Making of — Überlieferungen vom Rand der Zeit

Die düster­schö­nen Geschicht­en der jun­gen Autorin Chris­sy Laze­mare spiegeln eine gän­zlich eigene Sichtweise der Autorin auf die Geschehnisse in ihrer Umge­bung wider, und doch schlägt sie ihre Leser von der ersten Seite an in Bann. Kaum jemand ver­mag sich der Macht und Anziehungskraft ihrer Geschicht­en zu entziehen. Und so durch­lebt der Leser mit der Autorin zusam­men Him­mel und Hölle, Ver­rat und Reue, Liebe und Hass aus einem nie gekan­nten Blick­winkel. Wer ein­mal ange­fan­gen hat zu lesen, der ist für immer gefangen.

Chris­sy Laze­mare erzählt:

Wohl nie­mand weiß, dass der Schaf­fen­sprozess der ‚Über­liefer­un­gen vom Rand der Zeit’ sich über mehrere Jahre hin­zog. Schon im Jahr 2006 ent­standen die ersten Geschicht­en auf Papi­er, und bis heute ist die Samm­lung stetig gewach­sen, hat sich verän­dert und ist schließlich zu dem gereift, was sie heute ist. ‚Über­liefer­un­gen vom Rand der Zeit’ ist nur ein Auszug aus dieser Sammlung.

Dass in meinen über­wiegend fan­tastis­chen Geschicht­en die soge­nan­nte heile Welt über­haupt keinen Platz hat, mag damit zusam­men­hän­gen, dass ich – vor allem in den Anfän­gen – meine inneren Gefüh­le, Gedanken und auch Äng­ste ver­ar­beit­et habe. Wahrschein­lich fühlte ich mich ger­ade deshalb schon immer zur Düster­n­is der Goth­ic-Szene hinge­zo­gen. Inzwis­chen ist das Schreiben jedoch meine Lei­den­schaft gewor­den. Ich habe also sozusagen meinen Platz gefun­den. Aber den­noch ist die dunkel ange­hauchte Goth­ic-Fan­ta­sy, mit ihrer ganz beson­deren Sichtweise auf die Belange der men­schlichen Seele, ein Teil mein­er Welt geblieben.

Die ‚Über­liefer­un­gen vom Rand der Zeit’ sind von man­nig­fachen Ein­flüssen inspiri­ert, sei es durch Songs, wie etwa ‚New Divide’ von ‚Linkin Park’, oder auch von der Kraft japanis­ch­er Ani­mes. Mir reichen aber auch die Ein­drücke aus dem täglichen Leben, um meine Kreativ­ität anzus­pornen; eine Kun­stausstel­lung etwa, oder der Kon­takt zu anderen Autoren.

Zu meinen Lieblingsautoren zählen unter anderem Ralf Isau und Cas­san­dra Clare. Ich denke sog­ar, dass man vielle­icht einige fan­ta­sy-typ­is­che Motive in den ‚Über­liefer­un­gen vom Rande der Zeit’ wiederfind­en kann, wenn auch meine Geschicht­en einen gän­zlich anderen Kern, einen anderen Hin­ter­grund und auch eine völ­lig eigene Moti­va­tion aufweisen.

In diesem Zusam­men­hing sei vielle­icht erwäh­nt, dass mein Kün­stler­name aus der Fed­er der fan­tastis­chen Sän­gerin ‚Cui­ri­na’ stammt. Ich liebe die unver­gle­ich­liche Stim­mung, die sie durch ihre Musik und ihren Gesang zu ver­bre­it­en ver­mag. Mein Pseu­do­nym, ‚Laze­mare’, ist ein Begriff aus ihrem allerersten Song und beze­ich­net den ‚See des Vergessens’; ein Motiv, dass mich vom allerersten Moment an, fasziniert und begeis­tert hat. Cuiri­nas ‚See des Vergessens’ ist Teil meines Lebens gewor­den, und ich bin dieser wun­der­baren Sän­gerin dankbar, dass ich den Namen dieses Sees in meinem Pseu­do­nym für immer bei mir tra­gen darf, weil mir das sehr viel bedeutet.

Eine kuriose Sache vielle­icht noch am Rande: Ich schreibe grund­sät­zlich noch mit Stift und Papi­er. Vielle­icht bin ich heutzu­tage die einzige Autorin, die an dieser Tech­nik fes­thält, aber sie gibt mir die Gele­gen­heit, die erste Über­ar­beitung bere­its dann vorzunehmen wenn ich die Geschicht­en schließlich in den Com­put­er tippe. Lei­der schaf­fen nicht alle Manuskripte den Sprung über die Tas­tatur; manche hauchen in dieser Phase ihr kurzes Leben aus und lan­den ein­fach im Papierkorb.

Man kann natür­lich darüber spekulieren, ob und wann die Geschicht­en vom Rand der Zeit zu uns gekom­men und mir in die Fed­er ger­at­en sind. Hat sie wom­öglich ein Zeitreisender erlebt und mir seine Erleb­nisse des Nachts ins Ohr geflüstert? Wer weiß …!

Auf jeden Fall wün­sche ich euch, meine lieben Fre­unde, dass ihr beim Lesen den Hauch der Ewigkeit spürt, der durch all meine Geschicht­en weht.

Ihre ergebene
Chris­sy Lazemare

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