Making of — Nachts sind alle Katzen grau

Her­aus­ge­berin: Hel­ga Sad­ows­ki — ISBN: 978–3‑940830–86‑9

Wer ken­nt ihn nicht, diesen Ausspruch: „Nachts sind alle Katzen grau“? Er bedeutet umgangssprach­lich, dass man in der Dunkel­heit weit weniger gut sieht, als am Tage.

Um über­haupt sehen zunachtssindallekatzengraucover kön­nen, benöti­gen unsere Augen Licht. Es fällt auf einen Gegen­stand oder ein Lebe­we­sen, wird reflek­tiert und trifft auf unsere Net­zhaut. Das Gehirn wan­delt die emp­fan­genen Sig­nale in ver­ständliche Muster um, die uns mit­teilen ob wir etwas mit gutem Gewis­sen als schön empfind­en dür­fen, oder ob wir es vielle­icht doch bess­er als schreck­lich und gefährlich ein­stufen und lieber unsere Beine in die Hände und schnurstracks Reißaus nehmen sollten.

Im Dunkeln sind wir aber nicht völ­lig blind, weil sich die Augen zu einem gewis­sen Grad an die Dunkel­heit gewöh­nen kön­nen. Es gelingt uns dadurch trotz fehlen­dem Lichts Gegen­stände und Umrisse zu erken­nen. Nur die Far­ben sind im Dunkeln kaum zu unter­schei­den. Daher kommt auch das Sprich­wort: “Nachts sind alle Katzen grau”.

Aber die Dunkel­heit hat eine beson­dere Eigen­schaft: Sie lässt unsere anderen Sinne deut­lich­er wer­den. So hören wir etwa bess­er und sind so viel früher vorge­warnt, wenn uns unheim­liche Schritte verfolgen.

In der Dunke­heit geschehen Ver­brechen. Sie wer­den von beg­nade­ten Autoren durch atem­ber­aubende Schilderun­gen dargestellt. Der leser erfährt in span­nen­den Leses­tun­den, was passiert, wenn wir aus irgen­deinem Grund Fre­und von Feind nicht unter­schei­den können.

Umgangssprach­lich ste­ht das Wort ‚Kri­mi’ abkürzend für ‚Krim­i­nal­ro­man’ oder auch für ‚Krim­i­nal­film’, für ein Genre also, das vor allem in den pop­ulären Medi­en und in der Unter­hal­tungsin­dus­trie seine Ver­bre­itung findet.

Der klas­sis­che Kri­mi fol­gt einem Span­nungs­bo­gen, in dem der Held nach und nach die Fak­ten eines Ver­brechens aufk­lärt, bis er den Bösen Buben dingfest gemacht hat.

Dabei sind die Gren­zen zu anderen Gen­res oft fließend. Ein Kri­mi kann dur­chaus auch den The­men­bere­ichen Thriller oder Dra­ma zuge­ord­net wer­den. Häu­fig ver­birgt sich hin­ter der dieser Gen­re­beze­ich­nung sog­ar ein waschechter Schick­sal­sro­man, dessen Hand­lung sich bloß in einem krim­inellen Milieu entwickelt.

Ver­brechen wie Raub, Erpres­sung, Ent­führung oder Mord sind die Haupt­the­men dieser Sparte. Der Leser möchte vor allen Din­gen von der entsprechen­den Lek­türe unter Span­nung geset­zt wer­den. Und da sind dem Schrift­steller sämtliche Möglichkeit­en erlaubt.

In der vor­liegen­den Antholo­gie, erlebt der Leser all die Facetten, welche die Roman­welt für einen span­nen­den Leseabend bere­i­thält: Aus­gewählte Autoren beschreiben die Augen­blicke, in denen Ver­brechen geschehen. Es sind jene Augen­blicke die unseren Lesern den Atem rauben, die verur­sachen, dass ihnen die Luft weg­bleibt, weil sie miter­leben, was zwis­chen den Zeilen der span­nen­den Antholo­gie geschieht.

Lassen Sie sich mit­nehmen, in die Düster­n­is jen­er Nächte, in denen alle Katzen grau erscheinen.

Bew­er­tung einiger Probeleser:

„… das ist ja span­nen­der als der ‚Tatort’. Solche Autoren brauchen – weiß Gott – das Licht der Öffentlichkeit nicht zu scheuen …!“

„… gut geschrieben. Beson­ders, dass der Bogen sich gegen Schluss hin so sehr span­nt, dass man nicht mehr aufhören kann, weit­er zu lesen …“

„… also ich möchte auch mal solch eine Sto­ry schreiben. Das haut einen ja echt aus den Socken …“

Dieser Beitrag wurde unter Makingof abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.