Making of — Grauen in der Dunkelheit

Genre: Hor­ror Her­aus­ge­ber: Christoph Kolb

Mak­ing of „Grauen in der Dunkelheit“

„Wenn ich abends ins Bett gehe, achte ich noch immer sorgfältig darauf, dass meine Beine schön unter der Decke liegen, sobald ich das Licht ausknipse. Ich bin kein klein­er Junge, aber … ich schlafe nicht gerne mit einem aufgedeck­ten Bein. Denn wenn eine kalte Hand unter dem Bett nach meinem Fußge­lenk greift, dann würde ich laut kreis­chen. Ja, ich würde schreien, dass die Toten aufwachen. Natür­lich passiert so etwas nicht, und wir alle wis­sen das. (…) Das Ding, dass unter dem Bett darauf lauert, meinen Fuß zu pack­en, ist nicht real. Ich weiß das, aber ich weiß auch, dass es mich nie erwis­chen wird, solange ich meinen Fuß gut unter der Decke halte.“ 
(Stephen King, „Nachtschicht“)

Evo­lu­tionär betra­chtet ist Angst nichts Ungewöhn­lich­es. Dieses unan­genehme Gefühl, das unseren Kör­p­er in Alarm­bere­itschaft ver­set­zt, war und ist dur­chaus sin­nvoll. Von Geburt an wird der Men­sch ein­er Vielzahl Gefahren aus­ge­set­zt. Waren es früher vor allem natür­liche Ursachen wie Raubtiere oder Stein­schlag, sind es heutzu­tage dazu noch viel befahrene Straßen, elek­trische Geräte oder den Schreck­en, den wir angesichts der poli­tis­chen Welt­lage ver­spüren. Wir haben eigentlich keine Angst vor der lauern­den Krea­tur unter dem Bett, dem Raubti­er oder dem her­an­rasenden Auto – wir haben Angst vor den Kon­se­quen­zen, die es für uns hat: Schmerz, Ver­let­zun­gen, Behin­derun­gen und natür­lich den Ver­lust des höch­sten Guts, das wir besitzen: unserem eige­nen Leben.

Eine beson­dere Rolle bei Angst spielt die Dunkel­heit. Wohl jed­er kann nachempfind­en, was der Meis­ter des Schreck­ens, Stephen King, mit den obi­gen Zeilen zum Aus­druck brin­gen will. Im hellen Licht, sei es von Lam­p­en oder der Sonne geschenkt, sind unsere Schlafz­im­mer, Wohnz­im­mer, Flure, Keller und die ganze Welt außer­halb unser­er Behausun­gen nicht bedrohlich. Am Tage denken wir nicht ein­mal daran, dass ein bösar­tiges Wesen unter unserem Bett lauert, und nur darauf wartet, bis wir unacht­sam wer­den. Doch wenn es Nacht wird und wir die Welt nur noch in Schemen wahrnehmen, dann ziehen wir die Möglichkeit ein­er solchen Krea­tur in Betra­cht. Manch­es Mal hal­ten wir es nicht aus, schal­ten das Licht wieder ein, wer­fen einen vor­sichti­gen Blick unters Bett … nur damit unser Ver­stand uns höh­nisch aus­lacht, als wolle er uns zurufen: „Hab ich es dir nicht gle­ich gesagt, Blöd­mann? Da ist nichts. Abso­lut gar nichts.“ Ja, hast du – aber das Gefühl des Unbe­ha­gens ver­schwindet den­noch nur kurz.

Es liegt in der wider­sprüch­lichen Natur des Men­schen, dass wir Angst – dieses unan­genehme, wenn auch nüt­zliche Gefühl beizeit­en jedoch bewusst her­vor­rufen wollen. Warum son­st gehen wir auf dem Jahrmarkt in die Geis­ter­bahn? Oder betra­cht­en Michael Myers, Jig­saw oder Fred­dy Krüger bei ihren schändlichen Tat­en? Oder lesen ein Buch wie „Grauen in der Dunkel­heit“? Ver­mut­lich weil wir wis­sen, dass die kün­stlichen Schreck­en nicht real sind und uns nicht nach dem Leben tra­cht­en kön­nen. Weil wir einen kleinen Ner­ven­schock­er genießen, wenn wir hin­ter­her erle­ichtert aufat­men kön­nen. Nicht weniger als ein­undzwanzig Geschicht­en, die diesen willkomme­nen Herzaus­set­zer bescheren, wur­den in „Grauen in der Dunkel­heit“ gebündelt.

Den Anfang macht die Siegersto­ry des Ban­des – „Yara-ma-yha-WHO“ von Jes­si­ca Pietschmann. Drei junge Frauen hüten nachts eine Farm, während die Eltern außer Haus sind. Wie es scheint, sind sie nicht allein. Die Autorin hierzu: „Die Idee ent­stand vor eini­gen Jahren durch eine Fre­undin, die von mir eine gruselige Hal­loweengeschichte lesen wollte. Es sollte in unserem Lieblings­land Aus­tralien auf ein­er Farm spie­len. Kurz darauf las ich von dem mys­tis­chen Fabel­we­sen der aus­tralis­chen Ure­in­wohn­er, dem Yara-ma-yha-who. Und die Geschichte war geboren. Durch die Geschichte habe ich selb­st bemerkt, dass mir Gruselgeschicht­en mehr liegen als Liebesgeschicht­en. Als ich von dem Schreib­wet­tbe­werb zu „Grauen in der Dunkel­heit“ erfuhr, war mir, dass diese Geschichte ein­fach nur passend ist.“

Weit­er geht es mit der Geschichte „Das Erb­stück“ von Flo­ri­an Krenn. Der Autor hat sich Gedanken über Angst in der Dunkel­heit gemacht, und seine Über­legun­gen in seine Geschichte ein­fließen lassen: „Wer ken­nt sie nicht, die Angst vor dem Dunkeln? Eigentlich sollte uns die allum­fassende Schwärze Ruhe und Gebor­gen­heit bieten – gle­ich einem Baby im Bauch sein­er Mut­ter. Doch meist tut sie das Gegen­teil, sie verur­sacht uns Unbe­ha­gen. Wir fürcht­en uns vor den Din­gen die in den Schat­ten lauern kön­nten, denn unsere Phan­tasie malt die für unsere per­sön­lichen Äng­ste zugeschnit­te­nen, schreck­lich­sten Bilder. Ob Geis­ter, Dämo­nen, Unge­heuer, Ein­brech­er, Triebtäter oder Ungeziefer, jed­er hat seine eigene Pho­bie im Kopf. Und wenn das Licht ange­ht, lachen wir über uns selb­st, wie dumm wir nicht sind und uns vor dem über die Tür gewor­fe­nen Man­tel erschreckt haben. Aber in unserem Inneren wis­sen wir, dass wenn es wieder Dunkel wird, die Angst wieder aus den schwarzen Eck­en gekrochen kommt, um uns in ihrem kalten Würge­griff gefan­gen zu hal­ten … In meinem Beitrag „Das Erb­stück“ geht es um einen Kas­ten, bei dem es sich – unschw­er zu errat­en – um ein Erb­stück han­delt. Welche Geschichte ver­birgt sich hin­ter dem sper­ri­gen Möbel und wie bee­in­flusst das die junge Fam­i­lie? Was ver­steckt sich in der Dunkel­heit und aus welchem Grund? Find­en Sie es heraus … ;).“

Manuel Ben­drin ent­führt uns mit sein­er Geschichte „Die Staffel“ in das Eng­land der 1930er. Nicholas erhält von seinem alten Fre­und Giles einen beun­ruhi­gen­den Brief und macht sich auf, nach dem Recht­en zu sehen. Der Autor hierzu: „Die Kurzgeschichte „Die Staffel“ ist die erste, die ich seit langer Zeit geschrieben habe; und meine erste ern­sthafte Annäherung an diese Textform. Sie ist eine Hom­mage an H. P. Love­craft, sowie die Band ASP, die mir mit ihrem Ver­fall­en-Zyk­lus einen Weg in die Untiefen meines inneren Abgrun­des gezeigt hat, die ich nun mit willi­gen Lesern teilen möchte. Obwohl diese Geschichte unter Hor­ror erscheint, ist das tat­säch­lich kein Genre, in dem ich mich wirk­lich heimisch füh­le. Vielmehr ist es die Phan­tastik, die Schwarze Roman­tik, die mich mit ihrem unter­schwelli­gen Grusel in ihren Bann gezo­gen hat. Dort, wo die Gren­zen zwis­chen Real­ität und Traum, zwis­chen Nor­mal­ität und Wahnsinn ver­schwim­men, dort lebt und gedei­ht all das, wovor wir fliehen und wonach wir uns gle­ichzeit­ig sehnen. Das, was wir nicht sehen, nicht hören, son­dern nur spüren und zu wis­sen, zu erah­nen glauben. Dinge, vor denen uns unsere Instink­te war­nen, obwohl unser Ver­stand sie lach­haft find­et. Unbeschreib­lich­es, aber nicht Unvorstell­bares. Kurzweili­gen Hor­ror möchte ich nicht schreiben und Erk­lärun­gen sucht man bei mir wahrschein­lich verge­blich. Wir alle tra­gen den Funken in uns, der die Mon­ster von ganz alleine zum Leben erweckt und sie dadurch aus dem Reich vager Andeu­tun­gen in die eigene, grausige Real­ität ruft.“

In eine wahrhaft alp­traumhafte Welt ver­schlägt es den Pro­tag­o­nis­ten der Geschichte „Der Weg in die Dunkel­heit“ von Hans Jür­gen Het­ter­ling. Der Autor wurde dabei von ein­er kulti­gen Fernsehrei­he inspiri­ert: „Was mich zu „Der Weg in die Dunkel­heit“ inspiri­erte, war ein Bild aus fer­nen Tagen. Vielle­icht erin­nert sich der eine oder andere noch an „Der phan­tastis­che Film“ im ZDF der Achtziger Jahre – wer damals so spät noch auf­bleiben durfte! Gezeigt wur­den Genre-Klas­sik­er in los­er Rei­hen­folge, doch wirk­lich Kult war das Intro. Zu den schrillen Tönen eines Syn­thies, der bald nach Vio­line, bald nach Frauen­stimme klang, erfuhr ein männlich­er Zeichen­trick-Kopf aller­lei Ver­wand­lun­gen. Er wurde zum Teufel, hob vom Hals ab wie eine Rakete, ein schwarz­er, geflügel­ter Zyk­lop erschien auf seinem Gesicht etc. In ein­er Ein­stel­lung mutierte er gar zu einem Schwarm Fle­d­er­mäusen, eine wurde riesen­groß und hin­ter­ließ zwei ble­iche, rothaarige Vam­pir­gesichter im hin­teren Bere­ich des Kopfes. Für mich sahen die damals immer irgend­wie aus wie aus Stein gemeißelt. Extrem hoher Frauenge­sang, der eine eige­nar­tig melan­cholis­che Stim­mung gener­ierte, Vam­pirin­nen, ein stein­ernes Mon­u­ment, die zeitliche Dis­tanz zu den wahrgenomme­nen Bildern – dies waren die Aus­gangspunk­te mein­er Geschichte. Ich musste nun ver­suchen, die melan­cholis­che Sehn­sucht, den sire­ne­nar­ti­gen Lock­ruf, der von dem vam­pirischen Gesang aus­ging – und tief in den Kopf, in den Geist mit all seinen Tiefen­schicht­en ein­dringt — zu motivieren. Da fügte es sich, dass ich ger­ade prak­tis­che Exper­i­mente mit Selb­st, ‑und Regres­sion­shyp­nose durch­führte. Ein Ruf, der aus anderen Ebe­nen der Wirk­lichkeit, unendlich weit ent­fer­nt und doch so nahe wie die eigene rechte Hand, an uns dringt und heim ruft, in Wel­ten, bizarr, schreck­lich und schön zugle­ich – wurde dann zum Leit­mo­tiv der Story.“

Auch „Tod aus den Wolken“ von Rubi Stephens schildert ein bizarres Szenario. Für Mark und seine Fre­undin ist es ein ganz nor­maler Tag, den das Paar mit einem Einkaufs­bum­mel in der Stadt ver­bringt. Die Nor­mal­ität find­et jedoch ein jäh­es Ende, als plöt­zlich grauen­erre­gende Wesen die Wolk­endecke durchstoßen …

Unheim­lich wird es in der Geschichte „Die Katakomben“ von Tara Elin. Tief unter der Stadt Paris genießt Lil­ian die mor­bide Schön­heit, die von den Gräbern unter­halb der Mil­lio­nen­metro­pole aus­ge­ht. Doch das Ver­gan­gene scheint nicht so leb­los zu sein, wie es zunächst den Anschein macht.

Ein jed­er Autor ken­nt das Gefühl, wenn seine Pro­tag­o­nis­ten mit der Zeit ein Eigen­leben zu entwick­eln scheinen. Doch warum ist das eigentlich so? Ist es pure Fan­tasie? Oder steckt vielle­icht etwas anderes dahin­ter, was bess­er nicht näher betra­chtet wird? In „Eidolon“ von Georg Britzkow find­et ihr es heraus.

Klas­sis­ch­er, unheim­lich­er Grusel bietet „Mr. Ottfried“ von Jes­si­ca Riedel. Der titel­gebende Mr. Ottfried ist ein Pup­pen­mach­er der ganz beson­deren Sorte, denn in seinen Fig­uren steck­en die See­len echter Kinder. Die Autorin hierzu: „Als Kind habe ich mir immer Geschicht­en zusam­men gespon­nen und eine davon war, dass ein alter Herr aus Kindern Holzpup­pen schnitzen würde. Das hat mich meine ganze Kind­heit gegruselt. Als ich den Text dieser Auss­chrei­bung las, erin­nerte ich mich an den alten Her­ren. Mit ein­er Mis­chung aus mein­er Lieblings­jahreszeit und einem Haufen Kür­bisse, entwick­elte sich meine Geschichte prak­tisch von allein. Jet­zt freue ich mich, sie mit anderen teilen zu dür­fen und das sie nicht in Vergessen­heit gerät.“

„Trä­nen der Liebe, Trä­nen des Has­s­es“ von Sophie Jürges begin­nt mit ein­er klas­sis­chen Sit­u­a­tion: Der junge Thomas erbt unver­hofft ein altes Anwe­sen von einem Großonkel, dessen Exis­tenz ihm bis dahin unbekan­nt war. Bei seinen Nach­forschun­gen über den verblich­enen Ver­wandten erfährt er mehr über die unheil­volle Geschichte des Anwe­sens, als ihm lieb ist. Und der Schreck­en scheint noch nicht vorbei.

Noch mehr Angst als vor einem frem­den Wesen haben wir vor den Dämo­nen in uns selb­st. In „Grass Roots“ von Dr. Karsten Beuchert lernt der Pro­tag­o­nist in seinen Träu­men mehr über seine Wurzeln, als ihm bis­lang bewusst war.

Es braucht nicht immer bösar­tige Geis­ter, unheil­volle Erschei­n­un­gen oder alte Dämo­nen. In „Ich kriege dich!“ von Dr. Bar­bara Bell­mann geht es um einen ganz realen Schreck­en, der sich in der Dunkel­heit abspielt: Eine junge Frau wird von einem Stalk­er über einen lan­gen Zeitraum ver­fol­gt. Und ihr Peiniger scheint sich nicht länger nur mit Beobach­tun­gen zufrieden geben zu wollen. Der Autorin wurde an Hal­loween zu dieser Geschichte inspiriert.

In der Nacht soll­ten wir schlafen, um unseren Geist und Kör­p­er für den näch­sten Tag zu regener­ieren. Doch für den Pro­tag­nis­ten der Geschichte „Schlaf­los“ von Mar­co Callari sind ruhige Nächte ein seltenes Gut. Und eine Nacht schickt sich an, beson­ders schlimm zu wer­den. Der Autor berichtet: „Was mich zu „Schlaf­los“ inspiri­ert hat, ist leicht gesagt: mein eigen­er Lei­densweg. Wie der Pro­tag­o­nist lag auch ich schon unzäh­lige Nächte wach, mit dem sehn­lichen Wun­sch, endlich einzuschlafen. Sollte es etwas Gutes an dieser Folter geben, dann höch­stens die viele Zeit, die man zum Nach­denken hat. Denn dann entwick­eln sich oft die Ideen zu meinen Geschicht­en. So auch die zu „Schlaf­los“: in der ein Jugendlich­er nicht ein­schlafen kann und die üblichen Geräusche hört, die anscheinend nur nachts zu hören sind. Allerd­ings geht die Geschichte einen Schritt weit­er. Sie blickt hin­ter den Schleier der Nacht und zeich­net ein Bild der Wesen, die in der Dunkel­heit leben und diese unbe­liebten Geräusche erzeu­gen. Und spätestens nach dem Lesen sollte jedem klar sein, dass man niemals sein sicheres Bett ver­lassen sollte, um nachzuse­hen, woher die nächtlichen Geräusche kommen ;).“

Um eine nächtliche Begeg­nung geht es in der Geschichte „Schat­ten der Nacht“ von Erya Veg­er. Der Pro­tag­o­nist Alex­ei weiß von ein­er Bestie, die sich in der Nacht durch die Straßen der Stadt schle­icht, um wehrlose Spaziergänger zu später Stunde zu jagen. Alex­ei lernt, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

In „Das Tage­buch des Ur-Groß­vaters“ von Georg Jansen erhält Mari­et­ta ein Tage­buch mit ein­er wahrhaft unheim­lichen Geschichte. Der Autor berichtet: „Es ist nicht ein­fach für den Impuls zu ein­er Erzäh­lung im Bel­letris­tik- Bere­ich etwas Neues zu kreieren. Höre ich ein neues Musik­stück kann es dur­chaus sein, dass mir einige Sequen­zen in der Melodie bekan­nt vorkom­men. Ähn­lich ist es, wenn ich ein, laut der Wer­bung, „mitreißen­des Buch“ lese. Die Pro­tag­o­nis­ten, Ort und Zeit unter­schei­den sich wohl; auch Ablauf- Nuan­cen weisen Abwe­ichun­gen auf, doch nach kurz­er Über­legung fällt mir auf, das ich die Hand­lung in diesem oder jen­em Buch schon ein­mal erlebt habe. Den­noch gefall­en einem diese Lek­türen, wenn sie span­nend und fes­sel­nd geschrieben sind. Für eine Grusel- Sto­ry trifft es genau­so zu wie für einen Kri­mi, ein­er Liebes- Aben­teuer- usw. Darstel­lung. Natür­lich ist die Vam­pir- Dar­legung in der Kurzgeschichte „Das Tage­buch des Ur- Groß­vaters“ auch hin­länglich abge­grif­f­en; gle­ich­wohl habe ich über­legt wie das immer noch dur­chaus grusel­swerte The­ma eines Vam­pirs, für einen heuti­gen Leser span­nend gestal­tet wer­den kann. Der erste Ein­fall war, das Geschehen in die heutige Zeit zu über­tra­gen (wurde auch schon ziem­lich oft getan). Anschließend kam mir die Idee, dass die Haupt­per­so­n­en durch die Nach­forschung des Inhaltes eines mys­ter­iösen Tage­buch­es, miteinan­der assozi­iert und in bedrohliche Sit­u­a­tio­nen kom­men. Zusät­zliche Hand­lungsmerk­male fügten sich während der Aufze­ich­nungsphase wie Bausteine zu einem kom­plex­en Ganzen zusammen.“

„Ein Tod“ von Johannes Kratzer ist ganz und gar klas­sis­ch­er Hor­ror und erin­nert uns an die instink­tivste Angst vor der Dunkel­heit: Der Angst, einem bösar­ti­gen Wesen anheim zu fall­en, bevor wir es bemerken können.

„Das Ver­lies“ von Peter Splitt zeigt dage­gen abso­lut realen Hor­ror, der sich in der Dunkel­heit abspie­len kann. Ein alp­traumhaftes Szenario: Eine junge Frau, einges­per­rt in einem dun­klen Keller und keine Möglichkeit ihrem Peiniger zu entkom­men. Oder etwa doch?

In „Der Ruf der Dunkel­heit“ von Tim Pol­lok zeigt sich die Fin­ster­n­is von ein­er ganz beson­deren Facette. Kann es etwa sein, dass im Dunkeln, die Gren­zen zwis­chen der Welt der Leben­den und der Toten verschwimmen?

Um Kindern die Angst vor der Dunkel­heit zu nehmen, lassen Eltern gerne ein kleines Läm­pchen im Kinderz­im­mer an. Ob das wirk­lich eine gute Idee ist, oder der Schreck­en dadurch erst begin­nt, erfahrt ihr in „Das Nachtlicht“ von Valerie Gaber.

Kein Autor schreibt wie der andere. Das „Haunt­ed House“ The­ma ist nicht neu und kam bere­its ein paar Mal in dieser Antholo­gie vor, doch „Vom sel­ben Blut“ von Sven Mey­er gewin­nt dem Ganzen eine neue Facette ab. Der Autor erzählt: „Vor eini­gen Monat­en weck­te mich meine Frau mit­ten in der Nacht. Sie hat­te schlecht geträumt und der Traum ließ sie nicht mehr los. In ihrem Traum hat­ten wir dieses Haus gekauft. Es war von ein­er bösen Präsenz besessen, die alle Ein­drin­glinge grausam quält und ermordet. Ihr gezis­cht­es „Lass das!“ und die Szenen wie sie Men­schen umbringt, ließen nun auch mich nicht los. Also nahm ich den Traum als Basis für meine Kurzgeschichte „Vom sel­ben Blut“. Einiges habe ich hinzuge­fügt, aber im Kern gibt die Geschichte den Traum mein­er Frau wieder.“

In der Dunkel­heit wirkt so manch­er Ort ganz anders, als bei hellem Licht. Wenn dieser Ort jedoch schon am Tag unheim­lich ist, wie wirkt er dann erst in der Nacht? In „Teepar­ty des Todes“ von Alex Pudlich ist dieser Ort ein langsam ver­fal­l­en­des Einkauf­szen­trum. Heim­lich schle­ichen sich die Teenag­er Shirley, Helle und Sascha hinein. Was als lustiges Aben­teuer gedacht war, entwick­elt sich jedoch schnell zum Höllentrip.

Den Abschluss der Antholo­gie bildet mein Beitrag „Ein Leben für ein Leben“. Es ist Nacht. In einem Lager­haus in einem abgele­ge­nen Indus­triege­bi­et wird der Ein­bruchalarm aus­gelöst und der dien­sthabende Schicht­führer Sergej Zukows­ki wird gerufen, um nach dem Recht­en zu sehen. Was zunächst wie reine Rou­tine aussieht, wird dem Vorar­beit­er schnell zum Ver­häng­nis. – Die grundle­gende Idee wurde inspiri­ert von meinem eige­nen, beru­flichen All­t­ag. Als Vorar­beit­er in der Lager­l­ogis­tik hat­te ich bere­its ein paar Alarmein­sätze und wollte das bek­lem­mende Gefühl, nachts mut­tersee­le­nallein in ein­er riesi­gen Lager­halle umherzuge­hen, in ein­er Geschichte verarbeiten.

Ohne Frage: In der Dunkel­heit – so behaglich sie bisweilen sein kann – erwacht die Angst. Angst vor namenslosen Schreck­en, die wir nicht bemerken, bevor es zu spät ist. Angst, niemals wieder das Licht zu find­en und in ewigem Dunkel zu ver­schwinden. Angst um das blanke Über­leben. Ein­undzwanzig gelun­gene Geschicht­en ent­führen euch in die Fin­ster­n­is. Sie lassen euch das Blut in den Adern gefrieren, das Herz still­ste­hen und bericht­en von nack­tem Grauen.

Fast ein Jahr hat es von mein­er Pro­jek­tüber­nahme bis zum fer­ti­gen Buch gedauert. Ein Jahr, indem ich von all den namen­losen Schreck­en, unheim­lichen Wesen und grauen­haften Schöp­fun­gen, welche die Autoren erson­nen haben, heimge­sucht wurde. Nun über­lasse ich euch diese Fin­ster­n­is und kämpfe mich müh­sam zurück ins Licht. Ich hoffe, ihr habt ein starkes Herz, Ner­ven wie Draht­seile und immer ein Nachtlicht in eur­er Nähe. Und achtet darauf, dass eure Füße gut unter der Bettdecke steck­en. Dann, nur dann, erwartet euch schau­riges Vergnü­gen … mit dem Grauen in der Dunkelheit.

Euer Her­aus­ge­ber
Christoph Kolb
 

Danksa­gung

An dieser Antholo­gie waren zahllose Per­so­n­en beteiligt.
An vorder­ster Front natür­lich die Autoren, welche diesen Sam­mel­band mit ihren fan­tasievollen Geschicht­en bere­ichert haben. Ich möchte mich bei den Autoren nicht nur für die gelun­genen Beiträge bedanken, son­dern auch für die gute Zusam­me­nar­beit während des gesamten Entstehungsprozesses.

Ohne die Mitar­beit von Helfern und Stu­den­ten der gemein­nützi­gen Lit­er­atur-Akademie Sar­turia® hätte dieses Buch nicht entste­hen kön­nen. Für die tatkräftige Unter­stützung möchte ich mich bei Bar­bara Bell­mann, Flo­ri­an Krenn, Manuel Otto Ben­drin, Jacque­line Valerie Droul­li­er, Anke Tholl, Chris­tine Jurasek, Lau­ra Cabr­era, Denise Blume, Vera Gey­er, Eileen Leist­ner, Ste­fan Jung­hanns, Markus Ross und Tan­ja Kreilein her­zlich bedanken.

Ein spezieller Dank gilt Clau­dia Gornik für das fan­tastis­che Cov­er sowie Sarturia®-Gründer Dieter König für sein Ver­trauen und seine Unterstützung.

 

Die Autoren

Jes­si­ca Pietschmann, geboren 1984 in Wit­ten an der Ruhr, wohnt seit 2013 südlich von München mit ihrem Mann und ein­er Katzen­di­va. Die gel­ernte Erzieherin arbeit­et haupt­beru­flich im Kun­denser­vice und macht neben­bei ein Fern­studi­um zur veg­a­nen Ernährungs­ber­a­terin. Ihr Traum ist es, sich mit der Ernährungs­ber­atung und der Schreiberei den Leben­sun­ter­halt zu ver­di­enen. 2016 hat sie ihre ersten Büch­er veröf­fentlicht, im Herb­st 2017 erschien ihr erster Thriller. Einige ihrer Kurzgeschicht­en sind in Antholo­gien vertreten. Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Face­book Seite: https://www.facebook.com/AutorinJessicaPietschmann/

Flo­ri­an Krenn, Jahrgang 1980, lebt in Niederöster­re­ich und ist Vater von zwei Kindern. Das Ver­fassen von Tex­ten ist für ihn ein willkommen­er Aus­gle­ich zu sein­er Arbeit mit Zahlen. Seit sein­er Jugend begeis­tern ihn Fan­ta­sy und Hor­ror quer durch Lit­er­atur, Film, Spiele, Musik und Comics. Die Idee zu Schreiben begleit­ete ihn seit sein­er Jugend, auch wenn die Umset­zung weit­ere Jahre benötigte. Mit­tler­weile wur­den mehrere sein­er Kurzgeschicht­en veröf­fentlicht. Mehr über den Autor erfahrt ihr auf sein­er Web­seite: www.floriankrenn.at

Manuel Otto Ben­drin wurde 1984 in Aalen, Baden-Würt­tem­berg geboren. Schon als Kind hat­te er eine aus­geprägte Phan­tasie und erfand gerne Geschicht­en. Mit 12 wurde durch eine Schu­lar­beit seine Begeis­terung für das Schreiben geweckt. Seit­dem schrieb er für Bekan­nte und Fre­unde Kurzgeschicht­en, Romane und Gedichte in den Gen­res Fan­ta­sy, Phan­tastik und im weitesten Sinne Hor­ror. Unter dem Pseu­do­nym „Lianth du Dra­go“ hat er seit seinem 16. Leben­s­jahr Kurzgeschicht­en und Webro­mane im Inter­net veröf­fentlicht, sowie fünf Gedichte im Rah­men der Gedichtwet­tbe­werbe der „Bib­lio­thek Deutschsprachiger Gedichte“ veröf­fentlicht. Aktuell lebt und arbeit­et der gel­ernte Einzel­han­del­skauf­mann mit Frau und Katzen in Aachen. http://manuelobendrin.bplaced.net/

Hans Jür­gen Het­ter­ling, geboren 1968, beschäftigt sich schon seit früh­ester Jugend mit den dun­klen Wel­ten der Engel, Teufel und Dämo­nen, mit fan­tastis­ch­er Lit­er­atur, Kun­st und extremer Metal­musik (Black, Death, Doom). Er inter­essiert sich für Philoso­phie, Reli­gion, Okkul­tismus und ist gerne kreativ, am lieb­sten beim Schreiben, was er eben­falls schon in sein­er Jugendzeit begonnen hat, wenn auch zunächst für die Schublade. Er lebt mit sein­er Katze irgend­wo tief im Pfälz­er Wald.

Rubi Stephens ist 34 Jahre alt und lebt und arbeit­et in Berlin. Sie liebt es ihre Fre­unde und Bekan­nten mit gruseli­gen Geschicht­en zum Nach­denken zu brin­gen. Oft haben diese Geschicht­en einen wahren Hin­ter­grund, zum Beispiel aus ihrer Arbeit in ein­er Kindertagesstätte. In ihrem Blog stellt sie ab und zu ihre Geschicht­en und Ideen online. https://rubistephens.wordpress.com/

Tara Elin, Jahrgang 1969, mag gerne Lustiges und erfährt ger­ade, wie viel Spaß das Schreiben dunkel gefärbter Texte machen kann.

Georg Britzkow wurde 1987 in Berlin geboren und wuchs in der Nähe von Ham­burg auf. Schon früh ent­deck­te er seine Lei­den­schaft für Büch­er und entwick­elte nach und nach eine Vor­liebe für Gruselgeschicht­en und Phan­tastik. Mit 13 Jahren kam er mit den Werken von Howard Phillips Love­craft in Kon­takt, der ihn in sein­er Vorstel­lung von Hor­ror und Grusel bee­in­flusste. Es fol­gten weit­ere Autoren wie Poe, Smith, Howard und Lum­ley. Trotz eines tech­nis­chen Studi­ums haben wed­er seine Fan­tasie noch seine Begeis­terung für Büch­er und das Schreiben nie nachge­lassen. Obwohl er sich im Bere­ich der Phan­tastik wohlfühlt, schreibt er auch Kurzgeschicht­en in anderen Gen­res, wie z.B. Sci­ence Fic­tion. Neben dem Schreiben von Kurzgeschicht­en ist er auch als Autor von Hör­spie­len in der freien Szene tätig.

Jes­si­ca Riedel wurde 1992 in Greiz geboren. Am lieb­sten ist ihr der Herb­st, mit ein­er dick­en Decke und der Nase in einem span­nen­den Buch. Sie liest quer­beet durch alle Gen­res und bringt gern ab und zu ihre eige­nen Gedanken zu Papi­er. Mehr über die Autorin erfahren Sie auf Ihrer Insta­gram-Seite: https://www.instagram.com/lisasbooktime/

Sophie Jürges, geboren 1992, studiert zurzeit Medi­en­in­for­matik und nimmt in ihrer Freizeit gerne an Kurzgeschicht­en­wet­tbe­wer­ben teil.

Dr. Karsten Beuchert, 1965 in Hes­sen geboren, in NRW aufgewach­sen, human­is­tis­ches Gym­na­si­um in Wies­baden, Studi­um der (Teilchen-)Physik in Mainz & Bochum, wohnt in München. Deut­liche Vor­liebe für Fan­tastik (SF, Fan­ta­sy, Sur­re­al­is­mus). In den 90ern beim »Schreib­haus«, seit 2008 beim Münch­n­er »REALTRAUM«. www.realtraum-muenchen.de/mitglieder/literatur/karsten-beuchert/

Dr. med. Bar­bara Bell­mann wurde 1984 in Hagen/Westfalen geboren. Nach dem Studi­um der Human­medi­zin an der Rheinis­chen Friedrich-Wil­helms-Uni­ver­sität Bonn, begann sie in Aachen ihre Facharz­taus­bil­dung zur Kar­di­olo­gin am dor­ti­gen Uni­ver­sität­sklinikum. Im Som­mer 2013 set­zte sie ihren Weg an der Char­ité Berlin fort. Seit August 2017 arbeit­et sie als Kar­di­olo­gin an der Uni­ver­sität­sklinik Köln. Sport und Lit­er­atur begeis­tern sie neben ihrer Tätigkeit als Ärztin. Im Früh­jahr 2017 erschien ihr erster Roman „Alexan­der bricht aus“ in Zusam­me­nar­beit mit Theres Krause.

Mar­co Callari inter­essierte sich schon als Kind für Geschicht­en und Charak­tere. Seine ersten eige­nen Geschicht­en brachte er in Form von Comics aufs Papi­er. In der Schulzeit schrieb er Drehbüch­er, die er mit Fre­un­den und Klassenkam­er­aden ver­filmte. Aus Geschicht­sideen, die unver­film­bar waren, wur­den Büch­er. Seit 2010 konzen­tri­ert sich Mar­co Callari kom­plett auf das Schreiben. Mehr über den Autor erfahrt ihr auf www.marcocallari.de

Erya Veg­er wurde 1993 in Deutsch­land geboren. Schon als Kind faszinierte sie die Welt der Büch­er, was let­z­tendlich auch ihre Lei­den­schaft für das Schreiben erweck­te. Heute lebt und arbeit­et sie in Bam­berg. In ihrer Freizeit liest sie gerne, wan­dert und betreibt Kampf­s­port. Vornehm­lich schreibt sie Kurzgeschicht­en und Romane in den Gen­res Fan­ta­sy, Mys­tery und Hor­ror für die Ziel­grup­pen Jugendliche und junge Erwach­sene. Im Früh­jahr 2016 erschien ihre erste Kurzgeschichte „Kurz oder … Die Länge von kurzen Tex­ten“ in der Antholo­gie „Kurz – Lit­er­atur in kleinen Hap­pen“ beim Ver­lag 3.0. Im Som­mer fol­gte die Veröf­fentlichung ihrer Krim­ikurzgeschichte „Tag der Gerechtigkeit“ auf der Ver­lags­seite von Thriller­crim­i­nal. Weit­ere Geschicht­en von ihr erschienen in „Bes­tiar­i­um“ (Sar­turia Ver­lag), „Die Helden WG“ (Ver­lag Ohneohren), „Nah und fern“ und „Totes Leben“ (Sar­turia Ver­lag). Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf: https://eryaveger.wordpress.com

Georg Jansen wurde 1960 in dem Dorf Bienen bei Rees am Nieder­rhein geboren. Er ist ver­heiratet und hat drei Kinder. Nach dem Schu­la­b­schluss schlug er die Beamten­lauf­bahn ein. Bere­its in der Jugend erwachte sein Inter­esse an der Lit­er­atur; ins­beson­dere der Fan­tastis­chen. 2002 bis 2004 absolvierte er einen Lehrgang für Bel­letris­tik. Anschließend ent­warf er ein paar Kurzgeschicht­en. Mit Ihnen nahm er mehr oder weniger erfol­gre­ich an Lit­er­atur­wet­tbe­wer­ben teil. Seine let­zte Pub­lika­tion ist die im August, eben­falls im Sar­turia-Ver­lag erschienene Kurzgeschichte „Die Kugel“ in der Antholo­gie „CER­Nobyl“.

Johannes Kratzer wurde 1989 in der Fest­spiel­stadt Bayreuth geboren. Schon in jun­gen Jahren entwick­elte er eine Lei­den­schaft für unheim­liche Lit­er­atur, die ihn bis heute nicht mehr los­ge­lassen hat. Seit über zehn Jahren schreibt er eigene Kurzgeschicht­en und Erzäh­lun­gen. In der Antholo­gie „Bes­tiar­i­um“ des Sar­turia-Ver­lags ist seine Geschichte „Der Schmerzens­mann“ erschienen.

Peter Splitt wurde am 1961 in Rem­scheid geboren und ver­brachte seine Kind­heit und Jugendzeit im Ber­gis­chen Land. Nach ein­er tech­nis­chen sowie kaufmän­nis­chen Beruf­saus­bil­dung wech­selte er in die alte Bun­de­shaupt­stadt Bonn und erlangte dort Sprachdiplome in Englisch, Spanisch und Por­tugiesisch. Neben Musik, Lit­er­atur und Antiq­ui­täten wur­den Reisen in ferne Län­der zu sein­er großen Lei­den­schaft. Beson­ders Lateinameri­ka mit seinen Men­schen und Gebräuchen sowie den Jahrtausend alten Hochkul­turen find­en immer wieder seine Begeis­terung. Seit mehr als zehn Jahren lebt er nun teil­weise in Lateinameri­ka, Spanien und sein­er Wahlheimat am Rhein. Unter dem Mot­to: Vom Rhein­land und der Eifel hin­aus in die weite Welt schreibt er Aben­teuer­ro­mane, Thriller und span­nende Krim­is aus der Region. Ger­ade veröf­fentlicht wur­den die Büch­er: „Eifel-Pakt“, „Mordinstinkt“, „Eifel-Trau­ma“, „Eifel-Ein­stand“, sowie „Die Jagd nach dem Inkaschatz“. Mehr über den Autor erfahrt ihr auf sein­er Web­seite: www.petersplitt.com

Tim Pol­lok, geboren im April 1984, von Beruf Kauf­mann für Bürokom­mu­nika­tion mit Wohn­sitz im Ruhrge­bi­et. Zunächst studierte er Geschichte, Prak­tis­che Sozial­wis­senschaften und Philoso­phie in Duis­burg und Essen. Trotz Stu­di­en­ab­bruch möchte er die so gewon­nen Erfahrun­gen nicht mis­sen. Ein Inter­esse an Hor­ror, Phan­tastik, Sci-Fi und gut geschriebe­nen Thrillern sowie Spaß an der PC-Arbeit ermunterten ihn schließlich zu ersten Ver­suchen als Autor, zunächst unter dem Pseu­do­nym Ben Riebel. Deshalb sind noch weit­ere sein­er Geschicht­en unter diesem Namen zu finden.

Valerie Gaber, geboren in Wien 1991, Studi­um: Mas­ter Kun­st­geschichte und Pub­lizis­tik- und Kom­mu­nika­tion­swis­senschaften, sowie Bach­e­lor Theater‑, Film- und Medi­en­wis­senschaften in Wien. Bish­erige Veröf­fentlichun­gen: jour­nal­is­tis­che Texte bei „die-frau.at” und „Gewinn“, sowie ein kun­sthis­torisch­er Text für eine pri­vate Samm­lung und unter dem Namen Valerie Loe die Urban-Fan­ta­sy-Serie „Im Zeichen des Lotus“, sowie diverse Kurzgeschichten.

Alex Pudlich, geboren 1991 in Han­nover, zog im Jahre 2001 nach Berlin. Seit der Grund­schule schreibt sie Kurzgeschicht­en. Im Jahr 2009 kam ihr die Idee zu der “Schattentänzerin”-Trilogie, welche let­z­tendlich 2017 veröf­fentlicht wurde. 2015 wurde eine ihrer Kurzgeschicht­en in der Antholo­gie “Love is Love” veröf­fentlicht. Damals noch unter dem Namen Alex Kenny.

Sven Mey­er ist Jahrgang 1974. Er studierte Chemie in Göt­tin­gen und arbeit­et im natur­wis­senschaftlichen Bere­ich in Bre­men. Er lebt mit sein­er Fam­i­lie im Speck­gür­tel von Bre­men. Seine Hob­bies sind das Schreiben und die Imkerei.

 

Cov­ergestal­tung

Clau­dia Gornik ist seit gut zwei Jahrzehn­ten als freie Kom­mu­nika­tions­de­signer­in tätig. Ein Faible für Buchgestal­tung entwick­elte sie bere­its im Studi­um. Auf www.coverboost.de bietet sie indi­vidu­elle Designs und Pre­Mades für Self­pub­lish­er und Ver­lage an, sowie Unter­stützung bei der Buch­block-Gestal­tung und Ausstat­tung mit Werbe-/Pro­mo-Mate­r­i­al.

 

Der Her­aus­ge­ber

Christoph Kolb wurde 1985 nahe der Stadt Hei­del­berg geboren, wo er mit sein­er Ver­lobten und ein­er Arma­da an Haustieren noch heute lebt. Bevorzugt weilen seine Gedanken in anderen Wel­ten, doch auch Geschicht­en für Kinder entsprin­gen sein­er Fan­tasie. Für Sar­turia® betreute er die Antholo­gien „Totes Leben“, „Traum­aben­teuer“, „Grauen in der Dunkel­heit“ und „Märchen­jahr“ als Her­aus­ge­ber. Derzeit arbeit­et er an seinem ersten Roman. Mehr erfahrt ihr auf der Web­seite des Autors: www.christophkolb.de

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