helferinnen bekommen sogar offene Drohungen.

Wenn ich Sechzehn wär’ und die Welt erst kennen lernen würde, dann würde mich das wahrscheinlich erschrecken und mich in Selbstzweifel stürzen. Aber ich bin inzwischen ein paar Jährchen älter und habe einiges an Erfahrung aufzuweisen.

Vor allem stimmen bei mir die Grundlagen:
Ich helfe Menschen ziemlich selbstlos dabei, ihre Ziele zu erreichen. Jedermann – ausnahmslos – hat mir schriftlich bestätigt, dass ich ‚gute Arbeit’ leiste. Sogar die von mir entwickelte Schreib-Technologie wird schon seit langem – in alterierter und abgeschwächter Form – da draußen im Internet angewandt und verbreitet. Sogenannte Studienabbrecher sind anderen Schreibgruppen beigetreten und gelten nun dort als ‚Gute Autoren ’. Die Crux: Trotz ‚all dem’ wächst Sarturia® und gedeiht, obwohl sich da draußen ein paar Hater, Flamer und Cybermobber, liebend gerne ein Bein ausreißen würden, um mich und meine Leistungen vom Planeten fegen zu können.

Man muss also schon genau hinschauen können!

Die korrekte Betrachtung der Situation ist nämlich ganz einfach: Auf eine Handvoll Hater und ein oder zwei Dutzend Mitläufer kommen inzwischen mehr als Tausend zufriedene oder gar begeisterte Autoren in stetig wachsender Anzahl, die froh sind, wenn ich ihnen helfend unter die Arme greife.

Fazit: Wenn die Grundlagen stimmen und die Integrität gewährleistet ist, dann kann ich mich einfach umschauen und untersuchen, was denn die Hatings, Flamings, und Cybermobbings in Wirklichkeit anrichten!

Überlegen wir mal: Trotz hartnäckiger Anfeindungen kommen immer noch laufend neue und hoffnungsvolle Autoren zu Sarturia®, die sich von unserer hervorragenden Technologie ein Weiterkommen versprechen. Sie sind hellauf begeistert, wenn sie zum ersten Mal sehen, wie angenehm unsere Hilfe tatsächlich ausfällt.

Inzwischen wurden die ersten Diplom-Absolventen ins raue Leben entlassen und können nun unsere wertvolle Technologie weitertragen um vielleicht auch anderen Schriftstellern in den Schreibgruppen da draußen zu helfen.

Und so darf ich feststellen, dass all die Hatings, und Flamings und Cybermobbing und all die absichtlich falschen Darstellungen – samt und sonders – geradeswegs an mir ‚vorbei’ gehen. Ich wache jeden Morgen auf und schau beim Zähnputzen in den Spiegel: Ja, der verrückte Kerl, der – für’n App’l und’n Ei – praktisch seine gesamte Zeit zum Wohle anderer Menschen opfert, der ist noch da und tut dasselbe wie schon vor – mittlerweile – dreizehn Jahren.

Und er hat mächtig Spaß dabei. Denn es ist schon ein echtes Erlebnis, wenn man von totalen Anfängern ein lektoriertes Manuskript zurückbekommt, das absolut frei von Fehlern ist; heute Morgen gerade wieder erlebt! Unglaublich ‚das’ …!

Und genau ‚so’ – kein Haar anders – sieht die Situation bei angehenden Autoren aus. All die unberechtigten Verrisse, Beleidigungen, Hatings und Flamings richten tatsächlich nur in der eigenen Psyche Schaden an, und dann auch nur, wenn man sich auf sie einlässt. In der physischen Welt haben sie dagegen keinerlei Einfluss.

Jemand der ein wirklich gutes Manuskript in den Händen hält und damit einem Herausgeber der Großverlage gegenüber tritt, der wird nicht gefragt, was andere über ihn sagen: Sein Werk allein ist maßgebend – und nichts sonst.

Die wenigen schlecht gelaunte Menschen, die vorher schon Himmel und Hölle auf euch niedergeschworen hatten, die werden euch ‚auch nachher’ noch das Fegefeuer an den Hals wünschen. Aber wenn ihr – im besten aller Fälle – mal einen Bestseller in den Regalen des Buchhandels stehen habt, dann werden ihre Stimmen sang- und klanglos untergehen in der wunderbaren Begeisterung vieler Millionen Buchkäufer.

Versteht ihr nun, warum solche Institutionen, wie Sarturia®’ unbedingt notwendig sind? Man lernt nicht nur schneller und mehr als irgendwo anders, man findet sich auch in einem geschützten Umfeld wieder. Und wenn man es nicht zulässt, dass einen die paar wenigen Besserwisser vom Kurs abbringen, dann kann man in aller Ruhe – ohne auf irgendwelche Anfeindungen achten zu müssen – seinen Schlüsselroman fertig stellen und zuschauen, wie die Agentursektion von Sarturia® damit bei den Großen vorstellig wird.

Also bequemer und sicherer kann man es als Autor wohl nirgendwo finden …

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Verleger Blog 20171005
Bin ich denn wirklich eine Niete …?

Diese ‚doch sehr’ provokative Frage hat einen ganz bestimmten Grund. Ich unterstütze aufstreben Autoren nämlich schon seit dem Jahr 2004 … und da musste ich diese Frage schon Tausend Mal beantworten.

Denn damals – wie heute – tummeln sich eine ganze Menge Autoren im Internet, die es nicht zu einem der großen Verlage geschafft haben, und nun prompt versuchten, einer andächtig lauschenden Fan-Gemeinde zu erklären, wie man gute Bücher schreibt.

Ja, ihr habt richtig gelesen! Inzwischen erklärt jedermann, der eine Tastatur bedienen kann, auf welche Weise junge, leichtgläubige Autoren zum erfolgreichen Schriftsteller avancieren könnten, und das, obwohl sie selbst kaum mehr als hundert elektronische Bücher verkauft haben.

Einige von ihnen geben wenigstens zu, dass sie noch an ihrem allerersten Buch arbeiten. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie überhaupt keine Erfahrung besitzen und trotzdem leichtgläubige Menschen unterrichten wollen. Kommentar überflüssig.

Erlaubt mir bitte eine weitere Provokation:

Die beiden wichtigsten Tage in eurem Leben sind:
1. Der Tag an dem ihr geboren wurdet.
2. Der Tag, an dem ihr herausgefunden habt, dass neunundneunzig Prozent aller Ratschläge, die ihr jemals in Bezug auf die Schrifstellerei erhaltet, purer Quatsch sind und euch geradeswegs in eine Sackgasse führen.

Man überlege sich nur allen Ernstes: Zeitgenossen, die teilweise nicht einmal ein einziges Promille der Auflagen richtiger Schriftsteller aufweisen können, geben Ratschläge, wie man Bücher schreibt. Ist das nicht vollkommen irre? Mehr noch: Fehlgeleitete Mitglieder wachsender Gruppierungen erdreisten sich, Abwertungen über erfolgreiche Institutionen zu publizieren, um damit hoffnungsvolle Autoren von erfolgversprechenden Recherchen abzuhalten.

Und Leute, die keine Ahnung von Tuten und Blasen haben, verwechseln Druckkostenzuschuss-Verlage mit gemeinnützigen Institutionen und Literatur-Akademien und – schlimmer noch – sie versuchen deren Hilfestellungen in den Dreck zu ziehen.

Dabei machen sie natürlich riesengroße Unterschiede zwischen den ‚mächtigsten’ der Druckkostenzuschuss-Verlage wie etwa BoD und den weitaus kleineren, die man leichter mit Füßen treten kann. Sie überlassen es sogar branchenfremden Richtern, die überhaupt nichts von Literatur verstehen, ein Urteil zu fällen, und propagieren das Ergebnis als ‚gültige’ Wahrheit.

Dabei ist so mancher bekannte Bestseller-Autor über einen Druckkostenzuschuss-Verlag eingestiegen, um sich zunächst selber einmal bekannt zu machen. Aber solch interessante Fakten verschweigen die selbsternannten Päpste wohlweislich, weil sie sonst keine Anhänger finden würden.

Alte Weisheit: Wer selber keinen Erfolg hat, betätigt sich eben als Kritiker. Das hat schon immer funktioniert, hilft aber niemandem.

Ich sage es ganz offen: Wer sich auf die Ratschläge der Erfolglosen einlässt, der erblindet gegenüber seinen wahren Chancen. Aber jedermann, der in der Lage ist, ‚seine eigenen’ Recherchen durchzuführen, findet einen begehbaren Weg, sich die Ratschläge echter und erfolgreicher Autoren zu sichern. Doch jeder kann sich selbst fragen, welche Informationen wertvoller und authentischer sind: Diejenigen der selbsternannten Schein-Ratgeber im Internet, oder jene von Star-Schriftstellern, die ein Tausendfaches der Anzahl an Büchern verkauft haben.

Die einfachste Möglichkeit für aufstrebende Autoren wäre natürlich, sich auf der Messe mit einem der anerkannten Bestseller-Autoren zu unterhalten. Doch, doch, das geht problemlos. Man muss nur wollen. Wenn man dann das ganze Internet-Getratsche ausblendet und wirklich intelligente Fragen stellt, dann bekommt man auf einmal auch intelligente Antworten.

Man bekommt dann beispielsweise solche Tipps, wie ich sie persönlich vor knapp vierzig Jahren von echten Bestsellerautoren oder von den Lektoren erfolgreicher Wirtschaftsverlage erhalten habe. Offensichtlich waren es ‚die richtigen’ Tipps, denn ich habe nicht umsonst jahrzehntelang viel gelesene Texte für Manager und Industriemagnaten verfasst. Und Tipps von echten Profis klingen doch auffallend anders als die Ergüsse der Erfolglosen aus dem Internet.

Bei aller Rücksichtnahme auf den guten Willen der Massen-Ratgeber: Es gibt in Wirklichkeit keinen bequemen und einfachen Weg nach oben, und relevante Fakten erhält man nur durch eigene Recherchen … und natürlich durch eigene Erfahrung!

Glücklicherweise hatte ich von Anfang an die richtigen Ratgeber: Profis und Literaturpreisträger wie unter anderem Wolfgang Jeschke, bei Heyne, München. Sie kümmerten sich rührend um mich, denn damals gab es das Internet noch nicht.

Hätte ich mich seinerzeit auf jene Tipps verlassen müssen, wie sie heute zuhauf im Internet grassieren, dann hätte ich mich genauso heillos verirrt wie die leichtgläubigen Hobby-Autoren, die strampeln und strampeln, ohne wirklich vorwärts zu kommen.

Glaubt mir: Ich wäre ebenso sang- und klanglos eingefahren. Und genau aus diesem Grund opfere ich mich seit langen Jahren täglich teilweise an die achtzehn bis zwanzig Stunden lang auf, um so viele Autoren wie nur möglich vor der Masse an Möchtegern-Ratgebern zu bewahren. Denn – ich sagte es schon – ich möchte wenigstens einen Teil der wertvollen Unterstützung zurückgeben, die ich damals, zum Start meiner Karriere, erhalten habe. Und wie man inzwischen immer deutlicher sehen kann, klappt das ganz hervorragend.

Man darf natürlich keinen erfolglosen Studienabbrecher um ein Urteil bitten; er wird sich nur zu rechtfertigen suchen und die Schuld auf seine führen Mentoren schieben. Man muss sich als Autor schon um seine eigenen Recherchen bemühen, oder doch wenigstens jemanden fragen, der sich inzwischen weit genug hochgearbeitet hat.

Wie auch immer: Fakt ist, dass inzwischen an mehr als hundert Schulen – allein hier in Deutschland – daran geforscht wird, wie schnell sich die Schüler mit der als neu geltenden Methode des ‚Individuellen-Lernens’ weiterentwickeln können. Clou: Genau ‚diese’ Methode ist es, die wir hier bei Sarturia® seit nunmehr dreizehn Jahren erfolgreich anwenden. Und wir genießen Markenschutz darauf.

Das ist auch der Grund, warum sich hochkarätige Sponsoren um uns bemühen, von deren Wohlwollen andere Institutionen nur träumen können. Wir freuen uns über diese hilfreiche Anerkennung und sind stolz darauf, dass die Sarturia®-Literatur-Akademie mittlerweile eine echte Vorbildfunktion innehat. Deshalb sind wir auch auf dem besten Weg, die Nummer Eins zu werden. 🙂

Sarturia® war und ist halt doch etwas ganz Besonderes.

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe cleveren Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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Verleger Blog 20170917
Wer will nicht haben, dass ich einen Besteller schreibe?

Gute Frage – oder etwa nicht …?

Denn seit nunmehr dreizehn Jahren praktizieren wir hier bei Sarturia® das sogenannte „Individuelle Lernen“. In diesen vergangenen dreizehn Jahren mussten wir eine ganze Menge an Anfeindungen erdulden. Menschen, die es einfach nicht besser wussten, versuchten unsere wertvolle Technologie madig zu machen und trachteten danach, uns von unseren Zielen abzubringen. Und die Leute, die ihnen gutgläubig folgten, strampeln immer noch herum, ohne vorwärts zu kommen …! 🙂

Heute, nach dreizehn Jahren Erfahrung mit unseren ureigensten Lehrmethoden, stellen wir fest, dass inzwischen – außer uns selbst – bereits eine ganze Hundertschaft an Schulen in Deutschland das sogenannte „Individuelle Lernen“ praktiziert. Es verspricht nämlich ‚weit mehr’ Erfolg, als all die herkömmlichen Lehrmethoden aus Schulen und Internet, die man inzwischen salopp als „Frontalunterricht“ oder auch „Frontloading“ bezeichnet.

Wir hier bei Sarturia® sind nicht länger mit unseren erfolgreichen Methoden allein: Angefangen von der Grundschule an der Kleinen Kielstraße in Dortmund – von der man offiziell behauptet, sie sei eine der „besten Schulen Deutschlands“ – über die Bodenseeschule, im Süden der Republik, und über die Berliner Hannah-Höch-Schule, sowie über die Reformschule Hamburg-Winterhude, bis hin zur Montessori-Oberschule in Potsdam; alle diese Schulen – und noch über hundert weitere – befassen sich inzwischen mit denselben erfolgreichen Lehrmethoden wie wir es hier bei Sarturia schon seit jeher taten.

‚Individuelles Lernen’ in seiner reinsten Form gilt inzwischen als absolutes Non Plus Ultra in der Gesellschaft. Wir hier bei Sarturia® leben dieses ‚Individuelle Lernen‘ schon seit dreizehn Jahren der Allgemeinheit vor. Und noch immer verpasst ein Großteil der Autoren, die durchaus von uns wissen, die Zeichen der Zeit. 🙂

Der Buchmarkt ist im Wandel begriffen. Wer in der Lage ist, die laufenden Veränderungen aufmerksam zu verfolgen, der stellt fest, dass die Umsätze für Ebooks drastisch gesunken sind. Elektronische Bücher haben also nicht mehr den Stellenwert, den sie noch vor zwei Jahren innehatten, obwohl die Selfpublisher Päpste es vehement leugnen.

Das ist aber nur die sichtbare Seite. Die unsichtbare Seite ist die, dass mehr und mehr Selfpublisher ernüchtert bei uns anklopfen, weil sie von den hochtrabenden Versprechungen der gängigen Ebook-Publikationsplattformen enttäuscht sind.

Natürlich haben sie mit ihrer Enttäuschung Recht: Denn wer von euch kennt schon einen Selfpublisher, der – wie in der Werbung suggeriert – mehrere Millionen Ebooks verkauft hat …?

Inzwischen beginnen einige der Hobby-Schreiberlinge über all die leeren Versprechungen nachzudenken: Slogans wie: „Sie brauchen nur Ihr Manuskript hochzuladen, und schon erreichen sie damit Millionen von Lesern“ sind nämlich geschickt formulierte Lügen. Ich meine, wenn die Werbebotschaft in etwas so lauten würde „ … Sie erreichen Millionen ‚möglicher Interessenten’ …“, dann würde ich es noch durchgehen lassen. Denn Interessenten sind noch lange keine Käufer oder gar zufriedene Leser.

Fragt doch mal spaßeshalber eure Freunde unter den Hobby-Autoren, wie viele Ebooks sie tatsächlich verkauft haben. „Ein Dutzend“, wäre eine mögliche, ‚ehrliche’ Antwort. Mit „einhundert“ tatsächlichen Verkäufen würden die Freunde nämlich schon unter den ‚besseren’ der Selfpublisher rangieren.

Aber ich sage euch die schonungslose Wahrheit: Mit unserem eigenen Test-Ebook, das im Jahre 2012 bis in die Nähe der Top 100 geklettert ist, erreichten wir weniger als hundert Downloads pro Monat. Ein äußerst schwaches Ergebnis, gegen die allgemeinen Buchverkäufe über den Handel …

Man darf also keinesfalls auf die selbsternannten Päpste hören. Im Gegenteil: Man muss das alles in Relation zueinander setzen und sich vor allem ‚seine eigenen’ Gedanken darüber machen.

Also „tausend“ oder gar „zehntausend“ bezahlte Downloads wären nahezu ein Novum. Solche Zahlen erreicht man eigentlich nur, wenn man einen Verlag mit genügend Werbebudget als Partner für sich gewinnen kann. Und dann sind natürlich solche und höhere Verkaufszahlen kein Problem mehr.

Ganz zu schweigen von den sagenhaften Printbook-Umsätzen, die große Verlage nun mal so einfach ‚en passant’ hinlegen …! 🙂

Wenn ihr jetzt nach dieser Lektüre ins Grübeln gekommen seid, dann seid ihr wahrscheinlich auf der richtigen Spur. Denn die echten Top-Seller auf dem Ebook-Markt haben so gut wie ‚alle‘ einen potenten Verleger im Rücken; einen potenten Partner, der genug Geld investieren kann, um euer Manuskript zu einem Bestseller zu machen.

Natürlich kann ich selber ein hohes Lied davon singen, denn ohne das Werbebudget einer Random House Tochter wären meine Bücher in den 80er Jahren nie und nimmer Bestseller geworden, und kein Wirtschaftsverlag hätte mich in den folgenden dreißig Jahren beschäftigt und bei guter Laune gehalten.

Klarer Fall: Von nix kommt nix …!

Ich kann nur jedem hoffnungsvollen Schreiberling raten, sich nicht auf die üblichen Einflüsterungen und Versprechungen zu verlassen. Nein, liebe Freunde! Der Tüchtige nimmt sein Schicksal ’selbst‘ in die Hand.

Es wäre für den Anfang vielleicht schon echt hilfreich, wenn man wenigstens unseren Verleger-Blog bis ganz nach hinten durchlesen würde.
Die wirklichen, echten Daten und Fakten bekommt jedermann mit etwas Fleiß übers Internet. Allerdings nur, wenn er sich nicht von Schwätzern und bezahlten Meinungsführern blenden lässt.
Wer jedoch geduldig recherchiert …! :-).

Mit etwas Geduld wird man sicher herausfinden, wo es tatsächliche Chancen für Newcomer gibt. Das ‚Börsenblatt‘ berichtet nämlich regelmäßig über neue Bestsellerautoren. Es gibt sie also! Man muss sich halt auf seinem Weg zum Erfolg die richtigen Freunde aussuchen. Jemanden mit Erfahrung. Jemanden mit guten Kontakten im Business. Und möglichst auch jemanden, der ein gutes Wort für einen einlegt, wenn es endlich zu einer vielversprechenden Vorstellung bei großen Verlagen kommt.

Wer allerdings der Bequemlichkeit halber auf Recherchen verzichtet oder der festen Überzeugung ist, dass er alle Vorteile bereits in seiner Schreibgruppe gefunden hat, der findet sich vermutlich gut beraten, wenn er sich an diese Schreibgruppe hält. Sie wird ihn möglicherweise sicher durch all die auftauchenden Fährnisse und Widerstände geleiten.

Wer jedoch immer noch nach echten Hilfestellungen sucht weil er sie trotz allen Bemühens ‚doch noch nicht’ gefunden hat, der darf es gerne mit den modernen Lehrmethoden von Sarturia® versuchen. Sie zielen nämlich nicht nur auf erfolgreiche Schreibtechniken ab, sondern vor allem auf eine stabile Autorenpersönlichkeit. Denn nichts ist wichtiger, als zu wissen was man tut, wenn man sich daran macht, es mit den vielen Millionen Mitbewerbern aufzunehmen.

Ich sage es immer wieder: Wir können ’nicht alle‘ Interessenten mit uns nehmen. Wir fördern ganz gezielt eine begrenzte Auswahl an Autoren; clevere Zeitgenossen, die in die erste der nachfolgenden Kategorien passen; erfolgshungrige Schriftsteller, die in der Lage sind, ihren Weg zu gehen, ohne sich auf die Einflüsterungen der vielen Besserwisser zu verlassen.

Ich zitierte früher schon mal folgendes Bonbon:

Der Kluge lernt von allem und jedem.
Der Durchschnittliche lernt wenigstens von den scheinbar Erfolgreichen.
Der Dumme aber weiß alles besser!
(Stammt leider nicht von mir) 🙂

Wir hier bei Sarturia® können mit Recht stolz auf unsere Leistungen sein, denn wir haben es inzwischen schriftlich: Die Sarturia®-Literatur-Akademie arbeitet mit den modernsten und erfolgreichsten Lehrmethoden, die man sich auf diesem Planeten nur vorstellen kann.

Wer also die Fähigkeit besitzt, gewissenhaft zu recherchieren, der stellt fest, dass wir mit Sarturia® seit dem Jahre 2004 die Nase vorne haben. Wir haben sie sogar so weit vorne, dass wir auf die hohen Studiengebühren verzichten können, die konservative Literatur-Akademien verlangen müssen, um gut über die Runden zu kommen.

Es fragt sich also in Wirklichkeit gar nicht, wer denn nun tatsächlich die Nummer Eins ist. Die cleveren der Studenten haben es sowieso längst herausgefunden.

Und so genießen wir voller Stolz die Bestätigung, dass wir’s von Anfang an richtig gemacht haben.

Sagte ich es nicht schon mal? Sarturia® ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes!

Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170828
Mut, Zivilcourage und Eigeninitiative

Liebe Freunde!
Aus aktuellem Anlass möchte ich gerne ein paar persönliche Worte an euch richten, denn es tut mir in der Seele leid, wenn ich zugucken muss, wie sich wieder mal ein hoffnungsvoller Schützlinge belabern lässt, uns doch die Freundschaft zu kündigen, nur um zwei Jahre später wieder bei uns anzuklopfen, ob man ihn nicht doch wieder ins „warme Nest“ zurückkehren lassen würde.

O ja, es passiert immer öfter, dass ehemalige Freunde erneut bei uns vorstellig werden.

Anfangs habe ich das Phänomen nicht wirklich ernst genommen, so nach dem Motte: „Wer nicht will, der hat schon.“ Aber inzwischen sind mir vor der Haustür ein paar eloquente Autoren begegnet, die es eigentlich besser verdient hätten.

Der Weg zurück ist natürlich steinig, auch wenn ich grundsätzlich auf niemanden böse bin – selbst dann nicht, wenn sich jemand zu unterirdischen Äußerungen hat hinreißen lassen. Ich bin von Natur aus kein Moralapostel sondern bloß der Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie.

In diesem Sinne habe ich mir inzwischen gewissenhaft angeschaut, was denn da genau passiert sein könnte, wenn begeisterte Freunde uns plötzlich den Rücken kehren. Vor allem wollte ich den genauen Grund herausfinden, warum sie später dann trotzdem wieder bei uns anklopfen.

Nun, sicher will jeder das Beste für sich. Das ist verständlich. Aber da wir hier bei Sarturia® nach den modernsten aller Lehrmethoden unterrichten, gehört zu einer wirksamen Ausbildung zum Profi-Autor ganz offensichtlich schon ein bisschen ‚mehr’ dazu, als bloß schreiben zu lernen.

Siehe: Lernbare Intelligenz http://bit.ly/2wLkkOl

Die Welt ist nicht eindimensional. Sie ist vielschichtig und nicht immer ganz logisch. Und so kommt es wahrscheinlich auch, dass sich so mancher erfolgshungrige Autor vom eingeschlagenen Weg abbringen lässt und auf einmal etwas ganz anderes versuchen möchte, bloß weil es auf den ersten Blick viel interessanter erscheint, als der bisherige Weg.

Genau ‚das’ scheint dem einen oder anderen Studenten zu passieren, wenn er sich nicht stabil auf seine Ziele konzentriert. Er kommt sich vielleicht ‚vernachlässigt’ vor und verspricht sich Hoffnung bei irgendeiner Schreibgruppe, bei der ‚mehr los’ zu sein scheint.

Wir können und wollen niemanden halten. Aber es geht einem doch an die Nieren, wenn jemand nach knapp zwei Jahren reumütig zurückkehrt und auf unsere Fragen hin äußert: „Die haben ihre Versprechungen nicht eingehalten“, oder: „Keiner der Verlage will mich“, oder: „Wenn ich nur gewusst hätte …“

Nein, nein, nein, liebe Freunde, das sind alles Originalzitate. Wiedergegeben, wie erhalten! Die relevante Frage ist jedoch: „Was – bitteschön – soll ich darauf antworten …?“

Ein „Ich hab’s dir ja gleich gesagt“ ist etwa so hilfreich, wie ein Holzsplitter im Hintern. Aber ich kann auch nicht mit einem lapidaren: „Komm, ich setzt dich wieder in Amt und Würden ein“, alles und jedes wieder ausbügeln. Die treuen und fleißigen unserer Studenten würden mit Recht auf die Barrikaden gehen.

Der einzig mögliche Weg erscheint mir deshalb, dass sich der reumütige Autor im allgemeinen Teil des Forums zu seinen Entscheidungen äußert und dann noch einmal ganz von vorne anfängt.

Ja, ja, ich weiß, so etwas ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber im Ernst: Ein Studium wieder aufzunehmen ist doch auch eine ganz andere Hausnummer als neue Freunde zum Facebook-Account hinzuzufügen.

Und so kommen wir direkt zum eigentlichen Thema des heutigen Blogs: Mut, Zivilcourage und Eigeninitiative!

Wir hier bei Sarturia® unterscheiden im Prinzip zwischen zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten akademischen Lernens. Die eine Möglichkeit beschränkt sich darauf, sich eine Vorlesung anzuhören und dann seine Hausaufgaben zu machen. Die zweite, moderne Möglichkeit, bezieht dagegen den Studenten in jene Rollen mit ein, welche die Lehrkräfte im Allgemeinen innehaben.

Wir wissen jedoch durch unsere neu aufgebauten Kontakte zu den Führungspersonen als modern geltender Unis, dass die zweite Methode der ersten haushoch überlegen ist; warum sonst hätte der aktuelle Umbruch im Schulwesen denn überhaupt erst seinen Anfang genommen …?

Wir hier bei Sarturia® verwenden unsere Schulungsmethode schon seit dem Jahre 2004, als noch niemand vom „Lernen in seiner eigenen Geschwindigkeit“ sprach. Heute bestätigt man uns: Wir haben es intuitiv von Anfang an richtig gemacht.
Und das, obwohl so mancher unserer früheren Schützlinge gänzlich anderer Meinung gewesen ist. Doch permanente Verstöße gegen geltende Richtlinien waren natürlich erst recht nicht die Lösung …

Dass hin und wieder einer der ehemals unzufriedenen Autoren heute wieder an unsere Tür klopft, das freut uns natürlich. Es bestätigt auch die Richtigkeit unserer Lehrmethoden. Eine Wiedereingliederung bedingt jedoch zumindest das vollumfängliche Verständnis der Grundlagen eines erfolgreichen Studiums bei Sarturia®.

Unsere Studenten auf den höheren Förderstufen übernehmen nämlich die Verantwortung für die noch unsicheren Neulinge, die erst noch Fuß fassen müssen. Warum? Na, weil sie daraus den allergrößten Lerneffekt für sich selber erzielen …

Was hat das nun mit Mut, Zivilcourage und Eigeninitiative zu tun? Nun, ich glaube, ihr erahnt es sicher schon.

Beginnen wir mit der Eigeninitiative: Es ist in einer funktionierenden Akademie nahezu unmöglich, jeden einzelnen zu verhätscheln. Das schafft nur verwöhnte Mitläufer und sorgt auf Dauer für unnötige Frustration auf beiden Seiten.

Alte Lebensweisheit: Jeder ist zunächst selber für sich verantwortlich. Das gilt natürlich auch bei uns.

Aber was wäre schon dabei, wenn sich ein Schützling aufraffen und äußern würde, dass er bereit für eine der höheren Förderstufen ist und gerne Verantwortung übernehmen will? Klar sprechen wir den einen oder anderen Probanten von unserer Seite aus an; aber das ist nicht bei jedermann angeraten.

Die Lösung ist natürlich die, dass sich der Einzelne auf die Hinterbeine stellen und so lange präsent bleiben muss, bis wir die Zeit finden, uns adäquat um ihn zu kümmern.

Das nennt man Eigeninitiative. Es nützt nämlich nichts, wenn man ständig bloß jammert, niemand würde sich um einen kümmern. Das geht schief.

Wenn aber jemand beharrlich auf der Matte steht und sich immer wieder danach erkundigt, was denn nun als nächstes anstehen würde, dann funktioniert das einwandfrei. Beharrlich bleibende Zeitgenossen können sich vor lauter Hinweisen und Hilfestellungen kaum mehr retten.

Es ist wie bei Geschwistern: Wer sich wehrt und in Szene setzt, überflügelt den Duckmäuser, der ständig jammert. Nun ratet mal, wer von den Beiden besser fährt?

Eigeninitiative ist also der ultimative Grundbaustein für jeglichen Erfolg; drinnen wie draußen!

Kommen wir deshalb gleich zum Mut:

Was ist Mut eigentlich?
Nun, ich will es mal ‚so’ ausdrücken: Mut ist die Fähigkeit, zuzupacken wenn Gefahr droht. Mut ist die Fähigkeit, den Mund aufzumachen, wenn Dinge schief laufen. Mut ist die Fähigkeit, etwas anzupacken, das auf den ersten Blick viel zu groß erscheint. Genaueres findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Mut

Es erfordert natürlich Mut, den Freunden zu sagen, dass man sich für eine von ihnen verpönte Art und Weise der Ausbildung entschieden hat. Es erfordert Mut, den beständigen Einflüsterungen der Mitmenschen zu widerstehen. Es erfordert Mut, einen Möchtegern-Ratgeber zu fragen, wie viele Bücher er denn selber schon verkauft hat. Und es erfordert Mut, ‚Nein’ zu sagen, wenn man nicht die Meinung der Mehrheit teilen will.

Zivilcourage kann man beinahe mit Mut verwechseln. Denn auch hier erweist sich, ob man fähig ist, auch mal ‚gegen’ den Strom zu schwimmen. Wenn Hinz und Kunz schreit, dass man keinem Verleger trauen darf, weil man dann gleich in ein Haifischbecken springen könnte, dann braucht man Zivilcourage, um dagegenzuhalten.

Wenn die Herrschaften nämlich im Internet recherchiert hätten, wie viele Millionen die gerade noch herabgewürdigten Verlage in die erfolgversprechenden Bücher ihrer Autoren investieren, dann hätten sie blitzschnell einen ganz anderen Standpunkt. Viele der zahlreichen Facebook-Freunde reden ‚nur so daher’, weil sie’s einfach nicht besser wissen.

Es gibt nämlich ‚immer’ zweierlei Wahrheiten: Einmal die eigene und dann noch die der Anderen. Aber Leute mit genügend Zivilcourage sind in der Lage, aus den beiden widersprüchlichen Wahrheiten, die ultimativ richtige herauszufiltern, oder – und das ist nun ganz besonders interessant – eine dritte und ganz neue Wahrheit als ‚gültig’ zu erkennen.

Ja, ja, es stimmt schon, dass der Inhalt dieses Blogs hier weit über das „Schreiben lernen“ hinausgeht. Aber Sarturia® hat sich die folgende Prämisse auf die Fahne geschrieben: Wir wollen so viele Autoren wie nur möglich bei möglichst großen Verlagen unterzubringen. Und mit Duckmäusern und mutlosen oder wankelmütigen Zeitgenossen ist das einfach nicht zu schaffen.

Wir freuen uns deshalb auf mutige Leute, mit genügend Eigeninitiative und Zivilcourage, die sich zutrauen, mit ihrem auf Hochglanz polierten Schlüsselroman in der Hand vor die Herausgeber der großen Publikumsverlage zu treten und sie um ein sattes Werbebudget zu bitten.

‚DAS’ ist das Ziel der Sarturia®-Literatur-Akademie. Und genau „das“ wollen wir so oft wie möglich erreichen. Alle anderen Anstrengungen sind erfahrungsgemäß nur bloßes umhertasten auf unsicherem Terrain.

Fazit: Wer sich einreden lässt, dass unser bewährtes System nicht das richtige für ihn sei und er doch lieber einen ganz anderen – augenscheinlich viel besseren – Weg einschlagen möge, dann müssen wir ihn halt ziehen lassen. Er versucht es dann eben weiterhin als Selfpublisher oder ist genötigt, die Herausgeber der großen oder auch kleinen Verlage auf ganz eigene Art und Weise zu überzeugen. Denn unsere derzeit noch kostenlosen Agenturleistungen stehen nur mutigen Leuten mit Eigeninitiative und Zivilcourage zur Verfügung.

Aber Menschen, die unter den laufend wechselnden Eindrücken schwanken wie ein Blatt im Wind, sind nur sehr schwer zu vermarkten. Man bringt nicht genug Power und Kraft auf die Waage, solange man ständig befürchten muss, dass sich’s ein Schützling dann doch vielleicht noch anders überlegt. Ohne Vertrauen geht gar nix! Besser man kümmert sich in solchen Fällen lieber ganz intensiv um einen der zuverlässigen Zeitgenossen.

Wir warten also auf dich! Ja, genau: Gerade auf dich! Weil du den Mut hast, deinen eigenen Weg zu gehen. Weil du wirklich Lust verspürst, mit uns zusammen die einzelnen Förderstufen hinauf zu klettern, bis wir deinen aufpolierten Schlüsselroman unseren Kontakten im Business vorstellen können.

Dieses Profil trifft doch auf dich zu. Ja?
Dann fang doch einfach mal an, indem du dich zum Beispiel ganz unverbindlich an unseren Fingerübungen beteiligst:
http://bit.ly/2wIWdMt

Oder du gehst gleich aufs Ganze und nimmst an einem unserer ausgeschriebenen Wettbewerbe teil. Bei den Ausschreibungen kannst du unsere Fördermaßnahmen testen. Es könnte tatsächlich der Durchbruch sein.
http://www.sarturia.com/ausschreibungen/

Sarturia® ist und bleibt nämlich auf jeden Fall etwas ganz Besonderes!

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170817
Der aktuelle Buchmarkt

Trotz massiver Anfeindungen von Leuten, die es halt nicht besser wissen, ist Sarturia® zu einer kompetenten und erfolgreichen Institution herangewachsen, die mit den anerkannt modernsten aller Lehrmethoden sympathische und zielstrebige Autoren weit über sich selbst hinaus erhebt.

Sarturia® ist nach wie vor vollkommen unabhängig. Unsere Mitglieder und Freunde beobachten den Buchmarkt tatsächlich so wie er ist, ohne irgendwelche Rücksichten auf aktuelle Strömungen oder gut bezahlte Meinungsführer zu nehmen. Deshalb lesen sich unsere Erkenntnisse und Überlegungen über die aktuelle Sachlage auch oft ganz anders, als sie üblicherweise im Internet dargestellt wird.

Unser erklärtes Ziel ist es, so viele Autoren wie möglich an die allerwichtigsten Kontakte im Business zu vermitteln. Aber das geht nur, wenn wir ihnen ungeschönte Daten und Fakten zur Verfügung stellen, damit sie sich nicht im Dschungel der allgegenwärtigen Allerweltsmeinungen verirren, sondern sich in die richtige Richtung entwickeln können.

In diesem Bemühen fallen uns natürlich auch die Kleinigkeiten auf, die ein enthusiastischer Autor nicht auf Anhieb sehen mag. So berichten wir schon seit geraumer Zeit vom aktuellen Rückgang der Ebook-Umsätze, obwohl die einschlägigen Plattformen immer noch mit hehren Slogans neue Selfpublisher anzuwerben versuchen.

Aber die Wahrheit ist oft schmerzhaft. In unseren früheren Blogs – Siehe weiter unten – hatten wir schon aufgedeckt, dass nur ganz wenige Selfpublisher nennenswerte oder gar hohe Verkäufe erzielen, während 99,9% der hoffnungsvollen Autoren mit lachhaft niederen Tantiemen nach Hause gehen müssen. Nein, das passt nicht zu den hehren Versprechungen, auf die unzählige Hobby-Autoren immer noch hereinfallen.

Der ‚Buchreport’ http://bit.ly/2uKIxnC berichtet aktuell: „Die Zahl der E-Book-Käufer ist im 1. Halbjahr 2017 um 12,3% gesunken“. Insofern interessiert uns natürlich, warum ein Erfolgsautor wie ‚Sebastian Fitzek auf der Messe einen Workshop für Selfpublisher durchführt, obwohl einerseits „… der Durchschnittspreis für E-Books um 4,4% gesunken ist …“ und der Autor andererseits selber das Werbe-Budget von Großverlagen wie „Droemer“ in Anspruch nimmt.

Zugegeben: Das Beispiel kling reichlich provokativ. Aber es gibt unseren Lesern eine Idee davon, auf was wir achten sollten, wenn wir uns nicht auf Schritt und Tritt die Augen auswischen lassen wollen.

Somit haben wir also eine Ahnung davon, warum der Ebook-Markt immer noch von den einschlägigen Plattformen verherrlicht wird, obwohl das Börsenblatt berichtet: „Der Umsatzanteil von E-Books am Gesamtmarkt liegt unverändert bei 5,4%.“ – Klarer Fall: Die entsprechenden Plattformen verdienen sich eine Goldene Nase an diesen 5,4%. Oder ist da jemand anderer Meinung?

Es wiegt daher sicherlich doppelt so schwer, wenn wir unsererseits nun selber den Hobby-Autoren raten, das Selfpublishing zu nutzen. Auf diese Weise bekommen sie nämlich einen ersten Eindruck vom wahren Wert ‚ihrer Schreibe’. Denn nicht die Facebook-Freunde oder die Verwandten entscheiden, was ‚gut’ ist, sondern ganz allein der zahlende Kunde.

Insofern erfolgt hin und wieder schon mal ein ‚Böses Erwachen’. Aber kein Problem. Sarturia® wurde gerade deshalb ins Leben gerufen, um solche und ähnliche Niederlagen in einen deftigen Gewinn verwandeln zu können.

Anderes Thema: Wer sich nicht von den vehement vertretenen Allerweltsmeinungen im Internet beeinflussen lässt, sondern die Welt mit offenen Augen anschaut, der hat vielleicht schon bemerkt, dass die Politik an unserem Urheberrecht ‚sägt’. Diesbezüglich wäre es vielleicht gar nicht verkehrt, wenn sich diejenigen Autoren, die etwas von der Sache verstehen, auf die Hinterbeine stellen. Schließlich leben wir in einer (noch) funktionierenden Demokratie.

Um was es dabei geht, veranschaulicht Andreas Rötzer in der „Zeit Online“: http://bit.ly/1Zcnb7K

Es scheint also immer noch so, dass die Riesen stets ihre Lobby finden, während der ‚Kleine Mann’ – oder hier ‚die Nachwuchsautoren’ – die Zeche bezahlen müssen. Siehe auch Beitrag in der „FAZ“: http://bit.ly/2uKXaXW

Dass unsere Urheber nicht nur ‚Wirkung’ sind sondern durchaus auch ‚Ursache’ sein können, dafür macht sich Sarturia® ganz besonders stark. Das inzwischen ausgereifte System wirksamer Förderungen beinhaltet nicht nur ausgefeilte und markengeschützte Techniken, um Autoren literarisch weit über sich hinaus zu erheben. Es gibt ihnen auch die Möglichkeit nach und nach wachsende Verantwortung zu übernehmen und so mehr und mehr Zivilcourage zu entwickeln. Sarturia®-Diplom-Träger lassen sich denn auch nicht so leicht die Pferde ausspannen.

Meine ganz persönliche Meinung nach fünfunddreißig erfolgreichen Jahren als Autor und zwölf Jahren als Akademie-Leiter und Verleger:

Der Hype um das Selfpublishing hat sich inzwischen relativiert. Langsam merken die angehenden Schriftsteller, dass man nicht gleich über Nacht zum Bestseller-Autor wird, wenn man nur sein Manuskript hochlädt. Das geht in die Hose, wenn man die Regeln nicht kennt. Überall auf der Welt gibt es Regeln: Beim Boxen, beim Autofahren, in der Ehe, und – ja – natürlich auch beim Schreiben.

Aber Vorsicht: Im Internet gibt es so viele Tipps, wie es User gibt. Deshalb rate ich persönlich dazu, jeden der zahlreichen Tippgeber zu untersuchen, ob er nicht wenigstens mehr als ein paar hundert Ebooks verkauft, oder ob er gar bei wirklich namhaften Verlagen publiziert hat. Denn nur dann machen seine Ratschläge genügend Sinn. Ansonsten weicht eure anfängliche Begeisterung sehr schnell einer tiefen Frustration.

Dies zu verhindern, ist eines der Anliegen von Sarturia®. Wir bringen Schriftsteller nach vorn!

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170810
Kompetenzorientiertes Studium

Immer wieder fragen Autoren bei uns nach, was denn nun der Unterschied zwischen Sarturia® und anderen Literatur-Akademien oder den flächendeckend angebotenen Schreibschulen wäre. Viele der Frager haben noch nie etwas von den aktuellen Projekten und Veränderungen im staatlichen Schulsystem gehört. Keiner also kann sich so richtig vorstellen, warum Sarturia® inzwischen längst Vorbildfunktion innehat.

Was bedeutet: Kompetenzorientiertes Studium?

Quelle: http://bit.ly/2vlg2vp

AUSZUG
Das bundesdeutsche Schulsystem hat erhebliche Mängel. Der internationale Vergleich der Lernergebnisse ist Anlass für Enttäuschung und Kritik. Durch die Ergebnisse von TIMSS und PISA wurde eine grundsätzliche Wende eingeleitet.
ENDE AUSZUG

Mehr dazu findet man auch auf den Seiten des Lehrerfortbildungsservers Baden Württemberg:

Quelle: http://bit.ly/2uImRDv

Doch das nur zum einleitenden Verständnis.

Im Jahre 2004, als wir zum ersten Mal über Weiterbildung sprachen, da wussten wir nichts von ‚Kompetenzorientiertem Lernen’. Wir sahen nur den Unterschied zwischen der ‚Schreibe’ von Hobby-Autoren im Gegensatz zu jener beruflich erfolgreicher Schriftsteller. Und diese Lücke wollten wir schließen.

Mit meinen damals insgesamt fünfunddreißig Jahren Erfahrung als Journalist und Wirtschaftsautor war mir natürlich klar, wo denn der Hase im Pfeffer lag. Ich musste also nur die lernwilligen Schreiberlinge um mich versammeln, und schon konnte es losgehen.

Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich mir damit eine ‚echte’ Lebensaufgabe aufladen würde.

Aber zunächst schien die Sache einfach. Ich hatte ja glücklicherweise selber zu Anfang meiner Karriere wohltuende Hilfestellung von erfahrenen Schriftstellern, Literaturpreisträgern und Bestseller-Autoren erhalten. Und wie alle sozial eingestellten Zeitgenossen, spürte natürlich auch ich den Wunsch, wenigstens einen Teil der erhaltenen Hilfestellung zurückzugeben.

Man erinnere sich nur an die Leistungen der ‚Ärzte ohne Grenzen’, an Manuel Neuers ‚Kids Foundation’, an die diversen Spendenprojekte des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, an Bill Gates und all die anderen sozial eingestellten Menschen.

Siehe auch: http://bit.ly/19KotST

Ich habe zwar keine Millionen oder gar Milliarden, die ich spenden könnte, darum opfere ich das Wertvollste das ich habe, um anderen Menschen zu helfen: Meine knapper werdende Zeit und mein in langen Jahren erworbenes Know-how; aber das ist mir ein Bedürfnis.

Nun hätte es natürlich wenig Sinn gehabt, auf den Schwächen des gegenwärtigen Schulsystems herumzureiten. Ich musste mir also eine gänzlich andere Methode einfallen lassen wie ich meine Schützlinge dazu bringen könnte, über sich selbst hinauszuwachsen, ‚ohne’ jemals den Spaß an der Sache zu verlieren.

Man ahnt es schon: Ich benutzte die gleiche Methode, mit denen meine früheren Freunde mich selbst auf ein akzeptables Level emporgehoben hatten.

Das Interessante dabei ist, dass man bei dieser Methode nicht eingetrichtert bekommt, was man der Meinung eines Lehrers nach wissen sollte. Der Clou ist, dass es dem Schützling erlaubt ist, in seinem eigenen Tempo zu wachsen und nach und nach Verantwortung zu übernehmen. So wird er langsam aber sicher zum Profi, ohne dass seine Begeisterung erlahmt.

Heute erfahre ich, wenn ich die Zeitung lese, dass diese und ähnliche Methoden inzwischen Einzug in unser Schulsystem finden. Das freut mich in zweierlei Hinsicht: Zum einen bekomme ich bestätigt, dass meine ureigensten Methoden auf dem neuesten Stand der Pädagogik stehen, und dass ich zweitens am Stammtisch nicht mehr gegen das herrschende Schulsystem wettern muss. 🙂

Inzwischen bin ich sogar ziemlich sicher, dass auch der abwertende Begriff ‚Fach-Idiot’ bald von der Bildfläche verschwinden wird, denn ‚Kompetenzorientiertes Lernen’ beinhaltet nun mal den Anspruch, dass wir nach und nach durchaus kompetente Persönlichkeiten erziehen werden, die im erlernten Bereich problemlos ihren Mann stehen können.

Wie praktiziert die Sarturia®-Literatur-Akademie nun ‚Kompetenzorientiertes Lernen’?

Nun das Prinzip ist recht einfach: Wir machen die Neulinge auf Schwachstellen in ihren Texten aufmerksam und überlassen es ihnen selbst, sich Gedanken über eine Aufwertung zu machen. Das ist eigentlich alles.

Natürlich gehört schon ‚einiges‘ mehr dazu, das Prinzip auch in der Praxis am Laufen zu halten. Eine ganze Reihe gutwilliger Studenten ist in den ersten Jahren daran gescheitert und versucht sich nun auf die herkömmliche Methode durchzuschlagen.

Die sozial kompetenten Schützlinge sind jedoch geblieben. Sie haben sich in gegenseitiger Unterstützung durch die schwierigen Anfangszeiten gekämpft, ohne jemals ihr Ziel aus den Augen zu verlieren. So verfügen wir heute schon eine kleine aber feine Truppe von Helfern aus Autoren, Lektoren und Diplomanwärtern, die beständig danach streben, ihre Kompetenz zu erweitern, indem sie den nachfolgenden Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Den Nutzen zu erkennen erfordert natürlich eine gehörige Portion an Weitsicht. Darum finden wir nicht nur erfolgshungrige Hobby-Autoren auf unseren Förderstufen, sondern auch Literaturpreisträger, Doktoren und Fernsehjournalisten. Sie alle haben verstanden, wozu man die Hilfestellung und das Werbebudget der großen Verlage braucht und wollen sich deshalb so weit wie möglich verbessern. Aber ohne sich ein erstrebenswertes Ziel vorstellen zu können wird das nichts. Das sollte man wissen.

Wie erreicht man nun als Student der Sarturia®-Literatur-Akademie die erstrebenswerte Kompetenz?

Wieder ist die Sache vom Prinzip her recht einfach und leicht zu verstehen: Jeder Neuling freut sich nachweislich über unsere Tipps und Vorschläge, die er zur Aufwertung seiner Manuskripte erhält. Das schafft Begeisterung, denn man spürt gleich, dass es da Verbesserungsmöglichkeiten gibt, die man vorher nicht erkennen konnte. Und nach einer gewissenhaften Überarbeitung sieht der eigene Text natürlich bei weitem besser aus als vorher.

Wenn einem solches mehrfach zuteil geworden ist, spürt man eine wachsende Verbesserung in der eigenen Schreibe und man bekommt das Bedürfnis, das Gelernte weiterzugeben. Das ist natürlich draußen in den Schreibforen nur bedingt möglich, weil einem zumeist ein paar Besserwisser die gute Laune vermiesen. Als anerkannter Dramaturg oder Coach erfährt unser Schützling bei Sarturia® jedoch die Anerkennung, die er verdient. Und ‚das’ ist der Schlüssel zum Erfolg.

Naturgemäß lernt man als Coach wesentlich mehr über das Schreiben, als sich ein Neuling vorstellen könnte. Ein gewisser Drill stellt sich ein, weil sich die Schwächen der Hobby-Autoren zumeist ziemlich ähneln. Das verschafft dem Coach deutlich mehr Sicherheit im Umgang mit seinen eigenen Texten. Und das wiederum ist das erste Anzeichen von wachsender Kompetenz.

Damit aber nicht genug: Ein Lektor bei Sarturia® ist nicht einfach nur jemand, der die Texte seiner Schützlinge auf das eigene Niveau bringt. Das Lektorat bei Sarturia® ist eine der höheren Förderstufen. Das bedeutet, dass sich ein Lektor literarisch und persönlich immer weiter entwickeln wird, wenn er seine Förderstufe ernst nimmt und den beständigen Drill würdigt, der ihn weiter und weiter nach oben bringt.

Über die Förderstufe eines Volontärs oder gar Herausgebers brauche ich wohl kaum noch Worte zu verlieren. Jedermann kann sich denken, dass ein Herausgeber Verantwortung zu tragen hat und sich so mit dem Gelernten zusammen weiter und weiter hin zum Profi entwickelt. Oder glaubt jemand, dass sich einer der Herausgeber der größeren Verlage lieber mit einem Laien unterhält?

Die meisten unserer Schützlinge haben erkannt, dass sie mehr und mehr Kompetenz erringen, je intensiver sie sich selbst in das Wachstum der Sarturia®-Literatur-Akademie einbringen. Sie übernehmen Aufgaben im Hintergrund, damit die Sache schneller läuft, oder sie betätigen sich in der Öffentlichkeitsarbeit und so weiter. Wohl kaum einer wird daran zweifeln, dass sich die eigene Kompetenz durch wachsende Verantwortung erweitert.

Selbstredend, dass sich die erworbene Kompetenz im selbst erwählten Beruf auch privat auswirkt. Insofern ist das Studium an der Sarturia®-Literatur-Akademie eine runde Sache. Vorausgesetzt natürlich man kennt sein Ziel und ist Manns genug, Verantwortung zu übernehmen.

Für alle Anderen da draußen bleiben immer noch die Schreibforen und die Klein- und Kleinstverlage, die ohnehin per Anzeige nach Autoren suchen.

Das Selfpublishing hat derzeit leider vom Schicksal eine kräftige Ohrfeige erhalten. Zweistellige Rückgänge in den relevanten Ländern sprechen eine deutliche Sprache. Und doch raten wir den Hobby-Autoren, sich weiterhin damit zu beschäftigen, denn nirgends kriegen sie ein deutlicheres Urteil über die Qualität ihrer Werke als in der Anzahl der Leser, die ihr Geld dafür ausgeben.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen, genug Mumm, um euch über den Durchschnitt hinaus zu erheben, und natürlich recht viele Buchverkäufe auf euren Lesungen.

Denn: „Dem Tüchtigen blüht das Glück!“

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170808
Trotz Smartphone und Tablet:
Junge Menschen lesen ‚klassisch’

Wie der ‚Buch Markt’ berichtet, lesen 72 Prozent aller deutschen Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren auch im digitalen Zeitalter mehrmals pro Woche Gedrucktes. Das Magazin nimmt Bezug auf die ‚Kinder-Medien-Studie 2017’, die derzeit in Berlin vorgestellt wurde.

Die Initiatoren waren ‚Der Spiegel’ und ‚Die Zeit’, die ‚Blue Ocean Entertainment AG’, die ‚Egmont Ehapa Media GmbH’, die ‚Panini Verlags GmbH’, sowie ‚Gruner + Jahr’.

Erstmals wurde untersucht, welche Medien die rund sieben Millionen Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren in Deutschland konsumieren. Beleuchtet wurde in der Kinder-Medien-Studie darüber hinaus, wie Kinder generell ihre Freizeit gestalten, wie und wie oft sie die entsprechenden Medien nutzen, ob es Unterschiede im Online- und Offline-Verhalten gibt und welche Rollen Eltern und Freunde dabei spielen.

Dabei kam heraus, dass die digitale Welt zwar attraktiver als die gedruckte ist, aber auch dass 72 Prozent aller deutschen Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren auch 2017 privat mehrmals pro Woche Gedrucktes konsumieren.

Was ich persönlich aus dieser Studie Wertvolles für mich und Sarturia® ableitete, war die Aussage, dass Kinderbücher und -magazine mehr Sechs- bis Dreizehnjährige erreichen als YouTube und Spielekonsolen. Ist das nicht eine ‚gute’ Nachricht für erfolgshungrige Autoren und heranwachsende Schriftsteller?

Aktuelle Fernsehsendungen zeigen zudem auf, dass Kinder nach wie vor, gerne mit Freunden im Freien spielen und mit ihrer Familie aktiv sind. Viele Kinder dürfen sogar schon früh selbstständig entscheiden, ‚was’ sie lesen, wobei die Eltern Kindermagazine positiver bewerten als andere Medien. Sie sehen in ihnen eine „sinnvolle Beschäftigung“, bei der Kinder etwas lernen können.

Die Zuwendung der Kinder zu gedrucktem Lesestoff wird von den Eltern positiv gesehen und dementsprechend gefördert. Durch das Lesen von Büchern würde ihrer Meinung nach die Kreativität der Kinder angeregt und sie würden motiviert, selbst aktiv zu werden.

Den anderen Medien schreiben Eltern deutlich weniger positiven Bewertungen zu. Auf Social-Media-Plattformen wie Facebook ist denn auch nur eine Minderheit – etwas mehr als ein Viertel der zehn- bis dreizehnjährigen Kinder – in Deutschland vertreten.

Wenn es darum geht, was gelesen, geschaut, im Netz angesurft und heruntergeladen wird, behalten sich Eltern ein größeres Mitspracherecht vor. Die wenigsten Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren dürfen eigenständig Apps downloaden oder ohne Aufsicht im Internet surfen. Bei Büchern und Zeitschriften hat diese Altersgruppe dagegen schon mehrheitlich die Wahl, was sie lesen möchte.

Die aktuelle Studie bestärkt meine persönliche Annahme, dass wir hier bei Sarturia® genau richtig liegen, wenn wir Kinderbücher in unser Förderprogramm mit einbeziehen. Kinderbücher lassen sich von Autoren leichter verkaufen, und auch bei Lesungen gehen Kindergeschichten nachweislich besser über den Ladentisch. Und da die Herausgeber der großen Verlage praktisch immer danach fragen, wie viele Exemplare eines Manuskripts denn schon verkauft worden seien, liegt es meines Erachtens nahe, nicht der Bequemlichkeit halber auf Lesungen zu verzichten.

Lesungen und wachsende Buchverkäufe machen sich gut in der Vita.

Wir werden Kinderbüchern in Zukunft deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken müssen als bisher.

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

 

Verleger Blog 20170729
Disziplin …?

Jetzt, liebe Freunde, da es langsam aber sicher ans Eingemachte geht, möchte ich gerne eure Aufmerksamkeit auf ein paar Dinge lenken, über die man im Allgemeinen nicht lange nachdenkt.

Zum Beispiel ist der Begriff „Disziplin“ den meisten Menschen als etwas Negatives in Erinnerung geblieben. Mir selber übrigens auch, für lange Jahre. Der spätere Kontakt mit dem reichhaltigen Fundus an Fernöstlichen Weisheiten hat mich jedoch bewogen, meine Sichtweisen ein wenig zu korrigieren.

Inzwischen sehe ich es so, dass Disziplin etwas mit Integrität zu tun hat. Denn wenn ich einem Idioten gerne eine runterhauen möchte und ich tu’ es nicht, dann verletzte ich meine eigene Integrität. Ich ärgere mich dann möglicherweise mein ganzes Leben lang darüber, dass ich es nicht getan habe. Manche Menschen brauchen sogar einen Psychiater dafür, um Dinge aufzuarbeiten, die sie eigentlich hätten tun wollen und doch nicht getan haben.

Andersrum betrachtet verhält es sich genauso: Wenn einem mal die Hand ausgerutscht ist, obwohl das keineswegs gewollt war, steckt man meist im selben Dilemma. Es tut einem sein Leben lang leid.

Kennt ihr das Beispiel, in dem ein hübsches Mädchen an der Theke steht, und der stramme Bursche da am Stammtisch möchte sie gerne ansprechen? Aber er traut sich nicht! Ja, das kennt ihr, nicht wahr? Er verletzt in der Tat gerade seine Integrität, indem er seinen Wunsch beiseite schiebt und sich dazu entscheidet, doch vorher lieber noch ein Bier zu trinken, ehe er sich traut, sie anzusprechen …!

Was dann passiert, ist jedem sofort klar, der mit dem Thema ‚Disziplin’ vertraut ist: Der Bursche hat sein Bier kaum halb leer, da kommt ein anderer Kerl herein und steuert direkt auf die Angebetete zu, und schon haben die beiden die schönste Unterhaltung, während der Bursche am Stammtisch konsterniert in sein Bierglas starrt und sich furchtbar ärgert.

‚Solche Pannen’ können einem passieren, wenn man nicht gewöhnt ist, mit Disziplin umzugehen.

Oder ein anderes Beispiel: In der Zeitung ist eine Stelle ausgeschrieben, mit Urlaubsgeld und dreizehntem Monatsgehalt und all so Leckereien. Lieschen Müller erzählt einer Freundin, dass sie die Stelle gerne annehmen würde, aber die Freundin rät ihr ab, mit dem Argument, dass sich in dieser Firma schlimme Dinge abspielten und schon ganz viele Leute gegangen wären, die über die Firma schimpfen würden.

Lieschen Müller verzichtet also lieber, muss aber später in der Zeitschrift ‚Focus’ lesen, dass diese Firma für ihr ausgezeichnetes Arbeitsklima bekannt wäre. Und nun ist die Stelle nicht mehr frei. Könnt ihr euch vorstellen, wie sich das arme Lieschen ärgert?

Meinen Erfahrungen nach zu schließen, passieren die häufigsten Disziplinverletzungen gerade dadurch, dass man sich durch die Meinung anderer vom Kurs abbringen lässt. Es gehört nämlich eine ganze Menge Zivilcourage dazu, ‚entgegen’ der Meinung der Mitmenschen, konsequent seinen eigenen Weg zu verfolgen.

Aber: Wie – um alles in der Welt – soll man denn sonst sein Ziel erreichen …?

Ihr ahnt es sicher: Ich lernte im Laufe meines langen Lebens genau ‚das’ zu tun, was ich gerne tun möchte und rigoros sein zu lassen, was ich ‚nicht’ mag. Und vielleicht habt ihr es schon erraten. Es macht weit ‚mehr’ Spaß, als sich von anderen sagen zu lassen, was man tun und lassen sollte.

In meinem Fitness-Center hängt ein Plakat mit einem hübschen durchtrainiert wirkenden Mädchen. Darunter steht der Slogan: „Wenn jemand sagt, du schaffst das nicht, dann lächle und entgegne ihm: ‚Na, dann schau mir mal zu!’“

Eigentlich ist es bekannt, dass man nicht glücklich wird, wenn man auf andere hört. Eigentlich weiß jeder, dass er seinen eigenen Weg gehen muss. Die Realität aber zeigt, dass viele Menschen genau dran kranken. Es scheint bequemer, sich auf andere zu verlassen. Die leidvolle Geschichte der Menschheit sollte uns jedoch gelehrt haben, dass uns die Meinungen so mancher Gruppierung direkt ins Verderben schicken können.

Ich meine also nicht das, was ein Zugführer von seinen Soldaten verlangt, ich meine allein die Einhaltung ‚meiner eigenen’ Richtlinien, wenn ich von Disziplin spreche.

Klarer Fall: Nicht die Unterwerfung unter einen Gruppenzwang ist für mich maßgebend; ich müsste sonst nämlich mit irgendeiner Gruppe auf die Straße gehen und demonstrieren, weil ich mit verschiedenen Gegebenheiten nicht einverstanden bin. ‚Das’ also liegt mir fern. Aber ich werde, wo es angebracht ist – und wenn der Anstand es zulässt – höflich meine Meinung über die herrschenden Missstände kundtun, denn sonst würde ich meine Integrität verletzen.

Die Verwirklichung meiner eigenen Persönlichkeit, ohne mich dabei von anderen beeinflussen zu lassen, ‚das’ verstehe ich unter Disziplin. Nix anderes! Hetzkampagnen im Internet finden unter Beeinflussung und unter Gruppenzwang statt, nicht wahr? Genau deshalb bleiben sie mir fremd. Ich habe – weiß Gott – Wichtigeres zu tun. Aber wenn einer meiner Schützlinge sich bemüht, seine Ziele zu erreichen, dann mache ich mir den Buckel krumm und schlage mir die Nächte um die Ohren, ganz einfach, weil ich’s mir im Jahre 2004, vorgenommen habe und weil es mir Spaß macht.

‚Das’ verstehe ich unter Disziplin!

Was hat das nun mit euch als künftigen Diplom-Schützling innerhalb der Sarturia®-Literatur-Akademie zu tun?

Nun, das ist ganz einfach zu beantworten. Als unsere Schützlinge wollt ihr sicher, dass einer der vielbeschäftigten Herausgeber der Großverlage euer Buch ins Verlagsprogramm aufnimmt. Ein solcher Herausgeber hat naturgemäß nicht sehr viel Zeit, es kann also durchaus sein, dass er seinen Frust an euch auslässt. Könnte ja passieren. Oder …?

Und es wäre ganz sicher der falsche Weg, sich nun instinktiv über ihn zu beschweren, auch wenn es uns aus Gewohnheit dazu drängt. ‚Ein’ falsches Wort im Internet, und ihr habt eure Chance verspielt. Und das ist nicht das, was ihr ursprünglich gewollt habt. Oder?

Das Thema Disziplin mag dem betreffenden Herausgeber fremd sein; er verdient sein Geld auch so und ist zufrieden damit. Er steht wahrscheinlich unter Druck, weil momentan ein echter Bestsellerautor fehlt und er nun unbedingt einen finden muss. Insofern kann es sein, dass sich sein Weitblick zeitweise etwas eintrübt.

Ein Diplom-Schützling innerhalb der Sarturia®-Literatur-Akademie weiß um das Thema Disziplin Bescheid. Er hat sich im Laufe seiner Förderungskarriere angewöhnt, die Nerven zu behalten und nur das zu tun, was er sich vorgenommen hat. Wer das nicht kapieren will, ist längst wieder auf ‚freiem Fuß’ und versucht sich auf die herkömmliche Weise durchzukämpfen.

Aber ehrlich: Wozu sich über jemanden ärgern? ‚Da oben’ ist das Ziel und die zahlreichen Widerstände dorthin müssen einfach überwunden werden; nichts Aufregendes also. Und wenn einem ein mies gelaunter Herausgeber in die Quere kommt, so ist das auch nur ein Hindernis, das es zu überwinden gilt. Disziplin – siehe oben – ist alles!

Insofern möchte ich euch gerne eine Hausaufgabe mit auf den Weg geben, die, wenn ihr sie richtig macht, die Erreichung eurer Ziele viel wahrscheinlicher werden lässt:

Beobachtet euch bitte selber und findet heraus, wann ihr bei euren alltäglichen Handlungen nicht genau das getan habt, was ihr eigentlich hättet tun wollen. Nein, das ist kein Quatsch, denn genau ‚das’ ist es, was euch in der Vergangenheit immer wieder die Erreichung eurer Ziele weiter in die Ferne gerückt hat …!

Es gibt niemanden auf der Welt, der sein Ziel erreicht, wenn er nicht konsequent in die richtige Richtung arbeitet. Und es gibt eine Menge Möglichkeiten ‚erfolglos’ zu bleiben, aber nur einen einzigen Weg, der zum erwünschten Ziel führt.

Ich wünsche euch allen, dass ihr eure Ziele erreicht.

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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Verleger Blog 20170720
Der Niedergang des Ebooks?

Die ‚Author-Earnings-Auswertungen für die USA’ lassen die Medienberichterstattungen Kopf stehen. Vom Niedergang der Ebooks ist da die Rede. Alarmierend auch gleich die Meldungen aus dem benachbarten UK in diesem Frühjahr: Forbes, CNN und der Guardian bescheinigen dem englischen Ebook Markt zweistellig lautende Einbrüche.

Es ist ja nicht so, dass es in Deutschland an verschiedenen Quellen und Studien mangeln würde. Auch hier liest man teilweise schon die Horror Nachrichten. Es gibt zum Beispiel Zahlen vom Börsenverein, von Media Control, und dem Selfpublishing-Markt in den Selfpublisher-Bibel-Auswertungen.

Wie aber kommen die Medien zu diesen niederschmetternden Prognosen für den Ebook-Markt?

Nun, ich äußerte schon mehrmals, dass die ‚Vernunft’ die stärkste Waffe des Menschen ist. Und es zeigt natürlich von wenig Vernunft, wenn einer der Medienfritzen einem anderen Medienfritzen ungeprüft nachplappert. Schlimmer wird das ganze natürlich, wenn unbedarfte Konsumenten des Gelesenen unbekümmert Nachrichten weiterverbreiten, die sie irgendwo gelesen haben. Was dabei für ein Quatsch herauskommt, sieht man an einigen der vorgekauten Berichterstattungen zu Sarturia® über die wir gar nicht erst reden müssen.

Auf die gleiche Weise kommen jedoch auch die Berichterstattungen über den Niedergang des Ebook-Marktes zustande. Der eine plappert dem anderen nach und so entstehen Hiobsbotschaften … oder auch Hyps; je nachdem.

Mein Rat, der den meisten Lesern meines Blogs schon bekannt ist: Vernünftige Leute sind in der Lage, sich und ihre Aufmerksamkeit aus den allgemeinen Strukturen lösen zu können, um sich selbst ein wirklichkeitsnahes Bild aus den Gegebenheiten machen zu können. Punkt.

Wenn jemand heiratet, so kann er sich doch auch nicht von irgendwelchen Zeitgenossen einreden lassen, seine Frau sei eine Schlampe, denn dann braucht er gar nicht erst vor den Altar zu treten. Die Ehe geht sowieso schief. Selbst wenn sein bester Freund so etwas erzählt, darf er nicht blind darauf hereinfallen.

Ich möchte nicht wissen, wie viele Ehen aufgrund der Leichgläubigkeit eines der beiden Partner gegen die Wand gefahren worden sind.

Aber man hat ja zwei Augen im Kopf und einen von Natur aus aufwendig gestylten Denkapparat. Und der sollte einem im Idealfall an unsere gottgewollten Fähigkeiten erinnern. Was spricht dagegen, dass ein vernünftiger Zeitgenosse nicht irgendwelche Nachrichten sofort und unmittelbar als gegeben anschaut, sondern sie erst sorgsam auswertet und gegen andere Nachrichten abwägt? Sollte das nicht jeder tun?

Leider ‚kann’ das nicht jeder. Obwohl so mancher Schlamassel vermieden werden könnte, wenn jedermann in der Lage wäre selbst unbeeinflusst zu recherchieren und nach einer korrekten Auswertung gänzlich unbeeinflusst seine Entscheidungen zu treffen.

Doch, doch, das ist möglich. Die meisten Menschen verfügen über diese Fähigkeit. Sie hat sich über all die Jahrhunderttausende weiter und weiter entwickelt, weil sie per se die Fähigkeit des Menschen gewährleistet, zu überleben. Es sieht nur so aus, als ob die Unvernünftigen in der Überzahl wären, weil die sich heftiger gebärden und lauter äußern als all die Anderen.

Hamburg war vor kurzem ein echtes Studienbeispiel: Gewaltbereite Minderheiten und Kriminelle beherrschten das Szenenbild noch Tage danach in den Medien. Die Ergebnisse des G20 Gipfels gingen dagegen förmlich in den Medien unter. Und das Allertraurigste ist wohl gewesen, dass die überwältigende Überzahl der friedlichen Demonstranten überhaupt nicht mehr wahrgenommen wurde, obwohl sie uns alle auf die eklatante Tatsache aufmerksam machen wollten, dass gerade diese gefeierten Oberhäupter der G20-Staaten für die Unzahl der menschenverachtenden Kriege in aller Welt und damit für die Ursachen der herrschenden Missstände verantwortlich sind und endlich abgelöst gehören.

Eine meiner Freunde äußerte in diesem Zusammenhang: „Sie sind da, aber keiner hört sie!“ Und damit beschreibt er das eigentliche Übel mit sieben Worten. Denn es stimmt: Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist und bleibt vernünftig. ‚Sie sind da, aber keiner hört sie‘.

Für den Einzelnen schlummert hier eine unschätzbar wertvolle Erkenntnis: ‚Wenn ich mich nicht selber darum kümmere was gut für mich und die Meinen ist, dann kümmert sich niemand darum‘.

Erinnern wir uns an unser Eingangsthema: Eigentlich ist es wurscht und völlig egal, was die Medien schreiben, oder was die Foren-Gurus uns vorbeten. Wichtig ist, dass wir einen gesunden Überblick behalten.

Wollt ihr meine eigene Meinung zum Niedergang des Ebook-Markts hören? Ja? Die ist schnell gesagt:

„Gute Ideen waren in der Vergangenheit ‚immer’ so lange erfolgreich, bis sie von ‚besseren Ideen’ abgelöst worden sind. Aber wer genau hinschaut, findet derzeit noch keinen Ersatz für die Ebooks. Folglich geht es auch mit den Ebooks noch einige Zeit weiter und weiter, auch wenn ‚politisch gesehen‘ Schwankungen in der Beliebtheit auftreten.“

Was solls? Wichtig für uns ist doch bloß, dass wir unsere tolle Möglichkeit nicht verlieren, den wahren Wert unserer Arbeit von zahlenden Kunden bewerten zu lassen. Das ist doch der erste vernünftige Schritt auf dem Weg, hin zum Profi. Wir merken dann schon, wenn sich irgendwann bessere Möglichkeiten auftun.

Insofern, können die Medien schreiben was sie wollen. Wir nehmen es neutral zur Kenntnis, treffen aber unsere eigenen Entscheidungen, weil wir selber unsere Auswertungen vornehmen.

Das ist auch der Grund, warum sich bei Sarturia® so viele Doktoren und Literaturpreisträger weiterbilden; sie sind es gewöhnt, eigene Auswertungen anzustellen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Doch ich bin sicher, dass auch einige der anderen Autoren fähig sein könnten, sich aus den Gruppenzwängen ‚weniger erfolgreicher‘ Hobby-Autoren und Neider zu lösen. Wir halten ihnen die Tür offen. Keine Frage.

Sarturia® arbeitet seit Anfang des Jahres an der Eröffnung seiner Internationalen Pforten. Autoren aus weiteren drei Sprachgebieten werden bald unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Wir haben inzwischen die Leute dafür, damit wir uns auch wirklich eingehend um die fremdsprachigen Neulinge kümmern können.

Aber das war lange vorauszusehen: Sarturia® ist und bleibt nämlich etwas ganz Besonderes.

Mein Name ist Dieter König
Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.
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Verleger Blog 20170709
Was mich weiterbringt

Hobby-Autoren neigen dazu, sich oftmals mit Dingen zu befassen, die sie nicht weiterbringen. Zu den Hobby-Autoren könnte man getrost all jene Zeitgenossen zählen, die nur wenige, oder noch gar keine Bücher über die Ladentheke gebracht haben.

Schaut man im Internet, so findet man häufig Hobby-Autoren, die damit beschäftigt sind, sich gegenseitig zu sagen, wie man gute Bücher schreibt und wie man als Autor erfolgreich werden kann. Manche reden gar darüber, wie dumm andere Schreiberlinge seien und welch schlechten Charakter sie doch hätten.

Machen wir uns nichts vor: Solcherlei Beschäftigungen führen überall hin, nur nicht zum eigentlichen Ziel. Und dieses Ziel lautete doch einmal ganz klar: erfolgreicher Schriftsteller sein zu wollen.

Dabei hätte jedermann heutzutage Gelegenheiten und Hilfestellungen, wie es sie zum Start meiner eigenen Karriere als erfolgreicher Schriftsteller noch lange nicht gegeben hat.

Allein schon Amazon bietet eine wunderbare Gelegenheit, auszutesten, ob das Gros der Leserschaft bereit ist, für neunundneunzig Cent auf den Download-Knopf zu klicken.

Aber gerade die zahlenden Leser sind es, die in Wirklichkeit entscheiden, ob sich ein Schreiberling schlussendlich zu den vielgelesenen Autoren zählen darf und nicht mehr zu jenen Zeitgenossen gehört, die alles besser wissen wollen, die aber in all den Jahren nicht einmal Tausend bezahlte Taschenbücher unter die Leute gebracht haben.

Aber, liebe Freunde, genau hier, bei solch einfachen Tests und ihrer korrekten Auswertung, beginnt der Vernünftige doch schon, sich notwendiges Wissen anzueignen, während die weniger Schlauen weiterhin ihren Frust abladen und auf Leser, auf Amazon und auf die anderen Schreiberlinge schimpfen, um ihren eigenen Misserfolg kleiner aussehen zu lassen.

Das aber ist pure Selbsttäuschung.

Der schlauere Zeitgenosse dagegen beginnt sicherlich, sich zu überlegen, ‚warum’ denn die Leser nicht auf den Kaufen-Button klicken. „Fifty Shades of Grey“ hat möglicherweise ein spannenderes Thema, oder vielleicht liegt es ja auch bloß an der Einleitung des Manuskripts, wenn die Interessenten nicht über den „Blick ins Buch“ hinaus kommen. Oder – ganz profan – schon die Kurzbeschreibung lässt das Interesse der Neugierigen erlahmen.

Und schon, liebe Freunde, sind wir auf der richtigen Fährte. Und das mit bordeigenen Mitteln, ganz ohne die Ratschläge aus den Communitys.

Denn genau hier, und nirgendwo sonst, unterscheidet sich der Weg des erfolgreichen, vom Weg des erfolglosen Schriftstellers. Denn während die einen sich das Maul zerreißen, warum die anderen Schuld sind, dass das eigene Manuskript sang- und klanglos eingefahren ist, machen die schlaueren der hoffnungsvollen Zeitgenossen sich Gedanken darüber, wie sie sich und ihr Werk in den Augen der Leser verbessern könnten.

Das Internet ist meines Erachtens die wichtigste Erfindung seit der Zähmung des Feuers und der Entdeckung des Rades. Es gewährt uns Zugriff auf Informationen, die wir für unser Weiterkommen dringend benötigen. Es birgt aber auch eine durchaus erkennbare Gefahr:

Es wirkt allzu interessant auf den Unbedarften. Er kann sich in der Flut der ständig wechselnden Infos verlieren, im Spaß an ungezählten lustigen Clips, in fruchtlosen Diskussionen um des Kaisers Bart, im hasserfüllten Shitstorm und in der glühenden Hetzkampagne; halt in allem, was ihn nicht weiterbringt.

Es lässt sich leicht beobachten und auf den Conventions für angehende Schriftsteller im persönlichen Gespräch festmachen: Es gibt die einen, die alles besser wissen, und die anderen, die bereit sind, alles neu zu ergründen.

Mögliche Fragen sind natürlich: Warum verpflichten Ebook-Stars trotzdem große Verlage? Und wie viele Ebooks muss ich über Amazon verkaufen, um interessant für die großen Verleger zu werden? Oder auch: Wie viel Werbung wird ein bestimmter Verleger für mich finanzieren? Denn mit der Aufwertung seines Lieblingsmanuskripts ist es ja längst noch nicht getan.

Es tut sich eine ganze Welt voller Fragen auf, wenn man sich erst einmal entschieden hat, die richtigen zu stellen. Und je tiefer man eindringt und je mehr Förderung man erhalten hat desto weiter wird der Horizont; desto zahlreicher aber auch die relevanten Fragen.

Die Schützlinge von Sarturia® beispielsweise befinden sich in der glücklichen Situation von erfahrenen Autoren und Literaturpreisträgern abgucken zu können. Sie haben längst entdeckt, dass Profis ihnen ganz andere Antworten geben, als sie es aus dem Internet her gewöhnt sind. Sie entdecken nach und nach, dass sich ihre Schreibe weiter und weiter entwickelt, je länger sie sich mit der Aufwertung von Texten befassen. Und sie entdecken, ‚wo’ sie die richtigen Fragen stellen müssen um verwertbare Antworten zu erhalten.

Mehr noch: Die Studenten auf den höheren Förderstufen wissen genau, wie sie aus ihrer äußerst mageren Unkostendeckung ein laufend wachsendes Einkommen generieren können. Sie erkennen auch intuitiv den besten Weg, sich selber bekannt zu machen und zwar da, wo es ihnen als aufstrebender Künstler wirklich nützt. Dazu braucht man natürlich ein gesundes Urteilsvermögen und einen Blick für das Wesentliche.

Denn es gibt eine ganze Menge an Autoren, die es vor ihnen ‚geschafft’ hatten und es gibt Leute, die es ’nach ihnen‘ schaffen werden. Das ist keine Illusion. Das sind Tatsachen, die nicht ‚klein’ geredet werden können.

Doch die Autoren, die es tatsächlich geschafft haben, verfügen mit Sicherheit über den notwendigen Blick für das Wesentliche. Wer sich dagegen ‚sagen lässt’ was er glauben soll, der findet sich in einer Falle wieder, in der er sich bemüht, jemand Unwichtigem zu gefallen. Jemandem der sich nur über Wasser halten kann, solange die Hörigen ihm Glauben schenken.

Aber fragt einmal einen wirklich erfolgreichen Schriftsteller, auf wen er gehört hätte, als er sich damals nach oben gearbeitet hat.

Ich meine, die Antwort ist nicht allzu überraschend. Die Studenten auf den höheren Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie kennen diese Antwort, und jeder der will kann sie ebenfalls erfahren, sofern – und das ist der springende Punkt – sofern er sich von den erfolglosen Schreihälsen loslöst und sich stattdessen mit wirklich erfolgreichen Schriftstellern umgibt.

Wirklich erfolgreiche Schriftsteller geben einem tatsächlich ‚die richtigen‘ Tipps, ganz ohne Hass oder neiderfüllte Hintergedanken.

Das ist das ganze Geheimnis.

Und diesem Geheimnis sei dieser Verleger Blog hier gewidmet. Oder glaubt auch nur irgendeiner unserer Leser, dass ich mich über fünfundvierzig Jahre lang im Business hätte halten können, wenn ich auf die Besserwisser, Schreihälse und Hassredner gehört hätte?

Nein …?

Gut so! Denn in der Tat schreibe ich meinen Verleger Blog nur für clevere Zeitgenossen, die fähig sind, sich eine eigene Meinung zu bilden. Für leichtgläubige Mitläufer und erfolglose Besserwisser gibt es im Internet genug andere Gelegenheiten um mitdiskutieren zu können oder gehört zu werden als ausgerechnet die Sarturia®-Literatur-Akademie. Die ist nämlich etwas ganz Besonderes.

Bei uns findet man nur Studenten, die keine Zeit haben, sich um die Hetzkampagnen im Internet zu kümmern. Man findet Kolleginnen und Kollegen, die sich stattdessen allein mit der Absicht befassen, bei den Herausgebern der größeren und größten Verlage einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Versteht ihr den ultimativen Unterschied?

In diesem Sinne wünsche ich euch allen recht viel Spaß beim Schreiben sowie beim ausknobeln der richtigen Fragen. Und ich wünsche euch ausnehmend gute Kontakte zu wirklich wichtigen Leuten. 🙂

Mein Name ist Dieter König

Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Verleger Blog 20170703
Der richtige Weg

Nach zwölf Jahren unermüdlicher Maloche und ungezählter Abwehrmaßnahmen auf Angriffe frustrierter Besserwisser und Neider, hat uns einer der Professoren aus einer pädagogisch orientierten Uni während einer eingehenden Unterhaltung neben anderem auf folgenden Artikel aufmerksam gemacht:

http://bit.ly/2sxHl5I

Es ist natürlich eine Wohltat, wenn man nach den heftigen Attacken und üblen Nachreden im Internet, auf Menschen stößt, die – so fremd sie uns auch zunächst sein mögen – plötzlich ein Lächeln an den Tag legen und sagen: „Das machen wir doch schon seit Jahren so“.

Ich gebe zu, die vergangenen zwölf Jahre waren eine harte Zeit. Nicht dass wir jemals daran gezweifelt hätten, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber es tat uns in der Seele leid, wenn immer wieder vielversprechende Autoren auf die Einflüsterungen frustrierter oder neidischer Kolleginnen und Kollegen gehört und das „warme Nest“ der Sarturia®-Literatur-Akademie verlassen hatten.

Dass praktisch jeder von ihnen einen Verlag gefunden hat, der ihre Werke publiziert, zeigt nur, dass sie bei Sarturia® wenigstens ein bisschen was dazugelernt haben. Die wichtigste Zutat des Lernens ist ihnen jedoch abhanden gekommen: Die klare Sicht auf die ursprünglichen Ziele!

Wenn man sich die Erfahrungen unserer aktuellen und ehemaligen Schützlinge anschaut, so stellt man fest, dass sie ursprünglich ‚alle’ als Neuautoren – samt und sonders – den wahren Wert der Sarturia®-Literatur-Akademie ‚erkannt’ hatten.

http://www.sarturia.com/sarturia-verlag-erfahrungen/

An den späteren Äußerungen im Internet kann man jedoch ablesen, dass auf ihrem Weg nach oben ‚irgendetwas’ fürchterlich schief gelaufen sein muss.

In langen Gesprächen mit den Professoren pädagogisch modern orientierter Universitäten mussten wir uns jedoch sagen lassen, dass dieses Verhalten der ehemaligen Studenten weniger mit uns und unseren markengeschützten Lehrmethoden zu tun hat, sondern dass es sich um eine allzu bekannte Reaktion handelt, die oft auftritt, wenn jemand seine ursprünglichen Ziele aus den Augen verliert.

So leid uns auch jene Autoren tun, die das Studium allzu früh abgebrochen haben, so erfreut sind wir über den Eifer der wachsenden Zahl an aufstrebenden Autoren, die aus den vergangenen Vorfällen gelernt und einen wichtigen, persönlichen Vorteil aus den Folgen gezogen haben.

Es geht ja nicht um Geld, um Verkaufszahlen oder Anerkennung im Internet. Bei Sarturia® geht es allein um ein gesundes Heranwachsen einer sympathischen und starken Autorenpersönlichkeit und deren Festigung. Denn mit einem angenehmen und sympathischen Menschen macht man gerne Geschäfte. Und – das übersehen viele der Hobby-Autoren – das Geschäft ist untrennbarer Bestandteil einer erfolgreichen Schriftsteller-Karriere.

Klar hat der Spaß auch etwas damit zu tun. Ich behaupte sogar, der Spaß an der Sache hat den Hauptanteil am Erfolg. Aber die Belastbarkeit einer Kette hängt an ihrem schwächsten Glied. Verformt es sich und gibt schließlich nach, ist das Malheur perfekt.

Für uns angehende Schriftsteller heißt dies, dass wir tunlichst auf ‚alle’ Bereiche achten sollten, die dazu beitragen, uns zu einem erfolgreichen Schriftsteller heranwachsen zu lassen. Leidet auch nur ein Glied der Kette, dann müssen wir uns – in Zeiten des Internets – in aller Öffentlich dafür rechtfertigen, ‚warum’ wir es nicht geschafft haben.

Auch mir selber hatte man zu Anfang meiner Karriere gesagt, ich würde es nicht schaffen. Die Leute fragten mich sogar, ob ich nicht etwas Anständiges zu tun hätte, denn es hätten auch schon ‚ganz Andere’ versucht, Schriftsteller zu werden.

Tja, hätte ich mich tatsächlich auf das Geschwätz der Neider und Besserwisser eingelassen, dann hätte ich auf rund fünfundvierzig wunderbare Jahre begeisternder Tätigkeit als Schriftsteller und Wirtschaftsautor, sowie auf zwölf Jahre befriedigender Aufbauarbeit an der Sarturia®-Literatur-Akademie, verzichten müssen. Ich hätte dann – im bürgerlichen Lehrberuf – in schlecht belüfteten Werkshallen komplizierte Werkzeugmaschinen aufgebaut und zum Laufen gebracht.

Natürlich: In beiden Fällen hätten sich Menschen über meine Arbeit gefreut. Aber was für ein Unterschied! 🙂

Es gehört also schon eine ganze Menge dazu, für sich den richtigen Weg zu finden und ihn auch bis zum Ende ‚gehen’ zu können.

In meinem Leben hatte ich eigentlich nur vor ‚einer’ Sache Angst: dass ich in meinen letzten Tagen zurückblicken und mir eingestehen müsste, es ‚nicht’ geschafft zu haben.

Inzwischen ist jedoch klar, dass es vollbracht ist. Wenn ich nun in ein paar Jahren aus Altersgründen meine Posten an jüngere Leute abgebe, dann weiß ich genau, dass jeder von ihnen unseren hoffnungsvollen Schützlinge den Zweck jener Richtlinien erläutern kann, die wir in zwölf langen Jahren gemeinsam erarbeitet und durchgesetzt haben.

Sarturia® ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Und inzwischen haben wir ja auch erfahren dürfen, dass wir nicht als Einzige unserer Zeit weit voraus gewesen sind. Der Buchmarkt ist im Wandel begriffen. Die notwendigen Veränderungen lagen längst schon in der Luft. Wir brauchten sie nur umzusetzen, um den erfolgshungrigen Autoren auch wirklich helfen zu können. Und natürlich sind wir stolz darauf, dass wir den richtigen Weg ganz alleine gefunden haben.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Studenten und künftigen Schützlingen, recht viel Spaß beim Studium im Rahmen der Sarturia®-Literatur-Akademie, in der Gewissheit, dass nicht nur wir, sondern auch andere kluge Köpfe den von uns eingeschlagenen Weg für richtig und gut befinden.

Dieter König
Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied im gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20170608
Drill versus Ratschlag

Immer wieder taucht ein angehender Autor bei uns auf und fragt nach dem Unterschied zwischen den markengeschützten Werkzeugen von Sarturia® und den Ratschlägen die man im Internet oder bei anderen Autorenschulen bekommen kann.

Meine Antwort ist natürlich immer dieselbe, drum will ich sie hier der Einfachheit halber mal publizieren.

Ich beginne meist mit folgendem Beispiel:
Wenn man ein Gefäß vor sich hat, das bis an den Rand mit allerlei Krimskrams gefüllt ist, dann kann man sich abmühen wie man will, es hat keinen Platz mehr für Neues.

Genauso ist es mit Wissen. Wenn man schon genug weiß, dann geht einfach nichts mehr ‚in den Kopf rein’ weil ‚da drinnen’ kein Platz mehr ist. Im Gegenteil, man fängt an, sich aufzuregen, weil man der vielen Ratschläge längst überdrüssig geworden ist.
Wir kennen das durch die zunehmende Zahl an Burnouts bei jungen Studenten an der Uni.
Jetzt wäre es natürlich eine tolle Sache, wenn wir unser symbolisches Gefäß vorher einfach leer machen könnten. Dann ginge wieder was ‚hinein’.
Gute Idee …!

Leider funktioniert das nicht mit Know-how und Wissen. Man kann den Kopf nicht leeren, um wieder was Neues hineinzupacken.
Die Gute Nachricht ist jedoch:
Man kann den Mechanismus ‚umgehen’. Seit Jahrhunderttausenden – oder länger – praktiziert die Tierwelt genau das. Und sie hat Erfolg damit. Wir Menschen haben jedoch vergessen, dass wir bis vor eine paar hundert Jahren genau dieselbe Art und Weise praktizierten, um unser Wissen weiterzugeben. Ich frage mich: Warum um alles in der Welt ist das aufgegeben worden? Es war doch äußerst erfolgreich? Warum also hat man es durch ein System ersetzt, das weniger gut funktioniert?

Dabei ist die Sache doch ganz einfach:

Gebt eurem Sohnemann einen Hammer in die Hand und sagt ihm, er soll damit einen Nagel in die Wand schlagen. Wenn er erwidert, er könne das nicht, dann macht es ihm ein einziges Mal vor, und dann lasst ihn ruhig fluchend ein Dutzend Nägel krumm schlagen. Wetten, dass er nach zwanzig Minuten weiß, wie man einen Nagel in die Wand haut …?

Etwas immer wieder zu tun, bis es funktioniert, das nennt man Drill. Diese Methode hat immer und überall Erfolg. Sie funktioniert schnell und präzise. Wenn euer Junge fünfmal vom Rad gefallen ist, bleibt er schlussendlich drauf sitzen und ‚kann‘ es; mit Ausnahme, wenn die Mammi ihren Sohn vorm herunterfallen schützen will – das ist natürlich ein Sonderfall und hat mit einem korrekten Drill nichts zu tun. Oder gib einem Mädchen ein Pferd und lass es aufsteigen. Nach einer Stunde platzt sie vor Stolz und Begeisterung.

Oder nehmen wir gar die Star-Surfer in Kalifornien; die hobeln sich teilweise selber ihre Surfbretter aus dem Holz. Das haben sie ja den Meister-Surfern abgeguckt. Und nun reiten sie selber auf haushohen Wellen. Das sieht aus, als ob sie mit dem Brett verwachsen wären, während sich draußen auf dem Trockenen ein Tourist zeigen lässt, wie man auf einem Surfbrett balanciert ohne immer wieder herunterzufallen.

Jetzt stellt euch mal vor, es gäbe ein Semester für Surfunterricht, in dem die Schüler in ihren Bänken sitzen und mit dem Bleistift Kurven auf Wellenkämme zeichnen. Mit Prüfung, natürlich und mit einem Zeugnis.
Ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass einer der Studenten eines solchen Surf-Semesters nachher rauspaddeln und die Monsterwellen reiten kann.
Versteht ihr was ich damit sagen will?

Das eine ist Lernen in der Praxis, das andere ist theoretisches Pauken. Pauken macht nur dann Sinn, wenn man das Gelernte gleichzeitig in der Praxis anwenden kann. Aber das weiß offensichtlich nicht jeder.

Soviel aber auch zu meiner Meinung über das gegenwärtige Schulsystem.

Ich sagte es schon einige Male: Ich hatte das unverschämte Glück, gleich am Anfang meiner Karriere mit den richtigen Leuten in Kontakt zu kommen. Bestseller-Autoren und Literaturpreisträger darunter. Und keiner hat mir ein Ohr abgekaut, um mir beizubringen, wie man schreibt. Das hätte nicht funktioniert. Man kann in eine volle Karaffe kein Wasser mehr schütten.

Ihr werdet es bestimmt erraten: Man gab mir den Hammer in die Hand und wartete geduldig, bis ich schlussendlich die Nägel in die Wand hauen konnte.

‚Learning by doing’ und ‚Lösungen selber finden lassen’ war das Geheimnis. Der Drill, immer wieder dasselbe Problem von verschiedenen Seiten anzugehen, half mir, das, was ich in der Schule gelernt hatte, zu umgehen und so schreiben zu lernen, wie es die Leser von mir erwarteten.

Angesichts dieser positiven Erfahrung wundert es mich nicht, wenn ein ganzes Heer an Ratgebern, draußen in den Internetforen, nicht in der Lage ist, lauter Bestseller-Autoren zu generieren. Sie wollen ‚etwas’ in ein ‚gefülltes’ Gefäß schütten. Und wir wissen ja inzwischen, dass das nicht geht.

Aber schaut euch dagegen doch mal spaßeshalber die Schützlinge auf den höheren Förderstufen der Sarturia®-Literatur-Akademie an. Irgendwie sind ihre Begeisterung und ihr Enthusiasmus ansteckend. Man spürt den Unterschied zu jenen Autoren, welche ihre Chance nicht nutzen konnten, weil sie mit gänzlich ‚eigenen Ideen’ irgendwo auf dem Weg stecken geblieben sind und nun ihr Scheitern rechtfertigen müssen.

Es gibt jedoch keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Sarturia® steht jedem offen; man muss sich nur an die paar grundlegenden Richtlinien halten können, die Sarturia® ausmachen. Dann ist der Weg nach oben offen. Es gibt also keine gültige Ausrede.

Das Geheimnis ist – wir wissen es inzwischen – der ständige Drill. Nur wer sich lange und intensiv genug mit einer Sache beschäftigt, wird zum Profi und schließlich zum Meister. Das ist in allen Berufszweigen und in allen Klassen des Sports und bei allen Spielen so, und es bewahrheitet sich ganz besonders beim Schreiben: Wer seine Trainingsstunden absolviert und von sich aus gerne und tief in die Materie eintaucht, der kommt nicht umhin, sich über das schiere Mittelmaß hinaus zu erheben und zum Profi heranzuwachsen.

Vom bloßen Herumreden und Wichtigtun wird man kein anerkannter Schriftsteller. ‚Tun‘ muss man’s; beständig dranbleiben und schauen, was andere gemacht haben.
Dann klappt’s wie von selbst!

Ich wünsche euch allen auf jeden Fall recht viel Spaß bei eurer Beschäftigung mit Literatur.

Alles Gute und recht viel Erfolg

Dieter König
Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied im gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

 

Verleger Blog 20170518
Halbwissen

Gestern hat mir eine junge Autorin zu verstehen gegeben, dass ich mit dem was ich sage Unrecht hätte. Und als Beweis für meine Unglaubwürdigkeit führte sie an, dass ihr eine Lektorin an der Uni etwas ganz anderes gesagt habe.

Nein, es ist ‚nicht’ wichtig, zu wissen worum es ging. Hier geht es nur um Wissen und Halbwissen. Es geht schlicht und einfach um ein gesundes Urteilsvermögen, das jeder Mensch haben sollte, wenn er es zu etwas bringen will.

Fangen wir mit etwas leicht Verständlichem an:

Jeder von uns hat bestimmt schon einmal eine ‚tolle’ Geldanlage angeboten bekommen, en Schnäppchen mit dem er schnell unendlich reich werden könne. Oder ist das ‚noch nicht’ passiert? Dann wird es aber noch kommen. Glaubt mir. Ich habe täglich zehn solcher Angebote im Postfach.

Wenn ich also mein Kapital auf die Empfehlung des an sich schon ziemlich ehrlich wirkenden Finanzgenies setze, dann erwarte ich mit Recht, dass seine euphorisch klingenden Prognosen auch wirklich eintreffen. Wer etwas anders behauptet, der schwindelt absichtlich.

Es könnte aber sein, dass mein bester Freund mir von der Geldanlage abrät. Vielleicht ist er selber schon mal reingefallen oder er kennt die entsprechenden Maschen aus dem Fernsehen. Er sagt mir auf jeden Fall: „Tu’s nicht!“

So! Nun stehe ich vor der Entscheidung: Wem soll ich glauben? Das Angebot klingt gut, die Bevormundungsversuche meines Freundes sind lästig und ärgern mich vielleicht sogar. Und vielleicht will ich diesem Besserwisser ja beweisen, dass ich der Klügere bin. Ganz im Ernst, liebe Freunde, das passiert jeden Tag Tausend Mal. Viel öfter jedenfalls als wir annehmen.

Was glaubt ihr? Werde ich nun reich werden und es meinem Freund zeigen können? Oder werde ich stattdessen mein Geld verlieren? Und wenn ich es verliere, wo lag dann der Fehler?

Ich weiß nicht, wie andere Menschen es handhaben, ich selber habe in meinem langen Leben eine gänzlich eigene Methode entwickelt, meine Entscheidungen abzuwägen, sodass ich die Chance habe, weniger schmerzhafte Erfahrungen erdulden zu müssen als in meinen frühen Jugendjahren.

Ich schau mir nämlich meine Ratgeber recht genau an und frage mich: „Meint mein Gegenüber es ehrlich mit mir, oder will er mich nur auf seine Weide locken, um mir das Fell über die Ohren zu ziehen?“

Wenn ich in vorgenanntem Beispiel meinen Finanz-Ratgeber genauer unter die Lupe genommen hätte, dann hätte ich vielleicht herausgefunden, dass er eine Provision für jeden überredeten Anleger erhält, egal ob der sein Geld verliert oder nicht. Und sicher hätte ich auch herausfinden können, wie viele der überredeten Investoren ihr sauer verdientes Geld tatsächlich schon verloren hatten.

Aber natürlich hätte es auch ganz anders kommen können. Mein Freund hätte sich ja auch als Psychopath entpuppen können, als grimmiger Neider, der mir meinen Erfolg nicht gönnen wollte, während der seriöse und großartige Finanzberater schon eine ganze Reihe von Leuten reich und glücklich gemacht hätte.

Tja, es geht immer ‚so’ oder ‚so’ aus, auf die eine oder andere Art. Ich muss das Ergebnis meiner Recherchen akzeptieren, wie auch immer es ausfällt. Und ich muss mich nach ihm richten. Aber dadurch habe ich mir eine gesunde Grundlage für meine Entscheidungsfindung erarbeitet. Versteht ihr?

Der Trick ist einfach der, immer und bei jeder Gelegenheit ‚alle’ Ratgeber zu untersuchen, und zwar nach bestem Wissen und Gewissen. Das hilft mir ungemein dabei, die schmerzhaften Reinfälle weniger und weniger werden zu lassen.

Richtig anstrengend wird es im Leben, wenn man ein Vorhaben zum Laufen bringen will und dabei schließlich an die Öffentlichkeit gehen muss. Ich sag’s euch aus Erfahrung: Hinter jeder Ecke lauert ein Ratgeber, der dir unbedingt seine eigene Weisheit aufs Butterbrot schmieren will.

Nein, es sind nicht immer nur miserable Ratschläge, die man zu hören kriegt. Erfolgreiche Leute wie zum Beispiel Bestsellerautoren oder Literaturpreisträger geben dir oft und gerne wirklich wertvolle Tipps. Ganz anders diejenigen, die selber noch nichts auf die Reihe gebracht haben. Die erzählen dir voller Inbrunst eine Story vom Pferd und raten dir sogar ab, von den Tipps der Erfolgreichen zu lernen. Alles schon erlebt. Alles schon mehrfach mitgemacht.

Wenn ihr jedoch über die unschätzbare Fähigkeit verfügt, eure Ratgeber vorurteilslos und gewissenhaft zu begutachten, dann findet ihr ganz sicher heraus, wessen Rat euch weiterbringen kann und welcher strikt darauf angelegt ist, euch nur klein und erfolglos zu halten.

Wenn euch ‚diese’ Unterscheidung gelingt, dann habt ihr den Jackpot eures Lebens geknackt. Dann kann euch nichts mehr passieren. Denn die Fähigkeit, den richtigen Ratgeber zu ermitteln, ist die unabdingbare Grundlage dafür, eure ersehnten Ziele auch wirklich erreichen zu können.

Ein Tipp am Rande:

Habt ihr die Sätze schon mal gehört: „Ich meine es nur gut mit dir?“ Oder: „Das weiß doch jeder …?“

Ich möchte euch hierzu einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben: Begreift diese Sätze bitte als Weckruf, als Alarmsignal sozusagen. Denn sobald ihr geistig wach seid, habt ihr eine besondere Antenne für euer Gegenüber. Ihr müsst dann nur noch die richtigen Fragen stellen und die Antworten gewissenhaft gegeneinander abwägen. Mit der Zeit kriegt ihr ein untrügliches Gespür dafür, wie ehrlich es der Gegenüber hinter seiner Gutmenschen-Maske mit euch meint. Wirklich sicher werdet ihr aber erst mit wachsender Erfahrung.

Nehmen wir das Beispiel, mit dem ich diesen Verleger-Blog hier eröffnet habe. Die oben erwähnte Autorin hat tatsächlich auf die Lektorin in ihrer Uni gehört, und meine Tipps in den Wind geschlagen.

Wir aber wissen jetzt schon, dass sie es versäumt hat, gewissenhaft zu recherchieren. Ein wichtiges Kriterium wäre etwa der Vergleich gewesen, wer von uns beiden Ratgebern denn schon ‚mehr’ Bücher auf den Markt gebracht hat als der andere; oder auch nur der Vergleich bei welcher Art von Verlagen meine oder ihre Bücher erschienen sind.

Als Zweiflerin, wie sich die Autorin selber bezeichnet, hat sie sich stattdessen einfach auf ihr Bauchgefühl verlassen und meinen Rat in den Wind geschlagen.

Was soll ich dazu sagen? Jeder ist natürlich zunächst ganz allein selber für sich verantwortlich. Ich kann meinen Schützlingen nur dann weiterhelfen, wenn sie für sich selber herausgefunden haben, ob sie auf meinen Rat vertrauen dürfen oder nicht. Niemand kann ihnen dabei helfen. Versteht ihr?

Mein Name ist Dieter König

Ich bin Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’ Ich helfe erfolgshungrigen Autoren dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Verleger Blog 20170425
Vitamin ‚B’.

Diesen Ausspruch kennt wahrscheinlich jeder: „Ohne Vitamin ‚B’ geht ‚gar’ nichts.“ Und gemeint sind natürlich die Beziehungen, die man haben muss, wenn man etwas erreichen will.

Beziehungen sind das A und O in unserer Gesellschaft. Hat man einen Freund oder Vetter in einer Führungsposition einer großen Firma, ist es leichter einen lukrativen Posten zu ergattern, als wenn man als Fremder dort anklopft.

Mit Beziehungen erhält man meist einen günstigeren Preis beim Kauf eines Autos oder einer Immobilie. Mit Beziehungen erhält man Eintritt in Kreise, die einem sonst verschlossen sind. Mit Beziehungen kann man sich beruflich weiterentwickeln und seine Karriere fördern. Mit Beziehungen erreicht man vielleicht sogar einen lukrativen Verlagsvertrag.

Aber wie schafft man es, gute Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten?

Nun, es hat auf jeden Fall mit Menschen zu tun. Denn nichts funktioniert von alleine. Es wir immer von Menschen am Laufen gehalten. Also muss man – wenn man gute Beziehungen aufbauen will – vor allem mit Menschen umgehen können.

Es gibt Verkäufer-Schulungen, die so teuer sind, dass der gemeine Zeitgenosse nicht einmal daran denken darf, sie zu besuchen. Das Erste, das man dort lernt, ist natürlich, wie man mit Menschen umgeht. Klarer Fall: Ein Verkäufer hat es immer mit einem Kunden zu tun, der ihm sein Produkt abkaufen soll.

Versierte Verkäufer haben aus diesem Grund zum Beispiel eine gut geführte Kundenkartei. Da steht etwa drin, was man beim letzten Besuch mit dem Geschäftspartner besprochen hatte. Da steht aber auch drin, welches Hobby der Einkäufer eines Großunternehmens hat, welche Vorlieben und welche Meinung er zum politischen Geschehen hat oder ob er Fan von irgendeinem Fußballverein ist und ähnliches. Denn nur wenn sich der Verkäufer von seiner besten Seite zeigt und sich sympathisch präsentiert, und wenn er darüber hinaus auch bei Themen mitreden kann, die den Kunden interessieren, erst ‚dann’ ist er in der Position, eine gute Beziehung aufbauen zu können. Und die braucht er. Denn: „Ohne Vitamin ‚B’ geht ‚gar’ nichts.“

Oft ist es aber auch so, dass man gute Tipps und Empfehlungen, die mehr als Geld wert sind, schon allein über Freunde und Bekannte bekommt. Wenn die einen nämlich gut leiden können, dann helfen sie einem gern mal in den Sattel wenn man etwas Wichtiges anstrebt. Und das geschieht öfter als man bewusst wahrnimmt. Denn gute Freunde – in welcher Form und Eigenschaft auch immer – sind die Grundpfeiler eines frohgemuten und erfolgreichen Lebens.

Und jetzt kommt die relevante Frage:

Warum gibt es da draußen in den diversen Autorenforen so viele Hasstiraden und gegenseitige Anfeindungen? Kennt man dort vielleicht die wichtigsten aller Zusammenhänge gar nicht? Warum sonst versuchen einige Leute potenzielle Freunde verbal niederzumachen, nur weil die persönlich anderer Meinung sind und einfach nicht das tun, was man von ihnen erwartet?

Könnte es nicht sein, dass vielleicht – in einem anderen Leben – gerade der angegriffene Mensch einen Tipp parat hätte, mit dessen Hilfe man etwa einen Random-House-Herausgeber privat treffen könnte? Oder dass die verunglimpfte Person plötzlich ähnlich goldwerte Insider-Informationen auf Lager hätte? Wäre es da nicht schade, wenn dieser potenziell wertvolle Partner die Info zurückhalten würde, nur weil er euch aufgrund eurer Zornesausbrüche nicht mehr leiden kann?

Wer’s wissen will: Ich habe in dreizehn Jahren Autorenförderung genügend Leute kennengelernt, die sich selber im Weg stehen, nur weil sie glauben, sich an mir oder meinen Freunden abreagieren zu müssen. Und das nur weil wir – aus deren Sicht – das Falsche tun oder denken. Mehr als ein Dutzend solcher Leute haben im Laufe der Zeit die Förderstufen von Sarturia® ‚unter Absingen schmutziger Lieder’ verlassen, im Prinzip meist nur deshalb, weil ich persönlich nicht vom einmal eingeschlagenen Kurs abgewichen bin.

Gut, bis auf zwei besonders hartnäckige Ex-Freunde haben alle wieder bei uns angeklopft, um ZITAT „ins warme Nest zurückzukehren“ ZITAT ENDE. Und das zeugt doch ganz klar von einem ‚zeitweiligen’ Versagen der menschlichen Vernunft, wenn man sich im Zorn dazu hinreißen lässt, einen potenziell wichtigen Freund zu verunglimpfen, ihm Vorwürfe zu machen und ihm ‚Fehlverhalten’ anzudichten.

Richtiger wäre es natürlich in solchen Fällen, erst die Verkaufstechniken aus den teuer bezahlten Schulungen zu studieren, um stattdessen ‚das Wohlwollen’, der verunglimpften Person zu erhalten. Sicher würde da noch der eine oder andere wertvolle Tipp herausspringen, den man natürlich dann nicht mehr bekommt, sobald man jemandem klarzumachen versucht, was für ein Idiot er doch sei.

Deswegen wundert es mich immer noch, warum sich manche Leute dazu hinreißen lassen, ihre Freunde durch sogenanntes ‚Flaming’ so zu vergraulen, dass die kein Wort mehr mit ihnen wechseln. Und damit hat man sich naturgemäß wertvolle Wege verbaut. Und die verbliebenen Wege reichen oftmals nicht aus, um sich aus dem selbstgegrabenen Loch zu erheben und gut gelaunt weiterzukämpfen.

Schlimmer noch: Ein einmal an den Tag gelegtes Verhalten nistet sich im Laufe der Zeit unbemerkt dauerhaft ein und man kriegt es nicht mehr los. Und so kann es denn auch sein, dass man im entscheidenden Augenblick seines Lebens, der wichtigsten Person überhaupt, vor den Kopf stößt und sich damit selber das Wasser abgräbt.

Ich könnte mir eine Situation vorstellen, in der ein vielversprechender Autor vor einem der wichtigsten Herausgeber steht, ihm aber eine patzige Antwort gibt, sobald dieser ihn auf eine der weniger eleganten ‚Angewohnheiten’ im Text seines Skripts anspricht. Alles schon dagewesen!

Bei Freunden kann man sich eventuell noch entschuldigen. Bei Herausgebern geht das nicht. Wenn da der Rollladen heruntergeht, dann ‚bleibt’ er unten. Ein für allemal. Wobei nicht sicher ist, ob sich dieser eine Herausgeber nicht auf der Messe mit einem anderen wichtigen Herausgeber darüber unterhalten könnte …!

Mein ganz persönlicher Tipp an dieser Stelle ist ganz klar: Man sollte ‚allen’ seinen Freunden und Bekannten, aber auch fremden Menschen gegenüber, Respekt an den Tag legen. Denn man kann nie wissen, wer von ihnen nun den ultimativen Tipp in der Tasche hat, der uns ein gutes Stück weiterbringen kann.

Die Sarturia®-Literatur-Akademie http://www.sarturia.com/akademie/ ist solch eine Institution, die aufstrebenden Autoren mit Tipps und Hilfestellungen unter die Arme greift. Mehr noch: Die Verantwortlichen unserer gemeinnützigen Institution sorgen sogar dafür, dass die aufgewerteten Werke der Studenten von den wichtigsten Herausgebern der größeren oder ganz großen Verlage gelesen werden.

Vielleicht wäre es eine gute Idee für hoffnungsvolle Autoren, zunächst die Verkäufer-Schulungen zu studieren und dann seinen eigenen Werdegang mit der Teilnahme an den Sarturia®-Ausschreibungen zu beginnen.

http://www.sarturia.com/ausschreibungen/

Denn Diplomatie und Respekt sind wichtige Lehrfächer auf den höheren Förderstufen unserer Literatur-Akademie. Aber schlussendlich ist jeder zunächst selber für sich verantwortlich!

Dieter König
Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

 

Verleger Blog 20170319
Blick hinter die Kuslissen

Immer wieder taucht die Frage auf, warum Sarturia® denn nicht über Amazon – oder K&N oder Libri oder Thalia – verkaufen würde.

Wir halten das für eine berechtigte Frage. Allerdings muss man wissen, dass die Fragesteller da in der Tat einer optischen Täuschung unterliegen: Denn selbstverständlich verkaufen wir einerseits direkt an den Handel und erhalten andererseits die entsprechenden Bestellungen aus dem Zwischenhandel. So gut wie ‚alle’ Zwischenhändler haben schon aus dem Sarturia® Bestseller-Shop bestellt.

Die Frage ist also ganz offensichtlich falsch gestellt. Meines Erachtens müsste sie eigentlich anders lauten. Etwa so: Warum macht Sarturia® nicht genauso viel Umsatz wie zum Beispiel ‚dtv’, ‚Drömer Knaur’ oder ‚Bastei-Lübbe’?

Ja genau: So, wie die Frage ‚jetzt’ dasteht, würde sie tatsächlich Sinn machen, wenn – ja wenn Sarturia® ein gewinnorientierter Verlag wäre. Die Fragesteller übersehen jedoch, dass Sarturia® eine anerkannt gemeinnützige Institution darstellt, deren Ziel es ist, die besten ihrer Schützlinge bei den großen und millionenschweren Verlagen vorzustellen. In der KFZ-Branche nennt man solche Unternehmungen „Zulieferer“.

Sarturia® wurde nämlich allein aus dem Grund ins Leben gerufen, um cleveren Autoren, die mit den Ratschlägen in den Selbsthilfe-Foren nicht allzu viel anfangen können, eine Startplattform zu bieten. Eine Absprungbasis, von der aus sie – mit echtem Know-how versehen – bei den mächtigen der Verlage anklopfen können, ohne dass man ihnen die Tür gleich wieder vor der Nase zuschlägt.

Was man nicht auf den ersten Blick erkennen kann: Der „Sarturia Verlag“ ist nur die Publikationsplattform der gemeinnützigen Literatur-Akademie. Er sorgt dafür, dass die Dinge richtig laufen und dass die Studenten der Akademie Gelegenheit finden, sich beständig weiterzuentwickeln.

Aber natürlich geht unsere Planung auch weit in die fernere Zukunft. Und da wird es natürlich so richtig interessant. Denn sobald alle Vorbedingungen erfüllt sind, startet der Verlag mit seinen beteiligten Helfern durch, um sich zwischen die etablierten Verlage zu schieben. Wir wollen ja nicht nur einzelnen, sondern ‚allen’ fleißigen Helfern ein erfreuliches Einkommen sichern.

Allerdings sind bis dahin noch einige Schritte zu tun. Man muss wissen, dass der kleinste der wirklich interessanten Verlage schon mal sieben Millionen Umsatz im Jahr macht. Die letzten beiden der ‚Top-Zwanzig’ erreichen schon das Zehnfache. Die wirklich Großen aber, wie etwas Springer, geben sich mit Fünfhundert Millionen im Jahr noch nicht zufrieden. Wir müssen also erst schon noch unsere Hausaufgaben machen.

Aber unsere Freunde wissen bereits wo’s lang geht: Als erfahrener Geschäftsmann, erfolgreicher Autor und langjähriger Verlagsleiter, bedeuten mir Werte wie Fair-Play und Fair-Trade sehr viel. Wer wissen will, was ‚ohne’ diese grundlegenden Werte passiert, braucht nur die einschlägigen Tagesnachrichten zu verfolgen.

Hier bei Sarturia® legen wir großen Wert auf sogenannte Win-Win-Agreements. Da die fleißigsten unserer Studenten und Helfer sowohl unsere Schützlinge als auch unser Gedankengut vorwärts bringen, erhalten sie die Möglichkeit, sich an den Umsätzen des angegliederten Verlags zu beteiligen.

Wir können natürlich nicht ‚alle’ mitnehmen. Schon deshalb nicht, weil sich einige unserer leichtgläubigen Schützlinge schon nach den ersten Erfolgen von diversen Kleinverlagen abwerben lassen. Wer aber seine Chance erkannt hat, der ist in jedem Fall mit dabei, wenn wir unsere Vorbedingungen erfüllt sehen.

Eigentlich brauchen wir dazu bloß das notwendige Spielkapital, das Kleinverlage nun mal nicht haben. Wer mit offenen Augen hinschaut, sieht ja selbst, dass viele der hoffnungsvollen Verleger reihenweise pleite gehen, weil sie versuchen, das Problem mit Gewalt zu lösen. Andere tümpeln jahrelang auf stagnierenden Umsätzen herum. Offensichtlich stimmt da die Planung nicht.

Sarturia® ist laut Steuerbescheid ‚die einzige’ Unternehmung in der Büchrebranche, die es fertig gebracht hat, über nahezu ein Jahrzehnt hinweg, jeweils zweistellige Umsatzzuwächse nachzuweisen. Das schaffen nicht einmal die Riesen der Branche.

Im Laufe des Jahres aber öffnen wir uns sowohl für die Spanisch sprechende, als auch für die Englisch sprechende Autorenwelt. Und wir haben noch ‚mehr’ vor.

Wer also einigermaßen gut rechnen kann, dürfte sicher in der Lage sein, die Zukunftsaussichten unserer Unternehmung real zu bewerten.

Die wichtigste Grundvoraussetzung für den Anschluss an die erfolgreichen Verlage ist in jedem Fall, dass wir nicht nur einzelne Buchläden, sondern die gesamte Welt der Buchhändler an unseren Neuerscheinungen interessieren. No way out!

Und da gibt es tatsächlich massenhaft Medien, die für die Verlage Anzeigen schalten, um die Händler möglichst nachhaltig zu beeindrucken. Ich berichtete im „Verleger Blog 20160807 – Die nackte Wahrheit“ darüber, wie teuer die billigsten Anzeigen sind. Und dieser Umstand diktiert bereits die erste unserer Vorbedingungen.

Sarturia® hat verlagsseitig inzwischen schon erfreulich gute Kontakte zu Händlern, die direkt und ohne Umweg bei uns bestellen. Mehr noch: Fast alle Barsortimenter und Grossisten kaufen inzwischen bei uns ein, ohne dass wir jemals einen Cent an Werbung ausgegeben hätten. Wir sind also längst auf dem richtigen Weg.

Erfreulicherweise gibt es mehr als ein paar Tausend Buchhändler in Deutschland, die auf qualitativ hochwertige und spannende Literatur warten; also genau unser Klientel. Wir müssen unsere Werbung also nur unter fachmännischer Anleitung planen, denn eine einzige der kleinsten der kleinen Anzeigen – die den Recherchen nach wenigstens 7.000 Euro verschlingt – reicht natürlich nicht so ganz an jenen Aufwand heran, den die Großen der Buchbranche betreiben.

Man sieht, dass Kleinverlage sich eine Spiegel-Bestseller-Platzierung mit größter Wahrscheinlichkeit abschminken können. Wir selber stehen jedoch mit den Großen der Branche in Verbindung. Und so wissen wir seit Jahren, wo genau die Triggerschwellen liegen, bei denen wir die nächsten Wachstumsschübe provozieren können. Und unsere Schützlinge sind selbstredend mit dabei. Also ‚mehr’ können wir für hoffnungsvolle Autoren wirklich nicht tun.

Wer also die Idee hat, sich als anerkannter Schriftsteller aus der Masse herausheben zu wollen und schließlich allein vom Schreiben leben zu können, der hat in der Tat gute Voraussetzungen, ein Stück des Kuchens abzubekommen. Denn auf den höheren Förderstufen werden die Fleißigen automatisch an den steigenden Umsätzen beteiligt. Und zwar so lange sie sich, ihren Zielen und unseren Richtlinien treu bleiben.

Wer diese Voraussetzung ‚nicht’ mitbringen kann oder nicht will, der ist sicher als Selfpublisher oder bei den gewinnorientierten Verlagen weit besser aufgehoben als bei uns. Denn hier in unserer Gemeinschaft herrscht definitiv Fair-Play und Fair-Trade. Wir wollen nämlich, dass unsere Schützlinge gewinnen.

Wer sich als Autor davon angesprochen fühlt, ist jederzeit herzlich willkommen!

Dieter König
Verleger, Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20160217
Sich selber im Weg stehen

Jetzt, da ich ‚mitten drin’ stecke, sehe ich das Kernproblem mit überraschender Klarheit, und mir ist plötzlich aufgegangen, ‚warum‘ manche Leute das Handtuch werfen: Sie träumen vom großen Erfolg, und auf einmal wird ihnen klar, dass ihre Träume einen Haken haben. Sie haben mit Sarturia® zwar so etwas wie einen Sechser im Lotto vor Augen, aber den kriegen sie nicht durch eine ‚Ziehung’. Sie müssen sich diesen Sechser mit Eifer ‚erarbeiten’. Sobald es also ums ‚Stipendium’ geht, trennt sich die Spreu vom Weizen.

Ich habe in den letzten dreizehn Jahren eine ganze Reihe von Menschen gesehen, für die es offensichtlich leichter war, wieder in die Träumerei zurück zu kehren, als die Verwirklichung ihrer Pläne durchzustehen.

Schwamm drüber!

Wir können nicht ‚alle‘ Dauer-Träumer oder Egomanen unterstützen. Und wir wollen das auch gar nicht. Wir haben längst einen wachsenden Stamm an wirklich kernigen Studienteilnehmern, die genau wissen, wohin sie wollen, und die auch wissen, was sie dafür tun müssen, um dort anzukommen.

Das wissen nicht alle! In Wirklichkeit gibt es da eine unsichtbare, mentale Hemmschwelle, die manche Leute davon abhält, den von uns sorgsam eingeebneten Weg bis zu Ende zurückzulegen. Diese Hemmschwelle gibt es nicht nur in Bezug auf das Studium unter Sarturia®, sondern es gibt sie in Bezug auf ‚alle’ Bereiche des öffentlichen Lebens. Nirgendwo ist es anders als bei uns!

In Wirklichkeit gibt es gar nichts Leichteres, als seinen eigenen Weg zu gehen. Wir wissen ja inzwischen: Wer genügend Spaß an irgendeiner Sache hat, der kommt praktisch ganz von alleine an sein Ziel.

Das ist, wie wenn man den Kilimandscharo besteigen will und weiß, dass der Führer den Weg kennt. Man hat sich dazu entschieden und zieht dann einfach los. Dass es einem die letzten Kräfte abverlangen wird, weiß man und nimmt es einfach in Kauf. Egal, ob einem auf dem Weg nach oben ‚alles weh tut’, oder einem der Atem fehlt, man macht einfach weiter und besinnt sich erst wieder, wenn man ‚oben’ ist.

Der Ausblick? Na ja, man ‚muss’ ihn genießen weil man nachher ‚zu erzählen hat‘ dass er ‚gewaltig‘ und ‚unvergleichlich‘ ist. Das erwartet man einfach.

Der ‚wahre’ Grund für den Aufstieg ist aber – und das sollte man sich wirklich genau durch den Kopf gehen lassen – dass wir selber später tief in uns drin wissen werden, dass wir ‚oben‘ gewesen sind. Wir wissen dann, dass wir es ‚geschafft haben‘, dass wir gegen uns selber gewonnen haben, dass wir – ganz einfach ausgedrückt – einen Höhepunkt in unserem Leben erreicht haben, den man kaum mehr überbieten kann.

Erfolgreiche Bergsteiger verfügen zum Beispiel ganz offensichtlich über den entsprechenden Drang. Rucksack-Touristen ebenfalls, wenn sie zu Fuß ganze Staaten durchqueren. Oder Abenteurer wie Günter Wamser, der auf dem Pferderücken den amerikanischen Doppelkontinent, der Länge nach von Feuerland bis Alaska, in einem Stück bezwang. http://bit.ly/2kwszDA.

Aber eigentlich haben ‚wir alle’ einen unstillbaren Drang in uns. Einen ungebändigten Willen etwas Großes zu erreichen. Der Eine spürt ihn ‚mehr’, der Andere ‚weniger’. Die Frage ist nur: Stehe ich mir selber im Weg, oder kommen mir – im Gegensatz dazu – auftauchende Hindernisse ‚gerade recht’?

Bei zwei fiktiven Bergsteigern mit unterschiedlicher Mentalität ist das Problem möglicherweise am leichtesten nachvollziehbar: Beide kennen das Risiko, doch der eine schreckt vor einem gefährlichen Überhang zurück und seilt sich wieder ab. Verständlich: Das Risiko ist ihm zu groß. Er ist vielleicht nicht in Höchstform. Und außerdem geht es ja um ‚nichts’; er ist ‚nicht gezwungen’, den Gipfel zu erreichen. Zum Erzählen hat er ‚auch so’ schon genug, und jeder wird verstehen, dass es besser war, hier aufzugeben.

Ich glaube, jeder kennt solche und ähnliche Argumente aus eigenerer Erfahrung.

Sein Konkurrent dagegen, hat intuitiv aufgehört, sich irgendwelche Gedanken zu machen. Stattdessen konzentriert er sich allein auf die Suche nach Möglichkeiten, wie er den Überhang überwinden könnte. Seine Gedanken befassen sich allein mit der nächsten Aktion, mit der passenden Klemmschraube, mit dem richtigen Karabiner, mit dem Sitz des letzten Schnappers und mit dem nächsten Handgriff. Er ist ‚auf dem Weg’, und nur alleine ‚das’ zählt.

Ich glaube sogar, dass aus diesem Kontext heraus der bekannte Ausspruch: „Der Weg ist das Ziel“ abgeleitet worden ist. In einem anderen Zusammenhang scheint er mir nämlich nicht wirklich zu passen.

Ich persönlich ‚lebe’ sogar ganz bewusst nach diesem – sagen wir – Motto, weil nichts anderes für mich Sinn macht. Entschieden habe ich mich ja schon längst, und es gibt keinen Grund, warum ich mich ständig neu ‚umentscheiden’ sollte. Ich kenne doch das Ziel, für das ich mich ursprünglich entschieden habe, in- und auswendig; also muss ich auch nicht mehr lange darüber nachdenken.

Außerdem ist der erste Schritt auf meinem Weg längst getan, und ich erfreue mich an den Aufgaben, die ich jeweils gerade erledigen darf. Dass ich ab und zu unter der Last lauthals stöhne, gehört einfach dazu. Genauso freue ich mich über jedes Hindernis, dass es zu bezwingen gilt. Denn das ist mein Weg, und er macht mir höllischen Spaß.

Und nun frage ich mich – natürlich nur rein rhetorisch – warum nicht alle Menschen einfach losmarschieren. Sie kennen doch die Richtung zu einem lohnend erscheinenden Ziel. Und es ist doch einfach, in diese Richtung zu gehen, ohne auf die Ablenkungen, links und rechts am Wegesrand zu achten.

Ich nehme an, dass in diesem Fall wohl ‚keiner’ vom Weg abkommen würde.

Die reale Welt sieht jedoch – wie wir wissen – ganz anders aus: Nur wenige Menschen bleiben sich und ihren Zielen wirklich treu, und wir kennen inzwischen einige der immer wiederkehrenden Rechtfertigungen für einen Richtungswechsel zur Genüge:

1. Auf einem anderen Weg geht es leichter.
2. Es wirft jetzt noch nicht genug ab.
3. Ich schaffe das sowieso nicht.
4. Da sind schon ‚ganz andere’ dran gescheitert.
5. Es dauert mir zu lange.
6. Zu wenig Zeit.
7. Nicht der richtige Augenblick.
8. Meine Freunde sagen mir, es tauge nichts.
9. Die Sterne stehen ungünstig.
10. Morgen kommt eine bessere Gelegenheit.

Man stelle sich nur mal vor, solche Ideen würden einem ‚dazwischen kommen’, wenn man sich entschieden hat, den Führerschein zu machen …! Ganz im Ernst: Man würde dann sicher noch auf dem Sterbebett zu begründen versuchen, warum man niemals Auto gefahren ist.

Aber gerade im vorliegenden Beispiel mit dem Führerschein ist leicht zu verstehen, dass der Bursche sich mit seinen Argumenten selber im Weg steht. Das Problem: Schaut man stattdessen auf sich selber, dann sieht man das auf einmal gar nicht mehr.

Denn der Mensch als solches ist in der Tat förmlich ‚darauf getrimmt’, für alles und jedes eine Rechtfertigung zu suchen. Warum ich heute nicht zur Schule gegangen bin? Nun, mir ging’s nicht so gut. Warum ich Bernd angelogen habe? Nun, ich konnte ihm nicht die Wahrheit sagen, und außerdem macht es ihm nichts aus. Warum ich meinen Mann betrogen habe? Aber das ‚musste’ ich doch tun, weil er nicht gut zu mir war.

Alles schon gehört! Alles schon mal gesagt bekommen …!

Versucht man jedoch den Mechanismus der ‚automatischen Rechtfertigung’ zu verstehen, so wird einem nach und nach klar, dass man damit nur die Schuld für sein eigenes Versagen einem Anderen zuweisen möchte, weil das bequemer ist.

Man muss den Menschen nur genau genug zuhören.

Aber man stelle sich – nur mal so zum Spaß – vor, es gäbe da einen bösartigen Dämon. Ein Ungetüm das dem Wankelmütigen jedes Mal wieder einen äußerst kräftigen Tritt in den Hintern verpassen würde, sobald er im Begriff wäre, sich eine bequeme Rechtfertigung für eine seiner Unterlassungen zurecht zu legen: ‚Noch fünf Minuten liegen bleiben’, zum Beispiel; ‚wenn ich ‚ein kleines bisschen’ zu spät komme, wird man mich schon nicht gleich raus schmeißen’. „Rumms!“, würde es machen, und der Kerl würde gegen die Tür knallen, sodass er – in der Vermeidung weiterer Konsequenzen – pünktlich zum Arbeitsantritt erscheinen würde. Oder: ‚Ich wollte eigentlich Schnee schippen, aber es ist zu kalt draußen, und eigentlich benutzt kaum jemand den Gehsteig’. „Wromm …!“ Schon würde er mit der Nase im Schnee liegen und fluchen. Doch nun wäre er schon mal vor Ort und könnte also auch gleich ‚Schnee schippen’, ehe das leibhaftig gewordene schlechte Gewissen abermals ‚zuschlägt’.

Man sieht, dass ein gezielter Tritt in den Hintern, einen wankelmütigen Menschen tatsächlich auf den richtigen Weg bringen könnte. Deshalb wohl auch die militärische Strenge in den Truppenbeständen.

Bloß, so funktioniert das bei Sarturia® nicht.

Der springende Punkt ist ja der: Als Leiter der Sarturia®-Literatur-Akademie muss ich eines Tages die Besten der Besten an der Hand nehmen und sie den wirklich wichtigen Herausgebern vorstellen. Und nun muss man sich natürlich fragen, ob ich den Herrschaften ‚da oben’ guten Gewissens einen Möchtegern-Schriftsteller anbieten kann, der jedes Mal eine kräftigen Tritt in den Allerwertesten braucht, ehe er daran denkt, seine ursprüngliche Entscheidung weiter zu verfolgen.

Klare Antwort: Nein …!

Das wäre beruflicher Selbstmord. Nie und nimmer werde ich deshalb meinen Vertrauten im Business irgendjemanden empfehlen, von dem ich nicht selber überzeugt bin. Das heißt im Klartext: Jemand der sich selber im Weg steht, ist bei Sarturia® nicht gut aufgehoben. Irgendwann geben wir ihm seine Manuskripte zurück, denn wir kümmern uns vernünftigerweise lieber um Leute, die ihre Förderpositionen eine nach der anderen ausfüllen und dabei die notwendigen Erfahrungen sammeln.

Ich kann und werde nur jemanden weiterempfehlen, wenn ich mich selber darüber freuen würde, wenn er mir von jemand Anderem empfohlen wird.

Keine Frage: Sarturia® ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Und Autoren, die sich nicht selber im Weg stehen, die wissen das längst.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20170209
Erwartungshaltung

Seit nunmehr ziemlich genau dreizehn Jahren schaue ich mir die verschiedensten Erwartungshaltungen an und ziehe meine Schlüsse draus.

Vor allem Neulinge aus den verschiedensten Schreibforen schicken mir immer wieder dieselben Anfragen: „Ich habe einen überwältigenden Roman geschrieben. Wie hoch ist denn mein Vorschuss?“ Oder: „Ich habe schon drei Ebooks bei Amazon hochgeladen; stellen Sie die auf der Frankfurter Buchmesse vor?“ Oder aber: „Ich werde nichts mehr an meinem Manuskript ändern, denn sonst entspricht es nicht mehr meinem Schreibstil.“

Natürlich muss ein Autor stolz auf sein Werk sein. Keine Frage. Aber man sollte nicht mit einer überzogenen Erwartungshaltung in eine Sache hineingehen, die relativ neu für einen ist.

Wenn ich mir den Terminplan eines der ‚gestandenen’ Autoren anschaue, dann wimmelt es da von Terminen, Appointments, Lesungen und Teilnahmen an gut besuchten Literatur Events. Ein schönes Zeichen dafür, dass sich dieser Autor intensiv mit seinem Beruf beschäftigt und sich richtig reinhängt, um beständig weiter wachsen zu können.

Die Erwartungshaltung eines Profis scheint also doch ein gutes Stück von der Erwartungshaltung eines Amateurs abzuweichen.

Aber auch die Herausgeber haben eine Erwartungshaltung. Sie erwarten zumindest, dass eine Einreichung eine bestimmte Form aufweist und der Text einigermaßen gut zu lesen ist. Sie haben nicht die Zeit, jedes Buch einzeln bis zum bitteren Ende durchzulesen. Manchmal reichen ihnen schon zehn Sätze, um das Manuskript auf den großen Haufen zu werfen.

Entschließt sich ein Herausgeber dazu, ein Manuskript bis zum Ende durchzulesen, dann ändert sich seine Erwartungshaltung. Er erwartet dann einen sympathischen Menschen, dessen Verhalten Grund zur Hoffnung gibt, dass er den Verlag des Herausgebers mit weiteren, gelungenen Werken beglücken wird. Das wäre zumindest der Idealfall.

Wir sehen ganz klar die Diskrepanz zwischen den beiden Erwartungshaltungen. Sie passen nicht zusammen. Logischerweise muss nun einer von den beiden seine Erwartungshaltung korrigieren, sonst kommen sie ‚niemals’ zusammen.

Betrachten wir es von der Warte des Herausgebers aus: Ganz sicher würde er seine Erwartungen zurückschrauben, wenn die Situation es verlangte. Er könnte sicherlich ‚mehr’ Autoren gewinnen, wenn er seine Ansprüche weniger hoch ansetzen würde.

Glücklicherweise herrscht eine ganz andere Situation auf dem Markt. Er braucht sich keine Sorgen um Autoren zu machen, denn die rennen ihm das Haus weg. Er kann also seine Erwartungen höher schrauben, bis nur noch vereinzelte Manuskripte übrig bleiben, die seine Ansprüche übertreffen. Und die schlägt er dann dem Verleger zur Publikation vor.

Wie sieht es aber bei den einzelnen Autoren aus? Haben sie genügend Herausgeber, die sich um ihr Manuskript streiten, sodass sie ihre Ansprüche empor schrauben könnten?

Soll ich ehrlich sein? Ich glaube, eher nicht!

Warum, bitteschön, gibt es denn so viele Independent-Autoren und Selfpublisher? Doch nicht weil die Riesenverlage sich um sie reißen. Und bestimmt auch nicht, weil sie ohne Verlag erfolgreicher wären als Urheber mit ordentlichem Verlagsvertrag.

Nein bitte, kommt mir nicht mit der höheren prozentualen Ausschüttung bei Amazon oder Thalia. Betrachtet bloß mal hundert überdurchschnittlich oft verkaufte Ebooks, die bei zehn Euro Nettoverkaufspreis zwar satte drei Euro Beteiligung abwerfen, aber ich glaube nicht, dass die sich daraus errechneten dreihundert Euro Ausschüttung eine wirklich gute Entlohnung darstellen. Die weitaus meisten Selfpublisher erreichen nicht einmal ‚das’.

Aber das wäre immerhin noch besser, als wenn ihr für die Publikation eures Buches noch bezahlen müsst. Das kommt zuweilen auch schon mal vor. Oder nicht? Aber vergleicht das mal ganz nüchtern mit einem ordentlichen Verlagsvertrag.

Das sind Welten …!

Gut, ich verstehe: Die Erwartungshaltung des durchschnittlichen Autoren rechnet einen ordentlichen Verlagsvertrag, gar nicht erst ein. Denn wie soll er einen ergattern …?

Genau das ist der Grund, warum sich nur die mutigsten der emporstrebenden Autoren auf den Hintern setzen, um ein Stipendium bei Sarturia® zu erringen. Sie glauben daran, dass es möglich ist, an sich selber zu arbeiten und sich soweit zu verbessern, dass sie eine Chance haben.

Nun ja, es wird trotzdem nicht jeder eine J. K. Rowling, die derzeit als eine der reichsten Ladys im United Kingdom geführt wird. Aber es reicht ja auch schon, wenn ihr mit dem Schreiben allein euren Lebensunterhalt verdienen könnt. Oder täusche ich mich da?

Insofern ist eine positive Erwartungshaltung durchaus angebracht. Denn schon ich selber hatte mich nach meinen beiden Erstveröffentlichung bei Heyne, München auf die Socken gemacht und nach einem Verlag gesucht, der mir ein regelmäßiges Einkommen bieten konnte. Und so wurde ich Wirtschaftsautor.

Ja, die Bücher über Industriemanager, über die Größen in der Finanzdienstleistungsbranche und über Verkäufer-Know-how etc. wurden allesamt Seller. Aber, nein, ich habe niemals einen wirklichen Bestseller geschrieben, zumindest bis jetzt noch nicht. Aber es ist trotzdem ein tolles Gefühl, wenn man sich keine Sorgen machen muss, während man am Computer sitzt und Interessantes in die Tastatur tippt.

Ich sagte es schon: Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, über die mageren Tantiemen der Indie-Autoren und Selfpublisher hinauszuwachsen, sofern – und das ist der springende Punkt – sofern man seine Erwartungshaltung überdenkt und auf die tatsächlich herrschende Situation anpasst.

Man kann nicht einfach kommen und Top-Ten Bücher veröffentlichen. Wobei sich Amazon-Top-Ten und die Spiegel-Bestsellerliste aus dem Buchhandel durchaus unterscheiden. Aber egal. Top-Ten bedeutet: Die ersten zehn aller hoffnungsvollen Autoren. In Bezug auf die Gesamtanzahl der Publikationen bei Amazon bedeutet das: Zehn von 28 Millionen. Siehe http://bit.ly/2lvflHQ

Laut Börsenverein des deutschen Buchhandels http://www.boersenverein.de/de/182716 setzten sich die Gesamt-Umsätze für 2016 auf folgende Weise zusammen:

ZITAT:
Sortimentsbuchhandel 4.427 Mio. Euro (48,2 %),
Verlage direkt 1.919 Mio. Euro (20,9 %),
Internetbuchhandel 1.602 Mio. Euro (17,4 %),
sonstige Verkaufsstellen 931 Mio. Euro (10,1 %),
Versandbuchhandel 118 Mio. Euro (1,3 %),
Warenhäuser 113 Mio. Euro (1,2 %),
Buchgemeinschaften 77 Mio. Euro (0,8 %).

Der stationäre Buchhandel bleibt der wichtigste Vertriebsweg für Bücher.
ENDE ZITAT

Der Internetbuchhandel umfasst also schätzungsweise nur etwa ein Sechstel der Gesamtheit aller Buchverkäufe.

Noch was: Wer den oben genannten Artikel des Börsenvereins aufmerksam durchliest, der stellt fest, dass sich die Zahlen mittlerweile wieder stabilisiert haben. Und von einem „Sterben“ der Verlage ist schon lange nicht mehr die Rede. Keine Frage: Die Verlage tun das, was ein Selfpublisher nicht tun kann oder nicht tun will.

Das ist auch der Grund, warum Sarturia® seinen Schützlingen kein „X“ für ein „U“ vormacht. Wie ich schon im Verleger Blog 20161107 ausführte: Es ist reine Augenwischerei, wenn Amazon behauptet, ein Autor erreiche mit seinem Werk so und so viele ‚Millionen Leser’. Denn wie erklärt es sich sonst, dass die meisten der Autoren nur ein oder zwei verkaufte Ebooks abgerechnet kriegen und oft nicht einmal das.

Was Amazon mit ‚Leser’ bezeichnet, sind in der Tat bloß ‚mögliche Interessenten’, die zuweilen achtlos über das eigene Angebot hinwegscrollen. Aber die PR-Abteilung des Riesen suggeriert dem Unterbewusstsein der Selfpublisher durch die Wortwahl, sie könnten mit einem einzigen Buch Millionär werden. Dabei kennt im Grunde genommen jedermann den Spruch: „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“

Es gibt also tatsächlich einen guten Grund, seine Erwartungshaltung anzupassen. Die Studenten der Sarturia®-Literatur-Akademie haben es jedenfalls getan. Und eine seit Jahren permanent steigende Anzahl von Autoren, die ihre Manuskripte bei uns einreichen, tut es ebenfalls. Erst recht, seit jedermann in der Lage ist, sich durch Fleiß und Guten Willen sein Stipendium zu sichern.

Wir geben uns nicht mit Kleinkram zufrieden. Unsere Ziele liegen da oben, bei den Herausgebern der größeren und ganz großen Verlage. Und wir unterstützen alle, die wirklich ‚dahin’ wollen nach besten Kräften, egal wie lange es dauert.

Bloß vom Abwarten, Facebook durchstöbern und WhatsApp schreiben wird das nix. Man muss seine Erwartungshaltung erst anpassen, ehe man sie hochschrauben kann.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20170121
Wer darf mir Ratschläge erteilen?

Liebe Freunde und Interessenten!

Ich hatte bereits mehrfach erwähnt, dass mir vor knapp vierzig Jahren hervorragende Ratgeber zur Seite standen, ohne deren Hilfestellung ich den Absprung zu einer Profi-Laufbahn als Schriftsteller wahrscheinlich niemals geschafft hätte.

Der erste hilfreiche Ratgeber in einer langen Reihe wohlgesinnter Freunde, war Wolfgang Jeschke, selbst erfolgreicher Autor, Literaturpreisträger und Herausgeber bei Heyne, München, einer Random-House-Tochter übrigens. Ein weiterer Ratgeber auf meiner Laufbahn als Wirtschaftsautor war mein damaliger Verleger aber natürlich auch sein Chef-Lektor; von den vielen erfahrenen Kollegen und Freunden der Zunft ganz zu schweigen.

Sie alle hatten bereits Dutzende von Sellern und Bestsellern auf den Markt gebracht, während ich selber mich mühsam aber dennoch eifrig für meine ersten Interviews mit den Größen aus Industrie und Wirtschaft qualifizierte.

Ich glaube, wir sind uns darin einig, dass ich keine besseren Lehrmeister hätte bekommen können. Und der Erfolg gab den Methoden der damaligen Freunde ja auch Recht.

In der Folge schrieb ich im Auftrag meiner Verleger Bücher über Geschäftsideen, über Firmenbosse, über IBM-Manager, über Finanzmogule und sogar über einen Rock’n’Roll-Weltmeister. Alles unter den gestrengen Augen meines Mäzen und Chef-Lektors Peter. P. Talkenberger.

So lernte ich das Handwerk eines Schreiberlings von der Pike auf kennen und lieben. Und das alles nur durch Hinweise und Vorschläge, gänzlich ohne ein einziges Wort der Kritik und vor allem gänzlich ohne einen sogenannten ‚heilsamen’ Verriss, aus dem man dem Vernehmen nach ja so viel lernen könnte …!

Lasst mich ehrlich mit euch sein: In den vergangenen vierzig Jahren habe ich viele wirklich gute Schriftsteller stolpern und fallen sehen, allein deshalb, weil sie unter der massiven Kritik – die es wohl gewohnheitsmäßig bei ‚jedem’ Künstler hagelt – den Spaß an der Sache verloren haben. An ihrem Fall erfreut haben sich wohl nur die Kritiker selber. Sie rechtfertigen sich dann auch noch stolz mit dem Argument: „Ich habe ja gleich gesagt, dass ‚der’ nicht lange als Schreiberling bestehen kann …!“

Ist euch so was auch schon begegnet? Ja?

Künstler sind ein dankbares Objekt für Kritiker. Sie bieten mit ihren Werken eine einladend große Angriffsfläche für die weniger Konstruktiven, sie zu packen und sich an ihnen abreagieren zu können. In Wirklichkeit gibt es keine Gegenargumente, mit welchem sich die Angriffe frustrierter Menschen auf ein Werk oder eine Kunstform abwehren ließen. Oder findet doch einfach mal ein Gegenargument auf die Aussage: „Dieter König und seine Autoren bei Sarturia® schreiben grottenschlechte Bücher.“ Kommentar überflüssig. 🙂

Aber genau ‚das’ ist der Grund, warum ich heute in meinem Verleger Blog darüber sprechen möchte. Denn ich möchte keinen unserer Schützlinge straucheln und fallen sehen. Ich möchte ausschließlich und von ganzem Herzen nur ‚Gewinner’ um mich herum scharen; Freunde die ihre helle Freude am Beruf eines Schreiberlings finden und Autoren, die genauso glücklich sind wie ich selber, in der Gewissheit, den richtigen Beruf gewählt zu haben.

Unser Thema lautet deshalb: ‚Wer darf mir Ratschläge erteilen?’ Und – liebe Freunde – diese Frage ist eine der wichtigsten überhaupt. Sie ist sogar ‚so’ wichtig, dass sie ganz für sich allein über Glanz und Erfolg oder über totales Unterliegen entscheiden kann; gnadenlos und ultimativ.

In den vergangenen zwölf Jahren, seit ich mich unter Sarturia® um aufstrebende Künstler kümmere, habe ich ein kleines Bisschen hinter die Kulissen schauen können. Ich habe sehr viele Leute kennen gelernt, die ein tierisches Vergnügen dabei empfinden, wenn sie anderen Menschen helfen können; und es werden immer mehr, denn Sarturia® wächst immer schneller.

Leider habe ich auch Menschen kennengelernt, denen es höllischen Spaß zu machen scheint, die Werke der Freunde und Kollegen in den Dreck zu ziehen. Und das alles unter dem Vorwand, dass der Attackierte ja sonst nichts ‚lernen’ würde. Ich frage mich allen Ernstes, wie viel Ingrimm sich wohl unsichtbar hinter der Maske eines Menschen verbergen mag, der sich und sein Tun auf diese Weise rechtfertigt.

Ich muss gestehen: Wir hier bei Sarturia® haben am Anfang auch nicht alles richtig gemacht. Aber es wäre uns niemals eingefallen unseren Schützlingen etwas anderes an die Hand zu geben als höfliche Hinweise und gediegene Vorschläge. Wer sich par tout nicht daran halten wollte, der zelebriert – wie man inzwischen weiß – irgendwo anders seine abstrusen Methoden, aber nicht mehr bei uns.

Ich persönlich habe mir eine Regel zu Eigen gemacht, die mich zuverlässig vor unangemessenen Angriffen schützt. Sie lautet:

„Wenn du wenigstens genauso viele erfolgreiche Bücher auf den Markt gebracht hast, wie ich selber, dann höre ich dir zu. Sind es deutlich weniger, dann bist du der falsche Ratgeber für mich!“

Macht diese Regel auch für euch Sinn?

Ich habe mich schon gleich am Anfang aus den diversen Schreibforen zurückgezogen, denn dort war es gang und gäbe, dass jedermann, wenn er kaum mehr als insgesamt hundert Ebooks verkauft hatte, seine geballten Ansichten über Schriftstellern ausschüttete, die zehntausend gedruckte Bücher oder mehr verkaufte hatten.

In Amazon ist es sogar üblich, dass Leute, die noch ‚gar kein’ Buch verkauft haben, über langjährig erfolgreiche Autoren herfallen, und ihre Werke niedermachen, weil sie die Person nicht mögen. Die gezielten Abwertungen sind zwar für Eingeweihte recht leicht zu erkennen, weil die Argumentation total an den Haaren herbeigezogen ist. Aber leider sind die meisten Leser diesen Bewertungen schonungslos ausgeliefert, und selbst ‚Heise’ findet keine Lösung für den Bewertungskrieg bei Amazon. Aber den Erfolg eines engagierten Schriftstellers halten solche Bewertungen ‚dennoch’ nicht auf.

Wer fragt sich denn da noch nach dem ausschlaggebenden Grund, eine Literatur-Akademie wie Sarturia® ins Leben zu rufen? Mehr noch: Über mich persönlich ist längst bekannt, dass ich gerne ein kleines Bisschen jener Hilfe zurückzahlen möchte, die ich bei meinem Einstieg von den Erfolgreichen der schreibenden Zunft erhalten habe.

Übrigens: Wie man Argumente erkennt und ihnen begegnet, wenn sie nur auf Abwertung abzielen, das lernen unsere Studenten im Rahmen unserer Sarturia®-Literatur-Akademie.
http://www.sarturia.com/akademie

Aber reden wir von den Möglichkeiten:

Inzwischen kennen nicht nur unsere Schützlinge die Ziele von Sarturia®, sondern auch die Gäste und Fans auf unseren Seiten: „Wir wollen möglichst viele Autoren befähigen, sich von den Herausgebern der größeren und großen Verlage persönlich beraten zu lassen.“

Aber dazu ist natürlich einiges an Wissen und Können notwendig. Das aber kriegt niemand durch herbe Kritik und bösen Verrissen in die Köpfe aufstrebender Autoren. Im Gegenteil: Das klappt nur mit griffigen Tipps, permanenter Anleitung seitens der Ratgeber, und vor allem mit Freude der Helfer am Wachstum des Schützlings.

Gestern Abend hatte ich wieder einmal einen erfolgreichen Geschäftsmann im Fernseher sagen hören: „Es gibt Menschen, die freuen sich über deinen Erfolg, und es gibt Menschen, die hassen dich dafür. Schau zu, dass du dir als Begleiter auf deinem Weg nach oben, die richtigen Freunde aussuchst.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich wünsche euch allen, dass ihr niemals euere Ziel aus den Augen verliert, ganz egal, was man über euch und eure Werke sagt oder schreibt!

Und deshalb wünsche ich euch: Viel Erfolg bei eurem Streben.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20170104
Die Sarturia Erfolgsleiter

Der folgende Beitrag wurde bereits als Newsletter an unsere Schützlinge verschickt. Inzwischen bin ich jedoch der Meinung, dass wir ihn unseren interessierten Gästen nicht vorenthalten dürfen.

Das letzte Jahr ist selbstverständlich wieder ein Rekordjahr geworden, wie gewohnt. Wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass wir in Kürze erneut einige Autoren in den oberen Etagen der Verlagswelt vorstellen dürfen. Unsere Pläne gehen also auf!

Einer nach dem anderen.

Wie ihr wisst, möchten wir gerne so viele Autoren wie nur irgend möglich bei den Herausgebern der wirklich potenten Verlage vorstellen. Dafür arbeiten wir, und dafür schlagen wir uns die Nächte um die Ohren. Aber es klappt natürlich nur, wenn unsere Schützlinge mitspielen und den notwendigen ‚Biss’ mitbringen.

Erinnert euch bitte an den Verleger-Blog 20160807 mit dem Titel „Die nackte Wahrheit“. (Siehe weiter unten)

Dort hatte ich unter anderem die ‚Selfpublisher-Bibel’ zitiert, die in ihren Statistiken belegt, dass etwa 99,9% der Selfpublisher mit lächerlich geringen Tantiemen nach Hause gehen müssen. Trotzdem lehnen es die Indie-Autoren ab, sich selbst als Hobby-Autoren bezeichnen zu lassen. Verständlich. Aber leider hilft das nicht weiter.

Vielversprechender erscheint da also schon die Möglichkeit über einen regulären Verlag zu publizieren … falls man mit seinem Werk den Herausgeber überzeugen kann.

Aber auch hier gibt es Unterschiede und Grenzen.

Im Verleger-Blog 20160807 nahm ich nämlich auch Bezug auf die wissenschaftliche Studie von ‚Silke Heinig’, (Siehe weiter unten) die belegt, dass tatsächlich nur etwa ein Fünftel aller Verlage in Deutschland über den Mindestumsatz von rund 17.000 Euro im Jahr hinausgelangt, um sich über den sogenannten Hobby Status hinaus aufzurappeln und wenigstens als Steuer zahlender Verlag anerkannt zu werden.

Das bedeutet, dass das Einkommen von jeweils vier von fünf Verlagen als Hobby-Einkommen gewertet werden muss und deshalb weder zum Leben noch zum Sterben reicht. Eine adäquate Förderung von Künstlern – die natürlich sehr viel Geld kostet – ist also vollkommen illusorisch.

Das restliche Fünftel zahlt zwar Steuern, erreicht aber ebenfalls nicht genügend hohe Umsatzzahlen, sodass Messebesuche und Anzeigenwerbung flach fallen wenn der Verlag dabei nicht pleitegehen soll. Doch unter dem letzten Bruchteil an Verlagen finden wir die wenigen wahrhaft Großen und die Größten.

Da sich aus der Studie von ‚Silke Heinig’ leicht errechnen lässt, dass nur Verlage ab einer bestimmten Größenordnung genug Geld in der Kasse haben, um die Werke ihrer Autoren ausreichend bewerben zu können, liegt es nahe, dass wir uns genau ‚diese’ Verlage heraussuchen. Was nützt uns ein publiziertes Werk, wenn wir nichts daran verdienen oder gar für die Publikation bezahlen müssen? Wir wollen doch möglichst viele Leser gewinnen und dafür weitaus mehr als ein paar Dollar Taschengeld an Tantiemen einstreichen. Ist es nicht so?

Inzwischen weiß wohl jeder, dass das Helfer-Team von Sarturia® die Aufgabe übernimmt, euch so weit zu fördern, dass ihr mit euren Werken an die Türen der Großmeister klopfen könnt; egal wie lange der Werdegang dauert. Allerdings klappt das nur, wenn schlussendlich alle notwendigen Voraussetzungen als gegeben vorliegen.

Das heißt, unsere Schützlinge müssen sich genügend Know-how angeeignet haben, um eventuelle Fragen der erfahrenen Herausgeber intelligent beantworten zu können. Sie müssen darüber hinaus ein eigenes Buch in den Händen halten, das den gehobenen Ansprüchen der unterschiedlichen Herausgeber der Großverlage genügen mag.

Und sie müssen vor allem ihre Nerven im Zaum halten können, damit sie sich locker und flockig mit scheinbar höher gestellten Leuten unterhalten können, ohne das große Flattern zu bekommen. Ansonsten hat ein Autor – wie wir ja leicht sehen können – so gut wie keine Chance.
Wie denn auch …?

Die gute Nachricht: Im Laufe der Zeit erringen unsere Schützlinge – wie man inzwischen sehen kann – so viel Übung in allen notwendigen Bereichen, sodass wir mit ihnen zusammen gute Beziehungen zu den wirklich wichtigen Personen im Business aufbauen können.

Doch die anvisierten Herausgeber trifft man leider nicht überall an. Sie sind selten auf den Messen zu finden und schon gar nicht auf den Buch-Conventions oder in den profanen Autorenforen. Man muss also verstehen, wie man sie an sich als Erfolg versprechenden Autor interessieren kann – und wenn man in Kontakt gekommen ist, dann sollte man flugs einen Termin mit ihnen vereinbaren.

Wenn die Herausgeber der anvisierten Verlage nach den ersten Kontakten nicht gleich wieder abgesprungen sind, dann ist das schon mal ein gutes Zeichen. Wenn sie sogar noch von sich aus auf uns zukommen – wie bei mir selber geschehen – dann haben wir in diesem Fall aller Wahrscheinlichkeit nach recht gute Karten. Und die sollten wir mit genügend Sympathie und reichlich gutem Willen nützen.

Meist aber muss man sich schon noch ein kleines Bisschen ‚mehr’ bemühen, bis man überhaupt wahrgenommen wird.

Man kann es betrachten wie bei der Bewerbung in einem internationalen Unternehmen: Wenn man erst mal in Kontakt ist, braucht man nur noch in Kontakt zu ‚bleiben’ bis der richtige Augenblick gekommen ist. Und wenn man sich dabei keine groben Schnitzer erlaubt …!

Ab dann gibt es natürlich kein Zögern mehr. Die Herrschaften ‚da oben’ sind Geschäftsleute. Sie sind es gewöhnt, dass ihre Partner wissen, was sie wollen. Es gilt der symbolische Handschlag. Die Verträge werden nachgereicht.

Aber keiner der Autoren sollte jemals auf die Idee kommen, etwa den einen der Herausgeber gegen den anderen auszuspielen, um irgendwelche imaginären Vorteile herauszukitzeln. Man nimmt das Angebot an oder lehnt es ab. Ein Zwischending gibt es nicht.

Es kann aber durchaus sein, dass der Herausgeber noch Wünsche äußert, oder Bedingungen formuliert. Wer sich hier zickig anstellt, hat schon verloren. Selbst wenn man seiner Lieblingsprotagonistin blonde Haare verpassen soll, damit sie nicht zu sehr Schneewittchen ähnelt, dann nickt man nur, nimmt sich das Manuskript vor und verpasst dem Mädchen blonde Haare. Basta!

Ich erwähnte es bereits: Mein zuständiger Herausgeber bei Heyne, München, gab mir zunächst mein Erstlingswerk zurück, mit den begleitenden Worten: „Abgelehnt! Hundert Seiten zu lang und Dialoge nicht interessant genug.“

Wie man inzwischen weiß, muss eine solche Ablehnung kein Hindernis darstellen. Darum rate ich jedem, dem man Ähnliches sagt, zu einem kommentarlosen Wunschkonzert, nach dem Motto: ‚Zähne zusammenbeißen und rigoros abändern!’

Glaubt mir, es lohnt sich!

Hier noch mal für alle Interessierten ein Blick auf den Werdegang eines Autors, der das Sarturia®-Förderprogramm erfolgreich durchläuft:

  1. Schreiben. Wer lieber mit dem Handy herumspielt, verpasst das reale Leben.
  1. Die Hilfe der Dramaturgie-Coaches ernst nehmen. Denn hier ‚startet’ das eigentliche Förderprogramm.
  1. Sich selber um den Posten eines Coaches oder Lektors bemühen. Nur wer sich selber engagiert, lernt wirklich genug.
  1. Sich um weiterführende Posten bemühen. Als Profi auftreten kann eigentlich nur, wer sich wirklich gut auskennt.
  1. Freiwillige Beiträge leisten, wie Öffentlichkeitsarbeit im Internet etc. Man lernt überall und auf jedem Posten noch dazu.
  1. Mithilfe des Mentors ein ansprechendes Thema für sein Erstlings- oder sein Schlüsselwerk finden und ausarbeiten.
  1. Mithilfe des Teams ein Klasse-Buch erstellen und es ‚gewissenhaft’ überarbeiten.
  1. Das Team von Sarturia® nach besten Kräften auch aktiv bei den Kontaktaufnahmen zu geeigneten Verlagen unterstützen.

Das ist alles!

Ach ja, eines gehört natürlich dazu: Von Anfang an und permanent den ‚Daumen drauf halten’. Wer dranbleibt, hat naturgemäß die größten Chancen, auch wenn es nicht auf Anhieb klappt. Aber wenn man seine Kraft lange genug in die richtige Richtung lenkt, dann kehrt sich irgendwann die Strömung um und man schwimmt auf der Welle.

So war es bei mir, und so ist es auch bei Autoren, die ich auf meinem Weg kennenlernen durfte. Und damit es bei euch genauso sein wird, rackern wir uns ab, ohne zu murren oder zu knurren.

Es gibt nur ‚ein’ Ziel für uns: Dafür zu sorgen, dass ‚ihr’ eure Ziele erreicht!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20161207
Selbstbestimmung und Fremdbestimmung

„Du wirst dir das doch nicht gefallen lassen“, nötigt die Mutter ihre frisch verheiratete Tochter. „Nun geh hin und sag’ ihm mal ordentlich die Meinung!“

Das unerfahrene Mädchen in unserem Beispiel hört auf die Mutter, versucht ihrem frisch angetrauten Ehegatten ‚die Meinung’ zu sagen und findet sich unvermittelt vor dem Scheidungsrichter wieder.

Was ist passiert?

Nun, die junge Ehefrau kennt es nicht anders, als dass die Mutter „alles weiß“ weil sie lautstark darauf hinweist, dass sie „immer recht hat“. Und man kann es der frisch verheirateten Tochter nicht übel nehmen, dass sie immer noch auf die Mutter hört; denn schließlich ist sie von ihr großgezogen und jahrelange behütet worden.

Viele Leser – vor allen Dingen Mütter – werden den zuletzt genannten Argumenten beipflichten. Mütter haben tatsächlich ‚mehr’ Erfahrung als ihre Kinder.

Aber: Man sollte dabei ‚Eines’ nicht übersehen: Die Tochter in unserem Beispiel handelt nicht ‚selbstbestimmt’, sondern lässt sich ihre Handlungsweise ‚einreden’.

Ganz ehrlich: Schon beim Lesen dieser Zeilen spüren die meisten Menschen, dass hier irgendetwas nach potenzieller Auseinandersetzung riecht. In Wirklichkeit lässt man sich nicht ‚einreden’, was man zu tun oder zu lassen hat. Da gibt’s Ärger. Denn nicht einmal Roboter funktionieren so oder ähnlich, und schon gar nicht erwachsene und eigenverantwortliche Menschen.

Eigentlich, lieber Leser, sind wir uns doch darin einig, dass jeder ‚sein eigenes’ Leben führen muss. Oder etwa nicht? Wir wissen aber auch, dass es verdammt schwer ist, sich zum Beispiel während der Pubertät aus den Fängen der elterlichen Gewalt zu befreien, um endlich tun und lassen zu können, was einem beliebt. Wir ahnen es schon: Dieser Kampf ist so alt wie die Menschheit.

Ich denke, jeder kann ein Lied davon singen, wie schwer es den Eltern zuweilen fallen mag, endlich loszulassen, obwohl das Unvermeidliche früher oder später sowieso passiert. Aber manche Kinder sitzen tatsächlich noch mit Vierzig auf der elterlichen Couch und lassen sich bemuttern, auch wenn dies nicht sehr viele sind.

Was hat das mit uns Autoren zu tun?

Nun, ich beobachte die selbstbestimmten, aber auch die fremdbestimmten Autoren in den diversen Autorenforen schon seit dreizehn langen Jahren, und ich werde diese Abhängigkeiten wahrscheinlich auch in den nächsten dreizehn Jahre unverändert weiter beobachten können. Mehr noch: Die Tendenz, Fremdbestimmung zu erdulden, ist bei manchen Autoren teilweise so stark, dass sie sogar überraschend gute Angebote in den Wind schlagen, nur damit sie den Freunden und Schreibkollegen ‚gefallen’.

Da gibt es kein Abwägen zwischen verschieden interessanten Möglichkeiten und kein Suchen nach dem Optimum. Da herrscht ausschließlich profaner Gruppenzwang, genau wie in der Familie. Und manchen Betroffenen gelingt es nicht, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien und sich abzunabeln.

Das auffälligste Beispiel ist das hartnäckige Gerücht in einer bestimmten Gattung von Schreiberlingen, dass Autoren von Verlagen grundsätzlich über den Tisch gezogen werden. Diese Meinung hält sich hartnäckig und manifestiert sich in sogenannten Dixi-Klo-Parolen, von denen sich nahezu eine ganze Generation von potenziellen Nachwuchsautoren beeinflussen lässt. Schließlich glauben sie selber felsenfest daran, dass es Verleger ganz und gar nicht gut mit ihnen meinen.

Was für ein Unsinn …!

Ich kenne zwar nicht ‚alle’ Verlage. Persönlich kenne ich jedoch eine ganze Reihe von Verlegern, groß und klein. Und ich weiß, wie sehr sich die meisten von ihnen den Hintern aufreißen, damit ihre Schützlinge gut aufgehoben sind. Größeren und ganz großen Verlagen steht sogar zu diesen Bemühungen auch noch genügend Geld zur Verfügung, um aus einem guten Buch einen Bestseller zu machen. Und auf solche Chancen verzichten die fremdbestimmten Autoren, um böswilligen Menschen oder auch nur den uninformierten Kolleginnen und Kollegen in den Foren zu ‚gefallen’.

Selbstbestimmte Menschen dagegen prüfen natürlich die ‚tatsächlichen Gegebenheiten’. Das ist durchaus möglich. Man schaut zum Beispiel, wie viel Erfolg jemand schon hatte, ehe er uns einen Rat erteilen darf. So ist man in der Lage, intelligent abzuwägen, wessen Rat einem aller Wahrscheinlichkeit nach klein und erfolglos halten und welcher einen weiterbringen könnte. Vielleicht ist es sogar besser, ‚beide’ Ratschläge zu ignorieren und sich am eigenen Urteilsvermögen zu orientieren. Erfolgreiche Leute bedienen sich ‚ausschließlich‘ dieser zuletzt genannten Vorgehensweise.

Wir erleben hier immer wieder, dass Autoren fassungslos die Augen aufreißen, wenn sie plötzlich entdecken, welche Möglichkeiten wir ihnen tatsächlich eröffnen. Die meisten von ihnen sind erfreulicherweise so weit selbstbestimmt, dass sie sich nicht von anderen Miesmachern drausbringen lassen. Hin und wieder taucht jedoch jemand auf, der sich im Nachhinein hat einreden lassen, er hätte sich – trotz allem – total falsch entschieden. 🙂

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wir können und wollen niemanden halten. Wir haben ‚auch so’ alle Hände voll zu tun. Aber es tut mir um die Wankelmütigen leid. Denn die Schwarze Propaganda trifft nicht uns, sondern nur allein die fremdbestimmten unter den hoffnungsvollen Autoren. Sie lassen sich auf einmal dazu verleiten, eine wohl einmalige Chance in den Wind zu schlagen und schwimmen lieber wieder im großen Teich der ‚ewigen Kämpfer’ da draußen. Aber von „Warnungen und Versprechungen“ wird niemand satt, egal wie oft man ihnen damit in den Ohren liegt.

Man wird verstehen, dass ich meinen Kontakten keinen Autoren vorstellen kann, der den Mantel nach dem Wind hängt. Die würden mir was husten. Im Prinzip ist es eine Frage der Intelligenz, sich richtig zu entscheiden. Aber das merkt man erst hinterher. Auf jeden Fall ist leicht einzusehen, dass ich auf Dauer nur stabile und lernbegierige Freunde unterstützen kann. Das ist absolut kein böser Wille; es ist eine Frage meiner eigenen Möglichkeiten.

Ich schenke meine Zeit gerne hoffnungsvollen Menschen. Um sie zu fördern, arbeite ich Tag und Nacht für nen Appel und ’n Ei. Das ist kein Problem für mich, denn das letzte Hemd hat keine Taschen. Das Einzige, was mir bleibt, wenn ich mich niederlege, ist das Bewusstsein, dass ich möglichst viele hoffnungsvolle Autoren vor dem Herumirren bewahrt und stattdessen auf den richtigen Weg gebracht habe.

In diesem Sinne freue ich mich über jeden Einzelnen, der sich nicht drausbringen lässt, sondern zuverlässig und sicher seine Ziele im Auge behält, bis er sie mit uns zusammen erreicht. Eine ‚schönere’ Belohnung kann man wohl nirgendwo sonst bekommen. Oder …? 🙂

Ganz liebe Grüße aus der Kampfzentrale
Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20161123
Durchhaltevermögen

Ich hatte bereits mehrfach erwähnt, dass Ernest Hemingway dem geneigten Leser verrät, wie er vierzig Verlage abklappern musste, ehe einer davon so gnädig war, das Manuskript des aufstrebenden Künstlers zu drucken und einen Weltbestseller daraus zu machen.

In der heutigen Zeit versuchen es die Autoren – wenn überhaupt – nur ein einziges Mal, vielleicht auch zweimal, ehe sie ganz und gar aufgeben und sich stattdessen dem Selfpublishing zuwenden. Oft mit überzogenen Hoffnungen.

Um ein hartnäckiges Missverständnis auszuräumen: Das Selfpublishing an sich hat durchaus seine Berechtigung. Ich rate jedem zu dieser Methode, der die erfreulichen Möglichkeiten aus Spaß an der Sache nutzen möchte und vielleicht gar kein Interesse daran hat, als regulärer Autor anerkannt zu werden.

Solch benutzerfreundliche Möglichkeiten gab es 1980 noch nicht, als ich selber den steinigen Weg zurücklegte, um mich als erfolgreichen Schriftsteller und Wirtschaftsautor zu etablieren. Und ich verrate euch ein Geheimnis: Es ist bis heute für Neulinge ein harter und steiniger Weg geblieben.

Nun ist es natürlich ein Riesen-Unterschied, ob ich aus Spaß an der Freude einen der leichteren Wege wähle, oder ob ich zwar anerkannter Schriftsteller ‚werden will’, aber mich von meinem konsequenten Vorhaben ‚abbringen lasse’.

Und hier erkenne ich zu meinem Leidwesen eine Praktik, die ich persönlich nicht für gut heißen kann. Es ist der latent schlummernde Wunsch von Autoren, die es nicht geschafft haben, hoffnungsvolle Autoren möglichst niederzuhalten und ihnen ihre Hoffnungen auszureden. „Du schaffst es ja doch nicht.“ Und „Alle Verleger sind geldgierige Wölfe. Da kann man ja gleich in ein Haifischbecken springen.“

Alles schon dagewesen. Alles schon gehört und gelesen. Und einige der hoffnungsvollen Leute lassen sich tatsächlich davon beeinflussen.

Natürlich gehört zu einer erfolgreichen Karriere auch die Fähigkeit, sich nicht von anderen Leuten beirren zu lassen. Wo käme man hin, wenn man sich immer wieder nach Anderen richten und schwanken würde wie ein Blatt im Wind?

Kein Problem für unsere Schützlinge. Sie wissen was sie wollen und legen sich ordentlich ins Zeug, um vor den wichtigen Herausgebern bestehen zu können. Aber alle Jahre wieder lässt sich einer unserer Probanden ins Straucheln bringen und fängt an, uns zu erklären, warum er nun doch wieder lieber auf die Freunde in den Selbsthilfeforen hören wolle.

Nun gut, eine Mitgliedschaft in zweckdienlichen Foren, in denen sich die Autoren selber gegenseitig helfen, ist ja nichts Schlechtes. Viele tun sicherlich gut daran, diesen Weg auf immer beizubehalten.

Aber ehrlich: Wenn jemand sich ernstlich entschieden hatte, seinen eigenen Weg zu gehen und sich dann doch wieder drausbringen lässt, dann – liebe Freunde – hat er meiner Meinung nach sowieso kaum noch eine Chance, seine Ziele zu erreichen.

Schlimmer noch: Wenn ich mich für ihn einsetze, gefährdet er meinen Status. Denn wenn ich einem meiner vertrauensvollen Kontakte eine inkonsequente Person vorstelle, dann lehnen sie diese nicht nur rigoros ab, sondern erteilen mir einen Rüffel. Ich hätte mich dann bis auf die Knochen blamiert und den bereits erhaltenen Vertrauensvorschuss wieder eingebüßt. Ein wahrlich schlechter Dienst an meinen Schützlingen …!

Jeder wird verstehen, dass unsere Türen weit offen stehen. Man kommt nicht nur leicht zu uns herein, sondern auch schnell wieder hinaus. Wir möchten bei den anvisierten Verlagen selbstverständlich nicht im Zusammenhang mit wankelmütigen Schulabbrechern, sondern allein mit unseren erfolgreichen Schülern und professionell arbeitenden Autoren genannt werden.

Versetzt euch doch einfach mal in die Lage eines noblen Herausgebers, der für seinen Verlag möglichst viele Bestseller publizieren soll und auch schon verschiedene vielversprechende Manuskripte in der Schublade hat.

Einfache Frage: Würde eure Wahl auf einen Schreiberling fallen, von dem ihr nicht sicher seid, ob ihr euch morgen noch auf ihn verlassen könnt? Oder würdet ihr euch stattdessen lieber für einen Schriftsteller entscheiden, von dem ihr aufgrund seiner Verhaltensweise in der Vergangenheit durchaus annehmen könnt, dass er auch noch mehrere Nachfolgebände mit euch zusammen publizieren wird?

Ich sag’s euch gleich: Nicht jedermann wird bei größeren und großen Verlagen Herausgeber. Da oben sitzen absolute Profis mit sehr guter Menschenkenntnis. Das bedeutet, dass ich nicht in der Lage bin, den Herrschaften einen ‚Hallodri’ für einen professionell arbeitenden Schriftsteller andrehen zu können.

Ich sah und sehe es deshalb als meine Aufgabe an, schon im Vorfeld die Spreu vom Weizen zu trennen. Das geht ganz automatisch.

Siehe: http://www.sarturia.com/

Wir verfolgen gemeinsam im Team den Werdegang jedes Einzelnen. Und jeder im Team weiß auch genau ‚warum’ ich mich um bestimmte Leute ganz besonders kümmere.

Der Grund ist klar: Wenn ich an die schriftstellerische Zukunft des Betreffenden glaube, dann muss ich auch an den Wert meiner Unterstützung glauben. Mit Halbgas gewinnt man kein Rennen!

Wer meine Verleger Blogs in der Vergangenheit aufmerksam studiert hat, der weiß inzwischen auch, anhand der wissenschaftlichen Untersuchungen, dass sich zwischen Hobby-Autoren und professionell arbeitenden Schriftstellern ein enorm großer Erfolgs-Abgrund auftut.

http://www.sarturia.com/verleger-blog/

Und den kann man eigentlich nur erfolgreich überbrücken, wenn man das Geld eines der großen Verlage im Rücken hat.

Deshalb gilt mein einziges Bestreben der Hilfe für jene Autoren, die das Zeug dazu haben, die Herausgeber der größeren und großen Verlage von sich und ihrem Talent überzeugen zu können.

Der korrekte Weg beginnt mit unseren Ausschreibungen.

http://www.sarturia.com/ausschreibungen/

Wir publizieren ausschließlich die Erstlingswerke unserer Schützlinge. Die Erfolgsleiter beginnt aber erst da, wo der Neuling Verantwortung übernimmt und anderen Autoren Hilfestellungen gibt.

http://www.sarturia.com/

Und erst, wenn ein Schützling genug Erfahrungen gesammelt hat, kann ich ihn an der Hand nehmen und meinen persönlichen Kontakten vorstellen.

Die Meisten wissen es ja schon:
‚Hier‘ spielt die Musik …! 🙂

Aber es liegt an jedem selber.
Ich kann tatsächlich nur den Eifrigen und Fleißigen helfen!

Ganz liebe Grüße
Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20161107
Selbsthilfegruppen und Eigenpublizisten

Amazon verspricht uns, dass wir – ganz ohne Verlag – Millionen Leser erreichen können. Wir brauchen dazu nur unser E-Book in ihren Formularen hochzuladen, und schon sind wir anerkannte Buchautoren.

Erstaunlich, wie viel Leute darauf hereinfallen. Dabei ist die Aussage von Amazon nur ein geschickter Trick, um von den Tatsachen abzulenken. Tatsache ist nämlich, dass wohl kaum einer der Selfpublisher ‚Millionen Leser’ erreichen dürfte. Das erreichen Leute wie J.K. Rowling mithilfe eines potenten Verlags, der Geld genug in die Vermarktung eines Manuskripts pumpen kann. Selfpublisher und Autoren der kleinen und kleinsten Verlage ‚träumen’ nur davon, wenn auch recht ‚intensiv’.

Tja, wenn Amazon etwa schreiben würde: Lieber Autor, Sie erreichen mit Ihrem E-Book zwar nicht Millionen von Lesern aber wenigstens Millionen ‚möglicher Interessenten’, dann könnte man es vielleicht sogar noch tolerieren. Die Aussage im gegenwärtigen Marketing ist jedoch schlichtweg ‚gelogen’. Aber was tut man nicht alles, um mit vertrauensseligen Leuten möglichst viel Geld zu verdienen.

Ich hoffe, ihr habt schon mal nach den Einkommensstatistiken von Amazon und den anderen E-Book-Plattformen gegoogelt. Schaut mal, wie viele Selfpublisher bei Amazon ihr Glück versuchen. Wenn das Unternehmen nun an jedem Einzelnen im Schnitt nur zwei Dollars verdient, dann hat es seine Unkosten bereits gedeckt. Und da fragt eine Autorin in ihrem Facebook-Auftritt noch, ob sie mit ihren Tantiemen denn am ‚unteren Ende’ der Nahrungskette stünde. Da geht einem fast der Hut hoch, wenn man denn einen tragen würde.

Ich habe nichts dagegen, dass Unternehmen gutes Geld verdienen. Aber nur, wenn sie diejenigen, an denen sie ihr Geld verdienen, nicht über den Löffel barbieren.

In Wahrheit müsste sich die Annonce von Amazon vielleicht in etwa so lesen: „Ein Prozent unserer Selfpublisher bekommt monatlich mehr als hundert Euro an Tantiemen. Die besten davon bekommen mehr. Der überwiegende Rest muss sich jedoch mit ein paar mageren Dollar zufriedengeben. Er bekommt sie jedoch erst ausbezahlt, sobald die Mindestgrenze für Auszahlungen überschritten ist.“

Lasst euch also keine Story vom Pferd erzählen – tut euch einen großen Gefallen und googelt das Wichtigste lieber ‚selber’ nach …!

Natürlich gibt es Bemühungen, die herrschenden Gesetzmäßigkeiten auszuhebeln. Das Argument: „Es muss doch – verdammt noch mal – möglich sein, mit einem guten Buch die anderen Selfpublisher zu überrunden.“

Dieses Argument verstehe ich durchaus. Und viele, viele Selfpublisher-Päpste verkünden auch in ihren Selfpublisher-Bibeln, dass sie das Rezept dafür gefunden hätten. Solche Bücher verkaufen sich übrigens relativ gut im Eigenverlag.

Ich frage mich jedoch: Wie lange gibt es solche Bücher schon. Und: Hat sich dadurch auch nur irgendetwas zum Besseren geändert? Nein? Tja, warum denn nicht …?

Von Selbsthilfegruppen und Eigenpublizisten halte ich übrigens genauso wenig. Ich meine, jeder, der schon mal ein E-Book hochgeladen hat, erklärt den anderen Möchtegern-Autoren, wie sie erfolgreich werden könnten. Aber wie man sieht, können sie in Wirklichkeit nach der Lektüre solcher Tipps strampeln, wie sie wollen, über eine bestimmte recht niedere Maximalgrenze hinaus gelangen sie nun mal nicht, egal was sie anstellen.

Das gilt übrigens auch für Publikationsversuche bei Klein- und Kleinstverlagen. Es ist einfach nicht genug Geld für nachhaltige Produktwerbung vorhanden. Ich habe die tatsächlichen Statistiken studiert – das ist für jeden möglich – und ich staune immer wieder über den immensen Abgrund zwischen den mageren Tantiemenzahlungen an Selfpublisher und den vergleichbar riesigen Ausschüttungen an die Autoren der Publikumsverlage.

Wie aber – um alles in der Welt – überwindet man als angehender Autor diesen unsäglichen Abgrund?

Nun, es gibt kein Patentrezept dafür, aber es ist zu schaffen: Zwischen 1983 und 2003, habe ich es als Schriftsteller und Wirtschaftsautor immer wieder selber geschafft. Und das unendliche Glück, das mir damals durch die Hilfe meiner Herausgeber und Mentoren zuteilwurde, möchte ich jetzt unseren hoffnungsvollen Autoren weitergeben. Das ist ein echtes inneres Bedürfnis!

Leider kann ich meine Erfahrungen nicht an ‚alle’ weitergeben, denn nur die Tüchtigen schaffen es, mir nachzueifern. In unserem Universum gibt es keine total leichte Art, einen wünschenswerten Effekt zu erzielen. Das bedeutet: Nur wenn sich ein talentierter Anwärter ganz und gar ‚hineinkniet’, hat er eine reelle Chance von den Herausgebern der potenten Verlage überhaupt erst mal wahrgenommen zu werden.

Ich habe immer noch ein gutes Verhältnis zu meinen früheren Herausgebern und Mentoren. Und auf meine Fragen hin bestätigen sie mir, dass sie keinerlei Notiz von den Massenpublikationen nehmen. Wenn sie einen brauchbaren Schriftsteller suchen, dann werden sie bei seriösen Verlagen fündig.

Diese Aussage sollte natürlich den Verfassern der sogenannten Selfpublisher-Bibeln und auch den Vertretern der Independent-Szene zu denken geben. Sie können demnach zwar die Werke ihrer Schützlinge bei irgendwelchen Verlegern anbieten, aber die potenteren der Verlage werden nicht zugreifen. Sie brauchen Profis. Und die holen sie sich irgendwo anders!

Versteht ihr nun, warum ich mich von den Selbsthilfegruppen und Independentforen abgewandt habe? Ja? Es macht nämlich keinen Sinn auch nur einen Gedanken auf die Tipps der Leute dort zu verschwenden. Sie mögen alle gut gemeint sein, aber sie lassen sich einfach nicht mit den Erfahrungen eines Profis vergleichen.

Ich kann und werde deshalb also nur mein eigenes Know-how weitergeben. Und wer die notwendige Power mitbringt, um sich aus dem Mittelmaß zu erheben, der ist herzlich willkommen. Ich freue mich ungemein über jeden, der es mit unserer Hilfe fertig bringt, dass er von immer größeren Verlagen wahrgenommen wird. Aber das eigentliche Ziel ist natürlich ‚ganz da oben’!

Wer von euch traut sich, mit uns die angebotene Leiter zu erklimmen?

Dieter König

Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Verleger Blog 20161018
Der richtige Weg

Es ist die eine Sache, von etwas Gutem zu ‚wissen‘. Es ist aber anscheinend eine ganz andere Sache das Gute auch für sich nutzen zu können.

Ich sage das deshalb, weil alle paar Monate wieder ein Autor bei uns auftaucht, der sich wahnsinnig darüber freut, uns gefunden zu haben, der dann aber nicht ‚anspringt’ und sein Leben wie bisher weiterführt, als hätte er nie von uns erfahren. Und wenn ich ihn dann direkt frage, ob er denn nicht – wie seinen Kollegen bei Sarturia® – alles daran setzen wolle, sich über das Mittelmaß hinaus zu erheben, dann erklärt er mir eifrig, dass er doch fleißig Kurzgeschichten schreibe und die meisten davon auch brav bei Sarturia® einreiche.

Wie gesagt, es sind nur ein paar Einzelne. Die meisten der neuen Autoren lesen sich die gesamten Ausgaben des Verleger-Blogs auf einmal durch und fragen mich danach direkt, welche Aufgaben sie denn übernehmen dürften, damit sie sich so schnell wie möglich mit dem ‚eigentlichen’ Business vertraut machen könnten.

Der Eine hat also sehr gut verstanden, dass das ‚eigentliche’ Business nicht das geringste mit dem Hobby-Schreiben zu tun hat. Die anderen, vereinzelten Autoren aber erklären mir eifrig und vehement, dass sie genau auf dem richtigen Weg sind und sich ihre Tipps fürs Schreiben von den Freunden in den Foren da draußen holen. Und da hätten sie schon eine ganze Menge gelernt …!

Was soll ich sagen? Es gibt da keinerlei Argumente. Ich muss einsehen, dass ich mich nicht um jeden Einzelnen kümmern kann.

Es ist offensichtlich genau wie beim Fußball: Einige gelangen nicht mal in die Kreisliga, obwohl jeder Hobby-Kicker schon mal davon geträumt hat, Bastian Schweinsteiger oder Lukas Podolski ablösen zu können.

Ich weiß, die Indie-Plattformen locken mit hehren Versprechungen, die – wenn man den Report in einem meiner früheren Blogbeiträge verstanden hat – in 99,9% der Fälle nicht eingelöst werden können. Der Grund könnte aber auch in der Abhängigkeit von der Meinung der Forenfreunde sein. Es ist schwer seinen Weg zu ändern, wenn einem die Freunde mit tausend Gründen in den Ohren liegen, warum man es besser ‚lassen’ sollte.

Dabei wäre die Entscheidung so einfach: Man braucht nur zu fragen, wie viel Erfolg der jeweilige Ratgeber schon gehabt hat. Ich persönlich halte mich strikt an diese Regel. Wer also ‚weniger’ Bücher über die Ladentheke gebracht hat als ich selber, der sollte sich wohl besser einen Rat ‚von mir’ anhören, als mir einen erteilen zu wollen. Ist das nicht logisch?

Im modernen Literatur Business scheint diese Logik jedoch total pervertiert zu sein. Praktisch jeder, der die ersten E-Books an den Mann gebracht hat, erteilt in seinem Blog Ratschläge über das Schreiben.

Natürlich sind diese Ratschläge gut gemeint und sie spiegeln meist auch die Erkenntnisse aus den ersten Erfahrungen wieder. Die Frage ist, ob sich ein Neuling darauf verlassen sollte, oder ob er sich nicht besser an einem Seller- oder Bestseller-Autor orientieren sollte, wenn er ‚was werden’ will.

Ich meine, selbst in der Schule bittet man doch nicht den Loser, sondern eher den Primus um Hilfe, wenn man eine Rechenaufgabe nicht kapiert hat.

Der richtige Weg ist jedoch relativ einfach zu verstehen: Bei den allermeisten Indie-Autoren ist der Erfolg ‚gedeckelt’. Siehe wissenschaftliche Studie in einem meiner früheren Beiträge. Das heißt, man kann strampeln, wie man will, man schafft es nicht in die Spiegel Charts. Punkt.

Nun, eigentlich wäre damit schon die Zielrichtung skizziert. Für mich war der Fall sehr schnell klar. Und diese Erkenntnis wird auch ‚so lange’ Bestand haben, bis mir jemand beweist, dass es einen besseren Weg gibt. Und das hat weder Amazon, noch Thalia oder gar Epubli bislang fertiggebracht. Diese Plattformen verdienen eine Menge Geld, keine Frage, aber sie lösen ihre Versprechungen nicht ein, denn das Gros der ungezählten E-Book-Autoren geht mit lächerlich geringen Tantiemen nach Hause.

Nun weiß man aber, dass die Entscheidungsträger der Großverlage genügend Geld zur Verfügung haben, um aus einem guten Roman einen Seller oder gar Bestseller zu machen; Geld, das sonst niemand in den Werdegang eines Autors investieren kann, auch wenn er gerne möchte.

Nun würde ich mir persönlich als Neuling jemand suchen, der sich auskennt, der selber mal in der Situation war, einen der relevanten Herausgeber für sich zu interessieren. Und genau ‚den’ würde ich fragen, wie er es gemacht hat. Keinen anderen! Denn nur jemand, der den Weg selber gegangen ist, kann mir sagen, wo die Steine liegen, über die ich stolpern könnte.

Ich erwähnte es schon mal: Als mich Wolfgang Jeschke ins Heyne Verlagsgebäude nach München eingeladen hatte, da hat er dies sicherlich nicht gemacht, um mir gegenüber mit dem Verlag angeben zu können. Nein, ganz bestimmt nicht. Eher scheint es mir, als habe er sich einen Eindruck ‚von mir’ verschaffen wollen, ehe er meine Bücher veröffentlichte.

Wenn man sich ‚das’ durch den Kopf gehen lässt, dann ist es eigentlich nur noch ein kleiner Schritt. Was, bitteschön, macht denn ein junger Mann, wenn er seiner Angebeteten gefallen will. Und was macht der Bewerber, wenn er eine Chance bei einem internationalen Manager ergattern will?

Richtig: Er bereitet sich gründlich vor und zeigt seine beste Seite!

So! Und genau diese Vorbereitung kriegt jeder unserer Schützlinge, wenn er die Situation verstanden und den richtigen Weg ins Visier genommen hat. Er kriegt jede mögliche Unterstützung von unserem Helfer-Team. Und wir lassen nicht locker, bis er seine Ziele erreicht.

Das bedingt aber auch, dass wir unsere Zeit und unsere Kraft und unser Know-how nicht an Leute verschwenden dürfen, die den Weg nicht sehen und deshalb immer noch ziellos herumirren. Man kann Leuten nicht helfen, die nicht von sich aus den notwendigen ‚Biss’ mitbringen. Es ‚geht’ einfach nicht. Es wäre so, als versuche man einen Hund zum Jagen zu tragen.

Ich hoffe, ihr versteht, warum wir uns nur um die Interessierten und Fleißigen kümmern können. Es ist nicht böse gemeint, doch unsere Uhr hat auch nur vierundzwanzig Stunden.

Aber reicht ruhig eure Geschichten ein. Vielleicht packt euch irgendwann mal der Ehrgeiz. Und dann sind wir natürlich voll für euch da!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia® Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20161006
Die Zeiten haben sich gewandelt:

Nach zwölf Jahren intensiven Strebens haben wir nun die ersten professionell arbeitenden Autoren im Fokus unserer Förderleistungen. Diese Autoren zeichnen sich nicht nur durch Können aus, sondern auch durch Fleiß und Strebsamkeit, vor allem aber durch ein zuvorkommendes, hilfsbereites Wesen. Ich kann also kaum einen Fehler machen, wenn ich mich dazu hergebe, solche Autoren meinen Kontaktpersonen vorzustellen.

Klar: Ich blamiere mich nur ungern, und das ist auch der Grund, warum wir uns in letzter Zeit von einigen Autoren trennen mussten. Literaturstudium hin oder her, wenn sich jemand nicht an Richtlinien hält und mit der pauschalen Ansicht herumläuft, dass er bloß ‚ausgenommen’ wird, dann sehe ich mich außerstande, mich für ihn einzusetzen. In diesem Fall ist es besser, wenn er sein Werk bei BoD, Create Space oder Amazon und Co. publiziert. Das Establishment des Literaturbusiness spielt nämlich in einer ganz anderen Liga.

Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, wenn sich jemand bemüht, seine Bücher übers Internet anzubieten, oder sich bei Kleinstverlagen zu verdingen. Von nix kommt nix. Unsere Wettbewerbe sind gerade für solche Leute gedacht, die sich ein wenig umtun wollen. Sobald uns jedoch jemand signalisiert, er habe seine Chance erkannt und wolle sich mit uns zusammen zum Profi emporarbeiten, dann bekommt er ab diesem Zeitpunkt jede nur mögliche Unterstützung seitens unseres Teams. Aber es darf uns natürlich auch niemand böse sein, wenn wir uns von Leuten trennen, die sich nicht an unseren Zielen orientieren. Klarer Fall: Sarturia® ist zwar eine gemeinnützige Einrichtung, aber kein Wohlfahrtsinstitut.

Ein paar deutliche Worte:
Wir halten nichts von Versprechungen. Davon gibt es im Internet schon genug. Auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen: „Ohne Fleiß kein Preis!“ Was wir hier bei Sarturia® für einen strebsamen Zeitgenossen tun können, ist darauf beschränkt, ihm das Werkzeug und die Hilfe zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe er sich zum Profi entwickeln kann. Tun muss er es allerdings selber. Doch wir wollen zumindest, dass er mal vom Schreiben allein leben kann.

Dafür haben wir ja längst die grundlegenden Voraussetzungen geschaffen. Wir wollen aber noch mehr. Deshalb stellen wir die besten unserer Schützlinge bei unseren Kontakten im Literaturbusiness vor. Das macht aber nur Sinn, wenn der einzelne Autor genügend ‚Biss’ mitbringt.

Vergleicht es doch einfach mit dem Werdegang der Fußballstars: Erst wenn einer ‚so gut’ kickt, dass er auffällt, kriegt er entsprechende Angebote. Warum sollte es bei uns anders sein?

Niemand hat gesagt, dass es einfach sein würde. Aber es ist machbar. Ich selber habe es ja auch ‚hin gekriegt’, und ich bin ‚kein’ Wunderkind. Ich zeige euch aber gerne auf, was ich persönlich als wichtig erachte, und was ihr keinesfalls tun dürft.

Soweit ich das überblicke, sind wir bei Sarturia® die Einzigen, die sich ‚so sehr’ um ihre Schützlinge kümmern. Und dieses Faktum haben anscheinend inzwischen auch einige jener Autoren bemerkt, die allzu früh das Handtuch geworfen und es draußen bei den Kleinverlagen versucht haben. Sie klopfen derzeit der Reihe nach wieder bei uns an. Aber wir können Autoren nur unterstützen, wenn wir sicher sind, dass sie inzwischen akzeptiert haben, wie das richtige Leben funktioniert. Denn das Leben verzeiht keine Fehler.

Im Prinzip ist die Sache jedoch einfach: Man sollte zumindest merken, wenn man sich unter Freunden wohlfühlt, als Mitglied eines Teams, das darauf aus ist, einem das Leben leichter zu machen. Also braucht man nur ‚das’ zurückzugeben, was man erhalten hat. Gesunde Familien funktionieren so, auch Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen.

Leider weiß ich, dass das nicht überall so praktiziert wird. Es stimmt schon, was eine unserer Kommentatorinnen im facebook geschrieben hat: Es gibt da draußen Halsabschneider, die nach Autoren angeln, ihnen das Geld aus der Tasche ziehen, und sich dann schulterzuckend abwenden. Ich habe ja Sarturia® seinerzeit nicht ‚umsonst’ ins Leben gerufen; dafür gab es einen triftigen Grund.

Unser Team bildet jedoch einen sicheren Schutzwall, der die Autoren vor Abzockern abschirmt und ihnen somit viele Enttäuschungen erspart, wenn – und das ist der springende Punkt – wenn unsere Schützlinge unsere Ziele verstehen und ihnen die hervorragenden Möglichkeiten klar werden, die Sarturia® bereitstellt.

Denn inzwischen kann jeder ergoogeln, wie minimal die Chancen sind, als Selfpublisher, oder Autor eines Kleinverlags mehr als ein paar Dutzend Bücher zu verkaufen. Siehe auch die wissenschaftlichen Untersuchungen, auf welche die früheren Verleger Blogs Bezug nehmen (Siehe weiter unten)

Der einzige, wirklich erfolgreiche Weg für aufstrebende Autoren führt ganz klar über die Herausgeber der großen Publikumsverlage. No way out!

Sarturias Schützlinge haben sich längst entschieden: Sie befinden sich im Training, um ihre ultimative Herausforderung meistern zu können. Denn wie gesagt: Es ist zwar nicht leicht, aber dennoch machbar!

Lasst es uns zusammen vollbringen.

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia® Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160920
Die richtige Einstellung

Man kriegt immer das, was man anstrebt!
Über diese Aussage stolpere ich immer wieder.
Aber Achtung: Die weisen Lehrer aus Fernost sagen uns, dass diese Aussage ein zweischneidiges Schwert sein kann. Es kann dich sowohl zum Sieg führen, als auch – im schlimmsten Fall – sogar umbringen.

Ich erinnere mich an einen Fahrtrainer unter dem allseits bekannten „Stern“, der mir eindringlich schilderte, was passieren kann, wenn ein Fahrzeug ins Schleudern kommt, der Fahrer sich verkrampft und sich auf den einzigen Baum am Wegesrand konzentriert.

Die entsprechende mentale Übung ist übrigens Standard beim ADAC und bei all den anderen Trainingseinrichtungen. Und es ist auch das Erste, was man als Rennfahrer lernt: Man trainiert, sich und sein Denken zu kontrollieren.
Warum?
Tja: Man kriegt immer das, was man anstrebt!

Gut trainierte Autofahrer und professionelle Rennfahrer fahren laut Statistik weit weniger oft gegen diesen einen Baum am Wegesrand, als es unerfahrene, untrainierte Autofahrer tun.

Vielleicht ist der Begriff ‚negatives Postulat’ leichter bei folgendem Beispiel zu verstehen:

Zwei Olympioniken bereiten sich auf die Olympiade vor. Der eine ist hoch motiviert, weil er einen ausgezeichneten Trainer hat, der ihn seelisch und moralisch auf den Sieg vorbereitet. Der Trainer des anderen ist gerade krank und die Frau des Olympioniken liegt ihm dauernd in den Ohren, dass er doch endlich die Wand streichen soll, anstatt trainieren zu gehen, denn ‚er wird doch sowieso nicht gewinnen’. (Das ist ein absolut ‚negatives’ Postulat) Aber schließlich glaubt der Arme selber dran und streicht die Wand, anstatt zu trainieren.

Also mir persönlich ist längst klar, welcher der beiden mit größter Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Denn auch er kriegt das, was er anstrebt!

Ich hab im Duden nachgesehen:
Postulat:
(bildungssprachlich) etwas, was von einem bestimmten Standpunkt aus oder aufgrund bestimmter Umstände erforderlich, unabdingbar erscheint; Forderung

Als Schuljunge, der sich laufend mit den Kameraden zu messen hatte, sind mir Postulate sehr wohl bekannt; positive wie negative. Denn wie oft habe ich gesehen, dass jemand aufgegeben hat, nur weil er meinte, er schaffe das sowieso nicht. Einzelne von uns dagegen brachten wahre Husarenstücke zuwege. Aber nur, weil sie keinerlei Zweifel daran hegten, dass sie es schaffen würden.

Was haben Postulate mit unserem Werdegang als Schriftsteller zu tun?

Nun, das ist leicht zu beantworten. Im Internet sind ja die unterschiedlichsten Meinungen zu lesen. Eine davon, die in ähnlicher Form sehr häufig auftaucht, ist die, dass Verleger Halsabschneider seien und nur nach persönlichem Profit streben; da könne man ja gleich in ein Haifischbecken springen. Das Beispiel stammt aus einem Kommentar, den jemand vor einer Weile auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht hat.

Man kann das Postulat in dieser Aussage förmlich ‚riechen’: Es zwingt denjenigen, der es veröffentlicht hat, in die Rolle eines ‚ungerecht behandelten Zeitgenossen’, dem nichts anderes übrig bleibt, als sein Manuskript als Selfpublisher bei Amazon und Co. hochzuladen. Einem Verleger würde sich diese Person nie und nimmer anvertrauen.

J. K. Rowling hatte sicher ein ganz anderes Postulat. Sie schickte nämlich ihr Manuskript an einen Verleger, ohne diesen als Halsabschneider einzuschätzen, und ohne lieber in ein Haifischbecken zu springen.

Vergleichen wir doch einmal spaßeshalber, was das jeweilige Postulat aus dem Betreffenden gemacht hat:

Nun ist es nicht ganz leicht abzuschätzen, was unsere Kommentatorin aus ihrem Talent gemacht hat. Sie taucht auf jeden Fall nicht in den Bücher-Charts auf. Erfahrungsgemäß weiß ich aber, dass nur sehr wenige Autoren mehr als ein paar Hundert Euro aus ihren E-Book-Verkäufen erzielen. Die allermeisten eher weniger.

Schauen wir dagegen J. K. Rowling an. Sie gilt mittlerweile als die drittreichste Frau Englands.

Gut, nicht jeder kann so viel Erfolg haben, wie J. K. Rowling. Nein, das ganz bestimmt nicht. Aber packen wir unsere Erkenntnissuche von der anderen Seite her an: Wer glaubt, das J. K. Rowling diesen Erfolg gehabt hätte, wenn sie mit dem Postulat ihrer – sagen wir – Kollegin herumgelaufen wäre, das besagt, Verleger seien alle Halsabschneider und sie könne ja gleich lieber in ein Haifischbecken springen …?

Merkt ihr was?
Die eigene Denkweise kann einen tatsächlich ein Leben lang in Armut halten, oder vielleicht sogar – im Extremfall – umbringen. Denn man kriegt immer, was man anstrebt.

Ein Außenstehender kann da eigentlich gar nicht helfen. Oder hat schon mal jemand versucht, einen obdachlosen Trinker auf eine vernünftige Lebensweise einzuschwören? Nein? Das geht nämlich nicht; der Bursche wird stets felsenfest behaupten, dass es ihm durchaus nicht besser gehen könnte.

Das ist auch der Grund, warum ich diese Zeilen nur für eine kleine Auswahl an aufstrebenden Autoren schreibe. Ich schreibe sie für Leute, die fähig sind, sich und ihre Gedanken ganz neutral und ohne Vorbelastung zu betrachten. Und wer dazu in der Lage ist, der ist auch in der Lage, für sich selber auszuwerten, wohin er will, und was er dafür tun muss.

Nein, ich will Sarturia® nicht als alleiniges Heilmittel darstellen. Es gibt meiner Meinung nach genügend starke Persönlichkeiten, die von sich selber aus die Techniken der alten Meister studieren und sich darauf trainieren können, eine wirklich gute Schreibe zu entwickeln. Und sie könnten auch durchaus in der Lage sein, ganz alleine den Herausgebern der potenten Verlage gegenüberzutreten, wie es zum Beispiel J. K. Rowling oder Ernest Hemingway getan haben. Keine Frage.

Für die meisten anderen Autoren mag es jedoch hilfreich sein, zusammen mit erfahrenen Coaches nach verstecktem Potenzial im eigenen Manuskript zu fahnden, um das Beste aus sich herauszuholen. Vor allem mag es ganz besonders hilfreich sein, wenn man sich selber als Helfer betätigen kann, um seine Professionalität zu festigen und um dies schließlich auch glaubhaft dokumentieren zu können.

Ich glaube nämlich fest daran, dass die Herausgeber der potenten Verlage, nach professionell arbeitenden Leuten suchen, mit denen sie auch ‚nach’ der Erstausgabe noch genügend Geld für ihre Großverlage scheffeln können.

Versteht ihr nun, was gemeint ist, wenn ihr über den Satz stolpert: Man kriegt immer, was man anstrebt?

Weiterhin viel Erfolg bei eurer Weiterentwicklung!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Nachtrag:
Einer unserer Facebook-Freunde äußerte seine Meinung zu vorstehendem Verleger Blog. Ich möchte nicht versäumen, seine Meinung, sowie die Antwort darauf der Korrektheit wegen hier anzufügen:

Georg Britzkow: Neben einer richtigen Einstellung gehört aber auch ein dickes Fell dazu. Denn manch einer schafft es zwar ein Buch zu schreiben, bewirbt sich dann bei mehreren Verlagen und knickt nach den ersten Absagen ein oder veröffentlicht es dann selbst.

Sarturia: Ohne Sarturia, ja …! So allein auf sich gestellt, kippt das anfängliche Postulat oft tatsächlich! Ernest Hemingway hat wohl vierzig Verlage abgeklappert, ehe sich einer ‚gnädig gezeigt‘ hat. Aber Sarturia übernimmt ‚genau diese‘ Arbeit für seine Autoren, sobald alle Voraussetzungen stimmen. Das dicke Fell kann man sich also sparen. Sarturia ist und bleibt halt doch etwas ganz Besonderes.

Verleger Blog 20160912
Welche Autoren haben eine echte Chance?

Nun, man wird wohl verstehen, dass nicht alle Möchtegern-Autoren eine wirkliche Chance haben, einmal vom Schreiben allein leben zu können oder gar einen Platz in den Spiegel-Charts zu ergattern.

Was also muss ein Autor mitbringen, um wenigstens ‚eine annehmbare Chance’ zu haben, einmal zu der Crème de la Crème anerkannter Schriftsteller zu gehören?

Na ja, in Mitteleuropa sollte er wenigstens ‚einigermaßen gut’ die deutsche Sprache beherrschen, das ist leicht einzusehen. Kein Mensch liest gerne Stolpersätze und mit Fehlern überhäufte Manuskripte. Und – das glauben erfahrungsgemäß die wenigsten – er sollte sich einigermaßen gut benehmen können. Das ist wesentlich wichtiger als es scheint.

Vergleichen wir doch einfach mal Dieter Bohlens Erfahrungen aus zwölf Jahren „Deutschland sucht den Superstar“ mit den Erfahrungen aus zwölf Jahren „Sarturia® sucht das Supertalent“. Es ist erstaunlich, wie wenig Unterschiede es da gibt.

Der allergrößte Fehler ist natürlich der, sich selber heillos zu überschätzen. Das ist bei Sarturia® nicht anders als bei DSDS. Der einzige Unterschied: Bei DSDS erlebt man die Reaktion unmittelbar und schmerzhaft, weil das Publikum es einem deutlich zeigt, und weil die Juroren kein Blatt vor den Mund nehmen.

Die Reaktionen auf Ablehnung oder Kritik sind jedoch in beiden Fällen genau gleich: Dieter Bohlen musste sich schon mal sagen lassen, dass er ‚Käse verzapfen’ würde und dass er ‚keine Ahnung von Musik’ habe.

Natürlich verkraften wir so etwas genauso gut wie der Pop-Titan.

Aber manche der Wunderkinder von eigenen Gnaden schaffen es hier wie dort, aus den verschiedensten Gründen, nicht bis – sagen wir – in den ‚Recall’. Die Folge der Ablehnung: Freunde und Anverwandten müssen sich die abenteuerlich klingenden Ausreden anhören oder in Facebook und Twitter nachlesen. Das Fernsehen ist jedoch ein schonungsloser Kommentator.

Bei Sarturia® sieht das Ganze zwar ein bisschen humaner und freundlicher aus als bei DSDS. Aber in der Praxis arbeitet die innewohnende Mechanik ganz genauso, denn einige der bei uns vorstellig gewordenen Autoren geben schon während oder nach der ersten Publikation freiwillig auf und suchen nach gänzlich eigenen Wegen.

Das ist völlig in Ordnung, denn es hilft uns dabei, uns auf die verbliebenen Schützlinge zu konzentrieren, und ihnen das wichtigste Handwerkszeug zu vermitteln, das sie auf ihrem Weg nach oben dringend benötigen.

Aber sowohl bei DSDS als auch bei Sarturia® regiert der Spaß an der Sache. Zwar können wir – als gemeinnützige Institution – unsere Kontrahenten nicht in die Karibik schicken, aber unter Freunden geht die Post genauso ab, wie in den DSDS-Bungalows.

Dabei haben wir die meisten unserer spektakulären Förderprogramme noch gar nicht etabliert. Wir warten noch auf die angekündigten Spenden unserer Bank und ähnlich wohlwollender Institutionen. Aber wir erhalten jetzt schon jede Menge Erfolgsberichte von unseren aufstrebenden Autoren, die belegen, wie viel Spaß es macht, am eigenen Fortkommen zu arbeiten.

http://www.sarturia.com/sarturia-verlag-erfahrungen/

Der größte Unterschied zu DSDS ist natürlich der, dass unsere Autoren zu keinem Zeitpunkt ‚gezwungen‘ sind auszuscheiden. Sie haben alle Zeit der Welt, sich auf die Gespräche mit den Herausgebern der Großverlage vorzubereiten.

Wem das zu lange dauert, oder wem das zu viel Arbeit ist, der darf natürlich jederzeit problemlos aussteigen. Umso mehr Aufmerksamkeit können wir den verbliebenen und – vor allem – den laufend hereinströmenden Neuautoren schenken.

Uns ist nur ein einziges Ziel wichtig, und dieses Ziel lautet: Möglichst viele Talente bei möglichst großen Verlagen unterzubringen. Keine Frage: Wir arbeiten hart daran, auch unseren ‚neuen’ Schützlingen Auflagen von 10.000 Büchern und mehr zu ermöglichen.

Alles andere ähnelt wiederum den Verhältnissen bei DSDS: Wer die Absichten und Ziele von Sarturia® richtig verstanden hat und sich nur genug einsetzt, der erhält auch die größtmögliche Förderung. Fleißige und sympathische Autoren dürfen sich – wie nirgendwo sonst – besonderes Know-how aneignen, indem sie am Entstehungsprozess der Bücher teilhaben und sich die Manuskripte der Nachwuchsautoren im Vergleich zu jenen der Profis anschauen.

Genau hier lernen die meisten unserer Schützlinge, sich ein wenig zurückzunehmen und sich stattdessen als zuverlässige Teamplayer zu verhalten. Diese Eigenschaft kommt bei den meisten der relevanten Herausgeber sehr gut an. Denn diese Herrschaften schlagen sich sicherlich weniger gern mit Starallüren selbstverliebter Schein-Wunderkinder herum und suchen lieber nach Profis, mit denen man in enger Zusammenarbeit den Markt erobern kann; sympathische, pflegeleichte Arbeitstiere etwa, die versprechen, dem Verlag des Herausgebers möglichst auch künftig noch ‚gutes Geld’ zu verdienen. Eben Teamplayer, mit denen man ‚was anfangen’ kann.

Und – ich sagte es schon – keiner der kleineren Verlage ist in der Lage ‚so viel’ Geld in einen neuen Buchautor zu stecken, wie die Publikumsverlage mit großem Namen. Selfpublisher sind schon gleich ‚gar nicht’ dazu in der Lage.

Also hier wie da: Ein hoher Einsatz und eine erstrebenswerte Belohnung.

Aber auch bei DSDS steht nicht nur der Erstplatzierte im Rampenlicht. Nein, auch etwa die Zweit- und Drittplatzierten gehen ihren Weg und können allein mit Musik ihr Geld verdienen, wenn sie das wollen.

Bei Sarturia® ist es ganz ähnlich. Wir haben für die fleißigen unserer Schützlinge Wege vorbereitet, mit denen sie binnen kurzer Frist weit mehr Geld verdienen, als ihre Tantiemen abwerfen können.

Ziel ist ganz klar, dass alle fleißigen Autoren im Laufe der Zeit genügend viel Geld zur Verfügung haben, um ihre aufgewerteten Manuskripte den Großverlagen – nun von einem professionellen Level aus – anbieten zu können. Die Chancen als Profi sind einfach höher.

Zurück zum Anfang:
Die Tore von Sarturia® stehen selbstverständlich ‚jedem’ offen. Man sollte sich jedoch zuallererst fragen: Will ich wirklich an die Spitze? Oder reicht es mir, wenn ich meinen Spaß habe, egal wie viele Bücher ich verkaufe?

Für die Letztgenannten sind die diversen Autorenforen und die Kleinverlage da draußen wahrscheinlich die richtige Alternative. Wer jedoch an die Spitze will, der findet nirgendwo mehr Unterstützung als unter den Fittichen der Helferriege unserer gemeinnützigen Institution, egal was die Kritiker da draußen sagen.

Sarturia® ist und bleibt etwas ganz Besonderes!

Dieter König

Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia® Autorenschule e.V.
Verleger Blog 20160829
Wo will ich hin …?

Im letzten Verleger Blog, Anfang des Monats – siehe weiter unten – nahm ich Bezug auf die wissenschaftliche Studie von Silke Heinig (Siehe dort). Dieser Studie zufolge stellen sich – ganz grob gerechnet – 80% der in Deutschland ansässigen Verlage als Hobby-Verlage dar, die zu klein sind, um für ihre Umsätze Steuern abführen zu müssen.

Logisch, dass Verlage mit kleinen oder kleinsten Umsätzen kein Geld zur Verfügung haben, um das Buch eines ihrer Autoren wirksam bewerben zu können.

Heutzutage gibt es jedoch genügend Autoren, die damit zufrieden sind, wenn ihr Buch wenigstens gedruckt erscheint, ohne dass sie größere Kosten in Kauf nehmen müssen, wie sie bei „Print on demand“ oder „Druckkostenzuschussverlagen“ anfallen würden. Insofern kann es durchaus sein, dass diese Autoren bei Klein- und Kleinstverlagen sehr gut aufgehoben sind. Sie dürfen nur nicht zuviel erwarten.

Verlage, die tatsächlich in der Lage sind, ein Buchprojekt wirkungsvoll zu bewerben, die spielen in einer ganz anderen Liga. Wer also die Idee hat, erfolgreicher Schriftsteller werden zu wollen, der muss sich demnach gut überlegen, ‚wo‘ er sich und sein Manuskript vorstellen will.

Reicht es bei Kleinverlagen meist, ein selbst überarbeitetes Rohmanuskript einzureichen, so sind die größeren Verlage wesentlich kritischer. Man sollte sich – ehe man einreicht – einen erfahrenen Lektor leisten, der in der Lage ist, aus einem Rohmanuskript ein elegant zu lesendes Kunstwerk zu fabrizieren. Schließlich verlangt er auch eine Menge Geld für seine Arbeit. Aber erst mit einem gewissenhaft überarbeiteten Skript hat man eine Chance bei etablierten Verlagen.

Nun ist es aber längst nicht gesagt, dass einer der etablierten Verlage willens oder auch nur in der Lage ist, sein Kapital in das allererste Buch eines Schriftstellers zu stecken. Das Risiko ist einfach zu groß.

Aus den Webinaren des „Börsenverein für den deutschen Buchhandel“ kann man herauslesen, dass im Verlagswesen wohl ein paar hundert durchschnittliche Werke von einem einzigen Bestseller finanziert werden. Das heißt im Klartext: Nur mit sehr viel Glück ist man im Normalfall ausgerechnet derjenige, für dessen literarisches Werk der Großteil des Werbebudgets ausgegeben wird.

Aber ‚wenn’ das der Fall ist, dann kann man sich mit Fug und Recht zu den erfolgreichen Autoren zählen.

Nun taucht natürlich die Frage auf: Unterziehe ich mich diesem Kampf, um mich gegen die vielen Konkurrenten durchzusetzen, oder reicht es mir, wenn Bekannte, Verwandte und ein Dutzend anderer Leser mein Werk im Bücherregal stehen haben?

Der Kampf ist hart, daran besteht kein Zweifel. Aber es reicht nicht, wenn man eine eigene Homepage aufmacht und sein Buch bei Amazon und Co. anbietet. Jedermann kann sich die Statistiken selber zusammen googeln, wenn er nicht auf die irreführenden Angaben von Literatur-Gurus vertraut, die selber nicht in der Lage waren, ihr Werk bei einem der Großverlage unterzubringen.

Ich weiß, dass es nicht immer allzu freundlich aufgenommen wird, wenn irgendjemand die wahren Sachverhalte ins grelle Licht rückt. Ich kann da ein trauriges Lied davon singen. Aber ich habe mich nun mal der Unterstützung von erfolgshungrigen Autoren verschrieben, und da hat man eben Seitenhiebe von Leuten zu verkraften, die gerne ein anderes Licht auf die wahren Fakten werfen würden.

Aber wer von euch sich selber die Mühe macht und gewissenhaft recherchiert, der kommt zwangsläufig auf die gleichen Zahlen, die ich bei meinen Recherchen herausgefunden habe. Das Internet ist ja für jeden zugänglich …!

Laut der wissenschaftlichen Studie von Silke Heinig bleiben demnach gerade mal 6% aller Verlage übrig, die genügend Einnahmen erwirtschaften, um wirkungsvolle Werbung für ein Buchprojekt zu finanzieren, damit für euch als Autor wenigstens eine annehmbare Chance auf eine Platzierung in den Literatur-Charts besteht.

Man darf ja nicht nur den Umsatz der Verlage alleine betrachten. Man muss auch die Pacht fürs Verlagsgebäude mit einrechnen, die Löhne und Gehälter für die vielen Büromitarbeiter, die anfallenden Nebenkosten für Geräte und Büromaterial und natürlich die Entstehungskosten eines Buches, von denen die Druckkosten den Hauptanteil verschlingen.

Selbstverständlich will ein monetär orientierter Verlag möglichst auch einen Batzen Gewinn erwirtschaften, sowie der Verlegerfamilie einen schönen Lebensabend sichern. Was ‚dann’ noch übrig bleibt, wird für allgemeine Werbung und für die Verkaufsförderung ausgegeben. Und das ist bei Großverlagen ganz schön viel …!

Aber ‚einer’ der Posten in der Verkaufsförderung ist natürlich euer eigenes Buch, wenn es erst mal angenommen worden ist.

Wenn man sich mit den Recherchen über die oben gemachten Aussagen befasst, dann bekommt man schnell die Idee, wohin man eigentlich will.

Es ist nicht jedermanns Sache, sich so weit emporzuarbeiten, dass man einen besseren Eindruck bei den wichtigen Herausgebern hinterlässt als die zahlreichen Konkurrenten. Vielleicht ist es bequemer, sich mit den Verkaufszahlen zu begnügen, die man beispielsweise als Selfpublisher erzielen kann. Vielleicht stimmt es ja ‚doch’ dass man ‚ohne’ Verleger besser fährt. Das muss jeder für sich selber entscheiden.

Sarturia – als gemeinnützige Institution in seiner Gesamtheit – ist allein für aufstrebende Schriftsteller gemacht, die wissen, dass noch mehr in ihnen steckt und die den festen Willen haben, sich bei den Herausgebern der Riesen gut darzustellen.

Vergesst nicht: Ich persönlich habe es schon einmal gemacht, und ich werde es wieder tun. Dazu brauche ich aber euren ungeteilten Willen. Ich unterstütze nur Leute, die wirklich Spaß daran haben, an ihren Aufgaben zu wachsen. Und das ist – Gott sei Dank – die überwiegende Mehrheit.

Lasst es uns also angehen!
Sarturia ist und bleibt etwas ganz Besonderes!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160807
Die nackte Wahrheit

Eigentlich passiert es regelmäßig, dass neue Autoren zu mir kommen und mich rundheraus fragen, wo denn bei Sarturia der Haken sei. Und ich verstehe diese Leute sehr, sehr gut.

Ich brauche nur in den verschiedenen Autorenforen zu surfen, in den Blogs und Facebook-Auftritten, und da sehe ich ganz deutlich die Wurzel des Übels: Es kursieren dort Aussagen, die mit den vorherrschenden Tatsachen nicht das Geringste zu tun haben.

Das Fatale: Keiner von unseren Helfern kann den hoffnungsvollen Schreiberlingen da draußen auch nur einen Zipfel der Wahrheit näher bringen, ohne dass sie die Hölle entfesseln und einen sogenannten „Shitstorm“ über sich ergehen lassen müssen. Die Wahrheit will offensichtlich niemand hören.

Lasst mich deshalb hier nur ein paar Fakten aufzählen, denn es liegt mir fern, irgendjemand meine eigene Meinung aufzwingen zu wollen:

Untersuchen wir doch einfach mal die Umsätze von Selfpublishern, Kleinverlegern, Verlagen und Großverlagen, auch wenn die Zahlen von Bloggern und Meinungsführern manchmal sehr einseitig dargestellt werden. Doch ich halte den Großteil der Autoren für fähig, einen eigenen Blickwinkel zu finden und dann gänzlich eigene Schlüsse zu ziehen.

Die „Selfpublisher Bibel“ bildet zum Beispiel die Menge der Selfpublisher Bücher auf dem Markt gegenüber der Menge der Verlagsprodukte ab.

Quelle: https://bit.ly/2tZm5EQ

Daraus kann man entnehmen, dass tatsächlich recht viele Selfpublisher auf den Markt drängen. Allerdings habe ich nicht auf den ersten Blick herausfinden können, „wie viel Umsatz“ sie gegenüber den Autoren bei Großverlegern machen. Doch ich bin sicher, dass eingehende Recherchen auch ‚diese’ Zahlen zutage fördern.

Wunderschön abgebildet ist jedoch das Verhältnis der wenigen E-Books, die einen erfreulichen Marktanteil genießen, gegenüber dem Großteil jener, die sich nur zu wenigen Exemplaren oder gar nur vereinzelt verkaufen lassen. Ganz offensichtlich muss man die Statistiken nur richtig lesen können.

Ich hatte schon früher mal erwähnt, dass eines unserer Bücher, das monatelang bei Amazon knapp unter den Top100 platziert war, insgesamt kaum mehr als 100 Verkäufe pro Monat generierte. Das entlarvt so manche Schätzungen im Internet als profanes „Schönreden“.

Die Angabe in der „Selfpublisher Bibel“, dass ein Top100 Selfpublisher bei Amazon im Schnitt 500 Euro am Tag einnimmt, halte ich schlicht für einen Druckfehler. Denn dann hätte jeder dieser hundert Autoren 182.500 Euro Jahreseinnahmen zu verzeichnen. (Das übersteigt bei Weitem das Jahressalär eines durchschnittlichen EU-Abgeordenten.) Zusammen würden sie also wenigstens 18,25 Millionen Euro Marktanteil erwirtschaften. Und das wage ich nun doch einfach mal anzuzweifeln.

Hundert verkaufte E-Books pro Monat ist praktisch nur ein Nasenwasser. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Vergleich mit unserem Printbook-Umsatz, der schon um Etliches größer ist. Und Sarturia ist keiner der Verlage, wie man sie zuhauf im Internet findet, und die zum Teil recht aggressiv um Autoren werben. Sarturia ist schlicht und einfach ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in deutschsprachigen Ländern.

Das wäre denn auch die passende Überleitung zu den interessanten Umsätzen der Klein- und Kleinstverlage:

Folgende Daten sind der wissenschaftlichen Studie von Silke Heinig entnommen:

Quelle: https://bit.ly/2tY8CNz

In Ihrem Beispiel ermittelte sie ein Verhältnis von 17.235 an herstellenden buchhändlerischen Unternehmen, während die amtlichen Umsatzsteuerstatistiken in der gleichen Zeit insgesamt nur 3.708 steuerpflichtige Verlage erfassen. (Die Steuerpflicht gilt erst ab einem Mindestumsatz von 16.617 Euro)

Wer also rechnen kann, der findet die überwiegende Mehrzahl, also 13.527 Klein- und Kleinstverleger mit einem Umsatz unter 16.617 Euro. Das heißt im Klartext: Nur jeder fünfte Verleger – darunter natürlich die Riesen der Großverlage – setzt mehr als 16.617 Euro um. (Die Ausgangszahlen mögen natürlich von Jahr zu Jahr etwas schwanken)

Und nun die bescheidene Frage: Wer von den Selfpublishern und wer von den Verlagen ist denn überhaupt in der Lage, genügend Werbung in ein Buch oder in einen aufstrebenden Schriftsteller zu investieren?

Betrachten wir es mal ‚so’: Ein Verlag, der mit – sagen wir – 20.000 Euro Printbook-Umsatz bereits zu den steuerpflichtigen Verlagen gehört, vertreibt seine Bücher üblicherweise über Amazon oder meinetwegen auch über Libri. Als offizielle Mitesser kassieren diese Zwischenhändler rund die Hälfte seines Umsatzes. Bleiben also noch 10.000 Euro übrig. Davon rechnen wir allein bei der anfallenden Größenordnung an Druckkosten im besten Fall so über den Daumen etwa 6.000 oder 7.000 Euro. Bleiben also allerhöchstens 4.000 Euro im Jahr übrig.

Falls er als Verleger alles Zusammenhängende selber erledigen könnte und keine weiteren Unkosten produzierte, dann hätte er pro Monat für sich und seine Lieben etwa 333 Eurolinge verdient. Brutto wohlgemerkt. Und dabei zählt er praktisch schon zur Elite der aufgeführten 17.235 Verlage.

Werbung für seine Schützlinge? Woher nehmen und nicht stehlen …?

Oben genannter Studie ist deshalb auch die folgende Statistik entnommen, welche das Verhältnis der Anzahl der betreffenden Verlage zu ihren Umsätzen im erfassten Zeitraum darstellt:

Summe aller Verlage 3.708 = 100%

Umsatz – Anzahl – Prozentanteil:
Kleiner als 50 000 Euro – 820 = 22,0%
50 000 – 100 000 Euro – 613 = 16,5%
100 000 – 250 000 Euro – 753 = 20,3%
250 000 – 500 000 Euro – 439 = 11,8%
500 000 – 1 Mio. Euro – 356 = 9,6%
1 Mio. – 2 Mio. Euro – 241 = 6,5%

Höhere Umsätze haben nur die Groß- und Publikumsverlage, wie beispielsweise die bekannten Random House Töchter.

Wenn man weiß, dass ein Messeauftritt im Minimum 5.000 Euro verschlingt – in der Praxis jedoch eher 50.000 oder gar mehrere 100.000 – dann kann sich jeder selber ausrechnen, ab welchem Jahresumsatz ein Verlag wohl genug Geld zur Verfügung haben kann, um aus einem guten Schriftsteller einen Bestseller-Autor zu machen.

Eine Anzeige bei Libri oder den entsprechenden Medien schlägt nämlich ebenfalls mit 1.200 oder manchmal gar mit 7.000 Euro zu Buche. (Siehe Anzeigenwerbung der entsprechenden Medien) Dies nur, falls ein Selfpublisher auf die Idee kommen sollte, seine eigene Werbung finanzieren zu wollen.

Und damit weiß man natürlich auch, warum die Herausgeber der relevanten Verlage so wählerisch mit ihren Nachwuchsautoren sind.

Für uns aufstrebende Autoren stellt sich somit die Frage: Lassen wir’s gut sein und begnügen wir uns damit, von den Bekannten und Verwandten gelesen zu werden, oder legen wir uns ins Zeug, um mit jenen Autoren mithalten zu können, welche trotz allem in der Lage waren, ihre Chance zu nutzen?

Nein, es genügt nicht, in fremden Foren und Facebook-Auftritten verbal über die Konkurrenten herzufallen. Damit gewinnt man keinen Blumentopf. Nein, es ist im Gegenteil bitter notwendig, sich wirklich griffige Argumente anzueignen, um einen der wirklich wichtigen Herausgeber für sich einnehmen zu können.

Mit diesen Fakten im Hinterkopf wisst ihr nun auch, warum Sarturia euch die Gelegenheit gibt, das komplette Buchgeschäft, von vorne bis hinten, mit allen Höhen und Tiefen kennenzulernen. Ich bin nämlich sicher, dass ein erfolgreicher Herausgeber und Lektor mit ausreichend Erfahrung und einem guten Buch unter dem Arm wesentlich bessere Chancen hat, als jemand der mit den Ratschlägen aus Foren und Blogs versucht, einen Herausgeber bei einer Random House Tochter zu überzeugen.

Wir hier bei Sarturia arbeiten praktisch Tag und Nacht sehr hart daran, dass ihr gewinnt. Wir wollen gerne wieder mal einen unserer Schützlinge wirklich gut untergebracht wissen!

Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule

Verleger Blog 20160716
Realität und Versprechungen

„Ich brauche keinen Verlag“, sagte mir einer der angehenden Autoren. „Ich kann das alles selber machen.“ Er nahm dabei Bezug auf die Werbetexte von BoD, CreateSpace und diversen anderen Plattformen.
„Ja“, antwortete ich, „das stimmt: Du kannst das tatsächlich alles selber machen. Ja und dann …?“

Ich mache es kurz: Ich unterlag in der darauf folgenden Argumentation, und der Autor ‚ging’ mit dem Gefühl, ‚recht behalten’ zu haben.

Eine Weile später tauchte er in der Autorenliste eines der Buchverlage auf, die in der Werbung nach Autoren suchen, und ich wollte wissen, wie es ihm denn so ergangen sei. Und so erfuhr ich, dass er sich doch wieder an einen Verlag gewandt habe, „weil das Selfpublishing nicht genug abgeworfen hat“.

Vor Kurzem begegnete ich ihm in einem der Schreibforen, in welchem er nun wiederum Tipps für Selfpublisher gab, eben so, wie es auch andere tun. Auf meine Frage ‚nach dem erneuten Gesinnungswechsel’ sagte er mir, man müsse als Schriftsteller flexibel bleiben. Und seither habe ich nichts mehr von ihm gehört.

Sarturia betreibt selber ein Schriftsteller-Forum. Im Gegensatz zu den ‚offenen’ Foren da draußen ist dies jedoch ein Forum für ‚erfolgshungrige’ Autoren. Neben dem Selfpublisher-Bereich für Einsteiger, pflegen wir vor allem den Informations- und Diskussionsbereich für Autoren, die ‚mehr’ wollen, als nur ihre Freunde mit Büchern zu beliefern. Wir bieten bekanntlich Möglichkeiten an, über die ein Schriftsteller Erfahrung mit der Publikation von literarischen Werken sammeln und sich professionell weiterentwickeln kann, damit er eines Tages fähig ist, mit den Herausgebern der großen Publikumsverlage auf Augenhöhe zu verhandeln.

Dabei lernt er vor allem, ‚Realität und Versprechungen’ auseinanderzuhalten. Und diese Fähigkeit halte ich persönlich für ‚die wichtigste’ in diesem Business. Denn wer sich auf falsche Versprechungen einlässt, der kommt nie irgendwo an.

Meine eigene, ganz persönliche Meinung kommt vor allem in einem offenen Brief an eine Autorin zur Geltung, die uns einen Tipp zur Verfügung gestellt hat, wofür ich mich natürlich aufrichtig bedanke!

Die Antwort darauf fiel mir nicht gerade leicht, und sie benötigte vieler Worte, aber ich glaube, es ist eine gute Idee, wenn ich sie euch allen auszugsweise zur Verfügung stelle. Sie beleuchtet nämlich recht gut einige Aspekte zwischen ‚Realität und Versprechungen’:

AUSZUG:
Der Punkt ist jedoch folgender:
Libri, als Großhändler, der rund die Hälfte des Verkaufspreises deines Buches einstreicht, tut zunächst mal ‚gar nix‘! Du musst selber für dich und dein Buch Werbung machen. Eine entsprechende Anzeige über Libri kostet dich meist mehrere tausend Euros. Eine einzige Anzeige …! Zwei kosten natürlich das Doppelte. So: Und nun rechne mal bitte aus, wie viele Bücher du verkaufen musst, um regelmäßig Anzeigen beim Buchhandel lancieren zu können.

Das gleiche Problem haben die Verlage und Kleinverlage da draußen auch. Aber sie verschweigen die Krux: Ihr knappes Budget erlaubt ihnen genauso wenig Luftsprünge wie uns. Die Folge: Sie verkaufen auch nicht viel mehr Bücher als wir hier bei Sarturia. Deshalb müssen sie auch ihr Geld ‚an den Autoren‘ verdienen. No way out!

Man braucht nur mit offenen Augen das Internet zu durchforschen, dann findet man heraus: Wer in der Lage sein will, einen Bestseller auf den Markt zu bringen, der muss fähig sein, tief in die Taschen zu greifen. Sehr tief. Und es ist kein Geheimnis, dass dieser eine Bestseller-Autor hundert ’schwächere‘ Autoren finanziert. Du stöberst gerne im Internet, also kannst du dir auch die entsprechenden Berichte ‚ergoogeln‘.

Ich mag meine Autoren nicht belügen: Ohne ein millionenschweres Polster wird es uns nicht gelingen, Anschluss an die Großverlage zu finden. Und das gelingt auch den diversen Verlagen da draußen nicht. Und genau deshalb findest du so viele Anzeigen in den Google-Ergebnissen: „Verlag sucht Autoren“.

Großverlage wirst du nicht unter diesen Anzeigen finden. Denn die sind alle heillos überlaufen.

Ich hab’s schon im facebook und im Verleger-Blog geschrieben: Zwischen Verlagen und Großverlagen gibt es eine gewaltige Lücke. Sie ist ganz schön groß, und du kannst sie nur überbrücken, wenn du einen der ‚allmächtigen’ Herausgeber an dir interessierst.

Bist du berühmt wie Dieter Bohlen, dann hast du’s einfach. Du rufst an, sagst denen, ‚was‘ du veröffentlicht haben möchtest und handelst an Tantiemen ein paar Prozent ‚mehr als üblich‘ heraus. Die suchen dann auch den passenden Ghostwriter für dich.

Bist du NICHT berühmt, dann musst du dir sehr genau überlegen, wie du den Allmächtigen da oben klar machen willst, dass gerade ‚du‘ in der Lage bist, dem Verlag die investierten Gelder zurück zu erwirtschaften und dazu noch einen satten Gewinn. Die Herrschaften glauben nämlich nicht alles. Du musst deinen Vortrag schon ‚haltbar‘ begründen können.

Ich führe immer wieder das Beispiel des damals fünfzehnjährigen Paolini an, der sein Skript zunächst im Verlag der Eltern publizierte. Im darauffolgenden Jahr hat er dann so – was weiß ich – an die 150 Lesungen oder mehr gehalten und dabei an die 5.000 Bücher verkauft. Wenn du es genauer wissen willst, kannst du es im Internet nachrecherchieren.

Also wenn man mit ’solchen‘ Daten und Fakten bei einer Random-House-Tochter auftaucht, dann nimmt es mich nicht Wunder, wenn der Herausgeber ‚zuschlägt‘ wie es bei Paolini der Fall war. Jeder Interessierte kennt das Ergebnis: Mehrere Bände von ERAGON und mindestens eine Verfilmung.

Aber glaub‘ nicht, dass Lieschen Müller so etwas erreicht hätte, wenn sie bei Amazon gerade mal 100 E-Books verkauft hat.

Klare Aussage: Entweder gebt ihr euch mit zehn oder hundert oder gar im Extremfall tausend verkauften Büchern zufrieden, egal was ihr anstellt, um berühmt zu werden, oder ihr überzeugt einen der knallharten Herausgeber der Großverlage und erfüllt seine Forderungen und Wünsche.

Ich kann das deshalb so genau sagen, weil ich diesen Weg erfolgreich gegangen bin.

Außerdem schaue ich mir all die Versprechungen da draußen ganz genau an und vergleiche sie mit den Fakten. So weiß ich zum Beispiel, dass wir mit einer Platzierung knapp unter den Top100 bei Amazon kaum mehr als 150 E-Books verkauft haben; ein Autor ‚verhungert‘ dabei.

Tja. WAS für ein ‚gewaltiger‘ Unterschied zu verlagsgebundenen Bestseller-Autoren …! 🙂 🙂 🙂

Informiere dich bitte selber über die tatsächlichen Gegebenheiten hinter all den lockenden Versprechungen. Aber bitte mit offenen Augen. Das ist durchaus möglich. Und dann denke an meine Worte: Es gibt nur einen einzigen Weg, und der führt über die allmächtigen Herausgeber.

Weißt du nun, warum ich immer wieder predige, dass du dich nach und nach professionell aufstellen sollst? Ich möchte gerne haben, dass einer der Herausgeber anerkennend zu dir sagt. „Also wenn das ’sooo‘ ist …“
ENDE AUSZUG

Man kann es durchaus so machen wie Ernest Hemingway, der sich – seinen Worten zufolge – nicht scheute, vierzig Verlage abzuklappern. Es ist aber nicht sicher, dass man dann genauso ‚angenommen’ wird wie einst Hemingway. Aber ich möchte diesen aufwendigen Weg durchaus nicht ‚kleinreden’.

Andererseits haben wir bei Sarturia eine stabile Erfolgsleiter gebaut, bei deren Erklettern unsere Schützlinge nicht allein auf ihre mageren Tantiemen angewiesen sind. Sie können sich nach und nach ein Grundeinkommen ‚zusammenbasteln’, das sich aus dem Autorenrabatt beim Verkauf von Büchern auf Lesungen und der Partner-Provision beim Verkauf der Bücher über die eigene Homepage zusammensetzt. Sie können sich auch als Helfer einbringen und sich ein paar Euro zusätzlich verdienen, während sie sich weiterbilden und ihre Vita aufwerten. Und es gibt Veranstaltungen, von denen sie durchaus ihren gesamten Unterhalt bestreiten können, während ihre Vita sich füllt und im Laufe der Zeit ‚mehr’ hermacht als die Vita der Konkurrenten.

Aber das kann man nur verstehen, wenn man sich umfassend informiert und sich auch energisch darum kümmert.

Wir kennen das ja alle: „Ohne Fleiß kein Preis!“

Ganz liebe Grüße
Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Fördervereins Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 2016061
Was ‚zu sagen haben’ …!

Es tut mir leid, meine lieben Freunde, aber ich stelle fest, dass ich der derzeitigen Literatur-Szene nicht wirklich ‚etwas abgewinnen’ kann. Ich meine, ich kann mich kreuz und quer durch die Neuerscheinungen der Klein- und Großverlage und vor allem durch die Selfpublisher-Szene lesen, ich finde nicht wirklich etwas, dass mein Herz berührt und mich aufrüttelt. Auch die ‚sneak peeks’ bei „Harry Potter“ und „Fifty Shades of Gray“ haben mich nicht wirklich veranlasst, aus meinem Lesestuhl zu springen und mich mit jemandem ernstlich darüber zu unterhalten. Das, liebe Freunde, ist mir zum letzten Mal beispielsweise bei „Sieben Windstärken“ oder bei „Im Tiefflug über die Milchstraße“ passiert. Unsere Herausgeber und Coaches werden es bestätigen: Über den Inhalt dieser beiden Bücher ‚musste’ ich einfach schwärmen.

Nein, das soll keine Schleichwerbung sein. Entweder man mag die Bücher oder man mag sie nicht. Was ich stattdessen damit sagen will: Es gibt durchaus Literatur, über die es sich zu sprechen lohnt. Und nun die entscheidende Frage: Warum gibt es nicht ‚mehr’ davon?

Lasst es mich ‚so’ ausdrücken: Sex, Drugs, Rock’n’Roll oder auch Fantasy-Geschichten und Horror-Schinken lassen sich leidlich gut verkaufen. Aber es gibt derzeit ‚kein’ Buch, das man den Verkäufern ganz ohne die Werbemillionen der Großverlage aus den Händen reißen würde.

Sind wir denn schon ‚so satt’, dass wir nichts mehr zu sagen haben? Oder lohnt es sich einfach nicht, die Stimme gegen die herrschenden Missstände und Ungerechtigkeiten zu erheben? Oder ist es gar den herrschenden Schichten gelungen, uns ganz einfach den Schneid abzukaufen, damit sich niemand mehr was zu sagen traut?

Nehmen wir die Musik-Szene längst vergangener Zeiten: Ich habe seinerzeit die Protestwelle miterlebt. Ich bin nächtelang vor dem Plattenspieler gesessen, damit ich einen Zugang zu den Texten von Leuten wie Bob Dylan bekommen habe. Aufmüpfig, eigenwillig, mitreißend, so spien die Bands ihre Wahrheit unter die Zuschauer, denn sie ‚hatten was zu sagen“.

Nun habe ich als Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Vereins Sarturia Autorenschule e.V. zwölf Jahre lang darum gekämpft, unseren Schützlingen beizubringen, was man beim Schreiben ‚nicht’ tun darf. Und wir haben aufgrund unserer Anstrengungen wirklich tolle Bücher über die Theken der Buchhändler gebracht. Nun ist es meiner Meinung nach an der Zeit, einem Herzenswunsch nachzugeben: Ich möchte – parallel zu unseren gemeinschaftlichen Anstrengungen als Autorenschule – gerne Bücher von Leuten veröffentlichen, die ‚etwas zu sagen haben’.

Es ist mir als Mitglied unserer Gesellschaft dabei vor allem wichtig, dass wir als Menschen wach bleiben, dass wir versuchen, unsere Geschicke selbst zu bestimmen, auch wenn wir es vordergründig nur indirekt über die Wahlbeteiligung zuwege bringen. Aber wir können zumindest unsere eigene Meinung haben und sie anderen Menschen mitteilen; verbal und natürlich in gedruckten Büchern.

Wir können uns sogar in Szenenlokalen und Buchshops zusammensetzen und lesen oder auch unsere Gedanken austauschen. Die Zentrale von Sarturia ist inzwischen solch eine Lokalität; wir gehen Bier holen sobald Besuch kommt. Und bald werden wir eine größere Location zur Verfügung haben, in der wir uns regelmäßig treffen und diskutieren können.

Warum ich das hier schreibe?

Nun, Sarturia ist inzwischen groß genug, sodass wir hin und wieder ohne Bedenken aufstrebenden Schriftstellern eine kostenlose Buchveröffentlichung zusagen können. Einzige Voraussetzung: ‚Sie haben was zu sagen’. Wenn sie mich, unsere Coaches und Lektoren, vor allem aber unsere Herausgeber mit ihrem Manuskript so sehr anspricht, dass wir nicht anders können, als über den Inhalt zu diskutieren, dann schauen wir, dass wir dieses Werk ohne vieler Worte druckfähig bekommen und es weltweit verfügbar machen. Vollkommen kostenlos für den Autor.

Mehr noch: Wir versuchen darüber hinaus das Werk des Verfassers als Türöffner bei den bekannten Großverlagen zu verwenden. Vergesst bitte nicht, dass dies sowieso unserem erklärten Ziel entspricht: Wir wollen endlich wieder einen Schützling aus unserer Mitte bei einem Großverlag untergebracht wissen.

Und vielleicht erschaffen wir mit unserer Unterstützung jener Autoren, ‚die etwas zu sagen haben’, eine ganz neue Kult-Szene: „Das Zentrum der neuen Literatur“, gewissermaßen. Positive Veränderungen geschehen nämlich nicht von alleine. Sie brauchen einen Kern, an dem die verschiedenen Ansichten kondensieren können. Sie brauchen Bücher, welche die Mitmenschen anrühren und wachrütteln.

In Wirklichkeit ist es gar nicht so wichtig, wie viel Geld man mit seinen Büchern verdient. Viel wichtiger ist die Frage, wie viel wir unseren Lesern und Mitmenschen auf ihrem Lebensweg mitgeben. Schließlich sind ‚wir’ die Gesellschaft, und die Gesellschaft sind ‚wir’.

Sarturia trachtet auf jeden Fall danach, das „Zentrum der neuen Literatur“ zu werden, und dazu brauchen wir euch: ‚Autoren, die etwas zu sagen haben’.

Lasst es uns angehen!

Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand, gemeinnütziger Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160606
Bindungsfrist und Bindungsangst

Hin und wieder taucht jemand bei den Kleinverlagen – und naturgemäß auch beim Förderverein Sarturia Autorenschule e.V. – auf, mit der Angst, er müsse komplett seine Rechte abgeben und wäre ein Leben lang an den Verlag gebunden.

Was ist da schief gelaufen?

Nun, es gibt tatsächlich Leute, die orientieren sich an der Meinung anderer, ohne diese Meinungen auch nur im Geringsten zu hinterfragen oder sonst wie zu überprüfen. Heraus kommt naturgemäß Nonsens, obwohl es heutzutage recht einfach ist, sich eine fundierte persönliche Meinung zu bilden.

Wenn ich etwas über Äpfel erfahren will, dann darf ich nicht auf jemanden hören, der Äpfel nicht mag, sondern ich muss mich um jemanden bemühen, der Fachmann ist und demgemäß viel mit Äpfeln zu tun hat.

Wenn ich heute die ungeschminkte Meinung von Leuten lesen will, dann brauche ich nur zu googeln. Aber ich muss mir gewiss sein, dass ich achtzig oder neunzig Prozent der geäußerten Meinungen einfach zu überlesen habe, weil sie gerade mal für den Mülleimer taugen. Aus den restlichen zehn oder zwanzig Prozent extrahiere ich dann das, was ich gerne wissen möchte.

Das geht aber nicht, ohne dass ich die Quellen der Meinungen intelligent bewerte. Das heißt, ich muss herausfinden, wie kompetent derjenige ist, dessen Meinung ich da lese. Und erst dann kann ich die übrig gebliebenen Meinungen gewichten und einsortieren. Übrig bleibt das Für und wieder der Ansichten, von Menschen, auf deren Meinung ich nun tatsächlich Wert lege.

Selbst wenn meine persönlichen Freunde mir Ratschläge erteilen, so bin ich mir bewusst, dass auch deren Meinungen persönlich gefärbt sind – es geht ja gar nicht anders – und deshalb lasse ich mir in der Praxis auf jeden Fall zeigen, ‚woher’ meine Freunde ihre Informationen bezogen haben.

Auf diese oder ähnliche Weise erarbeite ich mir stets eine gesunde Entscheidungsgrundlage und vermeide das Risiko auf jemanden zu hören, der später im „Worst Case“ ein dummes Gesicht macht und betroffen äußert: „Das habe ich echt nicht wissen können, ich hab’s ja nur gut gemeint!“

Oder glaubt jemand, dass Sarturia als Gemeinschaftsprojekt ‚deshalb’ so erfolgreich geworden ist, weil ich auf andere Leute gehört hätte? Oder weil sich die Mitstreiter auf die Werbeaussagen der Selfpublisher-Plattformen verlassen hätten? Oder weil unsere Autoren sich von erfolglosen Schriftstellern hätten sagen lassen, wie das Geschäft geht?

Nein liebe Freunde, man muss schon ein bisschen intelligenter an die Sache herangehen. Suche ich einen Verleger, der mich weiterbringen soll, so sollte diese Person zum Beispiel zuerst selber jede Menge Bücher geschrieben und erfolgreich verkauft haben. Suche ich Ansprechpartner, die mir helfen, mein Manuskript aufzuwerten, so wende ich mich doch logischerweise an jemanden, der das tagtäglich tut, und höre nicht einfach auf Kollegen, die selber nur zwanzig E-Books verkauft haben. Suche ich jemanden, der mir Auskunft über einen Verlag oder über eine Autorenschule geben soll, dann frage ich nicht diejenigen, die dort wieder rausgeflogen sind, sondern diejenigen, die es geschafft haben, ‚drin’ zu bleiben und eifrig an ihrer Karriere basteln. Oder etwa nicht?

Es ist meine ganz persönliche Angelegenheit, zu entscheiden, wen ich frage, wenn ich die Ameisen auf meiner Terrasse loswerden will. Ich kann einerseits die Prospekte der Chemiefritzen studieren, oder ich kann mich andererseits auf jenen Seiten tummeln, die naturverträgliche Hausmittelchen anpreisen. Und wenn es dann funktioniert hat, dann habe ich mir meine eigene, ganz persönliche Meinung erarbeitet.

Sooo funktioniert das ‚wahre’ Leben.

Ich meine, ich kann natürlich auch auf andere Art und Weise alt werden. Aber tief im Innern weiß ich dann, was ich hätte besser machen sollen; vergesst nicht, ich war selber auch mal jung …!

Aber stellt euch nur mal vor, eine Selfpublisher Plattform würde damit werben, dass ihr als Autoren keinen Verlag braucht. Sie würden euch sogar vor den Verträgen und Bindungsfristen warnen, weil sie schon vielen Autoren zum Verhängnis geworden seien. Sie würden euch irgendjemanden vorstellen, der – ganz ohne Verlag – auf Platz eins der E-Book-Charts gelangt wäre. Wie würdet ihr diese Aussagen bewerten? Wären sie wirklich nützlich für euch?

Ich kann euch nicht sagen, wie ihr es bewerten sollt. Aber ich kann euch sagen, was ich persönlich in diesem Fall machen würde: Ich würde mir anschauen, welchen Erfolg die E-Book-Stars tatsächlich haben und ihn vergleichen mit dem Erfolg, den die Stars mit Verlagsbindung haben. Dann würde ich jene Autoren interviewen, die mir besonders interessant erscheinen, um eine gültige Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Gut, ich bin schon länger im Geschäft und habe ganz andere Kontakte als ein Anfänger. Aber auch Anfänger können sich durch den Meinungsdschungel durchgraben: Wozu gibt es denn Messen? Dort kann man sich Autogramme von seinen Lieblingsstars geben lassen und so ganz nebenbei auch noch seine zurechtgelegten Fragen losballern.

Und siehe da. Die Antworten unterscheiden sich ganz gewaltig von jenen, die man in den diversen Autorenforen bekommt, die man im Internet zuhauf findet.

Man muss nur mehrere dieser Stars anhören. Dabei erfährt man vielleicht, dass man von einem Verlag oder von einem Förderverein eine ganz andere Unterstützung erwarten kann als von Amateuren, die sich gegenseitig Ratschläge geben. Man erfährt auch, wie viel Geld und wie viel Herzblut in die Förderung eines vielversprechenden Autoren gesteckt werden müssen, wenn es ‚was werden’ soll. Und auf einmal versteht man, warum die Bindungsfrist notwendig ist, denn ein Verlag will seine Investitionen wieder zurückhaben und darüber hinaus ein bisschen ‚mehr’, sonst kann er seine Arbeit nicht machen.

Man erfährt aber auch etwas über Fußangeln und Fallen und über die Chancen, die man bei BoD oder CreateSpace oder im Selbstverlag zu erwarten hat. Klarer Fall: Wissen ist Macht.

Oder glaubt ihr, dass ihr von jemandem gute Ratschläge erwarten könnt, der aus übertriebener Besorgnis Verlage ablehnt und stattdessen Ratschläge von Lieschen Müller weitergibt, die gerade mal hundertfünfzig E-Books verkauft und zwanzig gedruckte Bücher verschenkt hat, oder weniger?

Nein, liebe Freunde. Wer in der Lage ist, seine Zukunft korrekt zu planen, der weiß, dass es tausend Wege gibt, die ihn immer weiter vom Ziel wegbringen. Dass es aber auch ein paar gut befestigte Straßen gibt, von denen aus man sein Ziel von Anfang an im Blickfeld haben kann.

Man muss natürlich die Fähigkeit besitzen die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gegeneinander abzuwägen, um sich selbst einen wirklich begehbaren Weg zu bereiten. Aber ich kann euch ganz genau berichten, wie ich selbst zum erfolgreichen Wirtschaftsautor und schließlich zum Man muss vor allem wissen, ‚wohin’ man will und man muss von sich selbst überzeugt sein, dass man in der Lage ist, auftauchende Hindernisse zu überwinden, ohne an ihnen zu scheitern. Und man muss im richtigen Augenblick das Eine tun und das Andere lassen können, je nachdem.

Nur wer wirklich ‚weiß’ dass seine Angebetete genau die Richtige ist, mit der er sein Leben verbringen will, der wird auch zu jeder Zeit die richtigen Entscheidungen treffen. Da bin ich mir bei anderen Zeitgenossen natürlich überhaupt nicht sicher. Und bekanntermaßen weiß man erst was man hätte haben können, wenn man es verloren hat.

Ich kann euch natürlich nicht garantieren, dass euch der richtige Weg auch wirklich ans Ziel bringt. Dazu gehört – trotz allem – auch eine gesunde Portion Durchhaltevermögen.Aber ich kann euch ganz genau berichten, wie ich selbst zum erfolgreichen Wirtschaftsautor und schließlich zum Gründer von Sarturia geworden bin.

Besucht mich im Forum und stellt eure Fragen!

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand, Förderverein Sarturia Autorenschule e. V.

Verleger Blog 20160526
Verlags-Hopping

Es stimmt schon: Bei den großen Publikumsverlagen braucht man es in der Regel gar nicht erst zu versuchen, weil die eh nur sehr selten jemanden nehmen und publizieren.

Was aber ist mit den Ausschreibungen der Kleinverlage, die sich bisher am Markt halten konnten? Lohnt es sich da nicht, immer wieder mal teilzunehmen, um hin und wieder einen neuen Eintrag in der Vita vorweisen zu können?

Dagegen ist im Prinzip überhaupt nichts einzuwenden. Man muss nur wissen, dass die kleineren Verlage nur ein begrenztes Werbebudget haben, das bei manchen der Publizisten eindeutig gegen null geht. Oder wie will man sich erklären, dass man in den AGB zum Beispiel lesen kann: „Die Auflage ist jeweils auf fünfzig Exemplare begrenzt“?

Nein, liebe Freunde, ich halte das für durchaus in Ordnung. Unsere ersten Auflagen, vor nunmehr rund zehn Jahren, waren auch nicht wesentlich höher. Das hat sich inzwischen natürlich gewandelt. Wichtig ist nur zu wissen, dass man erst dann eine wahrnehmbare Präsenz und eine sinnvolle Tantiemenausschüttung erreichen kann, wenn der Verleger groß genug ist, um ordentlich Geld für eure Förderung in die Hand zu nehmen.

Wie man sieht, klafft da eine Riesen-Lücke, über die man auf normalem Weg wohl kaum springen kann. Deshalb boomt auch das Geschäft mit den Selfpublishern, die aber ebenfalls an dieser Lücke zu kauen haben.

Der Vorschlag von Sarturia ist deshalb ganz profan: Jeder, der es wirklich zu etwas bringen will und verstanden hat, wo das Problem liegt, der darf sich aufraffen und den Posten eines freiwilligen Helfers annehmen.

Der Vorteil: Er lernt das Literatur-Business von der Pieke auf kennen. Mehr noch: Wenn er fleißig ist, stehen ihm Tür und Tor offen, nach und nach ‚alles’ über das Literatur-Geschäft zu erfahren. Alte Weisheit: Wissen ist Macht! Und wer sich im Laufe der Zeit weit genug nach oben gearbeitet hat, der bekommt von mir persönlich ein Empfehlungsschreiben, das er den Herausgebern der Publikumsverlage unter die Nase halten kann.

Jeder von euch mag sich selber ausrechnen, wer ‚mehr’ Chancen hat, von einem erfahrenen Herausgeber ernst genommen zu werden: Lieschen Müller, die gerade ohne Anleitung ihren ersten Roman getippt hat, oder ein gestandener Buchautor, der in seinem Empfehlungsschreiben außer einer erfreulichen Vita auch noch einen Nachweis vorlegen kann, dass er als ausgezeichneter Lektor und Herausgeber so manches erfolgreiche Buch auf den Markt gebracht hat und sich deshalb ‚auf Augenhöhe’ mit seinem Gegenüber unterhalten kann?

Ohne Fleiß kein Preis! Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Aber betrachtet es doch einmal so, wie die Lehre des Kun- Fu: Wer sich bis in die Grade hinaufgearbeitet hat, dem bringt man automatisch gebührende Achtung entgegen. Denn jedermann respektiert die erbrachte Aufopferung und Hingabe eines Schülers, der es zum Meister gebracht hat.

Warum – um alles in der Welt – glaubt irgendjemand, dass es im Literatur-Business anders sein könnte?

Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160514
Selfpublisher

Das E-Book macht’s möglich. Man kann endlich sein mühsam getipptes und heiß geliebtes Werk einem breiten Publikum vorstellen. Und das Schöne daran: Man erhält prozentual gesehen ‚mehr’ Tantiemen, als je ein alteingesessener Verlag ausschütten würde.

Inzwischen kann man auch über Plattformen wie BoD oder CreateSpace eigene Werke ‚drucken’ lassen, sodass man auch was in der Hand hat.

Und man ist nicht allein. Das ganze Web ist voll von Ratschlägen, wie man es als Selfpublisher zu etwas bringen kann. Bei Amazon kann man ganze Bücher über dieses Thema downloaden. Jedes Buch enthält andere Tipps, die einem sagen, wie man sein Buch gestalten soll, damit man erfolgreich verkauft und möglichst hohe Tantiemen einstreichen kann.

Ich finde diese Wandlung des Marktgeschehens wirklich gut, genauso wie ich seinerzeit auch die Marktwandlung im Musikbusiness gut fand. Kreativität ist die größte Gabe, die der Mensch je erhalten hat, und man sollte sie keinesfalls einschränken.

Ich bin jedoch Realist genug, um mit offenen Augen Vorteile gegen Nachteile abwägen zu können. Für den einen mag die Wurst die bessere Wahl sein, während der andere zu Recht auf Salat schwört. Keines von beiden ist falsch. Und es scheint für Hobby-Autoren, die nicht unbedingt in die TopTen der ‚Spiegel Charts’ gelangen wollen, sicherlich die beste Wahl zu sein, ihr Talent einem breiten Publikum vorzustellen. Man kann praktisch ohne Kostenaufwand der ganzen Welt zeigen, dass man Fantasie hat. Fantasie und gute Ideen.

Allerdings sollte man schon ein bisschen ‚schreiben können’. Denn wie man sieht, gibt sich Amazon inzwischen nicht mehr mit ‚jedem’ Manuskript zufrieden. Und es bringt ja auch nichts, wenn der potenzielle Interessent schon bei der Vorschau die Stirn kraus zieht und lieber bei bekannteren Autoren nachschaut. Denn weltweit ‚anbieten’ zu können, bedeutet auch weltweit ‚verglichen’ zu werden.

Aber angenommen, unser Beispiel-Autor hat ein Literatur-Studium absolviert und weiß über Ringelnatz, Rilke und Heine Bescheid, sodass jeder Kritiker ihn mit Vorschusslorbeeren überhäuft, so hat er doch bessere Chancen. Oder?

Ich wage nicht zu widersprechen. Aber nach meinen Beobachtungen unterliegt er ‚dennoch’ demselben Wettbewerb, dem Susanne Müller unterliegt, die sich ihre Tipps in irgendeinem der zahlreichen Schriftstellerforen geholt hat.

Es ist der ‚geneigte Interessent’, der entscheidet, welches E-Book er gerne downloaden möchte und welches nicht.

Und diesbezüglich gibt es etwas Interessantes zu entdecken: Zur Zeit der Entstehung dieses Verleger Blogs belegte „Arthur C. Clarke“ mit „Rendezvous mit Rama“ Platz 9.429. Dieses Werk zählt zweifellos zu den absoluten Langzeit-Bestsellern. Mit seiner Platzierung hat der Schriftsteller posthum – ihr könnt es genauer recherchierten – rund 98% oder 99% der von Amazon angebotenen Bücher hinter sich gelassen.

Nun wissen wir hier aber von unserer allerersten Anthologie „Die Null Matrix“, dass sie nach ihrem Erscheinen auf Anhieb unter den Top Tausend rangierte. Das bedeutete im Endeffekt – trotz der Spitzenplatzierung – nicht mehr als ‚dreiundzwanzig’ bezahlte Downloads im Spitzenmonat.

Kommentar überflüssig!

Ich denke, jedermann kann sich selber ausrechnen, dass er sich davon nicht die Wurst auf dem Brot leisten kann. Anders natürlich die Riesen wie Amazon oder BoD und so weiter, denen es egal ist, wie gut euer Buch verkauft wird. Bei eineinhalb Millionen E-Books (Eigene Angabe von Amazon) kann man sich das Ergebnis leicht selber ausrechnen.

Ich meine, es gibt natürlich schon einen Grund, warum die Riesen den Autoren große Versprechungen machen: Mit Speck fängt man Mäuse. Deshalb sollte sich jeder Autor genau darüber informieren, ob und wie die ‚wirklichen’ Gegebenheiten mit seinen eigenen Zielen zusammenpassen. Will ich nur stolz auf mein eigenes E-Book verweisen können, dann ist es schlussendlich egal, welchen Erfolg ich mit meiner Publikation erziele. Will ich aber eines Tages als anerkannter Schriftsteller gelten und eventuell sogar von meinen Tantiemen ‚leben können’, dann lohnt sich sicherlich der Blick über den Tellerrand hinaus.

Denn selbst ‚Stephen King’ hat mit ‚The Plant’ einen Ausflug ins vielversprechende E-Book-Geschäft gewagt. https://de.wikipedia.org/wiki/The_Plant

Da er die Download-Idee jedoch aufgegeben hat, und weiterhin Verleger-Dienstleistungen in Anspruch nimmt, gehe ich davon aus, dass es dafür einen triftigen Grund gibt.

Ich bin selbst erfolgreicher Schriftsteller und kenne das Geschäft seit 1980 sehr genau. Ich musste mir auch erst die Sporen verdienen, ehe ich meine damals noch spärlichen Erfolge einem Verleger im Wirtschaftssektor auf den Tisch knallen konnte.

Ich weiß natürlich nicht, ‚wie knapp’ es damals ausging, aber es reichte glücklicherweise für eine Zusage aus, sodass ich in der Folge für die Größen der Wirtschaft und der Finanzdienstleistungsbranche Bücher schreiben durfte. Und dabei habe ich natürlich sehr viel gelernt!

Das ist auch der Grund, warum ich mir nicht gerne sagen lasse, dass man heutzutage ohne Fleiß, nur mit einem ‚überwältigend guten’ Manuskript, Bestsellerautor werden könne. Ich hege da so meine Zweifel.

Ihr wisst, dass ich seit nunmehr zwölf Jahren nichts anderes mehr tue, als vielversprechenden Autoren einen Weg zu ebnen, der sie Schritt für Schritt und Stufe für Stufe ihrem angestrebten Ziel näher bringt. Selbstverständlich lasse ich die Tipps, die da draußen so herumschwirren, völlig außer Acht und lege meinen Schützlingen nur die eigenen Erfahrungen ans Herz. Das halte ich für notwendig, denn auch die erfolgreichen meiner Schriftsteller-Kollegen bestätigen mir: „Ohne Fleiß kein Preis!“

Also stelle ich mir die beiden Alternativwege als total unterschiedliche Routen vor. Für einen Hobby-Autoren, der nur seinen Spaß haben will, rate ich gerne zum leichteren Weg. Einem aufstrebenden Schreiberling, der ‚mehr’ will, als auf ein eigenes E-Book bei Amazon zu verweisen rate ich, die Werbeslogans der Selfpublisher-Plattformen unbedingt kritischer zu betrachten. Die ganze ‚Strampelei‘ nützt nichts, wenn man den falschen Weg gewählt hat.

Das war übrigens der Grund für die Gründung von Sarturia. Das war der Grund für den Aufruf an Helfer, die verstanden haben, worum es geht. Und deshalb investieren wir alle hier unser Herzblut und unsere ganze Kraft. Wir bauen ein Gerüst, an dem sich die zielstrebigen und fleißigen unserer Autoren empor hangeln können, ins Licht. Wir möchten nämlich, dass ‚sie alle’ langfristig gewinnen.

Hier noch ein willkürlich ausgewähltes Zitat aus einer Kundenrezension des Bestsellers von Arthur C. Clarke, das mir ins Auge gesprungen ist und das ich euch nicht vorenthalten möchte:

ZITAT

Noch etwas zur Übersetzung: Ein paar Nachhilfestunden Deutsch und auch Sachunterricht täten ganz gut. Die sprachlichen und technischen Ausrutscher reißen einen doch immer wieder aus dem Lesevergnügen. Ein wenig mehr Sorgfalt hier und ich hätte gerne einen Stern mehr gegeben.

ENDE ZITAT

Und ‚das’ ist nun genau ‚das’, was ich jedem unserer neu einreichenden Schützlinge immer und immer wieder ans Herz lege: Es macht zwar Spaß, einfach drauflos zu schreiben, aber es macht noch weitaus ‚mehr’ Spaß, die Anerkennung seiner Leser zu erringen.

Aus vorgenannten Gründen bieten wir inzwischen beide Wege an: Den Weg über die Autorenschule oder auch die einfache Art, sich ein Buch drucken zu lassen, ohne große Sorge um die Zukunft; nur des Spaßes wegen.

Die erste Methode funktioniert bereits seit zwölf Jahren hervorragend. Die zweite Methode etablieren wir derzeit erst. Aber wir werden sie so gestalten, dass jedermann jederzeit ‚ernst’ machen und aus der Spaß-Sektion zu den aufstrebenden Autoren wechseln kann. Denn es ist wirklich befriedigend, wenn man schließlich sagen kann: „Ich bin anerkannter Buchautor …!“

Dieter König
Verleger und Zweiter Vorstand des gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160419
Literaturpreise!

Man stolpert immer wieder über sie und fragt sich manchmal, nach welchen Gesichtspunkten sie vergeben werden. Denn nicht immer kann man ihre Vergabe nachvollziehen. Aber jeder Autor hätte gerne einen.

Das ist auch gar nicht so verkehrt, denn ich glaube schon, dass die Herrschaften bei den Großverlagen einen Literaturpreis durch erhöhte Aufmerksamkeit honorieren. Das ist natürlich nur eine ganz persönliche Annahme, aber ich selber würde einen Literaturpreis in meiner Beurteilung eines Schriftstellers berücksichtigen.

Wir wissen jedoch alle, dass es nicht so leicht ist, einen Literaturpreis zu ergattern. Meist erfährt man erst durch die Medien, dass irgendwo wieder mal ein Preis verliehen worden ist. Aber im Nachhinein nützt das nicht sehr viel.

Eine Lösung wäre es natürlich, im Sarturia-Autoren-Forum nachzugucken, denn wir hatten in der Vergangenheit schon mal einen Web-Scout darauf angesetzt, das Internet nach aktuellen Preis-Ausschreibungen zu durchforsten.

Wir wollen diese Tradition jetzt wieder fortführen und suchen jemanden aus dem Kreis unserer Fans und Schützlinge, der Spaß daran hat, sich mit den honorigen Urhebern der verschiedensten Literaturpreise anzufreunden.

Er muss nix anderes tun und kriegt seine Aktiven-Beteiligung trotzdem. Ein bequemer Job also. Und doch ist er mit einer gewissen Verantwortung verbunden. Denn wir wollen wissen, wo wir unsere Manuskripte einreichen können. Der Rest – das wissen wir alle – liegt in den Händen der Glückgöttin Fortuna; und die ist sehr, sehr launisch.

Aber ich denke, im Laufe der Zeit werden sich doch mehr und mehr Literaturpreisträger zu unseren Stammautoren gesellen. Man kann ja nicht ewig Lotto spielen, ohne zumindest einen Dreier zu ergattern.

Aber ein Literaturpreis in der Vita genügt natürlich noch lange nicht, wenn wir jene Leute an uns interessieren wollen, die es gewöhnt sind, jeden Tag Hunderte von Autoren ‚abzulehnen’.

Formulieren wir es andersrum: Wir müssen uns – vor allem anderen – als unverdrossene Kämpferinnen oder Kämpfer beweisen. Als harte Knochen, denen die vielen ‚Absagen’ glatt am Gesäß vorbei gehen. Denn ganz ohne starken Willen und ohne ein standsicheres Durchhaltevermögen können wir gleich wieder einpacken und das Schreiben als reines Hobby betreiben.

Aber – das darf nicht unterschätzt werden – wir brauchen natürlich ebenfalls ein wirklich gutes Manuskript. Eines das ganz verschiedene Kriterien erfüllt, sodass es auch einem der hartgesottenen Profis zumindest ‚interessant’ erscheinen mag.

Das sind die grundlegendsten Voraussetzungen, ohne die nix, aber auch gar nix geht.

Bei Punkt „Eins“ sind wir hier bei Sarturia bloße Zuschauer. Es liegt an jedem selber, ob er Mumm genug in den Knochen hat oder nicht.

Bei Punkt zwei jedoch fühlen wir uns ganz persönlich ‚mit’ verantwortlich. Und da haben wir auch die notwendigen Werkzeuge und eine langjährige Erfahrung, um dem Autor zu helfen, aus einem guten Thema ein gutes Buch zu machen.

Aber damit ist die Schlacht noch lange nicht gewonnen. Eine gewisse Professionalität gehört auf jeden Fall mit dazu. Wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und dem Lektor beim Erstkontakt auch noch seine eigene Unwissenheit um die Ohren schlägt, dann kann man ein ‚noch so gutes’ Buch in der Tasche haben; unser Gegenüber wird es vermutlich auf den großen Haufen werfen.

Hat man sich aber eine Menge Erfahrung angeeignet, in der Öffentlichkeitsarbeit, bei Autogrammstunden und beim Vorlesen, dann redet man schon ziemlich auf Augenhöhe mit den Herrschaften.

So richtig professionell wirkt man vor allem dann, wenn man auch noch eine ansehnliche Menge an verkauften Büchern nachweisen kann, und wenn man Erfahrung darin hat, wie man ‚wirkungsvoll’ in den Medien auf sich und seine Bücher aufmerksam macht. Könnt ihr euch vorstellen, dass in diesem Fall ein Gespräch zwischen Herausgeber und Autor recht erfreulich verlaufen würde?

Es gibt tatsächlich Dutzende von unwirksamen Methoden, sich als viel gelesener Autor etablieren zu wollen. Aber glaubt mir: Es gibt ‚eine’ sichere Methode, denn hin und wieder ‚schafft’ es einer der Autoren. Und in den seltensten Fällen kann man es auf ‚pures Glück’ schieben. Versteht ihr?

Was mag wohl passieren, wenn ihr den Herren wirklich belegen könnt, dass ihr genau wisst, wovon ihr sprecht, und wenn ihr ihnen ohne Rückfragen, auf sympathische Art und Weise die erwarteten Zahlen liefert, weil ihr Profi seid und Bescheid wisst …?

Wer jetzt noch lange überlegen muss, ehe er antwortet, der hat sicher ‚irgendwas’ in der Vergangenheit überlesen. Oder er hat sowieso keine Ahnung vom Beruf eines Verkäufers.

Wir hier bei Sarturia arbeiten hart daran, aufstrebenden Autoren im Laufe der Zeit aufs Pferd zu helfen. Wir geben jedem wissbegierigen Helfer die Gelegenheit, alle Notwendigkeiten kennenzulernen und auszutesten. Es wird nicht einfach. Aber es kann ‚gemacht’ werden.

Unseren Lohn bekommen wir dann, wenn ihr es ‚geschafft’ habt!

Deshalb wollen wir, dass ihr gewinnt!

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen Fördervereins, Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160412
Vom Manuskript zum Bestseller

Wer hat das größte Budget, um Autoren zu Bestseller-Autoren machen zu können? Bei welchen Verlagen habe ich ausgesorgt, wenn sie mein Manuskript annehmen? Bei wem sollte ich mich vorstellen, wenn meine Vita wirklich schon genügend Erfolge aufzuweisen hat …?

DIE GRÖSSTEN DEUTSCHEN BUCHVERLAGE:

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/rangliste-der-20-groessten-verlage-buchverlage-sind-immer-abhaengiger-von-bestsellern-seite-2/2635834-2.html

Rang .. Verlag .. Ums. in Mill. Euro .. Veränd. zum Vorj. in %
1 Springer Science+Business Media … 588 …………. 8,1
2 Cornelsen Verlagsgruppe ……………. 346,9 ………..2,3
3 Klett-Gruppe ………………………………..344,0* ………. 3,5
4 Westermann Verlagsgruppe .. ………. 226,8* ……….5,8
5 Weltbild ……………………….. ………….. 224,2 ……….1,6
6 Weka Firmengruppe …………………… 208,3 ………. 6,8
7 Random House ………………………….. 201,8 ………..3,1
8 Wolters Kluwer Deutschland ………… 180 ………… -2,7
9 Haufe Gruppe ……………………………. 159,3 ………. 4,8
10 Vogel Medien Gruppe ………………… 144 ……….. -31,0
11 MairDuMont ……………………………… 143 ……….. 14,4
12 C.H. Beck ……………………….. ……… 130,0* ……… 0
13 Deutscher Fachverlag ……………….. 124,3 …………. 5
14 Thieme ……………………….. …………..117 ………… 15,8
15 Rentrop Verlagshaus ………………….. 115 …………….1
16 Langenscheidt …………………………….86,9 …………. 1,6
17 BI/Brockhaus ………………………. …… 83 ……………. 8,2
18 Wiley-VCH ………………………… …….. 82,9 ………….. 4,3
19 Verlagsgruppe Lübbe …………………. 75,3 …………. 26,8
20 Droemer Knaur …………………………..69,6 …………….6,4
21 Sarturia ………………………………….. 0,00001…….. 43,0 🙂

Wie wir sehen, ist die Verlagsgruppe Lübbe gar nicht mal so schlecht aufgestellt.
Beinahe wären sie an das enorme Wachstum von Sarturia herangekommen …! 🙂 🙂 🙂

Ein bisschen Spaß muss sein! 🙂

Nun aber im Ernst für die, die’s noch nicht gelesen haben:

Wer im Vorfeld bereits genügend Bücher verkauft hat, damit er überhaupt von den Publikumsverlagen wahrgenommen wird, findet ganz unten in diesem Blog-Beitrag einen Link zu einer nahezu vollständigen Liste. Mit Sicherheit kann er dort den einen oder anderen potenten Verlag auswählen, der genügend Geld in die Werbung seines Buches stecken könnte. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, damit das Buch überhaupt eine Chance bekommt, am Run nach einem begehrten ‚Bestseller-Titel’ teilzunehmen.

Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, wie ein Bestseller überhaupt zustande kommt. Es entspricht nämlich nicht der Wahrheit, wenn man euch sagt, man müsse nur ein wirklich gutes Buch schreiben, um Bestseller-Autor zu werden. Nein, das ist ‚so weit’ von der Wahrheit entfernt, als würde jemand behaupten, des Bauern Kuh Margret wäre das erste Lebewesen, das heil vom Jungfernflug zum Mars zurückgekehrt sei.

In Wirklichkeit macht nicht die Qualität des Buches einen Bestseller, sondern das Werbe-Budget des Verlegers.

Die Sache ist einfach zu verstehen, wenn man’s weiß:
Es gibt da zum Beispiel die Spiegel-Charts. Die listen auf, wer von den Büchern unter die Top Hundert gekommen ist, und welcher von den meistverkauften Titeln auf Platz Eins gerutscht ist. Die Verkäufer im Buchhandel starren wie hypnotisiert auf diese Charts – sie hängen sie sogar für die Kunden in ihrem Laden aus – und stellen sich natürlich die bestplatzierten Titel ins Verkaufsregal, weil sie ja wissen, dass in der Presse recht viel Rummel um die Top Ten der Spiegel-Charts gemacht wird.

Wer also glaubt, mit Kleinverlagen einen Bestseller landen zu können, der hat das dahinter stehende Prinzip nicht verstanden und sollte diesen Absatz vielleicht noch einmal lesen – oder noch besser – nach dazugehörigen Beiträgen googeln.

Das Vorstehende muss man als hoffnungsvoller Autor einfach wissen, wenn man nicht unversehens die Lust verlieren will. Denn Wissen ist Macht. Wenn ich weiß, wie etwas funktioniert, dann kann ich seine Mechanik auch für mich ausnutzen, selbst wenn es sehr viel Vorarbeit benötigt.

Wichtig zu wissen also: Die größten der großen Buchhändler haben ein Agreement, eine Vereinbarung, mit den Spiegel-Leuten. Sie melden über ihre Verkaufskassen die Anzahl der verkauften Bücher an den Spiegel, und der wertet die verschiedenen Meldungen aus und kann somit genau ermitteln, welches Buch deutschlandweit- oder auch weltweit – am häufigsten verkauft worden ist, und auf welchem Platz die Konkurrenztitel gelandet sind. Das fasst die Spiegel-Redaktion in den Bücher-Charts zusammen und stellt es den Händlern zur Verfügung.

Man kann sich also in den schönsten Farben ausmahlen, was das bewirkt:
Taucht ein Buch oben in den Charts auf, so sehen es die Interessenten im Aushang an der Wand des Buchladens und greifen intuitiv zuerst nach dem entsprechenden Buch. Klar, der Buchhändler hat die Bücher aus den Charts ja ganz vorne, möglichst griffbereit, platziert. In der Folge gehen genau von diesem Buch ‚mehr’ Exemplare über die Theke, als von anderen Büchern. Das wiederum registrieren die elektronischen Verkaufskassen und melden es an den Spiegel.

Und dort, im Verlagsgebäude des mächtigen Blattes, sitzen die entsprechenden Redakteure und schieben den Buchtitel in ihren Charts um einen oder zwei Plätze höher. Und das hat natürlich zur Folge, dass die Händler das Buch ’noch‘ weiter vorne hinstellen, damit der Interessent es ’noch‘ leichter hat, es zu ergreifen. Das ist, wie wenn man ein Mikrofon vor den Lautsprecher hält. Aktion und Reaktion schaukeln sich blitzartig auf, bis der Lautsprecher überlastet aufgibt und die Zunge herausstreckt …!

Auch J. K. Rowling ist – wenn man dem Filmbericht Glauben schenken will – nach der endgültigen Publikation ihres ersten Harry Potter Schinkens vor den Charts gesessen und hat jede neue Platzierung begeistert bejubelt, während der erste Band zur Spitze emporgeklettert ist. Das geht wohl jedem Schriftsteller so, der sein Herzblut in eine spannende Geschichte investiert hat.

Aber – wie gesagt – das Herzblut reicht nicht aus. Es müssen schon ein paar Millionen Euro ‚mehr‘ sein, wenn man ein Buch in die Top-Ten bringen will. Und da sind Kleinverlage – oder auch die kleineren Großverlage – wohl kaum die richtigen Partner. Diesen Umstand muss man sehr gut verstehen, wenn man den Kampf allen Ernstes aufnehmen will.

Der junge Christopher Paolini, der mit fünfzehn Jahren seinen Weltbestseller „Eragon“ veröffentlichte
https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Paolini
bietet ein Schulbeispiel für eine wirkungsvolle Strategie, um einen Bestseller auf die Beine zu stellen: Seine Eltern – ein Verlegerehepaar – ließen das Buch drucken und förderten es nach besten Kräften, so wie es die Publikationsplattform von Sarturia mit den Werken seiner Schützlinge ebenfalls tut.

Entscheidend war natürlich die folgende Aktion des jungen Paolini: Er tingelte nämlich mit seinen Eltern durch die gesamten USA, um das Buch in Schulen, Bibliotheken und Buchläden bekannt zu machen. Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass er wohl an die 250 Lesungen in diesem Jahr abgehalten haben soll, ehe die Paolini-Familie dann tatsächlich einen potenten Großverlag begeistern konnte. Mittlerweile gibt es, soweit ich weiß, die fünfte Fortsetzung der Story auf dem Markt.

Merkt ihr was …?

Es ‚gibt tatsächlich‘ einen begehbaren Weg vom hoffnungsvollen Anfänger zum Bestseller-Autor. Man muss nur wissen, dass dieser Weg sich nicht bewältigen lässt, indem man abwartet und Tee trinkt.

Natürlich ist die Grundvoraussetzung für eine entsprechende Strategie, dass man ein gelungenes Buch in den Händen hält. Und zwar ein Buch mit einer tollen Story und eine literarisch qualitativ ansprechende ‚Schreibe’ des Autors. Das Helfer-Team von Sarturia kann – als Vertreter einer anerkannt erfolgreichen Autorenschule – seine Autoren problemlos zu Höchstleistungen anspornen. Anders als im Selfpublishing, oder auch bei der gängigen Praxis in den kleineren Verlagen, ist die Grundvoraussetzung mithilfe des Sarturia-Teams also durchaus erreichbar.

Aber dann kommt der Teil, an dem die Helfer von Sarturia nur bedingt mitwirken können: Der Autor muss sich und sein Buch bekannt machen. Diese Arbeit muss er schon selber leisten, denn man kann einen Hund nicht zum Jagen tragen. Ein cleverer Autor muss selber seine Lesungen abhalten, selbst wenn er anfangs noch gar kein Honorar von den bereitwilligen Buchhandlungen bekommt. Später sieht es dann anders aus. Da könnte man allein vom Honorar für Lesungen ganz gut ‚leben’.

Der Punkt ist der: Wenn ein Paolini – meines Wissens – so an die 5.000 Buchverkäufe an seinen Großverlag melden kann, dann hat er weitaus bessere Chancen das Interesse des Chef-Lektors zu erringen, als Renate Schmitz, die auf ihrer einzigen Lesung zehn Bücher verkauft hat. Logisch oder?

Ist doch klar: Der Verantwortliche Herausgeber eines potenten Großverlags muss sich zumindest ‚vorstellen’ können, dass das Buch, das ihr ihm in die Hände drückt, die vielen, vielen Werbekosten wieder hereinspielt, oder – noch besser – dem Verlag einen satten Gewinn beschert. Aber das kann natürlich weder der Autor noch Sarturia beeinflussen. Das Ergebnis dieses einen Augenblicks hängt allein von dem Bild ab, das sich hinter der Stirn des Allgewaltigen abzeichnet. Hört er im Geiste genügend viele Dollars klimpern, so legt er dem Autor die Hand auf die Schulter und gratuliert ihm zu seinem Ehrgeiz.

Aber glaubt nicht, dass eine einzige Vorstellung reicht, auch wenn ihr genügen verkaufte Bücher vorweisen könnt. Es gab da mal einen amerikanischen Autor, der seinen Fans erzählte, er habe insgesamt ‚vierzig‘ Verlage anlaufen müssen, ehe einer an das Potenzial seines Buches geglaubt hat. Der Name des Autors war „Ernest Hemingway“.

‚Sooo’ läuft das Business! Lasst euch nichts von Glück erzählen. Glaubt nicht an die Story vom Pferd, die euch Leute erzählen wollen, die selbst noch nicht wirklich weitergekommen sind.
Es liegt allein an euch …!

Das Helfer-Team von Sarturia ist jedoch so hoch motiviert – und es ist auch, wie man sehen kann, in der Lage, alles dafür zu tun – dass ihr als hoffnungsvolle Autoren den Absprung auch wirklich schaffen könnt, wenn ihr’s tatsächlich und unbedingt wollt.
Aber denkt bitte daran: Es liegt allein an euch!

Hier eine Auflistung der für Vorstellungen infrage kommenden Verlage, aus denen jeder eine Auswahl der potentesten Partner treffen kann, wenn er sich per Google über dessen Bücher und Erfolge informiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutschsprachiger_Verlage

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger, Lektor, Coach, Buchautor
2. Vorstand gemeinnütziger Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160403
Von Sarturia zum größeren Verlag

Ja, liebe Freunde, es stimmt tatsächlich: Sarturia hat bereits ‚eine ganze Reihe’ talentierter Schützlinge insoweit unterstützt und gefördert, sodass sie inzwischen bei vielversprechenden Verlagen unterkommen konnten.

Eine tolle Sache – und ein Riesen-Erfolg für Sarturia. Die Fakten lassen sich übrigens von jedermann nachverfolgen, wenn er das wünscht; ‚Google’ liefert so gut wie jede mögliche Bestätigung.

Aber genau solche erfreulichen Ergebnisse unserer Leistungen gehören mit zur allumfassenden Strategie von Sarturia und somit zu den erklärten Zielen des gemeinnützigen „Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.“

Wir trafen sogar schon versuchsweise mit einigen unserer früheren Stammautoren sogenannte ‚Auflösungsvereinbarungen’, sodass sie ihre Werke ungehindert größeren Verlagen anbieten können. So etwas gehört untrennbar zum ‚weltweit einmaligen Service’ von Sarturia. Wir werden also die Sache weiterverfolgen und sehen, ob das Entgegenkommen von unserer Seite auch wirklich zum gewünschten Erfolg geführt hat. Wir drücken dafür auf jeden Fall beide Daumen.

‚Noch’ sind keine ‚großen Namen’ unter den Verlagen, bei denen unseren Schützlingen untergekommen sind. Aber das spielt überhaupt keine Rolle, denn es handelt sich ja um einen der notwendigen Schritte ‚nach oben’, und die ‚muss’ man einfach zurücklegen, wenn man wirklich solche Erfolge anpeilen will, wie beispielsweise ein „Christoper Paolini“ sie vorweisen kann.

Auch Paolini nutzte klugerweise zunächst einen kleinen Verlag um den ersten Band von „ERAGON“ fachgerecht zu bewerben. Es war übrigens der Verlag seiner Eltern, „Paolini International LLC“.

Erst nach Hunderten von Lesungen und Tausenden von Buchverkäufen durfte er es wagen, bei einer „Random-House-Tochter“ vorzusprechen.

Dass er den richtigen Weg gewählt und seine Sache ausnehmend gut gemacht hat, lässt sich daran ablesen, dass seine Bücher in der Folge weltweit 33 Millionen Mal verkauft worden sind.

Ein ‚kleiner’ Verlag hat natürlich kein solches Werbebudget wie zum Beispiel der Riese „Random House“. Nicht einmal annähernd. Man sollte also auf große Versprechungen kleiner Verlage möglichst nicht hereinfallen. Kein einziger Bestseller ist durch das bloße Talent seines Autors entstanden. Es bedarf vor allem der Werbemillionen eines potenten Verlagspartners.

Wie man sieht, tut man sehr wohl gut daran, sich als Autor soweit „fit“ zu machen, dass sich die großen Häuser auch tatsächlich erfolgreich ansprechen lassen, ohne dass man sich blamiert. Ich selber hab’s ja schon vorgemacht und weiß deshalb, ‚wie es geht’. Und viele frühere Schützlinge von Sarturia sind ebenfalls schon auf dem richtigen Weg.

Macht es ihnen also einfach nach! Aber lasst euch nicht erzählen, dass ihr es sowieso ‚nicht’ schafft, oder dass ihr den ‚falschen Weg’ gewählt hättet. Ich hab’ das selber schon oft erlebt: Erfolglose Leute belabern gern die fleißigen, hoffnungsvoll aufstrebenden Talente, um sie ebenfalls zum ‚aufgeben’ zu bewegen. Aber ihnen Gehör zu schenken und sich von ihnen belabern und ‚niedermachen’ zu lassen, wäre natürlich totaler Unsinn.

Man sollte wirklich keinen Deut auf irgendwelche Unkenrufe geben. Nie und nimmer! Denn es gibt in Wirklichkeit nur ‚ein einziges’, wirksames Rezept, um dauerhaften Erfolg erzielen zu können: „Fleiß und bedingungslose Hingabe!“ Alle anderen ‚Geheimrezepte’ führen definitiv ins Vergessen und Verderben. Lasst euch diese Tatsache von einem wirklich ‚erfolgreichen’ Profi bestätigen, egal bei welchem Verlag er publiziert.

Wenn man schon den Weg unserer ehemaligen Schützlinge verfolgt, dann sieht man, dass vor allem die fleißigen unter unseren früheren ‚Helfern’ den Sprung aufs ‚nächste Level’ geschafft haben. Wir sind natürlich mächtig stolz auf unsere eigenen Leistungen, mit denen wir ihnen den Weg geebnet haben, auch wenn dies nicht einfach gewesen ist. Aber es beweist natürlich wieder mal:

Sarturia ist halt doch etwas ganz Besonderes.

Wer den aufstrebenden Leuten nacheifern will, der hat derzeit immer noch die Möglichkeit, ebenfalls einen nebenberuflichen ‚Helferposten’ zu ergattern. Denn nirgends lernt man mehr über den erfolgreichen Umgang mit Literatur, als wenn man sich beständig mit ihr beschäftigt.

Es gibt zurzeit sogar schon ein paar Euro ‚mehr’ für die Hilfeleistungen, als wir ‚bisher’ versprechen konnten. Siehe auch:

Wer gut genug rechnen kann: Irgendwann sind die Helfer tatsächlich in der Lage, allein von ihrer Beteiligung zu leben. So ist es geplant, und so ist es eingerichtet.

Aber das war und ist natürlich nie und nimmer ‚die Hauptsache’. Erklärtermaßen sollte das eigentliche Ziel allein das persönliche und intellektuelle Wachstum des angehenden Schriftstellers sein, bis er irgendwann auf Augenhöhe mit den Lektoren der Großverlage stehen und freimütig – ganz ohne Vorbehalte – mit den Allgewaltigen verhandeln kann.

Das Ziel, unseren Autoren ‚genau dies’ zu ermöglichen, haben wir bei Sarturia uns zur ‚zentralen Aufgabe’ gemacht.

Wer also in der Lage ist, seine Chance zu erkennen und sie wahrzunehmen, der meldet sich rasch unter info@sarturia.com
Ich kümmere mich persönlich um ihn.

So, und jetzt bringen wir noch ein paar unserer anerkannt fetzigen Anthologien auf den Markt, in denen wir den Lesern eure hervorragend verfassten und tierisch spannenden Geschichten zum Lesen anbieten.

Ich hab’ mich über den Fortgang der Arbeiten informiert: Die Manuskripte dreier Sammelbände sind mehr oder weniger fertig und bereit für die Endkontrolle.

Dieses Jahr wird erneut ein ganz fantastisches Jahr für Sarturia und seine Autoren. Wir freuen uns tierisch ‚mit euch’ darüber.

Ganz liebe Grüße

Dieter König
Verleger und zweiter Vorstand des gemeinnützigen „Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.“

Verleger Blog 20160324

Liebe Autoren!

Dafür, dass sich durch die Umstrukturierung einige Verzögerungen ergeben hatten, bitten wir höflich um Entschuldigung. Aber dafür kommen im Frühjahr und Sommer wesentlich mehr Bücher auf den Markt als vormals geplant. Ab April können wir nämlich den Turbolader einschalten.

Zu Beginn des Blogs möchte ich gerne eine Bemerkung zur sogenannten „Hilfe durch Kritik“ wiederholen, weil die Klagen neu eintreffender Autoren darüber nicht abreißen wollen.

Ihr wisst, liebe Freunde: Bei Sarturia ‚gibt’ es keine Kritiken, auch keine ’noch so gut gemeinten‘. Wir sind der Meinung, dass jeder Autor ‚selber’ entscheiden kann, ob sich das Geschriebene gut lesen lässt, oder ob es verbesserungswürdig erscheint.

Autoren sind Künstler. Doch Künstler sind von Natur aus angreifbar und leicht aus der Fassung zu bringen. Und Sätze wie: „Man wird doch noch die Wahrheit sagen dürfen“, haben schon so manchen aufstrebenden Könner aus der Spur geworfen.

Hier, bei Sarturia, haben wir einen kritikfreien Raum geschaffen, in dem sich angehende Schriftsteller völlig ungehemmt entwickeln können. Mehr noch: Ich werde mich um jeden Autor persönlich kümmern, dem durch Kritik oder durch unsachgemäße Äußerungen, irgendein Unrecht zugefügt worden ist.

Sympathie, Tipps und Hilfe sind die einzigen Werte, die ein aufstrebender Autor von unserer Seite aus erwarten darf und kann.

Mein persönlicher Tipp: Meidet Leute, die euch glauben machen wollen, ‚sie wüssten es besser’ als ihr selbst. Das Mindeste, was ihr euch zuliebe auf jeden Fall tun solltet: Schaut, ob solch ein ‚Kritiker von eigenen Gnaden’ schon tatsächlich mehr Bücher als ihr selbst veröffentlicht hat, und ob er erfolgreicher damit war als ihr selbst.

Aus Erfahrung weiß ich, dass ‚wirklich erfolgreiche’ Autoren euch niemals in der Luft zerreißen werden. Im Gegenteil: Echte Meister der Feder wissen aus eigener Erfahrung ganz genau, wie gerne erfolglose Leute ihre Frustration an aufstrebenden Künstlern auslassen, nur weil ‚die’ sich von Natur aus nicht adäquat wehren können.

Schickt mir ruhig eine Nachricht, wenn euch so etwas passiert, dann braucht ihr nicht auf diesem Erlebnis sitzen zu bleiben. Es tut mir nämlich jedes Mal wieder in der Seele leid, wenn fleißige und aufstrebende Künstler unter frustrierten Versagern leiden müssen.

Anderes Thema:
Ihr wisst inzwischen alle, dass ihr durch die Bemühungen der Helfer eines ‚gemeinnützigen Vereins‘ unterstützt werdet. Vor allem die Neulinge, die zum ersten Mal ihre Geschichten bei Sarturia einreichen, wissen noch nicht, dass ihre weitreichende Unterstützung erst durch den Gemeinschaftsgedanken möglich geworden ist.

Deshalb möchte ich hier gerne noch einmal darauf hinweisen und füge den Link auf die Satzung sowie auf das Antragsformular in diese Info ein. Wer es also noch nicht gemacht hat: Bitte füllt das Antragsformular aus und sendet es uns zu.


und

Der Jahresbeitrag von 5€ ist sowieso nur marginal zu betrachten. Die Hilfe, die unsere Vereinsmitglieder erhalten, ist um ein Mehrfaches wertvoller.

Wir vergessen natürlich nicht, uns diesbezüglich auch bei unseren bisherigen Spendern zu bedanken! Jeder Cent kommt allein unseren Schützlingen zugute.

Dass ein Buch nicht von heute auf morgen entstehen kann, ist inzwischen wohl jedem klar. Nicht so ganz klar ist, woher die Helfer für eine solche Mammutaufgabe kommen.
Keine Frage: Wir sprechen gezielt Autoren an, die sich gerne weiterentwickeln wollen, und die dafür auch bereit sind, anderen Autoren unter die Arme zu greifen. Denn man lernt am meisten durch die Fehler der andern …!

Es gibt übrigens laut AGB ein paar Euro dafür, wenn ihr beispielsweise Manuskripte nach Fehlerteufelchen durchstöbern, oder das Internet nach Werbemöglichkeiten durchsuchen wollt.
http://www.sarturia.com/forum/viewtopic.php?f=21&t=265

Bislang reichte das gerade mal für ein Abendessen mit Freunden. Da aber unsere Publikationsplattform zum sechsten Mal in unmittelbarer Folge Rekordzuwachsraten aufweist, wachsen die Ausschüttungen natürlich ebenfalls in zweistelliger Höhe, und bereits für das vergangene Jahr können sich die besonders Fleißigen aus der freiwilligen Helfer-Riege sogar schon einem Urlaub leisten. Und es wird naturgemäß mehr und mehr; denn rückwärts ‚machen’ wir nicht!

Unter den Helfern herrscht inzwischen eine Bombenstimmung, weil sie ja längst schon sehen können, wohin der Hase läuft. Aber Anbetracht unseres Wachstums wundert es nicht, dass ständig ein Mangel an engagierten Autoren und Helfern herrscht, die mit uns zusammen noch weiter emporstreben möchten.

Schickt uns also bitte eine Mail, mit dem Betreff „Aktiver Helfer“ zu.
info@sarturia.com
Ich kümmere mich sofort um euch. Aber nehmt euch nicht zu viel Zeit, denn wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Die meisten von euch kennen ja unsere Ausschreibungsseite
http://www.sarturia.com/ausschreibungen/
Sie leistet aufstrebenden Autoren absolut gute Dienste.

Nun vermissen wir hin und wieder Einsendungen von ‚Alten Hasen‘, die bei uns schon einige Male veröffentlicht haben. Aber glaubt mir, ihr liegt uns mindestens genauso am Herzen, wie all die Neulinge, die immer schneller bei uns eintrudeln. Im Gegenteil: Logischerweise kriegen nur ‚Alte Hasen‘ ihre Vita so weit aufgepeppt, bis sie endlich auch für die Lektoren der großen Häuser interessant werden.

Erinnert euch: Wir hatten uns aus diesem Grund für die Stammautoren, die schon einmal unter dem Schwanenfeder-Logo von Sarturia publiziert worden sind, Folgendes gedacht:

Wer sich zwischen Anfang März und Ende Mai an einer unserer Ausschreibungen beteiligt, darf sich ein Buch nach freier Wahl aus unserem Web-Katalog aussuchen. http://sarturia.com/buch-shop/

Und die ‚Zeit’ dafür ist noch nicht einmal ‚halb um’. Trotzdem solltet ihr euch ein bisschen beeilen. Egal welcher der Wettbewerbe euch am meisten zusagt; es kommt nur darauf an, pünktlich vor dem ‚Zuschnappen’ einzusenden. Ihr kennt das ja: Die Deadline rückt meist schneller näher als einem lieb ist …!

Natürlich erhält der Autor des besten Beitrags für die jeweilige Anthologie wieder eine Urkunde und wird auf Facebook vorgestellt; eine wichtige Werbemöglichkeit übrigens, falls ihr einen Beleg für euer Wirken benötigt, oder nur eueren Freunden imponieren wollt.

Ihr wisst ja, unser einziges Ziel ist es, alles dafür zu tun, damit ihr euch als Autor auch wirklich beweisen könnt.

In diesem Sinne:
Frohes Schaffen!

Liebe Grüße

Dieter König
Verleger, Lektor, Coach, Buchautor und
2. Vorstand Förderverein Sarturia Autorenschule e. V.

Verleger Blog 20160310

Wer im Vorfeld bereits genügend Bücher verkauft hat, damit er überhaupt von den Publikumsverlagen wahrgenommen wird, findet weiter unten einen Link zu einer nahezu vollständigen Liste. Mit Sicherheit kann er dort den einen oder anderen potenten Verlag auswählen, der genügend Geld in die Werbung seines Buches stecken könnte. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, damit das Buch überhaupt eine Chance bekommt, am Run nach einem begehrten ‚Bestseller-Titel’ teilzunehmen.

Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, wie ein Bestseller überhaupt zustande kommt. Es entspricht nämlich nicht der Wahrheit, wenn man euch sagt, man müsse nur ein wirklich gutes Buch schreiben, um Bestseller-Autor zu werden. Nein, das ist ‚so weit’ von der Wahrheit entfernt, als würde jemand behaupten, des Bauern Kuh Margret wäre das erste Lebewesen, das heil vom Jungfernflug zum Mars zurückgekehrt sei.

In Wirklichkeit macht nicht die Qualität des Buches einen Bestseller, sondern das Werbe-Budget des Verlegers.

Die Sache ist einfach zu verstehen, wenn man’s weiß:
Es gibt da zum Beispiel die Spiegel-Charts. Die listen auf, wer von den Büchern unter die Top Hundert gekommen ist, und welcher von den meistverkauften Titeln auf Platz Eins gerutscht ist. Die Verkäufer im Buchhandel starren wie hypnotisiert auf diese Charts – sie hängen sie sogar für die Kunden in ihrem Laden aus – und stellen sich natürlich die bestplatzierten Titel ins Verkaufsregal, weil sie ja wissen, dass in der Presse recht viel Rummel um die Top Ten der Spiegel-Charts gemacht wird.

Wer also glaubt, mit Kleinverlagen einen Bestseller landen zu können, der hat das dahinter stehende Prinzip nicht verstanden und sollte diesen Absatz vielleicht noch einmal lesen – oder noch besser – nach dazugehörigen Beiträgen googeln.

Das Vorstehende muss man als hoffnungsvoller Autor einfach wissen, wenn man nicht unversehens die Lust verlieren will. Denn Wissen ist Macht. Wenn ich weiß, wie etwas funktioniert, dann kann ich seine Mechanik auch für mich ausnutzen, selbst wenn es sehr viel Vorarbeit benötigt.

Wichtig zu wissen also: Die größten der großen Buchhändler haben ein Agreement, eine Vereinbarung, mit den Spiegel-Leuten. Sie melden über ihre Verkaufskassen die Anzahl der verkauften Bücher an den Spiegel, und der wertet die verschiedenen Meldungen aus und kann somit genau ermitteln, welches Buch deutschlandweit- oder auch weltweit – am häufigsten verkauft worden ist, und auf welchem Platz die Konkurrenztitel gelandet sind. Das fasst die Spiegel-Redaktion in den Bücher-Charts zusammen und stellt es den Händlern zur Verfügung.

Man kann sich also in den schönsten Farben ausmalen, was das bewirkt:
Taucht ein Buch oben in den Charts auf, so sehen es die Interessenten im Aushang an der Wand des Buchladens und greifen intuitiv zuerst nach dem entsprechenden Buch. Klar, der Buchhändler hat die Bücher aus den Charts ja ganz vorne, möglichst griffbereit, platziert. In der Folge gehen genau von diesem Buch ‚mehr’ Exemplare über die Theke, als von anderen Büchern. Das wiederum registrieren die elektronischen Verkaufskassen und melden es an den Spiegel.

Und dort, im Verlagsgebäude des mächtigen Blattes, sitzen die entsprechenden Redakteure und schieben den Buchtitel in ihren Charts um einen oder zwei Plätze höher. Und das hat natürlich zur Folge, dass die Händler das Buch ’noch‘ weiter vorne hinstellen, damit der Interessent es ’noch‘ leichter hat, es zu ergreifen. Das ist, wie wenn man ein Mikrofon vor den Lautsprecher hält. Aktion und Reaktion schaukeln sich blitzartig auf, bis der Lautsprecher überlastet aufgibt und die Zunge herausstreckt …!

Auch J. K. Rowling ist – wenn man dem Filmbericht Glauben schenken will – nach der endgültigen Publikation ihres ersten Harry Potter Schinkens vor den Charts gesessen und hat jede neue Platzierung begeistert bejubelt, während der erste Band zur Spitze emporgeklettert ist. Das geht wohl jedem Schriftsteller so, der sein Herzblut in eine spannende Geschichte investiert hat.

Aber – wie gesagt – das Herzblut reicht nicht aus. Es müssen schon ein paar Millionen Euro ‚mehr‘ sein, wenn man ein Buch in die TopTen bringen will. Und da sind Kleinverlage – oder auch die kleineren Großverlage – wohl kaum die richtigen Partner. Diesen Umstand muss man sehr gut verstehen, wenn man den Kampf allen Ernstes aufnehmen will.

Der junge Christopher Paolini, der mit fünfzehn Jahren seinen Weltbestseller „Eragon“ veröffentlichte,
https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Paolini
bietet ein Schulbeispiel für eine wirkungsvolle Strategie, um einen Bestseller auf die Beine zu stellen: Seine Eltern – ein Verlegerehepaar – ließen das Buch drucken und förderten es nach besten Kräften, so wie es die Publikationsplattform von Sarturia mit den Werken seiner Schützlinge ebenfalls tut.

Entscheidend war natürlich die folgende Aktion des jungen Paolini: Er tingelte nämlich mit seinen Eltern durch die gesamten USA, um das Buch in Schulen, Bibliotheken und Buchläden bekannt zu machen. Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass er wohl an die 250 Lesungen in diesem Jahr abgehalten haben soll, ehe die Paolini-Familie dann tatsächlich einen potenten Großverlag begeistern konnte. Mittlerweile gibt es, soweit ich weiß, die fünfte Fortsetzung der Story auf dem Markt.

Merkt ihr was …?

Es ‚gibt tatsächlich‘ einen begehbaren Weg vom hoffnungsvollen Anfänger zum Bestseller-Autor. Man muss nur wissen, dass dieser Weg sich nicht bewältigen lässt, indem man abwartet und Tee trinkt.

Natürlich ist die Grundvoraussetzung für eine entsprechende Strategie, dass man ein gelungenes Buch in den Händen hält. Und zwar ein Buch mit einer tollen Story und eine literarisch qualitativ ansprechende ‚Schreibe’ des Autors. Das Helfer-Team von Sarturia kann – als Vertreter einer anerkannt erfolgreichen Autorenschule – seine Autoren problemlos zu Höchstleistungen anspornen. Anders als im Selfpublishing, oder auch bei der gängigen Praxis in den kleineren Verlagen, ist die Grundvoraussetzung mithilfe des Sarturia-Teams also durchaus erreichbar.

Aber dann kommt der Teil, an dem die Helfer von Sarturia nur bedingt mitwirken können: Der Autor muss sich und sein Buch bekannt machen. Diese Arbeit muss er schon selber leisten, denn man kann einen Hund nicht zum Jagen tragen. Ein cleverer Autor muss selber seine Lesungen abhalten, selbst wenn er anfangs noch gar kein Honorar von den bereitwilligen Buchhandlungen bekommt. Später sieht es dann anders aus. Da könnte man allein vom Honorar für Lesungen ganz gut ‚leben’.

Der Punkt ist der: Wenn ein Paolini – meines Wissens – so an die 5.000 Buchverkäufe an seinen Großverlag melden kann, dann hat er weitaus bessere Chancen das Interesse des Chef-Lektors zu erringen, als Renate Schmitz, die auf ihrer einzigen Lesung zehn Bücher verkauft hat. Logisch oder?

Ist doch klar: Der Verantwortliche Herausgeber eines potenten Großverlags muss sich zumindest ‚vorstellen’ können, dass das Buch, das ihr ihm in die Hände drückt, die vielen, vielen Werbekosten wieder hereinspielt, oder – noch besser – dem Verlag einen satten Gewinn beschert. Aber das kann natürlich weder der Autor noch Sarturia beeinflussen. Das Ergebnis dieses einen Augenblicks hängt allein von dem Bild ab, das sich hinter der Stirn des Allgewaltigen abzeichnet. Hört er im Geiste genügend viele Dollars klimpern, so legt er dem Autor die Hand auf die Schulter und gratuliert ihm zu seinem Ehrgeiz.

Aber glaubt nicht, dass eine einzige Vorstellung reicht, auch wenn ihr genügen verkaufte Bücher vorweisen könnt. Es gab da mal einen amerikanischen Autor, der seinen Fans erzählte, er habe insgesamt ‚vierzig‘ Verlage anlaufen müssen, ehe einer an das Potenzial seines Buches geglaubt hat. Der Name des Autors war „Ernest Hemingway“.

‚Sooo’ läuft das Business! Lasst euch nichts von Glück erzählen. Glaubt nicht an die Story vom Pferd, die euch Leute erzählen wollen, die selbst noch nicht wirklich weitergekommen sind.
Es liegt allein an euch …!

Das Helfer-Team von Sarturia ist jedoch so hoch motiviert – und es ist auch, wie man sehen kann, in der Lage, alles dafür zu tun – dass ihr als hoffnungsvolle Autoren den Absprung auch wirklich schaffen könnt, wenn ihr’s tatsächlich und unbedingt wollt.
Aber denkt bitte daran: Es liegt allein an euch!

Hier eine Auflistung der für Vorstellungen infrage kommenden Verlage, aus denen jeder eine Auswahl der potentesten Partner treffen kann, wenn er sich per Google über dessen Bücher und Erfolge informiert.

https://de.wikipedia.org/wi…/Liste_deutschsprachiger_Verlage

Liebe Grüße
Dieter König
Verleger, Lektor, Coach, Buchautor
2. Vorstand gemeinnütziger Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.

Verleger Blog 20160220

Es ist schon erstaunlich, wie viele verschiedene Charaktere sich bei uns einfinden. Der Eine traut sich nicht wirklich, seine Geschichte anzubieten, der Andere ist so sehr von seinem Werk überzeugt, dass sich jedweder Lektor schon ‚vom Anschreiben allein’ her abgestoßen fühlt. Der Dritte ist bereits von so vielen Verlagen abgelehnt worden, dass er es – trotz anderslautender Überzeugung – nun ‚doch’ als Selfpublisher versuchen möchte.
Schließlich stoßen auch Leute zu uns, die in den diversen Schreibforen da draußen auf ziemlich eigentümliche Weise – sagen wir mal – ‚unterrichtet’ worden sind, sodass sie es bei uns schwer haben, sich mit den vortrefflichen Schreibtechniken der höchst erfolgreichen Altmeister befassen zu können.
Alle haben jedoch den unstillbaren Drang, ihre Werke einer möglichst großen Anzahl von Lesern zur Verfügung zu stellen, auch wenn anfangs nicht viel dabei verdient ist.
Wir können nicht ‚allen’ helfen. Wir können nur denen helfen, die ihre Chance mit scharfem Auge erkannt haben und sich ernstlich auf den Hintern setzen wollen. Denn selbst wenn wir die Gelegenheit haben, einem offensichtlich erkennbaren Talent ein Empfehlungsschreiben für die großen Publikumsverlage mitzugeben, werden sie so manches Mal trotzdem ignoriert.
Woran mag das liegen?

Ich habe mir erlaubt, die Anschreiben jener Autoren zu begutachten, die – trotz Empfehlungsschreiben von unserer Seite – von den Großverlagen da draußen abgelehnt worden sind.
Gut, der eine oder andere hat wohl ‚doch’ zu dick aufgetragen. In diesem Fall empfehlen wir natürlich, wenigstens die künftigen Anschreiben von uns ‚gegenlesen’ zu lassen. Vier Augen sehen mehr als zwei.
Aber manche Anschreiben waren wirklich gut formuliert: Höflich, sachlich und die Referenzen – bamm, bamm, bamm – ohne Schnörkel und Übertreibungen. Man hätte also meinen können, sie wären als vielversprechende, künftige Bestseller-Autoren mit Handkuss aufgenommen worden.
Aber denkste …!

Ein bisschen Licht konnte ich in die Sache bringen, als ich mich mit den Lektoren jener Verlage unterhalten habe, für die ich früher fleißig geschrieben hatte. Zwar bestätigten sie mir, dass so ein offiziell abgefasstes Begleitschreiben sicherlich seine Berechtigung hat. Schließlich stammt es von einer renommierten Autorenschule und nicht von irgendeinem Druckkostenzuschussverlag oder so. Der ORF ‚verlangt’ sogar ein Empfehlungsschreiben. Also können wir davon ausgehen, dass Werk und Autor wohl tatsächlich etwas ‚genauer’ in Augenschein genommen worden sind.
Bei der Frage, ‚warum’ denn die Autoren nun, trotz allem, ein Ablehnungsschreiben erhalten haben, gingen die Meinungen auseinander. Ich bekam – erwartungsgemäß – so viele Antworten, wie ich Gespräche geführt hatte. Patentrezepte gibt es also nicht. Die gab es nie!

Hier jedoch eine entsprechende Liste der erhaltenen Antworten auf meine Frage nach dem ‚Warum’:

1. Passt grundsätzlich nicht ins Programm
2. Zu viele gute Autoren in Wartestellung
3. Trifft nicht den Kern der entsprechenden Sparte
4. Trifft nicht den Zeitgeist
5. Persönliche Geschmackssache

Punkt 1. kenne ich aus meinen Anfangszeiten als Schriftsteller, und der Wortlaut könnte auch gut und gerne mit der Erklärung aus Punkt 5. ersetzt werden. Und man muss den entsprechenden Lektor oder Herausgeber auch verstehen, denn er liest wohl gut ein Dutzend Treatments neuer Manuskripte täglich und entscheidet aufgrund des persönlichen Geschmacks, ob er das ‚Manuskript als solches’ überhaupt erst in die Hand nehmen will.
Und wenn er dann tatsächlich zum Manuskript greift, dann kann er aus Zeitmangel nur stichprobenweise hier und da einige Zeilen überfliegen. Sorry, aber das ist die gängige Praxis. Findet er dabei nicht ‚das’, was er von einer sprichwörtlichen ‚Goldenen Gans’ erwartet, dann lehnt er ab. Rigoros. Ohne Gewissensbisse.
Man schätzt, dass bei einem der großen Publikumsverlage ein einziger Bestsellerautor an die fünfhundert oder tausend ‚Versuchskaninchen’ an Nachwuchsautoren finanzieren muss. Man kann sich also die Chancen ausrechnen, wenn man bei seiner Bewerbung nicht wirklich professionell auftritt.

Diese Erfahrungen sind auch der Grund, warum wir seinerzeit den gemeinnützigen Förderverein Sarturia Autorenschule e.V. gegründet haben. Unsere Helfer sind seither in der Lage, ‚so lange’ mit unseren Schützlingen zu arbeiten, bis sie erstens qualitativ hochwertige Publikationen vorweisen können und bis sie zweitens genug Referenzmaterial gesammelt haben, damit es sich lohnt, ihnen ein professionell abgefasstes Begleitschreiben mitzugeben. Eine echte Möglichkeit sie wenigstens in die Nähe der TopTen aktueller Autoren-Bewerbungen zu katapultieren.

Also, eine bessere Chance ‚sehen’ wir nicht, sonst würden wir sie unseren Schützlingen anbieten.

Aber es ist ja auch nicht besonders schlimm, wenn unsere Autoren – nun als Stammautoren – trotzdem noch eine Weile bei uns bleiben und die großartige Möglichkeit nutzen, ihre Werke unter dem Schwanenfeder-Logo von Sarturia zu publizieren.
Wenn sie fleißig mithelfen den Verkauf ihrer Bücher anzukurbeln – Gelegenheiten gibt es ja genug – dann lässt es sich eine Weile bei uns aushalten. Als gemeinnütziger Förderverein fehlen uns zwar die Millionen, die einer der großen Publikumsverlage in seine Autoren investieren kann, aber dafür haben unsere Schützlinge die absolut geniale Möglichkeit, sich als Helfer zu etablieren.
Nicht nur, dass man nirgendwo ‚mehr’ über Literatur lernen könnte als auf einem Helfer Posten bei Sarturia, nein, unsere Aktiven Helfer sind darüber hinaus gar nicht darauf angewiesen, allein von ihren mageren Tantiemen zu zehren. Durch eine ansehnliche Erfolgsbeteiligung an den Umsätzen der Publikationsplattform, erreichen unsere Aktiven Helfer nämlich im Laufe der Zeit eine echte finanzielle Grundsicherung.
Tja und eines Tages sind sie dann tatsächlich in der Lage, sich nur noch allein und ausschließlich um die Vermarktung ihrer Werke und Talente kümmern zu können. Und dies ist dann wirklich die ultimative Chance, die wir unseren Freunden verschaffen können. Denn wer oft genug ‚hoch genug’ springen kann, der erreicht schließlich auch die Trauben, die dem Fuchs im Märchen ‚zu sauer’ sind …!

Mein heutiger Tipp für angehende Autoren:
Entwickelt euch langsam aber sicher zu Profis. Informiert euch dabei genau über eure Möglichkeiten. Vergleicht die Dienstleistungen eurer anvisierten Partner untereinander, und wählt diejenigen aus, die euch die größtmögliche Sicherheit bieten. Schaut vor allem, ob sie nur an euch verdienen wollen, oder ob sie euch helfen werden, den großen Sprung zu den Publikumsverlagen wagen zu können.

Als Verleger und zweiter Vorstand des Fördervereins, vor allem aber als treuer Freund fleißiger Autoren, möchte ich in jedem Fall dabei zusehen, wie ihr ‚gewinnt’.

Herzliche Grüße

Dieter König
Förderverein Sarturia Autorenschule e. V.
Finkenweg 9
72669 Unterensingen
Tel.: 07022-941716-1
info@sarturia.com
http://www.sarturia.com
http://www.facebook.com/Sarturia.Verlag
http://www.sarturia.com/geldverdienen/

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